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Weidensperling

Der Weidensperling (Passer hispaniolensis) ist eine im Mittelmeerraum und in gemäßigten Teilen Südasiens verbreitete Art der Sperlinge. Er ist eng mit dem Haussperling verwandt, mit dem er sich auch oft fortpflanzt und Hybride hervorbringt, die Charakteristika beider Arten zeigen und im Aussehen dem Italiensperling (Passer italiae) entsprechen.

Weidensperling

Weidensperling (Passer hispaniolensis), Männchen

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Überfamilie: Passeroidea
Familie: Sperlinge (Passeridae)
Gattung: Passer
Art: Weidensperling
Wissenschaftlicher Name
Passer hispaniolensis
(Temminck, 1820)

Es werden je nach Autor zwei oder drei Unterarten unterschieden.

Inhaltsverzeichnis

Der Weidensperling erreicht eine Körpergröße von fünfzehn Zentimetern. Die Männchen wiegen durchschnittlich 28,3 Gramm, die Weibchen 28,1 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt 23 bis 26 Zentimeter.

Der männliche Weidensperling ist durch ein im Vergleich zum Haussperling ausgedehnteres Schwarz auf der Brust und eine braune Kappe zu identifizieren. Seine Flanken zeigen eine schwarze Strichelzeichnung. Auch der Rücken ist gestreift; diese Streifung ist auch beim Weibchen erkennbar, das insgesamt aber nur schwer vom weiblichen Haussperling zu unterscheiden ist. Mitunter tauchen Weidensperlinge als Irrgäste in Mitteleuropa auf.

Die Mauser durchlaufen adulte Weidensperlinge etwa einen Monat nach der Brut, die Jungvögel etwa einen Monat nach dem Zeitpunkt des Flüggewerdens. Die Mauser ist nach etwa 65 Tagen abgeschlossen.

Verbreitungsgebiet.
Hellgrün:Brutgebiete von P. h. hispaniolensis
Dunkelgrün:Brutgebiete von P. h. transcaspicus
Hellblau:Überwinterungsgebiete
Altrosa:Verbreitungsgebiet des Italiensperlings
Andere Farben zeigen Regionen, in denen es zu Hybriden mit anderen Passer-Arten kommt

Das Verbreitungsgebiet des Weidensperlings erstreckt sich über den Norden Afrikas und den Süden Europas über Kasachstan bis nach Afghanistan. Weidensperlinge kommen außerdem auf den Kanarischen Inseln, den Kapverden sowie Madeira vor.

In Europa brütet er vor allem in Spanien südlich des Ebros, auf dem Balkan sowie auf den meisten Mittelmeerinseln. Auf der Balkanhalbinsel kommt er seit einigen Jahren auch in der feucht-gemäßigten Zone vor. Die Balkanpopulationen sind überwiegend Kurzstreckenzieher mit Überwinterungsgebieten an den nordafrikanischen Küsten sowie in einzelnen Oasengebieten der Sahara, während die spanischen Weidensperlinge zum Großteil Standvögel sind. Die spanischen Weidensperlinge, die in den Norden Afrikas ziehen, überqueren gewöhnlich in kleiner Zahl die Straße von Gibraltar. Sie verlassen Europa Ende September bis Anfang Oktober und ziehen dann entlang der Westküste Marokkos. Die Weidensperlinge, die im Nordosten des Mittelmeerraums brüteten, ziehen gewöhnlich ins Niltal. Sie halten sich dort von September bis April auf. Im Nordwesten Afrikas brütende Weidensperling zeigen dagegen ein sehr uneinheitliches Zugverhalten. Sie überwintern meist im Übergangsgebiet zur Sahara und im Innenland von Algerien sowie in Südlibyen. Einige Populationen sind jedoch überwiegend Standvögel, die nomadisch umherziehen, um sich Nahrungsquellen zu erschließen.

Der Weidensperling ist ein Brutvogel der gemäßigt sommertrockenen Steppen- und Wüstenregionen. Er besiedelt überwiegend offenes Gelände, häufig auch bergige Regionen, sofern sich in der Nähe Wasser befindet. Er kommt in Dickichten, auf verbuschtem Gelände, in Feldgehölzen und Hainen sowie Feigen-, Palmen- und Eukalyptusplantagen vor. Auch in Wadis, auf Aufforstungsflächen mit Französischer Tamariske, in Oasen, auf Schwemmflächen, in Röhrichten, entlang von Entwässerungskanälen und in Hecken neben Getreidefeldern ist der Weidensperling zu finden.

Männchen des Weidensperlings

Weidensperling sind ganzjährig ausgesprochen gesellig lebende Vögel. Sie nisten in großen Kolonien und suchen außerhalb der Fortpflanzungszeit in Schwärmen nach Nahrung. Die Schwärme, die mehrere tausend Individuen umfassen können, sind umso größer, je mehr Nahrung zur Verfügung steht. Weidensperlinge sind jedoch gelegentlich auch einzeln oder in Paaren sowie kleinen Gruppen von zehn bis 200 Vögeln zu beobachten. Außerhalb der Fortpflanzungszeit sind sie gelegentlich auch mit Finken, Haussperling und dem Wüstensperling vergesellschaftet. Flügge gewordene Weidensperling bilden regelmäßig eigene Schwärme, die auf der Suche nach Nahrung auch weit wandern. Während der Ruhephasen sitzen sie häufig dicht gedrängt in Bäumen und Sträuchern. Ihren Ruheplatz verlassen sie bei Sonnenaufgang. Sie kreisen zunächst über dem Ruheplatz, bevor sie diesen verlassen. Sie kehren zu diesen Ruheplätzen bei Sonnenuntergang wieder zurück.

In den Regionen, in denen sich sein Verbreitungsgebiet mit dem Haussperling überlappt, ist der Weidensperling ein eher scheuer Vogel, der bei Störung sofort auffliegt. Wo der Haussperling dagegen fehlt, ist der Weidensperling deutlich vertrauter und kommt auch in innenstädtischen Regionen vor. Seine Nahrung findet er überwiegend auf dem Erdboden. Er untersucht aber auch das Blattwerk von Sträuchern und Bäumen nach Insekten.

Weidensperlinge fressen überwiegend Gras- und Getreidesamen. Unter anderem werden von ihnen Weizen, Hafer, Gerste und Hirse gefressen. Sie nehmen außerdem junge Blätter sowie Früchte und Insekten zu sich. An die Nestlingen werden überwiegend große Insektenlarven verfüttert, aber gelegentlich auch junge Blätter, frisch gekeimte Pflanzen und weiche Samen.

Nest des Weidensperlings in Algerien
Weidensperling in einem Schwalbennest auf der Insel Lesbos
Passer hispaniolensis

Weidensperlinge gehen in der Regel eine monogame Paarbeziehung ein, es ist bislang jedoch nicht bekannt, ob die Paarbeziehung länger als für einen Brutversuch besteht. Sie nisten in Kolonien, dabei befinden sich die Nester häufig nahe beieinander. Die Kolonien können aus einigen wenigen Paaren bis zu vielen tausenden bestehen. In Marokko wurde in den 1950er Jahren eine Brutkolonie beobachtet, bei der sich etwa 125.000 Nester auf 60 Hektar befanden. Dabei befanden sich bis zu 50 Nester in einem einzelnen Baum. Meldungen über Brutkolonien solcher Größe sind jedoch die Ausnahme: Erst in den 1980er Jahren zählte man in Algerien wieder eine Brutkolonie mit 4.678 Nestern. Insgesamt brüteten zu dem Zeitpunkt 35.000 Paare Weidensperlinge in 13 Kolonien in einem Gebiet, das sich über 40.000 Quadratkilometer erstreckte. Damit kamen auf einen Quadratkilometer 0,9 Brutpaare. Häufig werden die Brutplätze über mehrere Jahre genutzt. Auch der zweite Brutversuch findet oft an dieser Stelle statt. Gelegentlich ziehen Weidensperlinge jedoch für die Zweitbrut in eine andere Region, um sich neue Nahrungsgründe zu erschließen.

Das Territorialverhalten der Brutpaare ist auf die unmittelbare Nestumgebung begrenzt. Weidensperlinge ziehen in einem Jahr zwischen ein bis drei Bruten groß. Zu Beginn der Brutsaison besetzt das Männchen entweder ein altes Nest aus dem vorherigen Jahr oder baut ein neues. Durch Singen versucht es ein Weibchen anzulocken. Der Paarbindungsprozess erfolgt innerhalb weniger Tage, sobald das Weibchen den Nistplatz akzeptiert, ist er abgeschlossen.

Das Nest ist aus Gras, Stroh, Zweigen und Blättern sowie anderem Pflanzenmaterial lose zusammengefügt. Die eigentliche Nistmulde wird mit feinem Pflanzenmaterial, Federn und Haaren ausgelegt. Das Nest hat einen Durchmesser von 15 bis 30 Zentimetern und wiegt durchschnittlich 150 Gramm. Es befindet sich auf Ästen in niedrigen Büschen, in Hecken, Schilfröhrichten, in der Krone von Palmen oder in Baum- oder Felshöhlen. Auch Löcher an Hausmauern oder unter Dächern werden gelegentlich von Weidensperlingen für die Anlage ihrer Nester genutzt, allerdings ist dieses Verhalten nur zu beobachten, wenn keine Haussperlinge in der Region vorkommen. Weidensperlinge brüten auch in alten, aufgegebenen Nestern von Mehlschwalben und Rötelschwalben.

Das Nest wird in vier bis sieben Tagen errichtet, dabei baut zunächst das Männchen allein und nach Abschluss der Paarbildung dann beide Elternvögel. Die eigentliche Nistmulde wird überwiegend vom Weibchen angelegt. In Kolonien, in denen andere Männchen Nistmaterial stehlen, bewacht das Männchen den Nistplatz, während das Weibchen alleine am Nest arbeitet. Die Arbeit am Nest setzt sich auch nach Beginn des Brutgeschäfts fort.

Weidensperlinge beginnen mit der Eiablage, wenn das Nest fertig oder fast fertig ist. Das Gelege besteht gewöhnlich aus vier bis sechs Eiern, der Legeabstand beträgt einen Tag. Die Brut wird aufgenommen noch bevor das Gelege vollständig ist. Beide Elternvögel sind an der Brut beteiligt. Die Brutzeit beträgt 11 bis 11,5 Tage. Die Nestlinge werden anfangs von beiden Elternvögeln gehudert; den größeren Anteil hat jedoch das Weibchen. Beide Elternvögel füttern die Nestlinge, dabei sind beide gleichermaßen beteiligt. Die Jungvögel sind nach etwa 15 Tagen flügge und werden von den Elternvögel für weitere vier bis fünf Tage versorgt.

Der Bruterfolg ist teils sehr hoch. In Marokko wurden bei 95 beobachteten Nestern je Nest zwischen einem und fünf Nestlinge flügge. In Algerien wurde von 4023 Gelegen mindestens ein Jungvogel je Nest flügge. Zu den Fressfeinden gehört die Schleiereule. Nestlinge werden von Schlangen der Gattung Elapha sowie von Kuhreihern gefressen.

Der europäische Brutbestand wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf etwa 2,7 bis 6,0 Millionen Brutpaare geschätzt. Zu den Ländern, in denen mehr als 200.000 Brutpaare vorkommen zählt die Türkei, Bulgarien, Griechenland, die Azoren und Italien.

Männchen und Weibchen in der Türkei
Männchen

Die Nominatform Passer hispaniolensis hispaniolensis kommt im Südwesten Europas sowie im Westen Marokkos bis in den Norden des Sudans vor. Passer hispaniolensis transcapius ist in Ägypten und dem Sudan beheimatet. Beim Männchen ist das Gefieder insgesamt blasser. Die Unterschwanzdecken und die Federn am Rücken und dem Bürzel haben blassere graubraune Federsäume. Die Unterart Passer hispaniolensis italiae ist in Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen beheimatet. Kopf und Körperoberseite des Männchens entsprechen der der Nominatform, auf der Körperunterseite ist der schwarze Gefiederanteil jedoch geringer. Die Streifung an den Flanken und auf der unteren Brust ist weniger ausgeprägt als bei der Nominatform.

Der Weidensperling galt lange Zeit als Unterart des Haussperlings, heute sieht man den Weidensperling als eigene Art. Beide Arten leben auf der iberischen Halbinsel, dem Balkan und Teilen Nordafrikas weitgehend sympatrisch, ohne dass es zu Hybridisierungen kommt, was als Beleg der Eigenständigkeit der Arten gilt. Das Gefieder der Männchen und die Lautäußerungen weichen deutlich voneinander ab, ökologisch und ernährungsbiologisch stimmen die Arten aber weitgehend überein. Im gemeinsamen Verbreitungsgebiet besetzt der Haussperling Städte und Ortschaften und „überlässt“ dem Weidensperling die ländlichen Lebensräume. Kommen beide Arten alleine vor, besetzen sie jedoch ein ähnliches ökologisches Spektrum. Als ethologische Isolationsmechanismen werden Unterschiede in Gefiedermerkmalen, Nestbau, Stimme und Zugverhalten angesehen. Vor allem in Ostalgerien und Tunesien scheinen stellenweise diese Isolationsbarrieren aber weitgehend zusammengebrochen zu sein, aufgrund der Hybridisierung kommt es dort zu bezüglich Aussehen und Merkmalen sehr variablen Sperlingspopulationen.

Auch der Italiensperling wird gelegentlich als Hybridform von Haus- und Weidensperling angesehen. Auch wenn molekularbiologische Untersuchungen heute widersprüchlich sind, spricht vieles für die Einstufung des Italiensperlings als Unterart des Weidensperlings. Ein Indiz hierfür ist auch, dass im Gegensatz zu dem abrupten geografischen Ausschluss von Italien- und Haussperling im Alpengebiet Italien- und Weidensperling in Mittel- und Süditalien durch eine breite fließende Übergangszone miteinander verbunden sind (weiteres siehe Italiensperling).

Es sind zwei Unterarten bekannt:

Die in Europa eigentlich nicht sehr häufigen Weidensperlinge haben sich in einigen Regionen zu einem Problem entwickelt. In der Estremadura, in der nach der Realisierung von Bewässerungsprojekten Reis angebaut wird, gelten sie als großer Schädling.

Weidensperlinge sind Brutvögel der sommertrockenen Steppen- und Wüstenregionen. Sie nutzen die kurze Vegetationsphase nach Regenfällen, um ihre Brut hochzuziehen. Nach erfolgreicher Aufzucht eines Geleges ziehen sie weiter nach Norden, um dort geeignete Brutareale zu finden. Bis sie die nördliche Grenze ihres Verbreitungsgebietes erreicht haben, kann daher ihr Bestand stark angestiegen sein. Für Kasachstan wurde die Zahl der auf einem Quadratkilometer vorkommenden Vögel auf bis zu 2,5 Millionen Individuen geschätzt. Solche großen Bestandszahlen machen wirkungsvolle Maßnahmen gegen Schäden auf Getreidefeldern fast unmöglich. Der Anbau von Weizen ist in diesen Regionen daher wirtschaftlich kaum möglich.

In Tunesien ist die Zerstörung von Nestern des Weidensperlings seit 1892 vorgeschrieben. Ob diese Vorschrift irgendwelche größeren Auswirkungen auf die Population hat, ist bislang nicht abschließend untersucht.

Literatur

Einzelbelege

  1. H.-G. Bauer, E. Bezzel, W. Fiedler (Hrsg.): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 2: Passeriformes – Sperlingsvögel. 2005, S. 453.
  2. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 28.
  3. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 24.
  4. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 25.
  5. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 25 und S. 28.
  6. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 28–29.
  7. C. Hilary Fry, Stuart Keith (Hrsg.): The Birds of Africa. Volume VII, 2004, S. 29.
  8. H.-G. Bauer, E. Bezzel, W. Fiedler (Hrsg.): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 2: Passeriformes – Sperlingsvögel. 2005, S. 454.
  9. Urs N. Glutz von Blotzheim (Hrsg.): Handbuch der Vögel Mitteleuropas (HBV), Aula-Verlag, Wiesbaden 1997 (3. Aufl.), Band 14/1, P. domesticus. S. 35–45.
  10. Einhard Bezzel: Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Band II, S. 584–589.
  11. Till Töpfer: The taxonomic status of the Italian Sparrow – Passer italiae (Vieillot 1817): Speciation by stabilised hybridisation? A critical analysis. In: Zotaxa. 1325, 2006, S. 117–145. (Zusammenfassung (PDF-Datei; 18 kB))
  12. IOC World Bird List Old World sparrows, snowfinches & weavers
  13. J. D. Summers-Smith: On Sparrows and Man – A Love-Hate Relationship. 2005, S. 60 und S. 61.

Weblinks

Commons: Weidensperling – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Weidensperling
weidensperling, gattung, passer, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, passer, hispaniolensis, passer, hispaniolensis, eine, mittelmeerraum, gemäßigten, teilen, südasiens, verbreitete, sperlinge, haussperling, verwandt, sich, auch, fortpflanzt, hybr. Weidensperling Art der Gattung Passer Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Passer hispaniolensis Der Weidensperling Passer hispaniolensis ist eine im Mittelmeerraum und in gemassigten Teilen Sudasiens verbreitete Art der Sperlinge Er ist eng mit dem Haussperling verwandt mit dem er sich auch oft fortpflanzt und Hybride hervorbringt die Charakteristika beider Arten zeigen und im Aussehen dem Italiensperling Passer italiae entsprechen WeidensperlingWeidensperling Passer hispaniolensis MannchenSystematikOrdnung Sperlingsvogel Passeriformes Unterordnung Singvogel Passeri Uberfamilie PasseroideaFamilie Sperlinge Passeridae Gattung PasserArt WeidensperlingWissenschaftlicher NamePasser hispaniolensis Temminck 1820 Es werden je nach Autor zwei oder drei Unterarten unterschieden Inhaltsverzeichnis 1 Erscheinungsbild 2 Verbreitung und Lebensraum 3 Lebensweise 4 Nahrung 5 Fortpflanzung 6 Bestand 7 Unterarten 8 Systematik 9 Unterarten 10 Weidensperling und Mensch 11 Belege 11 1 Literatur 11 2 Einzelbelege 11 3 WeblinksErscheinungsbild BearbeitenDer Weidensperling erreicht eine Korpergrosse von funfzehn Zentimetern Die Mannchen wiegen durchschnittlich 28 3 Gramm die Weibchen 28 1 Gramm Die Flugelspannweite betragt 23 bis 26 Zentimeter 1 Der mannliche Weidensperling ist durch ein im Vergleich zum Haussperling ausgedehnteres Schwarz auf der Brust und eine braune Kappe zu identifizieren Seine Flanken zeigen eine schwarze Strichelzeichnung Auch der Rucken ist gestreift diese Streifung ist auch beim Weibchen erkennbar das insgesamt aber nur schwer vom weiblichen Haussperling zu unterscheiden ist Mitunter tauchen Weidensperlinge als Irrgaste in Mitteleuropa auf Die Mauser durchlaufen adulte Weidensperlinge etwa einen Monat nach der Brut die Jungvogel etwa einen Monat nach dem Zeitpunkt des Fluggewerdens Die Mauser ist nach etwa 65 Tagen abgeschlossen 2 Verbreitung und Lebensraum Bearbeiten Verbreitungsgebiet Hellgrun Brutgebiete von P h hispaniolensis Dunkelgrun Brutgebiete von P h transcaspicus Hellblau Uberwinterungsgebiete Altrosa Verbreitungsgebiet des Italiensperlings Andere Farben zeigen Regionen in denen es zu Hybriden mit anderen Passer Arten kommt Das Verbreitungsgebiet des Weidensperlings erstreckt sich uber den Norden Afrikas und den Suden Europas uber Kasachstan bis nach Afghanistan Weidensperlinge kommen ausserdem auf den Kanarischen Inseln den Kapverden sowie Madeira vor 3 In Europa brutet er vor allem in Spanien sudlich des Ebros auf dem Balkan sowie auf den meisten Mittelmeerinseln Auf der Balkanhalbinsel kommt er seit einigen Jahren auch in der feucht gemassigten Zone vor Die Balkanpopulationen sind uberwiegend Kurzstreckenzieher mit Uberwinterungsgebieten an den nordafrikanischen Kusten sowie in einzelnen Oasengebieten der Sahara wahrend die spanischen Weidensperlinge zum Grossteil Standvogel sind Die spanischen Weidensperlinge die in den Norden Afrikas ziehen uberqueren gewohnlich in kleiner Zahl die Strasse von Gibraltar Sie verlassen Europa Ende September bis Anfang Oktober und ziehen dann entlang der Westkuste Marokkos Die Weidensperlinge die im Nordosten des Mittelmeerraums bruteten ziehen gewohnlich ins Niltal Sie halten sich dort von September bis April auf Im Nordwesten Afrikas brutende Weidensperling zeigen dagegen ein sehr uneinheitliches Zugverhalten Sie uberwintern meist im Ubergangsgebiet zur Sahara und im Innenland von Algerien sowie in Sudlibyen Einige Populationen sind jedoch uberwiegend Standvogel die nomadisch umherziehen um sich Nahrungsquellen zu erschliessen Der Weidensperling ist ein Brutvogel der gemassigt sommertrockenen Steppen und Wustenregionen Er besiedelt uberwiegend offenes Gelande haufig auch bergige Regionen sofern sich in der Nahe Wasser befindet Er kommt in Dickichten auf verbuschtem Gelande in Feldgeholzen und Hainen sowie Feigen Palmen und Eukalyptusplantagen vor Auch in Wadis auf Aufforstungsflachen mit Franzosischer Tamariske in Oasen auf Schwemmflachen in Rohrichten entlang von Entwasserungskanalen und in Hecken neben Getreidefeldern ist der Weidensperling zu finden 4 Lebensweise Bearbeiten Mannchen des Weidensperlings Weidensperling sind ganzjahrig ausgesprochen gesellig lebende Vogel Sie nisten in grossen Kolonien und suchen ausserhalb der Fortpflanzungszeit in Schwarmen nach Nahrung Die Schwarme die mehrere tausend Individuen umfassen konnen sind umso grosser je mehr Nahrung zur Verfugung steht Weidensperlinge sind jedoch gelegentlich auch einzeln oder in Paaren sowie kleinen Gruppen von zehn bis 200 Vogeln zu beobachten Ausserhalb der Fortpflanzungszeit sind sie gelegentlich auch mit Finken Haussperling und dem Wustensperling vergesellschaftet Flugge gewordene Weidensperling bilden regelmassig eigene Schwarme die auf der Suche nach Nahrung auch weit wandern Wahrend der Ruhephasen sitzen sie haufig dicht gedrangt in Baumen und Strauchern 4 Ihren Ruheplatz verlassen sie bei Sonnenaufgang Sie kreisen zunachst uber dem Ruheplatz bevor sie diesen verlassen Sie kehren zu diesen Ruheplatzen bei Sonnenuntergang wieder zuruck 5 In den Regionen in denen sich sein Verbreitungsgebiet mit dem Haussperling uberlappt ist der Weidensperling ein eher scheuer Vogel der bei Storung sofort auffliegt Wo der Haussperling dagegen fehlt ist der Weidensperling deutlich vertrauter und kommt auch in innenstadtischen Regionen vor Seine Nahrung findet er uberwiegend auf dem Erdboden Er untersucht aber auch das Blattwerk von Strauchern und Baumen nach Insekten 4 Nahrung BearbeitenWeidensperlinge fressen uberwiegend Gras und Getreidesamen Unter anderem werden von ihnen Weizen Hafer Gerste und Hirse gefressen Sie nehmen ausserdem junge Blatter sowie Fruchte und Insekten zu sich An die Nestlingen werden uberwiegend grosse Insektenlarven verfuttert aber gelegentlich auch junge Blatter frisch gekeimte Pflanzen und weiche Samen 2 Fortpflanzung Bearbeiten Nest des Weidensperlings in Algerien Weidensperling in einem Schwalbennest auf der Insel Lesbos Passer hispaniolensis Weidensperlinge gehen in der Regel eine monogame Paarbeziehung ein es ist bislang jedoch nicht bekannt ob die Paarbeziehung langer als fur einen Brutversuch besteht Sie nisten in Kolonien dabei befinden sich die Nester haufig nahe beieinander Die Kolonien konnen aus einigen wenigen Paaren bis zu vielen tausenden bestehen In Marokko wurde in den 1950er Jahren eine Brutkolonie beobachtet bei der sich etwa 125 000 Nester auf 60 Hektar befanden Dabei befanden sich bis zu 50 Nester in einem einzelnen Baum Meldungen uber Brutkolonien solcher Grosse sind jedoch die Ausnahme Erst in den 1980er Jahren zahlte man in Algerien wieder eine Brutkolonie mit 4 678 Nestern Insgesamt bruteten zu dem Zeitpunkt 35 000 Paare Weidensperlinge in 13 Kolonien in einem Gebiet das sich uber 40 000 Quadratkilometer erstreckte Damit kamen auf einen Quadratkilometer 0 9 Brutpaare 2 Haufig werden die Brutplatze uber mehrere Jahre genutzt Auch der zweite Brutversuch findet oft an dieser Stelle statt Gelegentlich ziehen Weidensperlinge jedoch fur die Zweitbrut in eine andere Region um sich neue Nahrungsgrunde zu erschliessen Das Territorialverhalten der Brutpaare ist auf die unmittelbare Nestumgebung begrenzt Weidensperlinge ziehen in einem Jahr zwischen ein bis drei Bruten gross Zu Beginn der Brutsaison besetzt das Mannchen entweder ein altes Nest aus dem vorherigen Jahr oder baut ein neues Durch Singen versucht es ein Weibchen anzulocken Der Paarbindungsprozess erfolgt innerhalb weniger Tage sobald das Weibchen den Nistplatz akzeptiert ist er abgeschlossen 2 Das Nest ist aus Gras Stroh Zweigen und Blattern sowie anderem Pflanzenmaterial lose zusammengefugt Die eigentliche Nistmulde wird mit feinem Pflanzenmaterial Federn und Haaren ausgelegt Das Nest hat einen Durchmesser von 15 bis 30 Zentimetern und wiegt durchschnittlich 150 Gramm Es befindet sich auf Asten in niedrigen Buschen in Hecken Schilfrohrichten in der Krone von Palmen oder in Baum oder Felshohlen Auch Locher an Hausmauern oder unter Dachern werden gelegentlich von Weidensperlingen fur die Anlage ihrer Nester genutzt allerdings ist dieses Verhalten nur zu beobachten wenn keine Haussperlinge in der Region vorkommen Weidensperlinge bruten auch in alten aufgegebenen Nestern von Mehlschwalben und Rotelschwalben Das Nest wird in vier bis sieben Tagen errichtet dabei baut zunachst das Mannchen allein und nach Abschluss der Paarbildung dann beide Elternvogel Die eigentliche Nistmulde wird uberwiegend vom Weibchen angelegt In Kolonien in denen andere Mannchen Nistmaterial stehlen bewacht das Mannchen den Nistplatz wahrend das Weibchen alleine am Nest arbeitet Die Arbeit am Nest setzt sich auch nach Beginn des Brutgeschafts fort 6 Weidensperlinge beginnen mit der Eiablage wenn das Nest fertig oder fast fertig ist Das Gelege besteht gewohnlich aus vier bis sechs Eiern der Legeabstand betragt einen Tag Die Brut wird aufgenommen noch bevor das Gelege vollstandig ist Beide Elternvogel sind an der Brut beteiligt Die Brutzeit betragt 11 bis 11 5 Tage Die Nestlinge werden anfangs von beiden Elternvogeln gehudert den grosseren Anteil hat jedoch das Weibchen Beide Elternvogel futtern die Nestlinge dabei sind beide gleichermassen beteiligt Die Jungvogel sind nach etwa 15 Tagen flugge und werden von den Elternvogel fur weitere vier bis funf Tage versorgt 7 Der Bruterfolg ist teils sehr hoch In Marokko wurden bei 95 beobachteten Nestern je Nest zwischen einem und funf Nestlinge flugge In Algerien wurde von 4023 Gelegen mindestens ein Jungvogel je Nest flugge Zu den Fressfeinden gehort die Schleiereule Nestlinge werden von Schlangen der Gattung Elapha sowie von Kuhreihern gefressen 7 Bestand BearbeitenDer europaische Brutbestand wird zu Beginn des 21 Jahrhunderts auf etwa 2 7 bis 6 0 Millionen Brutpaare geschatzt Zu den Landern in denen mehr als 200 000 Brutpaare vorkommen zahlt die Turkei Bulgarien Griechenland die Azoren und Italien 8 Unterarten Bearbeiten Mannchen und Weibchen in der Turkei Mannchen Die Nominatform Passer hispaniolensis hispaniolensis kommt im Sudwesten Europas sowie im Westen Marokkos bis in den Norden des Sudans vor Passer hispaniolensis transcapius ist in Agypten und dem Sudan beheimatet Beim Mannchen ist das Gefieder insgesamt blasser Die Unterschwanzdecken und die Federn am Rucken und dem Burzel haben blassere graubraune Federsaume Die Unterart Passer hispaniolensis italiae ist in Marokko Algerien Tunesien und Libyen beheimatet Kopf und Korperoberseite des Mannchens entsprechen der der Nominatform auf der Korperunterseite ist der schwarze Gefiederanteil jedoch geringer Die Streifung an den Flanken und auf der unteren Brust ist weniger ausgepragt als bei der Nominatform 4 Systematik BearbeitenDer Weidensperling galt lange Zeit als Unterart des Haussperlings heute sieht man den Weidensperling als eigene Art Beide Arten leben auf der iberischen Halbinsel dem Balkan und Teilen Nordafrikas weitgehend sympatrisch ohne dass es zu Hybridisierungen kommt was als Beleg der Eigenstandigkeit der Arten gilt Das Gefieder der Mannchen und die Lautausserungen weichen deutlich voneinander ab okologisch und ernahrungsbiologisch stimmen die Arten aber weitgehend uberein Im gemeinsamen Verbreitungsgebiet besetzt der Haussperling Stadte und Ortschaften und uberlasst dem Weidensperling die landlichen Lebensraume Kommen beide Arten alleine vor besetzen sie jedoch ein ahnliches okologisches Spektrum Als ethologische Isolationsmechanismen werden Unterschiede in Gefiedermerkmalen Nestbau Stimme und Zugverhalten angesehen Vor allem in Ostalgerien und Tunesien scheinen stellenweise diese Isolationsbarrieren aber weitgehend zusammengebrochen zu sein aufgrund der Hybridisierung kommt es dort zu bezuglich Aussehen und Merkmalen sehr variablen Sperlingspopulationen 9 10 Auch der Italiensperling wird gelegentlich als Hybridform von Haus und Weidensperling angesehen Auch wenn molekularbiologische Untersuchungen heute widerspruchlich sind spricht vieles fur die Einstufung des Italiensperlings als Unterart des Weidensperlings Ein Indiz hierfur ist auch dass im Gegensatz zu dem abrupten geografischen Ausschluss von Italien und Haussperling im Alpengebiet Italien und Weidensperling in Mittel und Suditalien durch eine breite fliessende Ubergangszone miteinander verbunden sind weiteres siehe Italiensperling 11 9 Unterarten BearbeitenEs sind zwei Unterarten bekannt 12 P h hispaniolensis Temminck 1820 Die Nominatform kommt auf der Iberischen Halbinsel bis in den Westen der Turkei im Osten der atlantischen Inseln sowie im Nordwesten Afrikas vor P h transcaspicus Tschusi 1902 Diese Unterart kommt im Mittleren Osten uber den Suden Kasachstans im Westen Chinas und in Afghanistan vor Weidensperling und Mensch BearbeitenDie in Europa eigentlich nicht sehr haufigen Weidensperlinge haben sich in einigen Regionen zu einem Problem entwickelt In der Estremadura in der nach der Realisierung von Bewasserungsprojekten Reis angebaut wird gelten sie als grosser Schadling Weidensperlinge sind Brutvogel der sommertrockenen Steppen und Wustenregionen Sie nutzen die kurze Vegetationsphase nach Regenfallen um ihre Brut hochzuziehen Nach erfolgreicher Aufzucht eines Geleges ziehen sie weiter nach Norden um dort geeignete Brutareale zu finden Bis sie die nordliche Grenze ihres Verbreitungsgebietes erreicht haben kann daher ihr Bestand stark angestiegen sein Fur Kasachstan wurde die Zahl der auf einem Quadratkilometer vorkommenden Vogel auf bis zu 2 5 Millionen Individuen geschatzt Solche grossen Bestandszahlen machen wirkungsvolle Massnahmen gegen Schaden auf Getreidefeldern fast unmoglich Der Anbau von Weizen ist in diesen Regionen daher wirtschaftlich kaum moglich 13 In Tunesien ist die Zerstorung von Nestern des Weidensperlings seit 1892 vorgeschrieben Ob diese Vorschrift irgendwelche grosseren Auswirkungen auf die Population hat ist bislang nicht abschliessend untersucht 7 Belege BearbeitenLiteratur Bearbeiten Hans Gunther Bauer Einhard Bezzel Wolfgang Fiedler Hrsg Das Kompendium der Vogel Mitteleuropas Alles uber Biologie Gefahrdung und Schutz Band 2 Passeriformes Sperlingsvogel Aula Verlag Wiebelsheim Wiesbaden 2005 ISBN 3 89104 648 0 Einhard Bezzel Kompendium der Vogel Mitteleuropas Band II Passeres Singvogel Aula Verlag 1993 ISBN 3 89104 530 1 C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Band VII Christopher Helm London 2004 ISBN 0 7136 6531 9 U N Glutz von Blotzheim K M Bauer Handbuch der Vogel Mitteleuropas HBV Band 14 I Passeriformes 5 Teil Aula Verlag 1997 ISBN 3 923527 00 4 J Denis Summers Smith On Sparrows and Man A Love Hate Relationship Selbstverlag Guisborough 2005 ISBN 0 9525383 2 6 E I Gavrilov A possible regulation mechanism of the sex ratio in the Passer hispaniolensis Temm In Intern Stud Sparrows 2 1968 S 20 24 W Meise Zur Systematik und Verbreitungsgesghichte der Haus und Weidensperlinge Passer domesticus L und hispaniolensis T In J Orn 94 1936 S 631 672 M Metzmacher Strategies adaptatives des oiseaux granivores dans une zone semi aride Le cas des moineaux domestiques Passer domesticus L et des moineaux espagnols Passer hispaniolensis TEMM 1985 M Metzmacher La distribution des Moineaux Passer en Algerie observations complementaires In Le Gerfaut 76 1986 S 131 138 M Metzmacher Moineaux domestiques et Moineaux espagnols Passer domesticus et P hispaniolensis dans une region de l ouest algerien analyse comparative de leur morphologie externe In Le Gerfaut 76 1986 S 317 334 M Metzmacher Organisation spatio temporelle de la reproduction chez le Moineau espagnol Passer hispaniolensis en zone semi aride In L Oiseau et la Revue Francaise d Ornithologie 56 1986 S 229 262 M Metzmacher Climatic factors time activity budget and breeding success of the Spanish sparrow Passer hispaniolensis TEMM In J Pinowski J D Summers Smith Hrsg Granivorous birds in the agricultural landscape PWN Polish Scientific Publishers Warsaw 1990 S 151 168 Einzelbelege Bearbeiten H G Bauer E Bezzel W Fiedler Hrsg Das Kompendium der Vogel Mitteleuropas Alles uber Biologie Gefahrdung und Schutz Band 2 Passeriformes Sperlingsvogel 2005 S 453 a b c d C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 28 C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 24 a b c d C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 25 C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 25 und S 28 C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 28 29 a b c C Hilary Fry Stuart Keith Hrsg The Birds of Africa Volume VII 2004 S 29 H G Bauer E Bezzel W Fiedler Hrsg Das Kompendium der Vogel Mitteleuropas Alles uber Biologie Gefahrdung und Schutz Band 2 Passeriformes Sperlingsvogel 2005 S 454 a b Urs N Glutz von Blotzheim Hrsg Handbuch der Vogel Mitteleuropas HBV Aula Verlag Wiesbaden 1997 3 Aufl Band 14 1 P domesticus S 35 45 Einhard Bezzel Kompendium der Vogel Mitteleuropas Band II S 584 589 Till Topfer The taxonomic status of the Italian Sparrow Passer italiae Vieillot 1817 Speciation by stabilised hybridisation A critical analysis In Zotaxa 1325 2006 S 117 145 Zusammenfassung PDF Datei 18 kB IOC World Bird List Old World sparrows snowfinches amp weavers J D Summers Smith On Sparrows and Man A Love Hate Relationship 2005 S 60 und S 61 Weblinks Bearbeiten Commons Weidensperling Album mit Bildern Videos und Audiodateien Passer hispaniolensis in der Roten Liste gefahrdeter Arten der IUCN 2008 Eingestellt von BirdLife International 2004 Abgerufen am 25 Januar 2009 BirdLife International Birds in Europe 2004 Bestandsentwicklung und Status Passer hispaniolensis PDF Videos Fotos und Tonaufnahmen zu Passer hispaniolensis in der Internet Bird Collection Federn des WeidensperlingsAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Weidensperling amp oldid 207636197, wikipedia, wiki, deutsches

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