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Medina

In vorislamischer Zeit hieß Medina Yathrib (يثرب / Yaṯrib), ein Name, der als Jathrippa bei Claudius Ptolemäus und Stephanos von Byzanz und als Ythrb in minäischen Inschriften belegt ist. Dieser Name kommt auch einmal (Sure 33:13) im Koran vor.

Der arabische Name al-Madīna, der vonaramäisch מדינתאMedīnta, deutsch‚Gerichtsort, Stadt‘ abgeleitet ist, wurde wahrscheinlich schon in vorislamischer Zeit von der mehrheitlichen jüdischen Bevölkerung von Yathrib als Bezeichnung für ihre Stadt verwendet. Er ist mit dem hebräischen Wort din verwandt, das die Bedeutung von „Gericht“ hat und in dieser Bedeutung auch mehrfach im Koran vorkommt, insbesondere in der Zusammensetzung yaum ad-dīn („Tag des Gerichts“, z. B. Sure 1:4; 70:26; 82:15). Als Gattungsbezeichnung für Städte wird das Wort madīna, Plural madāʾin, auch mehrfach im Koran verwendet. Auf die Oase von Yathrib bezogen, begegnet das Wort dagegen nur in vier Koranversen aus relativ später Zeit, nämlich in Sure 9:101, 9:120, 33:60 und 63:8. Möglicherweise war es dort noch nicht als Eigenname intendiert. Das Gleiche gilt für sein Vorkommen im letzten Satz der Gemeindeordnung von Medina, wo es heißt: „wer zu Haus bleibt, geniesst Sicherheit in der Medina“, denn in der Präambel und in zwei anderen Passagen des Textes wird für den Ort der Eigenname Yathrib verwendet.

Der Name al-Madīna wird häufig auch als eine Abkürzung für Madīnat an-nabī („Stadt des Propheten“) gedeutet, doch ist dieser Ursprung angesichts der Verwendung im Koran, wo das Wort mehrfach, insbesondere in Sure 63:8, auf die Munāfiqūn bezogen wird, eher unwahrscheinlich. Das schmückende Attribut al-munauwara („die Erleuchtete“), das heute dem offiziellen Namen der Stadt beigegeben wird, hat keine Grundlage im Koran oder im Hadith, sondern ist ein moderne Hinzufügung. Der saudische Gelehrte Muhammad ibn al-Uthaymin hat in einer Fatwa geurteilt, dass die Verwendung dieses Attributs nicht verboten sei, man die Stadt jedoch besser al-Madīna an-nabawīya („Die prophetische Stadt“) nennen solle.

Neben der Bedeutung „Stadt“ wird der Begriff Medina in heutiger Zeit auch zur Bezeichnung der historischen Altstädte in nordwestafrikanischen Regionen verwendet (z. B. die „Medina von Marrakesch“). Der Medinawurm ist nach der Stadt benannt, hat aber ein anderes Verbreitungsgebiet.

Vorislamische Zeit

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Yathrib wird in den Harran-Inschriften erwähnt. Dort wird berichtet, dass der babylonische König Nabonid 552 v. Chr. seinen Regierungssitz nach Tayma verlegte und mit seinem Heer zunächst unter anderem gegen Yathrib sowie Dedan zog. Später unterwarfen sich die arabischen Fürsten dem Babylonierkönig und schlossen mit ihm Frieden: Da ihre Waffen vorher von Nergal zerbrochen wurden, kamen sie alle und verneigten sich vor meinen Füßen. Nabonids Interesse für diese Region wird wohl der Wunsch gewesen sein, die strategisch wichtige Route des Weihrauchhandels zu kontrollieren.

Die Banu Quraiza und die Banū n-Nadīr wanderten vermutlich im Jahre 70 nach Yathrib. Wahrscheinlich folgten ihnen dann im fünften Jahrhundert die arabischen Stämme Chazradsch und Aus, wo sie zunächst den dort schon lebenden Juden unterworfen waren. Die Araber konnten jedoch die alteingesessene jüdische Bevölkerung in Abhängigkeit bringen und wurden Herren der Stadt.

Vor Mohammeds Ankunft in Yathrib gab es in der Umgebung Yathribs eine generationenlange Fehde mit diesen jüdischen und arabischen Stammesgruppen auf beiden Seiten, die zu einer allgemeinen Erschöpfung führte. Die jüdischen Banu Quraiza waren dabei, wie der ihnen freundschaftlich verbundene jüdische Stamm der Banu Nadir, mit dem arabischen Stamm der Banu Aus (und deren Unterstämmen), einem der beiden mächtigsten Stämme Yathribs, verbündet, während der dritte jüdische Stamm, die Banu Qainuqa, mit dem mächtigsten Stamm, den Chazradsch (und deren Unterstämmen), verbündet war. Abgesandte der Banu Aus und Banu Chazradsch besuchten 621 zum ersten Mal Mohammed in Mekka und luden ihn in ihre Stadt ein, um dort als Streitschlichter zwischen den beiden verfeindeten Stämmen zu dienen.

Von der Hidschra bis zum Kalifat ʿUthmāns

Im Jahre 622 verrichteten 73 Männer und zwei Frauen aus Yathrib, die zum Islam konvertiert waren, die Wallfahrt nach Mekka und gaben Mohammed und seinen Anhängern das Versprechen, sie so zu schützen wie ihre eigenen Stammesangehörigen. Dieser Eid ist auch als „Huldigung des Krieges“ (baiʿat al-ḥarb) bekannt. Auf der Grundlage dieser Vereinbarung vollzogen in der nachfolgenden Zeit etwa 70 mekkanische Muslime mit ihren Angehörigen die Hidschra, d. h., sie wanderten nach Medina aus. Zuletzt unternahmen Mohammed und Abū Bakr diesen Schritt. Sie erreichten den Ort Qubā' im Süden der Oase von Medina am 12. Rabīʿ al-awwal (= 24. September 622).

Mohammed bewirkte in der Zeit nach seiner Ankunft eine Einigung in der Stadt, indem alle Beteiligten einem von ihm konzipierten Pakt, der sogenannten Gemeindeordnung von Medina, in der die künftigen Beziehungen der Stämme Yathribs zueinander geregelt wurden, zustimmten. Seine damalige Moschee und sein Wohnhaus stellen heute einen Teil der „Moschee des Gesandten“ (Prophetenmoschee) dar. Er lud die gesamte Stadt ein, der neuen Religion, dem Islam, zu folgen, konnte die meisten Juden allerdings nicht überzeugen. Unter den arabischen Neumuslimen opponierten die nur scheinbar bzw. ohne großen Enthusiasmus und zum Teil auch die Scharia ablehnend zum Islam konvertierten sogenannten „Heuchler“ um Ibn Ubayy († 631) und seinen Mitherrscher Abu ʿAmir und paktierten mit den Mohammed größtenteils feindlich gesinnten Juden Medinas. Zwei der drei größten jüdischen Stämme der Oase wurden nach Zwischenfällen und einer Belagerung ihrer jeweiligen Gebiete aus der Stadt vertrieben: Die Banu Qainuqa (624) und die Banu Nadir (625). Nach der sogenannten Grabenschlacht im Jahre 627 wurden aufgrund vorgeworfenen Verrats des Stammes an den Muslimen alle Männer der Banu Quraiza gemäß einem auf dem Alten Testament (Deuteronomium) beruhenden Richterspruch getötet, ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft. Nach der Exekution der Quraiza verblieb bis zu ihrer Vertreibung aus der Arabischen Halbinsel unter ʿUmar ibn al-Chattāb, dem zweiten der vier sogenannten rechtgeleiteten Kalifen, nur noch eine kleine jüdische Minderheit in Medina, die den Muslimen gegenüber keine offene Feindschaft hegte.

Seit der Hidschra bildete Medina das Zentrum des islamischen Gemeinwesens. Auch nach der Eroberung von Mekka im Jahre 630 verlagerte Mohammed seinen Wohnsitz nicht zurück nach Mekka. Bis zum Kalifat von ʿUthmān ibn ʿAffān blieb Medina die wichtigste Stadt des Islam und de facto die Hauptstadt des Kalifats. Unter den ersten vier Kalifen erweiterte sich das islamische Reich schnell und umfasste bald Jerusalem, Ktesiphon und Damaskus.

Spätere Zeit

Nach dem Tod von ʿUthmān ibn ʿAffān verlagerte sich das Zentrum des islamischen Staates von Medina weg. Der vierte Kalif ʿAlī ibn Abī Tālib herrschte von Kufa aus, die Umayyaden hatten ihre Hauptstadt in Damaskus.

Während der späteren Umayyadenzeit entwickelte sich Medina zu einer Hochburg der Qadariten-Bewegung. Die qadaritische Lehre wurde hier wahrscheinlich von Maʿbad al-Dschuhanī selbst eingeführt, der als Begründer und Haupt dieser Bewegung gilt. Ibn Hadschar al-ʿAsqalānī zitiert in seinem Werk Tahḏīb at-Tahḏīb einen Bericht, wonach Maʿbad von seinem ursprünglichen Wohnort Basra nach Medina kam und dort einige Menschen „verdarb“ (qadima l-Madīnata wa-afsada bi-hā nāsan). Der 765 verstorbene Traditionarier Ibn Hurmuz wird mit dem Ausspruch zitiert, dass es in seiner Jugendzeit nur einen einzigen Mann in Medina gegeben habe, der der Qadar-Lehre verdächtigt wurde, nämlich Maʿbad al-Dschuhanī. Hieraus lässt sich schließen, dass es in späterer Zeit erheblich mehr waren. Insgesamt sind elf bedeutende Vertreter der qadaritischen Lehre im Medina des 8. Jahrhunderts namhaft zu machen. Zu ihnen gehörte auch der Prophetenbiograph Ibn Ishāq. In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts wurde Medina das Zentrum einer bedeutenden Rechtsschule, die von Mālik ibn Anas angeführt wurde. 762 war es Schauplatz des alidischen Aufstandes von Muhammad an-Nafs az-Zakīya.

974 umgab der buyidische Herrscher Adud ad-Daula den inneren Bereich der Stadt mit einer Mauer. Sie wurde 1145 durch den zengidischen Wesir al-Dschawād al-Isfahānī erneuert. 1517 kam Medina unter osmanische Herrschaft.

Neuere Zeit / 20. Jahrhundert

Seit 1908 war Medina der südliche Endpunkt der Hedschasbahn. 1908 wurde neben dem Bahnhof vom türkischen Sultan Abdülhamid II. auch die Ambariya-Moschee errichtet. Der Betrieb der Hedschasbahn dauerte – mit Unterbrechungen im Ersten Weltkrieg – bis 1924, als Medina, das über Jahrhunderte hinweg nominell zum Osmanischen Reich gehört hatte, von Ibn Saud, dem Begründer des heutigen Saudi-Arabien, gegen den Widerstand Ömer Fahrettin Paschas eingenommen wurde. In den Anlagen des ehemaligen Bahnhofs wurde im Jahr 2006 ein Eisenbahnmuseum eröffnet.

Zu den höheren Bildungseinrichtungen zählen die 1961 gegründete Islamische Universität Medina und die Taibah-Universität, die 2003–2004 gegründet wurde.

Die Bevölkerung der Agglomeration Medina stieg von nur 51.000 im Jahr 1950 auf knapp 1,4 Millionen heute an. Bis 2035 wird ein weiterer Anstieg auf 1,8 Millionen erwartet.

Jahr Einwohnerzahl
1950 51.000
1960 58.000
1970 129.000
1980 284.000
1990 529.000
2000 795.000
2010 1.106.000
2017 1.385.000
Medina
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
6
23
12
1.2
27
14
9.5
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1
36
22
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5.3
25
13
Temperatur in°C, Niederschlag inmm
Quelle:
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Medina
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 23,2 26,6 30,2 34,7 38,9 42,2 41,2 42,1 41,4 36,2 29,6 24,5 Ø 34,3
Min. Temperatur (°C) 11,6 13,5 16,8 20,8 24,7 27,3 28,0 28,3 27,0 21,6 16,9 12,7 Ø 20,8
Niederschlag (mm) 6,0 1,2 9,5 12,5 5,4 0,0 0,0 0,0 0,0 1,0 11,0 5,3 Σ 51,9
Luftfeuchtigkeit (%) 39 31 27 23 17 12 13 14 13 20 32 38 Ø 23,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
23,2
11,6
26,6
13,5
30,2
16,8
34,7
20,8
38,9
24,7
42,2
27,3
41,2
28,0
42,1
28,3
41,4
27,0
36,2
21,6
29,6
16,9
24,5
12,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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6,0
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9,5
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0,0
1,0
11,0
5,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle:
  • Frants Buhl: „Al-Madīna“ in Enzyklopaedie des Islam Bd. III, S. 88b–98a.
  • Barbara Finster: Mekka und Medina in frühislamischer Zeit. In: Roads of Arabia – Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien. [Ausstellungskatalog]. Hrsg.: Museum für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin. Berlin 2011, ISBN 978-3-88609-721-0, S. 225–235.
  • Barbara Keller-Heinkele: Die Heiligen Stätten Mekka und Medina in osmanischer Zeit. In: Roads of Arabia – Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien. [Ausstellungskatalog]. Hrsg.: Museum für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin. Berlin 2011, ISBN 978-3-88609-721-0, S. 239–257.
  • F.V.Winnett and W.L.Reed, "Ancient Records from North Arabia", University of Toronto Press, 1970, Seite 91. Dort wird unter anderem C.J.Gadd zitiert.
  • Ernst Klippel: Die mohammedanische Pilgerfahrt Mit sieben Abb. nach photographischen Aufnahmen. In: Reclams Universum : Moderne illustrierte Wochenschrift 27.2 (1911), S. 678–682.
  • Ekkehart Rotter: Mohammed in der Stadt. Die Kenntnis um die Stadt Medina und das dortige Prophetengrab im mittelalterlichen Europa. In: Zeitschrift für historische Forschung, Bd. 36 (2009) S. 183–233.
  • William Montgomery Watt: Art. "al-Madīna. 1. History to 1926" in The Encyclopaedia of Islam. New Edition Bd. V, S. 994a-998a.
Commons: Medina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Medina – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Medina – Reiseführer
  • Offizielle Webpräsenz der Stadt (in Arabisch)
  1. . Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 18. November 2018.
  2. Buhl: „Al-Madīna“ in Enzyklopaedie des Islam Bd. III, S. 88b.
  3. Übersetzung Julius Wellhausen: „Mohammeds Gemeindeordnung von Medina“ in Skizzen und Vorarbeiten. Bd. IV. Reimer, Berlin, 1889. S. 65–83. Hier S. 73.
  4. Watt: "al-Madīna. 1. History to 1926" in Encyclopaedia of Islam. New Edition. Bd. V, S. 994b.
  5. Muḥammad ibn ʿUṯaimīn: Maǧmūʿ Fatāwā wa-rasāʾil. Dār aṯ-Ṯuraiyā, Riyad, 2004. Bd. XXIII, S. 424f.
  6. Vgl. Watt: Art. "al-Madīna" in EI², S. 995b.
  7. Hans Jansen: Mohammed. Eine Biographie. (2005/2007) Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas. C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56858-9, S. 128 f. und 258 f.
  8. Robert Mantran: L'expansion musulmane. Hrsg.: Presses Universitaires de France. 1995,S.86.
  9. Norman A. Stillman: The Jews of Arab Lands. A History and Source Book. Jewish Publication Society of America, 1979. S. 16
  10. Vgl. Josef van Ess: Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert der Hidschra. Eine Geschichte des religiösen Denkens im frühen Islam. 6 Bde. Berlin: De Gruyter 1991-97. Bd. II, S. 668.
  11. Vgl. Ibn Ḥaǧar al-ʿAsqalānī: Tahḏīb at-Tahḏīb Ed. Ibrāhīm az-Zaibaq u. ʿĀdil Muršid. Bairūt: Muʾassasat ar-Risāla, 1996 Bd. IV, S. 116b. online einsehbar.
  12. La-qad adraktu wa-mā fī l-Madīnati aḥadun yuttahamu bi-l-qadari illā raǧulun min Ǧuhaina yuqālu la-hū Maʿbad, so zitiert in Ǧaʿfar ibn Muḥammad al-Firyābī: Kitāb al-Qadar. Ed. ʿAmr ʿAbd al-Munʿim as-Salīm. Dār Ibn Ḥazm, Beirut, 2000. S. 240.
  13. Vgl. Josef van Ess: Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert der Hidschra. Eine Geschichte des religiösen Denkens im frühen Islam. 6 Bde. Berlin: De Gruyter 1991-97. Bd. II, S. 669–677.
  14. Vgl. Watt 997b.
  15. arabnews.com, 21. Januar 2006.
  16. Abgerufen am 23. Juli 2018.
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Medina
medina, heilige, stadt, islam, saudi, arabien, sprache, beobachten, bearbeiten, titel, dieses, artikels, mehrdeutig, weitere, bedeutungen, sind, unter, begriffsklärung, aufgeführt, offiziell, madīna, munawwara, arabisch, الم, ين, الم, erleuchtete, stadt, westl. Medina heilige Stadt des Islam in Saudi Arabien Sprache Beobachten Bearbeiten Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig Weitere Bedeutungen sind unter Medina Begriffsklarung aufgefuhrt Medina offiziell al Madina al munawwara arabisch الم د ين ة الم ن و ر ة die erleuchtete Stadt im westlichen Saudi Arabien ist nach Mekka die zweitwichtigste heilige Stadt des Islam 1 In ihr befindet sich die Prophetenmoschee mit dem Grab des islamischen Propheten Mohammed Die Stadt zahlt 1 300 000 Einwohner 2017 Ein Teil der Stadt ist nach islamischem Recht wie Mekka ein Haram heiliger Bezirk und somit prinzipiell fur Nichtmuslime gesperrt المدينة المنورة al Madina al munawwara MedinaKoordinaten 24 28 N 39 37 O 24 469 39 61 Koordinaten 24 28 N 39 37 OBasisdatenStaat Saudi ArabienProvinz MedinaISO 3166 2 SA 03Hohe 608 mFlache 589 km Einwohner 1 300 000Dichte 2 207 1 Ew km Telefonvorwahl 966 4Website amana md gov sa arabisch Pilger in der ProphetenmoscheeSatellitenbild von Medina und dem sudlich davon befindlichen Lavafeld Harrat Rahat Inhaltsverzeichnis 1 Name 2 Geschichte 2 1 Vorislamische Zeit 2 2 Von der Hidschra bis zum Kalifat ʿUthmans 2 3 Spatere Zeit 2 4 Neuere Zeit 20 Jahrhundert 3 Bevolkerungsentwicklung 4 Sohne und Tochter der Stadt 5 Klimatabelle 6 Literatur 7 Weblinks 8 AnmerkungenName BearbeitenIn vorislamischer Zeit hiess Medina Yathrib يثرب Yaṯrib ein Name der als Jathrippa bei Claudius Ptolemaus und Stephanos von Byzanz und als Ythrb in minaischen Inschriften belegt ist Dieser Name kommt auch einmal Sure 33 13 im Koran vor 2 Der arabische Name al Madina der von aramaisch מדינתא Medinta deutsch Gerichtsort Stadt abgeleitet ist wurde wahrscheinlich schon in vorislamischer Zeit von der mehrheitlichen judischen Bevolkerung von Yathrib als Bezeichnung fur ihre Stadt verwendet 2 Er ist mit dem hebraischen Wort din verwandt das die Bedeutung von Gericht hat und in dieser Bedeutung auch mehrfach im Koran vorkommt insbesondere in der Zusammensetzung yaum ad din Tag des Gerichts z B Sure 1 4 70 26 82 15 Als Gattungsbezeichnung fur Stadte wird das Wort madina Plural madaʾin auch mehrfach im Koran verwendet Auf die Oase von Yathrib bezogen begegnet das Wort dagegen nur in vier Koranversen aus relativ spater Zeit namlich in Sure 9 101 9 120 33 60 und 63 8 Moglicherweise war es dort noch nicht als Eigenname intendiert Das Gleiche gilt fur sein Vorkommen im letzten Satz der Gemeindeordnung von Medina wo es heisst wer zu Haus bleibt geniesst Sicherheit in der Medina 3 denn in der Praambel und in zwei anderen Passagen des Textes wird fur den Ort der Eigenname Yathrib verwendet 4 Der Name al Madina wird haufig auch als eine Abkurzung fur Madinat an nabi Stadt des Propheten gedeutet doch ist dieser Ursprung angesichts der Verwendung im Koran wo das Wort mehrfach insbesondere in Sure 63 8 auf die Munafiqun bezogen wird eher unwahrscheinlich 4 Das schmuckende Attribut al munauwara die Erleuchtete das heute dem offiziellen Namen der Stadt beigegeben wird hat keine Grundlage im Koran oder im Hadith sondern ist ein moderne Hinzufugung Der saudische Gelehrte Muhammad ibn al Uthaymin hat in einer Fatwa geurteilt dass die Verwendung dieses Attributs nicht verboten sei man die Stadt jedoch besser al Madina an nabawiya Die prophetische Stadt nennen solle 5 Neben der Bedeutung Stadt wird der Begriff Medina in heutiger Zeit auch zur Bezeichnung der historischen Altstadte in nordwestafrikanischen Regionen verwendet z B die Medina von Marrakesch Der Medinawurm ist nach der Stadt benannt hat aber ein anderes Verbreitungsgebiet Geschichte BearbeitenVorislamische Zeit Bearbeiten Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Yathrib wird in den Harran Inschriften erwahnt Dort wird berichtet dass der babylonische Konig Nabonid 552 v Chr seinen Regierungssitz nach Tayma verlegte und mit seinem Heer zunachst unter anderem gegen Yathrib sowie Dedan zog Spater unterwarfen sich die arabischen Fursten dem Babylonierkonig und schlossen mit ihm Frieden Da ihre Waffen vorher von Nergal zerbrochen wurden kamen sie alle und verneigten sich vor meinen Fussen Nabonids Interesse fur diese Region wird wohl der Wunsch gewesen sein die strategisch wichtige Route des Weihrauchhandels zu kontrollieren Die Banu Quraiza und die Banu n Nadir wanderten vermutlich im Jahre 70 nach Yathrib Wahrscheinlich folgten ihnen dann im funften Jahrhundert die arabischen Stamme Chazradsch und Aus wo sie zunachst den dort schon lebenden Juden unterworfen waren Die Araber konnten jedoch die alteingesessene judische Bevolkerung in Abhangigkeit bringen und wurden Herren der Stadt Vor Mohammeds Ankunft in Yathrib gab es in der Umgebung Yathribs eine generationenlange Fehde mit diesen judischen und arabischen Stammesgruppen auf beiden Seiten die zu einer allgemeinen Erschopfung fuhrte Die judischen Banu Quraiza waren dabei wie der ihnen freundschaftlich verbundene judische Stamm der Banu Nadir mit dem arabischen Stamm der Banu Aus und deren Unterstammen einem der beiden machtigsten Stamme Yathribs verbundet wahrend der dritte judische Stamm die Banu Qainuqa mit dem machtigsten Stamm den Chazradsch und deren Unterstammen verbundet war Abgesandte der Banu Aus und Banu Chazradsch besuchten 621 zum ersten Mal Mohammed in Mekka und luden ihn in ihre Stadt ein um dort als Streitschlichter zwischen den beiden verfeindeten Stammen zu dienen Von der Hidschra bis zum Kalifat ʿUthmans Bearbeiten Im Jahre 622 verrichteten 73 Manner und zwei Frauen aus Yathrib die zum Islam konvertiert waren die Wallfahrt nach Mekka und gaben Mohammed und seinen Anhangern das Versprechen sie so zu schutzen wie ihre eigenen Stammesangehorigen Dieser Eid ist auch als Huldigung des Krieges baiʿat al ḥarb bekannt Auf der Grundlage dieser Vereinbarung vollzogen in der nachfolgenden Zeit etwa 70 mekkanische Muslime mit ihren Angehorigen die Hidschra d h sie wanderten nach Medina aus Zuletzt unternahmen Mohammed und Abu Bakr diesen Schritt Sie erreichten den Ort Quba im Suden der Oase von Medina am 12 Rabiʿ al awwal 24 September 622 6 Mohammed bewirkte in der Zeit nach seiner Ankunft eine Einigung in der Stadt indem alle Beteiligten einem von ihm konzipierten Pakt der sogenannten Gemeindeordnung von Medina in der die kunftigen Beziehungen der Stamme Yathribs zueinander geregelt wurden zustimmten Seine damalige Moschee und sein Wohnhaus stellen heute einen Teil der Moschee des Gesandten Prophetenmoschee dar Er lud die gesamte Stadt ein der neuen Religion dem Islam zu folgen konnte die meisten Juden allerdings nicht uberzeugen Unter den arabischen Neumuslimen opponierten die nur scheinbar bzw ohne grossen Enthusiasmus und zum Teil auch die Scharia ablehnend zum Islam konvertierten sogenannten Heuchler um Ibn Ubayy 631 und seinen Mitherrscher Abu ʿAmir 7 und paktierten mit den Mohammed grosstenteils feindlich gesinnten Juden Medinas Zwei der drei grossten judischen Stamme der Oase wurden nach Zwischenfallen und einer Belagerung ihrer jeweiligen Gebiete aus der Stadt vertrieben Die Banu Qainuqa 624 und die Banu Nadir 625 Nach der sogenannten Grabenschlacht im Jahre 627 wurden aufgrund vorgeworfenen Verrats des Stammes an den Muslimen alle Manner der Banu Quraiza gemass einem auf dem Alten Testament Deuteronomium beruhenden Richterspruch getotet 8 ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft Nach der Exekution der Quraiza verblieb bis zu ihrer Vertreibung aus der Arabischen Halbinsel unter ʿUmar ibn al Chattab dem zweiten der vier sogenannten rechtgeleiteten Kalifen nur noch eine kleine judische Minderheit in Medina die den Muslimen gegenuber keine offene Feindschaft hegte 9 Seit der Hidschra bildete Medina das Zentrum des islamischen Gemeinwesens Auch nach der Eroberung von Mekka im Jahre 630 verlagerte Mohammed seinen Wohnsitz nicht zuruck nach Mekka Bis zum Kalifat von ʿUthman ibn ʿAffan blieb Medina die wichtigste Stadt des Islam und de facto die Hauptstadt des Kalifats Unter den ersten vier Kalifen erweiterte sich das islamische Reich schnell und umfasste bald Jerusalem Ktesiphon und Damaskus Spatere Zeit Bearbeiten Nach dem Tod von ʿUthman ibn ʿAffan verlagerte sich das Zentrum des islamischen Staates von Medina weg Der vierte Kalif ʿAli ibn Abi Talib herrschte von Kufa aus die Umayyaden hatten ihre Hauptstadt in Damaskus Wahrend der spateren Umayyadenzeit entwickelte sich Medina zu einer Hochburg der Qadariten Bewegung 10 Die qadaritische Lehre wurde hier wahrscheinlich von Maʿbad al Dschuhani selbst eingefuhrt der als Begrunder und Haupt dieser Bewegung gilt Ibn Hadschar al ʿAsqalani zitiert in seinem Werk Tahḏib at Tahḏib einen Bericht wonach Maʿbad von seinem ursprunglichen Wohnort Basra nach Medina kam und dort einige Menschen verdarb qadima l Madinata wa afsada bi ha nasan 11 Der 765 verstorbene Traditionarier Ibn Hurmuz wird mit dem Ausspruch zitiert dass es in seiner Jugendzeit nur einen einzigen Mann in Medina gegeben habe der der Qadar Lehre verdachtigt wurde namlich Maʿbad al Dschuhani 12 Hieraus lasst sich schliessen dass es in spaterer Zeit erheblich mehr waren Insgesamt sind elf bedeutende Vertreter der qadaritischen Lehre im Medina des 8 Jahrhunderts namhaft zu machen Zu ihnen gehorte auch der Prophetenbiograph Ibn Ishaq 13 In der zweiten Halfte des 8 Jahrhunderts wurde Medina das Zentrum einer bedeutenden Rechtsschule die von Malik ibn Anas angefuhrt wurde 762 war es Schauplatz des alidischen Aufstandes von Muhammad an Nafs az Zakiya 974 umgab der buyidische Herrscher Adud ad Daula den inneren Bereich der Stadt mit einer Mauer Sie wurde 1145 durch den zengidischen Wesir al Dschawad al Isfahani erneuert 14 1517 kam Medina unter osmanische Herrschaft Neuere Zeit 20 Jahrhundert Bearbeiten Seit 1908 war Medina der sudliche Endpunkt der Hedschasbahn 1908 wurde neben dem Bahnhof vom turkischen Sultan Abdulhamid II auch die Ambariya Moschee errichtet Der Betrieb der Hedschasbahn dauerte mit Unterbrechungen im Ersten Weltkrieg bis 1924 als Medina das uber Jahrhunderte hinweg nominell zum Osmanischen Reich gehort hatte von Ibn Saud dem Begrunder des heutigen Saudi Arabien gegen den Widerstand Omer Fahrettin Paschas eingenommen wurde In den Anlagen des ehemaligen Bahnhofs wurde im Jahr 2006 ein Eisenbahnmuseum eroffnet 15 Zu den hoheren Bildungseinrichtungen zahlen die 1961 gegrundete Islamische Universitat Medina und die Taibah Universitat die 2003 2004 gegrundet wurde Bevolkerungsentwicklung BearbeitenDie Bevolkerung der Agglomeration Medina stieg von nur 51 000 im Jahr 1950 auf knapp 1 4 Millionen heute an Bis 2035 wird ein weiterer Anstieg auf 1 8 Millionen erwartet Jahr Einwohnerzahl 16 1950 51 0001960 58 0001970 129 0001980 284 0001990 529 0002000 795 0002010 1 106 0002017 1 385 000Sohne und Tochter der Stadt BearbeitenʿAbdallah ibn Saba 600 670 Anhanger des Kalifen ʿAli ibn Abi Talib und Begrunder der schiitischen Ghulat Tradition Safiya bint Huyaiy 610 670 elfte Ehefrau des Feldherrn und Religionsstifters Mohammed Anas ibn Malik 612 614 708 714 Gefahrte und Diener des Propheten Mohammed al Hasan ibn ʿAli 625 670 wird von den Schiiten als zweiter Imam verehrt Al Husain ibn ʿAli 626 680 dritter Imam der Schiiten ʿUrwa ibn az Zubair 634 635 712 713 Traditionarier und Historiograph der Fruhzeit des Islams Saʿid ibn al Musaiyab 636 642 712 713 islamischer Rechtsgelehrter Traditionarier und Traumdeuter Al Hasan al Basri 642 728 muslimischer Theologe und Koranexeget al ʿAbbas ibn ʿAli 647 680 schiitischer Martyrer ʿAli ibn Husain Zain al ʿAbidin 658 713 Urenkel des Propheten Mohammed Muhammad al Baqir 676 677 732 736 funfter Imam der Imamiten und vierter Imam der Ismailiten Dschaʿfar as Sadiq 699 703 765 sechster Imam der Imamiten Ibn Ishaq um 704 767 arabischer Historiker und Biograph des Propheten Mohammed Malik ibn Anas 708 715 795 Begrunder der malikitischen Rechtsschule Madhhab Al Waqidi 747 823 arabischer Historiker ʿAli ibn Musa ar Rida 768 818 achter Imam nach dem Glauben der Zwolferschiiten Imamiten Fatima bint Musa 790 817 Tochter des 7 Imam Muhammad al Dschawad 811 835 neunter Imam nach dem Glauben der Zwolferschiiten Imamiten ʿAli al Hadi an Naqi 828 868 zehnter Imam nach dem Glauben der Zwolferschiiten Imamiten Hasan al ʿAskari 846 874 elfter Imam nach dem Glauben der Zwolferschiiten Imamiten Mohamed Hamzah Charara 1924 2012 Diplomat Walid bin Abdulkarim Al Khuraiji 1958 Diplomat und Politiker Jamal Khashoggi 1958 2018 Journalist Rida Tukar 1975 Fussballspieler Osamah Al Shanqiti 1976 Leichtathlet Chalid Aziz 1981 Fussballspieler Malik Muadh 1981 Fussballspieler Salman al Faraj 1989 FussballspielerKlimatabelle BearbeitenMedinaKlimadiagrammJFMAMJJASOND 6 23 12 1 2 27 14 9 5 30 17 13 35 21 5 4 39 25 0 42 27 0 41 28 0 42 28 0 41 27 1 36 22 11 30 17 5 3 25 13Temperatur in C Niederschlag in mmQuelle wetterkontor deMonatliche Durchschnittstemperaturen und niederschlage fur Medina Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezMax Temperatur C 23 2 26 6 30 2 34 7 38 9 42 2 41 2 42 1 41 4 36 2 29 6 24 5 O 34 3Min Temperatur C 11 6 13 5 16 8 20 8 24 7 27 3 28 0 28 3 27 0 21 6 16 9 12 7 O 20 8Niederschlag mm 6 0 1 2 9 5 12 5 5 4 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 11 0 5 3 S 51 9Luftfeuchtigkeit 39 31 27 23 17 12 13 14 13 20 32 38 O 23 2T e m p e r a t u r 23 2 11 6 26 6 13 5 30 2 16 8 34 7 20 8 38 9 24 7 42 2 27 3 41 2 28 0 42 1 28 3 41 4 27 0 36 2 21 6 29 6 16 9 24 5 12 7Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezN i e d e r s c h l a g 6 0 1 2 9 5 12 5 5 4 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 11 0 5 3 Jan Feb Mar Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov DezQuelle wetterkontor deLiteratur BearbeitenFrants Buhl Al Madina in Enzyklopaedie des Islam Bd III S 88b 98a Digitalisat Barbara Finster Mekka und Medina in fruhislamischer Zeit In Roads of Arabia Archaologische Schatze aus Saudi Arabien Ausstellungskatalog Hrsg Museum fur Islamische Kunst Staatliche Museen zu Berlin Berlin 2011 ISBN 978 3 88609 721 0 S 225 235 Barbara Keller Heinkele Die Heiligen Statten Mekka und Medina in osmanischer Zeit In Roads of Arabia Archaologische Schatze aus Saudi Arabien Ausstellungskatalog Hrsg Museum fur Islamische Kunst Staatliche Museen zu Berlin Berlin 2011 ISBN 978 3 88609 721 0 S 239 257 F V Winnett and W L Reed Ancient Records from North Arabia University of Toronto Press 1970 Seite 91 Dort wird unter anderem C J Gadd zitiert Ernst Klippel Die mohammedanische Pilgerfahrt Mit sieben Abb nach photographischen Aufnahmen In Reclams Universum Moderne illustrierte Wochenschrift 27 2 1911 S 678 682 Ekkehart Rotter Mohammed in der Stadt Die Kenntnis um die Stadt Medina und das dortige Prophetengrab im mittelalterlichen Europa In Zeitschrift fur historische Forschung Bd 36 2009 S 183 233 William Montgomery Watt Art al Madina 1 History to 1926 in The Encyclopaedia of Islam New Edition Bd V S 994a 998a Weblinks Bearbeiten Commons Medina Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary Medina Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Wikivoyage Medina Reisefuhrer Stadt Medina Offizielle Webprasenz der Stadt in Arabisch Anmerkungen Bearbeiten Medina Encyclopaedia Britannica Abgerufen am 18 November 2018 a b Buhl Al Madina in Enzyklopaedie des Islam Bd III S 88b Ubersetzung Julius Wellhausen Mohammeds Gemeindeordnung von Medina in Skizzen und Vorarbeiten Bd IV Reimer Berlin 1889 S 65 83 Hier S 73 Digitalisat a b Watt al Madina 1 History to 1926 in Encyclopaedia of Islam New Edition Bd V S 994b Muḥammad ibn ʿUṯaimin Maǧmuʿ Fatawa wa rasaʾil Dar aṯ Ṯuraiya Riyad 2004 Bd XXIII S 424f Digitalisat Vgl Watt Art al Madina in EI S 995b Hans Jansen Mohammed Eine Biographie 2005 2007 Aus dem Niederlandischen von Marlene Muller Haas C H Beck Munchen 2008 ISBN 978 3 406 56858 9 S 128 f und 258 f Robert Mantran L expansion musulmane Hrsg Presses Universitaires de France 1995 S 86 Norman A Stillman The Jews of Arab Lands A History and Source Book Jewish Publication Society of America 1979 S 16 Vgl Josef van Ess Theologie und Gesellschaft im 2 und 3 Jahrhundert der Hidschra Eine Geschichte des religiosen Denkens im fruhen Islam 6 Bde Berlin De Gruyter 1991 97 Bd II S 668 Vgl Ibn Ḥaǧar al ʿAsqalani Tahḏib at Tahḏib Ed Ibrahim az Zaibaq u ʿAdil Mursid Bairut Muʾassasat ar Risala 1996 Bd IV S 116b Hier online einsehbar La qad adraktu wa ma fi l Madinati aḥadun yuttahamu bi l qadari illa raǧulun min Ǧuhaina yuqalu la hu Maʿbad so zitiert in Ǧaʿfar ibn Muḥammad al Firyabi Kitab al Qadar Ed ʿAmr ʿAbd al Munʿim as Salim Dar Ibn Ḥazm Beirut 2000 S 240 Vgl Josef van Ess Theologie und Gesellschaft im 2 und 3 Jahrhundert der Hidschra Eine Geschichte des religiosen Denkens im fruhen Islam 6 Bde Berlin De Gruyter 1991 97 Bd II S 669 677 Vgl Watt 997b Hejaz Railway Museum Opened arabnews com 21 Januar 2006 World Urbanization Prospects Population Division United Nations Abgerufen am 23 Juli 2018 Normdaten Geografikum GND 4038240 0 OGND AKS VIAF 259369166 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Medina amp oldid 217339853, wikipedia, wiki, deutsches

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