fbpx
Wikipedia

Succinyl-CoA

Succinyl-Coenzym A (kurz: Succinyl-CoA) ist ein Thioester der Bernsteinsäure mit dem Coenzym A. In der Biochemie wird damit auch das Anion bezeichnet. Succinyl-CoA tritt als Zwischenprodukt bei verschiedenen Stoffwechselprozessen auf.

Strukturformel
Allgemeines
Name Succinyl-CoA
Summenformel C25H40N7O19P3S
Externe Identifikatoren/Datenbanken
Eigenschaften
Molare Masse 867,61 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Inhaltsverzeichnis

Succinyl-CoA entsteht im Citratzyklus aus α-Ketoglutarat durch oxidative Decarboxylierung und Bildung eines Thioesters mit Coenzym A. Die mehrstufige Reaktion wird durch den α-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex katalysiert. Pro umgesetztem Molekül α-Ketoglutarat werden je ein Molekül CO2 und NADH gebildet. Im weiteren Verlauf des Citratzyklus wird Succinyl-CoA durch die Succinyl-CoA-Synthetase in Succinat und Coenzym A gespalten. Außerdem entsteht ein Molekül einer energiereichen Phosphatverbindung, wobei es sich entweder um GTP oder um ATP handelt.

  1. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Eintrag EC 6.2.1.4 in der Enzymdatenbank BRENDA
  3. Eintrag EC 6.2.1.5 in der Enzymdatenbank BRENDA
  4. J. M. Berg, J. L. Tymoczko, L. Stryer: Biochemie. 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Elsevier GmbH, München 2007; S. 542f; ISBN 978-3-8274-1800-5
  5. Eintrag EC 5.1.99.1 in der Enzymdatenbank BRENDA
  6. J. M. Berg, J. L. Tymoczko, L. Stryer: Biochemie. 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Elsevier GmbH, München 2007; S. 697f, 741f, 744f; ISBN 978-3-8274-1800-5
  7. J. M. Berg, J. L. Tymoczko, L. Stryer: Biochemie. 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Elsevier GmbH, München 2007; S. 550f, 782ff; ISBN 978-3-8274-1800-5
  8. J. M. Berg, J. L. Tymoczko, L. Stryer: Biochemie. 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Elsevier GmbH, München 2007; S. 702f; ISBN 978-3-8274-1800-5
  9. M. A. Westin, M. C. Hunt, S. E. Alexson: The identification of a succinyl-CoA thioesterase suggests a novel pathway for succinate production in peroxisomes. In: J. Biol. Chem. 280(46); Nov 2005: S. 38125-32 PMID 16141203 (Volltext)

Succinyl-CoA
succinyl, chemische, verbindung, sprache, beobachten, bearbeiten, succinyl, coenzym, kurz, thioester, bernsteinsäure, coenzym, biochemie, wird, damit, auch, anion, bezeichnet, tritt, zwischenprodukt, verschiedenen, stoffwechselprozessen, strukturformelallgemei. Succinyl CoA chemische Verbindung Sprache Beobachten Bearbeiten Succinyl Coenzym A kurz Succinyl CoA ist ein Thioester der Bernsteinsaure mit dem Coenzym A In der Biochemie wird damit auch das Anion bezeichnet Succinyl CoA tritt als Zwischenprodukt bei verschiedenen Stoffwechselprozessen auf StrukturformelAllgemeinesName Succinyl CoASummenformel C25H40N7O19P3SExterne Identifikatoren DatenbankenCAS Nummer 604 98 8EG Nummer 210 079 5ECHA InfoCard 100 009 163PubChem 92133ChemSpider 83179DrugBank DB03699Wikidata Q419560EigenschaftenMolare Masse 867 61 g mol 1SicherheitshinweiseGHS Gefahrstoffkennzeichnung keine Einstufung verfugbar 1 Soweit moglich und gebrauchlich werden SI Einheiten verwendet Wenn nicht anders vermerkt gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen Inhaltsverzeichnis 1 Bedeutung im Citratzyklus 2 Weitere Reaktionen 3 Einzelnachweise 4 WeblinksBedeutung im Citratzyklus BearbeitenSuccinyl CoA entsteht im Citratzyklus aus a Ketoglutarat durch oxidative Decarboxylierung und Bildung eines Thioesters mit Coenzym A Die mehrstufige Reaktion wird durch den a Ketoglutarat Dehydrogenase Komplex katalysiert Pro umgesetztem Molekul a Ketoglutarat werden je ein Molekul CO2 und NADH gebildet Im weiteren Verlauf des Citratzyklus wird Succinyl CoA durch die Succinyl CoA Synthetase in Succinat und Coenzym A gespalten Ausserdem entsteht ein Molekul einer energiereichen Phosphatverbindung wobei es sich entweder um GTP 2 oder um ATP 3 handelt 4 Weitere Reaktionen BearbeitenSuccinyl CoA entsteht auch aus Propionyl CoA unter Beteiligung der Enzyme Propionyl CoA Carboxylase Methylmalonyl CoA Epimerase 5 und Methylmalonyl CoA Mutase Diese Umsetzung zahlt zu den anaplerotischen Reaktionen So ist Succinyl CoA fur Teile der Kohlenstoffgeruste der Aminosauren Isoleucin Valin Methionin und Threonin die Eintrittstelle in den Citratzyklus 6 Succinyl CoA ist einer der Ausgangsstoffe bei der Synthese der Porphyrine und wird dafur dem Citratzyklus entzogen kataplerotische Reaktion Dabei reagiert Succinyl CoA mit Glycin zu d Aminolavulinat Die Reaktion wird von der d Aminolavulinat Synthase katalysiert Succinyl CoA ist damit ein Grundstoff fur den Aufbau des Ham Komplexes der unter anderem im roten Blutfarbstoff Hamoglobin enthalten ist 7 Die Verwertung des Ketonkorpers Acetacetat wird eingeleitet indem Succinyl CoA das Coenzym A an Acetacetat abgibt wodurch Acetacetyl CoA und Succinat entstehen Der Austausch wird von der 3 Ketosaure CoA Transferase SCOT katalysiert 8 Es gibt Hinweise darauf dass Succinyl CoA auch Endprodukt der b Oxidation von Dicarbonsauren in den Peroxisomen der Niere und Leber ist Dabei wird Succinyl CoA von der Succinyl CoA Thioesterase ACOT4 in Succinat und CoA gespalten 9 Dicarbonsauren entstehen durch w Oxidation von Fettsauren Einzelnachweise Bearbeiten Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefahrlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlassliche und zitierfahige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden Eintrag EC 6 2 1 4 in der Enzymdatenbank BRENDA Eintrag EC 6 2 1 5 in der Enzymdatenbank BRENDA J M Berg J L Tymoczko L Stryer Biochemie 6 Auflage Spektrum Akademischer Verlag Elsevier GmbH Munchen 2007 S 542f ISBN 978 3 8274 1800 5 Eintrag EC 5 1 99 1 in der Enzymdatenbank BRENDA J M Berg J L Tymoczko L Stryer Biochemie 6 Auflage Spektrum Akademischer Verlag Elsevier GmbH Munchen 2007 S 697f 741f 744f ISBN 978 3 8274 1800 5 J M Berg J L Tymoczko L Stryer Biochemie 6 Auflage Spektrum Akademischer Verlag Elsevier GmbH Munchen 2007 S 550f 782ff ISBN 978 3 8274 1800 5 J M Berg J L Tymoczko L Stryer Biochemie 6 Auflage Spektrum Akademischer Verlag Elsevier GmbH Munchen 2007 S 702f ISBN 978 3 8274 1800 5 M A Westin M C Hunt S E Alexson The identification of a succinyl CoA thioesterase suggests a novel pathway for succinate production in peroxisomes In J Biol Chem 280 46 Nov 2005 S 38125 32 PMID 16141203 Volltext Weblinks Bearbeiten Wikibooks Biochemie und Pathobiochemie Citratzyklus Lern und Lehrmaterialien Wikibooks Biochemie und Pathobiochemie Abbau von Propionyl CoA Lern und Lehrmaterialien Wikibooks Biochemie und Pathobiochemie Porphyrinbiosynthese Lern und Lehrmaterialien Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Succinyl CoA amp oldid 212388173, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele