fbpx
Wikipedia

Maserati 222 E

Der Maserati 222 E und seine Weiterentwicklungen 222 SE und 222 SR sind zweitürige Stufenheckcoupés des italienischen Automobilherstellers Maserati, die von 1988 bis 1993 hergestellt wurden. Sie gehören zur sogenannten Biturbo-Familie. Der 222 E war die Exportversion des ebenfalls 1988 vorgestellten Coupés 222 und löste als solche den Biturbo iE ab. Er hatte einen größeren Motor: Maserati kombinierte die Karosserie des 222 mit dem Sechszylindermotor des größeren Coupés 228. Die SE- und SR-Modelle waren technisch gleich, hatten aber eine abweichende Aufmachung.

Maserati
Maserati 222 E
222 E
Produktionszeitraum: 1988–1993
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotor:
2,8 Liter
(165–182 kW)
Länge: 4043 mm
Breite: 1714 mm
Höhe: 1305 mm
Radstand: 2514 mm
Leergewicht: 1172 kg
Vorgängermodell Maserati Biturbo iE

Inhaltsverzeichnis

Mit dem 1981 vorgestellten Maserati Biturbo wollte der argentinische Unternehmer Alejandro De Tomaso, seit 1975 Eigentümer des Unternehmens, den traditionsreichen Sportwagenhersteller im Bereich der Serienproduzenten etablieren. Bis dahin hatte unter anderem die italienische Steuergesetzgebung einer größeren Verbreitung der Maserati-Modelle entgegengestanden, die Automobile mit einem Hubraum von 2000 cm³ und mehr mit einer Umsatzsteuer von 38 Prozent belegte, während Fahrzeuge mit geringerem Hubraum lediglich mit 19 Prozent besteuert wurden. Mit dem Biturbo umging Maserati dieses Problem, indem das Auto einen knapp 2,0 Liter großen Sechszylindermotor erhielt, der zur Leistungssteigerung mit zwei Turboladern ausgestattet war. In der Ursprungsversion leistete dieser Motor 132 kW (180 PS). Der Biturbo wurde weitgehend automatisiert gefertigt und konnte preiswerter angeboten werden als die bisherigen Maserati-Modelle. Er eröffnete dem Unternehmen neue Kundenkreise: Ab 1982 erreichte Maserati regelmäßig jährlich vierstellige Produktionszahlen. Aus dem ursprünglichen Biturbo entwickelte das Unternehmen eine Reihe weiterer Modelle, darunter die Sportversion S. Für die Märkte außerhalb Italiens, in denen Fahrzeuge mit größerem Hubraum weniger hoch besteuert wurden, entwickelte Maserati eine Exportversion mit einer 2,5 Liter großen Variante des Sechszylindermotors. Sie war nicht leistungsstärker als die italienische 2,0-Liter-Version, hatte aber ein höheres Drehmoment und war besser fahrbar. Die Exportversion hieß Biturbo E. Sie machte alle Entwicklungsschritte des kleineren Motors mit, unter anderem auch die Einführung einer Benzineinspritzung im Jahr 1986, woraufhin die Exportversion die Bezeichnung Biturbo iE erhielt.

Speziell in den ersten Jahren litt der Biturbo, der bei seiner Markteinführung unausgereift gewesen war, unter zahlreichen, teilweise schwerwiegenden Mängeln, die den Ruf des Autos beeinträchtigten. Als Maserati für das Modelljahr 1988 geringfügige stilistische Änderungen vornahm, entschied sich das Unternehmen, für alle künftigen Modelle den Namen Biturbo entfallen zu lassen. Der Nachfolger des Biturbo i erhielt als Bezeichnung den Zahlencode 222, dessen Bedeutung nicht zweifelsfrei geklärt ist. Die Exportversion, die wiederum einen größeren Motor erhielt, übernahm diesen Code und erhielt den Zusatz „E“.

Der 222 E übernahm mit seiner Einführung die Rolle des Basismodells in Maseratis Exportprogramm. Anders als bei der ersten Baureihe des Biturbo, bot Maserati zunächst keine stärkeren Versionen für den Export an. Einen direkten Nachfolger des Biturbo ES gab es also ab 1988 nicht mehr. Das änderte sich erst 1991. In diesem Jahr erschien eine leistungsstärkere Version des Exportmodells mit einem Vierventilmotor, die als 222 4v verkauft wurde. Hinzu kamen die Modelle 222 SE und 222 SR. Sie hatten die sportliche Karosserie des 222 4v und den herkömmlichen Dreiventil-Motor des 222 E.

Von Beginn an konnte der 222 E wahlweise mit einem Fahrzeugkatalysator ausgerüstet werden. Die Produktion des 222 E ohne Katalysator endete 1990. Die Version mit Katalysator blieb ebenso wie der 222 SR bis 1993 im Programm.

Das viertürige Gegenstück zum 222 E wurde auf internationalen Märkten unter der Bezeichnung Maserati 430 verkauft.

Karosserie

Serienmäßig mit Flügel auf der Heckklappe: Maserati 222 E, SE und SR

Die Karosserie des Maserati 222 E entsprach vollständig der der Basisversion 222. Sie war selbsttragend und griff die Linien des 1981 vorgestellten Biturbo-Coupés auf, das Pierangelo Andreani unter Bezugnahme auf ein Medici genanntes Konzeptfahrzeug von Giorgio Giugiaro entworfen hatte. Der Aufbau war lediglich in einigen Details überarbeitet worden. Wie beim regulären 222, war die Frontpartie nun etwas runder gestaltet, und die Kühlermaske war kleiner als beim Vorgänger. Auf dem Kofferraumdeckel befand sich serienmäßig ein Heckflügel. Die Modifikationen gingen auf Marcello Gandini zurück. In seiner ersten Version war der Motor noch mit einem Registervergaser ausgestattet gewesen; ab Herbst 1986 gehörte aber eine Benzineinspritzung zur Serienausstattung.

Motor

Maseratis 2,8-Liter-Sechszylindermotor

Die besondere Neuerung des 222 E war der Motor, der die werksinterne Bezeichnung Tipo AM 473 trug. Während die bisherigen Exportversionen des Biturbo mit der 2,5 Liter große Version des Sechszylinder-V-Motors versehen waren, hatte der 222 E nun einen auf 2,8 Liter vergrößerten Motor. Diese Konstruktion war 1986 erschienen. Seinerzeit war sie exklusiv im großen Gran Turismo 228 eingesetzt worden, einem Zweitürer, der auf der verlängerten Plattform der Biturbo-Limousinen beruhte und mit dem Maserati mit BMW und Daimler-Benz konkurrieren wollte, die ebenfalls Coupés in diesem Segment anboten, etwa die 6er-Serie von BMW (E 24) und die Coupés von Mercedes.

Für den 222 E übernahm Maserati den Einspritzmotor des 228 unverändert. Es war ein Sechszylinder-V-Motor mit einem Zylinderbankwinkel von 90 Grad. Der Hubraum betrug 2789 cm³ (Bohrung × Hub = 94 × 67 mm). Wie schon die 2,0 Liter große Basisversion, hatte auch der 2,8-Liter-Motor drei Ventile pro Zylinder, und zwar zwei Auslassventile und ein Einlassventil. Jede Zylinderreihe hatte eine obenliegende Nockenwelle, die von einem gemeinsamen Zahnriemen angetrieben wurde. Vierventiltechnik gab es zunächst nicht. Ein neu konstruierter Zylinderkopf mit vier Ventilen erschien erst 1991 mit dem Modell 222 4v. Der Motor hatte zwei Turbolader von IHI, die mit einer Ladeluftkühlung versehen waren. Das Verdichtungsverhältnis betrug 7,8:1. Das Gemisch bereitete eine elektronisch gesteuerte Einspritzanlage von Magneti Marelli auf. Der Motor leistete maximal 182 kW (248 PS). Der 222 E übertraf den mit einem 2,0-Liter-Motor ausgestatteten, in Italien verkauften 222 damit um 21 kW (28 PS). Bei Modellen, die mit einem Katalysator ausgestattet waren, lag die Leistung dagegen mit 165 kW (225 PS) annähernd auf dem Niveau des 222.

Fahrwerk

Das Fahrwerk des 222 entsprach in seiner Grundkonstruktion ebenfalls dem des ursprünglichen Biturbo. Alle Räder waren einzeln aufgehängt. Vorn gab es MacPherson-Federbeine und Querlenker, hinten eine Schräglenkerachse mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfer.

Maserati 222 SE

Der Maserati 222 SE erschien zum Modelljahr 1990. Er knüpfte äußerlich an den Maserati 2.24 v an, der 1988 erschienen war und von einer leistungsstärkeren Vierventilversion des 2,0-Liter-Motors angetrieben wurde. Technisch behielt der 222 SE allerdings den 2,8 Liter großen Dreiventilmotor des 222 E unverändert bei. Der 222 SE wurde nur ein Jahr lang angeboten.

Maserati 222 SR

Maserati 222 SR (1991)

Zum Modelljahr 1991 ersetzte der 222 SR den 222 SE. Das Konzept blieb das gleiche: Maserati kombinierte die herkömmliche Antriebstechnik des 222 E, nunmehr serienmäßig mit Katalysator ausrüstet und 165 kW (225 PS) stark, mit der sportlichen Karosserie der Vierventilmodelle. Der wesentliche Unterschied zum 222 SE bestand in der neu gestalteten Frontpartie. Der 222 SR hatte die gleichen Leuchteneinheiten wie der Maserati Shamal, also eine Kombination aus viereckigen und runden Scheinwerfern. Außerdem befand sich unterhalb der Windschutzscheibe über den Scheibenwischern ein Windabweiser. Auch dieses Gestaltungsmerkmal hatte Maserati beim Shamal eingeführt. Der 222 SR blieb bis 1993 im Programm. In zwei Jahren entstanden 210 Exemplare des Modells.

  • Martin Buckley: Maserati. Italienischer Luxus und Flair. Heel Verlag, Königswinter 2012. ISBN 978-3-86852-633-2.
  • Gianni Cancellieri: Maserati. All the Cars. Giorgio Nada Editore, Vimodrone 2015, ISBN 978-88-7911-609-1
  • Hans-Karl Lange: Maserati. Der andere italienische Sportwagen. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05102-3.
  • Anthony Pritchard: Maserati. Die Renngeschichte, Delius Klasing, Bielefeld, 1. Auflage 2003, ISBN 978-3-7688-2513-9
  • David Sparrow, Iain Ayre: Maserati Heritage. Osprey Classic Marques. Auckland 1995. ISBN 1-85532-441-5.
Commons: Maserati 222 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Hans-Karl Lange: Maserati. Der andere italienische Sportwagen. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05102-3, S. 60.
  2. Gianni Cancellieri: Maserati. All the Cars. Giorgio Nada Editore, Vimodrone 2015, ISBN 978-88-7911-609-1, S. 235.
  3. Hans-Karl Lange: Maserati. Der andere italienische Sportwagen. Zsolnay, Wien 1993, ISBN 3-552-05102-3, S. 63.
  4. (abgerufen am 31. August 2017).
  5. Gianni Cancellieri: Maserati. All the Cars. Giorgio Nada Editore, Vimodrone 2015, ISBN 978-88-7911-609-1, S. 243.
Automodelle von Maserati

Aktuelle Modelle: Ghibli (Tipo M157) | Levante | MC20 | Quattroporte VI

Eingestellte/Abgelöste Modelle: 3200 GT | 3500 GT | 5000 GT | A6 | A6G | A6G/54 | Barchetta | Bora | Coupé | Ghibli (AM 115) | GranSport | GranCabrio | GranTurismo | Indy | Khamsin | Kyalami | Merak | Mexico | Mistral | Quattroporte (I, II, III, IV, V) | Sebring | Spyder (2001)

Biturbo-Baureihe: Biturbo | Biturbo II | 222 | 2.24 v | 222 E | 222 SE | 222 SR | 222 4v | Biturbo 420 | 4.18 v | 422 | 4.24 v | Biturbo 425 | 430 | 430 4v | Spyder | Karif | Racing | Shamal | Ghibli (AM 336) | 228

Supersportwagen: MC12

Rennwagen: 26 | 26B | 26M | V4 | V5 | 4CM | 8C | V8RI | 8CM | 8CLT | 8CTF | 8CL | 6CM | 4CL | 4CLT | A6GCM | A6GCS | 150S | 250F | 250S | 200S | 200SI | 300S | 350S | 450S | Tipo 61 "Birdcage" | Tipo 63 | Tipo 65 | Tipo 151 | Tipo 154 | MC12 GT1 | Trofeo

Konzeptfahrzeuge: Medici | Alfieri

Maserati 222 E
maserati, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, maserati, seine, weiterentwicklungen, sind, zweitürige, stufenheckcoupés, italienischen, automobilherstellers, maserati, 1988, 1993, hergestellt, wurden, gehören, sogenannten, biturbo, familie, exportv. Maserati 222 E Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Maserati 222 SR Der Maserati 222 E und seine Weiterentwicklungen 222 SE und 222 SR sind zweiturige Stufenheckcoupes des italienischen Automobilherstellers Maserati die von 1988 bis 1993 hergestellt wurden Sie gehoren zur sogenannten Biturbo Familie Der 222 E war die Exportversion des ebenfalls 1988 vorgestellten Coupes 222 und loste als solche den Biturbo iE ab Er hatte einen grosseren Motor Maserati kombinierte die Karosserie des 222 mit dem Sechszylindermotor des grosseren Coupes 228 Die SE und SR Modelle waren technisch gleich hatten aber eine abweichende Aufmachung MaseratiMaserati 222 E222 EProduktionszeitraum 1988 1993Klasse SportwagenKarosserieversionen CoupeMotoren Ottomotor 2 8 Liter 165 182 kW Lange 4043 mmBreite 1714 mmHohe 1305 mmRadstand 2514 mmLeergewicht 1172 kgVorgangermodell Maserati Biturbo iE Inhaltsverzeichnis 1 Entstehungsgeschichte 2 Positionierung im Programm der Marke 3 Modellbeschreibung 3 1 Karosserie 3 2 Motor 3 3 Fahrwerk 4 Sonderversionen 4 1 Maserati 222 SE 4 2 Maserati 222 SR 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseEntstehungsgeschichte BearbeitenMit dem 1981 vorgestellten Maserati Biturbo wollte der argentinische Unternehmer Alejandro De Tomaso seit 1975 Eigentumer des Unternehmens den traditionsreichen Sportwagenhersteller im Bereich der Serienproduzenten etablieren Bis dahin hatte unter anderem die italienische Steuergesetzgebung einer grosseren Verbreitung der Maserati Modelle entgegengestanden die Automobile mit einem Hubraum von 2000 cm und mehr mit einer Umsatzsteuer von 38 Prozent belegte wahrend Fahrzeuge mit geringerem Hubraum lediglich mit 19 Prozent besteuert wurden 1 2 Mit dem Biturbo umging Maserati dieses Problem indem das Auto einen knapp 2 0 Liter grossen Sechszylindermotor erhielt der zur Leistungssteigerung mit zwei Turboladern ausgestattet war In der Ursprungsversion leistete dieser Motor 132 kW 180 PS Der Biturbo wurde weitgehend automatisiert gefertigt und konnte preiswerter angeboten werden als die bisherigen Maserati Modelle Er eroffnete dem Unternehmen neue Kundenkreise Ab 1982 erreichte Maserati regelmassig jahrlich vierstellige Produktionszahlen Aus dem ursprunglichen Biturbo entwickelte das Unternehmen eine Reihe weiterer Modelle darunter die Sportversion S Fur die Markte ausserhalb Italiens in denen Fahrzeuge mit grosserem Hubraum weniger hoch besteuert wurden entwickelte Maserati eine Exportversion mit einer 2 5 Liter grossen Variante des Sechszylindermotors Sie war nicht leistungsstarker als die italienische 2 0 Liter Version hatte aber ein hoheres Drehmoment und war besser fahrbar Die Exportversion hiess Biturbo E Sie machte alle Entwicklungsschritte des kleineren Motors mit unter anderem auch die Einfuhrung einer Benzineinspritzung im Jahr 1986 woraufhin die Exportversion die Bezeichnung Biturbo iE erhielt Speziell in den ersten Jahren litt der Biturbo der bei seiner Markteinfuhrung unausgereift gewesen war unter zahlreichen teilweise schwerwiegenden Mangeln die den Ruf des Autos beeintrachtigten 3 Als Maserati fur das Modelljahr 1988 geringfugige stilistische Anderungen vornahm entschied sich das Unternehmen fur alle kunftigen Modelle den Namen Biturbo entfallen zu lassen Der Nachfolger des Biturbo i erhielt als Bezeichnung den Zahlencode 222 dessen Bedeutung nicht zweifelsfrei geklart ist Die Exportversion die wiederum einen grosseren Motor erhielt ubernahm diesen Code und erhielt den Zusatz E Positionierung im Programm der Marke BearbeitenDer 222 E ubernahm mit seiner Einfuhrung die Rolle des Basismodells in Maseratis Exportprogramm Anders als bei der ersten Baureihe des Biturbo bot Maserati zunachst keine starkeren Versionen fur den Export an Einen direkten Nachfolger des Biturbo ES gab es also ab 1988 nicht mehr Das anderte sich erst 1991 In diesem Jahr erschien eine leistungsstarkere Version des Exportmodells mit einem Vierventilmotor die als 222 4v verkauft wurde Hinzu kamen die Modelle 222 SE und 222 SR Sie hatten die sportliche Karosserie des 222 4v und den herkommlichen Dreiventil Motor des 222 E Von Beginn an konnte der 222 E wahlweise mit einem Fahrzeugkatalysator ausgerustet werden Die Produktion des 222 E ohne Katalysator endete 1990 Die Version mit Katalysator blieb ebenso wie der 222 SR bis 1993 im Programm Das vierturige Gegenstuck zum 222 E wurde auf internationalen Markten unter der Bezeichnung Maserati 430 verkauft Modellbeschreibung BearbeitenKarosserie Bearbeiten Serienmassig mit Flugel auf der Heckklappe Maserati 222 E SE und SR Die Karosserie des Maserati 222 E entsprach vollstandig der der Basisversion 222 Sie war selbsttragend und griff die Linien des 1981 vorgestellten Biturbo Coupes auf das Pierangelo Andreani unter Bezugnahme auf ein Medici genanntes Konzeptfahrzeug von Giorgio Giugiaro entworfen hatte 2 4 Der Aufbau war lediglich in einigen Details uberarbeitet worden Wie beim regularen 222 war die Frontpartie nun etwas runder gestaltet und die Kuhlermaske war kleiner als beim Vorganger Auf dem Kofferraumdeckel befand sich serienmassig ein Heckflugel Die Modifikationen gingen auf Marcello Gandini zuruck 5 In seiner ersten Version war der Motor noch mit einem Registervergaser ausgestattet gewesen ab Herbst 1986 gehorte aber eine Benzineinspritzung zur Serienausstattung Motor Bearbeiten Maseratis 2 8 Liter Sechszylindermotor Die besondere Neuerung des 222 E war der Motor der die werksinterne Bezeichnung Tipo AM 473 trug Wahrend die bisherigen Exportversionen des Biturbo mit der 2 5 Liter grosse Version des Sechszylinder V Motors versehen waren hatte der 222 E nun einen auf 2 8 Liter vergrosserten Motor Diese Konstruktion war 1986 erschienen Seinerzeit war sie exklusiv im grossen Gran Turismo 228 eingesetzt worden einem Zweiturer der auf der verlangerten Plattform der Biturbo Limousinen beruhte und mit dem Maserati mit BMW und Daimler Benz konkurrieren wollte die ebenfalls Coupes in diesem Segment anboten etwa die 6er Serie von BMW E 24 und die Coupes von Mercedes 5 Fur den 222 E ubernahm Maserati den Einspritzmotor des 228 unverandert Es war ein Sechszylinder V Motor mit einem Zylinderbankwinkel von 90 Grad Der Hubraum betrug 2789 cm Bohrung Hub 94 67 mm Wie schon die 2 0 Liter grosse Basisversion hatte auch der 2 8 Liter Motor drei Ventile pro Zylinder und zwar zwei Auslassventile und ein Einlassventil Jede Zylinderreihe hatte eine obenliegende Nockenwelle die von einem gemeinsamen Zahnriemen angetrieben wurde Vierventiltechnik gab es zunachst nicht Ein neu konstruierter Zylinderkopf mit vier Ventilen erschien erst 1991 mit dem Modell 222 4v Der Motor hatte zwei Turbolader von IHI die mit einer Ladeluftkuhlung versehen waren Das Verdichtungsverhaltnis betrug 7 8 1 Das Gemisch bereitete eine elektronisch gesteuerte Einspritzanlage von Magneti Marelli auf Der Motor leistete maximal 182 kW 248 PS Der 222 E ubertraf den mit einem 2 0 Liter Motor ausgestatteten in Italien verkauften 222 damit um 21 kW 28 PS Bei Modellen die mit einem Katalysator ausgestattet waren lag die Leistung dagegen mit 165 kW 225 PS annahernd auf dem Niveau des 222 Fahrwerk Bearbeiten Das Fahrwerk des 222 entsprach in seiner Grundkonstruktion ebenfalls dem des ursprunglichen Biturbo Alle Rader waren einzeln aufgehangt Vorn gab es MacPherson Federbeine und Querlenker hinten eine Schraglenkerachse mit Schraubenfedern und Teleskopstossdampfer Sonderversionen BearbeitenMaserati 222 SE Bearbeiten Der Maserati 222 SE erschien zum Modelljahr 1990 Er knupfte ausserlich an den Maserati 2 24 v an der 1988 erschienen war und von einer leistungsstarkeren Vierventilversion des 2 0 Liter Motors angetrieben wurde Technisch behielt der 222 SE allerdings den 2 8 Liter grossen Dreiventilmotor des 222 E unverandert bei Der 222 SE wurde nur ein Jahr lang angeboten Maserati 222 SR Bearbeiten Maserati 222 SR 1991 Zum Modelljahr 1991 ersetzte der 222 SR den 222 SE Das Konzept blieb das gleiche Maserati kombinierte die herkommliche Antriebstechnik des 222 E nunmehr serienmassig mit Katalysator ausrustet und 165 kW 225 PS stark mit der sportlichen Karosserie der Vierventilmodelle Der wesentliche Unterschied zum 222 SE bestand in der neu gestalteten Frontpartie Der 222 SR hatte die gleichen Leuchteneinheiten wie der Maserati Shamal also eine Kombination aus viereckigen und runden Scheinwerfern Ausserdem befand sich unterhalb der Windschutzscheibe uber den Scheibenwischern ein Windabweiser Auch dieses Gestaltungsmerkmal hatte Maserati beim Shamal eingefuhrt Der 222 SR blieb bis 1993 im Programm In zwei Jahren entstanden 210 Exemplare des Modells 5 Literatur BearbeitenMartin Buckley Maserati Italienischer Luxus und Flair Heel Verlag Konigswinter 2012 ISBN 978 3 86852 633 2 Gianni Cancellieri Maserati All the Cars Giorgio Nada Editore Vimodrone 2015 ISBN 978 88 7911 609 1 Hans Karl Lange Maserati Der andere italienische Sportwagen Zsolnay Wien 1993 ISBN 3 552 05102 3 Anthony Pritchard Maserati Die Renngeschichte Delius Klasing Bielefeld 1 Auflage 2003 ISBN 978 3 7688 2513 9 David Sparrow Iain Ayre Maserati Heritage Osprey Classic Marques Auckland 1995 ISBN 1 85532 441 5 Weblinks Bearbeiten Commons Maserati 222 Sammlung von Bildern Videos und AudiodateienEinzelnachweise Bearbeiten Hans Karl Lange Maserati Der andere italienische Sportwagen Zsolnay Wien 1993 ISBN 3 552 05102 3 S 60 a b Gianni Cancellieri Maserati All the Cars Giorgio Nada Editore Vimodrone 2015 ISBN 978 88 7911 609 1 S 235 Hans Karl Lange Maserati Der andere italienische Sportwagen Zsolnay Wien 1993 ISBN 3 552 05102 3 S 63 Beschreibung des Maserati Biturbo auf der Internetseite www maserati alfieri co uk abgerufen am 31 August 2017 a b c Gianni Cancellieri Maserati All the Cars Giorgio Nada Editore Vimodrone 2015 ISBN 978 88 7911 609 1 S 243 Automodelle von Maserati Aktuelle Modelle Ghibli Tipo M157 Levante MC20 Quattroporte VI Eingestellte Abgeloste Modelle 3200 GT 3500 GT 5000 GT A6 A6G A6G 54 Barchetta Bora Coupe Ghibli AM 115 GranSport GranCabrio GranTurismo Indy Khamsin Kyalami Merak Mexico Mistral Quattroporte I II III IV V Sebring Spyder 2001 Biturbo Baureihe Biturbo Biturbo II 222 2 24 v 222 E 222 SE 222 SR 222 4v Biturbo 420 4 18 v 422 4 24 v Biturbo 425 430 430 4v Spyder Karif Racing Shamal Ghibli AM 336 228 Supersportwagen MC12 Rennwagen 26 26B 26M V4 V5 4CM 8C V8RI 8CM 8CLT 8CTF 8CL 6CM 4CL 4CLT A6GCM A6GCS 150S 250F 250S 200S 200SI 300S 350S 450S Tipo 61 Birdcage Tipo 63 Tipo 65 Tipo 151 Tipo 154 MC12 GT1 Trofeo Konzeptfahrzeuge Medici AlfieriAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Maserati 222 E amp oldid 180333209 Maserati 222 SR, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele