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Metastase

Klassifikation nach ICD-10
C77 Sekundäre und nicht näher bezeichnete bösartige Neubildung der Lymphknoten
C78 Sekundäre bösartige Neubildung der Atmungs- und Verdauungsorgane
C79 Sekundäre bösartige Neubildung an sonstigen Lokalisationen
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Als Metastase (altgriechischμετάστασιςmetástasis, „Wanderung, Verlagerung“) wird in der Medizin die Absiedelung eines krankhaften Geschehens in einem vom Ursprungsherd der Krankheit entfernten Körperteil bezeichnet. Meistens erfolgt eine solche Verschleppung, etwa von Tumorzellen („Geschwulstkeimen“), über das Blut oder die Lymphe im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

  • In der Onkologie wird die Absiedelung eines bösartigen soliden Tumors in entferntem Gewebe als Metastase (auch Geschwulstmetastase) bezeichnet. Man spricht auch von einer Tochtergeschwulst oder Filia, Plural Filiae (lat. filia bedeutet „Tochter“). Bei bösartigen Erkrankungen des Blutes und Lymphsystems (Maligne Lymphome) spricht man nicht von Metastasen, da die Krebszellen aus Immunzellen hervorgehen, die kein Gewebe bilden und von Natur aus mobil sind. Man bezeichnet daher die verschiedenen Ansammlungen von Lymphom-Zellen als Manifestationen, weil sich die Krebserkrankung dort zeigt.
  • Seltener wird die Bezeichnung Metastase auch für die septische Streuung von Krankheitserregern benutzt, also für die Absiedelung von einem Infektionsherd bei einer Infektionserkrankung. Beispiel: die Streuung einer Endokarditis in zahlreiche Organe.

Hier wird nur der Begriff Metastase im engeren Sinne von Geschwulstmetastase behandelt.

Metastase eines Nierenkarzinoms im Knie, Kernspintomografie

Inhaltsverzeichnis

Die Fähigkeit eines Tumors zur Metastasierung (Bildung von Metastasen) verschlechtert die Heilungschancen einer Krebserkrankung erheblich. Schon sehr kleine Tumoren können metastasieren, z. B. ein Brustkrebs von einem Zentimeter Durchmesser in 20 % aller Fälle. Durchschnittlich werden bei 30 % aller Patienten mit Malignomen Metastasen schon bei der Erstdiagnose festgestellt. Bei weiteren 30 % findet man sie erst im weiteren Behandlungsverlauf. Bei Vorliegen von sichtbaren Fernmetastasen sind in der Regel zahlreiche Mikrometastasen vorhanden, was die Prognose erheblich verschlechtert.

Metastasen entstehen, indem sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ablösen, mit dem Blut oder mit der Lymphe wandern und sich in anderen Körperteilen wieder ansiedeln und vermehren. Je nach dem Ausbreitungsweg heißen sie hämatogene (Blut) oder lymphogene (Lymphe) Metastasen. Ob Krebszellen metastasieren, hängt nach neuesten Forschungsergebnissen von ihrer Fähigkeit ab, embryonale Transkriptionsfaktoren einzuleiten.

Invasion

Voraussetzung für die Metastasierung ist, dass der Krebs invasiv wächst, d. h. in angrenzende Strukturen hinein mit Durchbruch in Blut- oder Lymphgefäße. Gutartige Tumoren metastasieren definitionsgemäß niemals. Aber auch nicht jeder invasiv wachsende Tumor verursacht Metastasen. Wenn ein solcher Tumor keine Metastasen bildet, bezeichnet man ihn als semimaligne („halb bösartig“). Dies ist beispielsweise bei Basalzellenkrebs der Fall.

Solange ein Tumor keine Metastasen bildet, bezieht sich der Begriff Invasion auf sein Wachstum in umgebendes Gewebe hinein. Normalerweise wird in diesem Sinne zwischen Invasion und Metastasierung (Metastasenbildung) unterschieden. Man kann aber auch das Eindringen der Metastasen in andere Regionen des Körpers als Invasion bezeichnen und den Begriff in diesem Sinne weiter fassen.

Die Fähigkeit, körpereigene Sperren wie die Basalmembran oder die Blut-Hirn-Schranke zu durchdringen, ein Blut- oder Lymphgefäß aktiv aufzusuchen (Chemotaxis), in das Gefäß einzudringen, sich während der Wanderung im Blut gegen das körpereigene Immunsystem zu wehren, andernorts das Gefäß zu verlassen und sich schließlich zu vermehren, wird als Invasivität bezeichnet. Sie ist eine aktive Leistung maligner Krebszellen, und zwar abhängig von den jeweiligen genetischen Besonderheiten des individuellen Tumors. Nur etwa 0,01 % aller im Blut zirkulierenden Krebszellen schaffen es schließlich, eine metastatische Kolonie zu bilden.

Die biochemischen Vorgänge, die bestimmte Zellen zur Metastasierung befähigen und andere nicht, sind Gegenstand intensiver Forschung. Es konnte z. B. gezeigt werden, dass die verminderte Expression von Cadherinen („Klebemolekülen“) auf ihrer Zellmembran die Tumorzellen beweglicher macht. Für die Anheftung der Zellen im Zielgebiet sollen andere Membranstrukturen, die sogenannten Integrine, eine Rolle spielen. Es sind bereits Onkogene und Tumorsuppressorgene identifiziert worden, deren Expression die Metastasierungstendenz erhöhen bzw. senken kann.

Passiv (etwa durch Biopsienadeln) abgelöste und verschleppte Tumorzellen verursachen nur sehr selten Metastasen.

Im Blut zirkulierende Krebszellen

Neuere Diagnoseverfahren wie die Liquid Biopsy belegen die Wichtigkeit der zirkulierenden Tumorzellen epithelialen Ursprungs (CETC, circulating epithelial tumor cells). In der adjuvanten Situation, das heißt nach der operativen Entfernung des Primärtumors, werden verschiedene Chemotherapieverfahren eingesetzt, um die restlichen im Körper verbliebenen und im Blut zirkulierenden Tumorzellen zu vernichten. Im Jahr 2005 zeigten Gianni Bonadonna und Kollegen, dass ca. 50 % der Chemotherapien zu keinen wesentlich erhöhten Lebensverlängerungen bei den Patienten geführt haben. Dieses Ergebnis kann darauf zurückgeführt werden, dass bei der Auswahl der Chemotherapeutika auf eine Biopsie des Primärtumors zurückgegriffen wird. Einige Wissenschaftler nehmen mittlerweile an, dass die Auswahl der nach den S3-Leitlinien zur Verfügung stehenden Therapeutika mittels Chemosensitivitätstests (In-vitro-Bluttests, bei denen die Absterberate der Tumorzellen unter Zugabe der Therapeutika in einer Blutprobe vor Verabreichung getestet werden) die Wirkungswahrscheinlichkeit der Therapeutika stark verbessern könnte.

Organotropie

Der erste Zielort für Metastasen liegt in der Regel stromabwärts, also für Tumoren der Körperwand und Extremitäten in der Lunge und im Gehirn, für Tumoren des Darmes in der Leber (denn das vom Darm kommende Blut fließt zunächst in die Leber und dann erst zum Herzen zurück). Die Lymphgefäße führen zu Lymphknoten, die meist in räumlicher Nähe zum Tumor liegen, für den Brustkrebs z. B. in der Achselhöhle. Es ist aber durchaus möglich, dass ein erster Zielort übersprungen wird. Manche Tumorarten metastasieren in ganz spezifische Organe, etwa Lungenkrebs in die Nebennieren, offenbar infolge von Oberflächeneigenschaften der Krebszellen. Dieser Zielmechanismus (Organotropie, homing tumors) ist noch nicht völlig verstanden.

Knochenabbau und Angiogenese

Bei osteoklastischen Knochenmetastasen beeinflussen die Tumorzellen die körpereigenen Osteoklasten so, dass diese vermehrt Knochenhartsubstanz abbauen, um das weitere Wachstum der Metastase zu ermöglichen. Nach heutigem Wissensstand sind metastasierende Krebszellen im Gegensatz zu anderen Zellen außerdem dazu in der Lage, umgebende Blutgefäße zum Aussprossen zu veranlassen (Angiogenese). Nur deswegen kann die neue Metastase mit Blut versorgt werden. Tumoren ohne angiogenetische Fähigkeit werden nicht größer als 0,3 mm.

Man unterscheidet gemäß der TNM-Klassifikation lokale Metastasen, regionäre Metastasen und Fernmetastasen:

  • Lokale Metastasen entstehen in unmittelbarer Nähe des Primärtumors durch Verschleppung von bösartigen Tumorzellen in das umgebende Gewebe, auch über Organgrenzen hinweg. Diese Verschleppung kann auch über Stichkanäle oder Schnitte in Tumorgewebe begünstigt werden, man spricht dann von Impfmetastasen.
  • Regionäre Metastasen entstehen in der Regel, wenn Tumorzellverbände in die Lymphgefäße abschilfern und sich in den organ- und lagespezifischen Lymphknoten festsetzen. Die Erfassung von regionären Lymphknotenmetastasen erfolgt in der TNM-Klassifikation durch die N-Kategorie. Bei regionären Lymphknotenmetastasen spricht man auch von lymphogenen Metastasen.
  • Fernmetastasen entstehen analog dazu, wenn Tumorzellverbände in Venen abschilfern und in entfernten Organen absiedeln oder durch Abtropfung oder Abklatschung von Tumorzellen in Körperhöhlen. Klassisches Beispiel für eine Abtropfmetastase ist der Krukenberg-Tumor eines Siegelringkarzinoms des Magens mit zumeist beidseitigen Fernmetastasen an den Ovarien. Fernmetastasen über den Blutweg werden hämatogene Metastasen genannt. Die Erfassung von Fernmetastasen erfolgt in der TNM-Klassifikationen durch die M-Kategorie.

Je nach Lokalisation und histologischem Typ metastasieren maligne Tumoren in unterschiedlichem Maße lymphogen und hämatogen. Lymphogene Metastasierung kann durch den Wachstumsfaktor VEGF-C vermittelt werden. Auch die Lokalisation von Fernmetastasen ist in großem Maße abhängig von Histologie und Lokalisation des Primärtumors. Nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand können Fernmetastasen selbst keine Metastasen bilden. Sie entstehen offensichtlich ausschließlich aus Zellen des Primärtumors.

Ist ein ganzes Organ, beziehungsweise eine Körperhöhle diffus von Tumorzellen durchsetzt, bezeichnet man dies als Karzinose (oder Karzinomatose). Beispiel: Bauchfellkarzinose bei Darmkrebs.

Niere eines Hundes mit multiplen Metastasen
Metastasen vom Pfortadertyp in der Leber eines Hundes, verursacht durch einen Milztumor
Darstellung der verstärkten Vaskularisation einer Milzmetastase beim Hund sonografisch per amplitudenkodiertem Doppler. Der Tumor ist gekennzeichnet durch die Farbansammlung im Zentrum des Bildes. Sp-Milzgewebe

Verschiedene Organe haben verschiedene bevorzugte Lokalisationen der Fernmetastasen. In der Regel wird dabei der Pfortader- vom Cava-Typ unterschieden.

  • Zum Pfortadertyp zählen die malignen Tumoren der Organe des Verdauungstrakts (untere Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünn- und Dickdarm, oberer Mastdarm), welche bevorzugt in die Leber metastasieren, weil ihr venöses Blut über die Pfortader erst in die Leber und dann in die Vena cava inferior gelangt. Alternativ können lymphogene und Abklatschmetastasen am Peritoneum vorkommen. Das Maximalbild zahlreicher Peritonealmetastasen wird Peritonealkarzinose genannt. Streng genommen handelt es sich dabei nur um Metastasen eines Karzinoms, die allerdings die weitaus größte Gruppe maligner gastrointestinaler Tumoren ausmachen. Beim Pfortadertyp können Metastasen auch in denselben Organen vorkommen wie beim Cava-Typ (siehe unten). Es handelt sich dann in der Regel um sekundäre Metastasen, die von einer Lebermetastase ausgehen und nicht vom Primärtumor.
  • Die meisten anderen Krebsarten gehören zum Cava-Typ. Sie metastasieren am ehesten in Skelett, Gehirn und Lunge, aber auch in die Leber und Milz.

Einige Tumoren haben ihren ersten Metastasierungsort typischerweise im Knochen, so Prostata (Lendenwirbel- und Beckenbereich), Brustdrüse (Wirbelsäule), Nieren.

Verschiedene Tumoren metastasieren auch häufig in die Haut, es handelt sich dabei vor allem um Metastasen des malignen Melanoms sowie anderer Hauttumoren. Auch Lymphome befallen häufig die Haut, allerdings bezeichnet man diesen Befall durch eine Systemerkrankung nicht als Metastase.

Fast niemals von Metastasen betroffen sind Herz, Milz und Nieren. Das ist eine erstaunliche Tatsache, weil diese Organe einen hohen Blutdurchfluss haben. Warum sie seltener befallen werden, ist nicht sicher geklärt. Ebenfalls eher selten sind Metastasen in anderen Organen wie Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm (außer durch lokales Wachstum), Schilddrüse, Thymus und Nebenniere.

Bei Krebserkrankungen werden neben dem Primärtumor in der Regel die Lymphknoten der Abflussbahn und „suspekte“ Lymphknoten aus der vorhergehenden Diagnostik (körperliche Untersuchung, Computertomografie, Magnetresonanztomografie) mit entnommen und histopathologisch auf regionäre Metastasen untersucht. Bei unklarer Lymphabflussbahn, z. B. bei Hauttumoren, wird über das Einspritzen radioaktiv markierter Farbe der Sentinel-Knoten („Wächterknoten“) mittels Geigerzähler und Farbmarkierung operativ aufgesucht. Lymphknotenmetastasen verschlechtern die Prognose und führen bei kurativem Ansatz zu einer aggressiveren Therapie.

Zur Lokalisation von Fernmetastasen werden bei gesichertem Primärtumor im Sinne eines Stagings routinemäßig folgende Untersuchungen veranlasst:

Bei HNO-Tumoren gehört daneben zur Metastasensuche die Panendoskopie. Bei gynäkologischen und urologischen Tumoren ist ein lokoregionäres Tumorwachstum in umliegende Organe besonders häufig, deshalb ist die wichtigste Staginguntersuchung die Computertomografie des kleinen Beckens.

Commons: Metastase – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Metastase – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Onkologische Krankheiten, topographisch nach ICD-O-3 Nr. C00–C80, Quelle: [1] mit morphologischen Einträgen ergänzt


C00–C14: Lippe, Mundhöhle und Pharynx

LippenkarzinomMundhöhlenkarzinomZungengrundkarzinomZungenkarzinomZahnfleischkarzinomMundbodenkarzinomNasopharynxkarzinomPharynxkarzinomOropharynxkarzinomHypopharynxkarzinom • Maligner ParotistumorSpeicheldrüsenkrebs

C15–C26: Verdauungsorgane

SpeiseröhrenkrebsMagenkarzinomDünndarmkrebsKolorektales KarzinomGastrointestinaler StromatumorLeberzellkarzinomLebermetastaseGallengangskarzinomGallenblasenkarzinomBauchspeicheldrüsenkrebs

C30–C39: Atemwege und Organe im Brustkorb

NasenhöhlenkarzinomNasennebenhöhlenkarzinomMittelohrkarzinomKehlkopfkrebsLuftröhrenkrebsBronchialkarzinomThymuskarzinomMaligner HerztumorPleuramesotheliomLungenmetastase

C40–C41: Knochen, Gelenke und Gelenkknorpel

OsteosarkomOsteoblastomChondrosarkomChondroblastom • Maligner RiesenzelltumorSynovialsarkomKnochenmetastase

C42: Blut und Immunsystem

PlasmozytomMultiples MyelomMastzellsarkomLeukämieLangerhans-Zell-Histiozytose • Maligne HistiozytoseErdheim-Chester-ErkrankungMonoklonale GammopathieMorbus WaldenströmMittelmeer-LymphomSchwerketten-KrankheitLeichtketten-KrankheitPolycythaemia veraOsteomyelofibroseEssentielle ThrombozythämieMyelodysplastisches Syndrom

C44: Haut

HautkrebsPlattenepithelkarzinomSpinaliomBasaliomMalignes MelanomSchweißdrüsenkarzinomLentigo malignaMorbus BowenLeukoplakieDysplastischer Nävus

C47: Periphere Nerven und autonomes Nervensystem

siehe {{Vorlage:Navigationsleiste Tumoren des Nervensystems}}

C48: Bauchfell und Retroperitoneum

Peritonealkarzinose • Retroperitoneales SarkomRetroperitonealfibroseDesmoid-Tumor

C49: Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile

SarkomAngiosarkomFibrosarkomEwing-SarkomKaposi-SarkomLeiomyosarkomRhabdomyosarkomLiposarkomPleomorphes undifferenziertes SarkomNeurofibrosarkom

C50: Brust (Mamma)

BrustkrebsPaget-KarzinomAtypische duktale HyperplasieCystosarcoma phylloides

C51–C58: Weibliche Geschlechtsorgane

VulvakrebsVaginalkarzinomBartholin-Drüsen-KarzinomZervixkarzinomUteruskarzinomBlasenmoleOvarialkarzinom

C60–C63: Männliche Geschlechtsorgane

PeniskarzinomProstatakrebsHodenkrebsNebenhodenkarzinomSamenstrangkarzinom

C64–C68: Harntrakt

NierenkrebsNierenbeckenkarzinomUreterkarzinomBlasenkrebsUrachuskarzinomHarnröhrenkarzinom

C69–C72: Auge und Zentralnervensystem

TränendrüsenkarzinomLidkarzinomAderhautmelanomUvealkarzinomHirnmetastase
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C73–C75: Schilddrüse und sonstige endokrine Drüsen

SchilddrüsenkrebsC-Zell-KarzinomNebennierenkarzinomHypophysenkarzinomPineoblastom • Malignes Paragangliom

C76–C80: Andere

Malignes LymphomHodgkin-LymphomMetastaseLymphknotenmetastaseCUP-Syndrom

Normdaten (Sachbegriff): GND:4125915-4(OGND, AKS)

Metastase
metastase, absiedelung, körper, zuge, einer, krebserkrankung, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, klassifikation, nach, 10c77, sekundäre, nicht, näher, bezeichnete, bösartige, neubildung, lymphknotenc78, sekundäre, bösartige, neubildung, atmungs, . Metastase Absiedelung im Korper im Zuge einer Krebserkrankung Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Metastasen Klassifikation nach ICD 10C77 Sekundare und nicht naher bezeichnete bosartige Neubildung der LymphknotenC78 Sekundare bosartige Neubildung der Atmungs und VerdauungsorganeC79 Sekundare bosartige Neubildung an sonstigen LokalisationenICD 10 online WHO Version 2019 Als Metastase altgriechisch metastasis metastasis Wanderung Verlagerung 1 2 wird in der Medizin die Absiedelung eines krankhaften Geschehens in einem vom Ursprungsherd der Krankheit entfernten Korperteil bezeichnet Meistens erfolgt eine solche Verschleppung etwa von Tumorzellen Geschwulstkeimen uber das Blut oder die Lymphe im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung In der Onkologie wird die Absiedelung eines bosartigen soliden Tumors in entferntem Gewebe als Metastase auch Geschwulstmetastase bezeichnet Man spricht auch von einer Tochtergeschwulst oder Filia Plural Filiae lat filia bedeutet Tochter Bei bosartigen Erkrankungen des Blutes und Lymphsystems Maligne Lymphome spricht man nicht von Metastasen da die Krebszellen aus Immunzellen hervorgehen die kein Gewebe bilden und von Natur aus mobil sind Man bezeichnet daher die verschiedenen Ansammlungen von Lymphom Zellen als Manifestationen weil sich die Krebserkrankung dort zeigt Seltener wird die Bezeichnung Metastase auch fur die septische Streuung von Krankheitserregern benutzt also fur die Absiedelung von einem Infektionsherd bei einer Infektionserkrankung Beispiel die Streuung einer Endokarditis in zahlreiche Organe Hier wird nur der Begriff Metastase im engeren Sinne von Geschwulstmetastase behandelt Metastase eines Nierenkarzinoms im Knie Kernspintomografie Inhaltsverzeichnis 1 Bedeutung 2 Entstehung 2 1 Invasion 2 2 Im Blut zirkulierende Krebszellen 2 3 Organotropie 2 4 Knochenabbau und Angiogenese 3 Einteilung von Metastasen 4 Lokalisation von Fernmetastasen 5 Untersuchungsmethoden 6 Siehe auch 7 Literatur 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseBedeutung BearbeitenDie Fahigkeit eines Tumors zur Metastasierung Bildung von Metastasen verschlechtert die Heilungschancen einer Krebserkrankung erheblich Schon sehr kleine Tumoren konnen metastasieren z B ein Brustkrebs von einem Zentimeter Durchmesser in 20 aller Falle Durchschnittlich werden bei 30 aller Patienten mit Malignomen Metastasen schon bei der Erstdiagnose festgestellt Bei weiteren 30 findet man sie erst im weiteren Behandlungsverlauf Bei Vorliegen von sichtbaren Fernmetastasen sind in der Regel zahlreiche Mikrometastasen vorhanden was die Prognose erheblich verschlechtert Entstehung BearbeitenMetastasen entstehen indem sich Krebszellen vom ursprunglichen Tumor ablosen mit dem Blut oder mit der Lymphe wandern und sich in anderen Korperteilen wieder ansiedeln und vermehren Je nach dem Ausbreitungsweg heissen sie hamatogene Blut oder lymphogene Lymphe Metastasen Ob Krebszellen metastasieren hangt nach neuesten Forschungsergebnissen von ihrer Fahigkeit ab embryonale Transkriptionsfaktoren einzuleiten 3 Invasion Bearbeiten Voraussetzung fur die Metastasierung ist dass der Krebs invasiv wachst d h in angrenzende Strukturen hinein mit Durchbruch in Blut oder Lymphgefasse Gutartige Tumoren metastasieren definitionsgemass niemals Aber auch nicht jeder invasiv wachsende Tumor verursacht Metastasen Wenn ein solcher Tumor keine Metastasen bildet bezeichnet man ihn als semimaligne halb bosartig Dies ist beispielsweise bei Basalzellenkrebs der Fall Solange ein Tumor keine Metastasen bildet bezieht sich der Begriff Invasion auf sein Wachstum in umgebendes Gewebe hinein Normalerweise wird in diesem Sinne zwischen Invasion und Metastasierung Metastasenbildung unterschieden Man kann aber auch das Eindringen der Metastasen in andere Regionen des Korpers als Invasion bezeichnen und den Begriff in diesem Sinne weiter fassen Die Fahigkeit korpereigene Sperren wie die Basalmembran oder die Blut Hirn Schranke zu durchdringen ein Blut oder Lymphgefass aktiv aufzusuchen Chemotaxis in das Gefass einzudringen sich wahrend der Wanderung im Blut gegen das korpereigene Immunsystem zu wehren andernorts das Gefass zu verlassen und sich schliesslich zu vermehren wird als Invasivitat bezeichnet Sie ist eine aktive Leistung maligner Krebszellen und zwar abhangig von den jeweiligen genetischen Besonderheiten des individuellen Tumors Nur etwa 0 01 aller im Blut zirkulierenden Krebszellen schaffen es schliesslich eine metastatische Kolonie zu bilden 4 Die biochemischen Vorgange die bestimmte Zellen zur Metastasierung befahigen und andere nicht sind Gegenstand intensiver Forschung Es konnte z B gezeigt werden dass die verminderte Expression von Cadherinen Klebemolekulen auf ihrer Zellmembran die Tumorzellen beweglicher macht Fur die Anheftung der Zellen im Zielgebiet sollen andere Membranstrukturen die sogenannten Integrine eine Rolle spielen Es sind bereits Onkogene und Tumorsuppressorgene identifiziert worden deren Expression die Metastasierungstendenz erhohen bzw senken kann Passiv etwa durch Biopsienadeln abgeloste und verschleppte Tumorzellen verursachen nur sehr selten Metastasen Im Blut zirkulierende Krebszellen Bearbeiten Neuere Diagnoseverfahren wie die Liquid Biopsy belegen die Wichtigkeit der zirkulierenden Tumorzellen epithelialen Ursprungs CETC circulating epithelial tumor cells In der adjuvanten Situation das heisst nach der operativen Entfernung des Primartumors werden verschiedene Chemotherapieverfahren eingesetzt um die restlichen im Korper verbliebenen und im Blut zirkulierenden Tumorzellen zu vernichten Im Jahr 2005 zeigten Gianni Bonadonna und Kollegen dass ca 50 der Chemotherapien zu keinen wesentlich erhohten Lebensverlangerungen bei den Patienten gefuhrt haben 5 Dieses Ergebnis kann darauf zuruckgefuhrt werden dass bei der Auswahl der Chemotherapeutika auf eine Biopsie des Primartumors zuruckgegriffen wird Einige Wissenschaftler nehmen mittlerweile an dass die Auswahl der nach den S3 Leitlinien zur Verfugung stehenden Therapeutika mittels Chemosensitivitatstests In vitro Bluttests bei denen die Absterberate der Tumorzellen unter Zugabe der Therapeutika in einer Blutprobe vor Verabreichung getestet werden die Wirkungswahrscheinlichkeit der Therapeutika stark verbessern konnte 6 Organotropie Bearbeiten Der erste Zielort fur Metastasen liegt in der Regel stromabwarts also fur Tumoren der Korperwand und Extremitaten in der Lunge und im Gehirn fur Tumoren des Darmes in der Leber denn das vom Darm kommende Blut fliesst zunachst in die Leber und dann erst zum Herzen zuruck Die Lymphgefasse fuhren zu Lymphknoten die meist in raumlicher Nahe zum Tumor liegen fur den Brustkrebs z B in der Achselhohle Es ist aber durchaus moglich dass ein erster Zielort ubersprungen wird Manche Tumorarten metastasieren in ganz spezifische Organe etwa Lungenkrebs in die Nebennieren offenbar infolge von Oberflacheneigenschaften der Krebszellen Dieser Zielmechanismus Organotropie homing tumors ist noch nicht vollig verstanden Knochenabbau und Angiogenese Bearbeiten Bei osteoklastischen Knochenmetastasen beeinflussen die Tumorzellen die korpereigenen Osteoklasten so dass diese vermehrt Knochenhartsubstanz abbauen um das weitere Wachstum der Metastase zu ermoglichen 7 Nach heutigem Wissensstand sind metastasierende Krebszellen im Gegensatz zu anderen Zellen ausserdem dazu in der Lage umgebende Blutgefasse zum Aussprossen zu veranlassen Angiogenese Nur deswegen kann die neue Metastase mit Blut versorgt werden Tumoren ohne angiogenetische Fahigkeit werden nicht grosser als 0 3 mm 8 Einteilung von Metastasen BearbeitenMan unterscheidet gemass der TNM Klassifikation lokale Metastasen regionare Metastasen und Fernmetastasen Lokale Metastasen entstehen in unmittelbarer Nahe des Primartumors durch Verschleppung von bosartigen Tumorzellen in das umgebende Gewebe auch uber Organgrenzen hinweg Diese Verschleppung kann auch uber Stichkanale oder Schnitte in Tumorgewebe begunstigt werden man spricht dann von Impfmetastasen Regionare Metastasen entstehen in der Regel wenn Tumorzellverbande in die Lymphgefasse abschilfern und sich in den organ und lagespezifischen Lymphknoten festsetzen Die Erfassung von regionaren Lymphknotenmetastasen erfolgt in der TNM Klassifikation durch die N Kategorie Bei regionaren Lymphknotenmetastasen spricht man auch von lymphogenen Metastasen Fernmetastasen entstehen analog dazu wenn Tumorzellverbande in Venen abschilfern und in entfernten Organen absiedeln oder durch Abtropfung oder Abklatschung von Tumorzellen in Korperhohlen Klassisches Beispiel fur eine Abtropfmetastase ist der Krukenberg Tumor eines Siegelringkarzinoms des Magens mit zumeist beidseitigen Fernmetastasen an den Ovarien Fernmetastasen uber den Blutweg werden hamatogene Metastasen genannt Die Erfassung von Fernmetastasen erfolgt in der TNM Klassifikationen durch die M Kategorie Je nach Lokalisation und histologischem Typ metastasieren maligne Tumoren in unterschiedlichem Masse lymphogen und hamatogen Lymphogene Metastasierung kann durch den Wachstumsfaktor VEGF C vermittelt werden 9 Auch die Lokalisation von Fernmetastasen ist in grossem Masse abhangig von Histologie und Lokalisation des Primartumors Nach dem gegenwartigen Kenntnisstand konnen Fernmetastasen selbst keine Metastasen bilden Sie entstehen offensichtlich ausschliesslich aus Zellen des Primartumors 10 11 12 Ist ein ganzes Organ beziehungsweise eine Korperhohle diffus von Tumorzellen durchsetzt bezeichnet man dies als Karzinose oder Karzinomatose Beispiel Bauchfellkarzinose bei Darmkrebs Lokalisation von Fernmetastasen Bearbeiten Niere eines Hundes mit multiplen Metastasen Metastasen vom Pfortadertyp in der Leber eines Hundes verursacht durch einen Milztumor Darstellung der verstarkten Vaskularisation einer Milzmetastase beim Hund sonografisch per amplitudenkodiertem Doppler Der Tumor ist gekennzeichnet durch die Farbansammlung im Zentrum des Bildes Sp Milzgewebe Verschiedene Organe haben verschiedene bevorzugte Lokalisationen der Fernmetastasen In der Regel wird dabei der Pfortader vom Cava Typ unterschieden Zum Pfortadertyp zahlen die malignen Tumoren der Organe des Verdauungstrakts untere Speiserohre Magen Bauchspeicheldruse Dunn und Dickdarm oberer Mastdarm welche bevorzugt in die Leber metastasieren weil ihr venoses Blut uber die Pfortader erst in die Leber und dann in die Vena cava inferior gelangt Alternativ konnen lymphogene und Abklatschmetastasen am Peritoneum vorkommen Das Maximalbild zahlreicher Peritonealmetastasen wird Peritonealkarzinose genannt Streng genommen handelt es sich dabei nur um Metastasen eines Karzinoms die allerdings die weitaus grosste Gruppe maligner gastrointestinaler Tumoren ausmachen Beim Pfortadertyp konnen Metastasen auch in denselben Organen vorkommen wie beim Cava Typ siehe unten Es handelt sich dann in der Regel um sekundare Metastasen die von einer Lebermetastase ausgehen und nicht vom Primartumor Die meisten anderen Krebsarten gehoren zum Cava Typ Sie metastasieren am ehesten in Skelett Gehirn und Lunge aber auch in die Leber und Milz Einige Tumoren haben ihren ersten Metastasierungsort typischerweise im Knochen so Prostata Lendenwirbel und Beckenbereich Brustdruse Wirbelsaule Nieren Verschiedene Tumoren metastasieren auch haufig in die Haut es handelt sich dabei vor allem um Metastasen des malignen Melanoms sowie anderer Hauttumoren Auch Lymphome befallen haufig die Haut allerdings bezeichnet man diesen Befall durch eine Systemerkrankung nicht als Metastase Fast niemals von Metastasen betroffen sind Herz 13 Milz 14 und Nieren 15 Das ist eine erstaunliche Tatsache weil diese Organe einen hohen Blutdurchfluss haben Warum sie seltener befallen werden ist nicht sicher geklart Ebenfalls eher selten sind Metastasen in anderen Organen wie Bauchspeicheldruse Magen Darm ausser durch lokales Wachstum Schilddruse Thymus und Nebenniere Untersuchungsmethoden BearbeitenBei Krebserkrankungen werden neben dem Primartumor in der Regel die Lymphknoten der Abflussbahn und suspekte Lymphknoten aus der vorhergehenden Diagnostik korperliche Untersuchung Computertomografie Magnetresonanztomografie mit entnommen und histopathologisch auf regionare Metastasen untersucht Bei unklarer Lymphabflussbahn z B bei Hauttumoren wird uber das Einspritzen radioaktiv markierter Farbe der Sentinel Knoten Wachterknoten mittels Geigerzahler und Farbmarkierung operativ aufgesucht Lymphknotenmetastasen verschlechtern die Prognose und fuhren bei kurativem Ansatz zu einer aggressiveren Therapie Zur Lokalisation von Fernmetastasen werden bei gesichertem Primartumor im Sinne eines Stagings routinemassig folgende Untersuchungen veranlasst Skelettszintigrafie zum Auffinden von osteoklastischen oder osteoblastischen Knochenmetastasen Osteoklastische Metastasen zerstoren Knochengewebe osteoblastische regen uber Zytokine ein lokales Knochenwachstum an z B bei Prostatakarzinomen und Osteosarkomen Computertomografie oder Magnetresonanztomografie der Bauch Thorax und Schadelhohle zum Auffinden von Leber Peritoneal Lungen und Hirnmetastasen Bei gastrointestinalen Tumoren wird dabei gleichzeitig der Befall lokoregionarer Lymphknoten im Bauchraum bei Lungenkrebs der lokoregionaren Lymphknoten im Brustraum untersucht Lebersonografie zur Suche nach Lebermetastasen Bei HNO Tumoren gehort daneben zur Metastasensuche die Panendoskopie Bei gynakologischen und urologischen Tumoren ist ein lokoregionares Tumorwachstum in umliegende Organe besonders haufig deshalb ist die wichtigste Staginguntersuchung die Computertomografie des kleinen Beckens Siehe auch BearbeitenHistologieLiteratur BearbeitenPschyrembel Medizinisches Worterbuch Stichworte Metastase und Metastasierung Weblinks Bearbeiten Commons Metastase Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary Metastase Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Bildbeispiel einer Metastase in der Brustwirbelsaule Bildbeispiel einer Metastasenleber Wie Tumoren Metastasen den Boden bereiten wissenschaft de Beitrag uber einen Nature Artikel Band 438 S 820vo 2005 Rainer Flohl Ein Dogma der Krebsmedizin fallt FAZ net 7 Februar 2009Einzelnachweise Bearbeiten Metastase Duden online Jutta Kollesch Diethard Nickel Antike Heilkunst Ausgewahlte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Romer Philipp Reclam jun Leipzig 1979 Reclams Universal Bibliothek Band 771 6 Auflage ebenda 1989 ISBN 3 379 00411 1 S 11 Anm 11 zu Rufus von Ephesos Die Fragen des Arztes an den Kranken Katherine Bourzac Die Entstehung von Krebs ist kein Mysterium mehr Technology Review Online Deutschland Interview mit Robert Weinberg abgerufen am 23 November 2007 Tumor Host and Tumor Stromal Interactions G Bonadonna A Moliterni u a 30 years follow up of randomised studies of adjuvant CMF in operable breast cancer cohort study In BMJ Clinical research ed Band 330 Nummer 7485 Januar 2005 S 217 ISSN 1756 1833 doi 10 1136 bmj 38314 622095 8F PMID 15649903 PMC 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Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten VOnkologische Krankheiten topographisch nach ICD O 3 Nr C00 C80 Quelle 1 mit morphologischen Eintragen erganztC00 C14 Lippe Mundhohle und Pharynx Lippenkarzinom Mundhohlenkarzinom Zungengrundkarzinom Zungenkarzinom Zahnfleischkarzinom Mundbodenkarzinom Nasopharynxkarzinom Pharynxkarzinom Oropharynxkarzinom Hypopharynxkarzinom Maligner Parotistumor SpeicheldrusenkrebsC15 C26 Verdauungsorgane Speiserohrenkrebs Magenkarzinom Dunndarmkrebs Kolorektales Karzinom Gastrointestinaler Stromatumor Leberzellkarzinom Lebermetastase Gallengangskarzinom Gallenblasenkarzinom BauchspeicheldrusenkrebsC30 C39 Atemwege und Organe im Brustkorb Nasenhohlenkarzinom Nasennebenhohlenkarzinom Mittelohrkarzinom Kehlkopfkrebs Luftrohrenkrebs Bronchialkarzinom Thymuskarzinom Maligner Herztumor Pleuramesotheliom LungenmetastaseC40 C41 Knochen Gelenke und Gelenkknorpel Osteosarkom Osteoblastom Chondrosarkom Chondroblastom Maligner Riesenzelltumor Synovialsarkom KnochenmetastaseC42 Blut und Immunsystem Plasmozytom Multiples Myelom Mastzellsarkom Leukamie Langerhans Zell Histiozytose Maligne Histiozytose Erdheim Chester Erkrankung Monoklonale Gammopathie Morbus Waldenstrom Mittelmeer Lymphom Schwerketten Krankheit Leichtketten Krankheit Polycythaemia vera Osteomyelofibrose Essentielle Thrombozythamie Myelodysplastisches SyndromC44 Haut Hautkrebs Plattenepithelkarzinom Spinaliom Basaliom Malignes Melanom Schweissdrusenkarzinom Lentigo maligna Morbus Bowen Leukoplakie Dysplastischer NavusC47 Periphere Nerven und autonomes Nervensystem siehe Vorlage Navigationsleiste Tumoren des Nervensystems C48 Bauchfell und Retroperitoneum Peritonealkarzinose Retroperitoneales Sarkom Retroperitonealfibrose Desmoid TumorC49 Bindegewebe Subkutangewebe und sonstige Weichteile Sarkom Angiosarkom Fibrosarkom Ewing Sarkom Kaposi Sarkom Leiomyosarkom Rhabdomyosarkom Liposarkom Pleomorphes undifferenziertes Sarkom NeurofibrosarkomC50 Brust Mamma Brustkrebs Paget Karzinom Atypische duktale Hyperplasie Cystosarcoma phylloidesC51 C58 Weibliche Geschlechtsorgane Vulvakrebs Vaginalkarzinom Bartholin Drusen Karzinom Zervixkarzinom Uteruskarzinom Blasenmole OvarialkarzinomC60 C63 Mannliche Geschlechtsorgane Peniskarzinom Prostatakrebs Hodenkrebs Nebenhodenkarzinom SamenstrangkarzinomC64 C68 Harntrakt Nierenkrebs Nierenbeckenkarzinom Ureterkarzinom Blasenkrebs Urachuskarzinom HarnrohrenkarzinomC69 C72 Auge und Zentralnervensystem Tranendrusenkarzinom Lidkarzinom Aderhautmelanom Uvealkarzinom Hirnmetastase weitere siehe Vorlage Navigationsleiste Tumoren des Nervensystems C73 C75 Schilddruse und sonstige endokrine Drusen Schilddrusenkrebs C Zell Karzinom Nebennierenkarzinom Hypophysenkarzinom Pineoblastom Malignes ParagangliomC76 C80 Andere Malignes Lymphom Hodgkin Lymphom Metastase Lymphknotenmetastase CUP Syndrom Normdaten Sachbegriff GND 4125915 4 OGND AKS Abgerufen von https 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