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Stefan Geilen

Stefan Ulrich Geilen (* 17. Januar 1962 in Olsberg) ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und erste Verwendungen

Geilen trat 1981 als Offizieranwärter der Jägertruppe (Bundeswehr) beim Jägerbataillon 471 in Bexbach in die Bundeswehr ein und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes. Im Anschluss absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Von 1986 bis 1991 wurde er als Zugführer und Kompaniechef im Jägerbataillon 67 in Breitenburg verwendet. Es folgte eine Verwendung als Hörsaalleiter beim Einzelkämpferlehrgang an der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt. Von 1994 bis 1996 absolvierte Geilen die Ausbildung zum Offizier im Generalstabsdienst an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

Dienst als Stabsoffizier

Ab 1996 war Geilen als Stabsoffizier G4 im Stab der Luftlandebrigade 26 in Saarlouis eingesetzt. Auf diesem Dienstposten war er 1997 als Stabsoffizier G3 im Deutschen Kontingent SFOR im Auslandseinsatz, er leitete auch das Tactical Operations Center während der militärischen Evakuierungsoperation Operation Libelle in Albanien. Im Jahr 1998 wurde Geilen zum I. Deutsch-Niederländischen Corps nach Münster versetzt, wo er als Stabsoffizier in der Abteilung G3 Operations Verwendung fand. Im Jahr 2000 folgte eine Verwendung als Stabsoffizier im Bundesministerium der Verteidigung. Von 2002 bis 2004 führte Geilen als Kommandeur das Jägerlehrbataillon 353 in Hammelburg. Es folgte eine zweijährige Verwendung als Stabsoffizier G3 Weiterentwicklung an der Infanterieschule und eine weitere zweijährige Verwendung als Dezernatsleiter im Amt für Heeresentwicklung in Köln. Im Jahr 2006 kehrte Geilen als Assistant Chief of Staff G5 Plans and Policy zum 1. Deutsch-Niederländischen Corps zurück. In dieser Zeit war er federführend an der Planung für die NATO Response Force 10 beteiligt. Ab 2009 war Geilen Referatsleiter im Streitkräfteamt in Bonn. Von 2010 bis 2013 war Geilen Chef des Stabes der Division Spezielle Operationen in Stadtallendorf. In dieser Zeit war Geilen 2011 auch stellvertretender Führer der Operation Pegasus während der militärischen Evakuierungsoperation in Libyen. Es folgte 2013 eine Verwendung als Referatsleiter in der Abteilung Planung im Bundesministerium der Verteidigung.

Dienst als General

Von Dezember 2014 bis März 2015 war Geilen Kommandeur der Luftlandebrigade 26. Am 1. April 2015 wurde diese (unter Einbindung von Teilen der Schwestereinheit, der Luftlandebrigade 31) zur Luftlandebrigade 1 umgegliedert, deren erster Kommandeur Geilen wurde. Am 6. Juli 2016 übergab er dieses Kommando an Brigadegeneral Dirk Faust. Im August 2016 wurde Geilen, unter Ernennung zum Brigadegeneral, als Vertretung für Brigadegeneral Dieter Meyerhoff (welcher in dieser Zeit für mehrere Monate in Afghanistan im Auslandseinsatz war) Chef des Stabes beim I. Deutsch-Niederländischen Corps. Zum 1. Juli 2017 wurde Geilen stellvertretender Chef des Stabes Assistance and Influence beim Eurokorps in Straßburg. Ab Oktober 2019 wurde er im Amt für Heeresentwicklung in Köln und seit dem 1. April 2021 wird er im I. Deutsch-Niederländischen Corps in Münster eingesetzt.

Auslandseinsätze

Geilen ist verheiratet und hat zwei Söhne.

  1. Abgerufen am 9. Juli 2017.
  2. Abgerufen am 9. Juli 2017.
  3. In: . Presse- und Informationsstab im BMVg, 19. November 2019, abgerufen am 21. Juli 2020.
  4. In: bundeswehr.de. 13. April 2021, abgerufen am 14. April 2021.
Normdaten (Person): LCCN: | VIAF: |Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 10. Juli 2017. GND-Namenseintrag: ()
Personendaten
NAME Geilen, Stefan
ALTERNATIVNAMEN Geilen, Stefan Ulrich (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Offizier, Brigadegeneral der Bundeswehr
GEBURTSDATUM 17. Januar 1962
GEBURTSORT Olsberg

Stefan Geilen
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Stefan Geilen deutscher Offizier Brigadegeneral der Bundeswehr Sprache Beobachten Bearbeiten Stefan Ulrich Geilen 17 Januar 1962 in Olsberg ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr Inhaltsverzeichnis 1 Militarische Laufbahn 1 1 Ausbildung und erste Verwendungen 1 2 Dienst als Stabsoffizier 1 3 Dienst als General 1 4 Auslandseinsatze 2 Auszeichnungen 3 Privates 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseMilitarische Laufbahn BearbeitenAusbildung und erste Verwendungen Bearbeiten Geilen trat 1981 als Offizieranwarter der Jagertruppe Bundeswehr beim Jagerbataillon 471 in Bexbach in die Bundeswehr ein und durchlief die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes Im Anschluss absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universitat der Bundeswehr Hamburg Von 1986 bis 1991 wurde er als Zugfuhrer und Kompaniechef im Jagerbataillon 67 in Breitenburg verwendet Es folgte eine Verwendung als Horsaalleiter beim Einzelkampferlehrgang an der Luftlande und Lufttransportschule in Altenstadt Von 1994 bis 1996 absolvierte Geilen die Ausbildung zum Offizier im Generalstabsdienst an der Fuhrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg Dienst als Stabsoffizier Bearbeiten Ab 1996 war Geilen als Stabsoffizier G4 im Stab der Luftlandebrigade 26 in Saarlouis eingesetzt Auf diesem Dienstposten war er 1997 als Stabsoffizier G3 im Deutschen Kontingent SFOR im Auslandseinsatz er leitete auch das Tactical Operations Center wahrend der militarischen Evakuierungsoperation Operation Libelle in Albanien Im Jahr 1998 wurde Geilen zum I Deutsch Niederlandischen Corps nach Munster versetzt wo er als Stabsoffizier in der Abteilung G3 Operations Verwendung fand Im Jahr 2000 folgte eine Verwendung als Stabsoffizier im Bundesministerium der Verteidigung Von 2002 bis 2004 fuhrte Geilen als Kommandeur das Jagerlehrbataillon 353 in Hammelburg Es folgte eine zweijahrige Verwendung als Stabsoffizier G3 Weiterentwicklung an der Infanterieschule und eine weitere zweijahrige Verwendung als Dezernatsleiter im Amt fur Heeresentwicklung in Koln Im Jahr 2006 kehrte Geilen als Assistant Chief of Staff G5 Plans and Policy zum 1 Deutsch Niederlandischen Corps zuruck In dieser Zeit war er federfuhrend an der Planung fur die NATO Response Force 10 beteiligt Ab 2009 war Geilen Referatsleiter im Streitkrafteamt in Bonn Von 2010 bis 2013 war Geilen Chef des Stabes der Division Spezielle Operationen in Stadtallendorf In dieser Zeit war Geilen 2011 auch stellvertretender Fuhrer der Operation Pegasus wahrend der militarischen Evakuierungsoperation in Libyen Es folgte 2013 eine Verwendung als Referatsleiter in der Abteilung Planung im Bundesministerium der Verteidigung Dienst als General Bearbeiten Von Dezember 2014 bis Marz 2015 war Geilen Kommandeur der Luftlandebrigade 26 Am 1 April 2015 wurde diese unter Einbindung von Teilen der Schwestereinheit der Luftlandebrigade 31 zur Luftlandebrigade 1 umgegliedert deren erster Kommandeur Geilen wurde Am 6 Juli 2016 ubergab er dieses Kommando an Brigadegeneral Dirk Faust 1 Im August 2016 wurde Geilen unter Ernennung zum Brigadegeneral als Vertretung fur Brigadegeneral Dieter Meyerhoff welcher in dieser Zeit fur mehrere Monate in Afghanistan im Auslandseinsatz war Chef des Stabes beim I Deutsch Niederlandischen Corps Zum 1 Juli 2017 wurde Geilen stellvertretender Chef des Stabes Assistance and Influence beim Eurokorps in Strassburg 2 Ab Oktober 2019 wurde er im Amt fur Heeresentwicklung in Koln 3 und seit dem 1 April 2021 wird er im I Deutsch Niederlandischen Corps in Munster eingesetzt 4 Auslandseinsatze Bearbeiten 1997 SFOR Stabsoffizier G3 GECONSFOR Raijlovac Bosnien HerzegovinaAuszeichnungen Bearbeiten1996 Ehrenmedaille General von ClausewitzPrivates BearbeitenGeilen ist verheiratet und hat zwei Sohne Weblinks BearbeitenVITA beim I Deutsch Niederlandischen CorpsEinzelnachweise Bearbeiten Luftlandebrigade hort auf mein Kommando Brigadegeneral Dirk Faust ubernimmt die Fuhrung der Luftlandebrigade 1 Abgerufen am 9 Juli 2017 Personalveranderungen in militarischen und zivilen Spitzenstellen Juli 2017 Abgerufen am 9 Juli 2017 Personalveranderungen in militarischen und zivilen Spitzenstellen Oktober 2019 Personalveranderungen in militarischen und zivilen Spitzenstellen Oktober 2019 KARRIERE PERSONAL In https www bundeswehr de Presse und Informationsstab im BMVg 19 November 2019 abgerufen am 21 Juli 2020 Personalveranderungen in militarischen und zivilen Spitzenstellen April 2021 In bundeswehr de 13 April 2021 abgerufen am 14 April 2021 Normdaten Person LCCN nr2004014491 VIAF 68879613 Wikipedia Personensuche Kein GND Personendatensatz Letzte Uberprufung 10 Juli 2017 GND Namenseintrag 159380111 AKS PersonendatenNAME Geilen StefanALTERNATIVNAMEN Geilen Stefan Ulrich vollstandiger Name KURZBESCHREIBUNG deutscher Offizier Brigadegeneral der BundeswehrGEBURTSDATUM 17 Januar 1962GEBURTSORT OlsbergAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Stefan Geilen amp oldid 210967641, wikipedia, wiki, deutsches

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