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Untersteinbach (Pfedelbach)

Untersteinbach war bis zur Gemeindereform eine selbständige Gemeinde und ist seit dem 1. Januar 1972 ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Pfedelbach im Hohenlohekreis.

Untersteinbach
Gemeinde Pfedelbach
49.1413888888899.5702777777778268Koordinaten:49° 8′ 29″ N,9° 34′ 13″ O
Höhe: 268 m ü. NN
Fläche: 11 km²
Einwohner: 1455 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 74629
Vorwahl: 07949
Die Lage von Untersteinbach in Pfedelbach

Inhaltsverzeichnis

Lage

Untersteinbach liegt 6 km südöstlich von Pfedelbach vor und an einer durch den Zulauf des rechten Steinbachs zur oberen Ohrn im abwärtigen Teil des Hauptortes gebildeten Weitung des Flusstales und ist staatlich anerkannter Erholungsort.

Gemeindegliederung

Es umfasst das Dorf Untersteinbach selbst, Bühl, Ohnholz, Floßholz, Schuppach, Heimaten, Kohlhof, Simonsberg und Mittelsteinbach.

Es ist anzunehmen, dass Untersteinbach während der Rodungszeit des 11. oder 12. Jahrhunderts entstand. Erstmals findet es urkundliche Erwähnung im Jahre 1266 als Steinbach apud Oren. 1680 wurde das erste Schulhaus eingeweiht. Die höchstbesteuerten Gemeindemitglieder nahmen im Krisenjahr 1853 die Kinder aus sehr armen Familien in Kost, um den Kinderbettel abzustellen. Es wird berichtet, dass die Armut bei einigen Familien so groß war, dass die Kinder keine Schuhe im Winter besaßen und es ihnen an der allernotwendigsten Kleidung fehlte. 1889 wurde die erste Kleinkinderschule eingerichtet. Im Jahr 1935 konnte das Freibad eingeweiht werden. Seit 1967 besteht nur noch eine Grundschule. Die Hauptschüler besuchen seitdem die Creutzfelderschule in Pfedelbach. Am 1. Januar 1973 wurden die bis dahin zur Altgemeinde Geißelhardt gehörenden Weiler Heimaten und Schuppach nach Pfedelbach eingemeindet und damit der Ortschaft Untersteinbach zugeschlagen. Ebenfalls 1973 konnte der Kindergarten eingeweiht werden. Oberhalb der Sportanlagen und des Freibades befindet sich das Freizeitgelände des Sportkreises Ludwigsburg. Untersteinbach beheimatet ein AOK-Bildungszentrum und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. In Schuppach befand sich im 15. Jahrhundert eine Wallfahrtskapelle. Von 1919 bis 1927 war Pastor Ernst Hirzel Gemeindepfarrer, dessen Kinder Hans (1924–2006) und Susanne (1921–2012) hier zur Welt kamen. Sie wurden 1943 von Volksgerichts-Präsident Roland Freisler für ihre Teilnahme an der Flugblatt-Aktion der Widerstands-Gruppe Weiße Rose zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Kinderfest

Im Jahr 1830 fand das erste Kinderfest statt. Im Jahr 1912 wurde beschlossen, keine alkoholische Getränke mehr für Kinder auszuschenken. Seit 1981 wird das Kinderfest im zweijährigen Rhythmus in den ungeraden Jahren mit einem Festumzug gefeiert. Vom Ursprung her ist das Kinderfest ein kirchliches Fest. Die ganze Kirchengemeinde mit Harsberg, Gleichen, Obersteinbach und Büchelberg beteiligte sich an dem Fest. Als in diesen Ortschaften die Schulen aufgelöst wurden, wurde es immer schwerer, dort die Bürger zur Mithilfe zu gewinnen. Nur Harsberg und Gleichen feiern bis zum heutigen Tag mit.

Wappen

Das Wappen von Untersteinbach am ehemaligen Rathaus

Das ehemalige Gemeindewappen von Untersteinbach zeigt in Schwarz einen auffliegenden silbernen Schwan. Die Wappendeutung lautet so: „Der auffliegende Schwan ist das Wappen der Herren von Krautheim, denen der Ort im 13. Jahrhundert gehörte. Die Farben Weiß und Schwarz sind die umgekehrten Farben des Hauses Hohenlohe, das später Besitzer des Ortes war.“ Das Schwan-Wappen wurde am 2. April 1957 durch das Innenministerium (Nr. IV, 31/27, Untersteinbach 1) verliehen. Bevor der Schwan zum Wappenvogel von Untersteinbach wurde, gab es für ihn nicht nur Zustimmung. „Hat nichts mit irgendwelcher Tradition zu tun“, hieß es von kompetenter Seite. Schon 1936 hatte sich Untersteinbach bemüht, ein Wappen zu bekommen. Es wurden sogenannte Faustskizzen vorgelegt. Eine davon zeigt ein schräges Wellenband und einen Leoparden. Ein anderer Wappenvorschlag sah so aus: Über einem gewellten blauen Schildfuß eine aus Steinen zusammengesetzte, mit drei Zinnen versehene weiße Mauer in rotem Feld. Aber: „Eine Entscheidung auf Vorschlag der Archivdirektion wurde damals wohl nicht getroffen“, ist in Stuttgart vermerkt.

Ortschaftsrat

Die Ortschaft Untersteinbach verfügt über einen Ortschaftsrat mit insgesamt neun Mitgliedern. Manfred Metzger war von 1999 bis 2019 Ortsvorsteher. Seit 2019 ist Klaus Dürr Ortsvorsteher.

Die Ortsmitte ist bestimmt durch kleine Anwesen mit zum Teil gestelzten Seldnerhäuschen. Kleine bäuerliche Höfe und Seldnerhäuschen schließen sich an. Im Mittelalter war die Kirche Zu unseren Lieben Frau Untersteinbach, 1368 erstmals erwähnt, Filial der Stiftskirche Öhringen, besaß aber nur den Rechtsstatus einer Kapelle. 1525 wurde aus der Kaplanei Untersteinbach eine eigene Pfarrei. Die alte Kapelle wurde 1623 bis 1625 von Baumeister Heinrich Schickhardt zur heutigen evangelischen Kirche umgebaut und vergrößert. Die einschiffige Kirche hat noch romanische Reste und ist mit West- und Nordempore, Gemälden an der Emporenbrüstung und im quadratischen Turmchor seit 1969 mit einem großen Chorfenster der Künstlerin Anna-Dorothea Kunz-Saile ausgestattet. Der Herrenkeller (unter der Turn- und Festhalle) ist von 1623. 1887/1888 wurde ein neues Schulhaus gebaut, in dem heute noch die Grundschule untergebracht ist. In den Jahren 1954 und 1955 wurde das ehemalige Bandhaus zu einer Turn- und Festhalle umgebaut. 2010 wurde die neugebaute Sporthalle Steinbacher Tal eingeweiht.

  • Die evangelische Kirche in Untersteinbach

  • Das Schulhaus in Untersteinbach

  • Die Turn- und Festhalle in Untersteinbach

  • Blick auf Mittelsteinbach

Museen

  • Heimatmuseum in Untersteinbach im ehemaligen Rathaus.
Der Campingplatz in Untersteinbach mit Minigolfanlage und Beachvolleyball-Spielfeld
  • Öffentliches Freibad (seit 1935)
  • Campingplatz
  • Sportanlage des TSV Untersteinbach mit zwei Rasenplätzen, Laufbahn und Kleinspielfeld
  • Tennisplätze
  • Minigolfplatz
  • Beachvolleyball-Spielfeld
  • Kneipp-Anlage
  • Zeltlager Untersteinbach

In Untersteinbach sind die Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs nicht mehr vorhanden. Ein Lebensmittelmarkt, die Metzgerei und die letzte Gaststätte mussten 2019 schließen. Handwerksbetriebe, Kindergarten und Grundschule sowie eine Außenstelle der Pfedelbacher Verwaltung sind anzutreffen. Obst- und Weinbau bilden den landwirtschaftlichen Schwerpunkt.

Pflege und Bildung

Aufgrund der räumlichen Lage und der Anerkennung als Erholungsort sind in Untersteinbach mehrere Einrichtungen der Bildung und Pflege angesiedelt. Neben den Alten- und Pflegeheimen besteht seit 1976 das Haus Schönblick, eine gemeinnützige Einrichtung für Menschen, die chronisch psychisch krank sind. Die Anlage wurde 2006 um eine gerontopsychiatrische Abteilung erweitert.

Im Jahre 1972 wurde das Schulungszentrum des AOK-Landesverbandes Baden-Württemberg seiner Bestimmung übergeben. Jährlich werden über 750 Aus- und Fortzubildende in mehreren Lehrgangsabschnitten von vier haupt- und über 100 nebenamtlichen Lehrkräften für die Praxis anforderungsgerecht qualifiziert. Mit dem Schulungszentrum werden darüber hinaus über 800 Beschäftigte der Ortskrankenkassen weitergebildet. Delegationen aus den anderen Bundesländern, aber auch aus Afrika und Asien sowie von Übersee waren schon zu Gast, um sich über die Gesundheitspolitik, die soziale Sicherung in der Bundesrepublik und die Bildungseinrichtung zu informieren. Der gesamte Bedarf der Einrichtung führt zu über 30.000 jährlichen Übernachtungen, von denen etwa ein Drittel von Gasthöfen und privaten Zimmervermietern übernommen werden.

Das AOK-Bildungszentrum, im Hintergrund die Pflegegemeinschaft Haus Schönblick

Verkehr

Untersteinbach liegt an der Landesstraße 1049 von Öhringen nach Mainhardt und ist über den Nahverkehr Hohenlohe an die Stadtbahn angeschlossen.

  • Gerhard Taddey (Red.): Pfedelbach 1037–1987. Aus Geschichte und Gegenwart (= Forschungen aus Württembergisch-Franken. Bd. 30). Herausgegeben von der Gemeinde Pfedelbach. Thorbecke u. a., Sigmaringen u. a. 1987, ISBN 3-921429-30-7.
  1. (Memento desOriginals vom 6. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Webachiv/IABot/mainhardt.de Webseite der Gemeinde Mainhardt (abgerufen am 22. August 2012)
  2. bei leo-bw (abgerufen am 23. Juli 2012)
  3. Volksgerichtsurteil vom 19. April 1943: (Memento vom 28. August 2003 im Internet Archive)
  4. Hartmut Müller: Ein Schwan fliegt auf. In: Hohenloher Zeitung. 17. August 2011 ( [abgerufen am 17. August 2011]).
  5. []=Baum&no_cache=1
  6. Ingrid Helber: „Dem Schickhardt zu zustellen“ – Die Kirchenbauten des Renaissance-Architekten Heinrich Schickhardt; in: Heimatkundliche Blätter Zollernalb, Hg. Heimatkundliche Vereinigung Zollernalb e.V., Jg. 56, Nr. 1, Balingen 2009, Seite 1632 f - einsehbar auf PDF
  7. (Memento vom 31. Dezember 2008 im Internet Archive) (abgerufen am 3. Mai 2008)
Normdaten (Geografikum): GND:(, )

Untersteinbach (Pfedelbach)
untersteinbach, pfedelbach, ortsteil, pfedelbach, baden, württemberg, deutschland, sprache, beobachten, bearbeiten, untersteinbach, gemeindereform, eine, selbständige, gemeinde, seit, januar, 1972, ortsteil, baden, württembergischen, gemeinde, pfedelbach, hohe. Untersteinbach Pfedelbach Ortsteil von Pfedelbach Baden Wurttemberg Deutschland Sprache Beobachten Bearbeiten Untersteinbach war bis zur Gemeindereform eine selbstandige Gemeinde und ist seit dem 1 Januar 1972 ein Ortsteil der baden wurttembergischen Gemeinde Pfedelbach im Hohenlohekreis UntersteinbachGemeinde Pfedelbach49 141388888889 9 5702777777778 268 Koordinaten 49 8 29 N 9 34 13 OHohe 268 m u NNFlache 11 km Einwohner 1455 31 Dez 2019 Bevolkerungsdichte 132 Einwohner km Eingemeindung 1 Januar 1972Postleitzahl 74629Vorwahl 07949Die Lage von Untersteinbach in Pfedelbach Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1 1 Lage 1 2 Gemeindegliederung 2 Geschichte 2 1 Kinderfest 3 Politik 3 1 Wappen 3 2 Ortschaftsrat 4 Bauwerke 4 1 Museen 5 Sport und Freizeit 6 Wirtschaft und Infrastruktur 6 1 Pflege und Bildung 6 2 Verkehr 7 Bekannte Sohne und Tochter der Gemeinde 8 Literatur 9 Einzelnachweise 10 WeblinksGeografie BearbeitenLage Bearbeiten Untersteinbach liegt 6 km sudostlich von Pfedelbach vor und an einer durch den Zulauf des rechten Steinbachs zur oberen Ohrn im abwartigen Teil des Hauptortes gebildeten Weitung des Flusstales und ist staatlich anerkannter Erholungsort Gemeindegliederung Bearbeiten Es umfasst das Dorf Untersteinbach selbst Buhl Ohnholz Flossholz Schuppach Heimaten Kohlhof Simonsberg und Mittelsteinbach Geschichte BearbeitenEs ist anzunehmen dass Untersteinbach wahrend der Rodungszeit des 11 oder 12 Jahrhunderts entstand Erstmals findet es urkundliche Erwahnung im Jahre 1266 als Steinbach apud Oren 1680 wurde das erste Schulhaus eingeweiht Die hochstbesteuerten Gemeindemitglieder nahmen im Krisenjahr 1853 die Kinder aus sehr armen Familien in Kost um den Kinderbettel abzustellen Es wird berichtet dass die Armut bei einigen Familien so gross war dass die Kinder keine Schuhe im Winter besassen und es ihnen an der allernotwendigsten Kleidung fehlte 1889 wurde die erste Kleinkinderschule eingerichtet Im Jahr 1935 konnte das Freibad eingeweiht werden Seit 1967 besteht nur noch eine Grundschule Die Hauptschuler besuchen seitdem die Creutzfelderschule in Pfedelbach Am 1 Januar 1973 wurden die bis dahin zur Altgemeinde Geisselhardt gehorenden Weiler Heimaten und Schuppach nach Pfedelbach eingemeindet und damit der Ortschaft Untersteinbach zugeschlagen 1 Ebenfalls 1973 konnte der Kindergarten eingeweiht werden Oberhalb der Sportanlagen und des Freibades befindet sich das Freizeitgelande des Sportkreises Ludwigsburg Untersteinbach beheimatet ein AOK Bildungszentrum und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort In Schuppach befand sich im 15 Jahrhundert eine Wallfahrtskapelle 2 Von 1919 bis 1927 war Pastor Ernst Hirzel Gemeindepfarrer dessen Kinder Hans 1924 2006 und Susanne 1921 2012 hier zur Welt kamen Sie wurden 1943 von Volksgerichts Prasident Roland Freisler fur ihre Teilnahme an der Flugblatt Aktion der Widerstands Gruppe Weisse Rose zu Gefangnisstrafen verurteilt 3 Kinderfest Bearbeiten Im Jahr 1830 fand das erste Kinderfest statt Im Jahr 1912 wurde beschlossen keine alkoholische Getranke mehr fur Kinder auszuschenken Seit 1981 wird das Kinderfest im zweijahrigen Rhythmus in den ungeraden Jahren mit einem Festumzug gefeiert Vom Ursprung her ist das Kinderfest ein kirchliches Fest Die ganze Kirchengemeinde mit Harsberg Gleichen Obersteinbach und Buchelberg beteiligte sich an dem Fest Als in diesen Ortschaften die Schulen aufgelost wurden wurde es immer schwerer dort die Burger zur Mithilfe zu gewinnen Nur Harsberg und Gleichen feiern bis zum heutigen Tag mit vergrossern und Informationen zum Bild anzeigen Panorama von UntersteinbachPolitik BearbeitenWappen Bearbeiten Das Wappen von Untersteinbach am ehemaligen Rathaus Das ehemalige Gemeindewappen von Untersteinbach zeigt in Schwarz einen auffliegenden silbernen Schwan Die Wappendeutung lautet so Der auffliegende Schwan ist das Wappen der Herren von Krautheim denen der Ort im 13 Jahrhundert gehorte Die Farben Weiss und Schwarz sind die umgekehrten Farben des Hauses Hohenlohe das spater Besitzer des Ortes war Das Schwan Wappen wurde am 2 April 1957 durch das Innenministerium Nr IV 31 27 Untersteinbach 1 verliehen Bevor der Schwan zum Wappenvogel von Untersteinbach wurde gab es fur ihn nicht nur Zustimmung Hat nichts mit irgendwelcher Tradition zu tun hiess es von kompetenter Seite Schon 1936 hatte sich Untersteinbach bemuht ein Wappen zu bekommen Es wurden sogenannte Faustskizzen vorgelegt Eine davon zeigt ein schrages Wellenband und einen Leoparden Ein anderer Wappenvorschlag sah so aus Uber einem gewellten blauen Schildfuss eine aus Steinen zusammengesetzte mit drei Zinnen versehene weisse Mauer in rotem Feld Aber Eine Entscheidung auf Vorschlag der Archivdirektion wurde damals wohl nicht getroffen ist in Stuttgart vermerkt 4 Ortschaftsrat Bearbeiten Die Ortschaft Untersteinbach verfugt uber einen Ortschaftsrat mit insgesamt neun Mitgliedern Manfred Metzger war von 1999 bis 2019 Ortsvorsteher Seit 2019 ist Klaus Durr Ortsvorsteher 5 Bauwerke BearbeitenDie Ortsmitte ist bestimmt durch kleine Anwesen mit zum Teil gestelzten Seldnerhauschen Kleine bauerliche Hofe und Seldnerhauschen schliessen sich an Im Mittelalter war die Kirche Zu unseren Lieben Frau Untersteinbach 1368 erstmals erwahnt Filial der Stiftskirche Ohringen besass aber nur den Rechtsstatus einer Kapelle 1525 wurde aus der Kaplanei Untersteinbach eine eigene Pfarrei Die alte Kapelle wurde 1623 bis 1625 von Baumeister Heinrich Schickhardt 6 zur heutigen evangelischen Kirche umgebaut und vergrossert Die einschiffige Kirche hat noch romanische Reste und ist mit West und Nordempore Gemalden an der Emporenbrustung und im quadratischen Turmchor seit 1969 mit einem grossen Chorfenster der Kunstlerin Anna Dorothea Kunz Saile ausgestattet Der Herrenkeller unter der Turn und Festhalle ist von 1623 1887 1888 wurde ein neues Schulhaus gebaut in dem heute noch die Grundschule untergebracht ist In den Jahren 1954 und 1955 wurde das ehemalige Bandhaus zu einer Turn und Festhalle umgebaut 2010 wurde die neugebaute Sporthalle Steinbacher Tal eingeweiht Die evangelische Kirche in Untersteinbach Das Schulhaus in Untersteinbach Die Turn und Festhalle in Untersteinbach Blick auf MittelsteinbachMuseen Bearbeiten Heimatmuseum in Untersteinbach im ehemaligen Rathaus Sport und Freizeit Bearbeiten Der Campingplatz in Untersteinbach mit Minigolfanlage und Beachvolleyball Spielfeld Offentliches Freibad seit 1935 Campingplatz Sportanlage des TSV Untersteinbach mit zwei Rasenplatzen Laufbahn und Kleinspielfeld Tennisplatze Minigolfplatz Beachvolleyball Spielfeld Kneipp Anlage Zeltlager UntersteinbachWirtschaft und Infrastruktur BearbeitenIn Untersteinbach sind die Einrichtungen zur Deckung des taglichen Bedarfs nicht mehr vorhanden Ein Lebensmittelmarkt die Metzgerei und die letzte Gaststatte mussten 2019 schliessen Handwerksbetriebe Kindergarten und Grundschule sowie eine Aussenstelle der Pfedelbacher Verwaltung sind anzutreffen Obst und Weinbau bilden den landwirtschaftlichen Schwerpunkt Pflege und Bildung Bearbeiten Aufgrund der raumlichen Lage und der Anerkennung als Erholungsort sind in Untersteinbach mehrere Einrichtungen der Bildung und Pflege angesiedelt Neben den Alten und Pflegeheimen besteht seit 1976 das Haus Schonblick eine gemeinnutzige Einrichtung fur Menschen die chronisch psychisch krank sind Die Anlage wurde 2006 um eine gerontopsychiatrische Abteilung erweitert Im Jahre 1972 wurde das Schulungszentrum des AOK Landesverbandes Baden Wurttemberg seiner Bestimmung ubergeben Jahrlich werden uber 750 Aus und Fortzubildende in mehreren Lehrgangsabschnitten von vier haupt und uber 100 nebenamtlichen Lehrkraften fur die Praxis anforderungsgerecht qualifiziert Mit dem Schulungszentrum werden daruber hinaus uber 800 Beschaftigte der Ortskrankenkassen weitergebildet Delegationen aus den anderen Bundeslandern aber auch aus Afrika und Asien sowie von Ubersee waren schon zu Gast um sich uber die Gesundheitspolitik die soziale Sicherung in der Bundesrepublik und die Bildungseinrichtung zu informieren Der gesamte Bedarf der Einrichtung fuhrt zu uber 30 000 jahrlichen Ubernachtungen von denen etwa ein Drittel von Gasthofen und privaten Zimmervermietern ubernommen werden 7 vergrossern und Informationen zum Bild anzeigen Das AOK Bildungszentrum im Hintergrund die Pflegegemeinschaft Haus Schonblick Verkehr Bearbeiten Untersteinbach liegt an der Landesstrasse 1049 von Ohringen nach Mainhardt und ist uber den Nahverkehr Hohenlohe an die Stadtbahn angeschlossen Bekannte Sohne und Tochter der Gemeinde BearbeitenHelmut Rohm 1913 2000 Natur und Agrarwissenschaftler Hochschullehrer in Hohenheim Susanne Hirzel 1921 2012 Freundin von Sophie Scholl Mitglied der Widerstandsgruppe Weisse Rose Hans Hirzel 1924 2006 Mitglied der Widerstandsgruppe Weisse Rose Politiker und JournalistLiteratur BearbeitenGerhard Taddey Red Pfedelbach 1037 1987 Aus Geschichte und Gegenwart Forschungen aus Wurttembergisch Franken Bd 30 Herausgegeben von der Gemeinde Pfedelbach Thorbecke u a Sigmaringen u a 1987 ISBN 3 921429 30 7 Einzelnachweise Bearbeiten Altgemeinde Geisselhardt Memento des Originals vom 6 Januar 2012 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot mainhardt de Webseite der Gemeinde Mainhardt abgerufen am 22 August 2012 Schuppach bei leo bw abgerufen am 23 Juli 2012 Volksgerichtsurteil vom 19 April 1943 http www pehawe de klaus Gewalt Urteil2 htm Memento vom 28 August 2003 im Internet Archive Hartmut Muller Ein Schwan fliegt auf In Hohenloher Zeitung 17 August 2011 bei stimme de abgerufen am 17 August 2011 https www pfedelbach de de gemeinde pfedelbach neuigkeiten aktuelles L 0 amp tx hwnews hwnews 5BnewsartikelId 5D 139 amp tx hwnews hwnews 5Bcontroller 5D Newsartikel amp tx hwnews hwnews 5Baction 5D show amp sword list Baum amp no cache 1 Ingrid Helber Dem Schickhardt zu zustellen Die Kirchenbauten des Renaissance Architekten Heinrich Schickhardt in Heimatkundliche Blatter Zollernalb Hg Heimatkundliche Vereinigung Zollernalb e V Jg 56 Nr 1 Balingen 2009 Seite 1632 f einsehbar auf PDF 1 Website Memento vom 31 Dezember 2008 im Internet Archive abgerufen am 3 Mai 2008 Weblinks Bearbeiten Wikisource Unter Steinbach in der Beschreibung des Oberamts Oehringen von 1865 Normdaten Geografikum GND 7705301 1 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Untersteinbach Pfedelbach amp oldid 214063432, wikipedia, wiki, deutsches

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