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Stefan Gerber

Stefan Gerber (* 1975 in Grimma, Sachsen) ist ein deutscher Historiker.

Inhaltsverzeichnis

Gerber besuchte das Gymnasium St. Augustin in Grimma. Nachdem er 1993 das Abitur bestanden hatte, studierte er Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Jena. Im Juni 2000 bestand er das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Ab August 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Von 2001 bis 2003 war er Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2003 wurde er bei Hans-Werner Hahn zum Dr. phil. promoviert. Ab 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Universität Jena. Als Förderstipendiat forschte er 2009/10 am Historischen Kolleg in München. 2013 habilitierte er sich an der Universität Jena. Im Wintersemester 2013/14 vertrat er die Professur von Michael Kißener am Historischen Seminar, Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Universität Mainz. Im Sommersemester 2015 hatte Gerber eine Vertretungsprofessur an der Universität Bonn inne, wo er Joachim Scholtyseck vertrat. Seit 2015 leitete er die „Forschungsstelle für Neuere Regionalgeschichte Thüringens“ an der Universität Jena. Seit 2020 ist er Leiter des Universitätsarchivs und der universitätsgeschichtlichen Forschungsstelle der Friedrich-Schiller-Universität Jena, nachdem er das Archiv bereits seit August 2019 kommissarisch geleitet hatte.

Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Landes- und Regionalgeschichte Thüringens und Mitteldeutschlands sowie die vergleichende Landesgeschichte, die Bildungs-, Hochschul- und Wissenschaftsgeschichte, der soziale und politische Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert, die Weimarer Republik und die Zwischenkriegszeit, die Religion in der Neuzeit sowie die Deutsche Revolution 1848/1849.

Gerber ist Mitglied verschiedener Kommissionen und Beiräte, u. a. der Historischen Kommission für Thüringen, der Vereinigung für Verfassungsgeschichte, des wissenschaftlichen Ausschusses der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz,, der Preußischen Historischen Kommission, des wissenschaftlichen Beirates der Wartburg-Stiftung und des wissenschaftlichen Beirates des Friedrich-Christian-Lesser-Kollegs. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Thüringische Geschichte e. V. und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift für Thüringische Geschichte. Er fungiert gemeinsam mit Matthias Asche, Dietmar Klenke und Matthias Stickler als Mitherausgeber der „Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen“ (ASH). Gemeinsam mit Joachim Bauer, Jürgen John und Helmut G. Walther gibt er die „Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena“ heraus.

Stefan Gerber ist Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Er gehört der katholischen Studentenverbindung KDStV Salana Jenensis an. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins der „Freunde und Förderer der Katholischen Studentengemeinde Jena e. V.“ und Mitglied des Kirchenvorstandes der Katholischen Pfarrei St. Johannes Baptist in Jena.

Gerber ist verheiratet und hat vier Kinder.

  • Quellen zur Geschichte Thüringens. Revolution 1848/49 (= Quellen zur Geschichte Thüringens, 13), Erfurt 2000.
  • Universitätsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19. Jahrhundert. Der Jenaer Pädagoge und Universitätskurator Moritz Seebeck (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, 14). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-12804-X (zugleich: Dissertation).
  • mit Matthias Steinbach (Hrsg.): „Klassische Universität“ und „akademische Provinz“. Studien zur Universität Jena von der Mitte des 19. bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Bussert & Stadeler, Jena/Quedlinburg 2005, ISBN 3-932906-60-8 ().
  • Die Universität Jena 1850–1918. In: Traditionen – Brüche – Wandlungen. Die Universität Jena 1850–1995. Hrsg. von der Senatskommission zur Aufarbeitung der Jenaer Universitätsgeschichte im 20. Jahrhundert, Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 23–269.
  • mit Matthias Asche (Hrsg.): Studienförderung und Stipendienwesen an deutschen Universitäten von den Anfängen bis zur Gegenwart (= Jahrbuch für Universitätsgeschichte, 15), Steiner, Stuttgart 2013.
  • mit Werner Greiling/Tobias Kaiser/Klaus Ries (Hrsg.): Zwischen Stadt, Staat und Nation – Bürgertum in Deutschland. 2 Bde. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-30169-2 ().
  • Pragmatismus und Kulturkritik. Politikbegründung und politische Kommunikation im Katholizismus der Weimarer Republik (1918–1925). Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78267-0 (zugleich: Habilitationsschrift)().
  • mit Joachim Bauer, Jürgen John und Gottfried Meinhold (Hrsg.): Ambivalente Orte der Erinnerung an deutschen Hochschulen (= Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena), Steiner, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-515-11573-5.
  • mit Werner Greiling/Marco Swiniartzki (Hrsg.): Industrialisierung, Industriekultur und soziale Bewegungen in Thüringen (= Materialien zur thüringischen Geschichte, 1), Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2018, ISBN 978-3-412-51136-4 ().
  • Das Ende der Monarchie in den deutschen Kleinstaaten. Vorgeschichte, Ereignis und Nachwirkungen in Politik und Staatsrecht 1914–1939 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, 54). Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2018, ISBN 978-3-412-50887-6 ().
  • mit Joachim Bauer (Hrsg.): Karl Marx und die Universität Jena. Vopelius, Jena 2019, ISBN 978-3-947303-03-8 ().
  • mit Werner Greiling/Marco Swiniartzki (Hrsg.): Thüringen im Industriezeitalter. Konzepte, Fallbeispiele und regionale Verläufe vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, 55), Böhlau, Köln/Wien/Weimar 2019.
  • Die deutschen Kleinstaaten 1848–1870, in: Werner Daum unter Mitwirkung von Peter Brandt/Martin Kirsch/Arthur Schlegelmilch (Hrsg.): Handbuch der Europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel. Band 3: 1848–1870. Dietz, Bonn 2020, S. 819–881, ISBN 978-3-8012-4142-1 ().
  • mit Joachim Bauer und Christopher Spehr: Das Wartburgfest von 1817 als europäisches Ereignis. Steiner, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-515-12578-9.
  • (mit Publikationsliste)
  1. Abgerufen am 14. November 2017.
  2. .
  3. FSU Jena: Abgerufen am 2. Mai 2021.
  4. Abgerufen am 17. September 2019.
  5. Landtag Rheinland-Pfalz: Abgerufen am 14. November 2017.
  6. Abgerufen am 2. Mai 2021.
  7. Abgerufen am 2. Mai 2021.
  8. Abgerufen am 2. Mai 2021.
Normdaten (Person): GND:(, ) | LCCN: | VIAF: |
Personendaten
NAME Gerber, Stefan
KURZBESCHREIBUNG deutscher Neuzeithistoriker
GEBURTSDATUM 1975
GEBURTSORT Grimma

Stefan Gerber
stefan, gerber, deutscher, neuzeithistoriker, sprache, beobachten, bearbeiten, 1975, grimma, sachsen, deutscher, historiker, inhaltsverzeichnis, leben, werk, veröffentlichungen, auswahl, weblinks, einzelnachweiseleben, werk, bearbeitengerber, besuchte, gymnasi. Stefan Gerber deutscher Neuzeithistoriker Sprache Beobachten Bearbeiten Stefan Gerber 1975 in Grimma Sachsen ist ein deutscher Historiker Inhaltsverzeichnis 1 Leben und Werk 2 Veroffentlichungen Auswahl 3 Weblinks 4 EinzelnachweiseLeben und Werk BearbeitenGerber besuchte das Gymnasium St Augustin in Grimma Nachdem er 1993 das Abitur bestanden hatte studierte er Geschichte Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universitat Jena Im Juni 2000 bestand er das 1 Staatsexamen fur das Lehramt an Gymnasien Ab August 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fur Geschichte des 19 und 20 Jahrhunderts Von 2001 bis 2003 war er Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes 2003 wurde er bei Hans Werner Hahn zum Dr phil promoviert Ab 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl fur Geschichte des 19 und 20 Jahrhunderts der Universitat Jena Als Forderstipendiat forschte er 2009 10 am Historischen Kolleg in Munchen 1 2013 habilitierte er sich an der Universitat Jena Im Wintersemester 2013 14 vertrat er die Professur von Michael Kissener am Historischen Seminar Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Universitat Mainz 2 Im Sommersemester 2015 hatte Gerber eine Vertretungsprofessur an der Universitat Bonn inne wo er Joachim Scholtyseck vertrat Seit 2015 leitete er die Forschungsstelle fur Neuere Regionalgeschichte Thuringens an der Universitat Jena Seit 2020 ist er Leiter des Universitatsarchivs und der universitatsgeschichtlichen Forschungsstelle der Friedrich Schiller Universitat Jena nachdem er das Archiv bereits seit August 2019 kommissarisch geleitet hatte 3 4 Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Landes und Regionalgeschichte Thuringens und Mitteldeutschlands sowie die vergleichende Landesgeschichte die Bildungs Hochschul und Wissenschaftsgeschichte der soziale und politische Katholizismus im 19 und 20 Jahrhundert die Weimarer Republik und die Zwischenkriegszeit die Religion in der Neuzeit sowie die Deutsche Revolution 1848 1849 Gerber ist Mitglied verschiedener Kommissionen und Beirate u a der Historischen Kommission fur Thuringen der Vereinigung fur Verfassungsgeschichte des wissenschaftlichen Ausschusses der Kommission des Landtages fur die Geschichte des Landes Rheinland Pfalz 5 der Preussischen Historischen Kommission 6 des wissenschaftlichen Beirates der Wartburg Stiftung und des wissenschaftlichen Beirates des Friedrich Christian Lesser Kollegs Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins fur Thuringische Geschichte e V und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift fur Thuringische Geschichte Er fungiert gemeinsam mit Matthias Asche Dietmar Klenke und Matthias Stickler als Mitherausgeber der Abhandlungen zum Studenten und Hochschulwesen ASH Gemeinsam mit Joachim Bauer Jurgen John und Helmut G Walther gibt er die Quellen und Beitrage zur Geschichte der Universitat Jena heraus Stefan Gerber ist Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem Er gehort der katholischen Studentenverbindung KDStV Salana Jenensis an Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins der Freunde und Forderer der Katholischen Studentengemeinde Jena e V 7 und Mitglied des Kirchenvorstandes der Katholischen Pfarrei St Johannes Baptist in Jena 8 Gerber ist verheiratet und hat vier Kinder Veroffentlichungen Auswahl BearbeitenQuellen zur Geschichte Thuringens Revolution 1848 49 Quellen zur Geschichte Thuringens 13 Erfurt 2000 Universitatsverwaltung und Wissenschaftsorganisation im 19 Jahrhundert Der Jenaer Padagoge und Universitatskurator Moritz Seebeck Veroffentlichungen der Historischen Kommission fur Thuringen Kleine Reihe 14 Bohlau Koln Weimar Wien 2004 ISBN 3 412 12804 X zugleich Dissertation mit Matthias Steinbach Hrsg Klassische Universitat und akademische Provinz Studien zur Universitat Jena von der Mitte des 19 bis in die dreissiger Jahre des 20 Jahrhunderts Bussert amp Stadeler Jena Quedlinburg 2005 ISBN 3 932906 60 8 Download Die Universitat Jena 1850 1918 In Traditionen Bruche Wandlungen Die Universitat Jena 1850 1995 Hrsg von der Senatskommission zur Aufarbeitung der Jenaer Universitatsgeschichte im 20 Jahrhundert Bohlau Koln Weimar Wien 2009 S 23 269 mit Matthias Asche Hrsg Studienforderung und Stipendienwesen an deutschen Universitaten von den Anfangen bis zur Gegenwart Jahrbuch fur Universitatsgeschichte 15 Steiner Stuttgart 2013 mit Werner Greiling Tobias Kaiser Klaus Ries Hrsg Zwischen Stadt Staat und Nation Burgertum in Deutschland 2 Bde Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 2014 ISBN 978 3 525 30169 2 Buchanzeige Pragmatismus und Kulturkritik Politikbegrundung und politische Kommunikation im Katholizismus der Weimarer Republik 1918 1925 Schoningh Paderborn 2016 ISBN 978 3 506 78267 0 zugleich Habilitationsschrift Buchanzeige mit Joachim Bauer Jurgen John und Gottfried Meinhold Hrsg Ambivalente Orte der Erinnerung an deutschen Hochschulen Quellen und Beitrage zur Geschichte der Universitat Jena Steiner Stuttgart 2016 ISBN 978 3 515 11573 5 mit Werner Greiling Marco Swiniartzki Hrsg Industrialisierung Industriekultur und soziale Bewegungen in Thuringen Materialien zur thuringischen Geschichte 1 Bohlau Wien Koln Weimar 2018 ISBN 978 3 412 51136 4 Buchanzeige Das Ende der Monarchie in den deutschen Kleinstaaten Vorgeschichte Ereignis und Nachwirkungen in Politik und Staatsrecht 1914 1939 Veroffentlichungen der Historischen Kommission fur Thuringen Kleine Reihe 54 Bohlau Wien Koln Weimar 2018 ISBN 978 3 412 50887 6 Buchanzeige mit Joachim Bauer Hrsg Karl Marx und die Universitat Jena Vopelius Jena 2019 ISBN 978 3 947303 03 8 Buchanzeige mit Werner Greiling Marco Swiniartzki Hrsg Thuringen im Industriezeitalter Konzepte Fallbeispiele und regionale Verlaufe vom 18 bis zum 20 Jahrhundert Veroffentlichungen der Historischen Kommission fur Thuringen Kleine Reihe 55 Bohlau Koln Wien Weimar 2019 Die deutschen Kleinstaaten 1848 1870 in Werner Daum unter Mitwirkung von Peter Brandt Martin Kirsch Arthur Schlegelmilch Hrsg Handbuch der Europaischen Verfassungsgeschichte im 19 Jahrhundert Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel Band 3 1848 1870 Dietz Bonn 2020 S 819 881 ISBN 978 3 8012 4142 1 Buchanzeige mit Joachim Bauer und Christopher Spehr Das Wartburgfest von 1817 als europaisches Ereignis Steiner Stuttgart 2020 ISBN 978 3 515 12578 9 Weblinks BearbeitenWebseite bei der universitatsgeschichtlichen Forschungsstelle des Universitatsarchivs Jena mit Publikationsliste WorldCatEinzelnachweise Bearbeiten Historisches Kolleg Stefan Gerber Abgerufen am 14 November 2017 Webseite an der Universitat Mainz FSU Jena Universitatsarchiv Jena Abgerufen am 2 Mai 2021 Universitatsarchiv Abgerufen am 17 September 2019 Landtag Rheinland Pfalz Landtag Rheinland Pfalz Kommission fur die Geschichte des Landes Abgerufen am 14 November 2017 PHK Start Preussische Historische Kommission Abgerufen am 2 Mai 2021 Impressum Abgerufen am 2 Mai 2021 Katholische Pfarrgemeinde St Johannes Baptist Jena Apolda Camburg Kirchenvorstand Abgerufen am 2 Mai 2021 Normdaten Person GND 129268992 OGND AKS LCCN nr2005000814 VIAF 268523212 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Gerber StefanKURZBESCHREIBUNG deutscher NeuzeithistorikerGEBURTSDATUM 1975GEBURTSORT GrimmaAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Stefan Gerber amp oldid 211616885, wikipedia, wiki, deutsches

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