fbpx
Wikipedia

Präsident der Vereinigten Staaten

Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Siegel
Standarte
Amtsinhaber
Joe Biden
seit dem 20. Januar 2021
Amtssitz Weißes Haus
Amtszeit 4 Jahre (max. zweimalige Wahl)
Schaffung des Amtes 4. März 1789
Letzte Wahl 3. November 2020
Nächste Wahl 5. November 2024
Anrede The Honorable (förmlich)
Mr. President (informell)
His Excellency (in diplomatischem Schriftverkehr)
Stellvertreter US-Vizepräsident
Amtsinhaber Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten
Webseite

Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (englisch amtlich President of the United States of America, Akronym POTUS), kurz Präsident der Vereinigten Staaten, ist ein Amt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Amtsträger ist in einer Person Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Eine Wahlperiode beträgt vier Jahre. Aktueller Amtsinhaber und 46. Präsident ist seit dem 20. Januar 2021 Joe Biden.

Gewählt wird der Präsident indirekt: Die Bürger wählen Wahlleute in ein Kollegium (Electoral College). Dieses wählt den Präsidenten. Erhält dabei kein Kandidat eine Mehrheit, entscheidet das Repräsentantenhaus, wie bei den Präsidentschaftswahlen 1800 und 1824.

Gleichzeitig mit dem Präsidenten wird ein Vizepräsident gewählt. Dieser hat laut Verfassung nur die Aufgabe, dem Senat vorzusitzen. Wenn aber ein Präsident das Amt vorzeitig beendet (etwa durch Rücktritt), dann wird der Vizepräsident für die übrige Wahlperiode der neue Präsident.

Der Präsident ernennt Minister (englischsecretaries), die zusammen mit ihm die Regierung bilden. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Senat. Ähnlich verhält es sich mit den obersten Richtern: Wird eine Richterstelle frei, besetzt der amtierende Präsident das Amt mit Bestätigung durch den Senat.

Inhaltsverzeichnis

Die Position des Präsidenten wird in Artikel II der Verfassung beschrieben. Vorschriften zu seiner Wahl und Amtszeit enthalten der 12., 20., 22., 23. und 25. Verfassungszusatz („amendment“).

Der Präsident ist Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber zugleich. Damit verkörpert er die Exekutive, die ausführende Gewalt der amerikanischen Bundesebene. Den Präsidenten kontrollieren der Kongress (Legislative, das Parlament) und die Bundesgerichte (Judikative).

Dem Gedanken der Gewaltenteilung entsprechend darf der Präsident daher auch nicht Mitglied des Kongresses oder eines Bundesgerichts sein. Gleichwohl sind die Bereiche nicht vollständig voneinander getrennt. So kann der Präsident beispielsweise einzelne Kongressbeschlüsse durch sein Veto zeitweilig verhindern (siehe unten) und ernennt zudem alle Bundesrichter, wenn auch nur nach Zustimmung des Senats. Es gilt das Prinzip der checks and balances, also der Kontrolle und des Ausgleichs, damit keines der Staatsorgane übermächtig wird.

Nicht in der amerikanischen Verfassung enthalten, aber als Rechtspraxis anerkannt, sind die präsidialen Direktiven Executive Order und Presidential Proclamation.

Staatsoberhaupt

Siegel des Präsidenten auf Half-Dollar-Münze

Der Präsident ist als Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten Inhaber des höchsten Staatsamts. Er schließt im Namen der Vereinigten Staaten Verträge, die vom Senat mit Zweidrittelmehrheit ratifiziert werden müssen; er entsendet – mit Zustimmung des Senats – Diplomaten der Vereinigten Staaten und empfängt Gesandte anderer Staaten offiziell.

Er ernennt – wiederum mit Zustimmung des Senats – die Richter der Bundesgerichte, insbesondere die Richter des Obersten Gerichtshofs, und alle sonstigen Bundesbeamten. Die Ernennung der obersten Richter erfolgt auf Lebenszeit.

Die Befugnis zur Ernennung der sonstigen Bundesbeamten ist vom Kongress mit Ausnahme der wichtigsten Positionen weiterdelegiert worden. Der Präsident kann, wenn der Senat nicht versammelt ist, eine Person ernennen, selbst wenn dafür die Senatszustimmung erforderlich wäre (Recess Appointment). Diese Ernennung gilt jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Sitzungsperiode des Senates.

Der Präsident hat auf Bundesebene das Recht zur Begnadigung. Er kann sowohl verurteilte Straftäter begnadigen als auch bereits vor einem Urteil eine Begnadigung aussprechen. Die Annahme der Begnadigung durch den Beschuldigten gilt dabei als Schuldeingeständnis. Manche Präsidenten sprechen kurz vor Ende ihrer Amtszeit noch viele Begnadigungen aus, so begnadigte Bill Clinton mehr als 100 Straftäter, darunter Patty Hearst und seinen Halbbruder Roger Clinton, am letzten Tag seiner Präsidentschaft.

Die Vereinigten Staaten verwendeten als eine der ersten modernen Demokratien die Bezeichnung „Präsident“ (anstelle eines Monarchen) für das Staatsoberhaupt. Fast alle republikanischen Staaten haben diese Amtsbezeichnung seither in Anlehnung an das amerikanische Vorbild übernommen.

Regierungschef

Das Kabinett von Präsident Harry S. Truman während einer Sitzung im August 1945

Der Präsident ist auch der Regierungschef der Vereinigten Staaten: Er führt das von ihm – mit Zustimmung des Senats – ernannte Kabinett.

Gleichzeitig hat der Präsident weitere wichtige politische Berater, die dem Kabinett nicht angehören und im Executive Office zusammengefasst sind. Der Präsident besitzt im Kabinett eine vollständige Richtlinienkompetenz, da er einen Minister (secretary) jederzeit entlassen kann. Der Präsident hat dem Kongress von Zeit zu Zeit Bericht über die Lage der Nation zu erstatten. Das geschieht meist in der jährlichen State of the Union Address.

Oberbefehlshaber

Der Präsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und auch der Nationalgarde der Bundesstaaten, sofern sich diese im Einsatz für den Bund befinden. Obwohl das Recht zur Kriegserklärung nach Artikel I Abschnitt 8 der Verfassung dem Kongress zusteht, kann der Präsident den Truppen selbständig nahezu alle Befehle erteilen, sofern er gewisse parlamentarische Kontrollrechte wahrt und nicht formal einen Krieg erklärt.

Über den Einsatz von Atomwaffen entscheidet die National Command Authority (NCA), die vom Präsidenten und dem Verteidigungsminister gemeinsam gebildet wird. Beide müssen unabhängig voneinander für einen Einsatz stimmen, jeder der beiden hat also ein Vetorecht.

Zusammenarbeit mit dem Kongress

Bill Clinton im Jahr 1997 während seiner State of the Union Address
Präsident Gerald Ford während der Unterzeichnung eines Gesetzes (1976)

Der Präsident wird nicht vom Kongress gewählt und kann von diesem nicht entlassen werden. Umgekehrt ist auch eine vorzeitige Auflösung von einer der beiden Kammern in der Verfassung nicht vorgesehen, so dass der Präsident auch keinen Einfluss auf dessen Zusammensetzung nehmen kann.

Oftmals gehört der Präsident einer anderen Partei an als die Mehrheit der Abgeordneten in mindestens einer der beiden Kammern des Kongresses. In solch einem Fall spricht man von einem Divided government. Da das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats alle zwei Jahre gewählt werden, kann diese Situation auch mitten in der Amtszeit des Präsidenten entstehen. Unbeschadet eines überparteilichen Konsenses in Notsituationen, wie er sich z. B. nach dem, 11. September 2001 trotz eines divided government unter George W. Bush zeigte, ist naturgemäß die Wahrscheinlichkeit, dass beide Institutionen gemeinsame Interessen haben und an einem Strang ziehen, bei gleicher Parteizugehörigkeit höher. Eine „vereinte Regierung“ ist zwar durchaus keine seltene Erscheinung, allerdings tritt sie in manchen Zeitabschnitten häufiger auf als in anderen. So war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein unified government die Regel, nachdem es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Ausnahme war. Auch in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg erscheint sie aufs Ganze gesehen eher als Ausnahme: Auf ein unified government konnte sich Harry S. Truman von 1949 bis 1953 stützen, Eisenhower von 1953 bis 1955, Kennedy, Lyndon B. Johnson und Carter während ihrer gesamten Amtszeit, Clinton von 1993 bis 1995, George W. Bush von 2003 bis 2007, Barack Obama von 2009 bis 2011, Trump von 2017 bis 2019. Gegenwärtig regiert Joe Biden im Rahmen eines unified government.

Obwohl vom Kongress im Prinzip unabhängig und mit einigem exekutivem Spielraum ausgestattet, ist der Präsident trotzdem in der Regel um die Unterstützung des Kongresses bemüht, da dieser als essentieller Teil der Legislative Gesetzesvorhaben der Regierung mittragen und u. a. auch die Mittel für die Bundesbehörden bewilligen muss. Ohne diese Unterstützung ist der Handlungsspielraum des Präsidenten stark eingeschränkt. Fehlen Mittel für die Bundesbehörden, kann es im Extremfall zu einem sogenannten Government Shutdown kommen, bei dem die Angestellten der Bundesbehörden keinen Lohn mehr erhalten (und dann in der Regel ihre Arbeit einstellen). In der Praxis ist fast jeder Präsident zumindest in Teilen seiner Amtszeit darauf angewiesen, einen überparteilichen Konsens zu finden, um regieren zu können.

Der Präsident hat als Verkörperung der Exekutive formal keine Möglichkeit, dem Kongress Gesetzesvorhaben vorzulegen. In der Praxis werden daher vom Präsidenten geförderte Gesetzentwürfe von dem Präsidenten nahestehenden Abgeordneten in die zuständige Kammer eingebracht. Außerdem kann der Präsident durch informelle Einflussnahme, unter anderem auch durch seine Rede zur Lage der Nation, Entscheidungen des Kongresses in die von ihm gewünschte Richtung zu lenken versuchen.

Stimmt er mit der Linie des Kongresses überhaupt nicht überein, so kann er gegen ein Gesetz ein Veto einlegen, das vom Kongress nur mit Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern zurückgewiesen werden kann. Bei einem Veto ist der Präsident darauf beschränkt, ein Gesetz als Ganzes anzunehmen oder abzulehnen: Ein sogenanntes Line-Item-Veto, das die Ablehnung einzelner Stellen eines Gesetzes ermöglicht, ist nicht vorgesehen. Ein Versuch im Jahr 1996, dem Präsidenten das Recht auf ein Line-Item-Veto per Gesetz einzuräumen, wurde zwei Jahre später durch den Obersten Gerichtshof für verfassungswidrig erklärt. Es bedarf also einer Verfassungsänderung, um dies zu ermöglichen.

Die Wahl des Präsidenten ist relativ kompliziert. Üblicherweise stellen sich Interessenten schon ein bis zwei Jahre vor dem Wahltag der Öffentlichkeit vor. Im Winter des Wahljahres beginnen die sogenannten Vorwahlen, die von den Parteien organisiert werden (primaries, dabei gibt es unterschiedliche Formate). Über die Vorwahlen ihrer Partei erhalten die Kandidaten Wahlleute, die dann im Sommer auf den Wahlparteitagen darüber abstimmen, wer Präsidentschaftskandidat der Partei werden soll. Meist steht aber lange vor dem Parteitag fest, wer am meisten Wahlleute auf sich vereint.

Am Wahltag im November des Wahljahres wählen die amerikanischen Bürger einen Präsidentschaftskandidaten und mit dem gleichen Wahlzettel den dazugehörigen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft. So wird in den einzelnen Bundesstaaten ermittelt, wer im Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat. In den meisten Bundesstaaten erhält dieser Kandidat alle Wahlleute (electors) des betreffenden Bundesstaates. Das Wahlmännerkollegium bestimmt dann offiziell den Präsidenten. Diese Wahl wird später im Kongress (in beiden Parlamentskammern) bestätigt.

Voraussetzungen

Um wählbar zu sein, muss ein Kandidat das passive Wahlrecht besitzen, er darf also weder Strafgefangener sein, noch durch Entmündigung, ein Amtsenthebungsverfahren oder anderweitig sein Wahlrecht verloren haben. Das Mindestalter beträgt 35 Jahre, außerdem muss ein Kandidat seinen Wohnsitz seit mindestens 14 Jahren in den Vereinigten Staaten haben.

Er muss entweder zum Zeitpunkt der Ratifikation der Verfassung bereits Bürger der USA gewesen sein, was für die ersten neun Präsidenten zutraf, oder ein natural born citizen der USA sein. Letztere Vorschrift ist nicht ganz eindeutig, so gab es bei der Kandidatur von John McCain eine Debatte, ob er diese Vorschrift erfülle, da er in der damals unter Kontrolle der USA stehenden Panamakanalzone geboren wurde. Vorherrschende Ansicht ist inzwischen, dass jeder Mensch, der die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten durch seine Geburt erlangt hat, ein natural born citizen ist.

Der 14. Zusatzartikel, der 1868 ratifiziert wurde, schließt ehemalige Offiziere, Beamte oder gewählte Amtsinhaber von öffentlichen Ämtern aus, wenn sie an einer Rebellion gegen die Vereinigten Staaten beteiligt waren oder ihre Feinde unterstützt hatten. Der Kongress hat das Recht, mit einer Zweidrittelmehrheit solche Bewerber trotzdem zuzulassen. 1898 wurden pauschal alle Personen wieder zugelassen, die bis dahin von der Ausschlussregel des 14. Zusatzartikels betroffen waren.

Seit 1951 begrenzt der 22. Zusatzartikel die Amtszeit, indem er vorschreibt, dass niemand mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt werden darf, unabhängig davon, ob die Amtszeiten aufeinander folgen oder nicht. Ein Vizepräsident, der durch ein vorzeitiges Ausscheiden des Präsidenten in dieses Amt vorrückt, darf sich nur dann zweimal zur Wahl stellen, wenn von der Amtszeit des ursprünglichen Amtsträgers nicht mehr als zwei Jahre übrig sind. Ein regulär gewählter Präsident kann also maximal acht Jahre amtieren, ein ohne Wahl nachgerückter Vizepräsident kann theoretisch bis zu zehn Jahre im Amt verbleiben.

Durch den 12. Verfassungszusatz ist geregelt, dass niemand zum Vizepräsidenten gewählt werden darf, der nicht die Voraussetzungen erfüllt, zum Präsidenten gewählt zu werden. Hierdurch kann ein bereits zweifach gewählter Präsident auch nicht über den Umweg als Vizepräsident nochmals in das Präsidentenamt gelangen. Auch die Nachfolge des Präsidenten der Vereinigten Staaten in der gegenwärtigen gesetzlichen Regelung schließt Personen aus, die nicht die Voraussetzungen erfüllen, zum Präsidenten gewählt zu werden, so dass auch ein Nachrücken als kommissarischer Präsident ausgeschlossen ist.

Insbesondere die Vorschrift, dass der Präsident gebürtiger US-Amerikaner sein muss, wird durchaus hinterfragt, da Einwanderer einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen. Hintergrund der Vorschrift war ursprünglich das Bestreben, kolonialistische Briten vom Präsidentenamt fernzuhalten. Der gebürtige Österreicher Arnold Schwarzenegger, von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien, galt als einer der bekanntesten Kandidaten im Falle der Aufhebung dieser Vorschrift, zu der allerdings eine Verfassungsänderung notwendig wäre.

Vorwahlen

Große Parteien

Jeder Präsidentschaftskandidat der beiden großen Parteien, also der Demokraten und der Republikaner, wird auf deren Parteitag formell gewählt, der im Sommer vor der Wahl abgehalten wird. Die Delegierten einer Partei für diesen Parteitag werden in Vorwahlen (primaries) bestimmt, die von Januar bis ungefähr Juli des Wahljahres durchgeführt werden.

Während ein amtierender und wieder antretender Präsident in der Regel unangefochten wieder von seiner Partei nominiert wird, ist das Auswahlverfahren in der Partei des Herausforderers deutlich spannender. Die Delegiertenmandate werden entsprechend der Bevölkerungsgröße in den einzelnen Bundesstaaten vergeben. Dadurch kann der Sieg in mehreren großen Bundesstaaten in Verbindung mit der Tatsache, dass dem Kandidaten alle Delegiertenstimmen des Staates zufallen, für einen Kandidaten bereits die Parteinominierung bedeuten. Deshalb wird schon in diesen Vorwahlen mit großem Aufwand Wahlkampf gemacht. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Spenden.

Die Regeln der Vorwahlen sind sehr komplex und variieren in jedem Bundesstaat und auch zwischen den Parteien. Sie werden zudem bei jeder Wahl modifiziert.

Es gibt im Wesentlichen zwei Typen von Vorwahlen:

  1. Caucus: Manche Staaten führen einen Caucus durch. Hierbei werden örtliche Versammlungen abgehalten, an denen Fürsprecher der jeweiligen Kandidaten für diesen werben. Danach werden Stimmen gezählt, oft in mehreren Runden, bei denen jeweils der stimmenschwächste Kandidat ausscheidet und sich dessen Anhänger auf einen der anderen Kandidaten festlegen können. Das Gesamtstimmenergebnis ergibt sich dann aus den Stimmen dieser Versammlungen.
  2. Demgegenüber wird bei einer primary eine Vorwahl durchgeführt, bei der registrierte Wähler teilnehmen können. Dieses Format findet in den meisten Staaten Anwendung.

Wer an den Caucuses bzw. Primaries teilnehmen darf, ist ebenso unterschiedlich. Teilweise sind die Abstimmungen offen für alle Bürger, teils nur für Wähler, die sich für die jeweilige Partei registriert haben. In einigen Staaten gibt es Mischformen, bei denen registrierte Wähler, die keine Parteipräferenz angegeben haben, auch teilnehmen dürfen.

Die Zuteilung der Delegierten erfolgt bei den Demokraten im Wesentlichen proportional zum Wahlergebnis. Bei den Republikanern war bis 2012 das Winner-take-all-Prinzip üblich. D. h. hier erhielt der Kandidat mit den meisten Stimmen alle Delegierten des Staates. 2016 wurde dies nur noch für die späteren Vorwahlen erlaubt. Jedoch sind immer noch Modelle üblich, bei denen der Kandidat mit den meisten Stimmen z. B. in jedem Fall die Mehrheit der Delegierten erhält.

Die nationale Partei legt u. a. einen Rahmen für den Terminkalender der Vorwahlen fest, da viele Staaten ein Interesse daran haben, einen möglichst frühen Wahltermin festzulegen, um im Kampf um die Nominierung noch eine Rolle zu spielen. Traditionell beginnen die Vorwahlen mit den Caucuses in Iowa und den Primaries in New Hampshire. In einigen Fällen, in denen sich der lokale Ableger der jeweiligen Partei nicht an diese Regeln hielt und die Vorwahl z. B. zu früh terminierte, wurde dies von der nationalen Partei mit dem Entzug einiger oder aller Delegierten beim Parteitag bestraft. Üblicherweise gibt es ungefähr Anfang März einen als Super Tuesday bezeichneten Dienstag, an dem die größte Anzahl Staaten gleichzeitig Vorwahlen abhalten und der daher oft als entscheidende Etappe zur Nominierung gesehen wird.

In der Praxis nehmen nie alle erklärten Kandidaten an der ganzen Vorwahlsaison teil. Vielmehr ist es so, dass nach und nach Kandidaten aufgeben, die keine Erfolgschance mehr sehen. Am Ende bleiben nur der designierte Kandidat (presumptive nominee) und solche Kandidaten, die trotz Aussichtslosigkeit im Rennen verbleiben oder ihre Kandidatur zu spät zurückgezogen haben, um noch von den Wahlzetteln in den späteren Vorwahlstaaten gestrichen zu werden. In seltenen Fällen dauert der Kampf um die Nominierung lange an – ein Beispiel hierfür sind die Vorwahlen 2008, bei denen Hillary Clinton sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Barack Obama lieferte und erst nach Abschluss aller Vorwahlen aufgab.

Die in den Vorwahlen bestimmten Delegierten sind zumindest im ersten Wahlgang auch dazu verpflichtet, für den Kandidaten zu stimmen, für den sie gewählt wurden.

Eine weitere Besonderheit der Parteitage ist, dass auch die bewohnten Außengebiete der USA einige Delegierten entsenden und somit Einfluss auf die Nominierung nehmen können, auch wenn sie bei den Wahlen im November kein Stimmrecht haben. Beide Parteien haben zudem auch Delegierte, die nicht über die Vorwahlen bestimmt wurden, sondern durch ihre Position als aktiver Politiker ein Stimmrecht beim Parteitag haben. Bei den Demokraten wird von sogenannten Superdelegierten gesprochen, die derzeit ca. 15 Prozent der Delegierten ausmachen. Da deren Stimmen das Ergebnis der Vorwahlen bei vergangenen Parteitagen auch kippen konnten, waren und sind diese umstritten. Zuletzt wurde 2018 eine Reform beschlossen, nach der zwei Drittel der Superdelegierten an die Ergebnisse ihrer Staaten gebunden sind. Zudem haben Superdelegierte im ersten Wahlgang kein Stimmrecht mehr. Die Republikaner haben auch ungebundene Delegierte. Diese sind aber deutlich weniger zahlreich und spielen eine weniger große Rolle.

Nach Abschluss der Vorwahlen werden auf großen Parteitagen (National Conventions) der jeweiligen Parteien die entsprechenden Kandidaten formal bestätigt. Gleichzeitig gibt der Präsidentschaftskandidat an, wen er als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft nominiert. Auch dieser Kandidat wird in der Regel vom Parteitag bestätigt.

Nominierungsparteitage sind seit den 1830er Jahren üblich. Geht kein Kandidat mit einer Mehrheit in den Parteitag geht, kommt es zu einer „brokered convention“ (dt. vermittelter Parteitag), bei der mehrere Abstimmungsrunden abgehalten werden müssen. Dies war lange Zeit der Normalfall, insbesondere bei den Demokraten, die von 1832 bis 1936 eine Zweidrittelmehrheit der Delegierten zur Nominierung vorschrieben. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begannen verschiedene Staaten, Vorwahlen einzuführen. Diese hatten aber lange Zeit keinen bindenden Charakter. Auch danach gab es Parteitage, an denen mehrere Abstimmungen durchgeführt werden mussten, zuletzt 1948 bei den Republikanern und 1952 bei den Demokraten. Nachdem der Parteitag der Demokraten 1968 chaotisch verlief und zu großer Uneinigkeit führte, u. a. weil der letztendlich nominierte Präsidentschaftskandidat Hubert H. Humphrey zuvor bei keiner der 13 Vorwahlen als Kandidat angetreten war, wurden die Regeln verschärft. Eine Folge davon war, dass die meisten Staaten es als einfachste Möglichkeit sahen, den neuen Regeln zu folgen, indem sie eine Vorwahl durchführten. Dem folgten auch zunehmend die Republikaner. 1992 führten die Republikaner in 39 Staaten und die Demokraten in 40 Staaten Vorwahlen durch. Hierdurch sind umkämpfte Abstimmungen seltener geworden, da der Sieger im Vorfeld schon feststeht, so dass nur noch wenige Stimmen an Außenseiter gehen. Selbst in knappen Rennen wie zwischen Barack Obama und Hillary Clinton im Jahr 2008 kann dies dadurch gelöst werden, dass die Abstimmung vorzeitig abgebrochen und auf Antrag die Nominierung per Akklamation durchgeführt wird.

Kleine Parteien

Die größeren der kleinen Parteien wie die Libertäre Partei oder die Grüne Partei halten auch Vorwahlen zur Bestimmung von Parteitagsdelegierten ab, jedoch nicht in allen Bundesstaaten.

Im Gegensatz zu den großen Parteien ist für die kleinen Parteien auch nicht garantiert, dass sie in allen Bundesstaaten auf dem Stimmzettel stehen. Sie müssen in jedem Bundesstaat die jeweiligen Hürden hierfür überwinden. Dies gelingt nur den wenigsten Parteien. In vielen Staaten besteht auch die Möglichkeit des „Write-In“, d. h. die Wähler können in einem freien Feld einen Kandidaten ihrer Wahl eintragen.

Bei der letzten Präsidentschaftswahl 2020 war einzig der Kandidat der Libertären Partei überall ohne Write-In wählbar. Der Kandidat der Grüne Partei war in immerhin so vielen Staaten wählbar, dass er auch ohne Write-ins hätte siegen können. Alle anderen Kandidaten wären für einen Sieg auf Write-In-Stimmen angewiesen gewesen.

Wahltag

Der 44. Präsident Barack Obama beim Wahltag am 4. November 2008

Die Wahl zum Präsidenten findet stets am ersten Dienstag nach dem 1. November statt, also am 2. bis 8. November, in einem Jahr, das ohne Rest durch vier teilbar ist (1788, 1792, …, 2016, 2020, 2024 usw.). Dieser Tag hat folgenden Hintergrund: Zum einen sollte die Wahl nach der Ernte stattfinden. Zum anderen sollten die Wahllokale aufgesucht werden können, ohne auf den sonntäglichen Kirchgang zu verzichten. Da in der Gründerzeit die Wahllokale häufig weit entfernt waren, erschien der Dienstag als sinnvoller Tag, um die Lokale nach dem Kirchgang erreichen zu können. Da bei Rücktritt oder Tod des Amtsinhabers die Nachfolge geregelt und keine vorgezogene Neuwahl vorgesehen ist, werden die Wahlen schon seit Gründung der Vereinigten Staaten immer in diesem Turnus durchgeführt. Ein Termin gegen Ende des Jahres wurde schon von Anfang an gewählt. Die aktuelle Regelung besteht seit 1845. Zuvor fanden die Wahlen nicht am selben Tag, sondern über einen längeren Zeitraum von ungefähr Ende Oktober bis Anfang Dezember statt.

In der Regel haben nur die zwei Vorschläge der beiden großen Parteien eine Chance auf den Wahlsieg. Zwar wechselten die Parteien in den ersten 100 Jahren des Bestehens der USA mehrfach, aber noch nie konnte eine der schwächeren Parteien mehr als einen Achtungserfolg erzielen.

Die Wähler stimmen für eines der möglichen aus Präsidentschaftskandidat und Vizepräsidentschaftskandidat bestehenden tickets. Bei der Entscheidung, wer zum Präsidenten (und zum Vizepräsidenten) gewählt ist, zählt jedoch nicht, wer bundesweit die meisten Wählerstimmen erhalten hat. Vielmehr wird diese Entscheidung einem Wahlkollegium überlassen, dem sogenannten Electoral College. Dieses besteht aus 538 Personen, die von den Wählern in den einzelnen Bundesstaaten und im Bundesdistrikt gewählt werden. Diese Zahl entspricht der Gesamtzahl der Abgeordneten im Repräsentantenhaus (435) und im Senat (100) sowie dreier Wahlmänner für den sonst im Kongress nicht vertretenen Regierungsbezirk Washington, D.C.

Mit Ausnahme der Staaten Nebraska und Maine, wo ein Teil der Wahlmänner mit einfacher Mehrheit einzeln nach Wahlbezirken gewählt wird, entfallen alle Wahlmänner aus einem Bundesstaat auf den Vorschlag, der in jenem Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat. Hierdurch reicht schon ein knapper Sieg in einem Bundesstaat, um alle dessen Wahlmännerstimmen zu erhalten. Zudem kommt kleinen Staaten ein größeres relatives Stimmgewicht zu – so hat der bevölkerungsreichste Staat Kalifornien (55 Wahlmännerstimmen) zwar gemäß Bevölkerungszählung 2010 die 66,1-fache Einwohnerzahl des bevölkerungsärmsten Staates Wyoming (3 Wahlmännerstimmen), aber nur die 18,3-fache Wahlmännerstimmenzahl.

Durch diese Besonderheiten kann es vorkommen, dass ein Präsidentschaftskandidat zwar mehr Stimmen erhalten hat als sein Konkurrent, aber dennoch weniger Wahlmänner zugesprochen bekommt und somit auch nicht gewählt wird. Dies kam bislang bei den Wahlen 1824, 1876, 1888, 2000 und 2016 vor.

Der offensichtliche Gewinner am Wahltag wird, bis er seine erste Amtsperiode antritt, als President-elect (deutsch: „gewählter Präsident“) tituliert.

Präsidentschaftsübergang

Zwischen Wahl und Amtseinführung wird, sofern ein neuer Präsident gewählt wurde, ein Regierungswechsel vorbereitet. Als politischer Prozess wurde dieser 1963 mit dem Presidential Transition Act of 1963 Pub.L. 88-277 gesetzlich eingeführt, um bei der Machtübergabe eine gute Staatsführung zu gewährleisten. Verschiedene Gesetze sind darauf ausgerichtet, dem President-elect die Einarbeitung in das Amt zu erleichtern, und enthalten Nachfolgeregelungen für den Fall seiner Nichtwählbarkeit durch das Wahlmännerkollegium.

Wahlmännerkollegium

Hauptartikel: Electoral College
Verteilung der Wahlmänner für die Präsidentschaftswahlen 2012 bis 2020

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, treffen sich die Wahlmänner der Staaten in den einzelnen Bundesstaaten im Dezember nach der Wahl zur Stimmabgabe: Das 538-köpfige Wahlmännerkollegium tritt als solches also nie zusammen. Die Wahlmänner geben ihre Stimmen für Präsident und Vizepräsident getrennt ab. Sie sind zwar gehalten, die Stimme demjenigen Kandidaten zu geben, auf dessen Konto sie gewählt wurden; das wird jedoch durch die geheime Wahl oder durch sehr niedrige Strafen im Falle des Nichteinhaltens nicht garantiert. Aus diesem Grund kommt es regelmäßig vor, dass einzelne Wahlmänner entgegen dem Wählerauftrag stimmen. Allerdings hat ein solcher faithless elector (untreuer Wahlmann) noch nie dazu geführt, dass der andere Kandidat gewählt wurde.

Bis 1800 wurden Präsident und Vizepräsident nicht getrennt gewählt, sondern der Erstplatzierte wurde Präsident, der zweite Vizepräsident. Nachdem die Wahl 1800 zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr geführt hatte, wurde diese Regel durch den 1804 in Kraft getretenen 12. Verfassungszusatz geändert.

Auszählung und Vereidigung

Siehe auch: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten, Auszählung der Stimmen

Lyndon B. Johnson legt am 22. November 1963 den Eid ab, zwei Stunden nachdem sein Vorgänger John F. Kennedy ermordet wurde. Rechts neben Johnson an Bord des Präsidentenflugzeugs steht die Witwe Kennedys.

Anfang Januar nach der Wahl werden die Stimmabgaben der Wahlmänner in den 51 Gebietseinheiten dann in einer seltenen gemeinsamen Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus ausgezählt. Diese Aufgabe kommt dem Präsidenten des Senats, also dem noch amtierenden Vizepräsidenten, zu. Nach Ende der Auszählung verkündet dieser, wer zum Präsidenten und zum Vizepräsidenten gewählt worden ist. Hat keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen (also 270) auf sich vereinigt, so wählt gegebenenfalls das Repräsentantenhaus den Präsidenten und der Senat den Vizepräsidenten. Im Repräsentantenhaus gilt dabei ein spezieller Wahlmodus. Die Abgeordneten eines Staates haben gemeinsam eine Stimme, die sie einem der drei Kandidaten mit den meisten Stimmen im Wahlmännerkollegium geben müssen. Können sie sich nicht einigen, gibt der Staat keine Stimme ab. Der Kandidat, der die Mehrheit der Staaten (derzeit 26) hinter sich vereinigen kann, ist zum Präsidenten gewählt. Ein solcher Fall ist jedoch angesichts der meist eindeutigen Zweiteilung des amerikanischen Parteiensystems seit rund zweihundert Jahren nicht mehr vorgekommen. Der letzte Präsident, der durch das Repräsentantenhaus gewählt wurde, war John Quincy Adams im Jahr 1824, nachdem die damalige Wahl keine eindeutige Mehrheit der Wahlmännerstimmen erbracht hatte. Bis zur Verabschiedung des 20. Verfassungszusatzes fand diese Wahl im scheidenden Kongress statt, seitdem ist das neu gewählte Repräsentantenhaus zuständig. Da der District of Columbia kein Staat ist und im Repräsentantenhaus nur einen nicht stimmberechtigten Abgeordneten hat, verliert er in diesem Wahlverfahren wieder sein Stimmrecht.

Am auf die Wahl folgenden 20. Januar schließlich wird zunächst der Vizepräsident, dann der Präsident um genau 12.00 Uhr Ortszeit in der Bundeshauptstadt vereidigt. Zwischen Volkswahl im November und Vereidigung liegen also über zwei Monate. Das hat den Hintergrund, dass es noch Wahlmodalitäten gibt und der Gewählte (president-elect) seine Regierungsmannschaft noch zusammenstellen muss. In früheren Zeiten dauerte das zum Teil lange Reisen noch wesentlich länger als heute, darum fand bis einschließlich 1933 die Vereidigung sogar erst am 4. März statt. Mit dem 20. Verfassungszusatz wurde das Datum dann auf den 20. Januar verlegt.

Der Eid lautet:

“I do solemnly swear (or: affirm) that I will faithfully execute the office of President of the United States, and will, to the best of my ability, preserve, protect, and defend the Constitution of the United States.”

„Ich schwöre (oder: gelobe) feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausüben und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen werde.“

Traditionellerweise nennt der Präsident nach „I“ seinen Namen, legt den Eid auf eine Bibel ab und fügt die Worte „so help me God“ („so wahr mir Gott helfe“) hinzu; das gehört aber nicht zur verfassungsmäßig vorgeschriebenen Eidesformel.

Präsidenten-Gruppenbild vom 4. November 1991: Gerald Ford, Richard Nixon, George Bush Sr., Ronald Reagan und Jimmy Carter
Präsidenten-Gruppenbild vom 7. Januar 2009: George Bush Sr., Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton und Jimmy Carter

Die Amtszeit des Präsidenten beträgt vier Jahre. Sie beginnt am 20. Januar um 12:00 Uhr und endet nach vier Jahren wieder um dieselbe Zeit. Ein Präsident kann maximal zwei Amtszeiten absolvieren (siehe unten). Die Amtszeit kann durch Rücktritt oder Tod vorzeitig enden.

Nachfolge bei vorzeitigem Amtsende

Scheidet der Präsident vorzeitig aus dem Amt aus, so wird der Vizepräsident sofort neuer Präsident. Dessen Amtszeit endet mit dem ursprünglichen Ende der Amtszeit des Vorgängers. Scheidet der Vizepräsident vorher aus dem Amt, so kann der Präsident gemäß dem 25. Verfassungszusatz mit Zustimmung von Senat und Repräsentantenhaus einen neuen Vizepräsidenten ernennen.

Gibt es zum Zeitpunkt der Vakanz des Präsidentenamtes trotzdem keinen Vizepräsidenten, so regelt der Presidential Succession Act, dass der Sprecher des Repräsentantenhauses geschäftsführender Präsident wird. Steht auch dieser nicht zur Verfügung, sind der Präsident pro tempore des Senats der Vereinigten Staaten und dann die Kabinettsmitglieder die nächsten in der Reihe.

Möglichkeit der Wiederwahl

Vor 1951 gab es noch keine formelle Beschränkung der Wiederwahl. Allerdings hatte der erste Präsident, George Washington, auf eine dritte Amtszeit verzichtet, was von fast allen seinen Nachfolgern als Tradition beibehalten wurde. Nur Theodore Roosevelt, der 1912 (vergeblich) für eine dritte Amtszeit kandidierte, und Franklin D. Roosevelt hielten sich nicht an diese Tradition. Letzterer kandidierte erfolgreich 1940 für eine dritte und 1944 für eine vierte Amtszeit; er starb im April 1945 im Amt. Im Jahr 1947 initiierte der Kongress den Verfassungszusatz, der nur noch die einmalige Wiederwahl zulässt. Er trat als 22. Verfassungszusatz im Jahr 1951 in Kraft, als wie von der Verfassung verlangt drei Viertel der Bundesstaaten ihre Zustimmung gegeben hatten. Seitdem darf ein Präsident nur einmal wiedergewählt werden. Dabei ist es belanglos, ob die bisherigen Amtszeiten direkt aufeinander gefolgt sind oder nicht.

Allerdings ist es dennoch möglich, dass eine Person länger als acht Jahre Präsident ist. Scheidet der Präsident vorzeitig aus dem Amt aus, wird der Vizepräsident zum neuen Präsidenten und vollendet die angebrochene vierjährige Amtszeit seines Vorgängers. Dieser Vizepräsident darf sich zur Wiederwahl stellen, wenn er von den vier Jahren nicht mehr als zwei amtiert hat.

Eine Person kann also höchstens knapp zehn Jahre Präsident sein: Die knapp zwei Jahre, die ein Vizepräsident als Nachrücker amtiert hat, und dann zwei volle eigene Amtszeiten. Im ungünstigsten Fall kann so ein Vizepräsident nur etwas mehr als sechs Jahre lang Präsident sein:

  • So hätte Präsident Lyndon B. Johnson im Jahr 1968 erneut kandidieren dürfen. Johnson hatte ab 1961 als Vizepräsident unter John F. Kennedy gedient. Nach Kennedys Ermordung im November 1963 amtierte Johnson weniger als zwei Jahre als Präsident. Daraufhin gewann Johnson 1964 die Wahl für eine eigene Amtszeit (1965–1969). Johnson gab am 31. März 1968 bekannt, nicht zur Wahl 1968 anzutreten.
  • Anders sah es im Fall von Gerald Ford aus. Die Amtsperiode seines Vorgängers Richard Nixon hätte normalerweise von 1973 bis 1977 gedauert. Bereits im August 1974 trat Nixon zurück, und Ford wurde Präsident. Er amtierte dann für mehr als zwei Jahre in jener Amtsperiode. Hätte Ford die Wahl 1976 gewonnen (er verlor gegen Jimmy Carter), hätte er 1980 nicht mehr kandidieren können.

Umstritten ist es, ob eine Person ihre Amtszeit noch auf andere Weise verlängern kann. So besagt der Wortlaut des Verfassungszusatzes, dass eine Person nicht mehr als zweimal ins Präsidentenamt gewählt werden darf. Es ist jedoch möglich, noch auf andere Wege ins Amt zu gelangen. Wenn ein Präsident vorzeitig das Amt beendet, wird der Vizepräsident zum Nachfolger. Ist dies nicht möglich, wird der Sprecher des Repräsentantenhauses neuer Präsident.

Allerdings besagt der 12. Verfassungszusatz: Eine Person ist nur dann zum Vizepräsidenten wählbar, wenn sie auch zum Präsidentenamt wählbar ist. Daraus ließe sich logisch folgern, dass ein ehemaliger Präsident, der nicht mehr als Präsident kandidieren darf, auch kein Kandidat für die Vizepräsidentschaft sein darf. Ein solcher Vizepräsident könnte bei Bedarf nämlich nicht den Präsidenten ersetzen. Diese Interpretation ist aber umstritten, denn man könnte argumentieren, dass ein Vizepräsident eben nicht der Präsident ist und auch nicht werden muss. Da bisher kein ehemaliger Präsident als Vizepräsident kandidiert hat, wurde die Frage noch nicht höchstrichterlich überprüft.

Hillary Clinton, die 2016 als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gegen Donald Trump antrat, hatte nach eigenen Angaben zunächst erwogen, ihren Ehemann Bill Clinton als Vizepräsidenten zu nominieren. Bill Clinton hatte 1993 bis 2001 als Präsident gedient. Ihr sei von dem Plan abgeraten worden, weil er verfassungswidrig sei.

Vorzeitiges Amtsende

Der Kongress kann durch ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) den Präsidenten seines Amtes entheben. Als mögliche Gründe für ein solches Verfahren werden in der Verfassung Verrat, Bestechung und andere „High Crimes and Misdemeanors“ genannt. Letzterer Begriff stammt aus dem englischen Recht und beinhaltete zu der Zeit, als die Verfassung geschrieben wurde, allgemein Amtsmissbrauch und Fehlverhalten in öffentlichen Ämtern. Wenn durch das Repräsentantenhaus in einfacher Mehrheit ein Beschluss zum Impeachment gefasst wurde, wird vom Senat nach einem gerichtsartigen Verfahren ein Urteil gefällt – der Präsident kann mit einer Zweidrittelmehrheit des Amtes enthoben werden.

In der US-Geschichte wurden drei Impeachment-Verfahren gegen US-Präsidenten durchgeführt, welche allesamt scheiterten: die Verfahren gegen Andrew Johnson 1868, Bill Clinton 1999 und das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump 2020 endeten jeweils mit einem Freispruch. Bei Johnson wurde zwar eine deutliche Mehrheit erreicht, aber die Zweidrittelmehrheit wurde knapp verfehlt. Bei Clinton und Trump wurde im Senat auch keine einfache Mehrheit erreicht. Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump wurde am 6. Januar 2021 nach der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in Washington eingeleitet, also kurz vor dem regulären Ende seiner Amtszeit.

Im Jahr 1974 stand Präsident Richard Nixon wegen der Watergate-Affäre unter Druck. Allerdings gab es kein Impeachment-Verfahren. Damals behandelte zwar bereits der zuständige Ausschuss des Repräsentantenhauses die Frage. Es zeichnete sich eine Mehrheit für eine Anklageerhebung ab. Nixon kam einer wahrscheinlichen Verurteilung jedoch zuvor, indem er zurücktrat.

Der Präsident kann auch für amtsunfähig erklärt werden. Dies kann er selbst tun, woraufhin der Vizepräsident das Amt kommissarisch ausübt, bis der Präsident sich wieder als amtsfähig erklärt. Dies ist schon mehrfach vorgekommen, wenn der Präsident sich medizinischen Behandlungen unterzog, die eventuell zu vorübergehender Amtsunfähigkeit führen konnten.

Der Vizepräsident und eine Mehrheit des Kabinetts können den Präsidenten ebenfalls für amtsunfähig erklären. Sie erklären dies schriftlich gegenüber dem Sprecher des Hauses und dem president pro tempore des Senates. Die Befugnisse des Präsidenten gehen dann auf den Vizepräsidenten über. Der Präsident kann danach dennoch erklären, dass er amtsfähig sei und seine Befugnisse nach vier Tagen Wartezeit wieder übernehmen. Erneuern der Vizepräsident und die Mehrheit des Kabinetts ihre Erklärung, muss der Kongress innerhalb von 21 Tagen entscheiden. Die Erklärung der Amtsunfähigkeit kann dann nur durch eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Kongresses aufrechterhalten werden.

Die Amtszeit eines geschäftsführenden Präsidenten (siehe oben) ist ebenfalls begrenzt. Die Person bleibt so lange im Amt, bis ein gewählter Präsident das Amt antritt (das maximal bis zur nächsten Wahl). Ist ein geschäftsführender Präsident wegen einer vorübergehenden Amtsunfähigkeit sowohl des Präsidenten als auch des Vizepräsidenten im Amt, endet die Amtszeit automatisch, sobald einer der beiden wieder amtsfähig ist. Die 2-Jahres-Regelung zum Vizepräsidenten gilt für geschäftsführende Präsidenten sinngemäß.

Dem ersten Präsidenten, George Washington, stand ein jährliches Gehalt in Höhe von 25.000 US-Dollar zu, das er als wohlhabender Mann nicht annahm. Seit 2001 erhält der Präsident ein Gehalt in Höhe von 400.000 US-Dollar pro Jahr. Donald Trump hatte nach seinem Wahlsieg im Herbst 2016 angekündigt, nach seinem Amtsantritt auf ein Präsidentengehalt zu verzichten und lediglich symbolisch einen Dollar pro Jahr anzunehmen, was er nach einem großen Mediendruck auch tat. Vor ihm hatten bereits Herbert Hoover und John F. Kennedy ihr Gehalt gespendet.

Die heutigen Präsidenten können im Weißen Haus leben und arbeiten, allerdings wird ihnen die private Nutzung der Küche in Rechnung gestellt – es sei denn, es handelt sich um ein offizielles Staatsbankett. Sie können an Bord der Air Force One und anderer dem Präsidenten zur Verfügung stehender Verkehrsmittel alle Dinge erledigen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig sind. Ferner steht dem Amtsinhaber der Landsitz des Präsidenten in Camp David zur Verfügung, auf den auch ausländische Würdenträger häufig eingeladen werden. Der Präsident und seine Familie werden jederzeit vom Secret Service beschützt.

Traditionell dient das Gehalt des Präsidenten, des höchsten Amtsträgers in den Vereinigten Staaten, als Obergrenze für die Bezahlung von Regierungsangestellten. Daher musste 2001, als sich das Gehalt von hohen Beamten dem des Präsidenten immer weiter annäherte, die Entlohnung des Präsidenten angehoben werden, um diese Beamten weiterhin nach diesem Muster bezahlen zu können.

Auch frühere Präsidenten und ihre Familie erhalten bis zum Tod des Präsidenten Personenschutz; von 1997 bis 2013 galt dies nur für höchstens zehn Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Amt. Hinzu kommen Leistungen wie ein kostenloses Büro, ein Diplomatenpass und Haushaltsmittel für Bürohilfe und Assistenten. Im Jahr 2020 betrug die Pension 205.700 US-Dollar pro Jahr. Grundlage für die Ansprüche nach der Präsidentschaft ist der 1958 verabschiedete Former Presidents Act. Er wurde erlassen, als bekannt wurde, dass der 1953 aus dem Amt geschiedene Harry S. Truman lediglich etwas mehr als 100 Dollar Pensionsgelder aus seiner Zeit bei den Streitkräften erhielt.

Präsidenten der Vereinigten Staaten erhalten auch nach ihrer Amtszeit Briefings der US-amerikanischen Geheimdienste.

Das Weiße Haus, Amtssitz des Präsidenten
Das Oval Office, Arbeitszimmer des Präsidenten. Hier während der Amtszeit von Jimmy Carter im Jahr 1978

Der Präsident hat seinen traditionellen Amtssitz im Weißen Haus in Washington. Das Haus, mit dessen Grundsteinlegung 1792 die Stadtbebauung der heutigen amerikanischen Hauptstadt begann, steht seit 1800 dem amerikanischen Präsidenten und seiner Familie zur Verfügung. Es wurde 1814 im Britisch-Amerikanischen Krieg zerstört und 1819 wiederaufgebaut.

Das Oval Office im Westflügel des Weißen Hauses, das Arbeitszimmer des US-Präsidenten, wird durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Ein Bunker unter dem Ostflügel des Weißen Hauses, das Presidential Emergency Operations Center, schützt den Präsidenten und seinen Stab in Notfällen.

Der Präsident der Vereinigten Staaten führt keine weiteren Titel – die protokollarisch korrekte Anrede ist schlicht The President bzw. Mister President.

Die Frage, mit welchen protokollarischen Ehren und Titeln der Präsident zu bedenken sei, war eine der ersten Fragen, die den ersten Kongress im Frühjahr und Sommer 1789 beschäftigten. Insbesondere Vizepräsident John Adams sowie die Mehrheit der Senatoren sprachen sich für die Einführung von Titeln aus. So schlug ein Senatskomitee die Anrede „His Highness the President of the United States of America, and Protector of their Liberties“ vor, und einer verbreiteten, aber wohl unwahren Legende zufolge soll Washington selbst die Anrede „His High Mightiness“ („Mightiness“, dt. Mächtigkeit/Gewaltigkeit) favorisiert haben. Die Mehrheit des Repräsentantenhauses weigerte sich jedoch, jegliche Titel einzuführen, die nicht von der Verfassung vorgesehen waren, so dass bis heute die bloße Amtsbezeichnung auch die korrekte Anrede darstellt.

Hail to the Chief, gespielt von der U.S. Army Ceremonial Band

Bei öffentlichen Auftritten des Präsidenten erklingt – wie vom Verteidigungsministerium 1952 festgelegt – als Präsidialsalut nach vier ruffles and flourishes (Trommelwirbel und Fanfaren) die Melodie, selten das Lied „Hail to the Chief“. Stattdessen kann auch das Abspielen der Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“ erfolgen.

Die Air Force One ist das primäre Flugzeug des Präsidenten der Vereinigten Staaten (hier über dem Mount Rushmore, 2001)

Um auch während der Abwesenheit vom Amtssitz die Amtsgeschäfte wahrnehmen zu können, kann der Präsident unter anderem auf zwei besonders ausgestattete Flugzeuge vom Typ Boeing VC-25A zurückgreifen. Sie sind im Volksmund als „Air Force One“ bekannt. Allerdings ist diese Bezeichnung nicht diesen zwei Flugzeugen fest zugewiesen. Vielmehr erhält jedes Luftfahrzeug der amerikanischen Luftstreitkräfte den Rufnamen „Air Force One“, sobald sich der Präsident an Bord befindet. Luftfahrzeuge des Marine Corps erhalten den Rufnamen „Marine One“. Diesen Rufnamen erhält derzeit der Hubschrauber, welchen der Präsident hauptsächlich für den Transport vom Weißen Haus zur Andrews Air Force Base (Heimatflugplatz der Regierungsflugzeuge) verwendet. Der vorher für diesen Zweck verwendete Hubschrauber des Heeres trug analog den Rufnamen „Army One“. „Navy One“ und Coast Guard One sind die entsprechenden Rufnamen für Luftfahrzeuge der Marine und der Küstenwache. Navy One wurde erstmals verwendet, als George W. Bush 2003 den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ mit einem Düsenflugzeug der Navy besuchte. Coast Guard One wurde bislang noch nicht verwendet. Executive One ist der Rufname für Zivilflugzeuge, bei denen sich der Präsident an Bord befindet.

Als Dienstwagen steht dem Präsidenten ein Cadillac DTS der Version 2006 zur Verfügung, inoffiziell auch als „Cadillac One“ bezeichnet. Der Cadillac von Ex-Präsident Obama trägt auch den Spitznamen „The Beast“.

Wahl

  • Aufgrund des Wahlmännersystems kann es vorkommen, dass ein Kandidat Präsident wird, obwohl sein Gegenkandidat mehr Stimmen erhalten hat (siehe Popular Vote):
  • George Washington vereinte bei den beiden ersten Präsidentschaftswahlen (1789 und 1792) jeweils sämtliche Wahlmännerstimmen auf sich, was nach ihm keinem Präsident mehr gelang, wenngleich bei acht weiteren Wahlen Wahlmänner-Stimmanteile von mehr als 90 % erreicht wurden – darunter James Monroe 1820 (231 Wahlmännerstimmen bei einer Gegenstimme, 99,57 %), Franklin D. Roosevelt 1936 (523 zu 8, 98,49 %), Ronald Reagan 1984 (525 zu 13, 97,58 %) und Richard Nixon 1972 (520 zu 17, 96,65 %). Am anderen Ende der Skala findet sich die Wahl von 1824, als keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen auf sich vereinte und das Repräsentantenhaus John Quincy Adams zum Präsidenten kürte, der bis heute der einzige Präsident ist, der ohne Mehrheit der Wahlmänner in dieses Amt gelangte. Rutherford B. Hayes wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von einer einzigen Wahlmännerstimme gewählt, was allerdings auch auf die Besonderheiten der Wahl von 1876 zurückzuführen war, als es bei zunächst unklarem Wahlausgang und unklarer Zusammensetzung des Wahlmännerkollegiums zu einem Konflikt kam, der letzten Endes durch einen Kompromiss beigelegt wurde. In mehreren weiteren Wahlen wurden nur knappe Mehrheiten an Wahlmännern erzielt, so etwa im Jahr 2000, als George W. Bush 271 gegen 266 Wahlmännerstimmen, und 1796, als John Adams 71 zu 68 Wahlmännerstimmen erzielten. Im Falle der Wahl von 1800 kam es zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr, wonach Jefferson nach sechsunddreißig Wahlgängen im Repräsentantenhaus zum Präsidenten gewählt wurde.
  • Gerald Ford war vom 9. August 1974 bis zum 20. Januar 1977 Präsident, ohne je vom amerikanischen Volk als Präsident oder Vizepräsident gewählt worden zu sein. Präsident Richard Nixon hatte Ford für das Amt des Vizepräsidenten nominiert, nachdem Spiro Agnew am 10. Oktober 1973 nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten war. Ein knappes Jahr später, als Nixon aufgrund der Watergate-Affäre selbst zurückgetreten war, rückte Ford ins Präsidentenamt auf. Er kandidierte 1976 für eine zweite Amtszeit und verlor diese Wahl gegen den Demokraten Jimmy Carter.
  • Als erste Frau kandidierte 1872 – lange bevor Frauen in den USA auf Bundesebene das aktive Wahlrecht hatten – Victoria Woodhull für die Präsidentschaft. 2016 war Hillary Clinton die erste Frau, die von einer der beiden großen Parteien für das Präsidentenamt nominiert wurde.
  • 16 Präsidenten waren zuvor Vizepräsident. Acht (Tyler, Fillmore, A. Johnson, Arthur, T. Roosevelt, Coolidge, Truman, L. Johnson) übernahmen das Amt nach dem Tod des Präsidenten, einer (Ford), weil der Präsident während der Amtszeit zurücktrat. Vier amtierende Vizepräsidenten (J. Adams, Jefferson, van Buren, G. H. W. Bush) wurden in einer regulären Wahl unmittelbar zum Präsidenten gewählt; bei einem Präsidenten (Biden) lagen zwischen dem Ende der Amtszeit als Vizepräsident und dem Beginn der Präsidentschaft vier Jahre, bei Nixon waren es acht Jahre. Theodore Roosevelt, Calvin Coolidge, Harry S. Truman und Lyndon B. Johnson waren darüber hinaus die einzigen nachgerückten Vizepräsidenten, die anschließend die nächste Wahl gewannen.
  • Nur ein einziges Mal – unter Präsident John Adams (einem Föderalisten) – gehörten Präsident und Vizepräsident unterschiedlichen politischen Lagern an, da Adams’ Vizepräsident Thomas Jefferson den Republikaner-Demokraten angehörte. Abraham Lincoln (ein Republikaner) und Andrew Johnson (ein Demokrat des Flügels seiner Partei, der für die Fortsetzung des Bürgerkriegs plädierte) gehörten ebenfalls unterschiedlichen Parteien an, waren aber gemeinsam im Rahmen der Wahlplattform der National Union Party angetreten.
  • Nur vier Präsidenten wurden bislang ohne die Stimmen der Staaten ihres Wohnorts gewählt: James K. Polk (Tennessee, bei seiner Wahl 1844; er verlor zudem in seinem Geburtsstaat North Carolina), Woodrow Wilson (New Jersey, bei seiner Wiederwahl 1916), Richard Nixon (New York, bei seiner ersten Wahl 1968) sowie Donald Trump (New York, zugleich sein Geburtsstaat, zudem Heimatstaat seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton, die den Staat acht Jahre im US-Senat vertrat).

Amtsinhaber

Präsident mit der längsten Amtszeit: Franklin D. Roosevelt (1933–1945)
Präsident mit der kürzesten Amtszeit: William Henry Harrison (4. März–4. April 1841)
Grover Cleveland absolvierte als einziger Präsident zwei Amtszeiten, die nicht aufeinander folgten (1885–1889 und 1893–1897)
  • 13 Präsidenten gewannen zwei aufeinanderfolgende Wahlen, Franklin D. Roosevelt gewann als einziger vier (aufeinanderfolgende) Wahlen (1932, 1936, 1940 und 1944). Grover Cleveland gewann als einziger Präsident in der Geschichte der USA zwei nicht direkt aufeinanderfolgende Wahlen: Er war von 1885 bis 1889 und erneut von 1893 bis 1897 Präsident und wird deshalb auch zweimal gezählt, nämlich als 22. und 24. Präsident.
  • Donald Trump folgte auf drei Präsidenten, die jeweils zwei volle Amtszeiten das Amt des Präsidenten bekleideten. Gleiches geschah zuletzt im Jahr 1825 mit der Wahl John Quincy Adams', dessen Vorgänger Thomas Jefferson, James Madison und James Monroe ebenfalls jeweils zwei volle Amtszeiten ableisteten. Geht man allerdings davon aus, dass der Vorgänger des wiedergewählten William McKinley, Grover Cleveland, trotz seiner zwei getrennten Amtszeiten als wiedergewählt gilt, so ist die Wiederwahl von Theodore Roosevelt als die letzte (vor der Wahl Barack Obamas) anzusehen, in der drei wiedergewählte Präsidenten aufeinander folgten. In den etwa hundert Jahren von der Amtszeit Andrew Jacksons bis zur Amtszeit Franklin D. Roosevelts waren Ulysses S. Grant (von 1869 bis 1877) und Woodrow Wilson (1913-1921) die einzigen Präsidenten, die zwei vollständige und aufeinanderfolgende Amtszeiten ableisteten.
  • Mit einem Monat die kürzeste Amtszeit hatte 1841 der im Amt verstorbene William Henry Harrison, gefolgt von James A. Garfield, der bis zu seinem Tod 1881 nur gut ein halbes Jahr im Amt war – von dem er infolge des auf ihn verübten Attentats, an dessen Folgen er etwa zweieinhalb Monate später verstarb, nur knapp vier Monate tatsächlich amtsfähig war. Mit 12 Jahren und 39 Tagen am längsten amtierte 1933–1945 der im Amt verstorbene Demokrat Franklin D. Roosevelt, der als einziger viermal gewählt (dreimal wiedergewählt) wurde (1932, 1936, 1940 und 1944).
  • „Kurzzeitpräsidentschaften“ oder „Präsidenten für einen Tag“ gibt es nicht und hat es nie gegeben. David Rice Atchison wird nachgesagt, einen Tag lang als Stellvertreter des Senatspräsidenten Präsident gewesen zu sein, da zwischen dem Ende der Amtszeit James K. Polks und der Vereidigung Zachary Taylors ein Tag lag (vom 4. auf den 5. März 1849) und auch die Amtszeiten der Vizepräsidenten bereits beendet waren bzw. noch nicht begonnen hatten. Dies ist aber eine Legende. Auch der 25. Verfassungszusatz von 1967 lässt – anderslautenden Gerüchten zum Trotz – dergleichen nicht zu. Dieses Amendment legt fest, dass der Präsident sich selbst für vorübergehend amtsunfähig erklären und seine Befugnisse auf den Vizepräsidenten übertragen kann, was bisher dreimal geschehen ist, – in den Jahren 1985, 2002 und 2007 (in allen drei Fällen jeweils wegen einer Darmspiegelung). Das bedeutet aber nur, dass seine „Befugnisse und Obliegenheiten vom Vizepräsidenten als amtierendem Präsidenten wahrgenommen“ werden, nicht aber, dass – wie es im Falle des Todes des Präsidenten wörtlich bestimmt ist – „der Vizepräsident Präsident [wird]“. Es gab also 1985 nicht für einige Stunden einen Präsidenten George Bush, und es gab 2002 und 2007 keinen Präsidenten Dick Cheney.
  • Dass der Vizepräsident nach dem Tode des Präsidenten selbst als Präsident gilt, nicht etwa lediglich als geschäftsführender Präsident, ist auf den ersten nachrückenden Vizepräsidenten überhaupt, John Tyler, zurückzuführen. Nach dem Tode William Henry Harrisons bestand Tyler darauf, dass er selbst Präsident sei – eine Interpretation, die er entscheidend beförderte und die vom 25. Verfassungszusatz zuletzt ausdrücklich anerkannt wurde.

Biographisches

  • Außergewöhnlich viele Präsidenten wurden entweder in Virginia (acht) oder Ohio (sieben) geboren. Erster Präsident, der bereits in den USA und nicht noch in den britischen Kolonien geboren worden war, war Martin Van Buren. Barack Obama war der erste Präsident, der außerhalb des amerikanischen Festlandes geboren wurde, nämlich auf Hawaii.
  • Von den ersten fünf Präsidenten, die zur Generation der Gründerväter zählen, starben drei an einem 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag: John Adams, Thomas Jefferson und James Monroe - die beiden erstgenannten sogar am selben Tag, dem 4. Juli 1826, dem 50. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Von allen bisherigen US-Präsidenten wurden drei im Jahr 1946 geboren (Bill Clinton, George W. Bush und Donald Trump).
  • Joe Biden ist mit 78 Jahren der bisher älteste Präsident sowohl bei Amtsantritt als auch im Amt überhaupt: Bereits bei Amtsantritt war er älter als der bisherige Rekordhalter Ronald Reagan bei seinem Ausscheiden aus dem Amt (mit 77 Jahren). Der jüngste Präsident war Theodore Roosevelt, der im Alter von 42 Jahren vereidigt wurde. Da Roosevelt als Vizepräsident ohne Wahl ins Amt aufrückte, war John F. Kennedy mit 43 der jüngste direkt ins Amt gewählte Präsident.
  • Jimmy Carter, der 1981 aus dem Amt schied, hält mit mittlerweile 40 Jahren und 207 Tagen den Rekord für die bisher längste Lebensdauer nach der Präsidentschaft. Zuvor war der 1933 aus dem Amt geschiedene Herbert Hoover Rekordhalter: er starb 11.554 Tage, also über 31 Jahre, später im Jahr 1964. Demgegenüber starb James K. Polk bereits 103 Tage (knapp dreieinhalb Monate) nach Ende seiner Amtszeit, gefolgt von Chester A. Arthur, der das Ende seiner Amtszeit nur um 624 Tage (etwa ein Jahr und achteinhalb Monate) überlebte.
  • Carter ist der Ex-Präsident mit dem höchsten Lebensalter – derzeit 96 Jahre und 318 Tage, gefolgt von George H. W. Bush, der im Alter von 94 Jahren und 171 Tagen verstarb (der schon 1826 aufgestellte Altersrekord John Adams', des zweiten Präsidenten, der 90 Jahre und 247 Tage alt wurde, wurde erst etwa 175 Jahre später - im Oktober 2001 - durch Ronald Reagan eingestellt). Die am jüngsten verstorbenen Präsidenten waren John F. Kennedy (46 Jahre) und James A Garfield (49 Jahre), die freilich beide ermordet wurden; der jüngste an einer natürlichen Todesursache verstorbene Präsident war James K. Polk mit 53 Jahren.
  • Acht Präsidenten sind im Amt verstorben. Die Hälfte von ihnen (Lincoln, Garfield, McKinley, Kennedy) starb durch Mord mit einer Schusswaffe, an anderen (natürlichen) Todesursachen starben William Henry Harrison, Zachary Taylor, Warren G. Harding und Franklin D. Roosevelt. Donald Trump war seit Lyndon B. Johnson, der dem 1963 ermordeten Amtsinhaber Kennedy nachfolgte, der zehnte Präsident in Folge, der nicht im Amt verstarb. Damit setzte er die bislang längste Serie nicht im Amt verstorbener Präsidenten fort. Die vordem längste Serie hatte die ersten acht Präsidenten umfasst, von George Washington bis Martin Van Buren, und war 1841 mit dem Tod William Henry Harrisons abgerissen.
  • Alle sieben US-Präsidenten, die zwischen 1840 und 1960 in einem auf 0 endenden Jahr gewählt wurden (William Henry Harrison, Abraham Lincoln, James A. Garfield, William McKinley, Warren G. Harding, Franklin D. Roosevelt, John F. Kennedy), verstarben im Amt oder wurden ermordet. Dieser Zufall ist als „Tecumsehs Fluch“ bekannt, da William Henry Harrison, der 1840 gewählt wurde, die von Tecumseh geführten Indianer besiegt hatte. Der 1980 gewählte Ronald Reagan war der erste US-Präsident seit dem 1820 gewählten James Monroe, der diesen „Fluch“ überlebte. Zachary Taylor war 1850 der einzige im Amt verstorbene Präsident, der nicht in einem auf 0 endenden Jahr gewählt wurde, nämlich 1848.
  • Von den vier Morden an amtierenden Präsidenten abgesehen waren zahlreiche Präsidenten Gegenstand von Attentatsversuchen. In zwei Fällen wurde der Präsident mit Schusswaffen verletzt: Theodore Roosevelt am 14. Oktober 1912 sowie Ronald Reagan am 30. März 1981.
  • Im Durchschnitt sind drei oder vier Expräsidenten bei Amtsantritt eines neuen Präsidenten noch am Leben. Die höchste bislang erreichte Zahl bei Amtsantritt eines Präsidenten waren bislang fünf lebende Ex-Präsidenten – das war der Fall bei
    • Abraham Lincoln (Martin Van Buren, John Tyler, Millard Fillmore, Franklin Pierce und James Buchanan),
    • Bill Clinton (Richard Nixon, Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan, George H. W. Bush),
    • George W. Bush (Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan, sein eigener Vater George Bush und Bill Clinton),
    • Donald Trump (Jimmy Carter, George H. W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama) und
    • Joe Biden (Jimmy Carter, Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama und Donald Trump).
  • Dass kein Expräsident am Leben ist, ereignet sich mehrfach, aber jeweils nur für kurze Perioden – zuletzt nach dem Tode Lyndon B. Johnsons im Jahr 1973 während der Präsidentschaft Richard Nixons bis zu dessen Rücktritt im Jahr 1974. Davor ereignete sich das zwischen 1799 und 1801 während der Präsidentschaft John Adams' (nach dem Tod George Washingtons), zwischen 1875 und 1877 während der Präsidentschaft Ulysses S. Grants (nach dem Tod Andrew Johnsons), in den Jahren 1908 und 1909 während der Präsidentschaft Theodore Roosevelts (nach dem Tod Grover Clevelands) sowie während der Präsidentschaft Herbert Hoovers (in der Zeit zwischen dem Tod Calvin Coolidges am 5. Januar 1933 und dem Amtsantritt Franklin D. Roosevelts am 4. März 1933, wonach Herbert Hoover zwanzig Jahre lang, von 1933 bis 1953, der einzige lebende Expräsident blieb). Noch nie jedoch wurde – was bei Wiederwahl des Amtsinhabers bei Tod des letzten verbliebenen Expräsidenten während der ersten Amtsperiode des Amtsinhabers theoretisch möglich wäre – eine Amtsperiode ohne lebenden Expräsidenten angetreten. Das war auch 1973 nicht der Fall: Der 1972 wiedergewählte Nixon wurde am 20. Januar 1973 für seine zweite Amtsperiode vereidigt, Johnson verstarb zwei Tage später am 22. Januar 1973.
  • Ein einziger Präsident wurde in Washington D. C. beerdigt – Woodrow Wilson. Sieben Präsidenten – vier der ersten fünf (mit Ausnahme John Adams') sowie Tyler, Taft und Kennedy – liegen an verschiedenen Orten Virginias begraben, sechs in New York (Van Buren, Fillmore, Grant, Arthur und die beiden Roosevelt), fünf in Ohio (William Harrison, Hayes, Garfield, McKinley, Harding). Drei wurden in Tennessee beerdigt (Jackson, Polk und Andrew Johnson), je zwei in Massachusetts (die beiden Adams), Kalifornien (Nixon und Reagan) und Texas (Lyndon B. Johnson und George H. W. Bush), je einer in Illinois (Lincoln), Indiana (Benjamin Harrison), Iowa (Hoover), Kansas (Eisenhower), Kentucky (Taylor), Michigan (Ford), Missouri (Truman), New Hampshire (Pierce), New Jersey (Cleveland), Pennsylvania (Buchanan) und Vermont (Coolidge).

Militärlaufbahn und Ämter

  • 31 Präsidenten (von 46) waren beim Militär, davon 30 als Offiziere und einer (James Buchanan) als Private. Zwölf Präsidenten hatten einen Generalsrang, fünf waren Oberst, zwei Commander, drei Major, einer Lieutenant Commander, drei Captain und vier Leutnant/Oberleutnant.
  • Als militärisch ranghöchster Präsident gilt George Washington als General of the Armies; der Rang wurde ihm postum verliehen. Ihm folgen in der Historischen Rangordnung der höchsten Offiziere der Vereinigten Staaten:
  • Zahlreiche Präsidenten gehörten an einem früheren Punkt ihrer Laufbahn auch dem Kongress an, der sich aus Senat und Repräsentantenhaus zusammensetzt. Dennoch werden nur selten amtierende Kongressangehörige zum Präsidenten gewählt. Nur dreimal wechselten amtierende Senatoren in das Amt des Präsidenten – so geschehen im Fall von Warren G. Harding (1920), John F. Kennedy (1960) und Barack Obama (2008). Darüber hinaus wechselten drei Vizepräsidenten, die später zum Präsidenten aufrückten, direkt vom Senat in das Amt des Vizepräsidenten (John Tyler, Harry S. Truman und Lyndon B. Johnson; Richard Nixon und Joe Biden wechselten zwar ebenfalls vom Senat in das Amt des Vizepräsidenten, wurden aber erst später zum Präsidenten gewählt). Noch seltener werden Angehörige des Repräsententenhauses direkt zum Präsidenten gewählt: das gelang bisher nur James A. Garfield (1880). Gerald Ford wechselte vom Repräsentantenhaus direkt in das Amt des Vizepräsidenten, von wo er später zum Präsidenten aufrückte.
  • Häufiger werden amtierende Gouverneure direkt in das Präsidentenamt gewählt – das war bei bislang sieben Präsidenten der Fall: Rutherford B. Hayes (Ohio), Grover Cleveland bei seiner ersten Wahl 1884 (New York), William McKinley (Ohio), Woodrow Wilson (New Jersey), Franklin D. Roosevelt (New York), Bill Clinton (Arkansas), George W. Bush (Texas). Hinzu kommen zwei Vizepräsidenten, die direkt aus dem Amt eines Gouverneurs ins Amt des Vizepräsidenten wechselten und später zum Präsidenten aufrückten: Theodore Roosevelt (New York), Calvin Coolidge (Massachusetts). Ebenfalls als Gouverneur, jedoch nicht unmittelbar vor ihrer Wahl zum Präsidenten bzw. Vizepräsidenten, amtierten Martin Van Buren (New York), John Tyler (Virginia), James K. Polk (Tennessee), Jimmy Carter (Georgia) und Ronald Reagan (Kalifornien). William Harrison war Gouverneur des Territoriums Indiana vor dessen Beitritt zu den Vereinigten Staaten als Bundesstaat.
  • Fünf Präsidenten wechselten aus dem Kabinett ihres jeweiligen Vorgängers auf den Stuhl des Präsidenten. Herbert Hoover war zur Zeit seiner Kandidatur Handelsminister (Secretary of Commerce) im Kabinett Coolidge, Taft war Kriegsminister (Secretary of War) im Kabinett Theodore Roosevelt. Mit Madison, Monroe und John Quincy Adams wechselten drei Präsidenten hintereinander vom Posten des Außenministers (Secretary of State) im Kabinett ihres jeweiligen Vorgängers ins Präsidentenamt.
  • Vier Präsidenten – John Adams, Thomas Jefferson, Martin Van Buren, George H. W. Bush – waren bei ihrer Wahl zum Präsidenten Vizepräsidenten ihres Vorgängers, rückten also nicht – wie in neun weiteren Fällen erfolgt – in außerordentlicher Weise infolge des Tods oder Rücktritts ihres Vorgängers, sondern in ordentlicher Weise zum Präsidenten auf.
  • Zwei Präsidenten hatten bei Kandidatur ein anderes öffentliches Amt inne: Buchanan war bis kurz vor seinem Amtsantritt Botschafter in Großbritannien, William Harrison Urkundsbeamter der Geschäftsstelle (court clerk) in Hamilton County, Ohio.
  • Drei Präsidenten – Zachary Taylor, Ulysses S. Grant und Dwight D. Eisenhower – wechselten vom Militär in das Amt des Präsidenten, ohne je zuvor ein (hohes) öffentliches Amt bekleidet zu haben.
  • Zwölf Präsidenten (George Washington, Andrew Jackson, James K. Polk, Franklin Pierce, Abraham Lincoln, Benjamin Harrison, Grover Cleveland bei seiner zweiten Wahl 1892, Richard Nixon, Jimmy Carter, Ronald Reagan, Donald Trump und Joe Biden) bekleideten zur Zeit ihrer Wahl kein öffentliches Amt (seit mindestens einem Jahr, also insbesondere nicht lediglich infolge von Freistellung als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl). Bis auf Trump hatten sie allesamt bei früheren Gelegenheiten verschiedene öffentliche Ämter bekleidet – Trump war der erste Präsident, der zuvor nie ein politisches oder hohes militärisches Amt innehatte.
  • Nur wenige Präsidenten nahmen nach ihrer Amtszeit noch politische Ämter wahr, wie John Quincy Adams (im Repräsentantenhaus), William Howard Taft (als Oberster Richter) oder Andrew Johnson, der kurz vor seinem Tode 1875 nochmals zum US-Senator gewählt wurde.

Verwandtschaftliche Beziehungen

  • Während es nur wenige Präsidenten gab, die ihre Abstammung lediglich auf eine einzige Volksgruppe zurückführten (Van Buren hatte niederländische, Taylor, Fillmore, Pierce und Taft englische, Kennedy irische Ahnen, Buchanans Ahnen waren Ulster-Schotten), hatten bis auf sieben alle amerikanischen Präsidenten englische Vorfahren (neben Van Buren, Buchanan und Kennedy zählen Polk, Wilson, Eisenhower und Trump zu den Ausnahmen). Unter anderem deutsche Vorfahren hatten Cleveland, Theodore Roosevelt, Truman, Eisenhower, Lyndon B. Johnson, Nixon, die beiden Bush, Obama und Trump; Hoover, Eisenhower und Obama hatten auch Schweizer Vorfahren. Einziger Präsident mit nichteuropäischen Vorfahren (aus der kenianischen Volksgruppe der Luo) war Barack Obama, der abgesehen von seinen deutschen und Schweizer Vorfahren außerdem über englische, französische, schottische, walisische und ulster-schottische Vorfahren verfügt.
  • In der Geschichte der USA kam es zweimal vor, dass der Sohn eines Präsidenten selbst Präsident wurde. Das ist der Fall bei John Adams, dem zweiten Präsidenten, und John Quincy Adams, dem sechsten, sowie bei George H. W. Bush, dem 41. Präsidenten, und George W. Bush, dem 43. Präsidenten. Außerdem war William Henry Harrison, der neunte US-Präsident, Großvater von Benjamin Harrison, dem 23. Präsidenten. James Madison war ein Cousin zweiten Grades von Zachary Taylor. Zwischen Andrew Johnson und Lyndon B. Johnson gibt es keine bekannte Verbindung.
  • Die Präsidenten Theodore Roosevelt (26.) und Franklin D. Roosevelt (32.) waren Cousins fünften Grades, die zwei verschiedenen Zweigen der Familie angehörten - Theodore den sogenannten Oyster Bay-Roosevelts, Franklin den Hyde Park-Roosevelts (die Bezeichnungen beziehen sich auf die Wohnsitze der jeweiligen Präsidenten). Ihr gemeinsamer Ahnherr war Nicholas Roosevelt (1658–1742), Ratsherr (alderman) im seinerzeitigen Nieuw Amsterdam, dem heutigen New York City. Beide Linien trafen sich in der Nachkommenschaft Franklin D. Roosevelts wieder: seine Ehefrau Eleanor Roosevelt, eine Nichte Theodores, gehörte der Oyster Bay-Linie an, so dass Theodore außerdem Franklins Schwiegeronkel war. Franklin D. Roosevelt war darüber hinaus weitläufig mit fünf weiteren Präsidenten verwandt und mit fünf verschwägert, nämlich George Washington, John Adams, John Quincy Adams, James Madison, Martin Van Buren, William Henry Harrison, Ulysses S. Grant, Benjamin Harrison und William Howard Taft.
  • Bei der Präsidentschaftswahl 2016 trat Bill Clintons Ehefrau, Hillary Clinton, als Kandidatin der Demokraten an.

Persönliches

  • Barack Obama ist der erste afroamerikanische Politiker, der von einer großen Partei nominiert wurde, und auch der einzige, der zum Präsidenten gewählt wurde. Vor ihm bemühten sich Shirley Chisholm bei der Wahl 1972 und Jesse Jackson bei den Wahlen 1984 und 1988 vergeblich um die Nominierung ihrer Partei.
  • 88 Prozent der US-Präsidenten waren überdurchschnittlich groß. Die beiden größten Amtsinhaber waren Abraham Lincoln und Lyndon B. Johnson mit einer Körpergröße von 193 cm. Der kleinste Präsident, James Madison, war nur 163 cm groß. Joe Biden, der 46. Präsident, ist 182 cm groß.
  • Mehrere Präsidenten waren bei Amtsantritt bereits verwitwet: Thomas Jefferson, Andrew Jackson, Martin Van Buren und Chester Arthur. Die Ehefrauen John Tylers, Benjamin Harrisons und Woodrow Wilsons starben während der Präsidentschaft. James Buchanan blieb sein Lebtag unverheiratet, Grover Cleveland heiratete erst während seiner ersten Amtsperiode (seine Tochter Esther wurde als bislang einziges Präsidentenkind im Weißen Haus geboren), Wilson wiederverheiratete sich noch während seiner Präsidentschaft. Für verwitwete oder unverheiratete Präsidenten nahmen jeweils Frauen des engsten Umkreises des Präsidenten – Schwestern, Schwiegertöchter, Töchter, Nichten – die Aufgaben einer First Lady wahr. Seit der Präsidentschaft Warren C. Hardings – also seit einem vollen Jahrhundert – wurden die Aufgaben der First Lady ausnahmslos von den Ehefrauen der jeweiligen Präsidenten wahrgenommen. Von 1834 bis 1836, während der Amtszeit Andrew Jacksons, teilten sich – einmalig in der Geschichte des Weißen Hauses – zwei Frauen die Aufgaben der First Lady: Jacksons Nichte Emily Donelson sowie seine Schwiegertochter Sarah Yorke Jackson. Sarah Yorke Jackson ist auch insofern bemerkenswert, als sie das Ende ihres „Amts“ als First Lady mehr als fünfzig Jahre überlebte – darin nur knapp (um etwa zwei Monate) übertroffen von Grover Clevelands Ehefrau Frances Cleveland.
Roosevelt-Wappen
  • Aus sich selbst heraus führt der Präsident kein persönliches Wappen; das Siegel des Präsidenten der Vereinten Staaten ist an das Amt gebunden. Dennoch führten manche Präsidenten ein Wappen, oft zusammen mit einem Wahlspruch. Ein Grund kann zum Beispiel die Zugehörigkeit zu einer wappenführenden Familie sein – so führten die eher weitläufig verwandten Präsidenten Theodore und Franklin D. Roosevelt dasselbe redende Wappen (Roosevelt als „Rosenfeld“), auch William und Benjamin Harrison führten dasselbe Familienwappen. John Quincy Adams führte in einem Feld seines Wappenschilds das Wappen seines Vaters John Adams. Ein weiterer möglicher Grund ist die Verleihung eines ausländischen Ordens, wie etwa im Fall Eisenhowers, dem der dänische Elefanten-Orden verliehen werden sollte, weshalb er sich, um den Anforderungen an die Verleihung dieses Ordens zu genügen, ein Wappen zulegte (auch in seinem Falle ein redendes Wappen, das unter Bezugnahme auf die ursprüngliche Schreibweise seines Familiennamens – „Eisenhauer“ – einen Amboss zeigt).
  • Zwei Präsidenten waren römisch-katholischen Glaubens: John F. Kennedy und Joe Biden. Vier waren Unitarier (die beiden Adams, Fillmore und Taft), Andrew Johnson bezeichnete sich als Christ, ohne sich einer bestimmten Konfession zuzurechnen, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln rechneten sich keiner bestimmten Religion zu (Jefferson galt in späteren Jahren als Deist, im Falle Lincolns ist das religiöse Bekenntnis unklar). Alle übrigen Präsidenten waren protestantischen Glaubens. Drei davon – Hayes, Trump und Obama – bezeichneten sich als Protestanten, ohne sich einer bestimmten Denomination zuzurechnen, die übrigen gehörten unterschiedlichen Denominationen an: episkopalistische Anglikaner (Washington, Madison, Monroe, William Harrison, Tyler, Taylor, Pierce, Arthur, Franklin D. Roosevelt, Ford, George H. W. Bush), Baptisten (Harding, Truman, Carter und Clinton), Methodisten (Polk, Grant, McKinley und George W. Bush), Quäker (Hoover und Nixon), Reformierte (Jackson, Van Buren, Buchanan, Cleveland, Benjamin Harrison, Theodore Roosevelt, Wilson, Eisenhower und Reagan) und Restorationisten (Garfield. Lyndon B. Johnson).
  • 2008 kämpften mit Barack Obama und John McCain zwei Linkshänder um die Präsidentschaft. In diesem Zusammenhang richtete sich die Aufmerksamkeit der Medien häufig darauf, dass fünf der sieben Präsidenten seit 1974 (Gerald Ford, Ronald Reagan, George Bush sen., Bill Clinton und Barack Obama) Linkshänder waren bzw. sind, und dass seit 1977 kein Linkshänder das Präsidentenamt gegen einen Rechtshänder verloren hat.
  • Amerikanische Präsidenten hielten während ihrer Amtszeit im Weißen Haus neben vielen anderen Tieren Bärenbabys (Thomas Jefferson) und Tigerbabys (Martin Van Buren), Alligatoren (John Quincy Adams, Herbert Hoover), Opossums (Benjamin Harrison), einen Dachs sowie Hyänen (Theodore Roosevelt). Keine Tiere hielten lediglich James Polk, Andrew Johnson und Donald Trump.
  • Martin Van Buren war der erste und bisher einzige Präsident, dessen Muttersprache nicht Englisch war. In seinem Elternhaus wurde Niederländisch gesprochen.
  • John Quincy Adams, Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson und Franklin D. Roosevelt sprachen fließend Deutsch.
  • Zwölf der ersten achtzehn Präsidenten (von George Washington bis Ulysses S. Grant) hielten Sklaven. Die Ausnahmen waren die beiden Adams, Fillmore, Pierce, Buchanan und Lincoln. Martin Van Buren und William Harrison hielten zur Zeit ihres Amtes keine Sklaven mehr (die Amtszeit von Andrew Johnson und Ulysses S. Grant fiel bereits in die Zeit nach Abschaffung der Sklaverei). Die Anzahl der jeweils gehaltenen Sklaven reicht von mehr als sechshundert (George Washington, Thomas Jefferson) bis hin zu einem (1) Sklaven (Martin Van Buren, Ulysses S. Grant). George Washington ließ testamentarisch seine Sklaven für den Zeitpunkt des Todes seiner Witwe Martha Washington frei, die allerdings noch vor ihrem eigenen Tod den ihr von ihrem Mann vererbten Sklaven die Freiheit gab; Polks Testament sah eine ähnliche Klausel vor, jedoch wurde noch vor dem (im Jahr 1891 erfolgten) Tod seiner Witwe Sarah Polk die Sklaverei abgeschafft.

Ehrungen

Statue Franklin D. Roosevelts in London
  • Vier Präsidenten wurden mit dem Friedensnobelpreis geehrt: Theodore Roosevelt (1906 als erster Amerikaner und erster Nichteuropäer überhaupt), Woodrow Wilson (1919), Jimmy Carter (2002) und Barack Obama (2009). Roosevelt, Wilson und Obama erhielten den Preis während ihrer jeweiligen Amtszeit (Obama sogar im ersten Amtsjahr), Carter mehr als 20 Jahre danach.

Sonstiges

  • Für viele Präsidenten wurden vor, während oder nach ihrer Amtszeit Spitznamen geprägt, welche in der Presse und im allgemeinen Sprachgebrauch Verwendung fanden. So wurden zum Beispiel einfache Abkürzungen wie FDR für Franklin D. Roosevelt, JFK für John F. Kennedy oder LBJ für Lyndon B. Johnson herangezogen, ebenso Bezeichnungen wie Ike (Dwight D. Eisenhower), Tricky Dick(y) (Richard Nixon), Dubya (George W. Bush, nach seiner Mittelinitiale) sowie Abe oder Honest Abe für Abraham Lincoln. Auch wird heute noch die Kurzform Teddy für Theodore Roosevelt benutzt, nach dem das beliebte Stofftier, der Teddy-Bär, benannt wurde. Frühere Präsidenten trugen oft Spitznamen, die auf ihre militärischen Tugenden oder Erfolge verwiesen, etwa Old Hickory für Andrew Jackson (in Anspielung auf das harte Hickory-Holz), Old Tippecanoe für William Harrison und Old Rough and Ready (etwa: "Altes Raubein") für Zachary Taylor.
  • Seit Franklin Roosevelt (Amtszeit: 1933–1945) unterzeichnen manche Präsidenten bedeutende Gesetze mit mehreren Füllfedern, um diese dann als Dank und Erinnerung an wesentliche Unterstützer beim Zustandekommen des Gesetzes zu übergeben. So wurde der Civil Rights Act von 1964 mit 75 Füllern unterschrieben. Andere, wie George W. Bush, unterzeichneten dagegen mit nur einem Füllhalter und übergaben ungebrauchte Füller als Andenken. Oft ist in den betreffenden Füllfedern ein Schriftzug eingraviert. Manche Füller werden von den Beschenkten für Unterschriften genutzt, die für sie bedeutend sind, oder später in Museen ausgestellt.
  • Seit Herbert Hoovers Präsidentschaft (1929–1933) bauen frühere Präsidenten regelmäßig eine eigene Präsidentenbibliothek auf, die vornehmlich der Bewahrung und Erforschung des Nachlasses der jeweiligen Präsidenten dient.

Für den Präsidenten der Vereinigten Staaten gibt es mehrere Akronyme (Wort aus Abkürzungen oder Initialen) sowie Metonyme (sinnhafte, oft häufig gebrauchte Umschreibung anstelle der korrekten Amtsbezeichnung).

Akronyme

  • Bei Proben zu Repräsentationsveranstaltungen wird für die Position des Präsidenten die Abkürzung POTUS (President of the United States) verwendet. Für die „First Lady“ kommt die Abkürzung FLOTUS (First Lady of the United States) zur Anwendung.

Metonyme

  • Leader of the free world (deutsch: „Anführer der freien Welt“), aufgrund der Macht, mit der dieses Amt ausgestattet ist
  • Commander-in-Chief (deutsch: „Oberkommandierender“), da der Präsident zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist
  • Chief Executive (deutsch: „[alleiniger] Inhaber der Exekutivgewalt“), aufgrund der Stellung des Amtes innerhalb des Regierungsapparats; das Kabinett hat keine Entscheidungsgewalt
  • Eagle (deutsch: „Adler“), nach dem Wappentier
  • Presidential Studies Quarterly. 1977 bis heute (vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift; englisch).
  • Jolyon P. Girard (Hrsg.): Presidents and Presidencies in American History: A Social, Political, and Cultural Encyclopedia and Document Collection. ABC-CLIO, Santa Barbara 2019, ISBN 978-1-4408-6590-9.
  • Lori Cox Han, Diane J Heith: Presidents and the American Presidency. 2. Auflage. Oxford University Press, New York 2017, ISBN 978-0-19-061146-0.
  • Daniel E. Ponder: Presidential Leverage: Presidents, Approval, and the American State. Stanford University Press, Stanford 2017, ISBN 978-1-5036-0407-0.
  • Ken Gormley: The Presidents and the Constitution: A Living History. New York University Press, New York 2016, ISBN 978-1-4798-3990-2.
  • Melvin I. Urofsky: The American Presidents: Critical Essays. Routledge, London 2015, ISBN 978-0-415-76378-3.
  • Jürgen Heideking: Einleitung: Entstehung und Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft. In: Christof Mauch (Hrsg.): Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama. 6., fortgeführte und aktualisierte Auflage. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-58742-9, S. 13–48.
  • Joseph Nye: Presidential Leadership and the Creation of the American Era. Princeton University Press, Princeton 2013, ISBN 978-0-691-15836-5.
  • Kurt L. Shell, Kapitel B1: Kongreß und Präsident. In: Peter Lösche (Hrsg.): Länderbericht USA. Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. 5., neubearbeitete Auflage. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2008, ISBN 978-3-89331-851-3, S. 94–141.
  • Christine Weiss: Der US-Präsident als Inszenierung: Ehe, Familie und Privates in der politischen Kommunikation. Nomos, 2008, ISBN 978-3-8329-3872-7.
  • Marc Landy, Sidney M. Milkis: Presidential Greatness. University Press of Kansas, Lawrence 2000, ISBN 978-0-7006-1149-2.
  • Robert Dallek: Hail to the Chief: The Making and Unmaking of American Presidents. Oxford University Press, New York 1999, ISBN 978-0-19-514582-3.
  • Leonard W. Lewy, Louis Fischer (Hrsg.): Encyclopedia of the American Presidency. 4 Bände. New York 1994 (englisch).
Commons: Präsident der Vereinigten Staaten – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: US-Präsident – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • (englisch)
  • Chris Melzer:
  • UC Santa Barbara: (englisch)
  • , Informationsseite des Miller Center of Public Affairs (englisch)
  1. , Der Spiegel, 20. Januar 2001, abgerufen 3. Dezember 2020
  2. CNN: (engl.)
  3. zu McCains Status als natural born citizen, abgerufen am 2. Juli 2012 (engl.).
  4. zum 14. Verfassungszusatz, abgerufen am 2. Juli 2012 (engl.).
  5. Die Library of Congress führt eine (engl.), auf die die verschiedenen Präsidenten ihren Eid abgelegt haben.
  6. (Memento vom 15. Januar 2013 im Internet Archive), Bruce G. Peabody & Scott E. Gant in Minnesota Law Review, Februar 1999, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.)
  7. , Joel A. Ready, Cornerstone Law Firm, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.).
  8. Snopes:
  9. , Tom LoBianco, CNN, 15. September 2015, abgerufen am 27. Juni 2018 (engl.).
  10. Zeit.de. 6. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2020.
  11. . In: Süddeutsche Zeitung. 14. November 2016.
  12. (PDF; 73 kB) U.S. Senate, 1958, abgerufen am 5. Januar 2007 (englisch).
  13. Abgerufen am 22. Januar 2020.
  14. In: DER SPIEGEL. Abgerufen am 6. Februar 2021.
  15. (engl.).
  16. Abgerufen am 15. Oktober 2014.
  17. , Cook Political Report, abgerufen am 2. Januar 2017 (engl.).
  18. Für Herbert Hoover wird oft angegeben, dass er auch deutsche Vorfahren hätte; das dürfte darauf bezogen sein, dass Gregor Jonas Huber, Vater des 1738 nach Amerika emigrierten Andreas Huber, Ende des 17. Jahrhunderts aus der Schweiz nach Ellerstadt in der Pfalz gezogen war, wo auch Andreas (zu dessen Mutter keine Angaben gemacht werden) zur Welt gekommen sein mag, siehe
  19. nzz.ch:
  20. Waldo W. Braden: Abraham Lincoln. LSU Press, 1993, ISBN 0-8071-1852-4 (engl.).
  21. Robert Dallek: Lyndon B. Johnson: Portrait of a President. Oxford University Press, S. 11.
  22. Louis Phillips: Ask Me Anything About the Presidents., HarperCollins, 1992, ISBN 0-380-76426-1 (engl.).
  23. Claire Suddath: Time.com, 23. März 2010 (engl.).
  24. Vgl. Wolfgang Jäger, Christoph M. Haas, Wolfgang Welz: Regierungssystem der USA. Lehr- und Handbuch. 3. Auflage. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58438-7, S. 249; Ulrike Röttger, Sarah Zielmann (Hrsg.): PR-Beratung in der Politik. Rollen und Interaktionsstrukturen aus Sicht von Beratern und Klienten. VS Verlag, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-17723-6, S. 23.

George Washington (parteilos, 1789–1797) |John Adams (F, 1797–1801) |Thomas Jefferson (D-R, 1801–1809) |James Madison (D-R, 1809–1817) |James Monroe (D-R, 1817–1825) |John Quincy Adams (D-R, 1825–1829) |Andrew Jackson (D, 1829–1837) |Martin Van Buren (D, 1837–1841) |William Henry Harrison (W, 1841) |John Tyler (W/parteilos 1841–1845) |James K. Polk (D, 1845–1849) |Zachary Taylor (W, 1849–1850) |Millard Fillmore (W, 1850–1853) |Franklin Pierce (D, 1853–1857) |James Buchanan (D, 1857–1861) |Abraham Lincoln (R, 1861–1865) |Andrew Johnson (D, 1865–1869) |Ulysses S. Grant (R, 1869–1877) |Rutherford B. Hayes (R, 1877–1881) |James A. Garfield (R, 1881) |Chester A. Arthur (R, 1881–1885) |Grover Cleveland (D, 1885–1889) |Benjamin Harrison (R, 1889–1893) |Grover Cleveland (D, 1893–1897) |William McKinley (R, 1897–1901) |Theodore Roosevelt (R, 1901–1909) |William Howard Taft (R, 1909–1913) |Woodrow Wilson (D, 1913–1921) |Warren G. Harding (R, 1921–1923) |Calvin Coolidge (R, 1923–1929) |Herbert Hoover (R, 1929–1933) |Franklin D. Roosevelt (D, 1933–1945) |Harry S. Truman (D, 1945–1953) |Dwight D. Eisenhower (R, 1953–1961) |John F. Kennedy (D, 1961–1963) |Lyndon B. Johnson (D, 1963–1969) |Richard Nixon (R, 1969–1974) |Gerald Ford (R, 1974–1977) |Jimmy Carter (D, 1977–1981) |Ronald Reagan (R, 1981–1989) |George H. W. Bush (R, 1989–1993) |Bill Clinton (D, 1993–2001) |George W. Bush (R, 2001–2009) |Barack Obama (D, 2009–2017) |Donald Trump (R, 2017–2021) |Joe Biden (D, seit 2021)

Normdaten (Körperschaft): GND:(, ) | LCCN: | VIAF:

Präsident der Vereinigten Staaten
präsident, vereinigten, staaten, staatsoberhaupt, regierungschef, vereinigten, staaten, amerika, sprache, beobachten, bearbeiten, amerikasiegelstandarteamtsinhaber, biden, seit, januar, 2021amtssitz, weißes, hausamtszeit, jahre, zweimalige, wahl, schaffung, am. Prasident der Vereinigten Staaten Staatsoberhaupt und Regierungschef der Vereinigten Staaten von Amerika Sprache Beobachten Bearbeiten Prasident der Vereinigten Staaten von AmerikaSiegelStandarteAmtsinhaber Joe Biden seit dem 20 Januar 2021Amtssitz Weisses HausAmtszeit 4 Jahre max zweimalige Wahl Schaffung des Amtes 4 Marz 1789Letzte Wahl 3 November 2020Nachste Wahl 5 November 2024Anrede The Honorable formlich Mr President informell His Excellency in diplomatischem Schriftverkehr Stellvertreter US VizeprasidentAmtsinhaber Liste der Prasidenten der Vereinigten StaatenWebseite whitehouse gov Prasident der Vereinigten Staaten von Amerika englisch amtlich President of the United States of America Akronym POTUS kurz Prasident der Vereinigten Staaten ist ein Amt in den Vereinigten Staaten von Amerika Der Amtstrager ist in einer Person Staatsoberhaupt Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkrafte Eine Wahlperiode betragt vier Jahre Aktueller Amtsinhaber und 46 Prasident ist seit dem 20 Januar 2021 Joe Biden Gewahlt wird der Prasident indirekt Die Burger wahlen Wahlleute in ein Kollegium Electoral College Dieses wahlt den Prasidenten Erhalt dabei kein Kandidat eine Mehrheit entscheidet das Reprasentantenhaus wie bei den Prasidentschaftswahlen 1800 und 1824 Gleichzeitig mit dem Prasidenten wird ein Vizeprasident gewahlt Dieser hat laut Verfassung nur die Aufgabe dem Senat vorzusitzen Wenn aber ein Prasident das Amt vorzeitig beendet etwa durch Rucktritt dann wird der Vizeprasident fur die ubrige Wahlperiode der neue Prasident Der Prasident ernennt Minister englisch secretaries die zusammen mit ihm die Regierung bilden Sie bedurfen der Bestatigung durch den Senat Ahnlich verhalt es sich mit den obersten Richtern Wird eine Richterstelle frei besetzt der amtierende Prasident das Amt mit Bestatigung durch den Senat Inhaltsverzeichnis 1 Verfassungsrechtliche Stellung 1 1 Staatsoberhaupt 1 2 Regierungschef 1 3 Oberbefehlshaber 1 4 Zusammenarbeit mit dem Kongress 2 Wahl Ubergang und Einfuhrung in das Amt 2 1 Voraussetzungen 2 2 Vorwahlen 2 2 1 Grosse Parteien 2 2 2 Kleine Parteien 2 3 Wahltag 2 4 Prasidentschaftsubergang 2 5 Wahlmannerkollegium 2 6 Auszahlung und Vereidigung 3 Amtszeit 3 1 Nachfolge bei vorzeitigem Amtsende 3 2 Moglichkeit der Wiederwahl 3 3 Vorzeitiges Amtsende 4 Entlohnung und Privilegien 5 Amtssitz 6 Protokollarische Ehren 7 Transportmittel 8 Verschiedenes 8 1 Wahl 8 2 Amtsinhaber 8 3 Biographisches 8 4 Militarlaufbahn und Amter 8 5 Verwandtschaftliche Beziehungen 8 6 Personliches 8 7 Ehrungen 8 8 Sonstiges 9 Akronyme und Metonyme 9 1 Akronyme 9 2 Metonyme 10 Siehe auch 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseVerfassungsrechtliche Stellung Hauptartikel Befugnisse des Prasidenten der Vereinigten Staaten Die Position des Prasidenten wird in Artikel II der Verfassung beschrieben Vorschriften zu seiner Wahl und Amtszeit enthalten der 12 20 22 23 und 25 Verfassungszusatz amendment Der Prasident ist Staatsoberhaupt Regierungschef und Oberbefehlshaber zugleich Damit verkorpert er die Exekutive die ausfuhrende Gewalt der amerikanischen Bundesebene Den Prasidenten kontrollieren der Kongress Legislative das Parlament und die Bundesgerichte Judikative Dem Gedanken der Gewaltenteilung entsprechend darf der Prasident daher auch nicht Mitglied des Kongresses oder eines Bundesgerichts sein Gleichwohl sind die Bereiche nicht vollstandig voneinander getrennt So kann der Prasident beispielsweise einzelne Kongressbeschlusse durch sein Veto zeitweilig verhindern siehe unten und ernennt zudem alle Bundesrichter wenn auch nur nach Zustimmung des Senats Es gilt das Prinzip der checks and balances also der Kontrolle und des Ausgleichs damit keines der Staatsorgane ubermachtig wird Nicht in der amerikanischen Verfassung enthalten aber als Rechtspraxis anerkannt sind die prasidialen Direktiven Executive Order und Presidential Proclamation Staatsoberhaupt Siegel des Prasidenten auf Half Dollar Munze Der Prasident ist als Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten Inhaber des hochsten Staatsamts Er schliesst im Namen der Vereinigten Staaten Vertrage die vom Senat mit Zweidrittelmehrheit ratifiziert werden mussen er entsendet mit Zustimmung des Senats Diplomaten der Vereinigten Staaten und empfangt Gesandte anderer Staaten offiziell Er ernennt wiederum mit Zustimmung des Senats die Richter der Bundesgerichte insbesondere die Richter des Obersten Gerichtshofs und alle sonstigen Bundesbeamten Die Ernennung der obersten Richter erfolgt auf Lebenszeit Die Befugnis zur Ernennung der sonstigen Bundesbeamten ist vom Kongress mit Ausnahme der wichtigsten Positionen weiterdelegiert worden Der Prasident kann wenn der Senat nicht versammelt ist eine Person ernennen selbst wenn dafur die Senatszustimmung erforderlich ware Recess Appointment Diese Ernennung gilt jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Sitzungsperiode des Senates Der Prasident hat auf Bundesebene das Recht zur Begnadigung Er kann sowohl verurteilte Straftater begnadigen als auch bereits vor einem Urteil eine Begnadigung aussprechen Die Annahme der Begnadigung durch den Beschuldigten gilt dabei als Schuldeingestandnis Manche Prasidenten sprechen kurz vor Ende ihrer Amtszeit noch viele Begnadigungen aus so begnadigte Bill Clinton mehr als 100 Straftater darunter Patty Hearst und seinen Halbbruder Roger Clinton am letzten Tag seiner Prasidentschaft 1 Die Vereinigten Staaten verwendeten als eine der ersten modernen Demokratien die Bezeichnung Prasident anstelle eines Monarchen fur das Staatsoberhaupt Fast alle republikanischen Staaten haben diese Amtsbezeichnung seither in Anlehnung an das amerikanische Vorbild ubernommen Regierungschef Das Kabinett von Prasident Harry S Truman wahrend einer Sitzung im August 1945 Der Prasident ist auch der Regierungschef der Vereinigten Staaten Er fuhrt das von ihm mit Zustimmung des Senats ernannte Kabinett Gleichzeitig hat der Prasident weitere wichtige politische Berater die dem Kabinett nicht angehoren und im Executive Office zusammengefasst sind Der Prasident besitzt im Kabinett eine vollstandige Richtlinienkompetenz da er einen Minister secretary jederzeit entlassen kann Der Prasident hat dem Kongress von Zeit zu Zeit Bericht uber die Lage der Nation zu erstatten Das geschieht meist in der jahrlichen State of the Union Address Oberbefehlshaber Der Prasident ist Oberbefehlshaber der Streitkrafte und auch der Nationalgarde der Bundesstaaten sofern sich diese im Einsatz fur den Bund befinden Obwohl das Recht zur Kriegserklarung nach Artikel I Abschnitt 8 der Verfassung dem Kongress zusteht kann der Prasident den Truppen selbstandig nahezu alle Befehle erteilen sofern er gewisse parlamentarische Kontrollrechte wahrt und nicht formal einen Krieg erklart Uber den Einsatz von Atomwaffen entscheidet die National Command Authority NCA die vom Prasidenten und dem Verteidigungsminister gemeinsam gebildet wird Beide mussen unabhangig voneinander fur einen Einsatz stimmen jeder der beiden hat also ein Vetorecht Zusammenarbeit mit dem Kongress Bill Clinton im Jahr 1997 wahrend seiner State of the Union Address Prasident Gerald Ford wahrend der Unterzeichnung eines Gesetzes 1976 Der Prasident wird nicht vom Kongress gewahlt und kann von diesem nicht entlassen werden Umgekehrt ist auch eine vorzeitige Auflosung von einer der beiden Kammern in der Verfassung nicht vorgesehen so dass der Prasident auch keinen Einfluss auf dessen Zusammensetzung nehmen kann Oftmals gehort der Prasident einer anderen Partei an als die Mehrheit der Abgeordneten in mindestens einer der beiden Kammern des Kongresses In solch einem Fall spricht man von einem Divided government Da das gesamte Reprasentantenhaus und ein Drittel des Senats alle zwei Jahre gewahlt werden kann diese Situation auch mitten in der Amtszeit des Prasidenten entstehen Unbeschadet eines uberparteilichen Konsenses in Notsituationen wie er sich z B nach dem 11 September 2001 trotz eines divided government unter George W Bush zeigte ist naturgemass die Wahrscheinlichkeit dass beide Institutionen gemeinsame Interessen haben und an einem Strang ziehen bei gleicher Parteizugehorigkeit hoher Eine vereinte Regierung ist zwar durchaus keine seltene Erscheinung allerdings tritt sie in manchen Zeitabschnitten haufiger auf als in anderen So war in der ersten Halfte des 20 Jahrhunderts ein unified government die Regel nachdem es in der zweiten Halfte des 19 Jahrhunderts die Ausnahme war Auch in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg erscheint sie aufs Ganze gesehen eher als Ausnahme Auf ein unified government konnte sich Harry S Truman von 1949 bis 1953 stutzen Eisenhower von 1953 bis 1955 Kennedy Lyndon B Johnson und Carter wahrend ihrer gesamten Amtszeit Clinton von 1993 bis 1995 George W Bush von 2003 bis 2007 Barack Obama von 2009 bis 2011 Trump von 2017 bis 2019 Gegenwartig regiert Joe Biden im Rahmen eines unified government Obwohl vom Kongress im Prinzip unabhangig und mit einigem exekutivem Spielraum ausgestattet ist der Prasident trotzdem in der Regel um die Unterstutzung des Kongresses bemuht da dieser als essentieller Teil der Legislative Gesetzesvorhaben der Regierung mittragen und u a auch die Mittel fur die Bundesbehorden bewilligen muss Ohne diese Unterstutzung ist der Handlungsspielraum des Prasidenten stark eingeschrankt Fehlen Mittel fur die Bundesbehorden kann es im Extremfall zu einem sogenannten Government Shutdown kommen bei dem die Angestellten der Bundesbehorden keinen Lohn mehr erhalten und dann in der Regel ihre Arbeit einstellen In der Praxis ist fast jeder Prasident zumindest in Teilen seiner Amtszeit darauf angewiesen einen uberparteilichen Konsens zu finden um regieren zu konnen Der Prasident hat als Verkorperung der Exekutive formal keine Moglichkeit dem Kongress Gesetzesvorhaben vorzulegen In der Praxis werden daher vom Prasidenten geforderte Gesetzentwurfe von dem Prasidenten nahestehenden Abgeordneten in die zustandige Kammer eingebracht Ausserdem kann der Prasident durch informelle Einflussnahme unter anderem auch durch seine Rede zur Lage der Nation Entscheidungen des Kongresses in die von ihm gewunschte Richtung zu lenken versuchen Stimmt er mit der Linie des Kongresses uberhaupt nicht uberein so kann er gegen ein Gesetz ein Veto einlegen das vom Kongress nur mit Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern zuruckgewiesen werden kann Bei einem Veto ist der Prasident darauf beschrankt ein Gesetz als Ganzes anzunehmen oder abzulehnen Ein sogenanntes Line Item Veto das die Ablehnung einzelner Stellen eines Gesetzes ermoglicht ist nicht vorgesehen Ein Versuch im Jahr 1996 dem Prasidenten das Recht auf ein Line Item Veto per Gesetz einzuraumen wurde zwei Jahre spater durch den Obersten Gerichtshof fur verfassungswidrig erklart Es bedarf also einer Verfassungsanderung um dies zu ermoglichen 2 Wahl Ubergang und Einfuhrung in das Amt Hauptartikel Prasidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten Die Wahl des Prasidenten ist relativ kompliziert Ublicherweise stellen sich Interessenten schon ein bis zwei Jahre vor dem Wahltag der Offentlichkeit vor Im Winter des Wahljahres beginnen die sogenannten Vorwahlen die von den Parteien organisiert werden primaries dabei gibt es unterschiedliche Formate Uber die Vorwahlen ihrer Partei erhalten die Kandidaten Wahlleute die dann im Sommer auf den Wahlparteitagen daruber abstimmen wer Prasidentschaftskandidat der Partei werden soll Meist steht aber lange vor dem Parteitag fest wer am meisten Wahlleute auf sich vereint Am Wahltag im November des Wahljahres wahlen die amerikanischen Burger einen Prasidentschaftskandidaten und mit dem gleichen Wahlzettel den dazugehorigen Kandidaten fur die Vizeprasidentschaft So wird in den einzelnen Bundesstaaten ermittelt wer im Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat In den meisten Bundesstaaten erhalt dieser Kandidat alle Wahlleute electors des betreffenden Bundesstaates Das Wahlmannerkollegium bestimmt dann offiziell den Prasidenten Diese Wahl wird spater im Kongress in beiden Parlamentskammern bestatigt Voraussetzungen Um wahlbar zu sein muss ein Kandidat das passive Wahlrecht besitzen er darf also weder Strafgefangener sein noch durch Entmundigung ein Amtsenthebungsverfahren oder anderweitig sein Wahlrecht verloren haben Das Mindestalter betragt 35 Jahre ausserdem muss ein Kandidat seinen Wohnsitz seit mindestens 14 Jahren in den Vereinigten Staaten haben Er muss entweder zum Zeitpunkt der Ratifikation der Verfassung bereits Burger der USA gewesen sein was fur die ersten neun Prasidenten zutraf oder ein natural born citizen der USA sein Letztere Vorschrift ist nicht ganz eindeutig so gab es bei der Kandidatur von John McCain eine Debatte ob er diese Vorschrift erfulle da er in der damals unter Kontrolle der USA stehenden Panamakanalzone geboren wurde 3 Vorherrschende Ansicht ist inzwischen dass jeder Mensch der die Staatsburgerschaft der Vereinigten Staaten durch seine Geburt erlangt hat ein natural born citizen ist Der 14 Zusatzartikel der 1868 ratifiziert wurde schliesst ehemalige Offiziere Beamte oder gewahlte Amtsinhaber von offentlichen Amtern aus wenn sie an einer Rebellion gegen die Vereinigten Staaten beteiligt waren oder ihre Feinde unterstutzt hatten Der Kongress hat das Recht mit einer Zweidrittelmehrheit solche Bewerber trotzdem zuzulassen 1898 wurden pauschal alle Personen wieder zugelassen die bis dahin von der Ausschlussregel des 14 Zusatzartikels betroffen waren 4 Seit 1951 begrenzt der 22 Zusatzartikel die Amtszeit indem er vorschreibt dass niemand mehr als zweimal zum Prasidenten gewahlt werden darf unabhangig davon ob die Amtszeiten aufeinander folgen oder nicht Ein Vizeprasident der durch ein vorzeitiges Ausscheiden des Prasidenten in dieses Amt vorruckt darf sich nur dann zweimal zur Wahl stellen wenn von der Amtszeit des ursprunglichen Amtstragers nicht mehr als zwei Jahre ubrig sind Ein regular gewahlter Prasident kann also maximal acht Jahre amtieren ein ohne Wahl nachgeruckter Vizeprasident kann theoretisch bis zu zehn Jahre im Amt verbleiben Durch den 12 Verfassungszusatz ist geregelt dass niemand zum Vizeprasidenten gewahlt werden darf der nicht die Voraussetzungen erfullt zum Prasidenten gewahlt zu werden Hierdurch kann ein bereits zweifach gewahlter Prasident auch nicht uber den Umweg als Vizeprasident nochmals in das Prasidentenamt gelangen Auch die Nachfolge des Prasidenten der Vereinigten Staaten in der gegenwartigen gesetzlichen Regelung schliesst Personen aus die nicht die Voraussetzungen erfullen zum Prasidenten gewahlt zu werden so dass auch ein Nachrucken als kommissarischer Prasident ausgeschlossen ist Insbesondere die Vorschrift dass der Prasident geburtiger US Amerikaner sein muss wird durchaus hinterfragt da Einwanderer einen grossen Teil der Bevolkerung ausmachen Hintergrund der Vorschrift war ursprunglich das Bestreben kolonialistische Briten vom Prasidentenamt fernzuhalten Der geburtige Osterreicher Arnold Schwarzenegger von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien galt als einer der bekanntesten Kandidaten im Falle der Aufhebung dieser Vorschrift zu der allerdings eine Verfassungsanderung notwendig ware Vorwahlen Grosse Parteien Democratic National Convention im Jahr 1964 Jeder Prasidentschaftskandidat der beiden grossen Parteien also der Demokraten und der Republikaner wird auf deren Parteitag formell gewahlt der im Sommer vor der Wahl abgehalten wird Die Delegierten einer Partei fur diesen Parteitag werden in Vorwahlen primaries bestimmt die von Januar bis ungefahr Juli des Wahljahres durchgefuhrt werden Wahrend ein amtierender und wieder antretender Prasident in der Regel unangefochten wieder von seiner Partei nominiert wird ist das Auswahlverfahren in der Partei des Herausforderers deutlich spannender Die Delegiertenmandate werden entsprechend der Bevolkerungsgrosse in den einzelnen Bundesstaaten vergeben Dadurch kann der Sieg in mehreren grossen Bundesstaaten in Verbindung mit der Tatsache dass dem Kandidaten alle Delegiertenstimmen des Staates zufallen fur einen Kandidaten bereits die Parteinominierung bedeuten Deshalb wird schon in diesen Vorwahlen mit grossem Aufwand Wahlkampf gemacht Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Spenden Die Regeln der Vorwahlen sind sehr komplex und variieren in jedem Bundesstaat und auch zwischen den Parteien Sie werden zudem bei jeder Wahl modifiziert Es gibt im Wesentlichen zwei Typen von Vorwahlen Caucus Manche Staaten fuhren einen Caucus durch Hierbei werden ortliche Versammlungen abgehalten an denen Fursprecher der jeweiligen Kandidaten fur diesen werben Danach werden Stimmen gezahlt oft in mehreren Runden bei denen jeweils der stimmenschwachste Kandidat ausscheidet und sich dessen Anhanger auf einen der anderen Kandidaten festlegen konnen Das Gesamtstimmenergebnis ergibt sich dann aus den Stimmen dieser Versammlungen Demgegenuber wird bei einer primary eine Vorwahl durchgefuhrt bei der registrierte Wahler teilnehmen konnen Dieses Format findet in den meisten Staaten Anwendung Wer an den Caucuses bzw Primaries teilnehmen darf ist ebenso unterschiedlich Teilweise sind die Abstimmungen offen fur alle Burger teils nur fur Wahler die sich fur die jeweilige Partei registriert haben In einigen Staaten gibt es Mischformen bei denen registrierte Wahler die keine Parteipraferenz angegeben haben auch teilnehmen durfen Die Zuteilung der Delegierten erfolgt bei den Demokraten im Wesentlichen proportional zum Wahlergebnis Bei den Republikanern war bis 2012 das Winner take all Prinzip ublich D h hier erhielt der Kandidat mit den meisten Stimmen alle Delegierten des Staates 2016 wurde dies nur noch fur die spateren Vorwahlen erlaubt Jedoch sind immer noch Modelle ublich bei denen der Kandidat mit den meisten Stimmen z B in jedem Fall die Mehrheit der Delegierten erhalt Die nationale Partei legt u a einen Rahmen fur den Terminkalender der Vorwahlen fest da viele Staaten ein Interesse daran haben einen moglichst fruhen Wahltermin festzulegen um im Kampf um die Nominierung noch eine Rolle zu spielen Traditionell beginnen die Vorwahlen mit den Caucuses in Iowa und den Primaries in New Hampshire In einigen Fallen in denen sich der lokale Ableger der jeweiligen Partei nicht an diese Regeln hielt und die Vorwahl z B zu fruh terminierte wurde dies von der nationalen Partei mit dem Entzug einiger oder aller Delegierten beim Parteitag bestraft Ublicherweise gibt es ungefahr Anfang Marz einen als Super Tuesday bezeichneten Dienstag an dem die grosste Anzahl Staaten gleichzeitig Vorwahlen abhalten und der daher oft als entscheidende Etappe zur Nominierung gesehen wird In der Praxis nehmen nie alle erklarten Kandidaten an der ganzen Vorwahlsaison teil Vielmehr ist es so dass nach und nach Kandidaten aufgeben die keine Erfolgschance mehr sehen Am Ende bleiben nur der designierte Kandidat presumptive nominee und solche Kandidaten die trotz Aussichtslosigkeit im Rennen verbleiben oder ihre Kandidatur zu spat zuruckgezogen haben um noch von den Wahlzetteln in den spateren Vorwahlstaaten gestrichen zu werden In seltenen Fallen dauert der Kampf um die Nominierung lange an ein Beispiel hierfur sind die Vorwahlen 2008 bei denen Hillary Clinton sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Barack Obama lieferte und erst nach Abschluss aller Vorwahlen aufgab Die in den Vorwahlen bestimmten Delegierten sind zumindest im ersten Wahlgang auch dazu verpflichtet fur den Kandidaten zu stimmen fur den sie gewahlt wurden Eine weitere Besonderheit der Parteitage ist dass auch die bewohnten Aussengebiete der USA einige Delegierten entsenden und somit Einfluss auf die Nominierung nehmen konnen auch wenn sie bei den Wahlen im November kein Stimmrecht haben Beide Parteien haben zudem auch Delegierte die nicht uber die Vorwahlen bestimmt wurden sondern durch ihre Position als aktiver Politiker ein Stimmrecht beim Parteitag haben Bei den Demokraten wird von sogenannten Superdelegierten gesprochen die derzeit ca 15 Prozent der Delegierten ausmachen Da deren Stimmen das Ergebnis der Vorwahlen bei vergangenen Parteitagen auch kippen konnten waren und sind diese umstritten Zuletzt wurde 2018 eine Reform beschlossen nach der zwei Drittel der Superdelegierten an die Ergebnisse ihrer Staaten gebunden sind Zudem haben Superdelegierte im ersten Wahlgang kein Stimmrecht mehr Die Republikaner haben auch ungebundene Delegierte Diese sind aber deutlich weniger zahlreich und spielen eine weniger grosse Rolle Nach Abschluss der Vorwahlen werden auf grossen Parteitagen National Conventions der jeweiligen Parteien die entsprechenden Kandidaten formal bestatigt Gleichzeitig gibt der Prasidentschaftskandidat an wen er als Kandidaten fur die Vizeprasidentschaft nominiert Auch dieser Kandidat wird in der Regel vom Parteitag bestatigt Nominierungsparteitage sind seit den 1830er Jahren ublich Geht kein Kandidat mit einer Mehrheit in den Parteitag geht kommt es zu einer brokered convention dt vermittelter Parteitag bei der mehrere Abstimmungsrunden abgehalten werden mussen Dies war lange Zeit der Normalfall insbesondere bei den Demokraten die von 1832 bis 1936 eine Zweidrittelmehrheit der Delegierten zur Nominierung vorschrieben Seit Beginn des 20 Jahrhunderts begannen verschiedene Staaten Vorwahlen einzufuhren Diese hatten aber lange Zeit keinen bindenden Charakter Auch danach gab es Parteitage an denen mehrere Abstimmungen durchgefuhrt werden mussten zuletzt 1948 bei den Republikanern und 1952 bei den Demokraten Nachdem der Parteitag der Demokraten 1968 chaotisch verlief und zu grosser Uneinigkeit fuhrte u a weil der letztendlich nominierte Prasidentschaftskandidat Hubert H Humphrey zuvor bei keiner der 13 Vorwahlen als Kandidat angetreten war wurden die Regeln verscharft Eine Folge davon war dass die meisten Staaten es als einfachste Moglichkeit sahen den neuen Regeln zu folgen indem sie eine Vorwahl durchfuhrten Dem folgten auch zunehmend die Republikaner 1992 fuhrten die Republikaner in 39 Staaten und die Demokraten in 40 Staaten Vorwahlen durch Hierdurch sind umkampfte Abstimmungen seltener geworden da der Sieger im Vorfeld schon feststeht so dass nur noch wenige Stimmen an Aussenseiter gehen Selbst in knappen Rennen wie zwischen Barack Obama und Hillary Clinton im Jahr 2008 kann dies dadurch gelost werden dass die Abstimmung vorzeitig abgebrochen und auf Antrag die Nominierung per Akklamation durchgefuhrt wird Kleine Parteien Die grosseren der kleinen Parteien wie die Libertare Partei oder die Grune Partei halten auch Vorwahlen zur Bestimmung von Parteitagsdelegierten ab jedoch nicht in allen Bundesstaaten Im Gegensatz zu den grossen Parteien ist fur die kleinen Parteien auch nicht garantiert dass sie in allen Bundesstaaten auf dem Stimmzettel stehen Sie mussen in jedem Bundesstaat die jeweiligen Hurden hierfur uberwinden Dies gelingt nur den wenigsten Parteien In vielen Staaten besteht auch die Moglichkeit des Write In d h die Wahler konnen in einem freien Feld einen Kandidaten ihrer Wahl eintragen Bei der letzten Prasidentschaftswahl 2020 war einzig der Kandidat der Libertaren Partei uberall ohne Write In wahlbar Der Kandidat der Grune Partei war in immerhin so vielen Staaten wahlbar dass er auch ohne Write ins hatte siegen konnen Alle anderen Kandidaten waren fur einen Sieg auf Write In Stimmen angewiesen gewesen Wahltag Der 44 Prasident Barack Obama beim Wahltag am 4 November 2008 Die Wahl zum Prasidenten findet stets am ersten Dienstag nach dem 1 November statt also am 2 bis 8 November in einem Jahr das ohne Rest durch vier teilbar ist 1788 1792 2016 2020 2024 usw Dieser Tag hat folgenden Hintergrund Zum einen sollte die Wahl nach der Ernte stattfinden Zum anderen sollten die Wahllokale aufgesucht werden konnen ohne auf den sonntaglichen Kirchgang zu verzichten Da in der Grunderzeit die Wahllokale haufig weit entfernt waren erschien der Dienstag als sinnvoller Tag um die Lokale nach dem Kirchgang erreichen zu konnen Da bei Rucktritt oder Tod des Amtsinhabers die Nachfolge geregelt und keine vorgezogene Neuwahl vorgesehen ist werden die Wahlen schon seit Grundung der Vereinigten Staaten immer in diesem Turnus durchgefuhrt Ein Termin gegen Ende des Jahres wurde schon von Anfang an gewahlt Die aktuelle Regelung besteht seit 1845 Zuvor fanden die Wahlen nicht am selben Tag sondern uber einen langeren Zeitraum von ungefahr Ende Oktober bis Anfang Dezember statt In der Regel haben nur die zwei Vorschlage der beiden grossen Parteien eine Chance auf den Wahlsieg Zwar wechselten die Parteien in den ersten 100 Jahren des Bestehens der USA mehrfach aber noch nie konnte eine der schwacheren Parteien mehr als einen Achtungserfolg erzielen Die Wahler stimmen fur eines der moglichen aus Prasidentschaftskandidat und Vizeprasidentschaftskandidat bestehenden tickets Bei der Entscheidung wer zum Prasidenten und zum Vizeprasidenten gewahlt ist zahlt jedoch nicht wer bundesweit die meisten Wahlerstimmen erhalten hat Vielmehr wird diese Entscheidung einem Wahlkollegium uberlassen dem sogenannten Electoral College Dieses besteht aus 538 Personen die von den Wahlern in den einzelnen Bundesstaaten und im Bundesdistrikt gewahlt werden Diese Zahl entspricht der Gesamtzahl der Abgeordneten im Reprasentantenhaus 435 und im Senat 100 sowie dreier Wahlmanner fur den sonst im Kongress nicht vertretenen Regierungsbezirk Washington D C Mit Ausnahme der Staaten Nebraska und Maine wo ein Teil der Wahlmanner mit einfacher Mehrheit einzeln nach Wahlbezirken gewahlt wird entfallen alle Wahlmanner aus einem Bundesstaat auf den Vorschlag der in jenem Bundesstaat die meisten Stimmen erhalten hat Hierdurch reicht schon ein knapper Sieg in einem Bundesstaat um alle dessen Wahlmannerstimmen zu erhalten Zudem kommt kleinen Staaten ein grosseres relatives Stimmgewicht zu so hat der bevolkerungsreichste Staat Kalifornien 55 Wahlmannerstimmen zwar gemass Bevolkerungszahlung 2010 die 66 1 fache Einwohnerzahl des bevolkerungsarmsten Staates Wyoming 3 Wahlmannerstimmen aber nur die 18 3 fache Wahlmannerstimmenzahl Durch diese Besonderheiten kann es vorkommen dass ein Prasidentschaftskandidat zwar mehr Stimmen erhalten hat als sein Konkurrent aber dennoch weniger Wahlmanner zugesprochen bekommt und somit auch nicht gewahlt wird Dies kam bislang bei den Wahlen 1824 1876 1888 2000 und 2016 vor Der offensichtliche Gewinner am Wahltag wird bis er seine erste Amtsperiode antritt als President elect deutsch gewahlter Prasident tituliert Prasidentschaftsubergang Hauptartikel Prasidentschaftsubergang der Vereinigten Staaten Zwischen Wahl und Amtseinfuhrung wird sofern ein neuer Prasident gewahlt wurde ein Regierungswechsel vorbereitet Als politischer Prozess wurde dieser 1963 mit dem Presidential Transition Act of 1963 Pub L 88 277 gesetzlich eingefuhrt um bei der Machtubergabe eine gute Staatsfuhrung zu gewahrleisten Verschiedene Gesetze sind darauf ausgerichtet dem President elect die Einarbeitung in das Amt zu erleichtern und enthalten Nachfolgeregelungen fur den Fall seiner Nichtwahlbarkeit durch das Wahlmannerkollegium Wahlmannerkollegium Hauptartikel Electoral College Verteilung der Wahlmanner fur die Prasidentschaftswahlen 2012 bis 2020 Von der Offentlichkeit weitgehend unbeachtet treffen sich die Wahlmanner der Staaten in den einzelnen Bundesstaaten im Dezember nach der Wahl zur Stimmabgabe Das 538 kopfige Wahlmannerkollegium tritt als solches also nie zusammen Die Wahlmanner geben ihre Stimmen fur Prasident und Vizeprasident getrennt ab Sie sind zwar gehalten die Stimme demjenigen Kandidaten zu geben auf dessen Konto sie gewahlt wurden das wird jedoch durch die geheime Wahl oder durch sehr niedrige Strafen im Falle des Nichteinhaltens nicht garantiert Aus diesem Grund kommt es regelmassig vor dass einzelne Wahlmanner entgegen dem Wahlerauftrag stimmen Allerdings hat ein solcher faithless elector untreuer Wahlmann noch nie dazu gefuhrt dass der andere Kandidat gewahlt wurde Bis 1800 wurden Prasident und Vizeprasident nicht getrennt gewahlt sondern der Erstplatzierte wurde Prasident der zweite Vizeprasident Nachdem die Wahl 1800 zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr gefuhrt hatte wurde diese Regel durch den 1804 in Kraft getretenen 12 Verfassungszusatz geandert Auszahlung und Vereidigung Siehe auch Prasidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten Auszahlung der Stimmen Hauptartikel Amtseinfuhrung des Prasidenten der Vereinigten Staaten Lyndon B Johnson legt am 22 November 1963 den Eid ab zwei Stunden nachdem sein Vorganger John F Kennedy ermordet wurde Rechts neben Johnson an Bord des Prasidentenflugzeugs steht die Witwe Kennedys Anfang Januar nach der Wahl werden die Stimmabgaben der Wahlmanner in den 51 Gebietseinheiten dann in einer seltenen gemeinsamen Sitzung von Senat und Reprasentantenhaus ausgezahlt Diese Aufgabe kommt dem Prasidenten des Senats also dem noch amtierenden Vizeprasidenten zu Nach Ende der Auszahlung verkundet dieser wer zum Prasidenten und zum Vizeprasidenten gewahlt worden ist Hat keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit der Wahlmannerstimmen also 270 auf sich vereinigt so wahlt gegebenenfalls das Reprasentantenhaus den Prasidenten und der Senat den Vizeprasidenten Im Reprasentantenhaus gilt dabei ein spezieller Wahlmodus Die Abgeordneten eines Staates haben gemeinsam eine Stimme die sie einem der drei Kandidaten mit den meisten Stimmen im Wahlmannerkollegium geben mussen Konnen sie sich nicht einigen gibt der Staat keine Stimme ab Der Kandidat der die Mehrheit der Staaten derzeit 26 hinter sich vereinigen kann ist zum Prasidenten gewahlt Ein solcher Fall ist jedoch angesichts der meist eindeutigen Zweiteilung des amerikanischen Parteiensystems seit rund zweihundert Jahren nicht mehr vorgekommen Der letzte Prasident der durch das Reprasentantenhaus gewahlt wurde war John Quincy Adams im Jahr 1824 nachdem die damalige Wahl keine eindeutige Mehrheit der Wahlmannerstimmen erbracht hatte Bis zur Verabschiedung des 20 Verfassungszusatzes fand diese Wahl im scheidenden Kongress statt seitdem ist das neu gewahlte Reprasentantenhaus zustandig Da der District of Columbia kein Staat ist und im Reprasentantenhaus nur einen nicht stimmberechtigten Abgeordneten hat verliert er in diesem Wahlverfahren wieder sein Stimmrecht Am auf die Wahl folgenden 20 Januar schliesslich wird zunachst der Vizeprasident dann der Prasident um genau 12 00 Uhr Ortszeit in der Bundeshauptstadt vereidigt Zwischen Volkswahl im November und Vereidigung liegen also uber zwei Monate Das hat den Hintergrund dass es noch Wahlmodalitaten gibt und der Gewahlte president elect seine Regierungsmannschaft noch zusammenstellen muss In fruheren Zeiten dauerte das zum Teil lange Reisen noch wesentlich langer als heute darum fand bis einschliesslich 1933 die Vereidigung sogar erst am 4 Marz statt Mit dem 20 Verfassungszusatz wurde das Datum dann auf den 20 Januar verlegt Der Eid lautet I do solemnly swear or affirm that I will faithfully execute the office of President of the United States and will to the best of my ability preserve protect and defend the Constitution of the United States Ich schwore oder gelobe feierlich dass ich das Amt des Prasidenten der Vereinigten Staaten getreulich ausuben und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kraften erhalten schutzen und verteidigen werde Traditionellerweise nennt der Prasident nach I seinen Namen legt den Eid auf eine Bibel ab und fugt die Worte so help me God so wahr mir Gott helfe hinzu das gehort aber nicht zur verfassungsmassig vorgeschriebenen Eidesformel 5 Amtszeit Prasidenten Gruppenbild vom 4 November 1991 Gerald Ford Richard Nixon George Bush Sr Ronald Reagan und Jimmy Carter Prasidenten Gruppenbild vom 7 Januar 2009 George Bush Sr Barack Obama George W Bush Bill Clinton und Jimmy Carter Die Amtszeit des Prasidenten betragt vier Jahre Sie beginnt am 20 Januar um 12 00 Uhr und endet nach vier Jahren wieder um dieselbe Zeit Ein Prasident kann maximal zwei Amtszeiten absolvieren siehe unten Die Amtszeit kann durch Rucktritt oder Tod vorzeitig enden Nachfolge bei vorzeitigem Amtsende Hauptartikel Nachfolge des Prasidenten der Vereinigten Staaten Scheidet der Prasident vorzeitig aus dem Amt aus so wird der Vizeprasident sofort neuer Prasident Dessen Amtszeit endet mit dem ursprunglichen Ende der Amtszeit des Vorgangers Scheidet der Vizeprasident vorher aus dem Amt so kann der Prasident gemass dem 25 Verfassungszusatz mit Zustimmung von Senat und Reprasentantenhaus einen neuen Vizeprasidenten ernennen Gibt es zum Zeitpunkt der Vakanz des Prasidentenamtes trotzdem keinen Vizeprasidenten so regelt der Presidential Succession Act dass der Sprecher des Reprasentantenhauses geschaftsfuhrender Prasident wird Steht auch dieser nicht zur Verfugung sind der Prasident pro tempore des Senats der Vereinigten Staaten und dann die Kabinettsmitglieder die nachsten in der Reihe Moglichkeit der Wiederwahl Vor 1951 gab es noch keine formelle Beschrankung der Wiederwahl Allerdings hatte der erste Prasident George Washington auf eine dritte Amtszeit verzichtet was von fast allen seinen Nachfolgern als Tradition beibehalten wurde Nur Theodore Roosevelt der 1912 vergeblich fur eine dritte Amtszeit kandidierte und Franklin D Roosevelt hielten sich nicht an diese Tradition Letzterer kandidierte erfolgreich 1940 fur eine dritte und 1944 fur eine vierte Amtszeit er starb im April 1945 im Amt Im Jahr 1947 initiierte der Kongress den Verfassungszusatz der nur noch die einmalige Wiederwahl zulasst Er trat als 22 Verfassungszusatz im Jahr 1951 in Kraft als wie von der Verfassung verlangt drei Viertel der Bundesstaaten ihre Zustimmung gegeben hatten Seitdem darf ein Prasident nur einmal wiedergewahlt werden Dabei ist es belanglos ob die bisherigen Amtszeiten direkt aufeinander gefolgt sind oder nicht Allerdings ist es dennoch moglich dass eine Person langer als acht Jahre Prasident ist Scheidet der Prasident vorzeitig aus dem Amt aus wird der Vizeprasident zum neuen Prasidenten und vollendet die angebrochene vierjahrige Amtszeit seines Vorgangers Dieser Vizeprasident darf sich zur Wiederwahl stellen wenn er von den vier Jahren nicht mehr als zwei amtiert hat Eine Person kann also hochstens knapp zehn Jahre Prasident sein Die knapp zwei Jahre die ein Vizeprasident als Nachrucker amtiert hat und dann zwei volle eigene Amtszeiten Im ungunstigsten Fall kann so ein Vizeprasident nur etwas mehr als sechs Jahre lang Prasident sein So hatte Prasident Lyndon B Johnson im Jahr 1968 erneut kandidieren durfen Johnson hatte ab 1961 als Vizeprasident unter John F Kennedy gedient Nach Kennedys Ermordung im November 1963 amtierte Johnson weniger als zwei Jahre als Prasident Daraufhin gewann Johnson 1964 die Wahl fur eine eigene Amtszeit 1965 1969 Johnson gab am 31 Marz 1968 bekannt nicht zur Wahl 1968 anzutreten Anders sah es im Fall von Gerald Ford aus Die Amtsperiode seines Vorgangers Richard Nixon hatte normalerweise von 1973 bis 1977 gedauert Bereits im August 1974 trat Nixon zuruck und Ford wurde Prasident Er amtierte dann fur mehr als zwei Jahre in jener Amtsperiode Hatte Ford die Wahl 1976 gewonnen er verlor gegen Jimmy Carter hatte er 1980 nicht mehr kandidieren konnen Umstritten ist es ob eine Person ihre Amtszeit noch auf andere Weise verlangern kann So besagt der Wortlaut des Verfassungszusatzes dass eine Person nicht mehr als zweimal ins Prasidentenamt gewahlt werden darf Es ist jedoch moglich noch auf andere Wege ins Amt zu gelangen Wenn ein Prasident vorzeitig das Amt beendet wird der Vizeprasident zum Nachfolger Ist dies nicht moglich wird der Sprecher des Reprasentantenhauses neuer Prasident Allerdings besagt der 12 Verfassungszusatz Eine Person ist nur dann zum Vizeprasidenten wahlbar wenn sie auch zum Prasidentenamt wahlbar ist Daraus liesse sich logisch folgern dass ein ehemaliger Prasident der nicht mehr als Prasident kandidieren darf auch kein Kandidat fur die Vizeprasidentschaft sein darf Ein solcher Vizeprasident konnte bei Bedarf namlich nicht den Prasidenten ersetzen Diese Interpretation ist aber umstritten denn man konnte argumentieren dass ein Vizeprasident eben nicht der Prasident ist und auch nicht werden muss 6 7 8 Da bisher kein ehemaliger Prasident als Vizeprasident kandidiert hat wurde die Frage noch nicht hochstrichterlich uberpruft Hillary Clinton die 2016 als Prasidentschaftskandidatin der Demokraten gegen Donald Trump antrat hatte nach eigenen Angaben zunachst erwogen ihren Ehemann Bill Clinton als Vizeprasidenten zu nominieren Bill Clinton hatte 1993 bis 2001 als Prasident gedient Ihr sei von dem Plan abgeraten worden weil er verfassungswidrig sei 9 Vorzeitiges Amtsende Der Kongress kann durch ein Amtsenthebungsverfahren Impeachment den Prasidenten seines Amtes entheben Als mogliche Grunde fur ein solches Verfahren werden in der Verfassung Verrat Bestechung und andere High Crimes and Misdemeanors genannt Letzterer Begriff stammt aus dem englischen Recht und beinhaltete zu der Zeit als die Verfassung geschrieben wurde allgemein Amtsmissbrauch und Fehlverhalten in offentlichen Amtern Wenn durch das Reprasentantenhaus in einfacher Mehrheit ein Beschluss zum Impeachment gefasst wurde wird vom Senat nach einem gerichtsartigen Verfahren ein Urteil gefallt der Prasident kann mit einer Zweidrittelmehrheit des Amtes enthoben werden In der US Geschichte wurden drei Impeachment Verfahren gegen US Prasidenten durchgefuhrt welche allesamt scheiterten die Verfahren gegen Andrew Johnson 1868 Bill Clinton 1999 und das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump 2020 10 endeten jeweils mit einem Freispruch Bei Johnson wurde zwar eine deutliche Mehrheit erreicht aber die Zweidrittelmehrheit wurde knapp verfehlt Bei Clinton und Trump wurde im Senat auch keine einfache Mehrheit erreicht Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump wurde am 6 Januar 2021 nach der gewaltsamen Ersturmung des Kapitols in Washington eingeleitet also kurz vor dem regularen Ende seiner Amtszeit Im Jahr 1974 stand Prasident Richard Nixon wegen der Watergate Affare unter Druck Allerdings gab es kein Impeachment Verfahren Damals behandelte zwar bereits der zustandige Ausschuss des Reprasentantenhauses die Frage Es zeichnete sich eine Mehrheit fur eine Anklageerhebung ab Nixon kam einer wahrscheinlichen Verurteilung jedoch zuvor indem er zurucktrat Der Prasident kann auch fur amtsunfahig erklart werden Dies kann er selbst tun woraufhin der Vizeprasident das Amt kommissarisch ausubt bis der Prasident sich wieder als amtsfahig erklart Dies ist schon mehrfach vorgekommen wenn der Prasident sich medizinischen Behandlungen unterzog die eventuell zu vorubergehender Amtsunfahigkeit fuhren konnten Der Vizeprasident und eine Mehrheit des Kabinetts konnen den Prasidenten ebenfalls fur amtsunfahig erklaren Sie erklaren dies schriftlich gegenuber dem Sprecher des Hauses und dem president pro tempore des Senates Die Befugnisse des Prasidenten gehen dann auf den Vizeprasidenten uber Der Prasident kann danach dennoch erklaren dass er amtsfahig sei und seine Befugnisse nach vier Tagen Wartezeit wieder ubernehmen Erneuern der Vizeprasident und die Mehrheit des Kabinetts ihre Erklarung muss der Kongress innerhalb von 21 Tagen entscheiden Die Erklarung der Amtsunfahigkeit kann dann nur durch eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Kongresses aufrechterhalten werden Siehe auch Amtsenthebungsverfahren Vereinigte Staaten Die Amtszeit eines geschaftsfuhrenden Prasidenten siehe oben ist ebenfalls begrenzt Die Person bleibt so lange im Amt bis ein gewahlter Prasident das Amt antritt das maximal bis zur nachsten Wahl Ist ein geschaftsfuhrender Prasident wegen einer vorubergehenden Amtsunfahigkeit sowohl des Prasidenten als auch des Vizeprasidenten im Amt endet die Amtszeit automatisch sobald einer der beiden wieder amtsfahig ist Die 2 Jahres Regelung zum Vizeprasidenten gilt fur geschaftsfuhrende Prasidenten sinngemass Entlohnung und PrivilegienDem ersten Prasidenten George Washington stand ein jahrliches Gehalt in Hohe von 25 000 US Dollar zu das er als wohlhabender Mann nicht annahm Seit 2001 erhalt der Prasident ein Gehalt in Hohe von 400 000 US Dollar pro Jahr Donald Trump hatte nach seinem Wahlsieg im Herbst 2016 angekundigt nach seinem Amtsantritt auf ein Prasidentengehalt zu verzichten und lediglich symbolisch einen Dollar pro Jahr anzunehmen was er nach einem grossen Mediendruck auch tat Vor ihm hatten bereits Herbert Hoover und John F Kennedy ihr Gehalt gespendet 11 Die heutigen Prasidenten konnen im Weissen Haus leben und arbeiten allerdings wird ihnen die private Nutzung der Kuche in Rechnung gestellt es sei denn es handelt sich um ein offizielles Staatsbankett Sie konnen an Bord der Air Force One und anderer dem Prasidenten zur Verfugung stehender Verkehrsmittel alle Dinge erledigen die zur Erfullung ihrer Aufgaben notwendig sind Ferner steht dem Amtsinhaber der Landsitz des Prasidenten in Camp David zur Verfugung auf den auch auslandische Wurdentrager haufig eingeladen werden Der Prasident und seine Familie werden jederzeit vom Secret Service beschutzt Traditionell dient das Gehalt des Prasidenten des hochsten Amtstragers in den Vereinigten Staaten als Obergrenze fur die Bezahlung von Regierungsangestellten Daher musste 2001 als sich das Gehalt von hohen Beamten dem des Prasidenten immer weiter annaherte die Entlohnung des Prasidenten angehoben werden um diese Beamten weiterhin nach diesem Muster bezahlen zu konnen Auch fruhere Prasidenten und ihre Familie erhalten bis zum Tod des Prasidenten Personenschutz von 1997 bis 2013 galt dies nur fur hochstens zehn Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Amt Hinzu kommen Leistungen wie ein kostenloses Buro ein Diplomatenpass und Haushaltsmittel fur Burohilfe und Assistenten Im Jahr 2020 betrug die Pension 205 700 US Dollar pro Jahr 12 13 Grundlage fur die Anspruche nach der Prasidentschaft ist der 1958 verabschiedete Former Presidents Act Er wurde erlassen als bekannt wurde dass der 1953 aus dem Amt geschiedene Harry S Truman lediglich etwas mehr als 100 Dollar Pensionsgelder aus seiner Zeit bei den Streitkraften erhielt Prasidenten der Vereinigten Staaten erhalten auch nach ihrer Amtszeit Briefings der US amerikanischen Geheimdienste 14 Amtssitz Das Weisse Haus Amtssitz des Prasidenten Das Oval Office Arbeitszimmer des Prasidenten Hier wahrend der Amtszeit von Jimmy Carter im Jahr 1978 Der Prasident hat seinen traditionellen Amtssitz im Weissen Haus in Washington Das Haus mit dessen Grundsteinlegung 1792 die Stadtbebauung der heutigen amerikanischen Hauptstadt begann steht seit 1800 dem amerikanischen Prasidenten und seiner Familie zur Verfugung Es wurde 1814 im Britisch Amerikanischen Krieg zerstort und 1819 wiederaufgebaut Das Oval Office im Westflugel des Weissen Hauses das Arbeitszimmer des US Prasidenten wird durch umfangreiche Sicherheitsmassnahmen geschutzt Ein Bunker unter dem Ostflugel des Weissen Hauses das Presidential Emergency Operations Center schutzt den Prasidenten und seinen Stab in Notfallen Protokollarische EhrenDer Prasident der Vereinigten Staaten fuhrt keine weiteren Titel die protokollarisch korrekte Anrede ist schlicht The President bzw Mister President Die Frage mit welchen protokollarischen Ehren und Titeln der Prasident zu bedenken sei war eine der ersten Fragen die den ersten Kongress im Fruhjahr und Sommer 1789 beschaftigten Insbesondere Vizeprasident John Adams sowie die Mehrheit der Senatoren sprachen sich fur die Einfuhrung von Titeln aus So schlug ein Senatskomitee die Anrede His Highness the President of the United States of America and Protector of their Liberties vor und einer verbreiteten aber wohl unwahren Legende zufolge soll Washington selbst die Anrede His High Mightiness Mightiness dt Machtigkeit Gewaltigkeit favorisiert haben Die Mehrheit des Reprasentantenhauses weigerte sich jedoch jegliche Titel einzufuhren die nicht von der Verfassung vorgesehen waren so dass bis heute die blosse Amtsbezeichnung auch die korrekte Anrede darstellt source source track Hail to the Chief gespielt von der U S Army Ceremonial Band Bei offentlichen Auftritten des Prasidenten erklingt wie vom Verteidigungsministerium 1952 festgelegt als Prasidialsalut nach vier ruffles and flourishes Trommelwirbel und Fanfaren die Melodie selten das Lied Hail to the Chief Stattdessen kann auch das Abspielen der Nationalhymne The Star Spangled Banner erfolgen 15 Transportmittel Die Air Force One ist das primare Flugzeug des Prasidenten der Vereinigten Staaten hier uber dem Mount Rushmore 2001 Um auch wahrend der Abwesenheit vom Amtssitz die Amtsgeschafte wahrnehmen zu konnen kann der Prasident unter anderem auf zwei besonders ausgestattete Flugzeuge vom Typ Boeing VC 25A zuruckgreifen Sie sind im Volksmund als Air Force One bekannt Allerdings ist diese Bezeichnung nicht diesen zwei Flugzeugen fest zugewiesen Vielmehr erhalt jedes Luftfahrzeug der amerikanischen Luftstreitkrafte den Rufnamen Air Force One sobald sich der Prasident an Bord befindet Luftfahrzeuge des Marine Corps erhalten den Rufnamen Marine One Diesen Rufnamen erhalt derzeit der Hubschrauber welchen der Prasident hauptsachlich fur den Transport vom Weissen Haus zur Andrews Air Force Base Heimatflugplatz der Regierungsflugzeuge verwendet Der vorher fur diesen Zweck verwendete Hubschrauber des Heeres trug analog den Rufnamen Army One Navy One und Coast Guard One sind die entsprechenden Rufnamen fur Luftfahrzeuge der Marine und der Kustenwache Navy One wurde erstmals verwendet als George W Bush 2003 den Flugzeugtrager USS Abraham Lincoln mit einem Dusenflugzeug der Navy besuchte Coast Guard One wurde bislang noch nicht verwendet Executive One ist der Rufname fur Zivilflugzeuge bei denen sich der Prasident an Bord befindet Als Dienstwagen steht dem Prasidenten ein Cadillac DTS der Version 2006 zur Verfugung inoffiziell auch als Cadillac One bezeichnet Der Cadillac von Ex Prasident Obama tragt auch den Spitznamen The Beast 16 VerschiedenesWahl Hauptartikel Prasidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten Aufgrund des Wahlmannersystems kann es vorkommen dass ein Kandidat Prasident wird obwohl sein Gegenkandidat mehr Stimmen erhalten hat siehe Popular Vote 1824 John Quincy Adams hatte 44 804 Stimmen weniger als Andrew Jackson 1876 Rutherford B Hayes hatte 264 292 Stimmen weniger als Samuel J Tilden 1888 Benjamin Harrison hatte 95 713 Stimmen weniger als Grover Cleveland 2000 George W Bush hatte 540 520 Stimmen weniger als Al Gore 2016 Donald Trump hatte etwa 2 85 Millionen Stimmen weniger als Hillary Clinton 17 George Washington vereinte bei den beiden ersten Prasidentschaftswahlen 1789 und 1792 jeweils samtliche Wahlmannerstimmen auf sich was nach ihm keinem Prasident mehr gelang wenngleich bei acht weiteren Wahlen Wahlmanner Stimmanteile von mehr als 90 erreicht wurden darunter James Monroe 1820 231 Wahlmannerstimmen bei einer Gegenstimme 99 57 Franklin D Roosevelt 1936 523 zu 8 98 49 Ronald Reagan 1984 525 zu 13 97 58 und Richard Nixon 1972 520 zu 17 96 65 Am anderen Ende der Skala findet sich die Wahl von 1824 als keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Wahlmannerstimmen auf sich vereinte und das Reprasentantenhaus John Quincy Adams zum Prasidenten kurte der bis heute der einzige Prasident ist der ohne Mehrheit der Wahlmanner in dieses Amt gelangte Rutherford B Hayes wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von einer einzigen Wahlmannerstimme gewahlt was allerdings auch auf die Besonderheiten der Wahl von 1876 zuruckzufuhren war als es bei zunachst unklarem Wahlausgang und unklarer Zusammensetzung des Wahlmannerkollegiums zu einem Konflikt kam der letzten Endes durch einen Kompromiss beigelegt wurde In mehreren weiteren Wahlen wurden nur knappe Mehrheiten an Wahlmannern erzielt so etwa im Jahr 2000 als George W Bush 271 gegen 266 Wahlmannerstimmen und 1796 als John Adams 71 zu 68 Wahlmannerstimmen erzielten Im Falle der Wahl von 1800 kam es zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr wonach Jefferson nach sechsunddreissig Wahlgangen im Reprasentantenhaus zum Prasidenten gewahlt wurde Gerald Ford war vom 9 August 1974 bis zum 20 Januar 1977 Prasident ohne je vom amerikanischen Volk als Prasident oder Vizeprasident gewahlt worden zu sein Prasident Richard Nixon hatte Ford fur das Amt des Vizeprasidenten nominiert nachdem Spiro Agnew am 10 Oktober 1973 nach Korruptionsvorwurfen zuruckgetreten war Ein knappes Jahr spater als Nixon aufgrund der Watergate Affare selbst zuruckgetreten war ruckte Ford ins Prasidentenamt auf Er kandidierte 1976 fur eine zweite Amtszeit und verlor diese Wahl gegen den Demokraten Jimmy Carter Als erste Frau kandidierte 1872 lange bevor Frauen in den USA auf Bundesebene das aktive Wahlrecht hatten Victoria Woodhull fur die Prasidentschaft 2016 war Hillary Clinton die erste Frau die von einer der beiden grossen Parteien fur das Prasidentenamt nominiert wurde 16 Prasidenten waren zuvor Vizeprasident Acht Tyler Fillmore A Johnson Arthur T Roosevelt Coolidge Truman L Johnson ubernahmen das Amt nach dem Tod des Prasidenten einer Ford weil der Prasident wahrend der Amtszeit zurucktrat Vier amtierende Vizeprasidenten J Adams Jefferson van Buren G H W Bush wurden in einer regularen Wahl unmittelbar zum Prasidenten gewahlt bei einem Prasidenten Biden lagen zwischen dem Ende der Amtszeit als Vizeprasident und dem Beginn der Prasidentschaft vier Jahre bei Nixon waren es acht Jahre Theodore Roosevelt Calvin Coolidge Harry S Truman und Lyndon B Johnson waren daruber hinaus die einzigen nachgeruckten Vizeprasidenten die anschliessend die nachste Wahl gewannen Nur ein einziges Mal unter Prasident John Adams einem Foderalisten gehorten Prasident und Vizeprasident unterschiedlichen politischen Lagern an da Adams Vizeprasident Thomas Jefferson den Republikaner Demokraten angehorte Abraham Lincoln ein Republikaner und Andrew Johnson ein Demokrat des Flugels seiner Partei der fur die Fortsetzung des Burgerkriegs pladierte gehorten ebenfalls unterschiedlichen Parteien an waren aber gemeinsam im Rahmen der Wahlplattform der National Union Party angetreten Nur vier Prasidenten wurden bislang ohne die Stimmen der Staaten ihres Wohnorts gewahlt James K Polk Tennessee bei seiner Wahl 1844 er verlor zudem in seinem Geburtsstaat North Carolina Woodrow Wilson New Jersey bei seiner Wiederwahl 1916 Richard Nixon New York bei seiner ersten Wahl 1968 sowie Donald Trump New York zugleich sein Geburtsstaat zudem Heimatstaat seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton die den Staat acht Jahre im US Senat vertrat Amtsinhaber Prasident mit der langsten Amtszeit Franklin D Roosevelt 1933 1945 Prasident mit der kurzesten Amtszeit William Henry Harrison 4 Marz 4 April 1841 Grover Cleveland absolvierte als einziger Prasident zwei Amtszeiten die nicht aufeinander folgten 1885 1889 und 1893 1897 Hauptartikel Liste der Prasidenten der Vereinigten Staaten 13 Prasidenten gewannen zwei aufeinanderfolgende Wahlen Franklin D Roosevelt gewann als einziger vier aufeinanderfolgende Wahlen 1932 1936 1940 und 1944 Grover Cleveland gewann als einziger Prasident in der Geschichte der USA zwei nicht direkt aufeinanderfolgende Wahlen Er war von 1885 bis 1889 und erneut von 1893 bis 1897 Prasident und wird deshalb auch zweimal gezahlt namlich als 22 und 24 Prasident Donald Trump folgte auf drei Prasidenten die jeweils zwei volle Amtszeiten das Amt des Prasidenten bekleideten Gleiches geschah zuletzt im Jahr 1825 mit der Wahl John Quincy Adams dessen Vorganger Thomas Jefferson James Madison und James Monroe ebenfalls jeweils zwei volle Amtszeiten ableisteten Geht man allerdings davon aus dass der Vorganger des wiedergewahlten William McKinley Grover Cleveland trotz seiner zwei getrennten Amtszeiten als wiedergewahlt gilt so ist die Wiederwahl von Theodore Roosevelt als die letzte vor der Wahl Barack Obamas anzusehen in der drei wiedergewahlte Prasidenten aufeinander folgten In den etwa hundert Jahren von der Amtszeit Andrew Jacksons bis zur Amtszeit Franklin D Roosevelts waren Ulysses S Grant von 1869 bis 1877 und Woodrow Wilson 1913 1921 die einzigen Prasidenten die zwei vollstandige und aufeinanderfolgende Amtszeiten ableisteten Mit einem Monat die kurzeste Amtszeit hatte 1841 der im Amt verstorbene William Henry Harrison gefolgt von James A Garfield der bis zu seinem Tod 1881 nur gut ein halbes Jahr im Amt war von dem er infolge des auf ihn verubten Attentats an dessen Folgen er etwa zweieinhalb Monate spater verstarb nur knapp vier Monate tatsachlich amtsfahig war Mit 12 Jahren und 39 Tagen am langsten amtierte 1933 1945 der im Amt verstorbene Demokrat Franklin D Roosevelt der als einziger viermal gewahlt dreimal wiedergewahlt wurde 1932 1936 1940 und 1944 Kurzzeitprasidentschaften oder Prasidenten fur einen Tag gibt es nicht und hat es nie gegeben David Rice Atchison wird nachgesagt einen Tag lang als Stellvertreter des Senatsprasidenten Prasident gewesen zu sein da zwischen dem Ende der Amtszeit James K Polks und der Vereidigung Zachary Taylors ein Tag lag vom 4 auf den 5 Marz 1849 und auch die Amtszeiten der Vizeprasidenten bereits beendet waren bzw noch nicht begonnen hatten Dies ist aber eine Legende Auch der 25 Verfassungszusatz von 1967 lasst anderslautenden Geruchten zum Trotz dergleichen nicht zu Dieses Amendment legt fest dass der Prasident sich selbst fur vorubergehend amtsunfahig erklaren und seine Befugnisse auf den Vizeprasidenten ubertragen kann was bisher dreimal geschehen ist in den Jahren 1985 2002 und 2007 in allen drei Fallen jeweils wegen einer Darmspiegelung Das bedeutet aber nur dass seine Befugnisse und Obliegenheiten vom Vizeprasidenten als amtierendem Prasidenten wahrgenommen werden nicht aber dass wie es im Falle des Todes des Prasidenten wortlich bestimmt ist der Vizeprasident Prasident wird Es gab also 1985 nicht fur einige Stunden einen Prasidenten George Bush und es gab 2002 und 2007 keinen Prasidenten Dick Cheney Dass der Vizeprasident nach dem Tode des Prasidenten selbst als Prasident gilt nicht etwa lediglich als geschaftsfuhrender Prasident ist auf den ersten nachruckenden Vizeprasidenten uberhaupt John Tyler zuruckzufuhren Nach dem Tode William Henry Harrisons bestand Tyler darauf dass er selbst Prasident sei eine Interpretation die er entscheidend beforderte und die vom 25 Verfassungszusatz zuletzt ausdrucklich anerkannt wurde Biographisches Aussergewohnlich viele Prasidenten wurden entweder in Virginia acht oder Ohio sieben geboren Erster Prasident der bereits in den USA und nicht noch in den britischen Kolonien geboren worden war war Martin Van Buren Barack Obama war der erste Prasident der ausserhalb des amerikanischen Festlandes geboren wurde namlich auf Hawaii Von den ersten funf Prasidenten die zur Generation der Grundervater zahlen starben drei an einem 4 Juli dem amerikanischen Unabhangigkeitstag John Adams Thomas Jefferson und James Monroe die beiden erstgenannten sogar am selben Tag dem 4 Juli 1826 dem 50 Jahrestag der Unabhangigkeitserklarung Von allen bisherigen US Prasidenten wurden drei im Jahr 1946 geboren Bill Clinton George W Bush und Donald Trump Joe Biden ist mit 78 Jahren der bisher alteste Prasident sowohl bei Amtsantritt als auch im Amt uberhaupt Bereits bei Amtsantritt war er alter als der bisherige Rekordhalter Ronald Reagan bei seinem Ausscheiden aus dem Amt mit 77 Jahren Der jungste Prasident war Theodore Roosevelt der im Alter von 42 Jahren vereidigt wurde Da Roosevelt als Vizeprasident ohne Wahl ins Amt aufruckte war John F Kennedy mit 43 der jungste direkt ins Amt gewahlte Prasident Jimmy Carter der 1981 aus dem Amt schied halt mit mittlerweile 40 Jahren und 207 Tagen den Rekord fur die bisher langste Lebensdauer nach der Prasidentschaft Zuvor war der 1933 aus dem Amt geschiedene Herbert Hoover Rekordhalter er starb 11 554 Tage also uber 31 Jahre spater im Jahr 1964 Demgegenuber starb James K Polk bereits 103 Tage knapp dreieinhalb Monate nach Ende seiner Amtszeit gefolgt von Chester A Arthur der das Ende seiner Amtszeit nur um 624 Tage etwa ein Jahr und achteinhalb Monate uberlebte Carter ist der Ex Prasident mit dem hochsten Lebensalter derzeit 96 Jahre und 318 Tage gefolgt von George H W Bush der im Alter von 94 Jahren und 171 Tagen verstarb der schon 1826 aufgestellte Altersrekord John Adams des zweiten Prasidenten der 90 Jahre und 247 Tage alt wurde wurde erst etwa 175 Jahre spater im Oktober 2001 durch Ronald Reagan eingestellt Die am jungsten verstorbenen Prasidenten waren John F Kennedy 46 Jahre und James A Garfield 49 Jahre die freilich beide ermordet wurden der jungste an einer naturlichen Todesursache verstorbene Prasident war James K Polk mit 53 Jahren Acht Prasidenten sind im Amt verstorben Die Halfte von ihnen Lincoln Garfield McKinley Kennedy starb durch Mord mit einer Schusswaffe an anderen naturlichen Todesursachen starben William Henry Harrison Zachary Taylor Warren G Harding und Franklin D Roosevelt Donald Trump war seit Lyndon B Johnson der dem 1963 ermordeten Amtsinhaber Kennedy nachfolgte der zehnte Prasident in Folge der nicht im Amt verstarb Damit setzte er die bislang langste Serie nicht im Amt verstorbener Prasidenten fort Die vordem langste Serie hatte die ersten acht Prasidenten umfasst von George Washington bis Martin Van Buren und war 1841 mit dem Tod William Henry Harrisons abgerissen Alle sieben US Prasidenten die zwischen 1840 und 1960 in einem auf 0 endenden Jahr gewahlt wurden William Henry Harrison Abraham Lincoln James A Garfield William McKinley Warren G Harding Franklin D Roosevelt John F Kennedy verstarben im Amt oder wurden ermordet Dieser Zufall ist als Tecumsehs Fluch bekannt da William Henry Harrison der 1840 gewahlt wurde die von Tecumseh gefuhrten Indianer besiegt hatte Der 1980 gewahlte Ronald Reagan war der erste US Prasident seit dem 1820 gewahlten James Monroe der diesen Fluch uberlebte Zachary Taylor war 1850 der einzige im Amt verstorbene Prasident der nicht in einem auf 0 endenden Jahr gewahlt wurde namlich 1848 Von den vier Morden an amtierenden Prasidenten abgesehen waren zahlreiche Prasidenten Gegenstand von Attentatsversuchen In zwei Fallen wurde der Prasident mit Schusswaffen verletzt Theodore Roosevelt am 14 Oktober 1912 sowie Ronald Reagan am 30 Marz 1981 Im Durchschnitt sind drei oder vier Exprasidenten bei Amtsantritt eines neuen Prasidenten noch am Leben Die hochste bislang erreichte Zahl bei Amtsantritt eines Prasidenten waren bislang funf lebende Ex Prasidenten das war der Fall bei Abraham Lincoln Martin Van Buren John Tyler Millard Fillmore Franklin Pierce und James Buchanan Bill Clinton Richard Nixon Gerald Ford Jimmy Carter Ronald Reagan George H W Bush George W Bush Gerald Ford Jimmy Carter Ronald Reagan sein eigener Vater George Bush und Bill Clinton Donald Trump Jimmy Carter George H W Bush Bill Clinton George W Bush und Barack Obama und Joe Biden Jimmy Carter Bill Clinton George W Bush Barack Obama und Donald Trump Dass kein Exprasident am Leben ist ereignet sich mehrfach aber jeweils nur fur kurze Perioden zuletzt nach dem Tode Lyndon B Johnsons im Jahr 1973 wahrend der Prasidentschaft Richard Nixons bis zu dessen Rucktritt im Jahr 1974 Davor ereignete sich das zwischen 1799 und 1801 wahrend der Prasidentschaft John Adams nach dem Tod George Washingtons zwischen 1875 und 1877 wahrend der Prasidentschaft Ulysses S Grants nach dem Tod Andrew Johnsons in den Jahren 1908 und 1909 wahrend der Prasidentschaft Theodore Roosevelts nach dem Tod Grover Clevelands sowie wahrend der Prasidentschaft Herbert Hoovers in der Zeit zwischen dem Tod Calvin Coolidges am 5 Januar 1933 und dem Amtsantritt Franklin D Roosevelts am 4 Marz 1933 wonach Herbert Hoover zwanzig Jahre lang von 1933 bis 1953 der einzige lebende Exprasident blieb Noch nie jedoch wurde was bei Wiederwahl des Amtsinhabers bei Tod des letzten verbliebenen Exprasidenten wahrend der ersten Amtsperiode des Amtsinhabers theoretisch moglich ware eine Amtsperiode ohne lebenden Exprasidenten angetreten Das war auch 1973 nicht der Fall Der 1972 wiedergewahlte Nixon wurde am 20 Januar 1973 fur seine zweite Amtsperiode vereidigt Johnson verstarb zwei Tage spater am 22 Januar 1973 Ein einziger Prasident wurde in Washington D C beerdigt Woodrow Wilson Sieben Prasidenten vier der ersten funf mit Ausnahme John Adams sowie Tyler Taft und Kennedy liegen an verschiedenen Orten Virginias begraben sechs in New York Van Buren Fillmore Grant Arthur und die beiden Roosevelt funf in Ohio William Harrison Hayes Garfield McKinley Harding Drei wurden in Tennessee beerdigt Jackson Polk und Andrew Johnson je zwei in Massachusetts die beiden Adams Kalifornien Nixon und Reagan und Texas Lyndon B Johnson und George H W Bush je einer in Illinois Lincoln Indiana Benjamin Harrison Iowa Hoover Kansas Eisenhower Kentucky Taylor Michigan Ford Missouri Truman New Hampshire Pierce New Jersey Cleveland Pennsylvania Buchanan und Vermont Coolidge Militarlaufbahn und Amter 31 Prasidenten von 46 waren beim Militar davon 30 als Offiziere und einer James Buchanan als Private Zwolf Prasidenten hatten einen Generalsrang funf waren Oberst zwei Commander drei Major einer Lieutenant Commander drei Captain und vier Leutnant Oberleutnant Als militarisch ranghochster Prasident gilt George Washington als General of the Armies der Rang wurde ihm postum verliehen Ihm folgen in der Historischen Rangordnung der hochsten Offiziere der Vereinigten Staaten 2 Generals of the Army Ulysses S Grant und Dwight D Eisenhower 5 Generalmajore Andrew Jackson William Henry Harrison Zachary Taylor Rutherford B Hayes James Garfield 4 Brigadegenerale Franklin Pierce Andrew Johnson Chester A Arthur und Benjamin Harrison 5 Colonels Oberst Thomas Jefferson James Madison James K Polk Theodore Roosevelt und Harry S Truman 2 Commander Fregattenkapitan Lyndon B Johnson und Richard Nixon Zahlreiche Prasidenten gehorten an einem fruheren Punkt ihrer Laufbahn auch dem Kongress an der sich aus Senat und Reprasentantenhaus zusammensetzt Dennoch werden nur selten amtierende Kongressangehorige zum Prasidenten gewahlt Nur dreimal wechselten amtierende Senatoren in das Amt des Prasidenten so geschehen im Fall von Warren G Harding 1920 John F Kennedy 1960 und Barack Obama 2008 Daruber hinaus wechselten drei Vizeprasidenten die spater zum Prasidenten aufruckten direkt vom Senat in das Amt des Vizeprasidenten John Tyler Harry S Truman und Lyndon B Johnson Richard Nixon und Joe Biden wechselten zwar ebenfalls vom Senat in das Amt des Vizeprasidenten wurden aber erst spater zum Prasidenten gewahlt Noch seltener werden Angehorige des Reprasententenhauses direkt zum Prasidenten gewahlt das gelang bisher nur James A Garfield 1880 Gerald Ford wechselte vom Reprasentantenhaus direkt in das Amt des Vizeprasidenten von wo er spater zum Prasidenten aufruckte Haufiger werden amtierende Gouverneure direkt in das Prasidentenamt gewahlt das war bei bislang sieben Prasidenten der Fall Rutherford B Hayes Ohio Grover Cleveland bei seiner ersten Wahl 1884 New York William McKinley Ohio Woodrow Wilson New Jersey Franklin D Roosevelt New York Bill Clinton Arkansas George W Bush Texas Hinzu kommen zwei Vizeprasidenten die direkt aus dem Amt eines Gouverneurs ins Amt des Vizeprasidenten wechselten und spater zum Prasidenten aufruckten Theodore Roosevelt New York Calvin Coolidge Massachusetts Ebenfalls als Gouverneur jedoch nicht unmittelbar vor ihrer Wahl zum Prasidenten bzw Vizeprasidenten amtierten Martin Van Buren New York John Tyler Virginia James K Polk Tennessee Jimmy Carter Georgia und Ronald Reagan Kalifornien William Harrison war Gouverneur des Territoriums Indiana vor dessen Beitritt zu den Vereinigten Staaten als Bundesstaat Funf Prasidenten wechselten aus dem Kabinett ihres jeweiligen Vorgangers auf den Stuhl des Prasidenten Herbert Hoover war zur Zeit seiner Kandidatur Handelsminister Secretary of Commerce im Kabinett Coolidge Taft war Kriegsminister Secretary of War im Kabinett Theodore Roosevelt Mit Madison Monroe und John Quincy Adams wechselten drei Prasidenten hintereinander vom Posten des Aussenministers Secretary of State im Kabinett ihres jeweiligen Vorgangers ins Prasidentenamt Vier Prasidenten John Adams Thomas Jefferson Martin Van Buren George H W Bush waren bei ihrer Wahl zum Prasidenten Vizeprasidenten ihres Vorgangers ruckten also nicht wie in neun weiteren Fallen erfolgt in ausserordentlicher Weise infolge des Tods oder Rucktritts ihres Vorgangers sondern in ordentlicher Weise zum Prasidenten auf Zwei Prasidenten hatten bei Kandidatur ein anderes offentliches Amt inne Buchanan war bis kurz vor seinem Amtsantritt Botschafter in Grossbritannien William Harrison Urkundsbeamter der Geschaftsstelle court clerk in Hamilton County Ohio Drei Prasidenten Zachary Taylor Ulysses S Grant und Dwight D Eisenhower wechselten vom Militar in das Amt des Prasidenten ohne je zuvor ein hohes offentliches Amt bekleidet zu haben Zwolf Prasidenten George Washington Andrew Jackson James K Polk Franklin Pierce Abraham Lincoln Benjamin Harrison Grover Cleveland bei seiner zweiten Wahl 1892 Richard Nixon Jimmy Carter Ronald Reagan Donald Trump und Joe Biden bekleideten zur Zeit ihrer Wahl kein offentliches Amt seit mindestens einem Jahr also insbesondere nicht lediglich infolge von Freistellung als Kandidaten fur die Prasidentschaftswahl Bis auf Trump hatten sie allesamt bei fruheren Gelegenheiten verschiedene offentliche Amter bekleidet Trump war der erste Prasident der zuvor nie ein politisches oder hohes militarisches Amt innehatte Nur wenige Prasidenten nahmen nach ihrer Amtszeit noch politische Amter wahr wie John Quincy Adams im Reprasentantenhaus William Howard Taft als Oberster Richter oder Andrew Johnson der kurz vor seinem Tode 1875 nochmals zum US Senator gewahlt wurde Verwandtschaftliche Beziehungen Wahrend es nur wenige Prasidenten gab die ihre Abstammung lediglich auf eine einzige Volksgruppe zuruckfuhrten Van Buren hatte niederlandische Taylor Fillmore Pierce und Taft englische Kennedy irische Ahnen Buchanans Ahnen waren Ulster Schotten hatten bis auf sieben alle amerikanischen Prasidenten englische Vorfahren neben Van Buren Buchanan und Kennedy zahlen Polk Wilson Eisenhower und Trump zu den Ausnahmen Unter anderem deutsche Vorfahren hatten Cleveland Theodore Roosevelt Truman Eisenhower Lyndon B Johnson Nixon die beiden Bush Obama und Trump Hoover 18 Eisenhower und Obama hatten auch Schweizer Vorfahren Einziger Prasident mit nichteuropaischen Vorfahren aus der kenianischen Volksgruppe der Luo war Barack Obama der abgesehen von seinen deutschen und Schweizer Vorfahren ausserdem uber englische franzosische schottische walisische und ulster schottische Vorfahren verfugt In der Geschichte der USA kam es zweimal vor dass der Sohn eines Prasidenten selbst Prasident wurde Das ist der Fall bei John Adams dem zweiten Prasidenten und John Quincy Adams dem sechsten sowie bei George H W Bush dem 41 Prasidenten und George W Bush dem 43 Prasidenten Ausserdem war William Henry Harrison der neunte US Prasident Grossvater von Benjamin Harrison dem 23 Prasidenten James Madison war ein Cousin zweiten Grades von Zachary Taylor Zwischen Andrew Johnson und Lyndon B Johnson gibt es keine bekannte Verbindung Die Prasidenten Theodore Roosevelt 26 und Franklin D Roosevelt 32 waren Cousins funften Grades die zwei verschiedenen Zweigen der Familie angehorten Theodore den sogenannten Oyster Bay Roosevelts Franklin den Hyde Park Roosevelts die Bezeichnungen beziehen sich auf die Wohnsitze der jeweiligen Prasidenten Ihr gemeinsamer Ahnherr war Nicholas Roosevelt 1658 1742 Ratsherr alderman im seinerzeitigen Nieuw Amsterdam dem heutigen New York City Beide Linien trafen sich in der Nachkommenschaft Franklin D Roosevelts wieder seine Ehefrau Eleanor Roosevelt eine Nichte Theodores gehorte der Oyster Bay Linie an so dass Theodore ausserdem Franklins Schwiegeronkel war Franklin D Roosevelt war daruber hinaus weitlaufig mit funf weiteren Prasidenten verwandt und mit funf verschwagert namlich George Washington John Adams John Quincy Adams James Madison Martin Van Buren William Henry Harrison Ulysses S Grant Benjamin Harrison und William Howard Taft 19 Bei der Prasidentschaftswahl 2016 trat Bill Clintons Ehefrau Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten an Personliches Barack Obama ist der erste afroamerikanische Politiker der von einer grossen Partei nominiert wurde und auch der einzige der zum Prasidenten gewahlt wurde Vor ihm bemuhten sich Shirley Chisholm bei der Wahl 1972 und Jesse Jackson bei den Wahlen 1984 und 1988 vergeblich um die Nominierung ihrer Partei 88 Prozent der US Prasidenten waren uberdurchschnittlich gross Die beiden grossten Amtsinhaber waren Abraham Lincoln und Lyndon B Johnson mit einer Korpergrosse von 193 cm Der kleinste Prasident James Madison war nur 163 cm gross 20 21 22 Joe Biden der 46 Prasident ist 182 cm gross Mehrere Prasidenten waren bei Amtsantritt bereits verwitwet Thomas Jefferson Andrew Jackson Martin Van Buren und Chester Arthur Die Ehefrauen John Tylers Benjamin Harrisons und Woodrow Wilsons starben wahrend der Prasidentschaft James Buchanan blieb sein Lebtag unverheiratet Grover Cleveland heiratete erst wahrend seiner ersten Amtsperiode seine Tochter Esther wurde als bislang einziges Prasidentenkind im Weissen Haus geboren Wilson wiederverheiratete sich noch wahrend seiner Prasidentschaft Fur verwitwete oder unverheiratete Prasidenten nahmen jeweils Frauen des engsten Umkreises des Prasidenten Schwestern Schwiegertochter Tochter Nichten die Aufgaben einer First Lady wahr Seit der Prasidentschaft Warren C Hardings also seit einem vollen Jahrhundert wurden die Aufgaben der First Lady ausnahmslos von den Ehefrauen der jeweiligen Prasidenten wahrgenommen Von 1834 bis 1836 wahrend der Amtszeit Andrew Jacksons teilten sich einmalig in der Geschichte des Weissen Hauses zwei Frauen die Aufgaben der First Lady Jacksons Nichte Emily Donelson sowie seine Schwiegertochter Sarah Yorke Jackson Sarah Yorke Jackson ist auch insofern bemerkenswert als sie das Ende ihres Amts als First Lady mehr als funfzig Jahre uberlebte darin nur knapp um etwa zwei Monate ubertroffen von Grover Clevelands Ehefrau Frances Cleveland Roosevelt Wappen Aus sich selbst heraus fuhrt der Prasident kein personliches Wappen das Siegel des Prasidenten der Vereinten Staaten ist an das Amt gebunden Dennoch fuhrten manche Prasidenten ein Wappen oft zusammen mit einem Wahlspruch Ein Grund kann zum Beispiel die Zugehorigkeit zu einer wappenfuhrenden Familie sein so fuhrten die eher weitlaufig verwandten Prasidenten Theodore und Franklin D Roosevelt dasselbe redende Wappen Roosevelt als Rosenfeld auch William und Benjamin Harrison fuhrten dasselbe Familienwappen John Quincy Adams fuhrte in einem Feld seines Wappenschilds das Wappen seines Vaters John Adams Ein weiterer moglicher Grund ist die Verleihung eines auslandischen Ordens wie etwa im Fall Eisenhowers dem der danische Elefanten Orden verliehen werden sollte weshalb er sich um den Anforderungen an die Verleihung dieses Ordens zu genugen ein Wappen zulegte 23 auch in seinem Falle ein redendes Wappen das unter Bezugnahme auf die ursprungliche Schreibweise seines Familiennamens Eisenhauer einen Amboss zeigt Zwei Prasidenten waren romisch katholischen Glaubens John F Kennedy und Joe Biden Vier waren Unitarier die beiden Adams Fillmore und Taft Andrew Johnson bezeichnete sich als Christ ohne sich einer bestimmten Konfession zuzurechnen Thomas Jefferson und Abraham Lincoln rechneten sich keiner bestimmten Religion zu Jefferson galt in spateren Jahren als Deist im Falle Lincolns ist das religiose Bekenntnis unklar Alle ubrigen Prasidenten waren protestantischen Glaubens Drei davon Hayes Trump und Obama bezeichneten sich als Protestanten ohne sich einer bestimmten Denomination zuzurechnen die ubrigen gehorten unterschiedlichen Denominationen an episkopalistische Anglikaner Washington Madison Monroe William Harrison Tyler Taylor Pierce Arthur Franklin D Roosevelt Ford George H W Bush Baptisten Harding Truman Carter und Clinton Methodisten Polk Grant McKinley und George W Bush Quaker Hoover und Nixon Reformierte Jackson Van Buren Buchanan Cleveland Benjamin Harrison Theodore Roosevelt Wilson Eisenhower und Reagan und Restorationisten Garfield Lyndon B Johnson 2008 kampften mit Barack Obama und John McCain zwei Linkshander um die Prasidentschaft In diesem Zusammenhang richtete sich die Aufmerksamkeit der Medien haufig darauf dass funf der sieben Prasidenten seit 1974 Gerald Ford Ronald Reagan George Bush sen Bill Clinton und Barack Obama Linkshander waren bzw sind und dass seit 1977 kein Linkshander das Prasidentenamt gegen einen Rechtshander verloren hat Amerikanische Prasidenten hielten wahrend ihrer Amtszeit im Weissen Haus neben vielen anderen Tieren Barenbabys Thomas Jefferson und Tigerbabys Martin Van Buren Alligatoren John Quincy Adams Herbert Hoover Opossums Benjamin Harrison einen Dachs sowie Hyanen Theodore Roosevelt Keine Tiere hielten lediglich James Polk Andrew Johnson und Donald Trump Martin Van Buren war der erste und bisher einzige Prasident dessen Muttersprache nicht Englisch war In seinem Elternhaus wurde Niederlandisch gesprochen John Quincy Adams Theodore Roosevelt Woodrow Wilson und Franklin D Roosevelt sprachen fliessend Deutsch Zwolf der ersten achtzehn Prasidenten von George Washington bis Ulysses S Grant hielten Sklaven Die Ausnahmen waren die beiden Adams Fillmore Pierce Buchanan und Lincoln Martin Van Buren und William Harrison hielten zur Zeit ihres Amtes keine Sklaven mehr die Amtszeit von Andrew Johnson und Ulysses S Grant fiel bereits in die Zeit nach Abschaffung der Sklaverei Die Anzahl der jeweils gehaltenen Sklaven reicht von mehr als sechshundert George Washington Thomas Jefferson bis hin zu einem 1 Sklaven Martin Van Buren Ulysses S Grant George Washington liess testamentarisch seine Sklaven fur den Zeitpunkt des Todes seiner Witwe Martha Washington frei die allerdings noch vor ihrem eigenen Tod den ihr von ihrem Mann vererbten Sklaven die Freiheit gab Polks Testament sah eine ahnliche Klausel vor jedoch wurde noch vor dem im Jahr 1891 erfolgten Tod seiner Witwe Sarah Polk die Sklaverei abgeschafft Ehrungen Statue Franklin D Roosevelts in London Vier Prasidenten wurden mit dem Friedensnobelpreis geehrt Theodore Roosevelt 1906 als erster Amerikaner und erster Nichteuropaer uberhaupt Woodrow Wilson 1919 Jimmy Carter 2002 und Barack Obama 2009 Roosevelt Wilson und Obama erhielten den Preis wahrend ihrer jeweiligen Amtszeit Obama sogar im ersten Amtsjahr Carter mehr als 20 Jahre danach Nach US Prasidenten wurden u a naturwissenschaftliche Phanomene Coolidge Effekt Inseln Roosevelt Insel und Berge benannt z B Mount Jefferson in Oregon und Mount Cleveland auf den Aleuten Der erste Amtstrager George Washington wurde sogar zum Namenspatron der Hauptstadt und eines Bundesstaates Weitere nach Prasidenten benannte Bundesstaaten wurden vorgeschlagen Jefferson Lincoln aber nie konstituiert Daruber hinaus wurden zahlreiche Counties der USA nach Prasidenten vor allem des 18 und 19 Jahrhunderts benannt Spitzenreiter mit 30 nach ihm benannten Counties sowie einem Parish in Louisiana ist George Washington gefolgt von Thomas Jefferson mit 25 nach ihm benannten Counties auch in seinem Fall zuzuglich eines Parish in Louisiana Mitunter erfolgte die Benennung lediglich indirekt wie im Falle des Jefferson County in Oregon das nach dem Mount Jefferson benannt ist der wiederum nach dem Prasidenten dieses Namens benannt wurde Der bislang letzte Prasident nach dem ein County benannt wurde war Warren C Harding Harding County in New Mexico Am Mount Rushmore sind die vier Prasidenten George Washington 1 US Prasident Thomas Jefferson 3 Abraham Lincoln 16 und Theodore Roosevelt 26 abgebildet In der City of Presidents im nahe gelegenen Rapid City sind samtliche Prasidenten von Washington bis Obama mit Statuen vertreten 24 Neben zahlreichen weiteren Statuen innerhalb der USA wurden mehreren amerikanischen Prasidenten auch Statuen im Ausland errichtet Die meisten Statuen gelten Franklin D Roosevelt London Glasgow Mexico City Montevideo Oslo und Jalta die grosste Zahl weist London auf neben Franklin D Roosevelt auch George Washington Abraham Lincoln Eisenhower Kennedy und Reagan Im sudosteuropaischen Raum sind Statuen der Prasidenten der jungeren Zeit zahlreich vertreten Ronald Reagan findet sich in Sofia und Budapest George H W Bush ebenfalls in Budapest Bill Clinton in Pristina und George W Bush im albanischen Fushe Kruje Sonstiges Fur viele Prasidenten wurden vor wahrend oder nach ihrer Amtszeit Spitznamen gepragt welche in der Presse und im allgemeinen Sprachgebrauch Verwendung fanden So wurden zum Beispiel einfache Abkurzungen wie FDR fur Franklin D Roosevelt JFK fur John F Kennedy oder LBJ fur Lyndon B Johnson herangezogen ebenso Bezeichnungen wie Ike Dwight D Eisenhower Tricky Dick y Richard Nixon Dubya George W Bush nach seiner Mittelinitiale sowie Abe oder Honest Abe fur Abraham Lincoln Auch wird heute noch die Kurzform Teddy fur Theodore Roosevelt benutzt nach dem das beliebte Stofftier der Teddy Bar benannt wurde Fruhere Prasidenten trugen oft Spitznamen die auf ihre militarischen Tugenden oder Erfolge verwiesen etwa Old Hickory fur Andrew Jackson in Anspielung auf das harte Hickory Holz Old Tippecanoe fur William Harrison und Old Rough and Ready etwa Altes Raubein fur Zachary Taylor Seit Franklin Roosevelt Amtszeit 1933 1945 unterzeichnen manche Prasidenten bedeutende Gesetze mit mehreren Fullfedern um diese dann als Dank und Erinnerung an wesentliche Unterstutzer beim Zustandekommen des Gesetzes zu ubergeben So wurde der Civil Rights Act von 1964 mit 75 Fullern unterschrieben Andere wie George W Bush unterzeichneten dagegen mit nur einem Fullhalter und ubergaben ungebrauchte Fuller als Andenken Oft ist in den betreffenden Fullfedern ein Schriftzug eingraviert Manche Fuller werden von den Beschenkten fur Unterschriften genutzt die fur sie bedeutend sind oder spater in Museen ausgestellt 25 Seit Herbert Hoovers Prasidentschaft 1929 1933 bauen fruhere Prasidenten regelmassig eine eigene Prasidentenbibliothek auf die vornehmlich der Bewahrung und Erforschung des Nachlasses der jeweiligen Prasidenten dient Akronyme und MetonymeFur den Prasidenten der Vereinigten Staaten gibt es mehrere Akronyme Wort aus Abkurzungen oder Initialen sowie Metonyme sinnhafte oft haufig gebrauchte Umschreibung anstelle der korrekten Amtsbezeichnung Akronyme Bei Proben zu Reprasentationsveranstaltungen wird fur die Position des Prasidenten die Abkurzung POTUS President of the United States verwendet Fur die First Lady kommt die Abkurzung FLOTUS First Lady of the United States zur Anwendung Metonyme Leader of the free world deutsch Anfuhrer der freien Welt aufgrund der Macht mit der dieses Amt ausgestattet ist Commander in Chief deutsch Oberkommandierender da der Prasident zugleich Oberbefehlshaber der Streitkrafte ist Chief Executive deutsch alleiniger Inhaber der Exekutivgewalt aufgrund der Stellung des Amtes innerhalb des Regierungsapparats das Kabinett hat keine Entscheidungsgewalt 26 Eagle deutsch Adler nach dem WappentierSiehe auchListe der Prasidenten der Vereinigten Staaten Liste der Attentate auf Prasidenten der Vereinigten Staaten Politisches System der Vereinigten StaatenLiteraturPresidential Studies Quarterly 1977 bis heute vierteljahrlich erscheinende Fachzeitschrift englisch Jolyon P Girard Hrsg Presidents and Presidencies in American History A Social Political and Cultural Encyclopedia and Document Collection ABC CLIO Santa Barbara 2019 ISBN 978 1 4408 6590 9 Lori Cox Han Diane J Heith Presidents and the American Presidency 2 Auflage Oxford University Press New York 2017 ISBN 978 0 19 061146 0 Daniel E Ponder Presidential Leverage Presidents Approval and the American State Stanford University Press Stanford 2017 ISBN 978 1 5036 0407 0 Ken Gormley The Presidents and the Constitution A Living History New York University Press New York 2016 ISBN 978 1 4798 3990 2 Melvin I Urofsky The American Presidents Critical Essays Routledge London 2015 ISBN 978 0 415 76378 3 Jurgen Heideking Einleitung Entstehung und Geschichte der amerikanischen Prasidentschaft In Christof Mauch Hrsg Die amerikanischen Prasidenten 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama 6 fortgefuhrte und aktualisierte Auflage Beck Munchen 2013 ISBN 978 3 406 58742 9 S 13 48 Joseph Nye Presidential Leadership and the Creation of the American Era Princeton University Press Princeton 2013 ISBN 978 0 691 15836 5 Kurt L Shell Kapitel B1 Kongress und Prasident In Peter Losche Hrsg Landerbericht USA Geschichte Politik Wirtschaft Gesellschaft Kultur 5 neubearbeitete Auflage Bundeszentrale fur politische Bildung Bonn 2008 ISBN 978 3 89331 851 3 S 94 141 Christine Weiss Der US Prasident als Inszenierung Ehe Familie und Privates in der politischen Kommunikation Nomos 2008 ISBN 978 3 8329 3872 7 Marc Landy Sidney M Milkis Presidential Greatness University Press of Kansas Lawrence 2000 ISBN 978 0 7006 1149 2 Robert Dallek Hail to the Chief The Making and Unmaking of American Presidents Oxford University Press New York 1999 ISBN 978 0 19 514582 3 Leonard W Lewy Louis Fischer Hrsg Encyclopedia of the American Presidency 4 Bande New York 1994 englisch Weblinks Commons Prasident der Vereinigten Staaten Album mit Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary US Prasident Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen www whitehouse gov englisch Chris Melzer Biographien aller Prasidenten der USA UC Santa Barbara The American Presidency Project englisch American President A reference resource Informationsseite des Miller Center of Public Affairs englisch Einzelnachweise Clinton begnadigte prominente Straftater Der Spiegel 20 Januar 2001 abgerufen 3 Dezember 2020 CNN Clinton Disappointed By Line Item Ruling Welcomes McDougal s Release engl Washington Post zu McCains Status als natural born citizen abgerufen am 2 Juli 2012 engl caselaw lp findlaw com zum 14 Verfassungszusatz abgerufen am 2 Juli 2012 engl Die Library of Congress fuhrt eine Liste der Bibeln engl auf die die verschiedenen Prasidenten ihren Eid abgelegt haben The Twice and Future President Constitutional Interstices and the Twenty Second Amendment Memento vom 15 Januar 2013 im Internet Archive Bruce G Peabody amp Scott E Gant in Minnesota Law Review Februar 1999 abgerufen am 27 Juni 2018 engl The 22nd Amendment doesn t say what you think it says Joel A Ready Cornerstone Law Firm abgerufen am 27 Juni 2018 engl Snopes Could Barack Obama Serve as Vice President 9 April 2020 zuletzt gesehen am 19 April 2020 Hillary Clinton Bill as VP has crossed her mind Tom LoBianco CNN 15 September 2015 abgerufen am 27 Juni 2018 engl Impeachment Verfahren endet mit Trumps Freispruch Zeit de 6 Februar 2020 abgerufen am 6 Februar 2020 Donald Trump will kein Prasidentengehalt In Suddeutsche Zeitung 14 November 2016 Former Presidents Act FPA PDF 73 kB U S Senate 1958 abgerufen am 5 Januar 2007 englisch Personenschutz und Pension Das steht Trump nun zu Abgerufen am 22 Januar 2020 Keine Briefings mehr Prasident Biden will Trump von CIA Informationen abschneiden In DER SPIEGEL Abgerufen am 6 Februar 2021 Music tv edu engl Staatslimousine des US Prasidenten Cadillac Number One Abgerufen am 15 Oktober 2014 2016 National Popular Vote Tracker Cook Political Report abgerufen am 2 Januar 2017 engl Fur Herbert Hoover wird oft angegeben dass er auch deutsche Vorfahren hatte das durfte darauf bezogen sein dass Gregor Jonas Huber Vater des 1738 nach Amerika emigrierten Andreas Huber Ende des 17 Jahrhunderts aus der Schweiz nach Ellerstadt in der Pfalz gezogen war wo auch Andreas zu dessen Mutter keine Angaben gemacht werden zur Welt gekommen sein mag siehe Winkler Albert Herbert Hoover and Belgian Relief 2013 Faculty Publications 1603 nzz ch Funf Familien mit mehr als einem Prasidenten Waldo W Braden Abraham Lincoln LSU Press 1993 ISBN 0 8071 1852 4 engl Robert Dallek Lyndon B Johnson Portrait of a President Oxford University Press S 11 Louis Phillips Ask Me Anything About the Presidents HarperCollins 1992 ISBN 0 380 76426 1 engl Dwight D Eisenhower 34th president of the United States Seite im Webauftritt von visitrapidcity com Claire Suddath Why Did Obama Use So Many Pens to Sign the Health Care Bill Time com 23 Marz 2010 engl Vgl Wolfgang Jager Christoph M Haas Wolfgang Welz Regierungssystem der USA Lehr und Handbuch 3 Auflage Oldenbourg Munchen 2007 ISBN 978 3 486 58438 7 S 249 Ulrike Rottger Sarah Zielmann Hrsg PR Beratung in der Politik Rollen und Interaktionsstrukturen aus Sicht von Beratern und Klienten VS Verlag Wiesbaden 2012 ISBN 978 3 531 17723 6 S 23 Prasidenten der Vereinigten Staaten George Washington parteilos 1789 1797 John Adams F 1797 1801 Thomas Jefferson D R 1801 1809 James Madison D R 1809 1817 James Monroe D R 1817 1825 John Quincy Adams D R 1825 1829 Andrew Jackson D 1829 1837 Martin Van Buren D 1837 1841 William Henry Harrison W 1841 John Tyler W parteilos 1841 1845 James K Polk D 1845 1849 Zachary Taylor W 1849 1850 Millard Fillmore W 1850 1853 Franklin Pierce D 1853 1857 James Buchanan D 1857 1861 Abraham Lincoln R 1861 1865 Andrew Johnson D 1865 1869 Ulysses S Grant R 1869 1877 Rutherford B Hayes R 1877 1881 James A Garfield R 1881 Chester A Arthur R 1881 1885 Grover Cleveland D 1885 1889 Benjamin Harrison R 1889 1893 Grover Cleveland D 1893 1897 William McKinley R 1897 1901 Theodore Roosevelt R 1901 1909 William Howard Taft R 1909 1913 Woodrow Wilson D 1913 1921 Warren G Harding R 1921 1923 Calvin Coolidge R 1923 1929 Herbert Hoover R 1929 1933 Franklin D Roosevelt D 1933 1945 Harry S Truman D 1945 1953 Dwight D Eisenhower R 1953 1961 John F Kennedy D 1961 1963 Lyndon B Johnson D 1963 1969 Richard Nixon R 1969 1974 Gerald Ford R 1974 1977 Jimmy Carter D 1977 1981 Ronald Reagan R 1981 1989 George H W Bush R 1989 1993 Bill Clinton D 1993 2001 George W Bush R 2001 2009 Barack Obama D 2009 2017 Donald Trump R 2017 2021 Joe Biden D seit 2021 Normdaten Korperschaft GND 2033432 1 OGND AKS LCCN n80001199 VIAF 123879793Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Prasident der Vereinigten Staaten amp oldid 214776014, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele