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Wardyń Górny

Wardyń Górny (deutschHohenwardin) ist ein Dorf in Hinterpommern, heute in der polnischen Woiwodschaft Westpommern gelegen. Es gehört zur Gmina Połczyn-Zdrój (Bad Polzin) im Powiat Świdwiński (Schivelbein).

Wardyń Górny
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Wardyń Górny
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Świdwin
Gmina: Połczyn-Zdrój
Geographische Lage: 53° 47′ N,16° 1′ O53.77944444444416.024444444444Koordinaten:53° 46′ 46″ N,16° 1′ 28″ O
Einwohner:
Kfz-Kennzeichen: ZSD
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Połczyn-ZdrójŚwidwin
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów



Ehem. Gutshaus Hohenwardin

Inhaltsverzeichnis

Wardyń Górny liegt in sieben Kilometern Entfernung nordwestlich von Połczyn-Zdrój und ist über die Woiwodschaftsstraße Nr. 152 Płoty (Plathe)-Resko (Regenwalde)-Świdwin (Schivelbein)-Buślary (Buslar) erreichbar. Die Ortschaften Borucino (Brosland) und Dziwogóra (Dewsberg) sind historisch mit Wardyń Górny verbunden. Die östliche Gemeindegrenze war bis 1945 die Stadtgrenze zu Bad Polzin. Die nächste Bahnstationen waren bis zur Stilllegung der Strecke Nowe Ludzicko (Neu Lutzig) und Połczyn-Zdrój an der Strecke Bahnstrecke Grzmiąca–Świdwin.

Hohenwardin war ein altes Manteuffelsches Lehen. Bereits 1704 wurde Georg Friedrich von Manteuffel als Eigentümer genannt. Ein Urnenfund in der Hohenwardiner Feldmark aus dem Jahre 1927 weist auf eine vorgeschichtliche Gründungszeit: ausgebaute Grabstätten mit Urnen in einer Steinkiste.

Im Jahre 1939 lebten in der 1033,8 Hektar umfassenden Gemeinde Hohenwardin 424 Einwohner in 97 Haushaltungen. Die Feldmark wurde damals von drei Gutsbesitzern und 23 bäuerlichen Betrieben bewirtschaftet. Der Absatz der Erzeugnisse erfolgte über Bad Polzin (polnisch: Połczyn-Zdrój), von wo aus sich auch die Versorgung der Hohenwardiner Bevölkerung vollzog.

Hohenwardin gehörte bis 1945 zum Amts- und Standesamtsbezirk Buslar (Buślary) im Landkreis Belgard (Persante). Gemeindebürgermeister Rachow und Amtsvorsteher Fritz Rakow waren die letzten Amtsinhaber, ebenso der Standesbeamte Erdmann. Das zuständige Amtsgericht stand in Bad Polzin.

Im März 1945 erfolgte die Besetzung des Dorfes durch Truppen der Roten Armee, und im Herbst des gleichen Jahres begann die Vertreibung der ansässigen Bevölkerung. Hohenwardin wurde unter dem Namen Wardyń Górny ein Teil der polnischen Gmina Połczyn-Zdrój im Powiat Świdwiński.

Hohenwardin hatte keine eigene Kirche, sondern war in das Kirchspiel Bad Polzin eingepfarrt. Es lag im Kirchenkreis Belgard (polnisch: Białogard) in der Kirchenprovinz Pommern der evangelischen Kirche der Altpreußischen Union.

Heute liegt Wardyń Górny im Kirchspiel Koszalin (Köslin) in der Diözese Pommern-Großpolen der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Bereits im Jahre 1867 wird in Hohenwardin eine einklassige, von der Gutsherrschaft unterhaltene Volksschule erwähnt. Bis 1927 unterrichtete hier Lehrer Schröder, gefolgt von Lehrer Sturm, der bis 1945 Schulhalter war.

  • Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises. Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.
Stadt- und Landgemeinde Połczyn-Zdrój (Bad Polzin)

Ortsteile/Schulzenämter: Bolkowo (Bolkow) | Brusno (Brutzen) | Buślary (Buslar) | Czarnkowie (Alt Liepenfier) | Gaworkowo (Gauerkow) | Kołacz (Kollatz) | Łęgi (Langen) | Lipno (Neu Lipenfier) | Łośnica (Lasbeck) | Nowe Resko (Kolonie Ritzig) | Ogartowo (Jagertow) | Ogrodno (Kavelsberg) | Ostre Bardo (Wusterbarth) | Popielewo (Poplow) | Przyrowo (Groß Hammerbach) | Redło (Redel) | Sucha (Zuchen) | Szeligowo (Seeligsfelde, 1937–1945 Eichenfelde) | Toporzyk (Bramstädt) | Wardyń Górny (Hohenwardin) | Zajączkówko (Neu Sanskow) | Zajączkowo (Alt Sanskow)

Andere Ortschaften: Borkowo (Birkenfelde) | Borucino (Brosland) | Bronówko | Bronowo (Brunow) | Brzękowice (Eichbringe) | Brozowica | Buślarki (Neu Buslar) | Dobino (Althütten) | Dziwogóra (Dewsberg) | Gawroniec (Gersdorf) | Grabno (Rabensberg) | Gromnik | Grzybnica (Marienfreude) | Imienko | Jaźwiny | Jelonki (Heinrichshütte) | Kapice (Kappe) | Kłokówko (Kolonie Klockow) | Kłokowo (Klockow) | Kocury (Hagenhorst) | Kołaczek (Neu Kollatz) | Łąkówko (Lankow) | Międzyborze (Luisenbad) | Milice (Heinrichshöhe) | Niemierzyno (Nemrin) | Nowe Borne (Kolonie Alt Hütten) | Nowe Ludzicko (Neu Lutzig) | Nowe Toporzyk | Ogartówko (Neu Jagertow) | Ostrowąs (Wusterhansberg) | Pasieka (Altland) | Plebanówka (Pfarrweide) | Popielawy (Poplower Mühle) | Popielewice (Vorwerk Poplow) | Popielewko (Klein Poplow) | Porąbka (Stubbenberg) | Prosno (Laubberg) | Przyrówko (Klein Hammerbach) | Rzęsna (Vorbruch) | Samogórze (Weissenbruch) | Sękorady (Sophienhof) | Słowianki | Stare Resko (Ritzig) | Tychówko (Woldisch Tychow) | Wardyń Dolny (Groß Wardin) | Widów (Weidhoff) | Zaborze (Waldhof) | Zdroiska (Krummelsborn) | Zdroje (Räubersberg) | Żolędno (Eichmühle)

Wardyń Górny
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Wardyn Gorny Dorf in Polen Sprache Beobachten Bearbeiten Wardyn Gorny deutsch Hohenwardin ist ein Dorf in Hinterpommern heute in der polnischen Woiwodschaft Westpommern gelegen Es gehort zur Gmina Polczyn Zdroj Bad Polzin im Powiat Swidwinski Schivelbein Wardyn Gorny Wardyn GornyBasisdatenStaat PolenWoiwodschaft WestpommernPowiat SwidwinGmina Polczyn ZdrojGeographische Lage 53 47 N 16 1 O 53 779444444444 16 024444444444 Koordinaten 53 46 46 N 16 1 28 OEinwohner Kfz Kennzeichen ZSDWirtschaft und VerkehrStrasse Polczyn Zdroj SwidwinNachster int Flughafen Stettin GoleniowEhem Gutshaus Hohenwardin Inhaltsverzeichnis 1 Geographische Lage 2 Ortskunde 3 Kirche 4 Schule 5 LiteraturGeographische Lage BearbeitenWardyn Gorny liegt in sieben Kilometern Entfernung nordwestlich von Polczyn Zdroj und ist uber die Woiwodschaftsstrasse Nr 152 Ploty Plathe Resko Regenwalde Swidwin Schivelbein Buslary Buslar erreichbar Die Ortschaften Borucino Brosland und Dziwogora Dewsberg sind historisch mit Wardyn Gorny verbunden Die ostliche Gemeindegrenze war bis 1945 die Stadtgrenze zu Bad Polzin Die nachste Bahnstationen waren bis zur Stilllegung der Strecke Nowe Ludzicko Neu Lutzig und Polczyn Zdroj an der Strecke Bahnstrecke Grzmiaca Swidwin Ortskunde BearbeitenHohenwardin war ein altes Manteuffelsches Lehen Bereits 1704 wurde Georg Friedrich von Manteuffel als Eigentumer genannt Ein Urnenfund in der Hohenwardiner Feldmark aus dem Jahre 1927 weist auf eine vorgeschichtliche Grundungszeit ausgebaute Grabstatten mit Urnen in einer Steinkiste Im Jahre 1939 lebten in der 1033 8 Hektar umfassenden Gemeinde Hohenwardin 424 Einwohner in 97 Haushaltungen Die Feldmark wurde damals von drei Gutsbesitzern und 23 bauerlichen Betrieben bewirtschaftet Der Absatz der Erzeugnisse erfolgte uber Bad Polzin polnisch Polczyn Zdroj von wo aus sich auch die Versorgung der Hohenwardiner Bevolkerung vollzog Hohenwardin gehorte bis 1945 zum Amts und Standesamtsbezirk Buslar Buslary im Landkreis Belgard Persante Gemeindeburgermeister Rachow und Amtsvorsteher Fritz Rakow waren die letzten Amtsinhaber ebenso der Standesbeamte Erdmann Das zustandige Amtsgericht stand in Bad Polzin Im Marz 1945 erfolgte die Besetzung des Dorfes durch Truppen der Roten Armee und im Herbst des gleichen Jahres begann die Vertreibung der ansassigen Bevolkerung Hohenwardin wurde unter dem Namen Wardyn Gorny ein Teil der polnischen Gmina Polczyn Zdroj im Powiat Swidwinski Kirche BearbeitenHohenwardin hatte keine eigene Kirche sondern war in das Kirchspiel Bad Polzin eingepfarrt Es lag im Kirchenkreis Belgard polnisch Bialogard in der Kirchenprovinz Pommern der evangelischen Kirche der Altpreussischen Union Heute liegt Wardyn Gorny im Kirchspiel Koszalin Koslin in der Diozese Pommern Grosspolen der Evangelisch Augsburgischen Kirche in Polen Schule BearbeitenBereits im Jahre 1867 wird in Hohenwardin eine einklassige von der Gutsherrschaft unterhaltene Volksschule erwahnt Bis 1927 unterrichtete hier Lehrer Schroder gefolgt von Lehrer Sturm der bis 1945 Schulhalter war Literatur BearbeitenHeimatkreisausschuss Belgard Schivelbein Hrsg Der Kreis Belgard Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises Heimatkreisausschuss Belgard Schivelbein Celle 1989 Stadt und Landgemeinde Polczyn Zdroj Bad Polzin Ortsteile Schulzenamter Bolkowo Bolkow Brusno Brutzen Buslary Buslar Czarnkowie Alt Liepenfier Gaworkowo Gauerkow Kolacz Kollatz Legi Langen Lipno Neu Lipenfier Losnica Lasbeck Nowe Resko Kolonie Ritzig Ogartowo Jagertow Ogrodno Kavelsberg Ostre Bardo Wusterbarth Popielewo Poplow Przyrowo Gross Hammerbach Redlo Redel Sucha Zuchen Szeligowo Seeligsfelde 1937 1945 Eichenfelde Toporzyk Bramstadt Wardyn Gorny Hohenwardin Zajaczkowko Neu Sanskow Zajaczkowo Alt Sanskow Andere Ortschaften Borkowo Birkenfelde Borucino Brosland Bronowko Bronowo Brunow Brzekowice Eichbringe Brozowica Buslarki Neu Buslar Dobino Althutten Dziwogora Dewsberg Gawroniec Gersdorf Grabno Rabensberg Gromnik Grzybnica Marienfreude Imienko Jazwiny Jelonki Heinrichshutte Kapice Kappe Klokowko Kolonie Klockow Klokowo Klockow Kocury Hagenhorst Kolaczek Neu Kollatz Lakowko Lankow Miedzyborze Luisenbad Milice Heinrichshohe Niemierzyno Nemrin Nowe Borne Kolonie Alt Hutten Nowe Ludzicko Neu Lutzig Nowe Toporzyk Ogartowko Neu Jagertow Ostrowas Wusterhansberg Pasieka Altland Plebanowka Pfarrweide Popielawy Poplower Muhle Popielewice Vorwerk Poplow Popielewko Klein Poplow Porabka Stubbenberg Prosno Laubberg Przyrowko Klein Hammerbach Rzesna Vorbruch Samogorze Weissenbruch Sekorady Sophienhof Slowianki Stare Resko Ritzig Tychowko Woldisch Tychow Wardyn Dolny Gross Wardin Widow Weidhoff Zaborze Waldhof Zdroiska Krummelsborn Zdroje Raubersberg Zoledno Eichmuhle Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Wardyn Gorny amp oldid 199678649, wikipedia, wiki, deutsches

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