fbpx
Wikipedia

Mekka

Mekka gilt als die Geburtsstadt Mohammeds, des Propheten des Islam. Das wichtigste Wallfahrtsziel bildet die Kaaba, ein fensterloses, quaderförmiges Gebäude im Hof der Hauptmoschee, das nach islamischer Auffassung erstmals vom Propheten Adam erbaut und dann vom Propheten Abraham wiedererbaut wurde. Historisch gesichert ist, dass die Kaaba schon in vorislamischer Zeit ein zentrales Heiligtum der arabischen Stämme des Umlandes war. In ihrer südöstlichen Ecke befindet sich ein schwarzer Stein – möglicherweise ein Meteorit (Hadschar al-Aswad), den der Überlieferung nach der Prophet Abraham vom Engel Gabriel empfing.

Um die Stadt Mekka erstreckt sich ein heiliger Bezirk, der von Nichtmuslimen nicht betreten werden darf; seit dem Beginn des Huthi-Konflikts (2015) auch nicht mehr von Jemeniten. Straßensperren schirmen die Stadt vor dem Besuch von Nichtmuslimen ab.

In den vergangenen Jahrhunderten gelang es jedoch einigen europäischen Reisenden, meist als Muslime getarnt, nach Mekka zu kommen. Dazu gehörten der versklavte Landsknecht Hans Wild (zwischen 1607 und 1609), der deutsche Forschungsreisende Ulrich Jasper Seetzen (1809), der Basler Jean Louis Burckhardt (1814), der unter anderem durch die Entdeckung der alten Nabatäerhauptstadt Petra bekannt wurde, sowie der deutsche Orientalist und Forschungsreisende Heinrich von Maltzan, der im Jahre 1860 als Muslim getarnt mit einem durch Bestechung eines Arabers erhaltenen Pass Mekka besuchte, worüber er in einem 1865 erstmals erschienenen und bis heute mehrfach neu aufgelegten Buch berichtete. 1853 lieferte der englische Abenteuerreisende Richard Francis Burton eine detaillierte Beschreibung von Mekka, nachdem er dort als Derwisch verkleidet an allen wichtigen religiösen Zeremonien teilgenommen hatte. Der niederländische Islamwissenschaftler Christiaan Snouck Hurgronje hielt sich im ausgehenden 19. Jahrhundert ebenfalls unter falscher Identität in Mekka auf. Ergebnis seiner Studienreise war ein zweibändiges Werk (Mekka, erschienen 1889), das aus einem Text- und einem Bildband mit Fotografien besteht.

1979 waren Angehörige der französischen Groupe d’intervention de la gendarmerie nationale mit einer Ausnahmegenehmigung des saudischen Militärs an der Niederschlagung der Besetzung der Großen Moschee in Mekka beteiligt.

Mekka liegt ca. 90 km vom Roten Meer entfernt zwischen der Küstenebene und dem Hochland in einem wüstenartigen Becken, eingeschlossen zwischen zwei Bergketten. Der tiefer gelegene Teil der Stadt um die Kaaba ist der ältere Siedlungskern; die Oberstadt liegt im Norden. Wegen der zahlreichen in das Stadtgebiet hineinragenden Berge und Hügel war es erforderlich, mehrere Straßentunnel zu bauen.

Die Bevölkerung Mekkas wuchs in den letzten Jahren rasant an. Sie überschritt in den 1990er Jahren erstmals die Millionengrenze und liegt im Jahre 2017 bei 1,9 Millionen für die Agglomeration. Bis 2035 wird von einer weiteren Steigerung auf 2,5 Millionen Einwohner gerechnet.

Bevölkerungsentwicklung der Agglomeration laut UN

Jahr Einwohnerzahl
1950 148.000
1960 157.000
1970 272.000
1980 501.000
1990 856.000
2000 1.168.000
2010 1.543.000
2017 1.908.000
2020 2.042.000

In den letzten Jahren war ein deutliches Wachstum Mekkas um jährlich fast 200.000 Einwohner zu beobachten, damit geht ein Stadtumbau einher, der sich z. B. um die Heiligen Stätten herum besonders bemerkbar macht. Der Großraum Mekka wird heute geprägt von den infrastrukturellen Einrichtungen, die die Pilger beherbergen, verköstigen und transportieren. Ganze bisher niedrig und locker bebaute Hügelsiedlungen wurden abgetragen und die Flächen begradigt, um Platz für Großbauten, vor allem Pilgerhotels, zu schaffen. Südlich der Großen Heiligen Moschee entstand bis Ende 2012 ein massiger Hotelkomplex, in dessen Mittelpunkt der höchste der Abraj Al Bait Towers mit 601 Metern die neue Stadtkrone bildet.

Siehe auch: Abraj Kudai

Mekka hat nur einen kleinen Flughafen ohne Linienverkehr. Der Jeddah King Abdulaziz International Airport und der Hafen von Dschidda sind daher wichtige Infrastrukturen für die Pilger. Eine Metro zwischen den Pilgerstätten wurde 2010 eröffnet, weitere Metrolinien sind geplant. Seit 11. Oktober 2018 verbindet eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Mekka mit Dschidda und Medina.

Mekka
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
5
30
18
2
32
18
6
35
21
14
38
24
0.3
42
27
0
44
28
0
43
29
6
43
29
2
43
28
4
40
25
10
35
23
27
31
20
Temperatur in°C, Niederschlag inmm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Mekka
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,4 31,5 35,2 38,0 41,6 43,8 43,1 42,6 42,8 39,6 35,1 31,2 Ø 37,9
Min. Temperatur (°C) 18,1 18,1 20,8 23,6 26,9 27,6 28,6 28,6 28,3 25,3 22,6 19,5 Ø 24
Niederschlag (mm) 5 2 6 14 0,3 0 0 6 2 4 10 27 Σ 76,3
Sonnenstunden (h/d) 8,4 8,7 9,1 9,4 9,8 10,7 10,1 9,6 9,4 9,7 8,8 8,0 Ø 9,3
Luftfeuchtigkeit (%) 58 54 49 44 39 34 34 37 45 50 59 61 Ø 47
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
30,4
18,1
31,5
18,1
35,2
20,8
38,0
23,6
41,6
26,9
43,8
27,6
43,1
28,6
42,6
28,6
42,8
28,3
39,6
25,3
35,1
22,6
31,2
19,5
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
5
2
6
14
0,3
0
0
6
2
4
10
27
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Eine Konstante in der Geschichte Mekkas sind die durch Regenfälle verursachten gewaltigen Überschwemmungen, die die Stadt in regelmäßigen Abständen heimsuchen. Der moderne Gelehrte Ruschdī as-Sālih Malhas zählt insgesamt 85 große Überschwemmungen, die von den Anfängen des Islams bis zum Jahr 1931 Mekka überflutet haben. Das Wasser strömte dabei meistens von Minā her durch das Wādī Ibrāhīm in den unteren Bereich der Stadt hinab. Zum Schutz der Stadt vor diesen Überschwemmungen wurden im Laufe der Geschichte immer wieder verschiedene Dämme in Mekka angelegt, die das Wasser an den Heiligen Stätten vorbeileiten sollten, allerdings nie vollständigen Schutz boten.

Bild aus Mekka; gemalt im 18. Jahrhundert

Die Frühgeschichte der Stadt nach der islamischen Überlieferung

Die Frühgeschichte Mekkas liegt im Dunkeln. Sicher ist, dass schon in vorislamischer Zeit hier ein Heiligtum bestand, das Ziel einer Wallfahrt war. Nach der islamischen Überlieferung begann die Besiedlung Mekkas, als der Stammvater Abraham seine Nebenfrau Hagar und den gemeinsamen Sohn Ismael an diesen Ort brachte. Er bat Gott darum, seine Familie zu versorgen und ihnen die Herzen der Menschen zugeneigt sein zu lassen. Hierauf wird das Koranwort in Sure 14:37 bezogen: „Unser Herr, ich habe (einige) aus meiner Nachkommenschaft in einem Tal ohne Pflanzungen bei Deinem geschützten Haus wohnen lassen, unser Herr, damit sie das Gebet verrichten. So lasse die Herzen einiger der Menschen sich ihnen zuneigen und versorge sie mit Früchten, auf dass sie dankbar sein mögen.“ Weiter erzählt die Sage: „Als die Wasservorräte zu Ende gingen, lief Hagar insgesamt sieben Mal zwischen den Hügeln Safa und Marwa hin und her, um nach Wasser oder Karawanen Ausschau zu halten.“ Nachdem sie zu ihrem Zelt zurückkehrte, fand sie neben ihrem Sohn Ismael eine sprudelnde Quelle vor, die bis heute existiert und unter dem Namen Zamzam bekannt ist.

Um die gleiche Zeit siedelten sich zwei Stämme aus dem Jemen, Dschurhum und Qatūrā, in Mekka an. Ismael heiratete später eine Frau aus dem Stamm der Dschurhum. Als Abraham später nach Mekka zurückkehrte, errichtete er gemeinsam mit Ismael die Kaaba. Ismael behielt zeit seines Lebens die Kontrolle über die Kaaba und auch über den Stamm der Dschurhum. Nach seinem Tod übernahm sein Schwiegervater Mudād ibn ʿAmr die Aufsicht über das Heiligtum und auch die Führung des Stammes. Die Dschurhum ließen sich im Gebiet oberhalb der Kaaba nieder, während die Qatūrā unter ihrem Führer as-Sumaidiʿ den unteren Teil der Stadt in Besitz nahmen.

Nach einiger Zeit brachten Gruppen aus dem südarabischen Stamm der Azd die Niederung von Mekka in ihren Besitz. Während die meisten Azd-Gruppen von dort aus in andere Gebiete der arabischen Halbinsel weiterzogen, blieb alleine die Gruppe der Chuzāʿa in Mekka zurück. Die Chuzāʿa, die sich selbst zu einem eigenen Stamm entwickelten, werden in der islamischen Überlieferung für die Einführung des Götzendienstes in Mekka verantwortlich gemacht. Sie sollen darüber hinaus auch den ersten Damm zum Schutz der Stadt vor Überschwemmungen errichtet haben.

Die Machtübernahme der Quraisch

Blick auf die Stadt Mekka (im Vordergrund die große Moschee) von der Spitze der Abraj Al Bait Towers

Während des frühen 6. Jahrhunderts übernahm der Stamm der Quraisch die Kontrolle über die Stadt Mekka. Die Quraisch konnten sich als erfolgreiche Händler etablieren und mit anderen arabischen Stämmen ein System von Bündnissen aufbauen. Enge Beziehungen bestanden vor allem mit dem Stamm der Banū Sulaim, dessen Hauptwohngebiet zwischen Mekka und Medina lag. Im Inneren war der Stamm der Quraisch allerdings von Clanrivalitäten geprägt.

Die Kaaba war in dieser Zeit bereits Zielpunkt einer Wallfahrt und wurde von den arabischen Stämmen als Heiligtum des Gottes Hubal verehrt. Zum vorislamischen Kaaba-Kult gehört neben der Verehrung von Allah die Verehrung der altarabischen Gottheiten al-Lāt, Manāt und Uzza. Politisches und gesellschaftliches Zentrum der Stadt war die Dār an-Nadwa, ein Versammlungshaus, in dem die Ratsversammlung der Quraisch stattfand und die wichtigsten Übergangsriten gefeiert wurden.

Die Pilgerströme haben möglicherweise dazu beigetragen, dass sich Mekka zu einem Handelszentrum entwickelte, obwohl es selber wenig produzierte und nur geringen strategischen Wert hatte. Einige Historiker vertreten allerdings die Ansicht, dass Mekka seine Bedeutung vor allem wegen seiner Lage gewann. Es lag auf dem Weg der zweimonatigen Reise von Byzanz zu den jemenitischen Königreichen Saba, Ma'in, Qataban, Ausan und Hadramaut, die enge Handelskontakte mit Indien und Ostafrika hatten. Inwieweit Mekka vom Weihrauchhandel profitierte, ist strittig. Zusammen mit Ta'if und Yathrib bildete Mekka in dieser Zeit eine der drei großen Städte des Hedschas. Da die Stadt in einem trockenen und unfruchtbaren Tal lag, war sie vollständig von den Nahrungsmitteln, die in Tāʾif produziert wurden, abhängig.

Islamisierung Mekkas

Um 610 begann der Begründer des Islam, Mohammed, in Mekka öffentlich zu predigen und zu einer neuen monotheistischen Religion aufzurufen. Aufgrund des hartnäckigen Widerstands der Quraisch gegen seine neue Lehre wanderte er im Sommer 622 mit seinen Anhängern in die Stadt Yathrib (später als Medina bekannt) aus, wo sich bereits zahlreiche Angehörige der Stämme Aus und Chazradsch seiner Religion angeschlossen hatten. Von Yathrib aus nahm Mohammed den Kampf gegen die nichtislamischen Mekkaner auf. Die militärische Auseinandersetzung zwischen ihm und der Stadt Mekka lässt sich in vier Phasen einteilen:

  1. In der ersten Phase, die bis 624 andauerte, überfiel Mohammed mit seinen aus Mekka ausgewanderten Anhängern mekkanische Handelskarawanen. Da die Anzahl der Teilnehmer an diesen Aktionen relativ gering war und die Mekkaner ihre Karawanen gut geschützt hatten, blieben diese Maghāzī genannten Überfälle relativ erfolglos.
  2. Die zweite Phase, in der offene Schlachten geführt wurden, begann im März 624 mit einem Überfall der Muslime auf eine von Abū Sufyān ibn Harb geführte Handelskarawane. Eine etwa 800 oder 900 Mann starke Armee der Mekkaner, die der Karawane zur Hilfe eilte, wurde bei dem Ort Badr (ca. 130 km südwestlich von Yathrib) von einer erheblich geringeren Anzahl von Muslimen besiegt. Da die Mekkaner in dem Ruf gestanden hatten, die mächtigste Gruppe in Arabien zu sein, und auch der Erfolg ihrer Geschäfte davon abhing, dass sie diese Reputation aufrechterhielten, war die Niederlage bei der Schlacht von Badr für sie eine große Gefahr. Sie rüsteten deshalb zu einem Gegenschlag, um das Blut derjenigen, die bei Badr gefallen waren, zu rächen. Beim Uhud im Nordwesten der Oase von Yathrib kam es im März 625 zu einer Schlacht, bei der diesmal die Mekkaner den Sieg davontrugen. In der Folgezeit schmiedeten die Mekkaner mit mehreren nomadischen sowie verschiedenen jüdischen Stämmen ein Bündnis und bereiteten eine Invasion Yathribs vor. Mit etwa 10.000 Mann erschienen sie im März 627 vor der Stadt und begannen mit deren Belagerung. Da jedoch die Muslime mit der Aushebung von Gräben eine neue Verteidigungsstrategie entwickelt hatten und außerdem den Stamm Ghatafān zum Ausstieg aus dem Bündnis mit Mekka bewegen konnten, mussten die Mekkaner schließlich abziehen, ohne etwas erreicht zu haben.
  3. Die dritte Phase, die ungefähr knapp drei Jahre (März 627 bis Ende 629) andauerte, war von relativ friedlichen Beziehungen zwischen den Muslimen und den Mekkanern geprägt. Im März 628 schlossen die beiden Parteien bei al-Hudaibiya einen zehnjährigen Waffenstillstandsvertrag ab. Demzufolge waren sowohl Mohammed als auch die Mekkaner berechtigt, neue Gruppen in ihr Bündnis aufzunehmen. Während sich die Kināna daraufhin den Mekkanern anschlossen, verbündeten sich die Chuzāʿa mit Mohammed.
  4. Die vierte, relativ kurze Phase, an deren Ende die Kapitulation der Stadt stand, begann mit einem Überfall der zu den Kināna gehörenden Bakr ibn ʿAbd Manāt auf Angehörige der Chuzāʿa. Zur Verhinderung einer Eskalation der Situation schickten die Mekkaner Abū Sufyān ibn Harb, der seit der Heirat seiner Tochter Umm Habība mit Mohammed im Jahre 627 verwandtschaftlich mit diesem verbunden war, nach Yathrib, um den Friedensvertrag mit den Muslimen zu erneuern. Die Verhandlungen blieben jedoch erfolglos. Als Mohammed im Januar 630 mit einer Armee von ca. 10.000 Mann, die neben Muhādschirūn und Ansār auch zahlreiche Angehörige anderer Stämme wie den Banū Sulaim und Muzaina einschloss, vor Mekka aufmarschierte, kam ihm Abū Sufyān entgegen und führte die Kontaktgespräche. Im Gegenzug für seine Konversion zum Islam erhielt er eine Sicherheitsgarantie für all diejenigen Bewohner Mekkas, die keinen bewaffneten Widerstand leisteten. Die weitreichenden Garantien führten dazu, dass Mohammeds Armee bei ihrem Einrücken in die Stadt fast keinerlei Widerstand vorfand. Zu einem Interessenausgleich mit den Mekkanern trug bei, dass Mohammed seine Armee wenig später gegen die Hawāzin lenkte, einen mächtigen Stamm, der sowohl Muslimen als auch Mekkanern feindlich gegenüberstand, und nach dem Sieg in der Schlacht von Hunain die Mekkaner bei der Beuteverteilung sehr großzügig bedachte. Ein rascher Interessenausgleich mit früheren Gegnern aus Mekka wurde auch dadurch erleichtert, dass Mohammed die Familien aus den Quraisch, die bisher die kultischen Ämter in Mekka ausgeübt hatten, in diesen Ämtern bestätigte.

Geschichte in islamischer Zeit

Übersichtsplan von Mekka von 1814
Mekka, 1889. Auf dem Hügel links die ehemalige Adschjad-Festung.
Die Abraj Al Bait Towers sind das dritthöchste Gebäude der Welt.

Der Islam hat den Kult des Schwarzen Steins der Kaaba aus der altarabischen Religion in den Islam übernommen, ebenso die Wallfahrt nach Mekka. Die mit der Wallfahrt verbundenen Riten wurden jetzt allerdings auf Abraham zurückgeführt.

Nachdem im Jahre 638 erneut ein heftiger Regen die Stadt überschwemmt hatte, ließ ʿUmar ibn al-Chattāb im oberen Teil der Stadt einen neuen Damm anlegen, der die Heilige Moschee vor weiteren Überschwemmungen schützen sollte. In der Folgezeit wurde die Moschee von Mekka mehrere Male vergrößert, so zum Beispiel während der Herrschaft des abbasidischen Kalifen al-Mahdi (reg. 775–785) durch dessen Statthalter Dschaʿfar ibn Sulaimān. Als im Jahre 809/810 eine große Dürre herrschte, erbaute Zubaida bint Dschaʿfar, die Ehefrau von Hārūn ar-Raschīd, eine Rohrleitung, die Wasser von ʿAin al-Muschāsch und Hunain nach Mekka leitete. Diese Leitung bildete im 9. Jahrhundert die Grundlage der mekkanischen Wasserversorgung.

Ab dem späten 10. Jahrhundert wurde die Stadt von den Scherifen von Mekka regiert. Sie unterstellten sich nacheinander verschiedenen Herrscherhäusern, zunächst den Fatimiden, dann den Ayyubiden, den Rasuliden und den Mamluken von Ägypten. 1326 stellte Amīr Tschūpān mit der Freilegung und Reparatur der Wasserleitung von ʿAin Bāzān die mekkanische Wasserversorgung wieder auf eine stabilere Grundlage. Um den Wasserfluss der Leitung in Trockenphasen zu erhöhen, wurde die Leitung im Laufe der Zeit mit weiteren Zuläufen versehen. Außerdem musste die Leitung häufig repariert und gereinigt werden, da sich die Röhren bei Überschwemmungen regelmäßig mit Erde und Geröll zusetzten.

Ab dem Jahr 1517 stand Mekka unter der Oberhoheit der Osmanen. In dieser Zeit erhielt die Stadt eine besonders große Bedeutung für die Muslime Südostasiens. Mehrere Sultane des malaiischen Archipels ließen sich Einsetzungsschreiben von den Scherifen von Mekka geben. Außerdem war hier das Motiv der Islamisierung der eigenen Dynastie durch Gesandte aus Mekka ein wichtiges Element in der Herrschaftslegitimation. Muslime aus Südostasien stellten im 19. Jahrhundert das größte Kontingent der Pilger in Mekka.

Der Großscherif Hussein ibn Ali, der später König des Hedschas wurde, warf 1916 die türkische Herrschaft über Mekka nieder. Im Oktober 1924 nahmen die wahhabitischen Ichwān von Sultan Abd al-Aziz ibn Saud Mekka ein, und König Husain musste fliehen. Schon kurz nach diesem Ereignis lud ʿAbd al-ʿAzīz zu einem Kongress nach Mekka ein, der die Muslime mit der saudischen Herrschaft versöhnen sollte. Nachdem ʿAbd al-ʿAzīz im Januar 1926 zum König erhoben worden war, nahmen die Planungen für diesen Kongress konkretere Formen an. ʿAbd al-ʿAzīz schickte Telegramme an verschiedene muslimische Politiker und Organisationen und forderte sie dazu auf, an der Veranstaltung teilzunehmen, um die Zukunft der Wallfahrtsstätten zu sichern und den Komfort für die Pilger zu verbessern. Im Juni/Juli 1926 fand der Kongress dann statt.

Vom 20. November bis zum 5. Dezember 1979 fand in Mekka ein Terrorangriff mit Geiselnahme auf die große Moschee statt, in dessen Verlauf womöglich über 1000 Menschen getötet wurden.

Quellen
  • Richard Francis Burton: Persönlicher Bericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina. Edition Erdmann, Lenningen 2005, ISBN 3-86503-029-7.
  • Gerd Frank: Nach Mekka! Verbotene Reisen in die Heilige Stadt. Bad Honnef: Horlemann 1998. ISBN 3-89502-075-3 (Sammlung von siebzehn Reiseberichten über Besuche von Europäern in Mekka (1504–1955)).
  • Al-Balādhurī: Kitāb Futūḥ al-Buldān. Hrsg. von Michael Jan de Goeje. Brill, Leiden 1866, S. 35–55. – Dt. Übers. von Oskar Rescher: El-Beladori's „Kitâb futûh el-buldân“ (Buch der Eroberung der Länder). Leipzig 1917, S. 33–52. Digitalisat
Sekundärliteratur
  • Patricia Crone: Meccan Trade And The Rise Of Islam. Princeton University Press, Princeton NJ 1987, ISBN 1-59333-102-9.
  • Walter Dostal: „Mecca before the time of the prophet – attempt of an anthropological Interpretation“ in Der Islam 68/2 (1991) 193–231.
  • Suraiya Faroqhi: Herrscher über Mekka. Die Geschichte der Pilgerfahrt. Artemis & Winkler, Düsseldorf u. a. 2000, ISBN 3-7608-1227-9.
  • Barbara Finster: Mekka und Medina in frühislamischer Zeit. In: Roads of Arabia – Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien. [Ausstellungskatalog]. Hrsg.: Museum für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin. Berlin 2011, ISBN 978-3-88609-721-0, S. 225–235.
  • G. R. Hawting: Origins of the Muslim Sanctuary at Mecca. In: G. H. A. Juynboll (Hrsg.): Studies on the First Century of Islamic Society. Carbondale/Edwardsville 1982, S. 23–40.
  • John W. Jandora: "The Rise of Mecca. Geopolitical factors" in Muslim World 85 (1995) 333-344. – Wiederabdruck in Abdullah Saeed (ed.): Islamic Political Thought and Governance. Critical Concepts in Political Science. 4 Bde. Routledge, London and New York, 2011. Bd. I, S. 41–51.
  • Barbara Keller-Heinkele: Die Heiligen Stätten Mekka und Medina in osmanischer Zeit. In: Roads of Arabia – Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien. [Ausstellungskatalog]. Hrsg.: Museum für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin. Berlin 2011, ISBN 978-3-88609-721-0, S. 239–257.
  • Ali Kazuyoshi Nomachi / Seyyed Hossein Nasr: Mekka. Frederking und Thaler, München 1997, ISBN 3-89405-369-0
  • Christiaan Snouck Hurgronje: Mekka. Band I: Die Stadt und ihre Herren; Den Haag 1888. Band II: Aus dem heutigen Leben. Den Haag 1889.
  • Ferdinand Wüstenfeld: Geschichte der Stadt Mekka, nach den arabischen Chroniken bearbeitet. Leipzig 1861 (archive.org).
Wiktionary: Mekka – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Mekka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Mekka – Reiseführer
  1. Mecca. Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 18. November 2018.
  2. Sanaa demo protests Saudi 'banning Yemenis from hajj' | News , Middle East | THE DAILY STAR. Abgerufen am 21. Januar 2019.
  3. Eine unmögliche Mission. In: Der Spiegel. 22. Juni 1981.
  4. World Urbanization Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  5. Ingrid Thurner: Destination Mekka. In: Hans Hopfinger, Harald Pechlaner, Silvia Schön, Christian Antz (Hrsg.): Kulturfaktor Spiritualität und Tourismus. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-503-14116-6, S. 115–142.
  6. Meldung auf der englischsprachigen Website von El País, abgerufen am 22. Juli 2011
  7. seine Edition von al-Azraqī: Aḫbār Makka wa-mā ǧāʾa fī-hā min al-āṯār. 2 Bände. Dār al-Andalus, Beirut o. D. Band II, S. 310–326.
  8. Malhas S. 166.
  9. G. R. Hawting: Origins of the Muslim Sanctuary at Mecca. S. 23.
  10. Ferdinand Wüstenfeld: Geschichte der Stadt Mekka, nach den arabischen Chroniken bearbeitet. §§ 8–9.
  11. Al-Balādhurī: Kitāb Futūḥ al-Buldān. Hrsg. von Michael Jan de Goeje. Brill, Leiden 1866, S. 16f - Dt. Übers. von Oskar Rescher. Leipzig 1917, S. 14. Digitalisat.
  12. Ferdinand Wüstenfeld: Geschichte der Stadt Mekka, nach den arabischen Chroniken bearbeitet. § 119.
  13. Michael Lecker: The Banū Sulaym. A Contribution to the Study of Early Islam. Jerusalem 1989. S. 107–140.
  14. William Bernstein: A Splendid Exchange – How Trade shaped the World. London: Atlantic Books 2009. ISBN 978-1-84354-803-4, S. 68.
  15. Die Einteilung folgt Elias Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. Toronto: University of Toronto Press 1973. S. 15–27.
  16. Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 16.
  17. Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 17–20.
  18. Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 20–22.
  19. Al-Balādhurī: Kitāb Futūḥ al-Buldān. 1866, S. 35. - Dt. Übers. von Oskar Rescher. Leipzig 1917, S. 33.
  20. Shoufany: Al-Riddah and the Muslim Conquest of Arabia. 1973, S. 22–27.
  21. Ferdinand Wüstenfeld: Geschichte der Stadt Mekka, nach den arabischen Chroniken bearbeitet. § 120.
  22. Al-Balādhurī: Kitāb Futūḥ al-Buldān. Ed. Michael Jan de Goeje. Brill, Leiden, 1866. S. 7. – Dt. Übers. Oskar Rescher. S. 5.
  23. Fritz Schulze: Abstammung und Islamisierung als Motive der Herrschaftslegitimation in der traditionellen malaiischen Geschichtsschreibung. Wiesbaden 2004. S. 85–92.
  24. Snouck Hurgronje II 295–393.
  25. dazu Martin Kramer: Islam Assembled. The Advent of the Muslim Congresses. New York: Columbia University Press 1986. S. 106–119.
Normdaten (Geografikum): GND:4038514-0(OGND, AKS) | LCCN:n79032243 | VIAF:264264636

Mekka
mekka, stadt, saudi, arabien, heiligste, stadt, muslime, sprache, beobachten, bearbeiten, dieser, artikel, behandelt, arabische, stadt, siehe, auch, mecca, provinz, arabisch, مكة, makka, eine, stadt, circa, millionen, einwohnern, stand, 2020, westlichen, saudi. Mekka Stadt in Saudi Arabien die heiligste Stadt der Muslime Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel behandelt die arabische Stadt Siehe auch Mecca und Provinz Mekka Mekka arabisch مكة DMG Makka ist eine Stadt mit circa 2 Millionen Einwohnern Stand 2020 im westlichen Saudi Arabien und mit der Heiligen Moschee und der Kaaba dem zentralen Wallfahrtsort des Islams 1 Jedes Jahr pilgern rund 2 5 Millionen Muslime zur Haddsch nach Mekka wahrend Nicht Muslimen das Betreten der Stadt verboten ist Mekka ist Hauptstadt der Provinz Mekka in der Region Hedschas Aufgrund der grossen religiosen Bedeutung die die Stadt im Islam hat wird sie im Arabischen ublicherweise mit einem ehrenden Beinamen versehen und als مكة المكر مة Makka al Mukarrama Mekka die Ehrwurdige bezeichnet مكة المكر مة Makka al Mukarrama MekkaKoordinaten 21 25 N 39 50 O 21 4225 39 826111111111 Koordinaten 21 25 N 39 50 OBasisdatenStaat Saudi ArabienProvinz MekkaISO 3166 2 SA 02Hohe 300 mFlache 850 km Einwohner 2 042 000 2020 Dichte 2 402 4 Ew km Website www holymakkah gov sa arabisch PolitikBurgermeister Osama al BarDie al Haram Moschee im Zentrum MekkasDie Kaaba nach dem Freitagsgebet Mediendatei abspielen Animation der Stadt Mekka Inhaltsverzeichnis 1 Bedeutung fur den Islam 2 Nichtmuslime in Mekka 3 Geographie 4 Bevolkerung 5 Stadtentwicklung 6 Verkehr 7 Klima 8 Geschichte 8 1 Die Fruhgeschichte der Stadt nach der islamischen Uberlieferung 8 2 Die Machtubernahme der Quraisch 8 3 Islamisierung Mekkas 8 4 Geschichte in islamischer Zeit 9 Personlichkeiten 10 Siehe auch 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseBedeutung fur den Islam BearbeitenMekka gilt als die Geburtsstadt Mohammeds des Propheten des Islam Das wichtigste Wallfahrtsziel bildet die Kaaba ein fensterloses quaderformiges Gebaude im Hof der Hauptmoschee das nach islamischer Auffassung erstmals vom Propheten Adam erbaut und dann vom Propheten Abraham wiedererbaut wurde Historisch gesichert ist dass die Kaaba schon in vorislamischer Zeit ein zentrales Heiligtum der arabischen Stamme des Umlandes war In ihrer sudostlichen Ecke befindet sich ein schwarzer Stein moglicherweise ein Meteorit Hadschar al Aswad den der Uberlieferung nach der Prophet Abraham vom Engel Gabriel empfing Nichtmuslime in Mekka BearbeitenUm die Stadt Mekka erstreckt sich ein heiliger Bezirk der von Nichtmuslimen nicht betreten werden darf seit dem Beginn des Huthi Konflikts 2015 auch nicht mehr von Jemeniten 2 Strassensperren schirmen die Stadt vor dem Besuch von Nichtmuslimen ab In den vergangenen Jahrhunderten gelang es jedoch einigen europaischen Reisenden meist als Muslime getarnt nach Mekka zu kommen Dazu gehorten der versklavte Landsknecht Hans Wild zwischen 1607 und 1609 der deutsche Forschungsreisende Ulrich Jasper Seetzen 1809 der Basler Jean Louis Burckhardt 1814 der unter anderem durch die Entdeckung der alten Nabataerhauptstadt Petra bekannt wurde sowie der deutsche Orientalist und Forschungsreisende Heinrich von Maltzan der im Jahre 1860 als Muslim getarnt mit einem durch Bestechung eines Arabers erhaltenen Pass Mekka besuchte woruber er in einem 1865 erstmals erschienenen und bis heute mehrfach neu aufgelegten Buch berichtete 1853 lieferte der englische Abenteuerreisende Richard Francis Burton eine detaillierte Beschreibung von Mekka nachdem er dort als Derwisch verkleidet an allen wichtigen religiosen Zeremonien teilgenommen hatte Der niederlandische Islamwissenschaftler Christiaan Snouck Hurgronje hielt sich im ausgehenden 19 Jahrhundert ebenfalls unter falscher Identitat in Mekka auf Ergebnis seiner Studienreise war ein zweibandiges Werk Mekka erschienen 1889 das aus einem Text und einem Bildband mit Fotografien besteht 1979 waren Angehorige der franzosischen Groupe d intervention de la gendarmerie nationale mit einer Ausnahmegenehmigung des saudischen Militars an der Niederschlagung der Besetzung der Grossen Moschee in Mekka beteiligt 3 Geographie BearbeitenMekka liegt ca 90 km vom Roten Meer entfernt zwischen der Kustenebene und dem Hochland in einem wustenartigen Becken eingeschlossen zwischen zwei Bergketten Der tiefer gelegene Teil der Stadt um die Kaaba ist der altere Siedlungskern die Oberstadt liegt im Norden Wegen der zahlreichen in das Stadtgebiet hineinragenden Berge und Hugel war es erforderlich mehrere Strassentunnel zu bauen Bevolkerung BearbeitenDie Bevolkerung Mekkas wuchs in den letzten Jahren rasant an Sie uberschritt in den 1990er Jahren erstmals die Millionengrenze und liegt im Jahre 2017 bei 1 9 Millionen fur die Agglomeration Bis 2035 wird von einer weiteren Steigerung auf 2 5 Millionen Einwohner gerechnet Bevolkerungsentwicklung der Agglomeration laut UN 4 Jahr Einwohnerzahl1950 148 0001960 157 0001970 272 0001980 501 0001990 856 0002000 1 168 0002010 1 543 0002017 1 908 0002020 2 042 000Stadtentwicklung BearbeitenIn den letzten Jahren war ein deutliches Wachstum Mekkas um jahrlich fast 200 000 Einwohner zu beobachten damit geht ein Stadtumbau einher der sich z B um die Heiligen Statten herum besonders bemerkbar macht Der Grossraum Mekka wird heute gepragt von den infrastrukturellen Einrichtungen die die Pilger beherbergen verkostigen und transportieren 5 Ganze bisher niedrig und locker bebaute Hugelsiedlungen wurden abgetragen und die Flachen begradigt um Platz fur Grossbauten vor allem Pilgerhotels zu schaffen Sudlich der Grossen Heiligen Moschee entstand bis Ende 2012 ein massiger Hotelkomplex in dessen Mittelpunkt der hochste der Abraj Al Bait Towers mit 601 Metern die neue Stadtkrone bildet Siehe auch Abraj KudaiVerkehr BearbeitenMekka hat nur einen kleinen Flughafen ohne Linienverkehr Der Jeddah King Abdulaziz International Airport und der Hafen von Dschidda sind daher wichtige Infrastrukturen fur die Pilger Eine Metro zwischen den Pilgerstatten wurde 2010 eroffnet weitere Metrolinien sind geplant Seit 11 Oktober 2018 verbindet eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Mekka mit Dschidda und Medina 6 Klima BearbeitenMekkaKlimadiagrammJFMAMJJASOND 5 30 18 2 32 18 6 35 21 14 38 24 0 3 42 27 0 44 28 0 43 29 6 43 29 2 43 28 4 40 25 10 35 23 27 31 20Temperatur in C Niederschlag in mmQuelle wetterkontor deMonatliche Durchschnittstemperaturen und niederschlage fur Mekka Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezMax Temperatur C 30 4 31 5 35 2 38 0 41 6 43 8 43 1 42 6 42 8 39 6 35 1 31 2 O 37 9Min Temperatur C 18 1 18 1 20 8 23 6 26 9 27 6 28 6 28 6 28 3 25 3 22 6 19 5 O 24Niederschlag mm 5 2 6 14 0 3 0 0 6 2 4 10 27 S 76 3Sonnenstunden h d 8 4 8 7 9 1 9 4 9 8 10 7 10 1 9 6 9 4 9 7 8 8 8 0 O 9 3Luftfeuchtigkeit 58 54 49 44 39 34 34 37 45 50 59 61 O 47T e m p e r a t u r 30 4 18 1 31 5 18 1 35 2 20 8 38 0 23 6 41 6 26 9 43 8 27 6 43 1 28 6 42 6 28 6 42 8 28 3 39 6 25 3 35 1 22 6 31 2 19 5Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezN i e d e r s c h l a g 5 2 6 14 0 3 0 0 6 2 4 10 27 Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezQuelle wetterkontor de Eine Konstante in der Geschichte Mekkas sind die durch Regenfalle verursachten gewaltigen Uberschwemmungen die die Stadt in regelmassigen Abstanden heimsuchen Der moderne Gelehrte Ruschdi as Salih Malhas zahlt insgesamt 85 grosse Uberschwemmungen die von den Anfangen des Islams bis zum Jahr 1931 Mekka uberflutet haben 7 Das Wasser stromte dabei meistens von Mina her durch das Wadi Ibrahim in den unteren Bereich der Stadt hinab 8 Zum Schutz der Stadt vor diesen Uberschwemmungen wurden im Laufe der Geschichte immer wieder verschiedene Damme in Mekka angelegt die das Wasser an den Heiligen Statten vorbeileiten sollten allerdings nie vollstandigen Schutz boten Geschichte Bearbeiten Bild aus Mekka gemalt im 18 Jahrhundert Die Fruhgeschichte der Stadt nach der islamischen Uberlieferung Bearbeiten Die Fruhgeschichte Mekkas liegt im Dunkeln Sicher ist dass schon in vorislamischer Zeit hier ein Heiligtum bestand das Ziel einer Wallfahrt war 9 Nach der islamischen Uberlieferung begann die Besiedlung Mekkas als der Stammvater Abraham seine Nebenfrau Hagar und den gemeinsamen Sohn Ismael an diesen Ort brachte Er bat Gott darum seine Familie zu versorgen und ihnen die Herzen der Menschen zugeneigt sein zu lassen Hierauf wird das Koranwort in Sure 14 37 bezogen Unser Herr ich habe einige aus meiner Nachkommenschaft in einem Tal ohne Pflanzungen bei Deinem geschutzten Haus wohnen lassen unser Herr damit sie das Gebet verrichten So lasse die Herzen einiger der Menschen sich ihnen zuneigen und versorge sie mit Fruchten auf dass sie dankbar sein mogen Weiter erzahlt die Sage Als die Wasservorrate zu Ende gingen lief Hagar insgesamt sieben Mal zwischen den Hugeln Safa und Marwa hin und her um nach Wasser oder Karawanen Ausschau zu halten Nachdem sie zu ihrem Zelt zuruckkehrte fand sie neben ihrem Sohn Ismael eine sprudelnde Quelle vor die bis heute existiert und unter dem Namen Zamzam bekannt ist Um die gleiche Zeit siedelten sich zwei Stamme aus dem Jemen Dschurhum und Qatura in Mekka an Ismael heiratete spater eine Frau aus dem Stamm der Dschurhum Als Abraham spater nach Mekka zuruckkehrte errichtete er gemeinsam mit Ismael die Kaaba Ismael behielt zeit seines Lebens die Kontrolle uber die Kaaba und auch uber den Stamm der Dschurhum Nach seinem Tod ubernahm sein Schwiegervater Mudad ibn ʿAmr die Aufsicht uber das Heiligtum und auch die Fuhrung des Stammes Die Dschurhum liessen sich im Gebiet oberhalb der Kaaba nieder wahrend die Qatura unter ihrem Fuhrer as Sumaidiʿ den unteren Teil der Stadt in Besitz nahmen 10 Nach einiger Zeit brachten Gruppen aus dem sudarabischen Stamm der Azd die Niederung von Mekka in ihren Besitz Wahrend die meisten Azd Gruppen von dort aus in andere Gebiete der arabischen Halbinsel weiterzogen blieb alleine die Gruppe der Chuzaʿa in Mekka zuruck 11 Die Chuzaʿa die sich selbst zu einem eigenen Stamm entwickelten werden in der islamischen Uberlieferung fur die Einfuhrung des Gotzendienstes in Mekka verantwortlich gemacht Sie sollen daruber hinaus auch den ersten Damm zum Schutz der Stadt vor Uberschwemmungen errichtet haben 12 Die Machtubernahme der Quraisch Bearbeiten Blick auf die Stadt Mekka im Vordergrund die grosse Moschee von der Spitze der Abraj Al Bait Towers Wahrend des fruhen 6 Jahrhunderts ubernahm der Stamm der Quraisch die Kontrolle uber die Stadt Mekka Die Quraisch konnten sich als erfolgreiche Handler etablieren und mit anderen arabischen Stammen ein System von Bundnissen aufbauen Enge Beziehungen bestanden vor allem mit dem Stamm der Banu Sulaim dessen Hauptwohngebiet zwischen Mekka und Medina lag 13 Im Inneren war der Stamm der Quraisch allerdings von Clanrivalitaten gepragt Die Kaaba war in dieser Zeit bereits Zielpunkt einer Wallfahrt und wurde von den arabischen Stammen als Heiligtum des Gottes Hubal verehrt Zum vorislamischen Kaaba Kult gehort neben der Verehrung von Allah die Verehrung der altarabischen Gottheiten al Lat Manat und Uzza Politisches und gesellschaftliches Zentrum der Stadt war die Dar an Nadwa ein Versammlungshaus in dem die Ratsversammlung der Quraisch stattfand und die wichtigsten Ubergangsriten gefeiert wurden Die Pilgerstrome haben moglicherweise dazu beigetragen dass sich Mekka zu einem Handelszentrum entwickelte obwohl es selber wenig produzierte und nur geringen strategischen Wert hatte Einige Historiker vertreten allerdings die Ansicht dass Mekka seine Bedeutung vor allem wegen seiner Lage gewann Es lag auf dem Weg der zweimonatigen Reise von Byzanz zu den jemenitischen Konigreichen Saba Ma in Qataban Ausan und Hadramaut die enge Handelskontakte mit Indien und Ostafrika hatten Inwieweit Mekka vom Weihrauchhandel profitierte ist strittig Zusammen mit Ta if und Yathrib bildete Mekka in dieser Zeit eine der drei grossen Stadte des Hedschas Da die Stadt in einem trockenen und unfruchtbaren Tal lag war sie vollstandig von den Nahrungsmitteln die in Taʾif produziert wurden abhangig 14 Islamisierung Mekkas Bearbeiten Um 610 begann der Begrunder des Islam Mohammed in Mekka offentlich zu predigen und zu einer neuen monotheistischen Religion aufzurufen Aufgrund des hartnackigen Widerstands der Quraisch gegen seine neue Lehre wanderte er im Sommer 622 mit seinen Anhangern in die Stadt Yathrib spater als Medina bekannt aus wo sich bereits zahlreiche Angehorige der Stamme Aus und Chazradsch seiner Religion angeschlossen hatten Von Yathrib aus nahm Mohammed den Kampf gegen die nichtislamischen Mekkaner auf Die militarische Auseinandersetzung zwischen ihm und der Stadt Mekka lasst sich in vier Phasen 15 einteilen In der ersten Phase die bis 624 andauerte uberfiel Mohammed mit seinen aus Mekka ausgewanderten Anhangern mekkanische Handelskarawanen Da die Anzahl der Teilnehmer an diesen Aktionen relativ gering war und die Mekkaner ihre Karawanen gut geschutzt hatten blieben diese Maghazi genannten Uberfalle relativ erfolglos 16 Die zweite Phase in der offene Schlachten gefuhrt wurden begann im Marz 624 mit einem Uberfall der Muslime auf eine von Abu Sufyan ibn Harb gefuhrte Handelskarawane Eine etwa 800 oder 900 Mann starke Armee der Mekkaner die der Karawane zur Hilfe eilte wurde bei dem Ort Badr ca 130 km sudwestlich von Yathrib von einer erheblich geringeren Anzahl von Muslimen besiegt Da die Mekkaner in dem Ruf gestanden hatten die machtigste Gruppe in Arabien zu sein und auch der Erfolg ihrer Geschafte davon abhing dass sie diese Reputation aufrechterhielten war die Niederlage bei der Schlacht von Badr fur sie eine grosse Gefahr Sie rusteten deshalb zu einem Gegenschlag um das Blut derjenigen die bei Badr gefallen waren zu rachen Beim Uhud im Nordwesten der Oase von Yathrib kam es im Marz 625 zu einer Schlacht bei der diesmal die Mekkaner den Sieg davontrugen In der Folgezeit schmiedeten die Mekkaner mit mehreren nomadischen sowie verschiedenen judischen Stammen ein Bundnis und bereiteten eine Invasion Yathribs vor Mit etwa 10 000 Mann erschienen sie im Marz 627 vor der Stadt und begannen mit deren Belagerung Da jedoch die Muslime mit der Aushebung von Graben eine neue Verteidigungsstrategie entwickelt hatten und ausserdem den Stamm Ghatafan zum Ausstieg aus dem Bundnis mit Mekka bewegen konnten mussten die Mekkaner schliesslich abziehen ohne etwas erreicht zu haben 17 Die dritte Phase die ungefahr knapp drei Jahre Marz 627 bis Ende 629 andauerte war von relativ friedlichen Beziehungen zwischen den Muslimen und den Mekkanern gepragt Im Marz 628 schlossen die beiden Parteien bei al Hudaibiya einen zehnjahrigen Waffenstillstandsvertrag ab 18 Demzufolge waren sowohl Mohammed als auch die Mekkaner berechtigt neue Gruppen in ihr Bundnis aufzunehmen Wahrend sich die Kinana daraufhin den Mekkanern anschlossen verbundeten sich die Chuzaʿa mit Mohammed 19 Die vierte relativ kurze Phase an deren Ende die Kapitulation der Stadt stand begann mit einem Uberfall der zu den Kinana gehorenden Bakr ibn ʿAbd Manat auf Angehorige der Chuzaʿa Zur Verhinderung einer Eskalation der Situation schickten die Mekkaner Abu Sufyan ibn Harb der seit der Heirat seiner Tochter Umm Habiba mit Mohammed im Jahre 627 verwandtschaftlich mit diesem verbunden war nach Yathrib um den Friedensvertrag mit den Muslimen zu erneuern Die Verhandlungen blieben jedoch erfolglos Als Mohammed im Januar 630 mit einer Armee von ca 10 000 Mann die neben Muhadschirun und Ansar auch zahlreiche Angehorige anderer Stamme wie den Banu Sulaim und Muzaina einschloss vor Mekka aufmarschierte kam ihm Abu Sufyan entgegen und fuhrte die Kontaktgesprache Im Gegenzug fur seine Konversion zum Islam erhielt er eine Sicherheitsgarantie fur all diejenigen Bewohner Mekkas die keinen bewaffneten Widerstand leisteten Die weitreichenden Garantien fuhrten dazu dass Mohammeds Armee bei ihrem Einrucken in die Stadt fast keinerlei Widerstand vorfand Zu einem Interessenausgleich mit den Mekkanern trug bei dass Mohammed seine Armee wenig spater gegen die Hawazin lenkte einen machtigen Stamm der sowohl Muslimen als auch Mekkanern feindlich gegenuberstand und nach dem Sieg in der Schlacht von Hunain die Mekkaner bei der Beuteverteilung sehr grosszugig bedachte Ein rascher Interessenausgleich mit fruheren Gegnern aus Mekka wurde auch dadurch erleichtert dass Mohammed die Familien aus den Quraisch die bisher die kultischen Amter in Mekka ausgeubt hatten in diesen Amtern bestatigte 20 Geschichte in islamischer Zeit Bearbeiten Ubersichtsplan von Mekka von 1814 Mekka 1889 Auf dem Hugel links die ehemalige Adschjad Festung Die Abraj Al Bait Towers sind das dritthochste Gebaude der Welt Der Islam hat den Kult des Schwarzen Steins der Kaaba aus der altarabischen Religion in den Islam ubernommen ebenso die Wallfahrt nach Mekka Die mit der Wallfahrt verbundenen Riten wurden jetzt allerdings auf Abraham zuruckgefuhrt 9 Nachdem im Jahre 638 erneut ein heftiger Regen die Stadt uberschwemmt hatte liess ʿUmar ibn al Chattab im oberen Teil der Stadt einen neuen Damm anlegen der die Heilige Moschee vor weiteren Uberschwemmungen schutzen sollte 21 In der Folgezeit wurde die Moschee von Mekka mehrere Male vergrossert so zum Beispiel wahrend der Herrschaft des abbasidischen Kalifen al Mahdi reg 775 785 durch dessen Statthalter Dschaʿfar ibn Sulaiman 22 Als im Jahre 809 810 eine grosse Durre herrschte erbaute Zubaida bint Dschaʿfar die Ehefrau von Harun ar Raschid eine Rohrleitung die Wasser von ʿAin al Muschasch und Hunain nach Mekka leitete Diese Leitung bildete im 9 Jahrhundert die Grundlage der mekkanischen Wasserversorgung Ab dem spaten 10 Jahrhundert wurde die Stadt von den Scherifen von Mekka regiert Sie unterstellten sich nacheinander verschiedenen Herrscherhausern zunachst den Fatimiden dann den Ayyubiden den Rasuliden und den Mamluken von Agypten 1326 stellte Amir Tschupan mit der Freilegung und Reparatur der Wasserleitung von ʿAin Bazan die mekkanische Wasserversorgung wieder auf eine stabilere Grundlage Um den Wasserfluss der Leitung in Trockenphasen zu erhohen wurde die Leitung im Laufe der Zeit mit weiteren Zulaufen versehen Ausserdem musste die Leitung haufig repariert und gereinigt werden da sich die Rohren bei Uberschwemmungen regelmassig mit Erde und Geroll zusetzten Ab dem Jahr 1517 stand Mekka unter der Oberhoheit der Osmanen In dieser Zeit erhielt die Stadt eine besonders grosse Bedeutung fur die Muslime Sudostasiens Mehrere Sultane des malaiischen Archipels liessen sich Einsetzungsschreiben von den Scherifen von Mekka geben Ausserdem war hier das Motiv der Islamisierung der eigenen Dynastie durch Gesandte aus Mekka ein wichtiges Element in der Herrschaftslegitimation 23 Muslime aus Sudostasien stellten im 19 Jahrhundert das grosste Kontingent der Pilger in Mekka 24 Der Grossscherif Hussein ibn Ali der spater Konig des Hedschas wurde warf 1916 die turkische Herrschaft uber Mekka nieder Im Oktober 1924 nahmen die wahhabitischen Ichwan von Sultan Abd al Aziz ibn Saud Mekka ein und Konig Husain musste fliehen Schon kurz nach diesem Ereignis lud ʿAbd al ʿAziz zu einem Kongress nach Mekka ein der die Muslime mit der saudischen Herrschaft versohnen sollte Nachdem ʿAbd al ʿAziz im Januar 1926 zum Konig erhoben worden war nahmen die Planungen fur diesen Kongress konkretere Formen an ʿAbd al ʿAziz schickte Telegramme an verschiedene muslimische Politiker und Organisationen und forderte sie dazu auf an der Veranstaltung teilzunehmen um die Zukunft der Wallfahrtsstatten zu sichern und den Komfort fur die Pilger zu verbessern Im Juni Juli 1926 fand der Kongress dann statt 25 Vom 20 November bis zum 5 Dezember 1979 fand in Mekka ein Terrorangriff mit Geiselnahme auf die grosse Moschee statt in dessen Verlauf womoglich uber 1000 Menschen getotet wurden Personlichkeiten BearbeitenAbdul Hamid Abu Sulayman 1936 2021 Politikwissenschaftler islamischer Gelehrter und Hochschullehrer Ahmed al Mousa 1981 Fussballspieler Kamel al Mousa 1982 Fussballspieler Assaf al Qarni 1984 Fussballspieler Moataz al Mousa 1987 Fussballspieler Mohammed al Breik 1992 FussballspielerSiehe auch BearbeitenListe der Stadte in Saudi Arabien Liste islamischer KunstzentrenLiteratur BearbeitenQuellenRichard Francis Burton Personlicher Bericht einer Pilgerreise nach Mekka und Medina Edition Erdmann Lenningen 2005 ISBN 3 86503 029 7 Gerd Frank Nach Mekka Verbotene Reisen in die Heilige Stadt Bad Honnef Horlemann 1998 ISBN 3 89502 075 3 Sammlung von siebzehn Reiseberichten uber Besuche von Europaern in Mekka 1504 1955 Al Baladhuri Kitab Futuḥ al Buldan Hrsg von Michael Jan de Goeje Brill Leiden 1866 S 35 55 Dt Ubers von Oskar Rescher El Beladori s Kitab futuh el buldan Buch der Eroberung der Lander Leipzig 1917 S 33 52 DigitalisatSekundarliteraturPatricia Crone Meccan Trade And The Rise Of Islam Princeton University Press Princeton NJ 1987 ISBN 1 59333 102 9 Walter Dostal Mecca before the time of the prophet attempt of an anthropological Interpretation in Der Islam 68 2 1991 193 231 Suraiya Faroqhi Herrscher uber Mekka Die Geschichte der Pilgerfahrt Artemis amp Winkler Dusseldorf u a 2000 ISBN 3 7608 1227 9 Barbara Finster Mekka und Medina in fruhislamischer Zeit In Roads of Arabia Archaologische Schatze aus Saudi Arabien Ausstellungskatalog Hrsg Museum fur Islamische Kunst Staatliche Museen zu Berlin Berlin 2011 ISBN 978 3 88609 721 0 S 225 235 G R Hawting Origins of the Muslim Sanctuary at Mecca In G H A Juynboll Hrsg Studies on the First Century of Islamic Society Carbondale Edwardsville 1982 S 23 40 John W Jandora The Rise of Mecca Geopolitical factors in Muslim World 85 1995 333 344 Wiederabdruck in Abdullah Saeed ed Islamic Political Thought and Governance Critical Concepts in Political Science 4 Bde Routledge London and New York 2011 Bd I S 41 51 Barbara Keller Heinkele Die Heiligen Statten Mekka und Medina in osmanischer Zeit In Roads of Arabia Archaologische Schatze aus Saudi Arabien Ausstellungskatalog Hrsg Museum fur Islamische Kunst Staatliche Museen zu Berlin Berlin 2011 ISBN 978 3 88609 721 0 S 239 257 Ali Kazuyoshi Nomachi Seyyed Hossein Nasr Mekka Frederking und Thaler Munchen 1997 ISBN 3 89405 369 0 Christiaan Snouck Hurgronje Mekka Band I Die Stadt und ihre Herren Den Haag 1888 Band II Aus dem heutigen Leben Den Haag 1889 Ferdinand Wustenfeld Geschichte der Stadt Mekka nach den arabischen Chroniken bearbeitet Leipzig 1861 archive org Weblinks Bearbeiten Wiktionary Mekka Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Commons Mekka Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wikivoyage Mekka Reisefuhrer Literatur zum Schlagwort Mekka im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Aux origines de La Mecque le regard de l historien par Jacqueline Chabbi Professeur a l universite Paris VIII Saint Denis Tage in Mekka Abdellah Hammoudi in Lettre International LI70 Herbst 2005 Patricia Crone Meccan Trade and the Rise of IslamEinzelnachweise Bearbeiten Mecca Encyclopaedia Britannica Abgerufen am 18 November 2018 Sanaa demo protests Saudi banning Yemenis from hajj News Middle East THE DAILY STAR Abgerufen am 21 Januar 2019 Eine unmogliche Mission In Der Spiegel 22 Juni 1981 World Urbanization Prospects Population Division United Nations Abgerufen am 23 Juli 2018 Ingrid Thurner Destination Mekka In Hans Hopfinger Harald Pechlaner Silvia Schon Christian Antz Hrsg Kulturfaktor Spiritualitat und Tourismus Erich Schmidt Verlag Berlin 2012 ISBN 978 3 503 14116 6 S 115 142 Meldung auf der englischsprachigen Website von El Pais abgerufen am 22 Juli 2011 seine Edition von al Azraqi Aḫbar Makka wa ma ǧaʾa fi ha min al aṯar 2 Bande Dar al Andalus Beirut o D Band II S 310 326 Malhas S 166 a b G R Hawting Origins of the Muslim Sanctuary at Mecca S 23 Ferdinand Wustenfeld Geschichte der Stadt Mekka nach den arabischen Chroniken bearbeitet 8 9 Al Baladhuri Kitab Futuḥ al Buldan Hrsg von Michael Jan de Goeje Brill Leiden 1866 S 16f Dt Ubers von Oskar Rescher Leipzig 1917 S 14 Digitalisat Ferdinand Wustenfeld Geschichte der Stadt Mekka nach den arabischen Chroniken bearbeitet 119 Michael Lecker The Banu Sulaym A Contribution to the Study of Early Islam Jerusalem 1989 S 107 140 William Bernstein A Splendid Exchange How Trade shaped the World London Atlantic Books 2009 ISBN 978 1 84354 803 4 S 68 Die Einteilung folgt Elias Shoufany Al Riddah and the Muslim Conquest of Arabia Toronto University of Toronto Press 1973 S 15 27 Shoufany Al Riddah and the Muslim Conquest of Arabia 1973 S 16 Shoufany Al Riddah and the Muslim Conquest of Arabia 1973 S 17 20 Shoufany Al Riddah and the Muslim Conquest of Arabia 1973 S 20 22 Al Baladhuri Kitab Futuḥ al Buldan 1866 S 35 Dt Ubers von Oskar Rescher Leipzig 1917 S 33 Shoufany Al Riddah and the Muslim Conquest of Arabia 1973 S 22 27 Ferdinand Wustenfeld Geschichte der Stadt Mekka nach den arabischen Chroniken bearbeitet 120 Al Baladhuri Kitab Futuḥ al Buldan Ed Michael Jan de Goeje Brill Leiden 1866 S 7 Dt Ubers Oskar Rescher S 5 Fritz Schulze Abstammung und Islamisierung als Motive der Herrschaftslegitimation in der traditionellen malaiischen Geschichtsschreibung Wiesbaden 2004 S 85 92 Snouck Hurgronje II 295 393 dazu Martin Kramer Islam Assembled The Advent of the Muslim Congresses New York Columbia University Press 1986 S 106 119 Normdaten Geografikum GND 4038514 0 OGND AKS LCCN n79032243 VIAF 264264636 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Mekka amp oldid 216292755, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele