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Patricia Kaas

Patricia Kaas (* 5. Dezember 1966 in Forbach, Département Moselle, Frankreich) ist eine französische Sängerin.

Patricia Kaas, 2000

Kaas zählt zu den international erfolgreichsten französischen bzw. französischsprachigen Sängerinnen. Stilistisch gehört ihre Musik nicht zum klassischen Chanson, sondern ist eine Mischung aus Popmusik und Jazz. Seit dem Erscheinen ihres Debütalbums Mademoiselle chante… im Jahr 1988 wurden von ihr mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Ihren größten Erfolg hatte sie in Deutschland und in der Schweiz mit ihrem 1993 erschienenen dritten Album Je te dis vous, das Platz 11 bzw. 2 der Charts erreichte. Kaas ist häufig und in vielen Teilen der Welt auf Tournee. 2002 gab sie ihr Filmdebüt an der Seite von Jeremy Irons in dem Liebesfilm And Now … Ladies & Gentlemen.

Inhaltsverzeichnis

Kaas wurde als jüngstes von sieben Kindern (fünf Jungen und zwei Mädchen) geboren. Ihr Vater Joseph, ein Bergmann, war Lothringer, ihre Mutter Irmgard war Saarländerin. Patricia wuchs in Stiring-Wendel auf, einem Ort zwischen Forbach und Saarbrücken auf der französischen Seite der Grenze. Seit 2006 ist sie Ehrenbürgerin des Ortes. Bis zum Alter von sechs Jahren sprach sie ausschließlich Saarländisch. Ihre Herkunft ist auch die Grundlage für ihr mehrfach ausgezeichnetes Engagement für die deutsch-französische Freundschaft.

Ihre Mutter ermutigte sie schon in sehr jungen Jahren dazu, Sängerin zu werden. Bereits im Alter von acht Jahren sang Kaas auf unterschiedlichen kleineren Veranstaltungen Lieder von Sylvie Vartan, Dalida, Claude François oder Mireille Mathieu, aber auch englischsprachige Titel wie New York, New York. Zu dieser Zeit stand sie häufig auf saarländischen Bühnen, auch als Mitglied der Forbacher „Pax Majorettes“, einer Revue-Truppe junger Mädchen. Sie gewann zudem einen Schlagerwettbewerb. Schon bei ihren ersten Auftritten zeichnete sich Kaas durch ihre raue, rauchige Stimme aus.

Ein erster Schritt ins professionelle Musikgeschäft gelang ihr im Alter von 13 Jahren. Mit der Hilfe ihres Bruders Daniel bekam sie einen Vertrag und konnte im Saarbrücker Club Rumpelkammer auftreten. Kaas nannte sich damals Pady Pax und stand dort sieben Jahre lang mit der Band Dob’s Lady Killers auf der Bühne. Mit 16 Jahren machte sie ein Praktikum bei einer Model-Agentur in Metz. Ihr damaliger Manager, der Architekt Bernard Schwartz, führte sie jedoch bald im Musikgeschäft zu ihrem ersten großen Erfolg.

Patricia Kaas, 2009

„Jalouse“

Im Jahr 1985 wurde Kaas vom französischen Schauspieler Gérard Depardieu entdeckt. Durch die Bemühungen von Bernard Schwartz wurden der französische Komponist François Bernheim und dann auch Depardieu, der mit Bernheim befreundet war, auf die Sängerin aufmerksam. Angetan von Kaas' Stimme produzierte Depardieu ihre erste Single Jalouse (dt. Eifersüchtig), geschrieben von Depardieus Ehefrau Elisabeth und Bernheim. Veröffentlicht wurde die Single beim Plattenlabel EMI, finanziell war sie ein Flop.

„Mademoiselle chante le blues“

Durch Jalouse wurde der französische Komponist Didier Barbelivien auf Kaas aufmerksam. Sein Lied Mademoiselle chante le blues (dt. Das Fräulein singt den Blues) wurde der erste große Hit der Sängerin. Die Single erschien 1987 bei Polydor, sie erreichte Platz 14 der französischen Singlecharts. Im folgenden Jahr erschien ihre zweite Single D’Allemagne (dt. Über Deutschland), geschrieben von Barbelivien und Bernheim. Bemerkenswert ist, dass im Text dieses Chansons eine kleine – gesprochene – Textpassage auf Deutsch ist. Wenig später wurde auch Mademoiselle chante…, das erste Album der Künstlerin, veröffentlicht. Es kletterte auf Platz 2 der französischen Charts, wo es sich mehr als zwei Monate hielt; insgesamt war es 64 Wochen in den Top 10 und 118 Wochen in den Top 100. Bereits kurz nach Erscheinen erhielt das Album Gold (mehr als 100.000 verkaufte Tonträger), nach drei Monaten sogar Platin (mehr als 350.000 verkaufte Tonträger). Insgesamt wurde das Album bis heute weltweit mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft. Im selben Jahr gewann Kaas den Victoire de la Musique in der Kategorie „Entdeckung des Jahres“. Außerdem erhielt sie für Mademoiselle chante… Platin in Belgien und in der Schweiz sowie Gold in Kanada.

1990 begann Kaas ihre erste Welttournee, die insgesamt 16 Monate dauerte. Bei 196 Konzerten in zwölf Ländern sang sie vor ungefähr 750.000 Besuchern. In dem berühmten Konzertsaal Olympia in Paris sang sie eine Woche lang täglich. Die Konzerte waren vier Monate im Voraus ausverkauft. Des Weiteren gab Kaas erfolgreiche Konzerte in den USA, in New York und Washington. Am Ende der Tournee hatte sich Mademoiselle chante… in Frankreich mehr als eine Million Mal verkauft und erhielt somit Diamantstatus. Kaas erhielt außerdem die Goldene Europa.

„Scène de vie“

1991 wechselte sie von ihrer bisherigen Plattenfirma Polydor zu CBS/Sony. Ständige Begleiter an Kaas’ Seite sind seitdem Cyril Prieur und Richard Walter von der Firma Talent Sorcier aus Paris, die als Manager Bernard Schwartz ersetzten und seither wesentlich zum Erfolg der Sängerin beigetragen haben. Kaas selbst bezeichnet sie als ihre „Familie“.

Mit neuer Plattenfirma und neuem Management erschien 1991 das Album Scène de vie (dt. Bühne (Szene) des Lebens). Es stand zehn Wochen lang auf Platz 1 der französischen Charts und erhielt wie zuvor Mademoiselle chante… Diamantstatus. Bei dem Rose Kennedy gewidmeten Lied Kennedy Rose arbeitete Kaas wieder mit Elisabeth Depardieu und François Bernheim zusammen – mit etwas mehr Erfolg: die Single erreichte immerhin Platz 34 der französischen Singlecharts.

Die Tournee zu Scène de vie führte Kaas durch 13 Länder (210 Konzerte, 650.000 Zuschauer), darunter Japan, Kanada und die UdSSR (Moskau und Leningrad). Ende 1991 erschien ihr erstes Live-Album Carnet de scène (dt. Erinnerungen). Zu nahezu jeder Tournee wurde ab diesem Zeitpunkt ein Live-Album veröffentlicht. 13 Jahre später veröffentlichte Sony zum ersten Mal auch eine Live-DVD.

1991 bekam Kaas mit dem World Music Award und einem Bambi zwei weitere Musikpreise. Im folgenden Jahr belegte sie bei der ersten Echo-Verleihung in Köln den dritten Platz in der Kategorie „Beste internationale Sängerin“.

„Je te dis vous“

Als endgültiger Durchbruch im internationalen Musikgeschäft gilt das 1993 erschienene Album Je te dis vous (dt. Ich sage Sie zu Dir), das in 47 Ländern über 2,5 Millionen Mal verkauft wurde. Produziert wurde das in London im Eel Pie Studio von Pete Townshend aufgenommene Album von Robin Millar, der auch für Sade und die Fine Young Cannibals tätig war. In den USA und Großbritannien erschien es unter dem Titel Tour de charme (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Live-Album). Unter anderem singt Kaas darauf erstmals einen Titel auf Deutsch: Das Lied Ganz und gar stammt aus der Feder des deutschen Sängers und Komponisten Marius Müller-Westernhagen. Daneben finden sich drei Titel in englischer Sprache, unter anderem der James-Brown-Titel It’s a Man’s World. Der britische Rockmusiker Chris Rea begleitete Kaas bei den Titeln Out of the Rain und Ceux qui n’ont rien (dt. Jene, die nichts haben) auf der Gitarre.

Je te dis vous ist das bisher erfolgreichste Album von Kaas im deutschsprachigen Raum. In Deutschland wurde die Top 10 nur knapp verfehlt (zwei Wochen Platz 11), das Album hielt sich allerdings 36 Wochen in den Top 100. In der Schweiz erreichte Kaas mit diesem Album Platz 2 der Charts, in Frankreich abermals Platz 1. Es war das dritte Album in Folge, das in Frankreich Diamantstatus erhielt (elf Monate nach Erscheinen); keiner anderen französischen Sängerin war dies zuvor mit ihren ersten drei Alben gelungen. Bis heute gilt Je te dis vous als eines der besten Alben des modernen Chanson, das Internetportal musicline.de zählt es zu den „Alben mit Schlüsselqualitäten“ des Chanson. Mit der Single Il me dit que je suis belle (dt. Er sagt mir, ich sei schön) von Sam Brewski (alias Jean-Jacques Goldman) gelang Kaas 1993 auch ihr erster Top-10-Single-Hit in Frankreich. Ein Remix von Reste sur moi (dt. Bleib auf mir) schaffte es in die Top 20 der US-Dance-Charts.

Die folgende Welttournee führte sie in 19 Länder. Unter anderem trat sie dabei als erste westliche Sängerin nach dem Krieg in Hanoi auf, des Weiteren gastierte sie in Korea, Japan, Kambodscha und Thailand. Zudem gab sie im Rahmen der Tournee ein Benefizkonzert im ukrainischen Tschornobyl vor 30.000 Zuschauern. Bei insgesamt 150 Konzerten sang sie vor 750.000 Zuschauern. 1994 erschien ihr zweites Live-Album Tour de charme (dt. Eine Tournee mit Charme), die zugehörige Live-DVD erschien 2004.

„Café noir“

Mitte der 90er Jahre wurde das Album Café noir (oft auch als Black Coffee bezeichnet) produziert. Dabei handelt es sich um ein 1995 in New York eigens für den amerikanischen Markt eingespieltes Werk mit ausschließlich englischen Texten. Es gelangte nie offiziell in den Handel. Über die Gründe für die nicht erfolgte Veröffentlichung ist nichts bekannt.

Mit dem Titelsong greift die Sängerin auf einen Jazzstandard zurück, der in Versionen berühmter Vorbilder wie Billie Holiday und Ella Fitzgerald bereits weltbekannt war; die eigene Neuinterpretation wurde von Kaas auf dem ebenfalls 1997 erschienenen Sampler Jazz à Saint-Germain veröffentlicht. Zudem befinden sich auf dem Album Coverversionen von Klassikern wie dem Bill-Withers-Titel Ain’t No Sunshine aus dem Jahr 1971 und If You Leave Me Now von Chicago von 1976.

„Dans ma chair“

1997 erschien auch Dans ma chair (dt. In meinem Leib). Produziert wurde es in New York von Kaas und Phil Ramone, der schon mit Ray Charles, Billy Joel und Paul Simon gearbeitet hatte. Erstmals arbeitete die Sängerin dabei offiziell mit dem französischen Komponisten Jean-Jacques Goldman zusammen. Diese Zusammenarbeit dauert bis heute an und gilt als eine der wichtigsten in ihrer Karriere.

Einen weiteren Beitrag zum Erfolg des Albums lieferten die amerikanischen Komponisten und Sänger Lyle Lovett mit dem Titel Chanson simple (dt. Einfaches Lied) und James Taylor mit Don’t Let Me Be Lonely Tonight, bei dem er selbst als Duettpartner auftrat. Der Titel Quand j’ai peur de tout (dt. Wenn mir alles Angst macht), geschrieben von Diane Warren, wurde 2003 von der Band Sugababes unter dem Titel Too Lost in You herausgebracht.

Zur Tournee zu Dans ma chair erschien 1998 das Live-Album und Kaas’ erste Live-DVD Rendez-vous (dt. Verabredung), damals allerdings noch als Videokassette. Zu hören ist unter anderem der Titel L’aigle noir (dt. Der schwarze Adler) der französischen Sängerin und Komponistin Barbara.

Im Dezember 1998 sang Kaas zusammen mit den Tenören Plácido Domingo und Alejandro Fernández im Rathaus von Wien. Begleitet wurden die drei von den Wiener Philharmonikern. Das Konzert erschien 1999 als Christmas In Vienna Vol. VI als CD und DVD.

„Le mot de passe“

1999 erschien mit Le mot de passe (dt. Das Passwort) ein weiteres Studioalbum (produziert von Pascal Obispo), auf dem Kaas bei vielen Stücken von einem Orchester begleitet wird. Wieder lieferte Jean-Jacques Goldman mit dem Titel Une fille de l’Est (dt. Ein Mädchen des Ostens) einen Beitrag, in dem Kaas sich auf ihre Herkunft aus Ostfrankreich bezieht. Die französische Sängerin Zazie schrieb den Titel J’attends de nous (dt. Ich erwarte von uns). Les éternelles (dt. Die Zeitlosen) wurde in Deutschland auch im Duett mit dem schweizerischen Tenor Erkan Aki unter dem Titel Unter der Haut veröffentlicht; er war auch Titellied der fünfteiligen ZDF-Serie Sturmzeit.

Im Juni 1999 trat Kaas neben Mariah Carey, Luther Vandross und Status Quo bei den beiden Benefizkonzerten Michael Jackson & Friends in Seoul und München auf. Die beiden Großereignisse zu Gunsten der UNESCO, des Roten Kreuzes und des Nelson Mandela Children’s Fund wurden in 39 Länder übertragen.

Im September 1999 wurde Kaas bei der Wahl zur Marianne, dem Nationalsymbol der Franzosen, Dritte hinter den Top-Models Laetitia Casta und Estelle Hallyday.

Auf der Tournee zu Le mot de passe wurde Kaas bei einigen Konzerten in Deutschland und in der Schweiz vom NDR Pops Orchestra des Norddeutschen Rundfunks unter Leitung des Dirigenten Georges Phelivanian begleitet. Mit diesem Ensemble war sie unter anderem Stargast beim Schleswig-Holstein Musik Festival 1999. Das Konzert vom 24. Juli 1999 auf dem Rathausmarkt der Stadt Hamburg wurde live auf ARTE übertragen. Auf dem 2000 erschienenen Live-Album Ce sera nous ist das Orchester zwar zu hören, auf der Live-DVD aber nicht zu sehen.

Im Oktober 2000 erhielt Kaas den Adenauer-de Gaulle-Preis.

Im April 2001 gab sie anlässlich der Amtsübergabe von Großherzog Jean von Luxemburg an seinen Sohn Henri ein Konzert vor 50.000 Zuschauern. Diesmal wurde Kaas von den Musikern des Orchestre Philharmonique du Luxembourg begleitet.

„Piano Bar“

2001 begann Kaas ihre Schauspielkarriere mit dem Film And Now … Ladies & Gentlemen des französischen Regisseurs Claude Lelouch, mit dem sie schon für den Soundtrack zu Les Misérables gearbeitet hatte.

2002 erschien das Konzeptalbum Piano Bar, bei dem es sich nicht um den Soundtrack zu dem Film handelt; der eigentliche Soundtrack ist nie veröffentlicht worden. Piano Bar ist Kaas’ erstes Album, das überwiegend in englischer Sprache erschienen ist. Es enthält Cover-Versionen von Where Do I Begin und Jacques Brels Ne me quitte pas (dt. Verlass mich nicht), hier in Englisch unter dem Titel If You Go Away. 2002 erhielt Kaas zum zweiten Mal die Goldene Europa.

Die Tournee Piano Bar Live begann im September 2002 in Frankreich und dauerte bis April 2003. In den USA wurden sechs ausverkaufte Konzerte gespielt, u. a. in Los Angeles, Chicago, San Francisco und Detroit sowie zwei am Broadway im Beacon Theatre vor jeweils 6.000 Zuschauern.

„Sexe fort“

Im Dezember 2003 erschien das Album Sexe fort (dt. Starkes Geschlecht). Auch mit diesem Album konnte Kaas nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Wieder steuerte Jean-Jacques Goldman mit C’est la faute à la vie (dt. Schuld hat das Leben) und On pourrait (dt. Man könnte) einige Lieder bei, die er auch selbst produzierte; ebenso Pascal Obispo, der Produzent von Le mot de passe, mit L’Abbé Caillou (dt. Der Abt Caillou). Den Titel On pourrait sang Kaas im Duett mit dem Schweizer Sänger Stephan Eicher.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Kaas eine Woche nach Veröffentlichung von Sexe fort, am 8. Dezember 2003, als sie für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde – eine Ehrung, die erst wenigen internationalen Künstlern zuteilwurde.

Patricia Kaas während der Sexe fort Tournee 2005 in Wiesbaden

Bis Ende 2005 dauerte ihre siebte Welttournee. Sie führte durch 25 Länder, darunter auch wieder China und Russland, während die Konzerte in den USA ohne Angabe von Gründen abgesagt wurden. Insgesamt gab die Sängerin 175 Konzerte vor mehr als 500.000 Zuschauern.

Bereits Anfang 2005 erschien das zur Tournee gehörende Live-Album Toute la musique… sowie die gleichnamige Live-DVD in Kombination mit einem Best-Of-Album. Das Titellied Toute la musique que j’aime (dt. All die Musik, die ich liebe) stammt aus der Feder des französischen Sängers und Komponisten Johnny Hallyday. Auf dem Album befindet sich als Bonus das Lied Herz eines Kämpfers, das Kaas in Zusammenarbeit mit Peter Plate von der deutschen Popband Rosenstolz aufgenommen hat. Bei der Fernsehübertragung der Deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest im März 2005 in Berlin präsentierte Kaas das Lied erstmals live vor einem Millionenpublikum. Live-Weltpremiere hatte der Song bei einem Konzert im November 2004 in der Düsseldorfer Philipshalle.

Nach Abschluss der Sexe fort-Tournee im November 2005 legte Kaas eine längere Pause ein, abgesehen von einigen Live-Auftritten. Anfang 2008 veröffentlichte sie zusammen mit der russischen Gruppe Uma2rman den Titel Не позвонишь (dt. Du rufst nicht an).

„Kabaret“

Patricia Kaas (2009)

Im Februar 2009 veröffentlichte Patricia Kaas ihr achtes Studioalbum Kabaret. Die CD ist eine Hommage an Kabarett und Musik der 1930er Jahre. Gesungen sind die Aufnahmen auf Französisch, Englisch, Deutsch und Russisch.

Am 16. Mai 2009 vertrat Patricia Kaas ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest in Moskau. Mit dem Lied Et s'il fallait le faire belegte sie den achten Platz.

Kaas nimmt regelmäßig an dem jährlich stattfindenden Wohltätigkeitskonzert der Les Enfoirés teil.

„Kaas chante Piaf“

2012 veröffentlichte sie ein Tribut-Album mit 15 Chansons von Edith Piaf. Auf diesem Album wird sie musikalisch vom zweimal für den Golden Globe nominierten Komponisten Abel Korzeniowski sowie dem Royal Philharmonic Orchestra unterstützt.

Der Begriff „Chanson“ ist seit den 1980ern und dem Erscheinen neuer innovativer Interpreten weniger scharf definiert. Dass Kaas diesem Genre zugeordnet wird, wurde von Kritikern oft marketingtechnischen Erwägungen der Musikindustrie zugeschrieben, da dies bei einer Französin, die hauptsächlich in der Sprache ihres Heimatlandes singt, naheliegend erscheint. Tatsächlich hat Kaas’ Stil seine Wurzeln hauptsächlich im angloamerikanischen Pop und Rock sowie in deren Vorläufern Jazz und Blues. Diese stilistische Ausrichtung harmoniert auch mit dem als „rauchig“ beschriebenen Charakter ihrer relativ rauen, mit einer subtilen Brüchigkeit ausgestatteten Alt- bis Mezzosopran-Stimme.

Darüber hinaus demonstriert Kaas auch eine ausgeprägte Sicherheit in Bezug auf Rhythmik und Phrasierung, die bei europäischen Sängern außerhalb des englischen Sprachraums oft vermisst wird. Der Vergleich ihrer französisch- und deutschsprachigen Texte mit denen in englischer Sprache demonstriert, wie sich Kaas über die diesen Sprachen teilweise inhärenten Grooveprobleme hinwegsetzt. Hierzu lässt sich zum Beispiel das im Vergleich zum amerikanischen Englisch gleichförmige Betonungsmuster des Französischen oder die „harten“ Konsonantencluster und -auslaute des Deutschen anführen, die Sängern im Zusammenhang mit offbeatbetonter Rhythmik häufig Probleme bereiten.

Kaas konnte in diesem Zusammenhang auf eine recht lange Tradition des französischen Musikbetriebs bauen, die den angloamerikanischen Einflüssen zwar offen gegenübersteht, aber muttersprachliche Künstler mindestens in gleicher Weise fördert und zu akzeptieren bereit ist. Nichtsdestoweniger wirkte ihr prononciertes rhythmisches Interesse von Beginn ihrer Karriere an stilbildend und eröffnete ihr – neben ihrer Mehrsprachigkeit – den Zugang zu einem breiten wie auch internationalen Publikum.

Alben

Studioalben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE AT CH FR BEW
1988 Mademoiselle chante… CH
×2
Doppelplatin
CH
FR2
Diamant

(118 Wo.)FR
1990 Scène de vie DE18
Gold

(44 Wo.)DE
CH15
×2
Doppelplatin

(22 Wo.)CH
FR1
Diamant

(74 Wo.)FR
BEW
Platin
BEW
1993 Je te dis vous DE11
Gold

(35 Wo.)DE
CH2
×2
Doppelplatin

(25 Wo.)CH
FR1
Diamant

(68 Wo.)FR
1997 Dans ma chair DE16
(17 Wo.)DE
AT45
(3 Wo.)AT
CH5
Platin

(20 Wo.)CH
FR2
×2
Doppelplatin

(57 Wo.)FR
BEW1
Platin

(61 Wo.)BEW
1999 Le mot de passe DE27
(18 Wo.)DE
CH14
Gold

(15 Wo.)CH
FR2
Platin

(36 Wo.)FR
BEW2
Gold

(26 Wo.)BEW
2002 Piano Bar DE12
(15 Wo.)DE
AT38
(3 Wo.)AT
CH6
Gold

(24 Wo.)CH
FR10
Gold

(30 Wo.)FR
BEW6
(21 Wo.)BEW
2003 Sexe fort DE55
(7 Wo.)DE
CH6
Gold

(14 Wo.)CH
FR9
×2
Doppelgold

(39 Wo.)FR
BEW3
(26 Wo.)BEW
2009 Kabaret DE32
(8 Wo.)DE
CH3
(12 Wo.)CH
BEW4
(20 Wo.)BEW
in Frankreich als En studio et sur scène – Kabaret (Live-DVD) erschienen
2012 Kaas chante Piaf DE28
(7 Wo.)DE
AT67
(2 Wo.)AT
CH8
(10 Wo.)CH
FR6
Gold

(23 Wo.)FR
BEW11
(31 Wo.)BEW
2016 Patricia Kaas DE34
(6 Wo.)DE
CH10
(11 Wo.)CH
FR12
Gold

(17 Wo.)FR
BEW8
(31 Wo.)BEW

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Livealben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE AT CH FR BEW
1992 Carnets de scène DE53
(9 Wo.)DE
CH40
(2 Wo.)CH
FR8
×2
Doppelgold

(16 Wo.)FR
Aufgenommen an zwei Tagen zwischen dem 12. und dem 19. Mai 1990 im Zénith de Paris während der Tournee zu Scène de vie
1995 Tour de charme DE65
(8 Wo.)DE
CH42
(4 Wo.)CH
FR14
Platin

(6 Wo.)FR
Aufgenommen am 8. April 1994 im Zénith de Caen während der Tournee zu Je te dis vous; auch als DVD erschienen (siehe dort)
1998 Rendez-vous CH29
(4 Wo.)CH
FR6
×2
Doppelgold

(11 Wo.)FR
BEW5
(14 Wo.)BEW
Aufgenommen am 3. und 4. Juni 1998 im Olympia (Paris, Frankreich) während der Tournee zu Dans ma chair
2000 Live / Ce sera nous CH18
(10 Wo.)CH
FR5
×2
Doppelgold

(13 Wo.)FR
BEW11
(11 Wo.)BEW
Aufgenommen bei Konzerten im Dôme (Marseille, Frankreich), im Opéra (Avignon, Frankreich), im Ludwigsburger Schloss (Ludwigsburg) und an einem nicht genannten Ort in Paris während der Tournee zu Le mot de passe
2001 Les indispensables de Patricia Kaas
Neuauflage von Carnets de scène
2005 Toute la musique… DE34
(4 Wo.)DE
CH40
(5 Wo.)CH
FR10
(15 Wo.)FR
BEW15
(20 Wo.)BEW
Aufgenommen am 18. und 19. November 2004 im Cirque Royal (Brüssel, Belgien) während der Tournee zu Sexe fort
2009 Kabaret – Au casino de Paris
Doppel-CD zur in Frankreich erschienenen Studio- und Live-CD, aufgenommen am 30. und 31. Januar 2009 im Casino de Paris (Paris) während der Tournee zu Kabaret
2014 Kaas chante Piaf à l’Olympia FR63
(3 Wo.)FR
BEW83
(5 Wo.)BEW

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Live-DVDs

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE AT CH FR BEW
1998 Rendez-vous FR
Gold
FR
Aufgenommen am 3. und 4. Juni 1998 im Olympia (Paris) während der Tournee zu Dans ma chair
2000 Ce sera nous FR
Platin
FR
Aufgenommen am 15. März 2000 im Dôme (Marseille) während der Tournee zu Le mot de passe
2004 Carnet de scène
nur in Frankreich erschienen, aufgenommen vom 12. bis 19. Mai 1990 im Zénith de Paris während der Tournee zu Scène de vie
Tour de charme FR9
Gold

(9 Wo.)FR
nur in Frankreich erschienen, aufgenommen am 8. April 1994 im Zénith de Caen während der Tournee zu Je te dis vous
2005 Toute la musique…
Aufgenommen: 18. und 19. November 2004 im Cirque Royal (Brüssel) während der Tournee zu Sexe fort
2009 Kabaret FR15
(15 Wo.)FR
nur in Frankreich erschienen, aufgenommen am 30. und 31. Januar 2009 im Casino de Paris während der Tournee zu Kabaret

Sonstige Aufnahmen und Zusammenstellungen

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE AT CH FR BEW
1997 Les Misérables
Soundtrack zum gleichnamigen Film von Claude Lelouch
1999 Christmas in Vienna Vol. VI DE49
(4 Wo.)DE
CH97
(1 Wo.)CH
Best-of-Album, auch als Video-Kassette und DVD erschienen, aufgenommen am 20. Dezember 1998 im Rathaus der Stadt Wien mit Plácido Domingo und Alejandro Fernández in Begleitung der Wiener Philharmoniker
Christmas in Vienna – Best Of DE60
(3 Wo.)DE
AT37
(4 Wo.)AT
Best-of-Album
2000 Long Box
enthält die Alben Scène de vie, Je te dis vous, Dans ma chair und Le mot de passe in einer Box mit Booklet
2001 Rien ne s’arrête/Best of 1987–2001 DE39
(7 Wo.)DE
CH14
Gold

(14 Wo.)CH
FR2
Platin

(26 Wo.)FR
BEW3
Gold

(18 Wo.)BEW
Best-of-Album
2009 19 Par Patricia Kaas BEW42
(21 Wo.)BEW
2010 Rilke Projekt – Weltenweiter Wandrer
enthält die Aufnahmen Vergers/Obstgärten und Gaben

Singles

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE CH FR BEW
1987 Mademoiselle chante le blues
FR7
Silber

(18 Wo.)FR
1988 D’Allemagne
FR11
(18 Wo.)FR
Mon mec à moi
FR5
Silber

(18 Wo.)FR
1989 Elle voulait jouer cabaret
FR17
(13 Wo.)FR
Quand Jimmy dit
FR10
Silber

(17 Wo.)FR
1990 Les hommes qui passent
FR7
(16 Wo.)FR
Les mannequins d’osier
FR21
(14 Wo.)FR
1991 Kennedy Rose
FR36
(7 Wo.)FR
Regarde les riches
FR27
(10 Wo.)FR
1993 Ceux qui n’ont rien
DE83
(4 Wo.)DE
Ganz und gar
DE67
(7 Wo.)DE
Il me dit que je suis belle
DE80
(3 Wo.)DE
FR5
Silber

(32 Wo.)FR
Entrer dans la lumière
FR15
(13 Wo.)FR
1997 Quand j’ai peur de tout
CH41
(7 Wo.)CH
FR11
Gold

(21 Wo.)FR
BEW12
(21 Wo.)BEW
Je voudrais la connaître
FR20
(20 Wo.)FR
BEW9
(24 Wo.)BEW
1998 L’aigle noir (Live)
BEW28
(5 Wo.)BEW
1999 Unter der Haut
DE61
(5 Wo.)DE
Ma liberté contre la tienne
FR34
(17 Wo.)FR
BEW26
(8 Wo.)BEW
Une femme comme une autre
FR78
(7 Wo.)FR
2000 Mon chercheur d’or
FR74
(10 Wo.)FR
Les chansons commencent
FR70
(9 Wo.)FR
2002 If You Go Away
FR83
(2 Wo.)FR
2005 Toute la musique que j’aime (Live)
FR59
(6 Wo.)FR
2009 Et s’il fallait le faire
FR41
(15 Wo.)FR
2016 Le jour et l’heure
FR69
(2 Wo.)FR

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Goldene Schallplatte

  • Kanada Kanada
    • 1990: für das Album Mademoiselle chante
    • 1994: für das Album Je Te Dis Vous

Platin-Schallplatte

  • Europa Europa
    • 1996: für das Album Tour de Charme
    • 1998: für das Album Dans ma chair
  • Kanada Kanada
    • 1993: für das Album Scène de vie

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silber Gold Platin Diamant Ver­käu­fe Quel­len
Belgien (BEA) 0! S 2× Gold2 2× Platin2 0! D 150.000
Deutschland (BVMI) 0! S 2× Gold2 0! P 0! D 500.000
Frankreich (SNEP) 4× Silber4 14× Gold14 6× Platin6 3× Diamant3 6.740.000
Europa (IFPI) 0! S 0! G 2× Platin2 0! D (2.000.000) (Memento vom 1. Januar 2014 im Internet Archive)
Kanada (MC) 0! S 2× Gold2 Platin1 0! D 200.000
Schweiz (IFPI) 0! S 4× Gold4 7× Platin7 0! D 435.000
Insgesamt 4× Silber4 24× Gold24 18× Platin18 3× Diamant3

Germinal und Falling in Love Again

1993 wurde Kaas eine Rolle in dem Claude-Berri-Film Germinal angeboten, zeitgleich nahm sie jedoch ihr drittes Album Je te dis vous auf. 1994 wurde Kaas die Hauptrolle in dem Film Falling in Love Again des amerikanischen Regisseurs Stanley Donen angeboten. Sie sollte die deutsch-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Marlene Dietrich darstellen, deren Lied Lili Marleen sie schon in jungen Jahren oft gesungen hat. Das Projekt scheiterte jedoch an der Finanzierung.

Ernsthafte Berührungen mit dem Filmgeschäft hatte Kaas zunächst nur als Sängerin: sie interpretierte das Titellied zu dem 1995 erschienenen Film Les Misérables (dt. Die Elenden, nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo) des französischen Regisseurs Claude Lelouch. Bertrand Tavernier verwendete das Lied Il me dit que je suis belle (dt. Er sagt mir, dass ich schön sei) aus dem Album Je te dis vous von 1993 in seinem Film L’appât (dt. Der Köder).

And Now … Ladies & Gentlemen

Ihr Schauspieldebüt gab Kaas 2001. Sie spielte an der Seite von Jeremy Irons die Jazzsängerin Jane in dem Liebesfilm And Now … Ladies & Gentlemen von Claude Lelouch. Der Film wurde unter anderem auf dem Film-Festival in Cannes gezeigt. In Deutschland wurde er im Oktober 2002 während der 19. Französischen Filmtage in Tübingen uraufgeführt; in die deutschen Kinos kam er jedoch erst 2003.

Jahr Film
2002 And Now … Ladies & Gentlemen
Regie: Claude Lelouch
Schauspieler: Patricia Kaas, Jeremy Irons, Claudia Cardinale
Premiere: 29. Mai 2002 (Frankreich)
in der Internet Movie Database (englisch) (teilweise engl.)
2012 Der Preis des Todes, Originaltitel: Assassinée
Regie: Thierry Binisti
Schauspieler: Patricia Kaas, Serge Hazanavicius, Raphaël Boshart
Premiere: 15. Mai 2012 (Frankreich)
Jahr Auszeichnung Kategorie
bis 1989
1988 Victoire de la Musique „Entdeckung des Jahres“ für D’Allemagne
Oscar de la Chanson Française für D’Allemagne
Oscar de la Sacem „Die beste Interpretin des Jahres“
1989 Victoire de la Musique „Künstlerin mit den meisten Plattenverkäufen im Ausland“
1990–1999
1990 Goldene Europa „Sängerin des Jahres“
1991 Victoire de la Musique „Weibliche Interpretin des Jahres“, „Künstlerin mit den meisten Plattenverkäufen im Ausland“
World Music Award „Bester französischer Künstler des Jahres“
Bambi „Künstlerin des Jahres“
1992 Victoire de la Musique „Künstlerin mit den meisten Plattenverkäufen im Ausland“
Echo 3. Platz „Beste internationale Sängerin“
1994 L’Oscar de la musique
1995 Victoire de la Musique „Künstlerin mit den meisten Plattenverkäufen im Ausland“
La femme en or „Künstlerin des Jahres“
World Music Award „Bester französischer Künstler des Jahres“
ab 2000
2000 Victoire de la Musique
Adenauer-de-Gaulle-Preis
2002 Goldene Europa „Künstlerin des Jahres international“
2003 Bundesverdienstkreuz Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft
2004 Radio Regenbogen Award
  1. Der Name Pady Pax leitet sich ab von dem Spielmannszug Pax Majorettes aus Stiring-Wendel, bei dem Kaas und ihre Schwester Carine Mitglieder waren.
  2. In vielen Internetbiografien wird fälschlicherweise behauptet, Depardieu habe Kaas in der Rumpelkammer entdeckt.
  • Patricia Kaas – mein Leben / ma vie. Dokumentarfilm von Horst Mühlenbeck. 52/45 min., Porträt im Rahmen der ZDF/arte-Sendereihe „Mein Leben/ Ma vie“, Produzent: Reinhardt Beetz. Deutschland 2008. gebrueder beetz filmproduktion
  • Bernard Pascuito: Patricia Kaas. Ombre et lumière. Lafon, Paris 1994, ISBN 2-84098-022-3.
  • François Bruneau: Patricia Kaas. La fille de l’est. Semic, Lyon 2000, ISBN 2-914082-06-1.
  • Patrica Kaas, Sophie Blandinières: L'Ombre de ma voix. Autobiographie. Editions Flammarion, Paris 2011, ISBN 2-08-124932-4.
    • Deutschsprachige Übersetzung von Doris Heinemann: Mademoiselle singt den Blues: Mein Leben. Autobiografie. Edition Elke Heidenreich bei C. Bertelsmann, München 2012, ISBN 978-3-570-58033-2.
  1. , abgerufen am 17. Mai 2019.
  2. Patricia Kaas im Interview mit Krimhild Waskönig für den TV-Sender 3sat im Jahr 2003
  3. Aus dem Vorlage:Toter Link/www.musicline.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in ) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. von musicline.de
  4. (Nicht mehr online verfügbar.) In: umaturman.com. Archiviert vomOriginal am26. April 2012; abgerufen am 2. Februar 2008.
  5. Chartquellen:
    • auf OffizielleCharts.de
    • auf Austriancharts.at
    • auf Hitparade.ch
    • auf LesCharts.com
    • auf InfoDisk
    • auf Ultratop.de
Commons: Patricia Kaas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

1956: Mathé Altéry; Dany Dauberson | 1957: Paule Desjardins | 1958: André Claveau | 1959: Jean Philippe | 1960: Jacqueline Boyer | 1961: Jean-Paul Mauric | 1962: Isabelle Aubret | 1963: Alain Barrière | 1964: Rachel | 1965: Guy Mardel | 1966: Dominique Walter | 1967: Noëlle Cordier | 1968: Isabelle Aubret | 1969: Frida Boccara | 1970: Guy Bonnet | 1971: Serge Lama | 1972: Betty Mars | 1973: Martine Clémenceau | 1975: Nicole Rieu | 1976: Catherine Ferry | 1977: Marie Myriam | 1978: Joël Prévost | 1979: Anne-Marie David | 1980: Profil | 1981: Jean Gabilou | 1983: Guy Bonnet | 1984: Annick Thoumazeau | 1985: Roger Bens | 1986: Cocktail Chic | 1987: Christine Minier | 1988: Gérard Lenorman | 1989: Nathalie Pâque | 1990: Joëlle Ursull | 1991: Amina | 1992: Kali | 1993: Patrick Fiori | 1994: Nina Morato | 1995: Nathalie Santamaria | 1996: Dan Ar Braz & L'Héritage des Celtes | 1997: Fanny | 1998: Marie Line | 1999: Nayah | 2000: Sofia Mestari | 2001: Natasha Saint-Pier | 2002: Sandrine François | 2003: Louisa Baïleche | 2004: Jonatan Cerrada | 2005: Ortal | 2006: Virginie Pouchain | 2007: Les Fatals Picards | 2008: Sébastien Tellier | 2009: Patricia Kaas | 2010: Jessy Matador | 2011: Amaury Vassili | 2012: Anggun | 2013: Amandine Bourgeois | 2014: Twin Twin | 2015: Lisa Angell | 2016: Amir | 2017: Alma | 2018: Madame Monsieur | 2019: Bilal Hassani | 2020: Tom Leeb | 2021: Barbara Pravi

Teilnahme zurückgezogen:
1974: Dani

Gewinner:Norwegen Alexander Rybak
2. Platz:Island Yohanna3. Platz:Aserbaidschan AySel & Arash

Albanien Kejsi TolaArmenien Inga & AnuschBosnien und Herzegowina ReginaDanemark BrinckDeutschland Alex Swings Oscar Sings!Estland Urban SymphonyFinnland Waldo’s PeopleFrankreich Patricia KaasGriechenland Sakis RouvasIsrael Noa & Mira AwadKroatien Igor Cukrov ft. AndreaLitauen Sasha SonMalta ChiaraMoldau Republik Nelly CiobanuPortugal Flor-de-LisRumänien ElenaRussland Anastassija PrychodkoSchweden Malena ErnmanSpanien SorayaTurkei HadiseUkraine Switlana LobodaVereinigtes Konigreich Jade Ewen

In einem der beiden Halbfinale ausgeschieden:
Andorra Susanne GeorgiBelgien CopycatBulgarien Krassimir AwramowIrland Sinéad Mulvey & Black DaisyLettland Intars BusulisMazedonien 1995 Next TimeMontenegro Andrea DemirovićNiederlande The ToppersPolen Lidia KopaniaSchweiz LovebugsSerbien Marko Kon & MilaanSlowakei Kamil Mikulčík & Nela PociskováSlowenien Quartissimo feat. MartinaTschechien Gipsy.czUngarn Zoli ÁdokWeissrussland Pjotr JalfimauZypern Republik Christina Metaxa

Teilnahme zurückgezogen:
Georgien Stephane & 3G

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Personendaten
NAME Kaas, Patricia
KURZBESCHREIBUNG französische Sängerin
GEBURTSDATUM 5. Dezember 1966
GEBURTSORT Forbach, Frankreich

Patricia Kaas
patricia, kaas, französische, sängerin, sprache, beobachten, bearbeiten, dezember, 1966, forbach, département, moselle, frankreich, eine, französische, sängerin, 2000, kaas, zählt, international, erfolgreichsten, französischen, französischsprachigen, sängerinn. Patricia Kaas franzosische Sangerin Sprache Beobachten Bearbeiten Patricia Kaas 5 Dezember 1966 in Forbach Departement Moselle Frankreich ist eine franzosische Sangerin Patricia Kaas 2000 Kaas zahlt zu den international erfolgreichsten franzosischen bzw franzosischsprachigen Sangerinnen Stilistisch gehort ihre Musik nicht zum klassischen Chanson sondern ist eine Mischung aus Popmusik und Jazz Seit dem Erscheinen ihres Debutalbums Mademoiselle chante im Jahr 1988 wurden von ihr mehr als 15 Millionen Tontrager verkauft Ihren grossten Erfolg hatte sie in Deutschland und in der Schweiz mit ihrem 1993 erschienenen dritten Album Je te dis vous das Platz 11 bzw 2 der Charts erreichte Kaas ist haufig und in vielen Teilen der Welt auf Tournee 2002 gab sie ihr Filmdebut an der Seite von Jeremy Irons in dem Liebesfilm And Now Ladies amp Gentlemen Inhaltsverzeichnis 1 Kindheit und Jugend 2 Die Sangerin Patricia Kaas 2 1 Jalouse 2 2 Mademoiselle chante le blues 2 3 Scene de vie 2 4 Je te dis vous 2 5 Cafe noir 2 6 Dans ma chair 2 7 Le mot de passe 2 8 Piano Bar 2 9 Sexe fort 2 10 Kabaret 2 11 Kaas chante Piaf 3 Stilistische Besonderheiten und musikalische Wurdigung 4 Diskografie 4 1 Alben 4 1 1 Studioalben 4 1 2 Livealben 4 1 3 Live DVDs 4 1 4 Sonstige Aufnahmen und Zusammenstellungen 4 2 Singles 5 Auszeichnungen fur Musikverkaufe 6 Die Schauspielerin Patricia Kaas 6 1 Germinal und Falling in Love Again 6 2 And Now Ladies amp Gentlemen 7 Filmografie 8 Auszeichnungen 9 Anmerkungen 10 Filme 11 Literatur 12 Quellen 13 WeblinksKindheit und Jugend BearbeitenKaas wurde als jungstes von sieben Kindern funf Jungen und zwei Madchen geboren Ihr Vater Joseph ein Bergmann war Lothringer ihre Mutter Irmgard war Saarlanderin 1 Patricia wuchs in Stiring Wendel auf einem Ort zwischen Forbach und Saarbrucken auf der franzosischen Seite der Grenze Seit 2006 ist sie Ehrenburgerin des Ortes Bis zum Alter von sechs Jahren sprach sie ausschliesslich Saarlandisch 2 Ihre Herkunft ist auch die Grundlage fur ihr mehrfach ausgezeichnetes Engagement fur die deutsch franzosische Freundschaft Ihre Mutter ermutigte sie schon in sehr jungen Jahren dazu Sangerin zu werden Bereits im Alter von acht Jahren sang Kaas auf unterschiedlichen kleineren Veranstaltungen Lieder von Sylvie Vartan Dalida Claude Francois oder Mireille Mathieu aber auch englischsprachige Titel wie New York New York Zu dieser Zeit stand sie haufig auf saarlandischen Buhnen auch als Mitglied der Forbacher Pax Majorettes einer Revue Truppe junger Madchen Sie gewann zudem einen Schlagerwettbewerb Schon bei ihren ersten Auftritten zeichnete sich Kaas durch ihre raue rauchige Stimme aus Ein erster Schritt ins professionelle Musikgeschaft gelang ihr im Alter von 13 Jahren Mit der Hilfe ihres Bruders Daniel bekam sie einen Vertrag und konnte im Saarbrucker Club Rumpelkammer auftreten Kaas nannte sich damals Pady Pax Anm 1 und stand dort sieben Jahre lang mit der Band Dob s Lady Killers auf der Buhne Mit 16 Jahren machte sie ein Praktikum bei einer Model Agentur in Metz Ihr damaliger Manager der Architekt Bernard Schwartz fuhrte sie jedoch bald im Musikgeschaft zu ihrem ersten grossen Erfolg Die Sangerin Patricia Kaas Bearbeiten Patricia Kaas 2009 Jalouse Bearbeiten Im Jahr 1985 wurde Kaas vom franzosischen Schauspieler Gerard Depardieu entdeckt Durch die Bemuhungen von Bernard Schwartz wurden der franzosische Komponist Francois Bernheim und dann auch Depardieu der mit Bernheim befreundet war auf die Sangerin aufmerksam Anm 2 Angetan von Kaas Stimme produzierte Depardieu ihre erste Single Jalouse dt Eifersuchtig geschrieben von Depardieus Ehefrau Elisabeth und Bernheim Veroffentlicht wurde die Single beim Plattenlabel EMI finanziell war sie ein Flop Mademoiselle chante le blues Bearbeiten Durch Jalouse wurde der franzosische Komponist Didier Barbelivien auf Kaas aufmerksam Sein Lied Mademoiselle chante le blues dt Das Fraulein singt den Blues wurde der erste grosse Hit der Sangerin Die Single erschien 1987 bei Polydor sie erreichte Platz 14 der franzosischen Singlecharts Im folgenden Jahr erschien ihre zweite Single D Allemagne dt Uber Deutschland geschrieben von Barbelivien und Bernheim Bemerkenswert ist dass im Text dieses Chansons eine kleine gesprochene Textpassage auf Deutsch ist Wenig spater wurde auch Mademoiselle chante das erste Album der Kunstlerin veroffentlicht Es kletterte auf Platz 2 der franzosischen Charts wo es sich mehr als zwei Monate hielt insgesamt war es 64 Wochen in den Top 10 und 118 Wochen in den Top 100 Bereits kurz nach Erscheinen erhielt das Album Gold mehr als 100 000 verkaufte Tontrager nach drei Monaten sogar Platin mehr als 350 000 verkaufte Tontrager Insgesamt wurde das Album bis heute weltweit mehr als 2 5 Millionen Mal verkauft Im selben Jahr gewann Kaas den Victoire de la Musique in der Kategorie Entdeckung des Jahres Ausserdem erhielt sie fur Mademoiselle chante Platin in Belgien und in der Schweiz sowie Gold in Kanada 1990 begann Kaas ihre erste Welttournee die insgesamt 16 Monate dauerte Bei 196 Konzerten in zwolf Landern sang sie vor ungefahr 750 000 Besuchern In dem beruhmten Konzertsaal Olympia in Paris sang sie eine Woche lang taglich Die Konzerte waren vier Monate im Voraus ausverkauft Des Weiteren gab Kaas erfolgreiche Konzerte in den USA in New York und Washington Am Ende der Tournee hatte sich Mademoiselle chante in Frankreich mehr als eine Million Mal verkauft und erhielt somit Diamantstatus Kaas erhielt ausserdem die Goldene Europa Scene de vie Bearbeiten 1991 wechselte sie von ihrer bisherigen Plattenfirma Polydor zu CBS Sony Standige Begleiter an Kaas Seite sind seitdem Cyril Prieur und Richard Walter von der Firma Talent Sorcier aus Paris die als Manager Bernard Schwartz ersetzten und seither wesentlich zum Erfolg der Sangerin beigetragen haben Kaas selbst bezeichnet sie als ihre Familie Mit neuer Plattenfirma und neuem Management erschien 1991 das Album Scene de vie dt Buhne Szene des Lebens Es stand zehn Wochen lang auf Platz 1 der franzosischen Charts und erhielt wie zuvor Mademoiselle chante Diamantstatus Bei dem Rose Kennedy gewidmeten Lied Kennedy Rose arbeitete Kaas wieder mit Elisabeth Depardieu und Francois Bernheim zusammen mit etwas mehr Erfolg die Single erreichte immerhin Platz 34 der franzosischen Singlecharts Die Tournee zu Scene de vie fuhrte Kaas durch 13 Lander 210 Konzerte 650 000 Zuschauer darunter Japan Kanada und die UdSSR Moskau und Leningrad Ende 1991 erschien ihr erstes Live Album Carnet de scene dt Erinnerungen Zu nahezu jeder Tournee wurde ab diesem Zeitpunkt ein Live Album veroffentlicht 13 Jahre spater veroffentlichte Sony zum ersten Mal auch eine Live DVD 1991 bekam Kaas mit dem World Music Award und einem Bambi zwei weitere Musikpreise Im folgenden Jahr belegte sie bei der ersten Echo Verleihung in Koln den dritten Platz in der Kategorie Beste internationale Sangerin Je te dis vous Bearbeiten Als endgultiger Durchbruch im internationalen Musikgeschaft gilt das 1993 erschienene Album Je te dis vous dt Ich sage Sie zu Dir das in 47 Landern uber 2 5 Millionen Mal verkauft wurde Produziert wurde das in London im Eel Pie Studio von Pete Townshend aufgenommene Album von Robin Millar der auch fur Sade und die Fine Young Cannibals tatig war In den USA und Grossbritannien erschien es unter dem Titel Tour de charme nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Live Album Unter anderem singt Kaas darauf erstmals einen Titel auf Deutsch Das Lied Ganz und gar stammt aus der Feder des deutschen Sangers und Komponisten Marius Muller Westernhagen Daneben finden sich drei Titel in englischer Sprache unter anderem der James Brown Titel It s a Man s World Der britische Rockmusiker Chris Rea begleitete Kaas bei den Titeln Out of the Rain und Ceux qui n ont rien dt Jene die nichts haben auf der Gitarre Je te dis vous ist das bisher erfolgreichste Album von Kaas im deutschsprachigen Raum In Deutschland wurde die Top 10 nur knapp verfehlt zwei Wochen Platz 11 das Album hielt sich allerdings 36 Wochen in den Top 100 In der Schweiz erreichte Kaas mit diesem Album Platz 2 der Charts in Frankreich abermals Platz 1 Es war das dritte Album in Folge das in Frankreich Diamantstatus erhielt elf Monate nach Erscheinen keiner anderen franzosischen Sangerin war dies zuvor mit ihren ersten drei Alben gelungen Bis heute gilt Je te dis vous als eines der besten Alben des modernen Chanson das Internetportal musicline de zahlt es zu den Alben mit Schlusselqualitaten des Chanson 3 Mit der Single Il me dit que je suis belle dt Er sagt mir ich sei schon von Sam Brewski alias Jean Jacques Goldman gelang Kaas 1993 auch ihr erster Top 10 Single Hit in Frankreich Ein Remix von Reste sur moi dt Bleib auf mir schaffte es in die Top 20 der US Dance Charts Die folgende Welttournee fuhrte sie in 19 Lander Unter anderem trat sie dabei als erste westliche Sangerin nach dem Krieg in Hanoi auf des Weiteren gastierte sie in Korea Japan Kambodscha und Thailand Zudem gab sie im Rahmen der Tournee ein Benefizkonzert im ukrainischen Tschornobyl vor 30 000 Zuschauern Bei insgesamt 150 Konzerten sang sie vor 750 000 Zuschauern 1994 erschien ihr zweites Live Album Tour de charme dt Eine Tournee mit Charme die zugehorige Live DVD erschien 2004 Cafe noir Bearbeiten Mitte der 90er Jahre wurde das Album Cafe noir oft auch als Black Coffee bezeichnet produziert Dabei handelt es sich um ein 1995 in New York eigens fur den amerikanischen Markt eingespieltes Werk mit ausschliesslich englischen Texten Es gelangte nie offiziell in den Handel Uber die Grunde fur die nicht erfolgte Veroffentlichung ist nichts bekannt Mit dem Titelsong greift die Sangerin auf einen Jazzstandard zuruck der in Versionen beruhmter Vorbilder wie Billie Holiday und Ella Fitzgerald bereits weltbekannt war die eigene Neuinterpretation wurde von Kaas auf dem ebenfalls 1997 erschienenen Sampler Jazz a Saint Germain veroffentlicht Zudem befinden sich auf dem Album Coverversionen von Klassikern wie dem Bill Withers Titel Ain t No Sunshine aus dem Jahr 1971 und If You Leave Me Now von Chicago von 1976 Dans ma chair Bearbeiten 1997 erschien auch Dans ma chair dt In meinem Leib Produziert wurde es in New York von Kaas und Phil Ramone der schon mit Ray Charles Billy Joel und Paul Simon gearbeitet hatte Erstmals arbeitete die Sangerin dabei offiziell mit dem franzosischen Komponisten Jean Jacques Goldman zusammen Diese Zusammenarbeit dauert bis heute an und gilt als eine der wichtigsten in ihrer Karriere Einen weiteren Beitrag zum Erfolg des Albums lieferten die amerikanischen Komponisten und Sanger Lyle Lovett mit dem Titel Chanson simple dt Einfaches Lied und James Taylor mit Don t Let Me Be Lonely Tonight bei dem er selbst als Duettpartner auftrat Der Titel Quand j ai peur de tout dt Wenn mir alles Angst macht geschrieben von Diane Warren wurde 2003 von der Band Sugababes unter dem Titel Too Lost in You herausgebracht Zur Tournee zu Dans ma chair erschien 1998 das Live Album und Kaas erste Live DVD Rendez vous dt Verabredung damals allerdings noch als Videokassette Zu horen ist unter anderem der Titel L aigle noir dt Der schwarze Adler der franzosischen Sangerin und Komponistin Barbara Im Dezember 1998 sang Kaas zusammen mit den Tenoren Placido Domingo und Alejandro Fernandez im Rathaus von Wien Begleitet wurden die drei von den Wiener Philharmonikern Das Konzert erschien 1999 als Christmas In Vienna Vol VI als CD und DVD Le mot de passe Bearbeiten 1999 erschien mit Le mot de passe dt Das Passwort ein weiteres Studioalbum produziert von Pascal Obispo auf dem Kaas bei vielen Stucken von einem Orchester begleitet wird Wieder lieferte Jean Jacques Goldman mit dem Titel Une fille de l Est dt Ein Madchen des Ostens einen Beitrag in dem Kaas sich auf ihre Herkunft aus Ostfrankreich bezieht Die franzosische Sangerin Zazie schrieb den Titel J attends de nous dt Ich erwarte von uns Les eternelles dt Die Zeitlosen wurde in Deutschland auch im Duett mit dem schweizerischen Tenor Erkan Aki unter dem Titel Unter der Haut veroffentlicht er war auch Titellied der funfteiligen ZDF Serie Sturmzeit Im Juni 1999 trat Kaas neben Mariah Carey Luther Vandross und Status Quo bei den beiden Benefizkonzerten Michael Jackson amp Friends in Seoul und Munchen auf Die beiden Grossereignisse zu Gunsten der UNESCO des Roten Kreuzes und des Nelson Mandela Children s Fund wurden in 39 Lander ubertragen Im September 1999 wurde Kaas bei der Wahl zur Marianne dem Nationalsymbol der Franzosen Dritte hinter den Top Models Laetitia Casta und Estelle Hallyday Auf der Tournee zu Le mot de passe wurde Kaas bei einigen Konzerten in Deutschland und in der Schweiz vom NDR Pops Orchestra des Norddeutschen Rundfunks unter Leitung des Dirigenten Georges Phelivanian begleitet Mit diesem Ensemble war sie unter anderem Stargast beim Schleswig Holstein Musik Festival 1999 Das Konzert vom 24 Juli 1999 auf dem Rathausmarkt der Stadt Hamburg wurde live auf ARTE ubertragen Auf dem 2000 erschienenen Live Album Ce sera nous ist das Orchester zwar zu horen auf der Live DVD aber nicht zu sehen Im Oktober 2000 erhielt Kaas den Adenauer de Gaulle Preis Im April 2001 gab sie anlasslich der Amtsubergabe von Grossherzog Jean von Luxemburg an seinen Sohn Henri ein Konzert vor 50 000 Zuschauern Diesmal wurde Kaas von den Musikern des Orchestre Philharmonique du Luxembourg begleitet Piano Bar Bearbeiten 2001 begann Kaas ihre Schauspielkarriere mit dem Film And Now Ladies amp Gentlemen des franzosischen Regisseurs Claude Lelouch mit dem sie schon fur den Soundtrack zu Les Miserables gearbeitet hatte 2002 erschien das Konzeptalbum Piano Bar bei dem es sich nicht um den Soundtrack zu dem Film handelt der eigentliche Soundtrack ist nie veroffentlicht worden Piano Bar ist Kaas erstes Album das uberwiegend in englischer Sprache erschienen ist Es enthalt Cover Versionen von Where Do I Begin und Jacques Brels Ne me quitte pas dt Verlass mich nicht hier in Englisch unter dem Titel If You Go Away 2002 erhielt Kaas zum zweiten Mal die Goldene Europa Die Tournee Piano Bar Live begann im September 2002 in Frankreich und dauerte bis April 2003 In den USA wurden sechs ausverkaufte Konzerte gespielt u a in Los Angeles Chicago San Francisco und Detroit sowie zwei am Broadway im Beacon Theatre vor jeweils 6 000 Zuschauern Sexe fort Bearbeiten Im Dezember 2003 erschien das Album Sexe fort dt Starkes Geschlecht Auch mit diesem Album konnte Kaas nicht an ihre fruheren Erfolge anknupfen Wieder steuerte Jean Jacques Goldman mit C est la faute a la vie dt Schuld hat das Leben und On pourrait dt Man konnte einige Lieder bei die er auch selbst produzierte ebenso Pascal Obispo der Produzent von Le mot de passe mit L Abbe Caillou dt Der Abt Caillou Den Titel On pourrait sang Kaas im Duett mit dem Schweizer Sanger Stephan Eicher Eine besondere Auszeichnung erhielt Kaas eine Woche nach Veroffentlichung von Sexe fort am 8 Dezember 2003 als sie fur ihre Verdienste um die deutsch franzosische Freundschaft mit dem Bundesverdienstkreuz 1 Klasse ausgezeichnet wurde eine Ehrung die erst wenigen internationalen Kunstlern zuteilwurde Patricia Kaas wahrend der Sexe fort Tournee 2005 in Wiesbaden Bis Ende 2005 dauerte ihre siebte Welttournee Sie fuhrte durch 25 Lander darunter auch wieder China und Russland wahrend die Konzerte in den USA ohne Angabe von Grunden abgesagt wurden Insgesamt gab die Sangerin 175 Konzerte vor mehr als 500 000 Zuschauern Bereits Anfang 2005 erschien das zur Tournee gehorende Live Album Toute la musique sowie die gleichnamige Live DVD in Kombination mit einem Best Of Album Das Titellied Toute la musique que j aime dt All die Musik die ich liebe stammt aus der Feder des franzosischen Sangers und Komponisten Johnny Hallyday Auf dem Album befindet sich als Bonus das Lied Herz eines Kampfers das Kaas in Zusammenarbeit mit Peter Plate von der deutschen Popband Rosenstolz aufgenommen hat Bei der Fernsehubertragung der Deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest im Marz 2005 in Berlin prasentierte Kaas das Lied erstmals live vor einem Millionenpublikum Live Weltpremiere hatte der Song bei einem Konzert im November 2004 in der Dusseldorfer Philipshalle Nach Abschluss der Sexe fort Tournee im November 2005 legte Kaas eine langere Pause ein abgesehen von einigen Live Auftritten Anfang 2008 veroffentlichte sie zusammen mit der russischen Gruppe Uma2rman den Titel Ne pozvonish dt Du rufst nicht an 4 Kabaret Bearbeiten Patricia Kaas 2009 Im Februar 2009 veroffentlichte Patricia Kaas ihr achtes Studioalbum Kabaret Die CD ist eine Hommage an Kabarett und Musik der 1930er Jahre Gesungen sind die Aufnahmen auf Franzosisch Englisch Deutsch und Russisch Am 16 Mai 2009 vertrat Patricia Kaas ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest in Moskau Mit dem Lied Et s il fallait le faire belegte sie den achten Platz Kaas nimmt regelmassig an dem jahrlich stattfindenden Wohltatigkeitskonzert der Les Enfoires teil Kaas chante Piaf Bearbeiten 2012 veroffentlichte sie ein Tribut Album mit 15 Chansons von Edith Piaf Auf diesem Album wird sie musikalisch vom zweimal fur den Golden Globe nominierten Komponisten Abel Korzeniowski sowie dem Royal Philharmonic Orchestra unterstutzt Stilistische Besonderheiten und musikalische Wurdigung BearbeitenDer Begriff Chanson ist seit den 1980ern und dem Erscheinen neuer innovativer Interpreten weniger scharf definiert Dass Kaas diesem Genre zugeordnet wird wurde von Kritikern oft marketingtechnischen Erwagungen der Musikindustrie zugeschrieben da dies bei einer Franzosin die hauptsachlich in der Sprache ihres Heimatlandes singt naheliegend erscheint Tatsachlich hat Kaas Stil seine Wurzeln hauptsachlich im angloamerikanischen Pop und Rock sowie in deren Vorlaufern Jazz und Blues Diese stilistische Ausrichtung harmoniert auch mit dem als rauchig beschriebenen Charakter ihrer relativ rauen mit einer subtilen Bruchigkeit ausgestatteten Alt bis Mezzosopran Stimme Daruber hinaus demonstriert Kaas auch eine ausgepragte Sicherheit in Bezug auf Rhythmik und Phrasierung die bei europaischen Sangern ausserhalb des englischen Sprachraums oft vermisst wird Der Vergleich ihrer franzosisch und deutschsprachigen Texte mit denen in englischer Sprache demonstriert wie sich Kaas uber die diesen Sprachen teilweise inharenten Grooveprobleme hinwegsetzt Hierzu lasst sich zum Beispiel das im Vergleich zum amerikanischen Englisch gleichformige Betonungsmuster des Franzosischen oder die harten Konsonantencluster und auslaute des Deutschen anfuhren die Sangern im Zusammenhang mit offbeatbetonter Rhythmik haufig Probleme bereiten Kaas konnte in diesem Zusammenhang auf eine recht lange Tradition des franzosischen Musikbetriebs bauen die den angloamerikanischen Einflussen zwar offen gegenubersteht aber muttersprachliche Kunstler mindestens in gleicher Weise fordert und zu akzeptieren bereit ist Nichtsdestoweniger wirkte ihr prononciertes rhythmisches Interesse von Beginn ihrer Karriere an stilbildend und eroffnete ihr neben ihrer Mehrsprachigkeit den Zugang zu einem breiten wie auch internationalen Publikum Diskografie BearbeitenAlben Bearbeiten Studioalben Bearbeiten Jahr Titel Hochstplatzierung Gesamtwochen Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen 5 Jahr Titel Plat zie rungen Wo chen Aus zeich nungen Anmer kungen Anmerkungen DE AT CH FR BEW1988 Mademoiselle chante CH 2DoppelplatinCH FR 2 Diamant 118 Wo FR 1990 Scene de vie DE 18 Gold 44 Wo DE CH 15 2Doppelplatin 22 Wo CH FR 1 Diamant 74 Wo FR BEW Platin 6 BEW1993 Je te dis vous DE 11 Gold 35 Wo DE CH 2 2Doppelplatin 25 Wo CH FR 1 Diamant 68 Wo FR 1997 Dans ma chair DE 16 17 Wo DE AT 45 3 Wo AT CH 5 Platin 20 Wo CH FR 2 2Doppelplatin 57 Wo FR BEW 1 Platin 61 Wo BEW1999 Le mot de passe DE 27 18 Wo DE CH 14 Gold 15 Wo CH FR 2 Platin 36 Wo FR BEW 2 Gold 26 Wo BEW2002 Piano Bar DE 12 15 Wo DE AT 38 3 Wo AT CH 6 Gold 24 Wo CH FR 10 Gold 30 Wo FR BEW 6 21 Wo BEW2003 Sexe fort DE 55 7 Wo DE CH 6 Gold 14 Wo CH FR 9 2Doppelgold 39 Wo FR BEW 3 26 Wo BEW2009 Kabaret DE 32 8 Wo DE CH 3 12 Wo CH BEW 4 20 Wo BEW in Frankreich als En studio et sur scene Kabaret Live DVD erschienen2012 Kaas chante Piaf DE 28 7 Wo DE AT 67 2 Wo AT CH 8 10 Wo CH FR 6 Gold 23 Wo FR BEW 11 31 Wo BEW2016 Patricia Kaas DE 34 6 Wo DE CH 10 11 Wo CH FR 12 Gold 17 Wo FR BEW 8 31 Wo BEW grau schraffiert keine Chartdaten aus diesem Jahr verfugbarLivealben Bearbeiten Jahr Titel Hochstplatzierung Gesamtwochen Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen 5 Jahr Titel Plat zie rungen Wo chen Aus zeich nungen Anmer kungen Anmerkungen DE AT CH FR BEW1992 Carnets de scene DE 53 9 Wo DE CH 40 2 Wo CH FR 8 2Doppelgold 16 Wo FR Aufgenommen an zwei Tagen zwischen dem 12 und dem 19 Mai 1990 im Zenith de Paris wahrend der Tournee zu Scene de vie1995 Tour de charme DE 65 8 Wo DE CH 42 4 Wo CH FR 14 Platin 6 Wo FR Aufgenommen am 8 April 1994 im Zenith de Caen wahrend der Tournee zu Je te dis vous auch als DVD erschienen siehe dort 1998 Rendez vous CH 29 4 Wo CH FR 6 2Doppelgold 11 Wo FR BEW 5 14 Wo BEW Aufgenommen am 3 und 4 Juni 1998 im Olympia Paris Frankreich wahrend der Tournee zu Dans ma chair2000 Live Ce sera nous CH 18 10 Wo CH FR 5 2Doppelgold 13 Wo FR BEW 11 11 Wo BEW Aufgenommen bei Konzerten im Dome Marseille Frankreich im Opera Avignon Frankreich im Ludwigsburger Schloss Ludwigsburg und an einem nicht genannten Ort in Paris wahrend der Tournee zu Le mot de passe2001 Les indispensables de Patricia Kaas Neuauflage von Carnets de scene2005 Toute la musique DE 34 4 Wo DE CH 40 5 Wo CH FR 10 15 Wo FR BEW 15 20 Wo BEW Aufgenommen am 18 und 19 November 2004 im Cirque Royal Brussel Belgien wahrend der Tournee zu Sexe fort2009 Kabaret Au casino de Paris Doppel CD zur in Frankreich erschienenen Studio und Live CD aufgenommen am 30 und 31 Januar 2009 im Casino de Paris Paris wahrend der Tournee zu Kabaret2014 Kaas chante Piaf a l Olympia FR 63 3 Wo FR BEW 83 5 Wo BEW grau schraffiert keine Chartdaten aus diesem Jahr verfugbarLive DVDs Bearbeiten Jahr Titel Hochstplatzierung Gesamtwochen Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen 5 Jahr Titel Plat zie rungen Wo chen Aus zeich nungen Anmer kungen Anmerkungen DE AT CH FR BEW1998 Rendez vous FR GoldFR Aufgenommen am 3 und 4 Juni 1998 im Olympia Paris wahrend der Tournee zu Dans ma chair2000 Ce sera nous FR PlatinFR Aufgenommen am 15 Marz 2000 im Dome Marseille wahrend der Tournee zu Le mot de passe2004 Carnet de scene nur in Frankreich erschienen aufgenommen vom 12 bis 19 Mai 1990 im Zenith de Paris wahrend der Tournee zu Scene de vieTour de charme FR 9 Gold 9 Wo FR nur in Frankreich erschienen aufgenommen am 8 April 1994 im Zenith de Caen wahrend der Tournee zu Je te dis vous2005 Toute la musique Aufgenommen 18 und 19 November 2004 im Cirque Royal Brussel wahrend der Tournee zu Sexe fort2009 Kabaret FR 15 15 Wo FR nur in Frankreich erschienen aufgenommen am 30 und 31 Januar 2009 im Casino de Paris wahrend der Tournee zu KabaretSonstige Aufnahmen und Zusammenstellungen Bearbeiten Jahr Titel Hochstplatzierung Gesamtwochen Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen 5 Jahr Titel Plat zie rungen Wo chen Aus zeich nungen Anmer kungen Anmerkungen DE AT CH FR BEW1997 Les Miserables Soundtrack zum gleichnamigen Film von Claude Lelouch1999 Christmas in Vienna Vol VI DE 49 4 Wo DE CH 97 1 Wo CH Best of Album auch als Video Kassette und DVD erschienen aufgenommen am 20 Dezember 1998 im Rathaus der Stadt Wien mit Placido Domingo und Alejandro Fernandez in Begleitung der Wiener PhilharmonikerChristmas in Vienna Best Of DE 60 3 Wo DE AT 37 4 Wo AT Best of Album2000 Long Box enthalt die Alben Scene de vie Je te dis vous Dans ma chair und Le mot de passe in einer Box mit Booklet2001 Rien ne s arrete Best of 1987 2001 DE 39 7 Wo DE CH 14 Gold 14 Wo CH FR 2 Platin 26 Wo FR BEW 3 Gold 18 Wo BEW Best of Album2009 19 Par Patricia Kaas BEW 42 21 Wo BEW2010 Rilke Projekt Weltenweiter Wandrer enthalt die Aufnahmen Vergers Obstgarten und GabenSingles Bearbeiten Jahr Titel Hochstplatzierung Gesamtwochen Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen 5 Jahr Titel Plat zie rungen Wo chen Aus zeich nungen Anmer kungen Anmerkungen DE CH FR BEW1987 Mademoiselle chante le blues FR 7 Silber 18 Wo FR 1988 D Allemagne FR 11 18 Wo FR Mon mec a moi FR 5 Silber 18 Wo FR 1989 Elle voulait jouer cabaret FR 17 13 Wo FR Quand Jimmy dit FR 10 Silber 17 Wo FR 1990 Les hommes qui passent FR 7 16 Wo FR Les mannequins d osier FR 21 14 Wo FR 1991 Kennedy Rose FR 36 7 Wo FR Regarde les riches FR 27 10 Wo FR 1993 Ceux qui n ont rien DE 83 4 Wo DE Ganz und gar DE 67 7 Wo DE Il me dit que je suis belle DE 80 3 Wo DE FR 5 Silber 32 Wo FR Entrer dans la lumiere FR 15 13 Wo FR 1997 Quand j ai peur de tout CH 41 7 Wo CH FR 11 Gold 21 Wo FR BEW 12 21 Wo BEWJe voudrais la connaitre FR 20 20 Wo FR BEW 9 24 Wo BEW1998 L aigle noir Live BEW 28 5 Wo BEW1999 Unter der Haut DE 61 5 Wo DE mit Erkan AkiMa liberte contre la tienne FR 34 17 Wo FR BEW 26 8 Wo BEWUne femme comme une autre FR 78 7 Wo FR 2000 Mon chercheur d or FR 74 10 Wo FR Les chansons commencent FR 70 9 Wo FR 2002 If You Go Away FR 83 2 Wo FR 2005 Toute la musique que j aime Live FR 59 6 Wo FR 2009 Et s il fallait le faire FR 41 15 Wo FR 2016 Le jour et l heure FR 69 2 Wo FR grau schraffiert keine Chartdaten aus diesem Jahr verfugbarAuszeichnungen fur Musikverkaufe BearbeitenGoldene Schallplatte Kanada Kanada 1990 fur das Album Mademoiselle chante 1994 fur das Album Je Te Dis Vous Platin Schallplatte Europa Europa 1996 fur das Album Tour de Charme 1998 fur das Album Dans ma chair Kanada Kanada 1993 fur das Album Scene de vie Anmerkung Auszeichnungen in Landern aus den Charttabellen bzw Chartboxen sind in ebendiesen zu finden Land Region Aus zeich nung en fur Mu sik ver kau fe Land Region Auszeichnungen Verkaufe Quellen Silber Gold Platin Diamant Ver kau fe Quel len Belgien BEA 0 S 2 Gold 2 2 Platin 2 0 D 150 000 ultratop be Deutschland BVMI 0 S 2 Gold 2 0 P 0 D 500 000 musikindustrie de Frankreich SNEP 4 Silber 4 14 Gold 14 6 Platin 6 3 Diamant 3 6 740 000 infodisc fr snepmusique com Europa IFPI 0 S 0 G 2 Platin 2 0 D 2 000 000 ifpi org Memento vom 1 Januar 2014 im Internet Archive Kanada MC 0 S 2 Gold 2 Platin 1 0 D 200 000 musiccanada com Schweiz IFPI 0 S 4 Gold 4 7 Platin 7 0 D 435 000 hitparade chInsgesamt 4 Silber 4 24 Gold 24 18 Platin 18 3 Diamant 3Die Schauspielerin Patricia Kaas BearbeitenGerminal und Falling in Love Again Bearbeiten 1993 wurde Kaas eine Rolle in dem Claude Berri Film Germinal angeboten zeitgleich nahm sie jedoch ihr drittes Album Je te dis vous auf 1994 wurde Kaas die Hauptrolle in dem Film Falling in Love Again des amerikanischen Regisseurs Stanley Donen angeboten Sie sollte die deutsch amerikanische Sangerin und Schauspielerin Marlene Dietrich darstellen deren Lied Lili Marleen sie schon in jungen Jahren oft gesungen hat Das Projekt scheiterte jedoch an der Finanzierung Ernsthafte Beruhrungen mit dem Filmgeschaft hatte Kaas zunachst nur als Sangerin sie interpretierte das Titellied zu dem 1995 erschienenen Film Les Miserables dt Die Elenden nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo des franzosischen Regisseurs Claude Lelouch Bertrand Tavernier verwendete das Lied Il me dit que je suis belle dt Er sagt mir dass ich schon sei aus dem Album Je te dis vous von 1993 in seinem Film L appat dt Der Koder And Now Ladies amp Gentlemen Bearbeiten Ihr Schauspieldebut gab Kaas 2001 Sie spielte an der Seite von Jeremy Irons die Jazzsangerin Jane in dem Liebesfilm And Now Ladies amp Gentlemen von Claude Lelouch Der Film wurde unter anderem auf dem Film Festival in Cannes gezeigt In Deutschland wurde er im Oktober 2002 wahrend der 19 Franzosischen Filmtage in Tubingen uraufgefuhrt in die deutschen Kinos kam er jedoch erst 2003 Filmografie BearbeitenJahr Film2002 And Now Ladies amp Gentlemen Regie Claude Lelouch Schauspieler Patricia Kaas Jeremy Irons Claudia Cardinale Premiere 29 Mai 2002 Frankreich And Now Ladies and Gentlemen in der Internet Movie Database englisch teilweise engl 2012 Der Preis des Todes Originaltitel Assassinee Regie Thierry Binisti Schauspieler Patricia Kaas Serge Hazanavicius Raphael Boshart Premiere 15 Mai 2012 Frankreich http www imdb com title tt2158314 ref nm flmg act 1Auszeichnungen BearbeitenJahr Auszeichnung Kategoriebis 19891988 Victoire de la Musique Entdeckung des Jahres fur D AllemagneOscar de la Chanson Francaise fur D AllemagneOscar de la Sacem Die beste Interpretin des Jahres 1989 Victoire de la Musique Kunstlerin mit den meisten Plattenverkaufen im Ausland 1990 19991990 Goldene Europa Sangerin des Jahres 1991 Victoire de la Musique Weibliche Interpretin des Jahres Kunstlerin mit den meisten Plattenverkaufen im Ausland World Music Award Bester franzosischer Kunstler des Jahres Bambi Kunstlerin des Jahres 1992 Victoire de la Musique Kunstlerin mit den meisten Plattenverkaufen im Ausland Echo 3 Platz Beste internationale Sangerin 1994 L Oscar de la musique1995 Victoire de la Musique Kunstlerin mit den meisten Plattenverkaufen im Ausland La femme en or Kunstlerin des Jahres World Music Award Bester franzosischer Kunstler des Jahres ab 20002000 Victoire de la MusiqueAdenauer de Gaulle Preis2002 Goldene Europa Kunstlerin des Jahres international 2003 Bundesverdienstkreuz Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland fur ihre Verdienste um die deutsch franzosische Freundschaft2004 Radio Regenbogen AwardAnmerkungen Bearbeiten Der Name Pady Pax leitet sich ab von dem Spielmannszug Pax Majorettes aus Stiring Wendel bei dem Kaas und ihre Schwester Carine Mitglieder waren In vielen Internetbiografien wird falschlicherweise behauptet Depardieu habe Kaas in der Rumpelkammer entdeckt Filme BearbeitenPatricia Kaas mein Leben ma vie Dokumentarfilm von Horst Muhlenbeck 52 45 min Portrat im Rahmen der ZDF arte Sendereihe Mein Leben Ma vie Produzent Reinhardt Beetz Deutschland 2008 gebrueder beetz filmproduktionLiteratur BearbeitenBernard Pascuito Patricia Kaas Ombre et lumiere Lafon Paris 1994 ISBN 2 84098 022 3 Francois Bruneau Patricia Kaas La fille de l est Semic Lyon 2000 ISBN 2 914082 06 1 Patrica Kaas Sophie Blandinieres L Ombre de ma voix Autobiographie Editions Flammarion Paris 2011 ISBN 2 08 124932 4 Deutschsprachige Ubersetzung von Doris Heinemann Mademoiselle singt den Blues Mein Leben Autobiografie Edition Elke Heidenreich bei C Bertelsmann Munchen 2012 ISBN 978 3 570 58033 2 Quellen Bearbeiten https literaturland saar de personen patricia kaas abgerufen am 17 Mai 2019 Patricia Kaas im Interview mit Krimhild Waskonig fur den TV Sender 3sat im Jahr 2003 Aus dem Genrelexikon 1 2 Vorlage Toter Link www musicline de Seite nicht mehr abrufbar Suche in Webarchiven Info Der Link wurde automatisch als defekt markiert Bitte prufe den Link gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis von musicline de Nachricht auf der Webseite der Band Nicht mehr online verfugbar In umaturman com Archiviert vom Original am 26 April 2012 abgerufen am 2 Februar 2008 a b c d e Chartquellen Patricia Kaas in den deutschen Charts auf OffizielleCharts de Patricia Kaas in den osterreichischen Charts auf Austriancharts at Patricia Kaas in den Schweizer Charts auf Hitparade ch Patricia Kaas in den franzosischen Charts auf LesCharts com Patricia Kaas in den franzosischen Charts auf InfoDisk Patricia Kaas in den belgisch wallonischen Charts auf Ultratop de Platin fur Scene de vie in BelgienWeblinks Bearbeiten Commons Patricia Kaas Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Tontrager von Patricia Kaas im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Offizielle Website englisch franzosisch Patricia Kaas bei laut de Patricia Kaas bei MusicBrainz englisch Patricia Kaas in der Internet Movie Database englisch teilweise englisch Reimar Oltmanns Patrica Kaas Ein Mythos kommt in die Jahre Patricia Kaas Sangerin MP3 35 7 MB In Eins zu Eins Der Talk BR2 Radiointerview am 21 Januar 2013Frankreich beim Eurovision Song Contest 1956 Mathe Altery Dany Dauberson 1957 Paule Desjardins 1958 Andre Claveau 1959 Jean Philippe 1960 Jacqueline Boyer 1961 Jean Paul Mauric 1962 Isabelle Aubret 1963 Alain Barriere 1964 Rachel 1965 Guy Mardel 1966 Dominique Walter 1967 Noelle Cordier 1968 Isabelle Aubret 1969 Frida Boccara 1970 Guy Bonnet 1971 Serge Lama 1972 Betty Mars 1973 Martine Clemenceau 1975 Nicole Rieu 1976 Catherine Ferry 1977 Marie Myriam 1978 Joel Prevost 1979 Anne Marie David 1980 Profil 1981 Jean Gabilou 1983 Guy Bonnet 1984 Annick Thoumazeau 1985 Roger Bens 1986 Cocktail Chic 1987 Christine Minier 1988 Gerard Lenorman 1989 Nathalie Paque 1990 Joelle Ursull 1991 Amina 1992 Kali 1993 Patrick Fiori 1994 Nina Morato 1995 Nathalie Santamaria 1996 Dan Ar Braz amp L Heritage des Celtes 1997 Fanny 1998 Marie Line 1999 Nayah 2000 Sofia Mestari 2001 Natasha Saint Pier 2002 Sandrine Francois 2003 Louisa Baileche 2004 Jonatan Cerrada 2005 Ortal 2006 Virginie Pouchain 2007 Les Fatals Picards 2008 Sebastien Tellier 2009 Patricia Kaas 2010 Jessy Matador 2011 Amaury Vassili 2012 Anggun 2013 Amandine Bourgeois 2014 Twin Twin 2015 Lisa Angell 2016 Amir 2017 Alma 2018 Madame Monsieur 2019 Bilal Hassani 2020 Tom Leeb 2021 Barbara Pravi Teilnahme zuruckgezogen 1974 DaniInterpreten beim Eurovision Song Contest 2009 Gewinner Norwegen Alexander Rybak 2 Platz Island Yohanna 3 Platz Aserbaidschan AySel amp Arash Albanien Kejsi Tola Armenien Inga amp Anusch Bosnien und Herzegowina Regina Danemark Brinck Deutschland Alex Swings Oscar Sings Estland Urban Symphony Finnland Waldo s People Frankreich Patricia Kaas Griechenland Sakis Rouvas Israel Noa amp Mira Awad Kroatien Igor Cukrov ft Andrea Litauen Sasha Son Malta Chiara Moldau Republik Nelly Ciobanu Portugal Flor de Lis Rumanien Elena Russland Anastassija Prychodko Schweden Malena Ernman Spanien Soraya Turkei Hadise Ukraine Switlana Loboda Vereinigtes Konigreich Jade Ewen In einem der beiden Halbfinale ausgeschieden Andorra Susanne Georgi Belgien Copycat Bulgarien Krassimir Awramow Irland Sinead Mulvey amp Black Daisy Lettland Intars Busulis Mazedonien 1995 Next Time Montenegro Andrea Demirovic Niederlande The Toppers Polen Lidia Kopania Schweiz Lovebugs Serbien Marko Kon amp Milaan Slowakei Kamil Mikulcik amp Nela Pociskova Slowenien Quartissimo feat Martina Tschechien Gipsy cz Ungarn Zoli Adok Weissrussland Pjotr Jalfimau Zypern Republik Christina Metaxa Teilnahme zuruckgezogen Georgien Stephane amp 3G Dieser Artikel wurde am 29 Marz 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen Normdaten Person GND 119285142 OGND AKS LCCN no96040618 VIAF 41930966 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Kaas PatriciaKURZBESCHREIBUNG franzosische SangerinGEBURTSDATUM 5 Dezember 1966GEBURTSORT Forbach FrankreichAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Patricia Kaas amp oldid 212126130, wikipedia, wiki, deutsches

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