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Robert Wilhelm Bunsen

Robert Wilhelm Eberhard Bunsen (* 30. März 1811 in Göttingen; † 16. August 1899 in Heidelberg) war ein deutscher Chemiker. Er entwickelte zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff die Spektralanalyse, mit deren Hilfe chemische Elemente hochspezifisch nachgewiesen werden können. Er perfektionierte den nach ihm benannten Bunsenbrenner und erfand das Bunsenelement und das Bunsen-Fotometer.

Robert Wilhelm Bunsen, 1834
Bunsen-Mitarbeiter 1857 in Heidelberg

Frühe Jahre

Robert Bunsen war der jüngste von vier Söhnen des Göttinger Literatur-Professors und Bibliothekars Christian Bunsen, Sohn des Philipp Christian Bunsen, und dessen Ehefrau Auguste Friederike Bunsen geb. Quensel (1775–1855), einer Tochter von Carl Quensel, britisch-hannoverischer Major und Syndikus der Stadt Goslar, und von Melanie Heldberg, die aus einer Juristenfamilie kam.

In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben zu Robert Bunsens Geburtsdatum. Während Bunsens Taufeintrag sowie ein handschriftlich verfasster Lebenslauf auf den 30. März 1811 verweisen, nennen mehrere Nachschlagewerke den 31. März als Geburtsdatum, an dem Bunsen nach Angaben seines Biographen Georg Lockemann in späteren Jahren auch seinen Geburtstag beging. Nach seiner Schulzeit in Göttingen und dem Abitur auf dem Gymnasium in Holzminden studierte er Naturwissenschaften, insbesondere Chemie und auch Mathematik an der Universität Göttingen. Er fertigte 1830 eine vollständig in Latein verfasste Dissertation über die damals bekannten Hygrometer an und wurde 1831 promoviert. Von 1832 bis 1833 reiste er mit einem Stipendium der Landesregierung durch das westliche Europa, um sich weiterzubilden. In dieser Zeit lernte er Friedlieb Ferdinand Runge, Justus Liebig in Gießen und Eilhard Mitscherlich in Berlin kennen. Er und die Söhne seines Patenonkels machten sich beim Frankfurter Wachensturm unbeliebt.

Göttingen

Nach seiner Rückkehr habilitierte sich Bunsen 1834 in Göttingen und begann mit Experimenten zur (Un)Löslichkeit von Metallsalzen der Arsensäure. Auch heute noch wird seine Entdeckung des Eisenoxidhydrats als Gegengift gegen eine Arsenvergiftung benutzt. Nach dem Tod von Friedrich Stromeyer (1835) und vor der Berufung von Friedrich Wöhler (1836) übernahm Bunsen die Vertretung des Lehrstuhls.

Kassel

1836 wurde Bunsen Nachfolger von Friedrich Wöhler an der Höheren Gewerbeschule (Polytechnikum) in Kassel. Hier begann er die Erforschung der Kakodyl-Verbindungen (Tetramethyldiarsan As2(CH3)4 und Abkömmlinge), wobei er sich bereits 1836 durch eine heftige Explosion am rechten Auge verletzte und teilweise erblindete. 1838 unternahm Bunsen grundlegende physikalische und chemische Untersuchungen der im Hochofen ablaufenden Prozesse (z. B. Gichtgas) in der nördlich von Kassel in Veckerhagen gelegenen, damals bedeutenden Eisenhütte.

Marburg

1839 wurde Bunsen an die Universität Marburg versetzt, wo er seine Arbeiten an den Kakodyl-Verbindungen und die Entwicklung von gasanalytischen Methoden fortsetzte. Sein Wirken brachte ihm schnelle und weite Anerkennung. 1841 entwickelte Bunsen eine salpetersäurehaltige Zink-Kohle-Batterie (Bunsenelement), die preisgünstig und vielseitig verwendbar war.

Als 1845 der isländische Vulkan Hekla wieder ausgebrochen war, wurde er von der dänischen Regierung zu einer Expedition nach Island eingeladen, bei der er u. a. von Wolfgang Sartorius von Waltershausen und Carl Bergmann begleitet wurde. Nachdem sein Cousin Robert Louis Karl Bunsen, Leibarzt des Kurfürsten in Kassel, den Kurprinz Friedrich Wilhelm 1846 überzeugen konnte, erhielt er sechs Monate Urlaub. Die Analyse der mitgebrachten Gas- und Gesteinsproben beanspruchte ihn in den folgenden sechs Jahren, und es gelang ihm, die Gasanalyse zu einem exakten Verfahren auszubauen. Bedeutende Schüler waren in Marburg: Hermann Kolbe, Edward Frankland, John Tyndall, Heinrich Debus.

Breslau

Gustav Robert Kirchhoff (li.), Robert Bunsen (re.), um 1850

1850 nahm Bunsen einen Ruf an die Universität Breslau an. Hier baute man ihm ein neues Laboratorium, und hier lernte er auch den Physiker Gustav Robert Kirchhoff kennen. Jedoch lehrte Bunsen in Breslau nur drei Semester lang und folgte danach einem Ruf nach Heidelberg.

Heidelberg

Bronzestatue von Robert Bunsen, 1907/08 geschaffen von Hermann Volz, 1961 umgesetzt in den Anatomiegarten vor dem Palais Haus zum Riesen in Heidelberg.

1852 übernahm Bunsen den Lehrstuhl von Leopold Gmelin an der Ruprecht-Karls-Universität. Auch hier erhielt Bunsen ein neues Laboratorium und eine Dienstwohnung. Das Laboratorium galt als das modernste chemische Laboratorium Deutschlands.

Bei seinen Versuchen gelang es Bunsen mittels Elektrolyse von Salzschmelzen zahlreiche Metalle wie Chrom, Magnesium, Aluminium, Mangan, Natrium, Barium, Calcium und Lithium in Elementarform zu gewinnen.

In seiner Zusammenarbeit mit Sir Henry Roscoe wurden von 1852 an die lichtinduzierte Bildung von Chlorwasserstoff aus Wasserstoff und Chlor untersucht.

Nach sieben Jahren brach Bunsen 1859 die Zusammenarbeit mit Roscoe ab und arbeitete zusammen mit Kirchhoff an der Spektralanalyse chemischer Elemente. Mit Hilfe der Spektroskopie konnten bei der Erhitzung chemischer Substanzen in Flammen die charakteristischen Spektrallinien untersucht werden. Zu diesem Zweck perfektionierte Bunsen einen besonderen Gasbrenner, der zuvor durch Michael Faraday erfunden worden war und später den Namen Bunsens erhalten sollte.

Bei der Spektralanalyse des Mineralwassers der neu erschlossenen Maxquelle in Dürkheim entdeckten Bunsen und Kirchhoff 1860/61 die Alkalimetalle Cäsium und Rubidium. Durch ihre Studien wurde es zudem möglich, die Fraunhoferlinien zu erklären und somit eine der wesentlichsten Grundlagen für die moderne Astronomie zu legen.

Bunsen unterrichtete weit über 3000 Studierende während seiner Heidelberger Zeit. Dabei wurde er von zwei oder manchmal sogar drei Assistenten unterstützt. Der „erste Assistent“ half direkt in der Vorlesung und im Laboratorium mit. Der „zweite Assistent“ betreute die Anfänger und half bei deren Praktikum. Der „dritte“ wurde bereits mit speziellen Aufgaben betraut.

Ein Manuskript seines Assistenten zur Vorbereitung der Experimente und des Tafelanschriebs zur Vorlesung „Experimentelle Chemie“ tauchte nach 145 Jahren in Kalifornien auf. Inge König, eine Nachfahrin jenes Assistenten, händigte das Manuskript anlässlich der Jahresfeier der Universität Heidelberg 2004 an die Chemische Fakultät aus (heute im Archiv der Bunsen-Gesellschaft). Das aufgezeichnete Periodensystem umfasste damals 60 Elemente, bevor dann Cäsium und Rubidium mit Bleistift nachgetragen wurden.

Bunsen bot keine spezielle Ausbildung in organischer Chemie an, was zuweilen kritisiert wurde. Allerdings beschäftigte er bis zu acht weitere Dozenten, die einzelne Lehrveranstaltungen zu Organischer und Pharmazeutischer Chemie, Chemischer Technologie, Kristallographie, Gerichtlicher Chemie und Geschichte der Chemie anboten. Lötrohrübungen ergänzten das Angebot. Diese breite Palette machte den Standort Heidelberg attraktiv für Studierende aus den übrigen deutschen und europäischen Ländern und sogar aus Übersee.

In der Alten Aula der Universität Heidelberg wurde Robert Wilhelm Bunsen eine Namenstafel gewidmet.

Bedeutende Schüler waren in Heidelberg: Konrad Beilstein, Emil Erlenmeyer, Henry Roscoe, Ludwig Carius, Lothar Meyer, Hans Landolt, Adolf Lieben, Adolf von Baeyer, Carl Graebe, Albert Ladenburg, Hermann Wichelhaus, Viktor Meyer, Hans Bunte, Carl Auer von Welsbach sowie August Kekulé und Leon Nikolajewitsch Schischkow (Léon Schischkoff).

Alter

Grabmal Robert Wilhelm Bunsen auf dem Heidelberger Bergfriedhof, Abt. V.

Als Bunsen sich im Alter von 78 Jahren zurückzog, widmete er sich der Geologie, die er bis dahin nur als Hobby betrieben hatte.

Robert Wilhelm Bunsen starb am 16. August 1899 im Alter von 88 Jahren in Heidelberg. Er wurde auf dem Heidelberger Bergfriedhof beigesetzt. In seinem Nachruf sagte Roscoe:

“As an investigator, he was great. As a teacher, even greater. As a man and friend, he was greatest.”

„Als Forscher war er großartig. Als Lehrer sogar noch großartiger. Als Mensch und Freund war er der Größte.“

In Göttingen führte Bunsen seine ersten Arbeiten über Doppel- und Tripelsalze von Cyaniden durch.

Im Jahr 1846 erhielt Bunsen von der dänischen Regierung die Einladung, eine Expedition nach Island zu begleiten. Auf Island untersucht er den Großen Geysir. Er findet bei den austretenden Gasen Wasserstoff, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid. Für das Auftreten von Wasserstoff findet er die Erklärung der Spaltung von Schwefelwasserstoff in Schwefel und Wasserstoff. Eruptivgesteine und Feldspate aus Island untersuchte Bunsen in Bezug auf deren chemische Zusammensetzung.

In Kassel untersuchte er organische Arsenverbindungen und den Hochofenprozess. Bei seinen ersten Arbeiten über Hochöfen fand Bunsen heraus, dass 75 % des Heizwertes der Kohle nicht genutzt wurden. In England machte Bunsen im Jahr 1847 mit Lyon Playfair Untersuchungen an englischen Hochöfen. Er stellte fest, dass nur 20 % des Kohlenmonoxids für den Reduktionsprozess genutzt wurden und der Großteil ungenutzt aus dem Hochofen entwich. Er machte Vorschläge wie die Wärme besser genutzt werden könnte. Seine Untersuchungen führten zu einer Verbesserung der Feuerungstechnik und der Nutzung des Generatorgases beim Hochofenprozess. Zwischen 1837 und 1843 untersuchte er die organische Arsenverbindung Kakodyl (Tetramethyldiarsan As2(CH3)4). Die Verbindung war damals recht bedeutend, da sich durch Gasdichtemessung die molekulare Masse sowie die anorganisch-organische Natur der Verbindung nachweisen ließ.

Er entwickelte die Iodometrie zu einem quantitativen Bestimmungsverfahren.

Bunsen entwickelte den Bunsenbrenner, der zunächst mit Stadtgas und einer Zumischung von Sauerstoff betrieben wurde. Im unteren Teil des Flammenkegels konnte er Mineralsalzproben reduzieren (beispielsweise Bismutsalz zu elementaren Bismut), im oberen Teil der Flamme wurde die Probe oxidiert (Bismutsalz zu weißem Bismutoxid).

Weiterhin hat Bunsen für den Laborgebrauch die erste preisgünstige Stromquelle, das Bunsenelement auf Basis von Zink, Kohle und Salpetersäure, entwickelt. Die Erfindung basierte auf Vorarbeiten von Cooper (London) und Christian Friedrich Schönbein, die erstmals beim Zink-Platin-Element das Platin durch preisgünstige Kohle ersetzten. Bunsen verbesserte das Element durch die Zubereitung der Kohle und die besondere Anordnung. Das Element war bis zur Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips nach Werner von Siemens das gebräuchlichste Element zur Stromerzeugung. Mit der elektrolytischen Abscheidung konnten Bunsen und Mitarbeiter die Elemente Magnesium, Lithium, Calcium, und Aluminium aus den geschmolzenen Chloriden gewinnen. In seinem Labor isolierte Carl Theodor Setterberg die von Bunsen entdeckten Elemente Cäsium und Rubidium und erhielt die Metalle durch Schmelzflusselektrolyse.

Ein weiteres von ihm entwickeltes Laborgerät ist das Bunsenventil.

Bedeutsam war sein 1857 veröffentlichtes Buch Gasometrische Methoden. Darin wurden beispielsweise Verfahren zur Isolierung von Gasen in Glasgefäßen, Bestimmungen der Inhaltsstoffe von Gasen, Korrektur der Grahamschen Theorie zur Gasdiffusion und zu Temperaturen von Flammen erläutert.

Weitere sehr bedeutende Arbeiten Bunsens betrafen die Untersuchung der chemischen Wirkung des Lichtes. Bunsen zerlegte das Licht mit einem Prisma und studierte die Lichtwirkung der zerlegten Strahlung auf chemische Reaktionen, Pflanzenwachstum und machte Berechnungen zur Änderung der Lichtenergie zwischen Äquator und Polarkreis oder für unterschiedliche Höhenlagen.

Schon um 1826 hatte William Henry Fox Talbot Versuche zur Spektralanalyse unternommen. Im Jahr 1860 veröffentlichten Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff ihre Arbeit zur Anwendbarkeit der Spektralanalyse. Das Spektroskop bestand aus einem Prisma mit zwei Linsen und einem Okular in einem Holzkasten. Das Prisma zerlegte das einheitliche weiße Licht in ein Spektrum. Brachte man eine Salzprobe in eine Bunsenbrenner-Flamme (eine Kerzenflamme brachte keine guten Resultate), so zeigte das Spektroskop für jedes Element ganz charakteristische Farblinien (Emissisionsspektren) an bestimmten Stellen des Spektrums. Mit dem Spektroskop konnten Alkali- und Erdalkalisalze sowie Indium, Thallium und Wasserstoff nachgewiesen werden.

Mit dem Spektralapparat konnten Bunsen und Kirchhoff zwei neue chemische Elemente entdecken, die sie dann auch isolierten: Rubidium und Cäsium.

Der Nachweis von Elementen – auch in geringsten Spuren – in einer Substanzprobe war von nun an leicht möglich. Die chemische Zusammensetzung der Sterne konnte durch Arbeiten von Kirchhoff aufgrund der Absorptionsspektren erforscht werden.

1870 veröffentlichte Bunsen die Beschreibung seines Eis-Kalorimeters. Mit dem Kalorimeter konnte Bunsen die spezifische Wärmekapazität von Stoffen ermitteln. Die Untersuchungen führten zu einer genaueren Atomgewichtsbestimmung von Indium.

  • Heinrich Debus: Bunsen, Robert. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 47, Duncker & Humblot, Leipzig 1903, S. 369–376.
  • Wilhelm Ostwald: R. W. Bunsen. Weicher, Leipzig 1905 (.
  • Georg Lockemann: In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 18–20 ().
  • Stephanie Brigitte Hoß-Hitzel: „Es lebt sich himmlisch in Heidelberg“. Robert Wilhelm Bunsen und seine Korrespondenz. Dissertation an der Universität Heidelberg 2003, ,. [Biografie 1811–1899]
  • Christine Stock (Hrsg.): Robert Wilhelm Bunsens Korrespondenz vor dem Antritt der Heidelberger Professur (1852): kritische Edition. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2007, ISBN 3-8047-2320-9.
  • Heinrich Debus: Erinnerungen an Robert Wilhelm Bunsen und seine wissenschaftlichen Leistungen: Für Studirende der Naturwissenschaften, insbesondere der Chemie. Th. G. Fischer, Kassel 1901, in der Google-Buchsuche.
  • Georg Lockemann: Robert Wilhelm Bunsen. Lebensbild eines deutschen Naturforschers. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1949.
  • Wilhelm Rothert: Allgemeine Hannoversche Biografie Band 1: Hannoversche Männer und Frauen seit 1866. Sponholtz, Hannover 1912, S. 84–88.
  • Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803–1932. Hrsg.: Rektorat der Ruprecht-Karls-Universität-Heidelberg. Springer, Berlin / Heidelberg / Tokio 2012, 324 S., ISBN 978-3-642-70761-2, S. 157f., in der Google-Buchsuche.
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  • Heidelberg, 60. Todestag von Robert Bunsen. Fernseh-Reportage, BR Deutschland, 1959, 2:46 Min., Buch und Regie: N.N., Produktion: SWF, Reihe: Abendschau, Erstsendung: 15. August 1959 bei SWF, von SWR. Ohne Ton wegen mangelhafter Tonqualität. Aufnahmen vom Bunsendenkmal am alten Standort, Institut an der Akademiestraße, Laboratorien, Bunsenbrenner, Spektralanalyse, Cäsium in Glasampulle, Anzünden von Magnesium­draht, Auszeichnungen.
Commons: Robert Wilhelm Bunsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Robert Wilhelm Bunsen – Quellen und Volltexte
  1. Martin Quack: Wann wurde Robert Wilhelm Bunsen geboren? In: Bunsen-Magazin,ISSN , März 2011, Nr. 2, S. 56–57, , hier: S. 26–27.
  2. Robert (Roberto Guilielmo) Bunsen: Enumeratio ac descriptio Hygrometrorum quae inde a Saussurii temporibus proposita sunt. Commentatio praemio regio ornata. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1830, OCLC (Latein, 91 Seiten, als Teil der Gesammelten Abhandlungen online im Internet Archive, beim Münchener DigitalisierungsZentrum der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) – Aufzählung und Beschreibung der Hygrometer, die seit Saussure vorgeschlagen wurden).Fehler in Vorlage:Literatur – *** Ungültig: Unerlaubte Klammerung innerhalb Klammer
  3. Robert Bunsen: Ueber die gasförmigen Producte des Hohofens und ihre Benutzung als Brennmaterial. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 122 (Pogg. Ann. 46),Nr.2. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1839,S.193–227, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
  4. Robert Bunsen: Ueber eine neue Construction der galvanischen Säule. In: Friedrich Wöhler, Justus Liebig (Hrsg.): Annalen der Chemie und Pharmacie.Band38,Nr.3. C. F. Winter, Heidelberg 1841,S.311–313, doi: ( beim Internet Archive (in den gesammelten Werken); in der HathiTrust Digital Library – Die Arbeit ist datiert auf den 14. Mai 1841.).Fehler in Vorlage:Literatur – *** Ungültig: Unerlaubte Klammerung innerhalb Klammer
  5. Robert Bunsen: Ueber die Anwendung der Kohle zu Volta'schen Batterien. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 130 (Pogg. Ann. 54),Nr.11. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1841,S.417–430, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
  6. Philipps-Universität Marburg:
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  8. Manfred Bechtel: In: Rhein-Neckar-Zeitung, 7. Juli 2020, mit Archivfoto.
  9. Wolfgang U. Eckart, Klaus Hübner und Christine Nawa: Aufschwung der Naturwissenschaften – Bunsen, Kirchhoff und Helmholtz, in: Universität Heidelberg, Leibniz–Institut für Länderkunde, Peter Meusburger und Thomas Schuch, herausgegeben im Auftrag des Rektors Bernhard Eitel: Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg, Bibliotheca Palatina, Knittlingen 2011, S. 96–98; Englische Übersetzung: Wolfgang U. Eckart, Klaus Hübner, and Christine Nawa: The Rise of the Natural Sciences – Bunsen, Kirchhoff, and Helmholtz, in: Heidelberg University, Leibniz Institute for Regional Geography Leipzig, Peter Meusburger and Thomas Schuch (eds.) on behalf of Rector Bernhard Eitel: Wissenschaftsatlas of Heidelberg University, Bibliotheca Palatina, Knittlingen, 2012, S. 96–98; , kostenlose Registrierung erforderlich.
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  26. Robert Bunsen: Ueber die Processe der vulkanischen Gesteinsbildungen Islands. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 159 (Pogg. Ann. 83),Nr.6. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1851,S.197–272, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
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  28. Robert Bunsen, Lyon Playfair: Untersuchungen über den Process der englischen Roheisenbereitung. In: Otto Linné Erdmann, Richard Felix Marchand (Hrsg.): Journal für Praktische Chemie.Band42,Nr.1. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1847,S.145–188, 257–275 und 385–400, doi: (, doi: 10.1002/prac.18470420136, , doi: 10.1002/prac.18470420153).
  29. Robert Bunsen: Ueber eine volumetrische Methode von sehr allgemeiner Anwendbarkeit. In: Friedrich Wöhler, Justus Liebig, Hermann Kopp (Hrsg.): Annalen der Chemie und Pharmacie.Band86,Nr.3. C. F. Winter, Heidelberg 1853,S.265–291, doi: ( in der HathiTrust Digital Library).
  30. Bunsen's verbesserte Kohlenbatterie und einige Versuche mit derselben. In: Annalen der Physik und Chemie. 136 (Pogg. Ann. 60),Nr.11, 1843,S.402–405, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
  31. Robert Bunsen: Darstellung des Magnesiums auf electrolytischem Wege. In: Friedrich Wöhler, Justus Liebig, Hermann Kopp (Hrsg.): Annalen der Chemie und Pharmacie.Band82,Nr.2. C. F. Winter, Heidelberg 1852,S.137–145, doi: ( im Internet Archive).
  32. Robert Bunsen: Darstellung des Lithiums. In: Friedrich Wöhler, Justus Liebig, Hermann Kopp (Hrsg.): Annalen der Chemie und Pharmacie.Band94,Nr.1. C. F. Winter, Leipzig und Heidelberg 1855,S.107–111, doi: ( im Internet Archive).
  33. Dr. Augustus Matthiessen: Electrolytische Darstellung der Metalle der Alkalien und Erden. In: Friedrich Wöhler, Justus Liebig, Hermann Kopp (Hrsg.): Annalen der Chemie und Pharmacie.Band93,Nr.3. C. F. Winter, Heidelberg und Leipzig 1855,S.277–286, doi: ( in der HathiTrust Digital Library – Die Arbeit ist datiert auf den 16. Dezember 1854.).
  34. Robert Bunsen: Notiz über die elektrolytische Gewinnung der Erd- und Alkalimetalle. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 168 (Pogg. Ann. 92),Nr.8. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1854,S.648–651, doi: ().
  35. Carl Setterberg: Ueber die Darstellung von Rubidium- und Cäsiumverbindungen und über die Gewinnung der Metalle selbst. In: Justus Liebig's Annalen der Chemie.Band211,Nr.1, 1882,S.100–116, doi: ().
  36. Robert Bunsen: Gasometrische Methoden. Verlag Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig 1857, OCLC ( in der Google-Buchsuche, bei e-rara.ch der ETH-Bibliothek – Neuauflage 2006 als Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Band 296, ISBN 9783817132966).
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  38. Robert Bunsen, Henry Roscoe: Photochemische Untersuchungen. Vierte Abhandlung. Optische und chemische Extinction der Strahlen. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 177 (Pogg. Ann. 101),Nr.6. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1857,S.235–263, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
  39. Robert Bunsen, Henry Roscoe: Photochemische Untersuchungen. Fünfte Abhandlung. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie.Band184,Nr.10. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1859,S.193–273, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
  40. Jochen Hennig: Der Spektralapparat Kirchhoffs und Bunsens. Deutsches Museum, Verlag für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik, 2003, ISBN 978-3-928186-66-7.
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  42. Gustav Kirchhoff, Robert Bunsen: Chemische Analyse durch Spectralbeobachtungen. Zweite Abhandlung. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 189 (Pogg. Ann. 113),Nr.7. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1861,S.337–381, doi:, bibcode: (, Bibliothèque nationale de France).
  43. Robert Bunsen: Calorimetrische Untersuchungen. In: Johann Christian Poggendorff (Hrsg.): Annalen der Physik und Chemie. 217 (Pogg. Ann. 141),Nr.9. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1870,S.1–31, doi: (, Bibliothèque nationale de France).
Normdaten (Person): GND:(, ) | LCCN: | VIAF: |Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Bunsen, Robert Wilhelm
ALTERNATIVNAMEN Bunsen, Robert Wilhelm Eberhard (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Chemiker
GEBURTSDATUM 30. März 1811
GEBURTSORT Göttingen
STERBEDATUM 16. August 1899
STERBEORT Heidelberg

Robert Wilhelm Bunsen
robert, wilhelm, bunsen, deutscher, chemiker, sprache, beobachten, bearbeiten, robert, wilhelm, eberhard, bunsen, märz, 1811, göttingen, august, 1899, heidelberg, deutscher, chemiker, entwickelte, zusammen, gustav, robert, kirchhoff, spektralanalyse, deren, hi. Robert Wilhelm Bunsen deutscher Chemiker Sprache Beobachten Bearbeiten Robert Wilhelm Eberhard Bunsen 30 Marz 1811 in Gottingen 16 August 1899 in Heidelberg war ein deutscher Chemiker Er entwickelte zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff die Spektralanalyse mit deren Hilfe chemische Elemente hochspezifisch nachgewiesen werden konnen Er perfektionierte den nach ihm benannten Bunsenbrenner und erfand das Bunsenelement und das Bunsen Fotometer Robert Bunsen Gedenktafel fur Robert Wilhelm Bunsen an seinem Heidelberger Laboratorium Inhaltsverzeichnis 1 Leben 1 1 Fruhe Jahre 1 2 Gottingen 1 3 Kassel 1 4 Marburg 1 5 Breslau 1 6 Heidelberg 1 7 Alter 2 Ehrungen und Mitgliedschaften 3 Wissenschaftliches Werk 4 Literatur 5 Film 6 Siehe auch 7 Weblinks 8 EinzelnachweiseLeben Bearbeiten Robert Wilhelm Bunsen 1834 Bunsen Mitarbeiter 1857 in Heidelberg Fruhe Jahre Bearbeiten Robert Bunsen war der jungste von vier Sohnen des Gottinger Literatur Professors und Bibliothekars Christian Bunsen Sohn des Philipp Christian Bunsen und dessen Ehefrau Auguste Friederike Bunsen geb Quensel 1775 1855 einer Tochter von Carl Quensel britisch hannoverischer Major und Syndikus der Stadt Goslar und von Melanie Heldberg die aus einer Juristenfamilie kam In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben zu Robert Bunsens Geburtsdatum Wahrend Bunsens Taufeintrag sowie ein handschriftlich verfasster Lebenslauf auf den 30 Marz 1811 verweisen nennen mehrere Nachschlagewerke den 31 Marz als Geburtsdatum an dem Bunsen nach Angaben seines Biographen Georg Lockemann in spateren Jahren auch seinen Geburtstag beging 1 Nach seiner Schulzeit in Gottingen und dem Abitur auf dem Gymnasium in Holzminden studierte er Naturwissenschaften insbesondere Chemie und auch Mathematik an der Universitat Gottingen Er fertigte 1830 eine vollstandig in Latein verfasste Dissertation uber die damals bekannten Hygrometer 2 an und wurde 1831 promoviert Von 1832 bis 1833 reiste er mit einem Stipendium der Landesregierung durch das westliche Europa um sich weiterzubilden In dieser Zeit lernte er Friedlieb Ferdinand Runge Justus Liebig in Giessen und Eilhard Mitscherlich in Berlin kennen Er und die Sohne seines Patenonkels machten sich beim Frankfurter Wachensturm unbeliebt Gottingen Bearbeiten Gottinger Gedenktafel fur Bunsen Nach seiner Ruckkehr habilitierte sich Bunsen 1834 in Gottingen und begann mit Experimenten zur Un Loslichkeit von Metallsalzen der Arsensaure Auch heute noch wird seine Entdeckung des Eisenoxidhydrats als Gegengift gegen eine Arsenvergiftung benutzt Nach dem Tod von Friedrich Stromeyer 1835 und vor der Berufung von Friedrich Wohler 1836 ubernahm Bunsen die Vertretung des Lehrstuhls Kassel Bearbeiten 1836 wurde Bunsen Nachfolger von Friedrich Wohler an der Hoheren Gewerbeschule Polytechnikum in Kassel Hier begann er die Erforschung der Kakodyl Verbindungen Tetramethyldiarsan As2 CH3 4 und Abkommlinge wobei er sich bereits 1836 durch eine heftige Explosion am rechten Auge verletzte und teilweise erblindete 1838 unternahm Bunsen grundlegende physikalische und chemische Untersuchungen der im Hochofen ablaufenden Prozesse z B Gichtgas in der nordlich von Kassel in Veckerhagen gelegenen damals bedeutenden Eisenhutte 3 Marburg Bearbeiten 1839 wurde Bunsen an die Universitat Marburg versetzt wo er seine Arbeiten an den Kakodyl Verbindungen und die Entwicklung von gasanalytischen Methoden fortsetzte Sein Wirken brachte ihm schnelle und weite Anerkennung 1841 entwickelte Bunsen eine salpetersaurehaltige Zink Kohle Batterie Bunsenelement 4 5 die preisgunstig und vielseitig verwendbar war Als 1845 der islandische Vulkan Hekla wieder ausgebrochen war wurde er von der danischen Regierung zu einer Expedition nach Island eingeladen bei der er u a von Wolfgang Sartorius von Waltershausen und Carl Bergmann begleitet wurde Nachdem sein Cousin Robert Louis Karl Bunsen Leibarzt des Kurfursten in Kassel den Kurprinz Friedrich Wilhelm 1846 uberzeugen konnte erhielt er sechs Monate Urlaub Die Analyse der mitgebrachten Gas und Gesteinsproben beanspruchte ihn in den folgenden sechs Jahren und es gelang ihm die Gasanalyse zu einem exakten Verfahren auszubauen 6 Bedeutende Schuler waren in Marburg Hermann Kolbe Edward Frankland John Tyndall Heinrich Debus Breslau Bearbeiten Gustav Robert Kirchhoff li Robert Bunsen re um 1850 1850 nahm Bunsen einen Ruf an die Universitat Breslau an Hier baute man ihm ein neues Laboratorium und hier lernte er auch den Physiker Gustav Robert Kirchhoff kennen Jedoch lehrte Bunsen in Breslau nur drei Semester lang und folgte danach einem Ruf nach Heidelberg Heidelberg Bearbeiten Bronzestatue von Robert Bunsen 1907 08 geschaffen von Hermann Volz 1961 umgesetzt in den Anatomiegarten 7 vor dem Palais Haus zum Riesen in Heidelberg 8 1852 ubernahm Bunsen den Lehrstuhl von Leopold Gmelin an der Ruprecht Karls Universitat Auch hier erhielt Bunsen ein neues Laboratorium und eine Dienstwohnung Das Laboratorium galt als das modernste chemische Laboratorium Deutschlands 9 Bei seinen Versuchen gelang es Bunsen mittels Elektrolyse von Salzschmelzen zahlreiche Metalle wie Chrom Magnesium Aluminium Mangan Natrium Barium Calcium und Lithium in Elementarform zu gewinnen In seiner Zusammenarbeit mit Sir Henry Roscoe wurden von 1852 an die lichtinduzierte Bildung von Chlorwasserstoff aus Wasserstoff und Chlor untersucht Nach sieben Jahren brach Bunsen 1859 die Zusammenarbeit mit Roscoe ab und arbeitete zusammen mit Kirchhoff an der Spektralanalyse chemischer Elemente Mit Hilfe der Spektroskopie konnten bei der Erhitzung chemischer Substanzen in Flammen die charakteristischen Spektrallinien untersucht werden Zu diesem Zweck perfektionierte Bunsen einen besonderen Gasbrenner der zuvor durch Michael Faraday erfunden worden war und spater den Namen Bunsens erhalten sollte Bei der Spektralanalyse des Mineralwassers der neu erschlossenen Maxquelle in Durkheim entdeckten Bunsen und Kirchhoff 1860 61 die Alkalimetalle Casium und Rubidium Durch ihre Studien wurde es zudem moglich die Fraunhoferlinien zu erklaren und somit eine der wesentlichsten Grundlagen fur die moderne Astronomie zu legen Bunsen unterrichtete weit uber 3000 Studierende wahrend seiner Heidelberger Zeit Dabei wurde er von zwei oder manchmal sogar drei Assistenten unterstutzt Der erste Assistent half direkt in der Vorlesung und im Laboratorium mit Der zweite Assistent betreute die Anfanger und half bei deren Praktikum Der dritte wurde bereits mit speziellen Aufgaben betraut 9 Ein Manuskript seines Assistenten zur Vorbereitung der Experimente und des Tafelanschriebs zur Vorlesung Experimentelle Chemie tauchte nach 145 Jahren in Kalifornien auf Inge Konig eine Nachfahrin jenes Assistenten handigte das Manuskript anlasslich der Jahresfeier der Universitat Heidelberg 2004 an die Chemische Fakultat aus heute im Archiv der Bunsen Gesellschaft Das aufgezeichnete Periodensystem umfasste damals 60 Elemente bevor dann Casium und Rubidium mit Bleistift nachgetragen wurden Bunsen bot keine spezielle Ausbildung in organischer Chemie an was zuweilen kritisiert wurde Allerdings beschaftigte er bis zu acht weitere Dozenten die einzelne Lehrveranstaltungen zu Organischer und Pharmazeutischer Chemie Chemischer Technologie Kristallographie Gerichtlicher Chemie und Geschichte der Chemie anboten Lotrohrubungen erganzten das Angebot Diese breite Palette machte den Standort Heidelberg attraktiv fur Studierende aus den ubrigen deutschen und europaischen Landern und sogar aus Ubersee 9 In der Alten Aula der Universitat Heidelberg wurde Robert Wilhelm Bunsen eine Namenstafel gewidmet 10 Bedeutende Schuler waren in Heidelberg Konrad Beilstein Emil Erlenmeyer Henry Roscoe Ludwig Carius Lothar Meyer Hans Landolt Adolf Lieben Adolf von Baeyer Carl Graebe Albert Ladenburg Hermann Wichelhaus Viktor Meyer Hans Bunte Carl Auer von Welsbach sowie August Kekule und Leon Nikolajewitsch Schischkow Leon Schischkoff 9 Alter Bearbeiten Grabmal Robert Wilhelm Bunsen auf dem Heidelberger Bergfriedhof Abt V Als Bunsen sich im Alter von 78 Jahren zuruckzog widmete er sich der Geologie die er bis dahin nur als Hobby betrieben hatte Robert Wilhelm Bunsen starb am 16 August 1899 im Alter von 88 Jahren in Heidelberg Er wurde auf dem Heidelberger Bergfriedhof beigesetzt In seinem Nachruf sagte Roscoe As an investigator he was great As a teacher even greater As a man and friend he was greatest Als Forscher war er grossartig Als Lehrer sogar noch grossartiger Als Mensch und Freund war er der Grosste Ehrungen und Mitgliedschaften Bearbeiten1851 Wahl zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina 11 1853 Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Academie des sciences associe etranger seit 26 Dezember 1882 12 1855 Wahl zum auswartigen Mitglied der Gottinger Akademie der Wissenschaften 13 1858 Ehrenmitglied Honorary Fellow der Royal Society of Edinburgh 14 1858 Auswartiges Mitglied der Royal Society of London 15 1860 Fur seine Forschungsarbeiten insbesondere die uber Kakodyle die Gasanalyse und die vulkanischen Phanomene in Island erhalt Bunsen die Copley Medaille 16 17 1862 Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften 1862 Wahl zum Mitglied der American Philosophical Society 18 1864 Verleihung des Ordens Pour le Merite fur Wissenschaft und Kunste am 17 August 1864 19 20 1864 Wahl zum Mitglied der National Academy of Sciences 21 1864 Wahl zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences 1865 Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens 22 23 1875 Ernennung zum auswartigen Mitglied der Accademia dei Lincei in Rom 1881 Ernennung zum Ehrenmitglied des Nassauischen Vereins fur Naturkunde 1908 Bronze Standbild in Heidelberg geschaffen von Hermann Volz 8 1964 Benennung eines Mondkraters in Bunsen Mondkrater 2000 Benennung des Asteroiden 10361 Bunsen 2011 Gedenktafel an seinem Heidelberger Laboratorium im Rahmen des Programmes Historische Statten der Chemie der GDCh Wissenschaftliches Werk BearbeitenIn Gottingen fuhrte Bunsen seine ersten Arbeiten uber Doppel und Tripelsalze von Cyaniden durch 24 25 Im Jahr 1846 erhielt Bunsen von der danischen Regierung die Einladung eine Expedition nach Island zu begleiten Auf Island untersucht er den Grossen Geysir Er findet bei den austretenden Gasen Wasserstoff Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid Fur das Auftreten von Wasserstoff findet er die Erklarung der Spaltung von Schwefelwasserstoff in Schwefel und Wasserstoff Eruptivgesteine und Feldspate aus Island untersuchte Bunsen in Bezug auf deren chemische Zusammensetzung 26 In Kassel untersuchte er organische Arsenverbindungen und den Hochofenprozess Bei seinen ersten Arbeiten uber Hochofen fand Bunsen heraus dass 75 des Heizwertes der Kohle nicht genutzt wurden In England machte Bunsen im Jahr 1847 mit Lyon Playfair Untersuchungen an englischen Hochofen 27 28 Er stellte fest dass nur 20 des Kohlenmonoxids fur den Reduktionsprozess genutzt wurden und der Grossteil ungenutzt aus dem Hochofen entwich Er machte Vorschlage wie die Warme besser genutzt werden konnte 28 Seine Untersuchungen fuhrten zu einer Verbesserung der Feuerungstechnik und der Nutzung des Generatorgases beim Hochofenprozess Zwischen 1837 und 1843 untersuchte er die organische Arsenverbindung Kakodyl Tetramethyldiarsan As2 CH3 4 Die Verbindung war damals recht bedeutend da sich durch Gasdichtemessung die molekulare Masse sowie die anorganisch organische Natur der Verbindung nachweisen liess Er entwickelte die Iodometrie zu einem quantitativen Bestimmungsverfahren 29 Bunsen entwickelte den Bunsenbrenner der zunachst mit Stadtgas und einer Zumischung von Sauerstoff betrieben wurde Im unteren Teil des Flammenkegels konnte er Mineralsalzproben reduzieren beispielsweise Bismutsalz zu elementaren Bismut im oberen Teil der Flamme wurde die Probe oxidiert Bismutsalz zu weissem Bismutoxid Weiterhin hat Bunsen fur den Laborgebrauch die erste preisgunstige Stromquelle das Bunsenelement auf Basis von Zink Kohle und Salpetersaure entwickelt 4 5 30 Die Erfindung basierte auf Vorarbeiten von Cooper London und Christian Friedrich Schonbein die erstmals beim Zink Platin Element das Platin durch preisgunstige Kohle ersetzten 5 Bunsen verbesserte das Element durch die Zubereitung der Kohle und die besondere Anordnung Das Element war bis zur Entdeckung des elektrodynamischen Prinzips nach Werner von Siemens das gebrauchlichste Element zur Stromerzeugung Mit der elektrolytischen Abscheidung konnten Bunsen und Mitarbeiter die Elemente Magnesium 31 Lithium 32 Calcium 33 und Aluminium 34 aus den geschmolzenen Chloriden gewinnen In seinem Labor isolierte Carl Theodor Setterberg die von Bunsen entdeckten Elemente Casium und Rubidium und erhielt die Metalle durch Schmelzflusselektrolyse 35 Ein weiteres von ihm entwickeltes Laborgerat ist das Bunsenventil Bedeutsam war sein 1857 veroffentlichtes Buch Gasometrische Methoden 36 Darin wurden beispielsweise Verfahren zur Isolierung von Gasen in Glasgefassen Bestimmungen der Inhaltsstoffe von Gasen Korrektur der Grahamschen Theorie zur Gasdiffusion und zu Temperaturen von Flammen erlautert Weitere sehr bedeutende Arbeiten Bunsens betrafen die Untersuchung der chemischen Wirkung des Lichtes 37 38 Bunsen zerlegte das Licht mit einem Prisma und studierte die Lichtwirkung der zerlegten Strahlung auf chemische Reaktionen Pflanzenwachstum und machte Berechnungen zur Anderung der Lichtenergie zwischen Aquator und Polarkreis oder fur unterschiedliche Hohenlagen 39 Schon um 1826 hatte William Henry Fox Talbot Versuche zur Spektralanalyse unternommen 40 Im Jahr 1860 veroffentlichten Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff ihre Arbeit zur Anwendbarkeit der Spektralanalyse 41 Das Spektroskop bestand aus einem Prisma mit zwei Linsen und einem Okular in einem Holzkasten Das Prisma zerlegte das einheitliche weisse Licht in ein Spektrum Brachte man eine Salzprobe in eine Bunsenbrenner Flamme eine Kerzenflamme brachte keine guten Resultate so zeigte das Spektroskop fur jedes Element ganz charakteristische Farblinien Emissisionsspektren an bestimmten Stellen des Spektrums Mit dem Spektroskop konnten Alkali und Erdalkalisalze sowie Indium Thallium und Wasserstoff nachgewiesen werden Mit dem Spektralapparat konnten Bunsen und Kirchhoff zwei neue chemische Elemente entdecken die sie dann auch isolierten Rubidium und Casium 42 Der Nachweis von Elementen auch in geringsten Spuren in einer Substanzprobe war von nun an leicht moglich Die chemische Zusammensetzung der Sterne konnte durch Arbeiten von Kirchhoff aufgrund der Absorptionsspektren erforscht werden 1870 veroffentlichte Bunsen die Beschreibung seines Eis Kalorimeters 43 Mit dem Kalorimeter konnte Bunsen die spezifische Warmekapazitat von Stoffen ermitteln Die Untersuchungen fuhrten zu einer genaueren Atomgewichtsbestimmung von Indium Literatur BearbeitenHeinrich Debus Bunsen Robert In Allgemeine Deutsche Biographie ADB Band 47 Duncker amp Humblot Leipzig 1903 S 369 376 Wilhelm Ostwald R W Bunsen Weicher Leipzig 1905 Digitalisat Georg Lockemann Bunsen Robert In Neue Deutsche Biographie NDB Band 3 Duncker amp Humblot Berlin 1957 ISBN 3 428 00184 2 S 18 20 Digitalisat Stephanie Brigitte Hoss Hitzel Es lebt sich himmlisch in Heidelberg Robert Wilhelm Bunsen und seine Korrespondenz Dissertation an der Universitat Heidelberg 2003 Inhaltsverzeichnis DNB 96783645X Biografie 1811 1899 Christine Stock Hrsg Robert Wilhelm Bunsens Korrespondenz vor dem Antritt der Heidelberger Professur 1852 kritische Edition Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2007 ISBN 3 8047 2320 9 Heinrich Debus Erinnerungen an Robert Wilhelm Bunsen und seine wissenschaftlichen Leistungen Fur Studirende der Naturwissenschaften insbesondere der Chemie Th G Fischer Kassel 1901 eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche Georg Lockemann Robert Wilhelm Bunsen Lebensbild eines deutschen Naturforschers Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 1949 Wilhelm Rothert Allgemeine Hannoversche Biografie Band 1 Hannoversche Manner und Frauen seit 1866 Sponholtz Hannover 1912 S 84 88 Dagmar Drull Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803 1932 Hrsg Rektorat der Ruprecht Karls Universitat Heidelberg Springer Berlin Heidelberg Tokio 2012 324 S ISBN 978 3 642 70761 2 S 157f eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche Susan G Schacher Bunsen Robert In Charles Coulston Gillispie Hrsg Dictionary of Scientific Biography Band 2 Hans Berger Christoph Buys Ballot Charles Scribner s Sons New York 1970 S 586 590 Film BearbeitenHeidelberg 60 Todestag von Robert Bunsen Fernseh Reportage BR Deutschland 1959 2 46 Min Buch und Regie N N Produktion SWF Reihe Abendschau Erstsendung 15 August 1959 bei SWF online Video von SWR Ohne Ton wegen mangelhafter Tonqualitat Aufnahmen vom Bunsendenkmal am alten Standort Institut an der Akademiestrasse Laboratorien Bunsenbrenner Spektralanalyse Casium in Glasampulle Anzunden von Magnesium draht Auszeichnungen Siehe auch BearbeitenDeutsche Bunsen Gesellschaft fur Physikalische Chemie Bunsen Pettenkofer EhrentafelWeblinks Bearbeiten Commons Robert Wilhelm Bunsen Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wikiquote Robert Wilhelm Bunsen Zitate Wikisource Robert Wilhelm Bunsen Quellen und Volltexte Literatur von und uber Robert Wilhelm Bunsen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Werke von und uber Robert Wilhelm Bunsen in der Deutschen Digitalen Bibliothek Stichworte zu seiner Forschung und zu Bunsen allgemein In Universitat Heidelberg Artikel von uber Robert Wilhelm Bunsen im Polytechnischen Journal Bunsendenkmal vor dem Friedrichsbau Hauptstrasse Heidelberg Einzelnachweise Bearbeiten Martin Quack Wann wurde Robert Wilhelm Bunsen geboren In Bunsen Magazin ISSN 1611 9479 Marz 2011 Nr 2 S 56 57 Volltext online hier S 26 27 Robert Roberto Guilielmo Bunsen Enumeratio ac descriptio Hygrometrorum quae inde a Saussurii temporibus proposita sunt Commentatio praemio regio ornata Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 1830 OCLC 165981289 Latein 91 Seiten Bunsens Dissertation als Teil der Gesammelten Abhandlungen online im Internet Archive online beim Munchener DigitalisierungsZentrum der Bayerischen Staatsbibliothek BSB Aufzahlung und Beschreibung der Hygrometer die seit Saussure vorgeschlagen wurden Fehler in Vorlage Literatur Ungultig Unerlaubte Klammerung innerhalb Klammer Robert Bunsen Ueber die gasformigen Producte des Hohofens und ihre Benutzung als Brennmaterial In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 122 Pogg Ann 46 Nr 2 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1839 S 193 227 doi 10 1002 andp 18391220202 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France a b Robert Bunsen Ueber eine neue Construction der galvanischen Saule In Friedrich Wohler Justus Liebig Hrsg Annalen der Chemie und Pharmacie Band 38 Nr 3 C F Winter Heidelberg 1841 S 311 313 doi 10 1002 jlac 18410380307 online beim Internet Archive in den gesammelten Werken online in der HathiTrust Digital Library Die Arbeit ist datiert auf den 14 Mai 1841 Fehler in Vorlage Literatur Ungultig Unerlaubte Klammerung innerhalb Klammer a b c Robert Bunsen Ueber die Anwendung der Kohle zu Volta schen Batterien In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 130 Pogg Ann 54 Nr 11 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1841 S 417 430 doi 10 1002 andp 18411301109 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Philipps Universitat Marburg Bunsen in Marburg Sehenswurdigkeiten Anatomiegarten In Heidelberg Marketing aufgerufen am 25 Oktober 2020 a b Manfred Bechtel Warum blickt Bunsen auf das Pflaster In Rhein Neckar Zeitung 7 Juli 2020 mit Archivfoto a b c d Wolfgang U Eckart Klaus Hubner und Christine Nawa Aufschwung der Naturwissenschaften Bunsen Kirchhoff und Helmholtz in Universitat Heidelberg Leibniz Institut fur Landerkunde Peter Meusburger und Thomas Schuch herausgegeben im Auftrag des Rektors Bernhard Eitel Wissenschaftsatlas der Universitat Heidelberg Bibliotheca Palatina Knittlingen 2011 S 96 98 Englische Ubersetzung Wolfgang U Eckart Klaus Hubner and Christine Nawa The Rise of the Natural Sciences Bunsen Kirchhoff and Helmholtz in Heidelberg University Leibniz Institute for Regional Geography Leipzig Peter Meusburger and Thomas Schuch eds on behalf of Rector Bernhard Eitel Wissenschaftsatlas of Heidelberg University Bibliotheca Palatina Knittlingen 2012 S 96 98 Volltext online kostenlose Registrierung erforderlich Interaktives Rundumpanorama Alte Aula 360 In Universitat Heidelberg abgerufen am 24 Oktober 2020 Mitgliedseintrag von Robert Wilhelm Bunsen bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina abgerufen am 14 Juni 2017 Verzeichnis der Mitglieder seit 1666 Buchstabe B In Academie des sciences Abgerufen am 29 September 2019 franzosisch Holger Krahnke Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Gottingen 1751 2001 Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Gottingen Philologisch Historische Klasse Folge 3 Bd 246 Abhandlungen der Akademie der 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Ambrosius Barth Leipzig 1835 S 131 147 doi 10 1002 andp 18351100114 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Robert Bunsen Untersuchungen uber die Doppelcyanure In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 112 Pogg Ann 36 Nr 11 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1835 S 404 417 doi 10 1002 andp 18351121108 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Robert Bunsen Ueber die Processe der vulkanischen Gesteinsbildungen Islands In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 159 Pogg Ann 83 Nr 6 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1851 S 197 272 doi 10 1002 andp 18511590602 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France W P Doyle Lyon Playfair 1818 1898 In About Us gt History gt Professors gt Lyon Playfair The University of Edinburgh abgerufen am 28 Marz 2019 a b Robert Bunsen Lyon Playfair Untersuchungen uber den Process der englischen Roheisenbereitung In Otto Linne Erdmann Richard Felix Marchand Hrsg Journal fur Praktische Chemie Band 42 Nr 1 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1847 S 145 188 257 275 und 385 400 doi 10 1002 prac 18470420123 1 Teil online 2 Teil online doi 10 1002 prac 18470420136 3 Teil online doi 10 1002 prac 18470420153 Robert Bunsen Ueber eine volumetrische Methode von sehr allgemeiner Anwendbarkeit In Friedrich Wohler Justus Liebig Hermann Kopp Hrsg Annalen der Chemie und Pharmacie Band 86 Nr 3 C F Winter Heidelberg 1853 S 265 291 doi 10 1002 jlac 18530860302 online in der HathiTrust Digital Library Bunsen s verbesserte Kohlenbatterie und einige Versuche mit derselben In Annalen der Physik und Chemie 136 Pogg Ann 60 Nr 11 1843 S 402 405 doi 10 1002 andp 18431361110 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Robert Bunsen Darstellung des Magnesiums auf electrolytischem Wege In Friedrich Wohler Justus Liebig Hermann Kopp Hrsg Annalen der Chemie und Pharmacie Band 82 Nr 2 C F Winter Heidelberg 1852 S 137 145 doi 10 1002 jlac 18520820202 online im Internet Archive Robert Bunsen Darstellung des Lithiums In Friedrich Wohler Justus Liebig Hermann Kopp Hrsg Annalen der Chemie und Pharmacie Band 94 Nr 1 C F Winter Leipzig und Heidelberg 1855 S 107 111 doi 10 1002 jlac 18550940112 online im Internet Archive Dr Augustus Matthiessen Electrolytische Darstellung der Metalle der Alkalien und Erden In Friedrich Wohler Justus Liebig Hermann Kopp Hrsg Annalen der Chemie und Pharmacie Band 93 Nr 3 C F Winter Heidelberg und Leipzig 1855 S 277 286 doi 10 1002 jlac 18550930302 online in der HathiTrust Digital Library Die Arbeit ist datiert auf den 16 Dezember 1854 Robert Bunsen Notiz uber die elektrolytische Gewinnung der Erd und Alkalimetalle In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 168 Pogg Ann 92 Nr 8 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1854 S 648 651 doi 10 1002 andp 18541680812 archive org Carl Setterberg Ueber die Darstellung von Rubidium und Casiumverbindungen und uber die Gewinnung der Metalle selbst In Justus Liebig s Annalen der Chemie Band 211 Nr 1 1882 S 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Robert Bunsen Henry Roscoe Photochemische Untersuchungen Funfte Abhandlung In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie Band 184 Nr 10 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1859 S 193 273 doi 10 1002 andp 18591841002 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Jochen Hennig Der Spektralapparat Kirchhoffs und Bunsens Deutsches Museum Verlag fur Geschichte der Naturwissenschaften und Technik 2003 ISBN 978 3 928186 66 7 G Kirchhoff Robert Bunsen Chemische Analyse durch Spectralbeobachtungen In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 186 Pogg Ann 110 Nr 6 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1860 S 161 189 doi 10 1002 andp 18601860602 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France digitale Neuausgabe Universitat Heidelberg 2008 Originalarbeit auch im Journal fur Praktische Chemie Band 80 Nr 1 doi 10 1002 prac 18600800151 Gustav Kirchhoff Robert Bunsen Chemische Analyse durch Spectralbeobachtungen Zweite Abhandlung In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 189 Pogg Ann 113 Nr 7 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1861 S 337 381 doi 10 1002 andp 18611890702 bibcode 1861AnP 189 337K online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Robert Bunsen Calorimetrische Untersuchungen In Johann Christian Poggendorff Hrsg Annalen der Physik und Chemie 217 Pogg Ann 141 Nr 9 Johann Ambrosius Barth Leipzig 1870 S 1 31 doi 10 1002 andp 18702170903 online bei Gallica Bibliotheque nationale de France Normdaten Person GND 118664999 OGND AKS LCCN n85225151 VIAF 61621398 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Bunsen Robert WilhelmALTERNATIVNAMEN Bunsen Robert Wilhelm Eberhard vollstandiger Name KURZBESCHREIBUNG deutscher ChemikerGEBURTSDATUM 30 Marz 1811GEBURTSORT GottingenSTERBEDATUM 16 August 1899STERBEORT HeidelbergAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Robert Wilhelm Bunsen amp oldid 214512832, wikipedia, wiki, deutsches

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