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Russische Sprache

Kenntnisse des Russischen in der Europäischen Union. Als Erbe der Sowjetzeit sind Kenntnisse des Russischen in Ost- und Mitteleuropa noch weit verbreitet, was zum Teil auch an den russischsprachigen Minderheiten, insbesondere im Baltikum liegt.

Russisch wird (Stand 2006) von etwa 163,8 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen etwa 130 Millionen in Russland leben, weitere 26,4 Millionen in den GUS-Staaten und den baltischen Staaten, also in Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Weitere etwa 7,4 Millionen Menschen leben in Ländern mit starker Immigration aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, vor allem in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie den USA und Israel.

Es ist Amtssprache in Russland, Weißrussland (zusammen mit Weißrussisch) und offizielle Sprache in Kasachstan (mit Kasachisch als Amtssprache) und Kirgisistan (mit Kirgisisch als Amtssprache). In der moldauischen autonomen Region Gagausien ist sie die regionale Amtssprache. In Tadschikistan genießt Russisch den offiziellen Status der „Sprache der zwischenethnischen Kommunikation“. Es ist auch eine der Amtssprachen in den separatistischen Regionen Transnistrien (zusammen mit Ukrainisch und Moldauisch), Südossetien (zusammen mit Ossetisch), Abchasien (zusammen mit Abchasisch), Bergkarabach (zusammen mit Armenisch), Volksrepublik Donezk und Volksrepublik Lugansk. Dort ist es sowohl Muttersprache eines Teiles der Bevölkerung als auch Sprache eines großen Teils des öffentlichen Lebens.

Daneben gibt es russischsprachige Minderheiten in allen GUS-Staaten und im Baltikum sowie zum Teil erhebliche Zahlen von russischsprachigen Emigranten in westlichen Industrieländern. In Finnland ist Russisch mit 49.000 und damit knapp 1 % Sprechern die größte Minderheitssprache. In Deutschland, wo die größte Zahl russischer Muttersprachler außerhalb der ehemaligen Sowjetunion lebt, ist Russisch mit rund drei Millionen Sprechern die nach Deutsch (und noch vor Türkisch) am zweithäufigsten gesprochene Sprache. (Siehe hierzu Russischsprachige Bevölkerungsgruppen in Deutschland.) In Israel bilden die etwa eine Million russischsprachigen Einwanderer etwa ein Sechstel der Bevölkerung und damit die drittgrößte Sprechergruppe nach denen des Hebräischen und Arabischen. In den Vereinigten Staaten leben über 700.000 russische Muttersprachler, davon über 200.000 in New York, und in Kanada rund 160.000, jedoch gibt es in beiden Ländern viele deutlich größere Sprachminderheiten. Die russische Sprache ist ebenso eine verbreitete Sprache für Wissenschaft, Kunst und Technik. Russisch ist die vierthäufigste Sprache, aus der Bücher in andere Sprachen übersetzt werden, und die siebthäufigste Sprache, in die Bücher übersetzt werden. 2013 war Russisch die zweithäufigste Sprache des Internets.


Die russischsprachige Welt
Der Apostel (1563), das erste gedruckte Buch auf Russisch

Russisch entwickelte sich aus der altostslawischen (altrussischen) Sprache, die in der Kiewer Rus und ihren Nachfolgefürstentümern gesprochen wurde. Im späten Mittelalter spaltete sich diese aufgrund der politischen Teilung der Rus in die (ost-)russische und die ruthenische (westrussische) Sprache auf, die eine wichtige Rolle im Großfürstentum Litauen spielte. Im Gegensatz zum Ruthenischen wurde Russisch signifikant von der Liturgiesprache Kirchenslawisch beeinflusst und weist heute infolge dieser Entwicklung einige Gemeinsamkeiten mit südslawischen Sprachen auf. Im 18. Jahrhundert wurde die russische Literatursprache von Schriftstellern wie Antioch Kantemir, Michail Lomonossow und Wassili Trediakowski reformiert, im 19. Jahrhundert wurde sie vor allem vom Nationaldichter Alexander Puschkin geprägt und bekam ihr modernes stilistisches Gesicht.

Die russische Rechtschreibreform von 1918 änderte gewisse Aspekte der Schreibweise und beseitigte einige archaische Buchstaben des russischen Alphabets. Durch den Sieg im Zweiten Weltkrieg gewann die Sowjetunion erheblich an Prestige und weltpolitischem Gewicht, womit auch das Russische einen starken Bedeutungszuwachs und den vorläufigen Höhepunkt seiner Verbreitung erlebte. Russisch wurde in Ländern des Ostblocks als erste Fremdsprache an Schulen unterrichtet. Nach dem Ende des Realsozialismus ist die Bedeutung der russischen Sprache in Ostmitteleuropa stark gesunken. In den vergangenen Jahren ist jedoch wieder ein Trend hin zum häufigeren Erlernen der russischen Sprache feststellbar.

Russisches Alphabet
А а Б б В в Г г Д д Е е Ё ё
Ж ж З з И и Й й К к Л л М м
Н н О о П п Р р С с Т т У у
Ф ф Х х Ц ц Ч ч Ш ш Щ щ Ъ ъ
Ы ы Ь ь Э э Ю ю Я я

Russisch wird mit dem russischen Alphabet geschrieben (russ. русский алфавит/russki alfawit oder русская азбука/russkaja asbuka), das dem (alt)kyrillischen Alphabet (russ. кириллический алфавит/kirillitscheski alfawit oder кириллица/kirilliza) entstammt.

Seit der letzten Rechtschreibreform im Jahre 1918 besteht das russische Alphabet aus 33 Buchstaben. Davon dienen 10 Buchstaben zur Wiedergabe der Vokale, und zwar: а, е, ё, и, о, у, ы, э, ю und я. Die übrigen 23 Buchstaben werden zur Wiedergabe von Konsonanten verwendet, wobei die Buchstaben ъ und ь nicht zur Nachbildung bestimmter, eigenständiger Laute, sondern als Indikatoren für die Härte oder Weichheit vorangehender Konsonanten dienen (mehr dazu siehe unter: Russische Phonetik).

Hauptartikel: Russische Phonetik

Die phonetische Struktur der modernen russischen Standardsprache zählt 42 bedeutungsunterscheidende Einzellaute (Phoneme), die sich wiederum in 6 Vokal- und 36 Konsonantenlaute aufteilen lassen. Das umfangreiche Phoneminventar des Russischen erklärt sich durch eine für slawische Sprachen typische Besonderheit der Aussprache, und zwar werden die meisten russischen Konsonanten sowohl hart als auch weich (palatalisiert) ausgesprochen. Hierbei handelt es sich aber nicht um Allophone, sondern um einzelne Phoneme, denn jede dieser Aussprachevarianten ist bedeutungsunterscheidend. Einige russische Dialekte haben einen spezifischen Phonembestand, in dem einige Konsonanten vorwiegend hart beziehungsweise palatalisiert oder etwas anders (z. B. guttural) ausgesprochen werden.

Die Aussprache russischer Vokale und Konsonanten variiert in Abhängigkeit davon, welche Position sie in einem Wort einnehmen. Dabei unterscheidet man bei Vokalen zwischen einer betonten und einer unbetonten Position. So wird beispielsweise das „o“ als [ɔ] in betonter und als [a] oder [ə] in unbetonter Position ausgesprochen. Die Aussprache vieler russischer Konsonanten wird wiederum durch andere, ihm nachfolgende Konsonanten bestimmt. So werden unter anderem alle stimmhaften Konsonanten nicht nur am Wortende stimmlos ausgesprochen, sondern auch dann, wenn sie einem anderen stimmlosen Konsonanten vorangehen.

Im Unterschied zum Deutschen ist die Länge der Vokale im Russischen weder bedeutungsunterscheidend (wie z. B. in WallWahl) noch für die richtige Aussprache eines Wortes ausschlaggebend. Die betonten Vokale werden in der Regel halblang ausgesprochen. Die unbetonten Vokale sind dagegen kurz und unterscheiden sich häufig von den entsprechenden betonten Vokalen auch qualitativ. So wird das unbetonte o stets zu einem (kurzen) a (sog. аканье, akanje); das unbetonte e oder я geht deutlich in Richtung i (иканье, ikanje). Beispiele: молоко (Moloko, Milch) /məlaˈkɔ/ пятнадцать (Pjatnadzat, fünfzehn) /pʲitˈnatsɨtʲ/ земля (Semlja, Land) /zʲimˈlʲa/. Sowohl Doppelvokale als auch zwei unterschiedliche, aufeinander folgende Vokale werden in der Regel als einzelne Laute ausgesprochen (wie z. B. in Kooperation, aktuell, Museum, geimpft). Ausnahmen hierfür sind die mit dem й (и краткое, i kratkoje = kurzes i, vergleichbar mit deutschem j) gebildeten Diphthonge: ой (betont) = wie eu/äu im Deutschen, ай = ei/ai im Deutschen. Auch wird die Verbindung ао/ау gelegentlich in Fremdwörtern zu einem Diphthong: Фрау (Frau als Anrede einer dt. Staatsbürgerin). Das е (je) wird vor palatalisierten Konsonanten in der Regel zu einem geschlosseneren Vokal [e]: кабинет (Kabinett, Studien-, Arbeitszimmer) /kabʲiˈnʲɛt/, hingegen в кабинете (w kabinete, im Arbeitszimmer) /fkabʲiˈnʲetʲɛ/ Andere Beispiele hierfür: университет (Uniwersitet, Universität), газета (Gaseta, Zeitung).

Vokale

Die russische Sprache besitzt in der betonten Silbe 6 Monophthonge (ɨ wird aber oft als ein Allophon des i beachtet).

Monophthonge des Russischen
vorne zentral hinten
geschlossen i ɨ u
mittel e o
offen a

In unbetonten Silben entfällt in der Aussprache allerdings die mittlere Reihe mit e und o, da e entweder mit i (so meist) oder a (in Flexionsendungen) und o immer mit a zusammenfällt. In Folge davon sind zum Beispiel bei Adjektiven die feminine Form (geschrieben -ая [-aja]) und die neutrale Form (geschrieben -ое [-oje]) lautlich meist nicht zu unterscheiden. Die Schrift lässt davon nichts erkennen; es gibt auch Dialekte, in denen die unbetonten Vokale zum Teil noch besser als in der Standardsprache differenziert werden.

Konsonanten

Das Russische Alphabet hat 36 Konsonanten. Davon treten 16 in Paaren mit einem palatalisierten und einem nicht palatalisierten Laut auf. Die Laute ​/⁠ts⁠/​, /tɕ/, ​/⁠ʐ⁠/​ und ​/⁠j⁠/​ verfügen über kein genaues Gegenstück.

Die Tabelle enthält von jedem Konsonantenpaar nur die nicht palatalisierte Variante.

Konsonanten des Russischen
bilabial labio-
dental
alveolar post-
alveolar
palatal velar
Plosive p b t d k g
Affrikaten ts
Nasale m n
Vibranten r
Frikative f v s z ʂ ʐ x
Approximanten j
Laterale l

Quelle: SAMPA für Russisch

Wortbetonung

Die Betonung eines Wortes (der Wortakzent) hat im Russischen eine wichtige und häufig eine sinnunterscheidende Bedeutung. Falsch betonte Wörter können zu Verständnisschwierigkeiten führen, insbesondere dann, wenn sie aus dem sprachlichen Kontext isoliert oder einzeln ausgesprochen werden. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird die russische Wortbetonung unter anderem als „frei“ und „beweglich“ bezeichnet. So werden zum Beispiel durch die Verlagerung der Betonung innerhalb einiger russischer Wörter ihre unterschiedlichen Flexionsformen gebildet.

Intonation

In der Russisch-Didaktik werden sieben verschiedene Intonationskonstruktionen (интонационные конструкции (Intonazionnyje Konstrukzii)) unterschieden, die mit ИК-1 bis ИК-7 bezeichnet werden und verschiedene Arten von Aussage- und Fragesätzen kennzeichnen.

Hauptartikel: Russische Grammatik

Wie die meisten slawischen Sprachen ist auch das Russische stark flektierend. In einer flektierenden Sprache ändert sich die Gestalt eines Wortes innerhalb diverser grammatischer Kategorien, und zwar einerseits durch Hinzufügung von Affixen (schwache oder äußere Flexion) oder durch Veränderung des Wortstammes (starke oder innere Flexion). Für das Russische sind beide Flexionsarten charakteristisch. Im Falle der starken Flexion verändert sich der Stamm vieler russischer Wörter bei deren Beugung (Deklination, Konjugation) und Komparation, und zwar durch Ablaut (z. B.: мыть (Myt) – мою (Moju), жевать (Schewat)– жуёт (Schujot)), Konsonantenwechsel (z. B.: возить (Wosit) – вожу (Woschu)) oder durch Hinzufügen oder Wegfall der Stammvokale (z. B.: брать (Brat)– беру (Beru), один (Odin) – одна (Odna)). Dabei können die Attribute der schwachen und der starken Flexion jeweils einzeln oder in Kombination miteinander auftreten (z. B.: жечь (Schetsch)– жёг (Schjog)– жгу (Schgu)).

Wortarten und deren grammatische Kategorien

Wie im Deutschen werden im Russischen Substantive, Adjektive und Pronomen nach Kasus, Genus und Numerus gebeugt und Adverbien nur gesteigert. Russische Verben werden hingegen nicht nur nach Tempus und Numerus, sondern in der Vergangenheitsform auch nach Genus gebeugt. Wie im Deutschen werden im Russischen auch Eigennamen (Personen-, Städte-, Ländernamen u. ä.) und Zahlwörter gebeugt. Dafür kennt das Russische weder bestimmte noch unbestimmte Artikel. Für die Anzeige von Kasus, Genus und Numerus treten stattdessen zahlreiche Suffixe auf. Bei einer kleinen Gruppe russischer Wörter können grammatische Kategorien durch Verlagerung der Wortbetonung von einer auf die andere Silbe gebildet werden (mehr dazu siehe unter: Wortbetonung in der russischen Sprache). Weitere Wortarten im Russischen sind Präpositionen, Konjunktionen, Fragewörter, Interjektionen, Frage- und Modalpartikeln sowie die Verbpartikel „бы“. In einem Satz bleiben sie, außer den Fragewörtern кто (kto), что (tschto), чей (tschej) und какой (kakoj), immer ungebeugt.

Substantive

Das Russische kennt drei grammatische Geschlechter und sechs grammatische Fälle (Kasus). Wie in anderen slawischen Sprachen existiert auch im Russischen eine Kategorie der Belebtheit. So wird bei der Deklination innerhalb der grammatischen Geschlechter weiterhin nach belebten (d. h. Lebewesen) und unbelebten (d. h. Sachen) Substantiven unterschieden. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Akkusativbildung. Entscheidend hierbei ist das grammatikalische Geschlecht des Substantivs, nicht das tatsächliche Geschlecht des bezeichneten Lebewesens. Bei grammatikalisch maskulinen oder sächlichen Substantiven, die etwas Belebtes bezeichnen, folgt im Akkusativ die Endung des jeweiligen Genitivs. Dies trifft auch auf belebte Feminina im Plural zu. Bei allen unbelebten Maskulina und Neutra fallen hingegen Akkusativ und Nominativ zusammen. Die Kategorie der Belebtheit hat schließlich im Russischen keine Relevanz für Feminina im Singular, da diese eine gesonderte Akkusativform (-y) haben.

Verben

Eine Besonderheit der russischen Verben besteht darin, dass sie zwei unterschiedliche Formen haben, um eine Handlung im Zeitgeschehen als vollendet oder unvollendet zu spezifizieren. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird diese verbale Kategorie als Aspekt bezeichnet (mehr dazu siehe unter: Der Aspekt in den slawischen Sprachen, Verlaufsform).

Tempus

Im Unterschied zu anderen indogermanischen Sprachen, zum Beispiel dem Deutschen, gibt es in der russischen Standardsprache anstatt sechs nur drei Zeiten. Die Vergangenheitsform wird häufig analog zur deutschen Grammatik als Präteritum bezeichnet. Diese Bezeichnung ist lediglich auf die Art und Weise, wie die Vergangenheitsform russischer Verben gebildet wird, zurückzuführen. Diese erfolgt ausschließlich durch Änderung der Gestalt eines Verbs, wie etwa durch Anhängen spezifischer Suffixe. Die Zeitformen, die im Deutschen durch die Nutzung der Hilfsverben „haben“ oder „sein“ gebildet werden, entfallen komplett.

Syntax (Satzbildung)

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Da das Russische stark flektierend ist, sind die gebeugten Formen vieler russischen Wörter oft einzigartig und entsprechen jeweils nur einer bestimmten grammatischen Kategorie. Deshalb ist die Verknüpfung einzelner Satzglieder im Russischen nicht so streng geregelt wie im Deutschen. So muss das Subjekt nicht notwendigerweise unmittelbar vor oder nach dem Prädikat gesetzt werden, ein Aussagesatz kann mit dem Prädikat anfangen oder enden. Innerhalb kurzer Sätze oder einzelner, geschlossener Satzteile kann die Wortfolge oft dennoch nicht willkürlich stark variieren, ohne dabei die Satzsemantik zu verändern. Insbesondere in der Poesie wird dieses besondere Merkmal der russischen Syntax häufig verwendet, indem Sätze zuweilen durch eine unübliche Umstellung der Wörter gebildet werden und somit die Reimfindung erleichtern. Einige Unterschiede zwischen den Satzbildungsregeln im Deutschen und im Russischen können durch folgende Beispiele veranschaulicht werden:

  • Im deutschen Satz „Maria fragt Jan“ wird die Satzsemantik durch die Reihenfolge Subjekt, Prädikat, Akkusativobjekt mitbestimmt. Die Substantive, in diesem Fall die Eigennamen Maria und Jan, weisen keine grammatischen Merkmale auf, die sie als Subjekt beziehungsweise Akkusativobjekt erkennen lassen. Deshalb ändert sich normalerweise die Bedeutung des Satzes, sobald man die beiden Substantive miteinander vertauscht: „Jan fragt Maria.“ Allerdings kann dies eingeschränkt werden durch den Kontext oder insbesondere in der mündlichen Rede durch die Betonung. „Nicht den dummen August, sondern den Jan fragt Maria.“ Im Russischen lassen sich die beiden Substantive durch ihre Flexionsformen eindeutig als Subjekt beziehungsweise Akkusativobjekt erkennen. Die Bedeutung des Satzes „Мария спрашивает Яна“ Marija spraschiwajet Jana („Maria fragt Jan“) wird im Russischen also nicht durch die Reihenfolge der Satzglieder, sondern durch deren Flexionsformen bestimmt. Deshalb ändert sich die Satzsemantik durch die Umstellung der Satzglieder nicht. Im russischen Satz wird immer Maria die Fragende und Jan der Gefragte sein und nicht umgekehrt: „Мария спрашивает Яна“ Marija spraschiwajet Jana oder „Мария Яна спрашивает“ Maria Jana spraschiwajet oder „Яна Мария спрашивает“ Jana Marija spaschiwajet oder „Яна спрашивает Мария“ Jana spraschiwajet Marija. Will man im Russischen sagen, dass Jan Maria fragt, muss man die Flexionsformen der beiden Substantive ändern: „Ян спрашивает Марию“ Jan spraschiwajet Mariju.
  • Im deutschen Satz „Ich liebe dich“ muss das Prädikat immer an der zweiten Stelle stehen. Im russischen Satz kann es entweder an der zweiten oder an der letzten Stelle sein: „Я люблю тебя“ Ja ljublju tebja beziehungsweise „Я тебя люблю“ Ja tebja ljublju. Wird das Prädikat an die erste Stelle im Satz gesetzt, so leitet es im Russischen nicht eine Frage ein, sondern hebt lediglich die Handlung hervor und betont das Empfinden des Liebesgefühls: „Люблю я тебя“ Ljublju ja tebja („Ich liebe dich doch“). Will man dagegen die geliebte Person in den Vordergrund rücken, kann man auch „Тебя я люблю“ Tebja ja ljublju sagen („Du bist die/derjenige, die/den ich liebe“).

Außerdem muss ein vollständiger russischer Satz nicht unbedingt ein Subjekt und ein Prädikat besitzen (es darf jedoch nicht beides fehlen). Fehlt das Subjekt, so wird es in der deutschen Übersetzung durch das Personalpronomen ergänzt, das vom Prädikat festgelegt ist. Bsp. „Иду домой“ Idu domoj („Ich gehe nach Hause“, wörtlich: „Gehe nach Hause“). In Sätzen ohne Prädikat wird im Deutschen die Präsensform von sein benutzt. Bsp. „Он врач“ On wratsch („Er ist Arzt“, wörtlich: „Er Arzt“).

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

Все люди рождаются свободными и равными в своём достоинстве и правах. Они наделены разумом и совестью и должны поступать в отношении друг друга в духе братства.
Wse ljudi roschdajutsja swobodnymi i rawnymi w swojom dostoinstwe i prawach. Oni nadeleny rasumom i sowestju i dolschny postupat w otnoschenii drug druga w duche bratstwa.
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
Hauptartikel: Russische Dialekte

Man unterscheidet im europäischen Teil Russlands drei sprachlich unterschiedliche Gebiete: Nord-, Mittel- und Südrussland. Die Gebiete unterteilen sich ferner in einzelne Dialekte. Generell sind die Dialekte im Russischen aber trotz großer Entfernungen weitaus weniger ausgeprägt als etwa im deutschen oder französischen Sprachraum. Unterschiede in der Aussprache liegen nirgendwo im russischen Sprachraum so weit auseinander, dass sich zwei Sprecher nicht verstehen könnten.

Nordrussisch

Nordöstlich einer Linie vom Ladogasee über Nowgorod und Jaroslawl bis Joschkar-Ola. Diese Mundart kennzeichnet sich durch ein klar ausgesprochenes unbetontes „o“ (оканье – Okanje), ein gutturales „g“ und ein hartes „t“ als Verbalendung.

Mittelrussisch

Die Nördliche Grenze verläuft von Sankt Petersburg über Nowgorod und Iwanowo bis Nischni Nowgorod und Tscheboksary, die südliche von Welikije Luki über Moskau bis Pensa. Dieses Gebiet zeigt sowohl nördliche als auch südliche Sprachzüge. Im Westen ist das unbetonte „o“ ein „o“, im Osten ein „a“ (аканье – Akanje).

  • Westmittelrussisch von Pskow
  • Westmittelrussisch von Nowgorod
  • Ostmittelrussisch von Moskau und Umgebung
  • Ostmittelrussisch von Jegorjewsk und Umgebung
  • Ostmittelrussisch von Temnikow und Umgebung
  • Ostmittelrussisch vom Wolga-Wladimir-Gebiet

Südrussisch

Im Bereich südlich von Welikije Luki über Rjasan bis Tambow. Hier spricht man das unbetonte „o“ als „a“, ein frikatives „g“ und ein weiches „t“ als Verbalendung.

Es gab und gibt einige natürlich entstandene Mischsprachen mit dem Russischen. Bekannteste Vertreter sind die Mischungen mit den nah verwandten Sprachen Ukrainisch (Surschyk) und Weißrussisch (Trassjanka). Innerhalb der Sowjetunion vermischte es sich einst auch mit den isolierten Sprachen sibirischer und asiatischer Völker Russlands. An dessen Arktis-Grenzen zu Norwegen wurde häufig Russenorsk gesprochen, nach der Oktoberrevolution 1917 kam die Sprache außer Gebrauch. Im Fernen Osten wiederum brachte der Kontakt mit Chinesen Kjachta-Russisch hervor. Diese Mischsprachen sind heute weitgehend außer Gebrauch geraten.

Das Russische hat eine ganze Reihe von Wörtern aus dem Deutschen entlehnt (siehe: Deutsche Wörter im Russischen). Darüber hinaus sind auch einige russische Wörter in die deutsche Sprache eingegangen (siehe auch: Sprachgebrauch in der DDR).

  • Apparatschik – аппарaтчик „Person des Apparats“
  • Barsoi – борзая (Borsaja) „Windhund“
  • Bolschewik (eingedeutscht auch Bolschewist) – большевик „Mehrheitler“
  • Datsche – дача (Datscha) „Landhaus“
  • Kolchos – колхоз „landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft“
  • Kosaken – казаки (Kasaki)
  • Lunochod – Луноход „Mondfahrzeug“
  • Matrjoschka – матрёшка „Matrjoschka“
  • Perestroika – перестройка „Umbau“
  • Pogrom – погром „Vernichtung, Vertreibung“
  • Sowjet, sowjetisch usw. – совет „Rat, Ratschlag“
  • Sputnik – спутник „Wegbegleiter; Satellit“
  • Steppe – степь (Step) „Steppe“
  • Subbotnik – субботник von суббота (Subbota) „Samstag“
  • Troika – тройка (Trojka) „Dreiergespann“
  • Wodka – водка „Wodka; jegliche hochprozentige Spirituose“ (wörtlich „Wässerchen“)
  • Zobel – соболь (Sobol) „Zobel“

Lehnübersetzungen sind unter anderem Kulturhaus (дом культуры, Dom kultury) und Zielstellung statt Zielsetzung (целевая установка, Zelewaja ustanowka).

Wiktionary: Russisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Kategorie:Russisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikisource: Russische Wörterbücher – Quellen und Volltexte
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Commons: Russische Sprache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Russische Aussprache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. , am Fachsprachenzentrum der Leibniz-Universität Hannover; abgerufen am 9. Dezember 2015
  2. Zur Geschichte des Namens im Russischen siehe: Tomasz Kamusella: The Change of the Name of the Russian Language in Russian from Rossiiskii to Russkii: Did Politics Have Anything to Do with It? In: Acta Slavica Iaponica. Bd. 32 (2012), S. 73–96 ( [abgerufen am 13. August 2018]).
  3. In: lenta.ru, 9. Juni 2011, abgerufen am 13. August 2018.
  4. Vgl. Bernhard Brehmer: Sprechen Sie Qwelja? Formen und Folgen russisch-deutscher Zweisprachigkeit in Deutschland. In: Tanja Anstatt (Hrsg.): Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen. Tübingen 2007, S. 163–185, hier: 166 f., basierend auf dem , abgerufen am 3. Februar 2015 (PDF; 5,5 MB).
  5. SieheHyon B. Shinwith, Rosalind Bruno: (PDF; 493 kB) Census 2000 Brief. (Nicht mehr online verfügbar.) In: census.gov. U.S. Department of Commerce, Economics and Statistics Administration. U.S. Census Bureau, Oktober 2003,S. 2, 3, 4, archiviert vomOriginal am15. Februar 2010; abgerufen am 13. August 2018 (amerikanisches Englisch, US-amerikanischer Zensus von 2000).
  6. Vgl. .
  7. Matthias Gelbmann: In: w3techs.com, 19. März 2013, abgerufen am 13. August 2018.
  8. (englisch) phon.ucl.ac.uk. Abgerufen am 13. Oktober 2019.
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russische, sprache, ostslawische, sprache, sprache, beobachten, bearbeiten, russisch, eine, weiterleitung, diesen, artikel, weitere, bedeutungen, sind, unter, russisch, begriffsklärung, aufgeführt, russische, sprache, russisch, früher, auch, großrussisch, gena. Russische Sprache ostslawische Sprache Sprache Beobachten Bearbeiten Russisch ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel Weitere Bedeutungen sind unter Russisch Begriffsklarung aufgefuhrt Die russische Sprache Russisch fruher auch Grossrussisch genannt im Russischen russkij yazyk ˈru skʲɪj jɪˈzɨk deutsche Transkription russki jasyk wissenschaftliche Transliteration gemass ISO 9 1968 russkij jazyk 2 Aussprache i ist eine Sprache aus dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie Mit insgesamt etwa 210 Millionen Sprechern davon ca 150 Millionen Muttersprachlern ist sie eine der meistverbreiteten Sprachen Europas und gilt als eine der Weltsprachen Sie spielt die Rolle der Lingua franca im postsowjetischen Raum und hat in mehreren seiner Staaten den Status einer Amtssprache Russische Sprache russkij yazyk Gesprochen in Russland ubrigen Mitgliedsstaaten der GUS und baltischen Staaten sowie von Emigranten in den Vereinigten Staaten Israel Deutschland und weiteren europaischen LandernSprecher ca 210 Mio davon 150 Millionen Muttersprachler 60 Millionen Zweitsprachler 1 Linguistische Klassifikation Indogermanische Sprachen Slawische SprachenOstslawische SprachenRussisch dd dd Offizieller StatusAmtssprache in Russland Russland Weissrussland Weissrussland Kasachstan Kasachstan Kirgisistan Kirgisistan Tadschikistan Tadschikistan Ukraine Ukraine regional Moldau Republik Moldau Gagausien Gagausien Transnistrien Transnistrien Abchasien Abchasien Sudossetien Sudossetien Vereinte Nationen Vereinte Nationen GUSSprachcodesISO 639 1 ruISO 639 2 rusISO 639 3 rus Die eng mit dem Weissrussischen Ukrainischen und Russinischen verwandte Sprache wird mit dem kyrillischen Alphabet geschrieben wobei es bestimmte russische Erscheinungsformen gibt Die russische Standardsprache beruht auf den mittelrussischen Mundarten der Gegend um Moskau Sie ist die Originalsprache zahlreicher bedeutender Werke der Weltliteratur Die Wissenschaft die sich mit der russischen Sprache und der umfangreichen russischen Literatur beschaftigt heisst Russistik Inhaltsverzeichnis 1 Verbreitung 2 Geschichte 3 Alphabet 4 Phonetik und Phonologie 4 1 Vokale 4 2 Konsonanten 4 3 Wortbetonung 4 4 Intonation 5 Grammatik 5 1 Wortarten und deren grammatische Kategorien 5 1 1 Substantive 5 1 2 Verben 5 1 3 Tempus 5 2 Syntax Satzbildung 6 Sprachbeispiel 7 Dialekte 7 1 Nordrussisch 7 2 Mittelrussisch 7 3 Sudrussisch 8 Mischsprachen 9 Russische Lehnworter im Deutschen 10 Siehe auch 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseVerbreitung Bearbeiten Kenntnisse des Russischen in der Europaischen Union Als Erbe der Sowjetzeit sind Kenntnisse des Russischen in Ost und Mitteleuropa noch weit verbreitet was zum Teil auch an den russischsprachigen Minderheiten insbesondere im Baltikum liegt Russisch wird Stand 2006 von etwa 163 8 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen von denen etwa 130 Millionen in Russland leben weitere 26 4 Millionen in den GUS Staaten und den baltischen Staaten also in Nachfolgestaaten der Sowjetunion Weitere etwa 7 4 Millionen Menschen leben in Landern mit starker Immigration aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion vor allem in Deutschland und anderen europaischen Landern sowie den USA und Israel Es ist Amtssprache in Russland Weissrussland zusammen mit Weissrussisch und offizielle Sprache in Kasachstan mit Kasachisch als Amtssprache und Kirgisistan mit Kirgisisch als Amtssprache In der moldauischen autonomen Region Gagausien ist sie die regionale Amtssprache In Tadschikistan geniesst Russisch den offiziellen Status der Sprache der zwischenethnischen Kommunikation 3 Es ist auch eine der Amtssprachen in den separatistischen Regionen Transnistrien zusammen mit Ukrainisch und Moldauisch Sudossetien zusammen mit Ossetisch Abchasien zusammen mit Abchasisch Bergkarabach zusammen mit Armenisch Volksrepublik Donezk und Volksrepublik Lugansk Dort ist es sowohl Muttersprache eines Teiles der Bevolkerung als auch Sprache eines grossen Teils des offentlichen Lebens Daneben gibt es russischsprachige Minderheiten in allen GUS Staaten und im Baltikum sowie zum Teil erhebliche Zahlen von russischsprachigen Emigranten in westlichen Industrielandern In Finnland ist Russisch mit 49 000 und damit knapp 1 Sprechern die grosste Minderheitssprache In Deutschland wo die grosste Zahl russischer Muttersprachler ausserhalb der ehemaligen Sowjetunion lebt ist Russisch mit rund drei Millionen Sprechern die nach Deutsch und noch vor Turkisch am zweithaufigsten gesprochene Sprache 4 Siehe hierzu Russischsprachige Bevolkerungsgruppen in Deutschland In Israel bilden die etwa eine Million russischsprachigen Einwanderer etwa ein Sechstel der Bevolkerung und damit die drittgrosste Sprechergruppe nach denen des Hebraischen und Arabischen In den Vereinigten Staaten leben uber 700 000 russische Muttersprachler 5 davon uber 200 000 in New York und in Kanada rund 160 000 6 jedoch gibt es in beiden Landern viele deutlich grossere Sprachminderheiten Die russische Sprache ist ebenso eine verbreitete Sprache fur Wissenschaft Kunst und Technik Russisch ist die vierthaufigste Sprache aus der Bucher in andere Sprachen ubersetzt werden und die siebthaufigste Sprache in die Bucher ubersetzt werden 2013 war Russisch die zweithaufigste Sprache des Internets 7 Die russischsprachige WeltGeschichte Bearbeiten Der Apostel 1563 das erste gedruckte Buch auf Russisch Russisch entwickelte sich aus der altostslawischen altrussischen Sprache die in der Kiewer Rus und ihren Nachfolgefurstentumern gesprochen wurde Im spaten Mittelalter spaltete sich diese aufgrund der politischen Teilung der Rus in die ost russische und die ruthenische westrussische Sprache auf die eine wichtige Rolle im Grossfurstentum Litauen spielte Im Gegensatz zum Ruthenischen wurde Russisch signifikant von der Liturgiesprache Kirchenslawisch beeinflusst und weist heute infolge dieser Entwicklung einige Gemeinsamkeiten mit sudslawischen Sprachen auf Im 18 Jahrhundert wurde die russische Literatursprache von Schriftstellern wie Antioch Kantemir Michail Lomonossow und Wassili Trediakowski reformiert im 19 Jahrhundert wurde sie vor allem vom Nationaldichter Alexander Puschkin gepragt und bekam ihr modernes stilistisches Gesicht Die russische Rechtschreibreform von 1918 anderte gewisse Aspekte der Schreibweise und beseitigte einige archaische Buchstaben des russischen Alphabets Durch den Sieg im Zweiten Weltkrieg gewann die Sowjetunion erheblich an Prestige und weltpolitischem Gewicht womit auch das Russische einen starken Bedeutungszuwachs und den vorlaufigen Hohepunkt seiner Verbreitung erlebte Russisch wurde in Landern des Ostblocks als erste Fremdsprache an Schulen unterrichtet Nach dem Ende des Realsozialismus ist die Bedeutung der russischen Sprache in Ostmitteleuropa stark gesunken In den vergangenen Jahren ist jedoch wieder ein Trend hin zum haufigeren Erlernen der russischen Sprache feststellbar Alphabet Bearbeiten Russisches Alphabet A a B b V v G g D d E e Yo yoZh zh Z z I i J j K k L l M mN n O o P p R r S s T t U uF f H h C c Ch ch Sh sh Sh sh Y y E e Yu yu Ya ya Russisch wird mit dem russischen Alphabet geschrieben russ russkij alfavit russki alfawit oder russkaya azbuka russkaja asbuka das dem alt kyrillischen Alphabet russ kirillicheskij alfavit kirillitscheski alfawit oder kirillica kirilliza entstammt Seit der letzten Rechtschreibreform im Jahre 1918 besteht das russische Alphabet aus 33 Buchstaben Davon dienen 10 Buchstaben zur Wiedergabe der Vokale und zwar a e yo i o u y e yu und ya Die ubrigen 23 Buchstaben werden zur Wiedergabe von Konsonanten verwendet wobei die Buchstaben und nicht zur Nachbildung bestimmter eigenstandiger Laute sondern als Indikatoren fur die Harte oder Weichheit vorangehender Konsonanten dienen mehr dazu siehe unter Russische Phonetik Phonetik und Phonologie Bearbeiten Hauptartikel Russische Phonetik Die phonetische Struktur der modernen russischen Standardsprache zahlt 42 bedeutungsunterscheidende Einzellaute Phoneme die sich wiederum in 6 Vokal und 36 Konsonantenlaute aufteilen lassen Das umfangreiche Phoneminventar des Russischen erklart sich durch eine fur slawische Sprachen typische Besonderheit der Aussprache und zwar werden die meisten russischen Konsonanten sowohl hart als auch weich palatalisiert ausgesprochen Hierbei handelt es sich aber nicht um Allophone sondern um einzelne Phoneme denn jede dieser Aussprachevarianten ist bedeutungsunterscheidend Einige russische Dialekte haben einen spezifischen Phonembestand in dem einige Konsonanten vorwiegend hart beziehungsweise palatalisiert oder etwas anders z B guttural ausgesprochen werden Die Aussprache russischer Vokale und Konsonanten variiert in Abhangigkeit davon welche Position sie in einem Wort einnehmen Dabei unterscheidet man bei Vokalen zwischen einer betonten und einer unbetonten Position So wird beispielsweise das o als ɔ in betonter und als a oder e in unbetonter Position ausgesprochen Die Aussprache vieler russischer Konsonanten wird wiederum durch andere ihm nachfolgende Konsonanten bestimmt So werden unter anderem alle stimmhaften Konsonanten nicht nur am Wortende stimmlos ausgesprochen sondern auch dann wenn sie einem anderen stimmlosen Konsonanten vorangehen Im Unterschied zum Deutschen ist die Lange der Vokale im Russischen weder bedeutungsunterscheidend wie z B in Wall Wahl noch fur die richtige Aussprache eines Wortes ausschlaggebend Die betonten Vokale werden in der Regel halblang ausgesprochen Die unbetonten Vokale sind dagegen kurz und unterscheiden sich haufig von den entsprechenden betonten Vokalen auch qualitativ So wird das unbetonte o stets zu einem kurzen a sog akane akanje das unbetonte e oder ya geht deutlich in Richtung i ikane ikanje Beispiele moloko Moloko Milch melaˈkɔ pyatnadcat Pjatnadzat funfzehn pʲitˈnatsɨtʲ zemlya Semlja Land zʲimˈlʲa Sowohl Doppelvokale als auch zwei unterschiedliche aufeinander folgende Vokale werden in der Regel als einzelne Laute ausgesprochen wie z B in Kooperation aktuell Museum geimpft Ausnahmen hierfur sind die mit dem j i kratkoe i kratkoje kurzes i vergleichbar mit deutschem j gebildeten Diphthonge oj betont wie eu au im Deutschen aj ei ai im Deutschen Auch wird die Verbindung ao au gelegentlich in Fremdwortern zu einem Diphthong Frau Frau als Anrede einer dt Staatsburgerin Das e je wird vor palatalisierten Konsonanten in der Regel zu einem geschlosseneren Vokal e kabinet Kabinett Studien Arbeitszimmer kabʲiˈnʲɛt hingegen v kabinete w kabinete im Arbeitszimmer fkabʲiˈnʲetʲɛ Andere Beispiele hierfur universitet Uniwersitet Universitat gazeta Gaseta Zeitung Vokale Bearbeiten Die russische Sprache besitzt in der betonten Silbe 6 Monophthonge ɨ wird aber oft als ein Allophon des i beachtet Monophthonge des Russischen vorne zentral hintengeschlossen i ɨ u mittel e o offen a In unbetonten Silben entfallt in der Aussprache allerdings die mittlere Reihe mit e und o da e entweder mit i so meist oder a in Flexionsendungen und o immer mit a zusammenfallt In Folge davon sind zum Beispiel bei Adjektiven die feminine Form geschrieben aya aja und die neutrale Form geschrieben oe oje lautlich meist nicht zu unterscheiden Die Schrift lasst davon nichts erkennen es gibt auch Dialekte in denen die unbetonten Vokale zum Teil noch besser als in der Standardsprache differenziert werden Konsonanten Bearbeiten Das Russische Alphabet hat 36 Konsonanten Davon treten 16 in Paaren mit einem palatalisierten und einem nicht palatalisierten Laut auf Die Laute ts tɕ ʐ und j verfugen uber kein genaues Gegenstuck Die Tabelle enthalt von jedem Konsonantenpaar nur die nicht palatalisierte Variante Konsonanten des Russischen bilabial labio dental alveolar post alveolar palatal velarPlosive p b t d k g Affrikaten ts tɕ Nasale m n Vibranten r Frikative f v s z ʂ ʐ x Approximanten j Laterale l Quelle SAMPA fur Russisch 8 Wortbetonung Bearbeiten Hauptartikel Wortbetonung in der russischen Sprache Die Betonung eines Wortes der Wortakzent hat im Russischen eine wichtige und haufig eine sinnunterscheidende Bedeutung Falsch betonte Worter konnen zu Verstandnisschwierigkeiten fuhren insbesondere dann wenn sie aus dem sprachlichen Kontext isoliert oder einzeln ausgesprochen werden In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird die russische Wortbetonung unter anderem als frei und beweglich bezeichnet So werden zum Beispiel durch die Verlagerung der Betonung innerhalb einiger russischer Worter ihre unterschiedlichen Flexionsformen gebildet Intonation Bearbeiten In der Russisch Didaktik werden sieben verschiedene Intonationskonstruktionen intonacionnye konstrukcii Intonazionnyje Konstrukzii unterschieden die mit IK 1 bis IK 7 bezeichnet werden und verschiedene Arten von Aussage und Fragesatzen kennzeichnen Grammatik Bearbeiten Hauptartikel Russische Grammatik Wie die meisten slawischen Sprachen ist auch das Russische stark flektierend In einer flektierenden Sprache andert sich die Gestalt eines Wortes innerhalb diverser grammatischer Kategorien und zwar einerseits durch Hinzufugung von Affixen schwache oder aussere Flexion oder durch Veranderung des Wortstammes starke oder innere Flexion Fur das Russische sind beide Flexionsarten charakteristisch Im Falle der starken Flexion verandert sich der Stamm vieler russischer Worter bei deren Beugung Deklination Konjugation und Komparation und zwar durch Ablaut z B myt Myt moyu Moju zhevat Schewat zhuyot Schujot Konsonantenwechsel z B vozit Wosit vozhu Woschu oder durch Hinzufugen oder Wegfall der Stammvokale z B brat Brat beru Beru odin Odin odna Odna Dabei konnen die Attribute der schwachen und der starken Flexion jeweils einzeln oder in Kombination miteinander auftreten z B zhe ch Schetsch zhyo g Schjog zhg u Schgu Wortarten und deren grammatische Kategorien Bearbeiten Wie im Deutschen werden im Russischen Substantive Adjektive und Pronomen nach Kasus Genus und Numerus gebeugt und Adverbien nur gesteigert Russische Verben werden hingegen nicht nur nach Tempus und Numerus sondern in der Vergangenheitsform auch nach Genus gebeugt Wie im Deutschen werden im Russischen auch Eigennamen Personen Stadte Landernamen u a und Zahlworter gebeugt Dafur kennt das Russische weder bestimmte noch unbestimmte Artikel Fur die Anzeige von Kasus Genus und Numerus treten stattdessen zahlreiche Suffixe auf Bei einer kleinen Gruppe russischer Worter konnen grammatische Kategorien durch Verlagerung der Wortbetonung von einer auf die andere Silbe gebildet werden mehr dazu siehe unter Wortbetonung in der russischen Sprache Weitere Wortarten im Russischen sind Prapositionen Konjunktionen Frageworter Interjektionen Frage und Modalpartikeln sowie die Verbpartikel by In einem Satz bleiben sie ausser den Fragewortern kto kto chto tschto chej tschej und kakoj kakoj immer ungebeugt Substantive Bearbeiten Das Russische kennt drei grammatische Geschlechter und sechs grammatische Falle Kasus Wie in anderen slawischen Sprachen existiert auch im Russischen eine Kategorie der Belebtheit So wird bei der Deklination innerhalb der grammatischen Geschlechter weiterhin nach belebten d h Lebewesen und unbelebten d h Sachen Substantiven unterschieden Dies bezieht sich jedoch nur auf die Akkusativbildung Entscheidend hierbei ist das grammatikalische Geschlecht des Substantivs nicht das tatsachliche Geschlecht des bezeichneten Lebewesens Bei grammatikalisch maskulinen oder sachlichen Substantiven die etwas Belebtes bezeichnen folgt im Akkusativ die Endung des jeweiligen Genitivs Dies trifft auch auf belebte Feminina im Plural zu Bei allen unbelebten Maskulina und Neutra fallen hingegen Akkusativ und Nominativ zusammen Die Kategorie der Belebtheit hat schliesslich im Russischen keine Relevanz fur Feminina im Singular da diese eine gesonderte Akkusativform y haben Verben Bearbeiten Eine Besonderheit der russischen Verben besteht darin dass sie zwei unterschiedliche Formen haben um eine Handlung im Zeitgeschehen als vollendet oder unvollendet zu spezifizieren In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird diese verbale Kategorie als Aspekt bezeichnet mehr dazu siehe unter Der Aspekt in den slawischen Sprachen Verlaufsform Tempus Bearbeiten Im Unterschied zu anderen indogermanischen Sprachen zum Beispiel dem Deutschen gibt es in der russischen Standardsprache anstatt sechs nur drei Zeiten Die Vergangenheitsform wird haufig analog zur deutschen Grammatik als Prateritum bezeichnet Diese Bezeichnung ist lediglich auf die Art und Weise wie die Vergangenheitsform russischer Verben gebildet wird zuruckzufuhren Diese erfolgt ausschliesslich durch Anderung der Gestalt eines Verbs wie etwa durch Anhangen spezifischer Suffixe Die Zeitformen die im Deutschen durch die Nutzung der Hilfsverben haben oder sein gebildet werden entfallen komplett Syntax Satzbildung Bearbeiten Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung teilweise unrichtig keine Quellen Bitte hilf mit ihn zu verbessern und entferne anschliessend diese Markierung Da das Russische stark flektierend ist sind die gebeugten Formen vieler russischen Worter oft einzigartig und entsprechen jeweils nur einer bestimmten grammatischen Kategorie Deshalb ist die Verknupfung einzelner Satzglieder im Russischen nicht so streng geregelt wie im Deutschen So muss das Subjekt nicht notwendigerweise unmittelbar vor oder nach dem Pradikat gesetzt werden ein Aussagesatz kann mit dem Pradikat anfangen oder enden Innerhalb kurzer Satze oder einzelner geschlossener Satzteile kann die Wortfolge oft dennoch nicht willkurlich stark variieren ohne dabei die Satzsemantik zu verandern Insbesondere in der Poesie wird dieses besondere Merkmal der russischen Syntax haufig verwendet indem Satze zuweilen durch eine unubliche Umstellung der Worter gebildet werden und somit die Reimfindung erleichtern Einige Unterschiede zwischen den Satzbildungsregeln im Deutschen und im Russischen konnen durch folgende Beispiele veranschaulicht werden Im deutschen Satz Maria fragt Jan wird die Satzsemantik durch die Reihenfolge Subjekt Pradikat Akkusativobjekt mitbestimmt Die Substantive in diesem Fall die Eigennamen Maria und Jan weisen keine grammatischen Merkmale auf die sie als Subjekt beziehungsweise Akkusativobjekt erkennen lassen Deshalb andert sich normalerweise die Bedeutung des Satzes sobald man die beiden Substantive miteinander vertauscht Jan fragt Maria Allerdings kann dies eingeschrankt werden durch den Kontext oder insbesondere in der mundlichen Rede durch die Betonung Nicht den dummen August sondern den Jan fragt Maria Im Russischen lassen sich die beiden Substantive durch ihre Flexionsformen eindeutig als Subjekt beziehungsweise Akkusativobjekt erkennen Die Bedeutung des Satzes Mariya sprashivaet Yana Marija spraschiwajet Jana Maria fragt Jan wird im Russischen also nicht durch die Reihenfolge der Satzglieder sondern durch deren Flexionsformen bestimmt Deshalb andert sich die Satzsemantik durch die Umstellung der Satzglieder nicht Im russischen Satz wird immer Maria die Fragende und Jan der Gefragte sein und nicht umgekehrt Mariya sprashivaet Yana Marija spraschiwajet Jana oder Mariya Yana sprashivaet Maria Jana spraschiwajet oder Yana Mariya sprashivaet Jana Marija spaschiwajet oder Yana sprashivaet Mariya Jana spraschiwajet Marija Will man im Russischen sagen dass Jan Maria fragt muss man die Flexionsformen der beiden Substantive andern Yan sprashivaet Mariyu Jan spraschiwajet Mariju Im deutschen Satz Ich liebe dich muss das Pradikat immer an der zweiten Stelle stehen Im russischen Satz kann es entweder an der zweiten oder an der letzten Stelle sein Ya lyublyu tebya Ja ljublju tebja beziehungsweise Ya tebya lyublyu Ja tebja ljublju Wird das Pradikat an die erste Stelle im Satz gesetzt so leitet es im Russischen nicht eine Frage ein sondern hebt lediglich die Handlung hervor und betont das Empfinden des Liebesgefuhls Lyublyu ya tebya Ljublju ja tebja Ich liebe dich doch Will man dagegen die geliebte Person in den Vordergrund rucken kann man auch Tebya ya lyublyu Tebja ja ljublju sagen Du bist die derjenige die den ich liebe Ausserdem muss ein vollstandiger russischer Satz nicht unbedingt ein Subjekt und ein Pradikat besitzen es darf jedoch nicht beides fehlen Fehlt das Subjekt so wird es in der deutschen Ubersetzung durch das Personalpronomen erganzt das vom Pradikat festgelegt ist Bsp Idu domoj Idu domoj Ich gehe nach Hause wortlich Gehe nach Hause In Satzen ohne Pradikat wird im Deutschen die Prasensform von sein benutzt Bsp On vrach On wratsch Er ist Arzt wortlich Er Arzt Sprachbeispiel BearbeitenAllgemeine Erklarung der Menschenrechte Artikel 1 Vse lyudi rozhdayutsya svobodnymi i ravnymi v svoyom dostoinstve i pravah Oni nadeleny razumom i sovestyu i dolzhny postupat v otnoshenii drug druga v duhe bratstva source source Wse ljudi roschdajutsja swobodnymi i rawnymi w swojom dostoinstwe i prawach Oni nadeleny rasumom i sowestju i dolschny postupat w otnoschenii drug druga w duche bratstwa Alle Menschen sind frei und gleich an Wurde und Rechten geboren Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Bruderlichkeit begegnen Dialekte Bearbeiten Hauptartikel Russische Dialekte Man unterscheidet im europaischen Teil Russlands drei sprachlich unterschiedliche Gebiete Nord Mittel und Sudrussland Die Gebiete unterteilen sich ferner in einzelne Dialekte Generell sind die Dialekte im Russischen aber trotz grosser Entfernungen weitaus weniger ausgepragt als etwa im deutschen oder franzosischen Sprachraum Unterschiede in der Aussprache liegen nirgendwo im russischen Sprachraum so weit auseinander dass sich zwei Sprecher nicht verstehen konnten Nordrussisch Bearbeiten Nordostlich einer Linie vom Ladogasee uber Nowgorod und Jaroslawl bis Joschkar Ola Diese Mundart kennzeichnet sich durch ein klar ausgesprochenes unbetontes o okane Okanje ein gutturales g und ein hartes t als Verbalendung Mundartengruppe von Ladoga und Tichwin Mundartengruppe von Kostroma Mundartengruppe von Wologda Mundartengruppe von Onega Mundarten von BeloserskMittelrussisch Bearbeiten Die Nordliche Grenze verlauft von Sankt Petersburg uber Nowgorod und Iwanowo bis Nischni Nowgorod und Tscheboksary die sudliche von Welikije Luki uber Moskau bis Pensa Dieses Gebiet zeigt sowohl nordliche als auch sudliche Sprachzuge Im Westen ist das unbetonte o ein o im Osten ein a akane Akanje Westmittelrussisch von Pskow Westmittelrussisch von Nowgorod Ostmittelrussisch von Moskau und Umgebung Ostmittelrussisch von Jegorjewsk und Umgebung Ostmittelrussisch von Temnikow und Umgebung Ostmittelrussisch vom Wolga Wladimir GebietSudrussisch Bearbeiten Im Bereich sudlich von Welikije Luki uber Rjasan bis Tambow Hier spricht man das unbetonte o als a ein frikatives g und ein weiches t als Verbalendung Mundart von Rjasan und Don Mundartengruppe von Dnepr und Duna Mundart von Kursk Orjol BelgorodMischsprachen BearbeitenEs gab und gibt einige naturlich entstandene Mischsprachen mit dem Russischen Bekannteste Vertreter sind die Mischungen mit den nah verwandten Sprachen Ukrainisch Surschyk und Weissrussisch Trassjanka Innerhalb der Sowjetunion vermischte es sich einst auch mit den isolierten Sprachen sibirischer und asiatischer Volker Russlands An dessen Arktis Grenzen zu Norwegen wurde haufig Russenorsk gesprochen nach der Oktoberrevolution 1917 kam die Sprache ausser Gebrauch Im Fernen Osten wiederum brachte der Kontakt mit Chinesen Kjachta Russisch hervor Diese Mischsprachen sind heute weitgehend ausser Gebrauch geraten Russische Lehnworter im Deutschen BearbeitenDas Russische hat eine ganze Reihe von Wortern aus dem Deutschen entlehnt siehe Deutsche Worter im Russischen Daruber hinaus sind auch einige russische Worter in die deutsche Sprache eingegangen siehe auch Sprachgebrauch in der DDR Apparatschik apparatchik Person des Apparats Barsoi borzaya Borsaja Windhund Bolschewik eingedeutscht auch Bolschewist bolshevik Mehrheitler Datsche dacha Datscha Landhaus Kolchos kolhoz landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Kosaken kazaki Kasaki Lunochod Lunohod Mondfahrzeug Matrjoschka matryoshka Matrjoschka Perestroika perestrojka Umbau Pogrom pogrom Vernichtung Vertreibung Sowjet sowjetisch usw sovet Rat Ratschlag Sputnik sputnik Wegbegleiter Satellit Steppe step Step Steppe Subbotnik subbotnik von subbota Subbota Samstag Troika trojka Trojka Dreiergespann Wodka vodka Wodka jegliche hochprozentige Spirituose wortlich Wasserchen Zobel sobol Sobol Zobel Lehnubersetzungen sind unter anderem Kulturhaus dom kultury Dom kultury und Zielstellung statt Zielsetzung celevaya ustanovka Zelewaja ustanowka Siehe auch BearbeitenPatronym Slawische Sprachen Russische Rechtschreibreform von 1918 Wortbetonung in der russischen Sprache Russische Phonetik Russische Grammatik Russische Literatur Russischer Mat Lipowaner Russische Sprache in der Ukraine Russische Sprache in LitauenWeblinks Bearbeiten Wiktionary Russisch Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wiktionary Kategorie Russisch Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wikisource Russische Worterbucher Quellen und Volltexte Wikibooks Russisch Lern und Lehrmaterialien Wikiquote Russische Sprichworter Zitate Commons Russische Sprache Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Commons Russische Aussprache Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Linkkatalog zum Thema russische Sprache bei curlie org ehemals DMOZ Mehrsprachige Seite zum Russischlernen Branko Tosovic Russisch Universitat Klagenfurt Enzyklopadie des europaischen Ostens ohne Jahr Einzelnachweise Bearbeiten Russisch am Fachsprachenzentrum der Leibniz Universitat Hannover abgerufen am 9 Dezember 2015 Zur Geschichte des Namens im Russischen siehe Tomasz Kamusella The Change of the Name of the Russian Language in Russian from Rossiiskii to Russkii Did Politics Have Anything to Do with It In Acta Slavica Iaponica Bd 32 2012 S 73 96 PDF 518 kB abgerufen am 13 August 2018 V Tadzhikistane russkomu yazyku vernuli prezhnij status In lenta ru 9 Juni 2011 abgerufen am 13 August 2018 Vgl Bernhard Brehmer Sprechen Sie Qwelja Formen und Folgen russisch deutscher Zweisprachigkeit in Deutschland In Tanja Anstatt Hrsg Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen Tubingen 2007 S 163 185 hier 166 f basierend auf dem Migrationsbericht 2005 des Bundesamtes fur Migration und Fluchtlinge abgerufen am 3 Februar 2015 PDF 5 5 MB Siehe Hyon B Shinwith Rosalind Bruno Language Use and English Speaking Ability 2000 PDF 493 kB Census 2000 Brief Nicht mehr online verfugbar In census gov U S Department of Commerce Economics and Statistics Administration U S Census Bureau Oktober 2003 S 2 3 4 archiviert vom Original am 15 Februar 2010 abgerufen am 13 August 2018 amerikanisches Englisch US amerikanischer Zensus von 2000 Vgl den kanadischen Zensus von 2001 Matthias Gelbmann Russian is now the second most used language on the web In w3techs com 19 Marz 2013 abgerufen am 13 August 2018 Russian englisch phon ucl ac uk Abgerufen am 13 Oktober 2019 Wikipedia Schwesterprojekte in russischer Sprache Wikipedia die freie Enzyklopadie auf Russisch Wikiquote Zitate auf Russisch Wiktionary das freie Worterbuch auf Russisch Wikibooks Lern und Lehrmaterialien auf Russisch Wikisource Quellentexte auf Russisch Wikinews Nachrichten auf Russisch Wikivoyage Reiseinformationen auf Russisch Slawische Sprachen Ostslawisch Altnowgoroder Dialekt Altostslawisch Karpato Russinisch Russisch Ruthenisch Ukrainisch Weissrussisch Westpolessisch Westslawisch Kaschubisch Knaanisch Niedersorbisch Obersorbisch Polabisch Pomoranisch Polnisch Schlesisch Slowakisch Slowinzisch Tschechisch Sudslawisch Agais Mazedonisch Altkirchenslawisch Banater Bulgarisch Bosnisch Bulgarisch Burgenlandkroatisch Kroatisch Mazedonisch Moliseslawisch Montenegrinisch Serbisch Serbokroatisch Slowenisch Andere Interslawisch Jugoslawo Russinisch Kirchenslawisch Russenorsk Slawenoserbisch Slovio Urslawisch ausgestorben Normdaten Sachbegriff GND 4051038 4 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