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Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr

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Die Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr enthält alle aufgelösten, aktiven und nicht aktiven (Geräteeinheiten, gekaderte Bataillone) Verbände und Großverbände der Artillerietruppe der Bundeswehr sowie eine kurze Übersicht über ihren Aufstellungszeitpunkt, Stationierungsorte, Unterstellung und über ihre Auflösung oder Umbenennung. Zusätzlich wurden die Verbände aufgenommen deren Kern zu bedeutenden Anteilen aus Artilleristen gebildet wurde.

Barettabzeichen der Artillerie des deutschen Heeres
Allgemeines militärische Symbol der Artillerietruppe und Grundzeichen für Artillerieverbände
Militärisches Symbol für einen Panzerartillerieverband
Grundzeichen für Raketenartillerieverbände

Inhaltsverzeichnis

Seit der Heeresstruktur II bis etwa 1990 erfolgte die Nummerierung der Artillerieverbände anhand einer stringenten Nummerierungskonvention. In dieser Zeit konnte man der Bezeichnung meist direkt die Unterstellung des Bataillons oder des Regiments entnehmen. Bei Unterstellungswechseln, Umgliederungen etc. wurde die Nummer bis auf Ausnahmefälle in der Regel jeweils konsequent angepasst. In dieser Zeit gilt umgekehrt aber auch, dass Verbände gleicher Nummer nicht immer in derselben Traditionslinie gesehen werden können. Nach 1990 und Eingliederung von Teilen der aufgelösten Nationalen Volksarmee und den erheblichen Umgliederungen in den Jahren nach Ende des Kalten Krieges wurde diese Anpassung oft nicht mehr vorgenommen; die Verbände behielten aus Tradition oft ihre Bezeichnung. Ihre Unterstellung lässt sich damit aus ihrer Nummer meist nicht mehr ableiten. Gewisse Rückschlüsse ergeben sich aber in Bezug auf ihre Herkunft und Traditionslinie. Im Folgenden wird die Systematik geordnet nach Größenordnungen der Verbände vorgestellt. Die nachfolgenden Überlegungen zur Systematik der Bezeichnung bleiben aber auch für die Zeit vor 1990 stets nur als prinzipielles Konzept zu verstehen. Im Falle von Truppenversuchen, in der Aufstellungs- und Auflösungsphase etc. sind immer wieder Abweichungen von der Regel anzutreffen.

Die Legende gilt für alle folgenden Listen

Legende
Aufgelöster Verband
Teilaktiver oder nichtaktiver Verband
Aktiver Verband

Als einzige Artilleriebrigade der Bundeswehr wurde die Artilleriebrigade 100 aufgestellt. Sie unterstand dem Heerestruppenkommando. Ihre Nummer 100 wurde analog zu allen Nummern der damals aufgestellten Unterstützungsbrigaden des Heerestruppenkommandos gewählt.

Zur ArtBrig 100 gehörten

  • StBttr ArtBrig 100
  • ArtAufklBtl 71
  • ArtAufklBtl 121
  • ArtAufklBtl 131
  • RakArtLehrBtl 52
  • RakArtBtl 55
  • RakArtBtl 132
Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib
ArtBrig 100 1. Juli 2002
(ArtRgt 13)
Mühlhausen/Thüringen Juli 2007 umgegliedert zu ArtRgt 100
Taktisches Zeichen Artilleriekommando 2

Die Artilleriekommandos waren Kommandos in Brigadestärke auf Korpsebene. Jedem der drei rein deutschen Korps (I., II., III. Korps) sowie dem deutsch-dänischen Korps LANDJUT unterstand jeweils ein von einem Artilleriekommandeur geführtes Artilleriekommando als Korpstruppe. Häufig werden diese Truppen als Korpsartillerie bezeichnet. Ihre Bezeichnung glich dabei zuletzt der Nummer des übergeordneten Korps (Artilleriekommando 1 für das I. Korps, Artilleriekommando 2 für das II. Korps usw.). Davor (teilweise bis in die 1970er Jahre) begann die Bezeichnung mit „40“ und endete mit der Ziffer des Korps. Die LANDJUT unterstellten Verbände wurden oft mit 600-er Nummern bezeichnet, so dass hier das Artilleriekommando 600 aufgestellt wurde. Zu beachten ist jedoch, dass im Gegensatz zu den Artilleriekommandos der rein deutschen Korps das Artilleriekommando 600 nicht voll präsent war, sondern ad hoc im Verteidigungsfall zu bilden war. Die dafür benötigten Verbände waren im Frieden u. a. Teil des Artillerieregiments der 6. Panzergrenadierdivision.

Die Korpsartillerie war auch für den Einsatz taktischer nuklearer Gefechtsfeldwaffen vorgesehen. Zur Erfüllung des atomaren Auftrags arbeitete jedes Kommando mit einer US-Army Artillery Group zusammen.

Im Regelfall unterstanden den Artilleriekommandos gegen Ende des Kalten Krieges dazu folgende Truppenteile:

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
ArtKdo 1 1959
(ArtKdo 401)
Münster 1994 aufgelöst unterstand I. Korps
ArtKdo 2 1971
(ArtKdo 402)
Ulm 1994 aufgelöst unterstand II. Korps
ArtKdo 3 1972
(ArtKdo 403)
Koblenz 1994 aufgelöst unterstand III. Korps
ArtKdo 401 01.06.1957 Wesel 1959 umbenannt in ArtKdo 1 unterstand I. Korps
ArtKdo 402 01.07.1957 Ulm 1971 umbenannt in ArtKdo 2 unterstand II. Korps
ArtKdo 403 01.06.1957 Koblenz 1972 umbenannt in ArtKdo 3 unterstand III. Korps
Aufstellungsort: Munster
ArtKdo 600 Flensburg aufgelöst Im Verteidigungsfall unterstanden alle Truppenteile des ArtKdo 600 LANDJUT, dem Hauptquartier der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland.
Im Frieden unterstanden alle nicht aktiven Truppenteile dem TerrKdo SH, aktive der 6. PzGrenDiv.

Seit der Heeresstruktur II bis etwa 1990 folgte die Bezeichnung der Regimenter einer klaren Ordnung. Jede der ursprünglich zwölf Divisionen führte jeweils ein Artillerieregiment, die sogenannte Divisionsartillerie. Kommandiert wurden diese Regimenter jeweils von einem Divisions-Artillerieführer im Dienstgrad Oberst. Die Bezeichnung dieser Regimenter ergab sich direkt aus der Divisionsnummer, d. h. das Regiment der 1. Panzerdivision wurde als Artillerieregiment 1, das der 2. Panzergrenadierdivision als Artillerieregiment 2 usw. bezeichnet. In dieser Zählweise führte die 1. Gebirgsdivision als 8. Division des Heeres das Gebirgsartillerieregiment 8, wobei das Präfix Gebirgs- typisch für fast alle dieser Division unterstellten Verbände war. Der 1. Luftlandedivision unterstand als 9. Division analog das (aber erst später aufgestellte) Luftlandeartillerieregiment 9. Zu beachten ist aber, dass das Luftlandeartillerieregiment 9 eine Geräteeinheit war, bestehend lediglich aus dem Stab, ab 1992 auch mit einer fest assignierten Batterie. Im Bedarfsfall wurden von diesem Stab Artillerieverbände anderer Divisionen geführt. Auch die ostdeutschen Panzergrenadierdivisionen (13. und 14.) erhielten jeweils ein Artillerieregiment, die jedoch zunächst nicht wie üblich (d. h. Artillerieregimenter mit den Nummern 13, 14) bezeichnet wurden, sondern die Namen Artillerieregiment 70 und 80 in Anlehnung an ihre Stationierung in den Wehrbereichen VII und VIII erhielten. Alle Divisionsartillerieregimenter sind mittlerweile aufgelöst. Bemerkenswert war die Fähigkeit dieser Regimenter, auch die taktischen Atomwaffen der NATO zum Einsatz zu bringen. Jedem dieser Regimenter unterstanden zuletzt in der Regel folgende Bataillone:

  • ein Feldartilleriebataillon X1
  • ein Raketenartilleriebataillon X2
  • ein Beobachtungsbataillon X3

X steht dabei jeweils für die Nummer der Division. Weiteres dazu, siehe Abschnitt Bataillone.

Als nichtaktive Geräteeinheiten wurden den nationalen Korps nichtaktive Artilleriegimenter zur besonderen Verwendung (zbV) – sogenannte Verstärkungsartillerie – aufgestellt. Truppendienstlich unterstanden sie aktiven Verbänden der Artilleriekommandos. Ihre Nummer begann mit der Nummer des Korps und endete mit 00. (Beispiel: Das Artillerieregiment 200 zbV wurde beim II. Korps aufgestellt.)

Die verbleibenden Artillerieregimenter der Bundeswehr führen nunmehr nur noch aus Traditionsgründen ihre Nummer 100 bzw. 345 vor, denn sie entstanden aus gleichnummerierten Verbänden. Zu beachten ist ferner, das manche, insbesondere die Regimenter 1–12, der hier beschriebenen Artillerieregimenter bis zur Unterstellung der Raketenartilleriebataillone als Feldartillerieregimenter bezeichnet wurden.

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
ArtRgt 1 1956
(FArtRgt 1)
Hannover, Freiherr von Fritsch-Kaserne Außerdienststellung am 30. September 2003 aufgestellt in Hamburg
ArtRgt 2 1958
(FArtRgt 2)
Kassel, Lüttich-Kaserne aufgestellt in Niederlahnstein, Deines-Bruchmüller-Kaserne
ArtRgt 3 1959
(PzArtRgt 3)
Stade, Von Goeben-Kaserne aufgestellt als PzArtRgt 3 in Bremen-Grohn
ArtRgt 4 1959
(FArtRgt 4)
Regensburg, Prinz-Leopold-Kaserne 1992 1956 zunächst als FArtRgt 4 aufgestellt, späterer Standort Cham
ArtRgt 5 1956
(PzArtRgt 5)
Diez, Schloss Oranienstein 1981 Fusion mit ArtLRgt 5 und Verlegung nach Idar-Oberstein aufgestellt auf TrÜbPl Grafenwöhr, 1957–1960 in Niederlahnstein, Deines-Bruchmüller-Kaserne
ArtLehrRgt 5 1956 Idar-Oberstein aufgelöst am 21. März 2003
ArtRgt 6 1958
(FArtRgt 6)
Kellinghusen, Liliencron-Kaserne aufgestellt in Flensburg, Briesen-Kaserne
ArtRgt 7 1960 Dülmen, St. Barbara-Kaserne
(bis 1966 Ahlen, Westfalen-Kaserne)
12. Oktober 2002 außer Dienst gestellt danach noch Geräteeinheit in Düsseldorf
GebArtRgt 8 1957 Landsberg, GFM-von-Leeb-Kaserne 1992 bis 1963 in Mittenwald, Luttensee-Kaserne
LLArtRgt 9
(Art Rgt 200 u. 300)
April 1986 Philippsburg, Salm-Kaserne Dez. 1991 außer Dienst Bis 1. April 1990 nur Stab ohne fest assignierte Truppenteile (GerE). Erst 1. April 1990 Aufstellung aktives LLArtBttr 9.
ArtRgt 10 1960 Pfullendorf 25.09.1991 in JgRgt 10 umgewandelt
ArtRgt 11 1959 Oldenburg, Donnerschwee-Kaserne 1994 aufgelöst im Zusammenhang mit Außerdienststellung der 11. Panzergrenadierdivision
ArtRgt 12 1963 Tauberbischofsheim, Kurmainz-Kaserne
ArtRgt 13 Juli 1994
(ArtRgt 70)
Mühlhausen/Thüringen, Rosenhof-Kaserne 1. August 2002 aufgelöst
ArtRgt 14 1994
(ArtRgt 80)
Eggesin-Karpin, Artillerie-Kaserne 2003 aufgelöst
ArtRgt 70 Sept. 1991 Mühlhausen/Thüringen, Rosenhof-Kaserne Juli 1994 Umbenennung in ArtRgt 13 Bezeichnung wegen ust WBK VII
ArtRgt 80 1991 Eggesin-Karpin, Artilleriekaserne 1994 Umbenennung in ArtRgt 14 Bezeichnung wegen ust WBK VIII
ArtRgt 100 Juli 2007
(ArtBrig 100)
Mühlhausen/Thüringen aufgelöst am 30. Juni 2014 unterstellt 1. PzDiv
Hinweis: nicht vormals ArtRgt 100, ArtKdo 1
ArtRgt 100 1968? Unna, MobStp Massen 1986 aufgelöst Geräteeinheit. Sogenannte Verstärkungsartillerie.
FArtRgt 200 1968 Philippsburg, Salm-Kaserne, MobStp Mai 1986 Umgliederung in LLArtRgt 9 Geräteeinheit. zbV, sog. Verstärkungsartillerie. Im Frieden bis zu einer Mobilmachung dem FArtBtl 210 unterstehend
ArtRgt 300 1968 Ulm, Bleidorn-Kaserne 1986 aufgelöst, Teile an LLArtRgt 9 Geräteeinheit, sog. Verstärkungsartillerie.
ArtLehrRgt 345 Jan. 2008
(PzArtLehrBtl 345)
Kusel zum 1. Januar 2014 umgegliedert zum ArtLehrBtl 345 unterstellt der Heerestruppenbrigade

Seit Gründung der Bundeswehr wurden grundsätzlich mehrere Typen Bataillone der Artillerietruppe aufgestellt und auch entsprechend bezeichnet. Dies sind die Panzerartilleriebataillone, Feldartilleriebataillone, Raketenartilleriebataillone, Artilleriebataillone, die Beobachtungsbataillone und Beobachtungsartilleriebataillone. Ihre Bezeichnung lehnte sich ursprünglich jeweils an ihr Hauptwaffensystem bzw. ihre Hauptaufgabe an:

  • Panzerartilleriebataillone: Rohrartillerie auf gepanzerten Selbstfahrlafetten, normalerweise als Panzerhaubitze in anderen Armeen auch mit Artilleriekanone
  • Feldartilleriebataillone: Rohrartillerie gezogen oder auf ungepanzerter, neu auch auf geschützter Selbstfahrlafette, je nach Flugbahn als (Feld-)haubitze oder Feldkanone bezeichnet.
  • Raketenartilleriebataillone: Im Gegensatz zur Rohrartillerie werden keine Geschosse aus Rohren abgefeuert, sondern ausschließlich selbstangetriebene Raketen vom Waffenträger gestartet. Das Gesamtsystem wird als Raketenwerfer bezeichnet.
  • Beobachtungsbataillone: In diesen Bataillonen wurde die aufklärende Artillerie zusammengefasst, die u. a. mittels technischer Systeme feindliche Artilleriestellungen oder Ziele und eigene Granateneinschläge ortet, Vermessungsaufgaben wahrnimmt und Wetterdaten auswertet. Drohnen ermöglichen heute die optische Aufklärung bis weit hinter die vorderste Verteidigungslinie auch ohne den Einsatz vorgeschobener Beobachter.
  • Beobachtungsartilleriebataillone: Neben der aufklärenden Artillerie enthielten diese Bataillone etwa zur Hälfte auch schießende Einheiten, wohingegen „normale“ Feld- oder Panzerartilleriebataillone diese aufklärenden Anteile höchstens in geringem Ausmaße aufwiesen.
  • Darüber hinaus wurden Artilleriebataillone ohne Zusatz Feld-, Panzer-, Beobachtungs- usw. aufgestellt. In den meisten Fällen deutet ihr allgemein gehaltener Name darauf hin, dass die Bataillone sowohl Raketen- als auch Panzerartillerieanteile aufwiesen; die Verbände waren also sogenannte gemischte Verbände. Manche dieser Verbände waren aber auch Artillerieverbände mit Sonderbewaffnung oder Sondergliederung, z. B. die Artillerieverbände der Luftlande- und Gebirgstruppen.

Im Folgenden werden diese Typen jeweils in einem eigenen Unterkapitel betrachtet.

Panzerartilleriebataillone

Die Panzerhaubitze M109 (hier der niederländischen Streitkräfte) wurde lange in den Panzerartilleriebataillonen der Bundeswehr eingesetzt
Nachfolger der Panzerhaubitze M109 ist die Panzerhaubitze 2000

Die Nummer der Bataillone der Panzerartillerie lehnte sich ursprünglich an die Bezeichnung der ihnen jeweils übergeordneten Brigade an. Ihre Nummer begann jeweils mit der Nummer der übergeordneten Brigade, an die in der Regel eine 5 angehängt wurde, d. h. die Panzerartilleriebataillone der Brigaden 1–9 hatten eine zweistellige, alle anderen eine dreistellige Nummer. Beispiel: das Panzerartilleriebataillon 215 war das Panzerartilleriebataillon der Panzerbrigade 21. Die Panzerartilleriebataillone mit den Anfangsnummern 1–42 sind demzufolge die Panzerartilleriebataillone der 42 Brigaden des Feldheeres. Die Heimatschutzbrigade 56 (siehe dazu auch Liste der Jägerverbände der Bundeswehr) glich in ihrer Gliederung einer Panzerbrigade und führte folgerichtig ein Panzerartilleriebataillon 565 statt eines Feldartilleriebataillons. Da aber nur Panzer- und Panzergrenadierbrigaden sowie relativ kurz auch die Gebirgsjägerbrigade 23 ein Panzerartilleriebataillon erhielten, wurden Panzerartilleriebataillone mit den Anfangsziffern 25, 26 und 27 nicht aufgestellt, da diese Luftlandebrigaden waren.

Nach Aufstellung der noch regelmäßig bezeichneten Bataillone der ostdeutschen Brigaden änderte sich die Nummerierungssystematik des Heeres drastisch. Bei Unterstellungswechseln oder Umgliederungen wurde die Bezeichnung nicht mehr verändert, sondern aus Tradition beibehalten, so dass heute kein einheitliches Schema mehr erkennbar ist und die Bataillonsnummer meist kein Hinweis mehr auf die Unterstellungsverhältnisse gibt. Abweichend von dieser Einschränkung und den oben aufgezeigten allgemeinen Regeln gab es einige größere Ausnahmen für die Bezeichnung der Panzerartilleriebataillone:

  • Das Panzerartilleriebataillon der Panzergrenadierbrigade 17 erhielt 1959 als einziges statt der Endziffer 5 (175) die Endziffer 7 (177). Hintergrund war die Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts durch § 175 StGB, was dazu führte dass Homosexuelle umgangssprachlich als „175er“ bezeichnet wurden und man meinte diese Bataillonsnummer somit nicht vergeben zu können.
  • Das Panzerartillerielehrbataillon 310 war Lehrtruppenteil der Artillerieschule. Seine Aufstellung war dem Umstand geschuldet, dass die Artillerieschule über kein Panzerartilleriebataillon einer Brigade in ihrer Nähe verfügen konnte, so dass Teile des Feldartilleriebataillons 310 mit Panzerhaubitzen ausgerüstet wurde und als Panzerartillerielehrbataillon 310 ausgegliedert wurden. Da sich sein truppendienstliches Unterstellungsverhältnis nicht änderte (weiterhin Korpsartillerie III. Korps, siehe unten) wurde seine Nummer beibehalten.
  • Das Panzerartilleriebataillon 515 entstand 1993 aus dem der Heimatschutzbrigade 51 zugeordneten Feldartilleriebataillon 515 und dem Panzerartilleriebataillon 185. Aus Tradition blieb die Bezeichnung erhalten.
  • Das Panzerartilleriebataillon 2 ist 1996 aus dem Panzerartilleriebataillon 395, dem Panzerartilleriebataillon 65 und dem in Hessisch Lichtenau stationierten Panzeraufklärungsbataillon 2 (siehe dazu auch Liste der Panzeraufklärungsverbände der Bundeswehr) entstanden. In Tradition und Verbundenheit zum ehemaligen Panzeraufklärungsbataillon 2 erhielt das Panzerartilleriebataillon statt der eigentlich vorgesehenen Bezeichnung Panzerartilleriebataillon 395 die bisher für Panzerartilleriebataillone völlig untypische Bezeichnung Panzerartilleriebataillon 2.
  • Lehrtruppenteile der Artillerieschule und/oder der Panzerlehrbrigade, erhielten die Bezeichnung Panzerartillerielehrbataillon. Sie behielten aber in der Regel ihre gewöhnliche Nummer nach obigem Muster.
  • Die Panzerartilleriebataillone der 1. Gebirgsdivision erhielten teilweise bzw. zeitweise das Präfix Gebirgs-.
  • Die Panzerartilleriebataillone 165 und 185 haben einen Gedenkstein im Ehrenhain der schleswig-holsteinischen Artillerie in Kellinghusen.

Gedenksteine für Panzerartilleriebataillone

  • 165, Kellinghusen

  • 185, Kellinghusen

  • 405, Parchim

Tabelle aller aufgestellten Panzerartilleriebataillone

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkungen
PzArtBtl 2 1996 Hessisch Lichtenau 2006 aufgelöst hervorgegangen aus PzArtBtl 395
PzArtBtl 15 1959 Stadtoldendorf, Yorck-Kaserne 2004 inaktiv gestellt; 2008 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 1
PzArtBtl 25 1956 Glückstadt, Marine-Infanterie-Kaserne,
später Leutnant-Müller-Kaserne, Braunschweig
1992 aufgelöst;
Als nicht aktiver (n.a.) Truppenteil am 31. Januar 1998 erneut aufgestellt und zum 30. Juli 2008 aufgelöst. Während dieser Zeit (1998–2008) dem PzArtBtl 375 Frankenberg/Sa. (Wettiner Kaserne) unterstellt.
Erstes Panzerartilleriebataillon der Bundeswehr
PzArtBtl 35 (alt) 1.7.1962 Dedelstorf, Richthofen-Kaserne 30.9.1981 umbenannt in PzArtBtl 335
PzArtBtl 35 (neu) 1.10.1981 (PzArtBtl 335) Neustadt am Rübenberge, Wilhelmstein-Kaserne 30.9.1994 aufgelöst
PzArtBtl 45 1975
(FArtBtl 45)
Göttingen, Zieten-Kaserne März 1993 aufgelöst
BeobPzArtLehrBtl 51 Idar-Oberstein 31. März 2003 aufgelöst
PzArtBtl 55 März 1959
(FArtBtl 55)
Homberg (Efze), Dörnbergkaserne Umgegliedert zu RakArtLehrBtl 55, 11. November 2005 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 5
PzArtBtl 65 Bad Arolsen, Prinz-Eugen-Kaserne 1997 aufgelöst Panzerbrigade 14
PzArtBtl 75 1959
(FArtBtl 75)
Hamburg-Fischbek (bis 1961 Achim, bis 1963 Seedorf) aufgelöst 1992
PzArtBtl 85 1959 Lüneburg, Scharnhorst-Kaserne 2002 aufgelöst
PzArtLehrBtl 95 2. Dez. 1958 Munster 30. September 2002 aufgelöst Lehrtruppenteil
PzArtBtl 105 1972
(FArtBtl 105)
Weiden 1992 aufgelöst
PzArtBtl 115 1959
(FArtBtl 115)
Neunburg vorm Wald, Pfalzgraf-Johann-Kaserne 30. Juni 2007 aufgelöst in Roding aufgestellt, zuletzt Panzerbrigade 12
PzArtBtl 125 1963 Bayreuth 31. März 1993 aufgelöst
PzArtBtl 135 1959 Wetzlar, Spilburg-Kaserne aufgelöst März 1993
PzArtBtl 145 1959 Stadtallendorf, Herrenwald-Kaserne 31. März 1993
PzArtBtl 155 1959 Lahnstein 1991
PzArtBtl 165 1962
(FArtBtl 165)
Wentorf Auflösung am 30. September 1993
PzArtBtl 177 1. Juli 1959 Hamburg-Rahlstedt, Boehn-Kaserne Am 12. März 1993 aufgelöst Fortlaufende Nummerierung wurde unterbrochen, um keine Verbindung zu § 175 herzustellen.
PzArtBtl 185 1959 Boostedt, Rantzau-Kaserne 1993 (PzArtBtl 515) Panzerbrigade 18
PzArtBtl 195 März 1959
(FArtBtl 195)
Münster-Handorf, Lützow-Kaserne aufgelöst 1993 Panzergrenadierbrigade 19
PzArtBtl 205 1. Oktober 1975 Dülmen ab 2002 nicht-aktiv, 2008 aufgelöst
PzArtBtl 215 1958
(I. Btl ArtRgt 7)
Augustdorf 2015 aufgelöst PzBrig 21
GebPzArtBtl 225 April 1962
(GebArtBtl 225)
Füssen, Allgäu-Kaserne 2007 Umgliederung in GebAufklBtl 230
GebPzArtBtl 235 April 1977 Bad Reichenhall März 1993 Auflösung des Gebirgsartilleriebataillons 235 Jan 1981 Umgliederung in GebArtBtl 235
GebPzArtBtl 245 1. Oktober 1956 Landshut, Schoch-Kaserne 30. September 1994 mit der PzBrig 24 „Niederbayern“ aufgelöst
PzArtBtl 285 1976 Münsingen 2004 aufgelöst
PzArtBtl 295 1. Oktober 1966 Immendingen 18. März 1993 (Fusion mit FArtBtl 555 und Umbenennung in FArtBtl 295) Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne (hieß bis 27. Mai 1957 Neue Kaserne); ging aus FArtBtl 295 hervor
PzArtBtl 295 1. Juli 2001 (Nauaufstellung) Immendingen 9. August 2006 Umbenennung in ArtBtl 295 Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne; ging aus FArtBtl 295 hervor
PzArtBtl 305 Januar 1962 Donauwörth aufgelöst 1994
PzArtLehrBtl 310 1967
(Teile FArtBtl 310)
Kusel 1980 Umbenennung in Panzerartillerielehrbataillon 345 im Frieden LehrTrTeil ArtSchule.
im V-Fall weiterhin ArtKdo 3
Anmerkung: eingeschriebene Nummer im internen Verbandsabzeichen eigtl. „310“
PzArtBtl 315 1967 Wildeshausen 1993 aufgelöst
PzArtBtl 325 1971
(FArtBtl 325)
Schwanewede, Lützow-Kaserne 2001 umbenannt in PzArtLehrBtl 325
PzArtLehrBtl 325 2001
(PzArtBtl 325)
Munster, Hindenburg-Kaserne
bis 2006: Schwanewede, Lützow-Kaserne
zum 1. Juli 2015 umgegliedert zum ArtLehrBtl 325 Lehrtruppenteil, wurde in ArtLehrBtl 325 umbenannt/umgegliedert und der 1. Panzerdivision direkt unterstellt
PzArtBtl 335 (alt) 1.10.1958
(III./ArtRgt 7)
Neustadt am Rübenberge, Wilhelmstein-Kaserne 30.9.1981 (Umbenennung in PzArtBtl 35) bis 23. Juni 1965 in Lingen, Scharnhorst-Kaserne stationiert; im Rahmen der Heeresstruktur 4 im Jahr 1981 Umbenennung in PzArtBtl 35 und Unterstellungswechsel zur Panzerbrigade 3. Das bisherige PzArtBtl 35 wurde stattdessen der Panzerbrigade 33 unterstellt und in PzArtBtl 335 umbenannt.
PzArtBtl 335 (neu) 1.10.1981
(PzArtBtl 35)
Dedelstorf, Richthofen-Kaserne aufgelöst am 25.3.1994
PzArtLehrBtl 345 1980
(PzArtLehrBtl 310)
Kusel 2008 umformiert in ArtLehrRgt 345 Lehr (Ulm), Panzerbrigade 34
PzArtBtl 355 Juli 1960
(FArtBtl 355)
Wildflecken, ab 2002 Neunburg vorm Wald ab 2007 Pfreimd Ende 2008 inaktiv Panzerbrigade 35, Panzerbrigade 36, zuletzt Panzerbrigade 12
PzArtBtl 365 1958 Walldürn, Nibelungenkaserne 1993 Panzerbrigade 36
PzArtBtl 375 1992 Frankenberg/Sa., Wettiner-Kaserne 2005 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 37
PzArtBtl 385 1992 Weißenfels, Sachsen-Anhalt-Kaserne 2002 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 38
PzArtBtl 395 Erfurt 1996 umformiert in PzArtBtl 2 Panzerbrigade 39
PzArtBtl 405 1992 Dabel 2006 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 40
PzArtBtl 415 1. April 1991 Eggesin Dezember 2002 aufgelöst Panzergrenadierbrigade 41
PzArtBtl 425 1992 Lehnitz 30. Juni 2006 aufgelöst Panzerbrigade 42, ab 2003 Panzergrenadierbrigade 1
PzArtBtl 515 1993
(FArtBtl 515, PzArtBtl 185)
Kellinghusen 10.12.2008 aufgelöst Panzerbrigade 18
PzArtBtl 565 1980 München, Bayern-Kaserne 1992 Heimatschutzbrigade 56

Feldartilleriebataillone

Korpsfeldartilleriebataillone

Die Korpsartillerie der rein deutschen Korps erhielt mehrere Feldartilleriebataillone. Jeweils eines dieser Bataillone war voll präsent. Seine Nummer ergab sich ab der Heeresstruktur II aus der Korpsnummer (Anfangsziffer) und endete mit einer „10“. Beispiel: Das Feldartilleriebataillon 310 war die Feldartillerie des III. Korps. Weiterhin unterstanden den Korps eine uneinheitliche Anzahl nichtaktiver (Geräteverbände) Feldartilleriebataillone. Ihre Bezeichnung ergab sich jeweils fortlaufend in Zehnerschritten, beginnend bei der Bezeichnung des aktiven Bataillons. Für das I. Korps wurden beispielsweise neben dem aktiven Feldartilleriebataillon 110 die mobilmachungsabhängigen Verbände Feldartilleriebataillon 120, 130, 140 aufgestellt. Diese unterstanden nichtaktiven Artillerieregimentern der Korps (ArtRgt 100, 200, 300). LANDJUT erhielt (vermutlich) die nicht aktiven Feldartilleriebataillone 630 und 640 – über diese Bataillone ist jedoch nur wenig bekannt. Ihre Bezeichnung ergab sich maßgeblich durch die Unterstellung unter das Artilleriekommando 600. Folgende dieser Bataillone wurden aufgestellt:

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
FArtBtl 110
(Teile RakArtBtl 72)
1970 Dülmen 1986 aufgelöst 1975 Abgabe Teile an PzArtBtl 205
FArtBtl 120 1968 Unna, MobStp Massen 1993 GerE
FArtBtl 130 1968 Unna 1982 umbenannt in FArtBtl 635, HSchBrig 66 GerE
FArtBtl 140 1968 Dülmen 1971 aufgelöst GerE
FArtBtl 210 1962 Philippsburg Sept. 1985 aufgelöst
FArtBtl 220 1968 Philippsburg 1981 umbenannt in FArtBtl 655, HschBrig 65 GerE
FArtBtl 220 1981
(FArtBtl 230)
Phillipsburg 1992/93? wird zu FABtl 635 GerE
FArtBtl 230 1968 Friedrichsthal 1981 umbenannt in FArtBtl 220 GerE
FArtBtl 240 1968 Oftersheim 1971 aufgelöst GerE
FArtBtl 310 1959
(Teile ArtLehrBtl)
bis 1965: Idar-Oberstein
ab 1965: Kusel
aus Teile 1967 Bildung Panzerartillerielehrbataillon 310
Reste weiterhin FArtBtl 310
1986 aufgelöst
im Frieden: LehrTrTeil ArtSchule
Dieses Bataillon bestand ab 1967 parallel zum inaktiven, „neuen“ FArtBtl 310
FArtBtl 310 1965? Kusel 1986 aufgelöst GerE
Dieses Bataillon bestand parallel zum aktiven, „alten“ FArtBtl 310
FArtBtl 320 1. Aug. 1968 Gießen 1. Apr. 1983 aufgelöst GerE
FArtBtl 330 1. Aug. 1968 Gießen 31. März 1986 aufgelöst GerE
FArtBtl 441 1958 Lingen (Ems) 1959 umbenannt in FArtBtl 195 unterstand KorpsArtKdo 401
FArtBtl 630? um 1970? 1986? Existenz unklar
GerE
unterstand vermutlich im Frieden TerrKdo SH, im V-Fall LANDJUT
FArtBtl 640? um 1970? 1986? Existenz unklar
GerE
unterstand vermutlich im Frieden TerrKdo SH, im V-Fall LANDJUT

Divisionsfeldartilleriebataillone

Eine Feldhaubitze FH155-1 der Bundeswehr. Der Transport erfolgte als Anhängelast hinter einem LKW 7 to gl.
Feldhaubitze 203mm (M110) der Feldartilleriebataillone. Sie war (wie später auch die Panzerhaubitze 155mm (M109)) zum Verschuss taktischer US-Kernwaffen geeignet.

Aufgestellt wurden für jede der ursprünglich zwölf Divisionen – außer 1. Luftlandedivision, dieser war nur die Luftlandeartilleriebatterie 9 unterstellt – jeweils ein Feldartilleriebataillon, dass jeweils dem der Division zugehörigen Artillerieregiment unterstand. Die Endziffer dieser Bataillone war immer „1“. Die Anfangsziffer(n) entsprachen der Nummer des übergeordneten Artillerieregiments. Die nach 1990 neu aufgestellten Divisionen in Ostdeutschland erhielten nicht alle ein Feldartilleriebataillon. Begonnen wurde aber mit der Aufstellung eines Feldartilleriebataillons für die zukünftige 13. Panzergrenadierdivision. Unterstellt war dieses Bataillon dem Artillerieregiment 70 (Benennung nach WBK VII, siehe oben). Da das Bataillon jedoch vor Umbenennung dieses Regiment in Artillerieregiment 13 außer Dienst gestellt wurde, gab es kein Feldartilleriebataillon 131 sondern nur das Feldartilleriebataillon 701 (heute Artilleriebataillon 131). Folgende Bataillone wurden aufgestellt:

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
FArtBtl 11 16. März 1959
(I./FArtRgt 1)
Hannover 1993 aufgelöst
FArtBtl 21 19.12.1959
(Umbenennung aus PzArtBtl 21)
1959–1961 Fritzlar, dann Schwalmstadt-Treysa 30. September 1993 aufgelöst
FArtBtl 31 2. Juli 1956
(als I./PzArtRgt 3)
Lüneburg aufgelöst
FArtBtl 41 16.2.1959
(I./FArtRgt 4)
Regensburg, Nibelungenkaserne
bis 1965 in Landshut
1993 aufgelöst
FArtLBtl 51 1956 als ArtLBtl Idar-Oberstein, Klotzberg-Kaserne 1993 Umgliederung in BeobPzArtLBtl 51

2003 aufgelöst

Lehr
FArtBtl 61 März 1959 Flensburg
ab 1963: Albersdorf
April 1993 Umgliederung in BeobArtBtl 61
FArtBtl 71 1959
(aus Teile FArtBtl 441?)
Münster
bis 1962: Lippstadt
bis 1966 Dülmen
1993 Umbenennung in BeobArtBtl.71
GebFArtBtl 81 1970 Kempten (Allgäu) <aufgelöst 1993
FeldArtBtl 81
FArtBtl 101 26.6.1959 Pfullendorf 1991 Umgliederung in JgBtl 101
FArtBtl 111 1.7.1956
(I./PzArtRgt 3)
Oldenburg, Hindenburg-Kaserne 1994 aufgelöst
FArtBtl 121 1.4.1970 Tauberbischofsheim 1993 Umbenennung in BeobPzArtBtl 121 Aufstellung in Speyer als FschArtBtl 265 (?)
FArtBtl 701 Juli 1991 Mühlhausen/Thüringen März 1992 Umbenennung in BeobArtBtl 701

Feldartilleriebataillone (FArtBtl) der Brigaden

Jede Panzergrenadierbrigade des Heeres hatte in ihrer ersten Gliederung ein Artilleriebataillon mit der Endziffer „5“. (Bsp.: Brigade 11 das FArtBtl 115. Ausnahme: FArtBtl 177 der Brigade 17 wegen des § 175 StGB.) Später wurden die FArtBtl in Panzerartilleriebataillone umgegliedert und unter Beibehaltung ihrer Nummer umbenannt.

Auch die später aufgestellten Heimatschutzbrigaden (Anfangsziffer 5 oder 6) (siehe auch Liste der Jägerverbände der Bundeswehr) erhielten je ein Artilleriebataillon.

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
FArtBtl 15
FArtBtl 25
FArtBtl 45 1959 Niederlahnstein 1961 nach Arolsen verlegt, wurde 1975 geteilt und bildete da die Basis für PzArt Btl 45 später PzArt Btl 65
FArtBtl 55 1959
FArtBtl 75 1.7.1959 Achim
FArtBtl 105 30.6.1959 Weiden in der Oberpfalz 1970 in PzArtBtl 105 umbenannt
FArtBtl 165
FArtBtl 177
FArtBtl 195
FArtBtl 285 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992/92 aufgelöst nicht aktiv
FArtBtl 295 1. Oktober 1958 Immendingen,
bis 15. Dezember 1958 Münsingen
ab 1. Oktober 1966 PzArtBtl 295
FArtBtl 295 18. März 1993 Immendingen (Fusionierung von PzArtBtl 295 und FArtBtl 555) zum 1. Juli 2001 Umbenennung in PzArtBtl 295
FArtBtl 315
FArtBtl 325 1. April 1961 August 2001 Umbenennung in PzArtLehrBtl 325
FArtBtl 355 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992/92 aufgelöst nicht aktiv
FArtBtl 515 1981 Kellinghusen 1993 (PzArtBtl 515)
FArtBtl 525 1981 Fürstenau
FArtBtl 535 1981 Euskirchen 1992 aufgelöst
FArtBtl 545 1980
(PzArtBtl 145)
Niederlahnstein, Deines-Bruchmüller-Kaserne Im Oktober 1989 nach Philippsburg verlegt und im April 1990 aufgelöst. Ausgestattet mit FH 105mm Teilaktiv AMF
FArtBtl 555 1. Oktober 1981
(Teile PzMrsKp 500)
bis 1989 Böblingen, dann Horb Teil aktives Btl. der HschBrg 55 wurde zur aufstellund der DF-Brigade am 18.12.1992 mit dem FArtBtl 295 Fusioniert. Formelle Auflösung 31. März 1993
FArtBtl 615 Hamburg-Sülldorf nicht aktiv
FArtBtl 625 nicht aktiv
FArtBtl 635 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992/92 aufgelöst nicht aktiv
FArtBtl 645 nicht aktiv
FArtBtl 655 nicht aktiv
FArtBtl 665 1981
(FArtBtl 220)
Oftersheim? 1992/1993? nicht aktiv

Raketenartilleriebataillone

Ursprünglich wurden folgende Raketenartilleriebataillone aufgestellt:

  • Alle 14 Artillerieregimenter (siehe oben) der 14 Divisionen des Feldheeres führten ein Raketenartilleriebataillon; mit Ausnahme des Luftlandeartillerieregiments 9 der 1. Luftlandedivision. Die Anfangsziffern dieser Bataillone entsprachen der Nummer der Division gleich der des Artillerieregiments und endete stets mit einer 2. Beispiel: Das Raketenartilleriebataillon 32 unterstand dem Artillerieregiment 3 der 3. Division. Da die Artillerieregimenter 13 und 14 zunächst als Artillerieregimenter 70 und 80 bezeichnet wurden, wurden auch ihre entsprechend unterstellten Bataillone zunächst als Raketenartilleriebataillone 702 und 802 bezeichnet. Übliche Abweichungen für die Bataillone der Gebirgstruppe war das Präfix Gebirgs- und für Lehrtruppenteile die Bezeichnung Raketenartillerielehrbataillon.
  • Jedes der Artilleriekommandos der Korps führte ein Raketenartilleriebataillon. Seine Bezeichnung ergab sich aus der Anfangsziffer des übergeordneten Artilleriekommandos und den beiden Endziffern 50. Beispiel: das Raketenartilleriebataillon 650 unterstand dem Artilleriekommando 600 (LANDJUT).
Das Artillerie-Raketensystem Lance (hier amerikanisches Modell) wurde in den Korpsraketenartilleriebataillone eingesetzt und war mit Nukleargefechtsköpfen bestückt. Vorgänger waren die Sergeants
Das MARS (im Bild amerikanisches System) ergänzte das LARS, das in der Bundeswehr die MGR-1 Honest John ersetzt hatte.

Nach den Umstrukturierungen der Bundeswehr nach 1990 wurden die Bezeichnungen teilweise aus Tradition fortgeführt, so dass etwa ab Mitte der 1990er Jahre die Bezeichnung nicht immer auf das Unterstellungsverhältnis schließen lässt. Ein Beispiel ist das 2003 aus dem Panzerartilleriebataillon 55 entstandene Raketenartilleriebataillon 55, das aus Tradition seine Nummer weiterführte.

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
RakArtLehrBtl 1 1966
(ArtLehrBtl 1)
Donnerberg-Kaserne Eschweiler 1969 aufgelöst, Teile an RakArtBtl 72
RakArtBtl 12 Sept. 1959 Nienburg-Langendamm, Clausewitz-Kaserne 2005 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 1
seit 2001 gekadert
alternativ:
RakArtBtl 22 Feb. 1969
(ArtBtl 22)
Schwalmstadt 30. September 1992 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 2
seit 2001 gekadert, ArtBtl 22 wurde 15. September 1959 in Eschweiler aufgestellt
RakArtBtl 32 Jan. 1963
(ArtBtl 32)
Dörverden, Niedersachsen-Kaserne Sept. 1993 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 3
ArtBtl 32 wurde 1961 in Barme aufgestellt
RakArtBtl 42 Hemau, General-von-Steuben-Kaserne 2003 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 4
vor Auflösung GerE
RakArtBtl 52 1962
(RakArtBtl 140)
Gießen evtl. aufgelöst zur Neuaufstellung des „neuen“ RakArtBtl 52?
RakArtBtl 52 Jan 1965
(RakArtBtl 348)
Idar-Oberstein? 1982 umbenannt in RakArtLehrBtl 52
RakArtLehrBtl 52 1982
(RakArtBtl 52)
Idar-Oberstein, Klotzberg-Kaserne
ab 1997: Hermeskeil
2007 Lehr, Teile (schwere Batterien MARS) vor 1997 in Kusel
RakArtBtl 55 2003
(PzArtBtl 55)
Homberg/Efze, Dörnbergkaserne Nov 2005 aufgelöst
RakArtBtl 62 1961 Kellinghusen, Liliencron-Kaserne Aufgelöst ende 2008 gehörte zum ArtRgt 6
RakArtBtl 72 1960 Warendorf
bis 1956: Donnerberg-Kaserne Eschweiler
1970 Abgabe Teile an FArtBtl.110 und Umbenennung in RakArtLehrBtl 72
RakArtLehrBtl 72 1970
(RakArtBtl 72 & Teile RakArtLehrBtl 1)
Geilenkirchen, Selfkant-Kaserne 1980 Rückgliederung RakArtBtl 72 Lehr, gehörte zum ArtRgt 7
RakArtBtl 72 1980
(RakArtLehrBtl 72)
Wuppertal, Colmar-Kaserne 1993 aufgelöst
GebRakArtBtl 82 Landsberg am Lech, Generalfeldmarschall-Ritter-von-Leeb-Kaserne gehörte zum ArtRgt 8
1993? aufgelöst
RakArtBtl 92 1961 Großengstingen
ab 1963: Philippsburg
1964 umbenannt in RakArtBtl 122
RakArtBtl 102 1960 Pfullendorf, Generaloberst-von-Fritsch-Kaserne
zunächst Bergen
Sept. 1991 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 10
RakArtBtl 112 Nov 1959 Delmenhorst, Barbara-Kaserne (Delmenhorst) 31.12.1993 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 11
RakArtBtl 122 1964
(RakArtBtl 92)
Philippsburg, Salmkaserne
ab 1993: Walldürn, Nibelungen-Kaserne
dort 2002 aufgelöst
bis 2006 teilaktiv in Hermeskeil
gehörte zum ArtRgt 12
RakArtBtl 132 Juli 1994 Sondershausen, Karl-Günther Kaserne Auflösungsappell am 23. März 2013, Auflösung zum 31. Dezember 2013 unterstellt ArtRgt 100
RakArtBtl 140 1959 Gießen 1962 umbenannt in RakArtBtl 52
RakArtBtl 142 1994 Eggesin 2003 aufgelöst
RakArtBtl 150 Jan 1961 Donnerberg-Kaserne Eschweiler
ab 1962: Warendorf
ab 1965: Wesel, Schill-Kaserne
Okt 2002 aufgelöst ArtKdo 1, ab 1993 ArtRgt 7
RakArtBtl 250 Okt. 1961 Großengstingen, Eberhard-Finckh-Kaserne
bis 1963: Donnerberg-Kaserne Eschweiler
22. März 1993 aufgelöst ArtKdo 2
Bezeichnung bis 1965: Artilleriebataillon 250
RakArtBtl 350 April 1961 Donnerberg-Kaserne Eschweiler
ab 1964: Mayen
ab 1966: Montabaur, Westerwald-Kaserne
März 1993 aufgelöst Artilleriekommando 3

Sondermunitionslager aufgelöst

RakArtBtl 348 Jan. 1964
(ArtBtl 422)
Gießen? Jan 1965 umbenannt in RakArtBtl 52 1-jähriger Truppenversuch?
ArtBtl 422 aufgestellt 1958
RakArtBtl 650 Mai 1963 Flensburg, Briesen-Kaserne
aufgestellt in Donnerberg-Kaserne Eschweiler
bis 1964: Breitenburg
bis 1973: Itzehoe
Sept. 1993 aufgelöst ArtKdo 600, im Frieden ab Jan 1973 ArtRgt 6
bis 1973 unterstellt ArtKdo I
RakArtBtl 702 1. März 1991 Sondershausen Juli 1994 umbenannt in RakArtBtl 132
RakArtBtl 802 1991 Eggesin 1994? umbenannt in RakArtBtl 142

Artilleriebataillone

Gemischte Verbände: Rohr- und Raketenartillerie oder Sonderbataillone wie leichte Artillerie, z. B. Gebirgs- und Luftlandeartilleriebataillone. Oft auch Lehrbataillone, z. B. ArtLehrBtl 1, hervorgegangen aus Artillerielehrbataillon 421/422.

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
LLArtBtl 9 Engstingen,
Eberhard-Finckh-Kaserne
15. März 1959 aufgelöst
ArtBtl 22 1959? Eschweiler,
Donnerberg-Kaserne (Lager Donnerberg)
1969 aufgelöst
ArtBtl 131 1. Jan. 2014
(BeobPzArtBtl 131)
Weiden,
Ostmark-Kaserne
aktiv unterstellt der 10. Panzerdivision
ArtBtl 250 Engstingen,
Eberhard-Finckh-Kaserne
15. Mai 1963 aufgelöst vor Auflösung in Eschweiler stationiert
ArtBtl 295 9. August 2006 Stetten am kalten Markt,
Alb-Kaserne
aktiv zuvor in Immendingen stationiert, 1. Oktober 2014 Neuaufstellung in Stetten am kalten Markt, Verlegung der gepanzerten Fahrzeuge vom 8. bis 9. März 2016 dorthin. Es ist der einzigste Artillerieverband des Heeres das direkt einer Brigade unterstellt ist.
ArtLehrBtl 325 2015
(PzArtLehrBtl 325)
Munster,
Hindenburg-Kaserne
aktiv 2015 durch Umbenennung und Umgliederung aus PzArtLehrBtl 325 hervorgegangen
Verband der 1. Panzerdivision
ArtLehrBtl 345 Jan. 2014
(PzArtLehrRgt 345)
Idar-Oberstein,
Klotzberg-Kaserne
aktiv unterstellt der 10. Panzerdivision

Beobachtungsbataillone

Das Artillerieortungsradar COBRA ist eines der Artillerieaufklärungssysteme der beobachtenden Artillerie der Bundeswehr
Ein Gedenkstein für das Beobachtungsartilleriebataillon 61 im Ehrenhain der schleswig-holsteinischen Artillerie in Kellinghusen

Zwei Gruppen:

  • Reine Beobachtungsbataillone ohne schießende Batterien
  • Beobachtungsartilleriebataillone: enthielten auch schießende Batterien
Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
BeobBtl 6
1970? Kellinghusen, Liliencron-Kaserne 31. März 1993 aufgelöst entstanden aus RadarBttr 6 (1964?) und SchallmeßBttr 6 (1964?), Umzug nach Breitenburg, danach Itzehoe, Umbenennung in BebBtl 63, gehörte zum ArtRgt 6
BeobBtl 13 1972? Wolfenbüttel, Gneisenau-Kaserne 1994 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 1
BeobBtl 23 1979? Stadtallendorf, Herrenwald-Kaserne 1993 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 2
BeobBtl 33 1980? Stade, Von-Goeben-Kaserne 1986 gehörte zum ArtRgt 3
BeobBtl 43 1970 Amberg, Leopold-Kaserne ab 1986 gehörte zum ArtRgt 4
1986 von Regensburg nach Amberg verlegt
BeobPzArtLehrBtl 51 1997?
(FArtBtl 51)
Idar-Oberstein, Klotzberg-Kaserne 31. März 2003 aufgelöst
BeobLehrBtl 53 1970? Idar-Oberstein, Klotzberg-Kaserne 1993 aufgelöst
F-/BeobArtBtl 61 1993? Albersdorf, Dithmarsen-Kaserne 1996 aufgelöst
BeobBtl 63 1970? Itzehoe, Hanseaten-Kaserne 1993 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 6
BeobPzArtBtl 71 1995? Dülmen, St. Barbara-Kaserne 1. Oktober 2002 aufgelöst 1993–1995 BeobArtBtl 71
BeobBtl 73 1980? Dülmen, St. Barbara-Kaserne 1990 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 7
GebBeobBtl 83 1980? Landsberg am Lech, GFM-von-Leeb-Kaserne 1993 aufgelöst gehörte zum ArtRgt 8
Als GebBeobArtBtl 83 1993 als gemischter Artillerieverband (Landsberg/Lech, Lechrain Kaserne) im ArtRgt 4 mit der Zusammenführung GebArtBtl 81 und GebBeobBtl 83 neu aufgestellt. 1996 deaktiviert und ab 1997 als GebBeobPzArtBtl 83 in Hemau als teilaktives Btl wiederaufgestellt. 2003 Umzug nach Tauberbischofsheim als ArtAufklBtl 83 (teilaktiv); 2007 aufgelöst
BeobBtl 103 April 1980

(BeobBttr 10)

Pfullendorf, Generaloberst-von-Fritsch-Kaserne 1991 in JgRgt 10

aufgegangen

gehörte zum ArtRgt 10
BeobBtl 113 1980? Delmenhorst, Feldwebel-Lilienthal-Kaserne/Barbara-Kaserne 2002 aufgelöst, dann BeobArtBtl 113 ta gehörte zum ArtRgt 11
BeobPzArtBtl 121 1970?
(FArtBtl 121)
Tauberbischofsheim, Kurmainz-Kaserne 2003 aufgelöst, umgegliedert in ArtAufklBtl 121 bis 1992 FArtBtl 121
BeobBtl 123 1980
(BeobBtl 12)
Tauberbischofsheim, Kurmainz-Kaserne 30. März 1993 gehörte zum ArtRgt 12
BeobPzArtBtl 131 1991
(FArtBtl 701)
Mühlhausen/Thüringen, Görmar-Kaserne umgegliedert in ArtBtl 131 1992–1994 BeobArtBtl 701, 1994–2002 BeobArtBtl 131, 2002–2008 ArtAufklBtl 131
BeobBtl 170 1962? Wuppertal, Diedenhofen-Kaserne 1966 aufgelöst in Münsingen aufgestellt
BeobBtl 270 1958? Engstingen, Eberhard Finckh-Kaserne 30. April 1966 aufgelöst
BeobBtl 370 1957? Idar-Oberstein, Klotzberg-Kaserne 1966 aufgelöst
BeobArtBtl 701 1991
(FArtBtl 701)
Mühlhausen, Görmar-Kaserne 1994 in BeobArtBtl 131 umbenannt
BeobBtl 801 Eggesin-Karpin, Artillerie-Kaserne

In der Artillerietruppe gab es unterhalb der Größenordnung Verband außerdem einige mehr oder weniger selbstständige Batterien, die hier aber nicht in aller Ausführlichkeit aufgezählt werden können. Eine Begleitbatterie entspricht einer Kompanie. Die häufigsten Batterietypen werden im Folgenden kurz umrissen.

Begleitbatterien

Das taktische Zeichen für die Begleitbatterie entsprach einer Mischung aus dem taktischen Zeichen der Rohrartillerie (Punkt) und dem Andreaskreuz der Infanterie. Als Sicherungseinheiten innerhalb der Divisionsartillerie wurden Sicherungsbatterien aufgestellt. Einsatzauftrag war die mobile und stationäre Sicherung der US-Sondermunitionsbestände, die für die jeweilige deutsche Heeresdivision eingeplant waren. Aufgestellt wurden die Begleitbatterien 1, 2, 3, 4, 7, 10, 11 und 12, sowie die Gebirgsbegleitbatterie 8. Die 1. Luftlandedivision als neunte der Divisionen besaß nur zeitweilig das Artilleriebataillon 9 – später LL-Artilleriebatterie 9 – ohne Begleitbatterie. Die Bezeichnungen entsprachen damit der Nummer der übergeordneten Division. Entsprechend ihrem Auftrag gehörten die Sicherungsbatterien zur Artillerietruppe. Ihre Ausbildung war allerdings deutlich infanteristisch geprägt.

Eine Begleitbatterie entsprach rein formal einer Kompanie, ihre tatsächliche Personalstärke lag jedoch eher bei einem schwachen Bataillon. Die vier Begleitzüge hatten jeweils etwa eine Personalstärke von 70–85 Mann. Zusätzlich waren umfangreiche Kräfte in der Batterieführungsgruppe wie eigene Schirrmeisterei, Rohrwaffeninstandsetzung für FK 20, ABC-Abwehr- und Sanitäts-Trupp zusammengefasst. Die in einigen der sechs Unterstützungskommandos (WHNS) zur Sicherung US-amerikanischer Nuklearmunition und der entsprechenden Artillerieeinheiten ausgeplanten Batterien gehörten ebenfalls zur Artillerietruppe. Ihre Nummern waren vierstellig. Aufgestellt wurden die Begleitbatterien 4301, 4302 (Unterstützungskommando 3), 4402 (UstKdo 4), 4501, 4502 (UstKdo 5), 4801, 4802 und 4803 (UstKdo 5). Die Bewachung der Sonderwaffen auf Ebene der Korps wurde durch vier teilaktive Sicherungsbataillone übernommen (siehe dazu Liste der Sicherungsverbände der Bundeswehr).

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Garnison Verbleib Bemerkung
Artillerie-Begleitbatterie 1 4./RakArtBtl 12 Liebenau (Niedersachsen)
Artillerie-Begleitbatterie 2 4./RakArtBtl 22 Schwalmstadt
Artillerie-Begleitbatterie 3 4./RakArtBtl 32 Dörverden, Niedersachsenkaserne aufgelöst am 30. Juni 1993
Artillerie-Begleitbatterie 4 4./RakArtBtl 42 Hemau
Raketen-Artillerie-Begleitbatterie 4 4./RakArtBtl 150 Wesel
Artillerie-Begleitbatterie 5 4./RakArtBtl 52 Gießen, Steubenkaserne aufgelöst am 31. März 1993
Artillerie-Begleitbatterie 6 4./RakArtBtl 62 Kellinghusen
Artillerie-Begleitbatterie 7 4./RakArtBtl 72 Dülmen, St.-Barbara-Kaserne aufgelöst am 30. September 1992
Gebirgs-Artillerie-Begleitbatterie 8 4./GebRakArtBtl 82 Landsberg am Lech
Artillerie-Begleitbatterie 10 4./RakArtBtl 102 Pfullendorf, Generaloberst-von-Fritsch-Kaserne 1991 in JgRgt 10 aufgegangen
Artillerie-Begleitbatterie 11 4./RakArtBtl 112 Delmenhorst
Artillerie-Begleitbatterie 12 4./RakArtBtl 122 Philippsburg
Artillerie-Begleitbatterie 4301 4./RakArtBtl 122 Hasbergen, MobStp Gaste
Artillerie-Begleitbatterie 4401 4./RakArtBtl 122 Gießen, Berg-Kaserne MobStp

Drohnenbatterien

Zeitweise gab es auch einige selbständige Drohnenbatterien, die später aber auch organischer Teil der Artillerie- oder Beobachtungsbataillone waren. Teilweise gingen diese Einheiten in der Heeresaufklärungstruppe auf. Die Drohnenbatterie 14 war in der Barbara-Kaserne in Delmenhorst stationiert und ab 14. Juni 1994 dem ArtRgt14 unterstellt. Die Drohnenbatterie 100 war in der Freiherr-vom-Stein-Kaserne in Coesfeld stationiert und dem I. Korps zugeordnet. Die Drohnenbatterie 200 war in München in der Fürst-Wrede-Kaserne stationiert. Die Drohnenlehrbatterie 300 war an der Artillerieschule Idar-Oberstein stationiert und dem ArtLehrRgt 5 unterstellt.

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Garnison Verbleib Bemerkung
Drohnenbatterie 1 4./BeobBtl 113 Delmenhorst, Barbara-Kaserne Wurde 2003 als 3./ArtAufklBtl 113 umgegliedert und organisatorisch dem ArtAufklBtl 71 unterstellt
Drohnenbatterie 4 Regensburg
Drohnenbatterie 6 Boostedt
Drohnenbatterie 10 4./BeobBtl 103 Sigmaringen 1991 mit Umwandlung ArtRgt 10 in JgRgt 10 aufgegangen Kaderaufstellung in Pfullendorf
Drohnenbatterie 12 4./BeobBtl 123 Hardheim eingegliedert Wurde 2003 als 3. Batterie in das ArtAufklBtl 121 eingegliedert
Drohnenbatterie 13 Stadtallendorf 1. Januar 2003 eingegliedert Wurde als 3. Batterie in das ArtAufklBtl 131 eingegliedert
Drohnenbatterie 14 4./ BeobBtl 33 Delmenhorst, Barbara-Kaserne wurde zum 1. März 1997 dem ArtReg 1 unterstellt und gekadert, Auflösung am 31. März 2000
Drohnenbatterie 100 Coesfeld 2002 eingegliedert Wurde 2003 als 3. Batterie in das ArtAufklBtl 71 eingegliedert
Drohnenbatterie 200 München
Drohnenlehrbatterie 300 Idar-Oberstein Wurde 2003 als 3./GebArtAufklBtl83 umgegliedert und organisatorisch dem ArtAufklBtl 121 unterstellt
Drohnenbatterie 410 (nicht aktiv)

Topographiebatterien

Die Topographietruppen des Heeres waren zunächst organischer Teil der Artillerietruppe und bildeten innerhalb dieser teil- und zeitweise eigene, selbstständige Batterien, bevor sie später komplett aus der Artillerie herausgelöst und die entsprechenden Einheiten aufgelöst wurden. Sie sind mittlerweile im streitkräftegemeinsamen Geoinformationswesen der Bundeswehr aufgegangen.

Luftlandeartillerie

  • Luftlandeartilleriebataillon 9 / Fallschirmartilleriebataillon 255 1958 bis 1959 Kdr Oberstleutnant Hans-Werner Voss / 1959 bis 1961 Oberstleutnant Egon Peller von Ehrenberg
  • Fallschirmartilleriebataillon 265 1959 bis 1963 Major Wilhelm Konert

Eberhard-Finckh-Kaserne

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Garnison Verbleib Bemerkung
Luftlandeartilleriebatterie 9 Luftlandeartillerieregiment 9 Philippsburg 1996 aufgelöst Teil der Allied Command Europe Mobile Forces

Folgende Schulen waren für die Artillerietruppe zuständig:

Bezeichnung Aufstellung
(aus)
Standort Verbleib Bemerkung
Artillerieschule 1. Apr. 1957 Idar-Oberstein
(Artillerieschule; bis 22. Dez. 2014 Rilchenberg-Kaserne)
2015 Umbenennung und Umgliederung in AusbBer STF/IndirF 2015 bis 31. März 2021 unter der Bezeichnung „Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer“
Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer 1. Juni 2015 (Artillerieschule) Artillerieschule Zum 1. April 2021 Rückbenennung in Artillerieschule
Raketenschule des Heeres 1. Okt. 1964
(Lehrgruppe D der Artillerieschule in Köln-Longerich)
Eschweiler
(Donnerberg-Kaserne)
7. Jul. 1969 Verlegung nach Geilenkirchen
(Selfkant-Kaserne)
1. Jan. 1973 Umbenennung in Raketenschule der Artillerie
Raketenschule der Artillerie 1. Jan. 1973
(Raketenschule des Heeres)
Geilenkirchen
(Selfkant-Kaserne)
1. Okt. 1981 Eingliederung in Artillerieschule als Lehrgruppe B
  • ArtBtl → Artilleriebataillon
  • ArtBrig → Artilleriebrigade
  • ArtKdo → Artilleriekommando
  • ArtLehrRgt → Artillerielehrregiment
  • ArtRgt → Artillerieregiment
  • FArtBtl → Feldartilleriebataillon
  • FschArtBtl → Fallschirmartilleriebataillon
  • GebArtRgt → Gebirgsartillerieregiment
  • GebRakArtBtl Gebirgsraketenartilleriebataillon
  • LANDJUT → Hauptquartier der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland
  • LLArtBtl → Luftlandeartilleriebataillon
  • LLArtRgt → Luftlandeartillerieregiment
  • NATO → North Atlantic Treaty Organization
  • PzArtBtl → Panzerartilleriebataillon
  • PzArtLehrBtl → Panzerartillerielehrbataillon
  • PzBrig → Panzerbrigade
  • PzDiv → Panzerdivision
  • PzGrenDiv → Panzergrenadierdivision
  • PzLehrBrig → Panzerlehrbrigade
  • RakArtBtl → Raketenartilleriebataillon
  • RakArtLehrBtl → Raketenartillerielehrbataillon
  • TerrKdo SH → Territorialkommando Schleswig-Holstein
  • UstKdo → Unterstützungskommando
  • Gesellschaft für Artilleriekunde e. V., Informationsschrift für Mitglieder 2/2010, Idar-Oberstein.
  • Helmut R. Hammerich, Dieter H. Kollmer, Michael Poppe, Martin Rink, Rudolf Schlaffer: Das Heer 1950 bis 1970. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2006, ISBN 3-486-57974-6.
  • Hans Joachim Krug: 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr. 1982, ISBN 3-7909-0184-9.
  • Hans-Jürgen Schraut: Die Streitkräftestruktur der Bundeswehr 1956–1990. Eine Dokumentation im Rahmen des Nuclear History Programm. Ebenhausen 1993.
  • Herbert Seifert, Bundesministerium der Verteidigung, Führungsstab des Heeres I 5: Die Strukturen des Heeres. Bonn 2000.
  1. Die 3. Panzergrenadierdivision der Bundeswehr auf www.relikte.com. Manfred Tegge, abgerufen am 3. April 2011.
  2. Martin Rink: Strukturen brausen um die Wette. In: Michael Poppe (Hrsg.): Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation und Aufstellung (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland).Band3. Oldenbourg Verlag, 2006, ISBN 3-486-57974-6,S.460.
  3. Soldaten als potentielle Sexualpartner. In: Der Spiegel.Nr.3, 1984,S.23 (online16. Januar 1984). Zitat: „Sämtliche Panzerartilleriebataillone bei der Bundeswehr sind nummeriert und haben als Schlußziffer eine Fünf. Nur das Bataillon 177 Hamburg-Rahlstedt, in dem Lindner Dienst tat, bekam am Ende eine Sieben.“
  4. Claus Heinrich Gattermann – „Denn bei uns steht einer für alle“ : Das Panzerartilleriebataillon 25 n.a. paperc.de, abgerufen am 13. Januar 2011.
  5. Standortdatenbank der Bundeswehr des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
  6. Liste der Artilleriebataillone auf www.panzer-modell.de. Thomas Hartwig, abgerufen am 2. April 2011.
  7. Geschichte des Panzerartilleriebataillons 75. Traditionsgemeinschaft PzArtBtl 75, abgerufen am 22. August 2014.
  8. Chronik des Panzerartilleriebataillons 165. Panzergrenadierbrigade16.de, abgerufen am 25. Oktober 2010.
  9. Major von Papenheim: Auflösungsappel des PzArtBtl 165. (Video) Ende der Fahnenstange. (Nicht mehr online verfügbar.) 27. April 1993, archiviert vomOriginal am27. Juli 2011; abgerufen am 25. Oktober 2010. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/video.google.com
  10. Chronik des Panzerartilleriebataillons 177. Panzergrenadierbrigade17.de, abgerufen am 2. April 2011.
  11. Panzerartilleriebataillon 205. Artillerie-Gesellschaft Augustdorf, abgerufen am 2. April 2011.
  12. Hans Joachim Krug (Hrsg.): 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr. Die Geschichte einer Truppengattung. Friedberg 1982.
  13. O. W. Dragoner (Hrsg.): Die Bundeswehr 1989: Organisation und Ausrüstung der Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges. 4. Auflage. 2.2 und 2.1, Februar 2012,S.159.
  14. HptFw Guido Averhage: 10 Jahre deutsch-französischer Standort Immendingen. Hrsg.: Lothar Fölbach Medienservice. München 2005,S.29.
  15. Gesellschaft für artilleriekunde e.V. Artillerie der Bundeswehr 1980–2009, S. 64, 2010
  16. Auflösung des Raketenartilleriebataillons 112
  17. Jürgen Schlesier: Auflösungsappell beim Raketenartilleriebataillon 132 in Sondershausen. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 8. April 2013, abgerufen am 29. April 2013.
  18. Auflösung des Raketenartilleriebataillons 132
  19. Marcus Schöler: Abschide im Fackelschein. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 29. Mai 2013, abgerufen am 15. Juli 2013.
Liste der Verbände nach Truppengattungen im deutschen Heer

Kampftruppen:
Panzertruppen: Panzertruppe, Panzergrenadiere | Infanterie: Fallschirmjäger (siehe auch Luftlandetruppen), Gebirgsjäger, Jäger (siehe auch Sicherungsverbände) | Spezialkräfte

Kampfunterstützungstruppen:
Artillerietruppe | Heeresfliegertruppe | Pioniertruppe

Einsatz- und Führungsunterstützungstruppen:
Fernmeldetruppe | Heeresaufklärungstruppe | Heereslogistiktruppen | Sanitätsdienst Heer

Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr
liste, truppenteile, artillerietruppe, heeres, bundeswehr, wikimedia, liste, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, liste, artillerieverbände, einheiten, bundeswehr, diesem, artikel, oder, abschnitt, fehlen, noch, folgende, wichtige, informationen, d. Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr Wikimedia Liste Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Liste der Artillerieverbande und einheiten der Bundeswehr In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen Diese Liste befindet sich im Aufbau Weder sind alle Verbande vollstandig aufgezahlt noch alle weiteren Daten bereits eingetragen Hilf der Wikipedia indem du sie recherchierst und einfugst Die Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr enthalt alle aufgelosten aktiven und nicht aktiven Gerateeinheiten gekaderte Bataillone Verbande und Grossverbande der Artillerietruppe der Bundeswehr sowie eine kurze Ubersicht uber ihren Aufstellungszeitpunkt Stationierungsorte Unterstellung und uber ihre Auflosung oder Umbenennung Zusatzlich wurden die Verbande aufgenommen deren Kern zu bedeutenden Anteilen aus Artilleristen gebildet wurde Barettabzeichen der Artillerie des deutschen Heeres Militarische Symbole Allgemeines militarische Symbol der Artillerietruppe und Grundzeichen fur Artillerieverbande Militarisches Symbol fur einen Panzerartillerieverband Grundzeichen fur Raketenartillerieverbande Inhaltsverzeichnis 1 Einfuhrung in die Nummerierungskonventionen 2 Legende 3 Brigaden 4 Kommandos 5 Regimenter 6 Bataillone 6 1 Panzerartilleriebataillone 6 1 1 Tabelle aller aufgestellten Panzerartilleriebataillone 6 2 Feldartilleriebataillone 6 2 1 Korpsfeldartilleriebataillone 6 2 2 Divisionsfeldartilleriebataillone 6 2 3 Feldartilleriebataillone FArtBtl der Brigaden 6 3 Raketenartilleriebataillone 6 4 Artilleriebataillone 6 5 Beobachtungsbataillone 7 Batterien 7 1 Begleitbatterien 7 2 Drohnenbatterien 7 3 Topographiebatterien 7 4 Luftlandeartillerie 8 Schulen 9 Abkurzungen 10 Literatur 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseEinfuhrung in die Nummerierungskonventionen BearbeitenSeit der Heeresstruktur II bis etwa 1990 erfolgte die Nummerierung der Artillerieverbande anhand einer stringenten Nummerierungskonvention In dieser Zeit konnte man der Bezeichnung meist direkt die Unterstellung des Bataillons oder des Regiments entnehmen Bei Unterstellungswechseln Umgliederungen etc wurde die Nummer bis auf Ausnahmefalle in der Regel jeweils konsequent angepasst In dieser Zeit gilt umgekehrt aber auch dass Verbande gleicher Nummer nicht immer in derselben Traditionslinie gesehen werden konnen Nach 1990 und Eingliederung von Teilen der aufgelosten Nationalen Volksarmee und den erheblichen Umgliederungen in den Jahren nach Ende des Kalten Krieges wurde diese Anpassung oft nicht mehr vorgenommen die Verbande behielten aus Tradition oft ihre Bezeichnung Ihre Unterstellung lasst sich damit aus ihrer Nummer meist nicht mehr ableiten Gewisse Ruckschlusse ergeben sich aber in Bezug auf ihre Herkunft und Traditionslinie Im Folgenden wird die Systematik geordnet nach Grossenordnungen der Verbande vorgestellt Die nachfolgenden Uberlegungen zur Systematik der Bezeichnung bleiben aber auch fur die Zeit vor 1990 stets nur als prinzipielles Konzept zu verstehen Im Falle von Truppenversuchen in der Aufstellungs und Auflosungsphase etc sind immer wieder Abweichungen von der Regel anzutreffen Legende BearbeitenDie Legende gilt fur alle folgenden Listen LegendeAufgeloster VerbandTeilaktiver oder nichtaktiver VerbandAktiver VerbandSiehe auch AbkurzungsverzeichnisBrigaden BearbeitenAls einzige Artilleriebrigade der Bundeswehr wurde die Artilleriebrigade 100 aufgestellt Sie unterstand dem Heerestruppenkommando Ihre Nummer 100 wurde analog zu allen Nummern der damals aufgestellten Unterstutzungsbrigaden des Heerestruppenkommandos gewahlt Zur ArtBrig 100 gehorten StBttr ArtBrig 100 ArtAufklBtl 71 ArtAufklBtl 121 ArtAufklBtl 131 RakArtLehrBtl 52 RakArtBtl 55 RakArtBtl 132Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib ArtBrig 100 1 Juli 2002 ArtRgt 13 Muhlhausen Thuringen Juli 2007 umgegliedert zu ArtRgt 100Kommandos Bearbeiten Taktisches Zeichen Artilleriekommando 2 Die Artilleriekommandos waren Kommandos in Brigadestarke auf Korpsebene Jedem der drei rein deutschen Korps I II III Korps sowie dem deutsch danischen Korps LANDJUT unterstand jeweils ein von einem Artilleriekommandeur gefuhrtes Artilleriekommando als Korpstruppe Haufig werden diese Truppen als Korpsartillerie bezeichnet Ihre Bezeichnung glich dabei zuletzt der Nummer des ubergeordneten Korps Artilleriekommando 1 fur das I Korps Artilleriekommando 2 fur das II Korps usw Davor teilweise bis in die 1970er Jahre begann die Bezeichnung mit 40 und endete mit der Ziffer des Korps Die LANDJUT unterstellten Verbande wurden oft mit 600 er Nummern bezeichnet so dass hier das Artilleriekommando 600 aufgestellt wurde Zu beachten ist jedoch dass im Gegensatz zu den Artilleriekommandos der rein deutschen Korps das Artilleriekommando 600 nicht voll prasent war sondern ad hoc im Verteidigungsfall zu bilden war Die dafur benotigten Verbande waren im Frieden u a Teil des Artillerieregiments der 6 Panzergrenadierdivision Die Korpsartillerie war auch fur den Einsatz taktischer nuklearer Gefechtsfeldwaffen vorgesehen Zur Erfullung des atomaren Auftrags arbeitete jedes Kommando mit einer US Army Artillery Group zusammen Im Regelfall unterstanden den Artilleriekommandos gegen Ende des Kalten Krieges dazu folgende Truppenteile Stab Stabsbatterie ein Topographiezug ein Geophysikalischer Messzug ein Raketenartilleriebataillon Lance ein Nachschubbataillon Sonderwaffen zum Transport und zur Bewachung der nuklearen US Munition ein Sicherungsbataillon eine DrohnenbatterieBezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung ArtKdo 1 1959 ArtKdo 401 Munster 1994 aufgelost unterstand I Korps ArtKdo 2 1971 ArtKdo 402 Ulm 1994 aufgelost unterstand II Korps ArtKdo 3 1972 ArtKdo 403 Koblenz 1994 aufgelost unterstand III Korps ArtKdo 401 01 06 1957 Wesel 1959 umbenannt in ArtKdo 1 unterstand I Korps ArtKdo 402 01 07 1957 Ulm 1971 umbenannt in ArtKdo 2 unterstand II Korps ArtKdo 403 01 06 1957 Koblenz 1972 umbenannt in ArtKdo 3 unterstand III Korps Aufstellungsort Munster ArtKdo 600 Flensburg aufgelost Im Verteidigungsfall unterstanden alle Truppenteile des ArtKdo 600 LANDJUT dem Hauptquartier der Alliierten Landstreitkrafte Schleswig Holstein und Jutland Im Frieden unterstanden alle nicht aktiven Truppenteile dem TerrKdo SH aktive der 6 PzGrenDiv Regimenter BearbeitenSeit der Heeresstruktur II bis etwa 1990 folgte die Bezeichnung der Regimenter einer klaren Ordnung Jede der ursprunglich zwolf Divisionen fuhrte jeweils ein Artillerieregiment die sogenannte Divisionsartillerie Kommandiert wurden diese Regimenter jeweils von einem Divisions Artilleriefuhrer im Dienstgrad Oberst Die Bezeichnung dieser Regimenter ergab sich direkt aus der Divisionsnummer d h das Regiment der 1 Panzerdivision wurde als Artillerieregiment 1 das der 2 Panzergrenadierdivision als Artillerieregiment 2 usw bezeichnet In dieser Zahlweise fuhrte die 1 Gebirgsdivision als 8 Division des Heeres das Gebirgsartillerieregiment 8 wobei das Prafix Gebirgs typisch fur fast alle dieser Division unterstellten Verbande war Der 1 Luftlandedivision unterstand als 9 Division analog das aber erst spater aufgestellte Luftlandeartillerieregiment 9 Zu beachten ist aber dass das Luftlandeartillerieregiment 9 eine Gerateeinheit war bestehend lediglich aus dem Stab ab 1992 auch mit einer fest assignierten Batterie Im Bedarfsfall wurden von diesem Stab Artillerieverbande anderer Divisionen gefuhrt Auch die ostdeutschen Panzergrenadierdivisionen 13 und 14 erhielten jeweils ein Artillerieregiment die jedoch zunachst nicht wie ublich d h Artillerieregimenter mit den Nummern 13 14 bezeichnet wurden sondern die Namen Artillerieregiment 70 und 80 in Anlehnung an ihre Stationierung in den Wehrbereichen VII und VIII erhielten Alle Divisionsartillerieregimenter sind mittlerweile aufgelost Bemerkenswert war die Fahigkeit dieser Regimenter auch die taktischen Atomwaffen der NATO zum Einsatz zu bringen Jedem dieser Regimenter unterstanden zuletzt in der Regel folgende Bataillone ein Feldartilleriebataillon X1 ein Raketenartilleriebataillon X2 ein Beobachtungsbataillon X3 X steht dabei jeweils fur die Nummer der Division Weiteres dazu siehe Abschnitt Bataillone Als nichtaktive Gerateeinheiten wurden den nationalen Korps nichtaktive Artilleriegimenter zur besonderen Verwendung zbV sogenannte Verstarkungsartillerie aufgestellt Truppendienstlich unterstanden sie aktiven Verbanden der Artilleriekommandos Ihre Nummer begann mit der Nummer des Korps und endete mit 00 Beispiel Das Artillerieregiment 200 zbV wurde beim II Korps aufgestellt Die verbleibenden Artillerieregimenter der Bundeswehr fuhren nunmehr nur noch aus Traditionsgrunden ihre Nummer 100 bzw 345 vor denn sie entstanden aus gleichnummerierten Verbanden Zu beachten ist ferner das manche insbesondere die Regimenter 1 12 der hier beschriebenen Artillerieregimenter bis zur Unterstellung der Raketenartilleriebataillone als Feldartillerieregimenter bezeichnet wurden Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung ArtRgt 1 1956 FArtRgt 1 Hannover Freiherr von Fritsch Kaserne Ausserdienststellung am 30 September 2003 aufgestellt in Hamburg ArtRgt 2 1958 FArtRgt 2 Kassel Luttich Kaserne aufgestellt in Niederlahnstein Deines Bruchmuller Kaserne ArtRgt 3 1959 PzArtRgt 3 Stade Von Goeben Kaserne aufgestellt als PzArtRgt 3 in Bremen Grohn 1 ArtRgt 4 1959 FArtRgt 4 Regensburg Prinz Leopold Kaserne 1992 1956 zunachst als FArtRgt 4 aufgestellt spaterer Standort Cham ArtRgt 5 1956 PzArtRgt 5 Diez Schloss Oranienstein 1981 Fusion mit ArtLRgt 5 und Verlegung nach Idar Oberstein aufgestellt auf TrUbPl Grafenwohr 1957 1960 in Niederlahnstein Deines Bruchmuller Kaserne ArtLehrRgt 5 1956 Idar Oberstein aufgelost am 21 Marz 2003 ArtRgt 6 1958 FArtRgt 6 Kellinghusen Liliencron Kaserne aufgestellt in Flensburg Briesen Kaserne ArtRgt 7 1960 Dulmen St Barbara Kaserne bis 1966 Ahlen Westfalen Kaserne 12 Oktober 2002 ausser Dienst gestellt danach noch Gerateeinheit in Dusseldorf GebArtRgt 8 1957 Landsberg GFM von Leeb Kaserne 1992 bis 1963 in Mittenwald Luttensee Kaserne LLArtRgt 9 Art Rgt 200 u 300 April 1986 Philippsburg Salm Kaserne Dez 1991 ausser Dienst Bis 1 April 1990 nur Stab ohne fest assignierte Truppenteile GerE Erst 1 April 1990 Aufstellung aktives LLArtBttr 9 ArtRgt 10 1960 Pfullendorf 25 09 1991 in JgRgt 10 umgewandelt ArtRgt 11 1959 Oldenburg Donnerschwee Kaserne 1994 aufgelost im Zusammenhang mit Ausserdienststellung der 11 Panzergrenadierdivision ArtRgt 12 1963 Tauberbischofsheim Kurmainz Kaserne ArtRgt 13 Juli 1994 ArtRgt 70 Muhlhausen Thuringen Rosenhof Kaserne 1 August 2002 aufgelost ArtRgt 14 1994 ArtRgt 80 Eggesin Karpin Artillerie Kaserne 2003 aufgelost ArtRgt 70 Sept 1991 Muhlhausen Thuringen Rosenhof Kaserne Juli 1994 Umbenennung in ArtRgt 13 Bezeichnung wegen ust WBK VII ArtRgt 80 1991 Eggesin Karpin Artilleriekaserne 1994 Umbenennung in ArtRgt 14 Bezeichnung wegen ust WBK VIII ArtRgt 100 Juli 2007 ArtBrig 100 Muhlhausen Thuringen aufgelost am 30 Juni 2014 unterstellt 1 PzDiv Hinweis nicht vormals ArtRgt 100 ArtKdo 1 ArtRgt 100 1968 Unna MobStp Massen 1986 aufgelost Gerateeinheit Sogenannte Verstarkungsartillerie FArtRgt 200 1968 Philippsburg Salm Kaserne MobStp Mai 1986 Umgliederung in LLArtRgt 9 Gerateeinheit zbV sog Verstarkungsartillerie Im Frieden bis zu einer Mobilmachung dem FArtBtl 210 unterstehend ArtRgt 300 1968 Ulm Bleidorn Kaserne 1986 aufgelost Teile an LLArtRgt 9 Gerateeinheit sog Verstarkungsartillerie ArtLehrRgt 345 Jan 2008 PzArtLehrBtl 345 Kusel zum 1 Januar 2014 umgegliedert zum ArtLehrBtl 345 unterstellt der HeerestruppenbrigadeBataillone BearbeitenSeit Grundung der Bundeswehr wurden grundsatzlich mehrere Typen Bataillone der Artillerietruppe aufgestellt und auch entsprechend bezeichnet Dies sind die Panzerartilleriebataillone Feldartilleriebataillone Raketenartilleriebataillone Artilleriebataillone die Beobachtungsbataillone und Beobachtungsartilleriebataillone Ihre Bezeichnung lehnte sich ursprunglich jeweils an ihr Hauptwaffensystem bzw ihre Hauptaufgabe an Panzerartilleriebataillone Rohrartillerie auf gepanzerten Selbstfahrlafetten normalerweise als Panzerhaubitze in anderen Armeen auch mit Artilleriekanone Feldartilleriebataillone Rohrartillerie gezogen oder auf ungepanzerter neu auch auf geschutzter Selbstfahrlafette je nach Flugbahn als Feld haubitze oder Feldkanone bezeichnet Raketenartilleriebataillone Im Gegensatz zur Rohrartillerie werden keine Geschosse aus Rohren abgefeuert sondern ausschliesslich selbstangetriebene Raketen vom Waffentrager gestartet Das Gesamtsystem wird als Raketenwerfer bezeichnet Beobachtungsbataillone In diesen Bataillonen wurde die aufklarende Artillerie zusammengefasst die u a mittels technischer Systeme feindliche Artilleriestellungen oder Ziele und eigene Granateneinschlage ortet Vermessungsaufgaben wahrnimmt und Wetterdaten auswertet Drohnen ermoglichen heute die optische Aufklarung bis weit hinter die vorderste Verteidigungslinie auch ohne den Einsatz vorgeschobener Beobachter Beobachtungsartilleriebataillone Neben der aufklarenden Artillerie enthielten diese Bataillone etwa zur Halfte auch schiessende Einheiten wohingegen normale Feld oder Panzerartilleriebataillone diese aufklarenden Anteile hochstens in geringem Ausmasse aufwiesen Daruber hinaus wurden Artilleriebataillone ohne Zusatz Feld Panzer Beobachtungs usw aufgestellt In den meisten Fallen deutet ihr allgemein gehaltener Name darauf hin dass die Bataillone sowohl Raketen als auch Panzerartillerieanteile aufwiesen die Verbande waren also sogenannte gemischte Verbande Manche dieser Verbande waren aber auch Artillerieverbande mit Sonderbewaffnung oder Sondergliederung z B die Artillerieverbande der Luftlande und Gebirgstruppen Im Folgenden werden diese Typen jeweils in einem eigenen Unterkapitel betrachtet Panzerartilleriebataillone Bearbeiten Die Panzerhaubitze M109 hier der niederlandischen Streitkrafte wurde lange in den Panzerartilleriebataillonen der Bundeswehr eingesetzt Nachfolger der Panzerhaubitze M109 ist die Panzerhaubitze 2000 Die Nummer der Bataillone der Panzerartillerie lehnte sich ursprunglich an die Bezeichnung der ihnen jeweils ubergeordneten Brigade an Ihre Nummer begann jeweils mit der Nummer der ubergeordneten Brigade an die in der Regel eine 5 angehangt wurde d h die Panzerartilleriebataillone der Brigaden 1 9 hatten eine zweistellige alle anderen eine dreistellige Nummer Beispiel das Panzerartilleriebataillon 215 war das Panzerartilleriebataillon der Panzerbrigade 21 Die Panzerartilleriebataillone mit den Anfangsnummern 1 42 sind demzufolge die Panzerartilleriebataillone der 42 Brigaden des Feldheeres Die Heimatschutzbrigade 56 siehe dazu auch Liste der Jagerverbande der Bundeswehr glich in ihrer Gliederung einer Panzerbrigade und fuhrte folgerichtig ein Panzerartilleriebataillon 565 statt eines Feldartilleriebataillons Da aber nur Panzer und Panzergrenadierbrigaden sowie relativ kurz auch die Gebirgsjagerbrigade 23 ein Panzerartilleriebataillon erhielten wurden Panzerartilleriebataillone mit den Anfangsziffern 25 26 und 27 nicht aufgestellt da diese Luftlandebrigaden waren Nach Aufstellung der noch regelmassig bezeichneten Bataillone der ostdeutschen Brigaden anderte sich die Nummerierungssystematik des Heeres drastisch Bei Unterstellungswechseln oder Umgliederungen wurde die Bezeichnung nicht mehr verandert sondern aus Tradition beibehalten so dass heute kein einheitliches Schema mehr erkennbar ist und die Bataillonsnummer meist kein Hinweis mehr auf die Unterstellungsverhaltnisse gibt Abweichend von dieser Einschrankung und den oben aufgezeigten allgemeinen Regeln gab es einige grossere Ausnahmen fur die Bezeichnung der Panzerartilleriebataillone Das Panzerartilleriebataillon der Panzergrenadierbrigade 17 erhielt 1959 als einziges statt der Endziffer 5 175 die Endziffer 7 177 Hintergrund war die Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Personen mannlichen Geschlechts durch 175 StGB was dazu fuhrte dass Homosexuelle umgangssprachlich als 175er bezeichnet wurden und man meinte diese Bataillonsnummer somit nicht vergeben zu konnen 2 3 Das Panzerartillerielehrbataillon 310 war Lehrtruppenteil der Artillerieschule Seine Aufstellung war dem Umstand geschuldet dass die Artillerieschule uber kein Panzerartilleriebataillon einer Brigade in ihrer Nahe verfugen konnte so dass Teile des Feldartilleriebataillons 310 mit Panzerhaubitzen ausgerustet wurde und als Panzerartillerielehrbataillon 310 ausgegliedert wurden Da sich sein truppendienstliches Unterstellungsverhaltnis nicht anderte weiterhin Korpsartillerie III Korps siehe unten wurde seine Nummer beibehalten Das Panzerartilleriebataillon 515 entstand 1993 aus dem der Heimatschutzbrigade 51 zugeordneten Feldartilleriebataillon 515 und dem Panzerartilleriebataillon 185 Aus Tradition blieb die Bezeichnung erhalten Das Panzerartilleriebataillon 2 ist 1996 aus dem Panzerartilleriebataillon 395 dem Panzerartilleriebataillon 65 und dem in Hessisch Lichtenau stationierten Panzeraufklarungsbataillon 2 siehe dazu auch Liste der Panzeraufklarungsverbande der Bundeswehr entstanden In Tradition und Verbundenheit zum ehemaligen Panzeraufklarungsbataillon 2 erhielt das Panzerartilleriebataillon statt der eigentlich vorgesehenen Bezeichnung Panzerartilleriebataillon 395 die bisher fur Panzerartilleriebataillone vollig untypische Bezeichnung Panzerartilleriebataillon 2 Lehrtruppenteile der Artillerieschule und oder der Panzerlehrbrigade erhielten die Bezeichnung Panzerartillerielehrbataillon Sie behielten aber in der Regel ihre gewohnliche Nummer nach obigem Muster Die Panzerartilleriebataillone der 1 Gebirgsdivision erhielten teilweise bzw zeitweise das Prafix Gebirgs Die Panzerartilleriebataillone 165 und 185 haben einen Gedenkstein im Ehrenhain der schleswig holsteinischen Artillerie in Kellinghusen Gedenksteine fur Panzerartilleriebataillone 165 Kellinghusen 185 Kellinghusen 405 Parchim Tabelle aller aufgestellten Panzerartilleriebataillone Bearbeiten Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkungen PzArtBtl 2 1996 Hessisch Lichtenau 2006 aufgelost hervorgegangen aus PzArtBtl 395 PzArtBtl 15 1959 Stadtoldendorf Yorck Kaserne 2004 inaktiv gestellt 2008 aufgelost Panzergrenadierbrigade 1 PzArtBtl 25 1956 Gluckstadt Marine Infanterie Kaserne spater Leutnant Muller Kaserne Braunschweig 1992 aufgelost Als nicht aktiver n a Truppenteil am 31 Januar 1998 erneut aufgestellt und zum 30 Juli 2008 aufgelost 4 Wahrend dieser Zeit 1998 2008 dem PzArtBtl 375 Frankenberg Sa Wettiner Kaserne unterstellt Erstes Panzerartilleriebataillon der Bundeswehr PzArtBtl 35 alt 1 7 1962 Dedelstorf Richthofen Kaserne 30 9 1981 umbenannt in PzArtBtl 335 PzArtBtl 35 neu 1 10 1981 PzArtBtl 335 Neustadt am Rubenberge Wilhelmstein Kaserne 30 9 1994 aufgelost PzArtBtl 45 1975 FArtBtl 45 Gottingen Zieten Kaserne Marz 1993 aufgelost BeobPzArtLehrBtl 51 Idar Oberstein 31 Marz 2003 aufgelost 5 PzArtBtl 55 Marz 1959 FArtBtl 55 6 Homberg Efze Dornbergkaserne Umgegliedert zu RakArtLehrBtl 55 11 November 2005 aufgelost Panzergrenadierbrigade 5 PzArtBtl 65 Bad Arolsen Prinz Eugen Kaserne 1997 aufgelost Panzerbrigade 14 PzArtBtl 75 1959 FArtBtl 75 Hamburg Fischbek bis 1961 Achim bis 1963 Seedorf aufgelost 1992 7 PzArtBtl 85 1959 Luneburg Scharnhorst Kaserne 2002 5 aufgelost PzArtLehrBtl 95 2 Dez 1958 Munster 30 September 2002 aufgelost Lehrtruppenteil PzArtBtl 105 1972 FArtBtl 105 Weiden 1992 aufgelost 5 PzArtBtl 115 1959 FArtBtl 115 Neunburg vorm Wald Pfalzgraf Johann Kaserne 30 Juni 2007 aufgelost in Roding aufgestellt zuletzt Panzerbrigade 12 PzArtBtl 125 1963 Bayreuth 31 Marz 1993 aufgelost PzArtBtl 135 1959 6 Wetzlar Spilburg Kaserne aufgelost Marz 1993 6 PzArtBtl 145 1959 Stadtallendorf Herrenwald Kaserne 31 Marz 1993 5 PzArtBtl 155 1959 Lahnstein 1991 5 PzArtBtl 165 8 1962 FArtBtl 165 Wentorf Auflosung am 30 September 1993 9 PzArtBtl 177 1 Juli 1959 Hamburg Rahlstedt Boehn Kaserne Am 12 Marz 1993 aufgelost 10 Fortlaufende Nummerierung wurde unterbrochen um keine Verbindung zu 175 herzustellen PzArtBtl 185 1959 5 Boostedt Rantzau Kaserne 1993 PzArtBtl 515 Panzerbrigade 18 PzArtBtl 195 Marz 1959 FArtBtl 195 6 Munster Handorf Lutzow Kaserne 6 aufgelost 1993 6 Panzergrenadierbrigade 19 PzArtBtl 205 1 Oktober 1975 11 Dulmen ab 2002 nicht aktiv 2008 aufgelost 5 PzArtBtl 215 1958 I Btl ArtRgt 7 Augustdorf 2015 aufgelost PzBrig 21 GebPzArtBtl 225 April 1962 GebArtBtl 225 Fussen Allgau Kaserne 2007 Umgliederung in GebAufklBtl 230 GebPzArtBtl 235 April 1977 Bad Reichenhall Marz 1993 Auflosung des Gebirgsartilleriebataillons 235 Jan 1981 Umgliederung in GebArtBtl 235 GebPzArtBtl 245 1 Oktober 1956 Landshut Schoch Kaserne 30 September 1994 mit der PzBrig 24 Niederbayern aufgelost PzArtBtl 285 1976 Munsingen 2004 aufgelost PzArtBtl 295 1 Oktober 1966 Immendingen 18 Marz 1993 Fusion mit FArtBtl 555 und Umbenennung in FArtBtl 295 Oberfeldwebel Schreiber Kaserne hiess bis 27 Mai 1957 Neue Kaserne ging aus FArtBtl 295 hervor PzArtBtl 295 1 Juli 2001 Nauaufstellung Immendingen 9 August 2006 Umbenennung in ArtBtl 295 Oberfeldwebel Schreiber Kaserne ging aus FArtBtl 295 hervor PzArtBtl 305 Januar 1962 6 Donauworth 6 aufgelost 1994 6 PzArtLehrBtl 310 1967 Teile FArtBtl 310 Kusel 1980 Umbenennung in Panzerartillerielehrbataillon 345 im Frieden LehrTrTeil ArtSchule im V Fall weiterhin ArtKdo 3 Anmerkung eingeschriebene Nummer im internen Verbandsabzeichen eigtl 310 PzArtBtl 315 1967 Wildeshausen 1993 aufgelost PzArtBtl 325 1971 FArtBtl 325 Schwanewede Lutzow Kaserne 2001 umbenannt in PzArtLehrBtl 325 PzArtLehrBtl 325 2001 PzArtBtl 325 Munster Hindenburg Kaserne bis 2006 Schwanewede Lutzow Kaserne zum 1 Juli 2015 umgegliedert zum ArtLehrBtl 325 Lehrtruppenteil wurde in ArtLehrBtl 325 umbenannt umgegliedert und der 1 Panzerdivision direkt unterstellt PzArtBtl 335 alt 1 10 1958 III ArtRgt 7 Neustadt am Rubenberge Wilhelmstein Kaserne 30 9 1981 Umbenennung in PzArtBtl 35 bis 23 Juni 1965 in Lingen Scharnhorst Kaserne stationiert im Rahmen der Heeresstruktur 4 im Jahr 1981 Umbenennung in PzArtBtl 35 und Unterstellungswechsel zur Panzerbrigade 3 Das bisherige PzArtBtl 35 wurde stattdessen der Panzerbrigade 33 unterstellt und in PzArtBtl 335 umbenannt PzArtBtl 335 neu 1 10 1981 PzArtBtl 35 Dedelstorf Richthofen Kaserne aufgelost am 25 3 1994 PzArtLehrBtl 345 1980 PzArtLehrBtl 310 Kusel 2008 umformiert in ArtLehrRgt 345 Lehr Ulm Panzerbrigade 34 PzArtBtl 355 Juli 1960 FArtBtl 355 6 Wildflecken ab 2002 Neunburg vorm Wald ab 2007 Pfreimd Ende 2008 inaktiv Panzerbrigade 35 Panzerbrigade 36 zuletzt Panzerbrigade 12 PzArtBtl 365 1958 Walldurn Nibelungenkaserne 1993 Panzerbrigade 36 PzArtBtl 375 1992 Frankenberg Sa Wettiner Kaserne 2005 aufgelost Panzergrenadierbrigade 37 PzArtBtl 385 1992 Weissenfels Sachsen Anhalt Kaserne 2002 aufgelost Panzergrenadierbrigade 38 PzArtBtl 395 Erfurt 1996 umformiert in PzArtBtl 2 Panzerbrigade 39 PzArtBtl 405 1992 Dabel 2006 aufgelost Panzergrenadierbrigade 40 PzArtBtl 415 1 April 1991 Eggesin Dezember 2002 aufgelost Panzergrenadierbrigade 41 PzArtBtl 425 1992 Lehnitz 30 Juni 2006 aufgelost Panzerbrigade 42 ab 2003 Panzergrenadierbrigade 1 PzArtBtl 515 1993 FArtBtl 515 PzArtBtl 185 Kellinghusen 10 12 2008 aufgelost Panzerbrigade 18 PzArtBtl 565 1980 12 Munchen Bayern Kaserne 1992 5 Heimatschutzbrigade 56Feldartilleriebataillone Bearbeiten Korpsfeldartilleriebataillone Bearbeiten Die Korpsartillerie der rein deutschen Korps erhielt mehrere Feldartilleriebataillone Jeweils eines dieser Bataillone war voll prasent Seine Nummer ergab sich ab der Heeresstruktur II aus der Korpsnummer Anfangsziffer und endete mit einer 10 Beispiel Das Feldartilleriebataillon 310 war die Feldartillerie des III Korps Weiterhin unterstanden den Korps eine uneinheitliche Anzahl nichtaktiver Gerateverbande Feldartilleriebataillone Ihre Bezeichnung ergab sich jeweils fortlaufend in Zehnerschritten beginnend bei der Bezeichnung des aktiven Bataillons Fur das I Korps wurden beispielsweise neben dem aktiven Feldartilleriebataillon 110 die mobilmachungsabhangigen Verbande Feldartilleriebataillon 120 130 140 aufgestellt Diese unterstanden nichtaktiven Artillerieregimentern der Korps ArtRgt 100 200 300 LANDJUT erhielt vermutlich die nicht aktiven Feldartilleriebataillone 630 und 640 uber diese Bataillone ist jedoch nur wenig bekannt Ihre Bezeichnung ergab sich massgeblich durch die Unterstellung unter das Artilleriekommando 600 Folgende dieser Bataillone wurden aufgestellt Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung FArtBtl 110 Teile RakArtBtl 72 1970 Dulmen 1986 aufgelost 1975 Abgabe Teile an PzArtBtl 205 FArtBtl 120 1968 Unna MobStp Massen 1993 GerE FArtBtl 130 1968 Unna 1982 umbenannt in FArtBtl 635 HSchBrig 66 GerE FArtBtl 140 1968 Dulmen 1971 aufgelost GerE FArtBtl 210 1962 Philippsburg Sept 1985 aufgelost FArtBtl 220 1968 Philippsburg 1981 umbenannt in FArtBtl 655 HschBrig 65 GerE FArtBtl 220 1981 FArtBtl 230 Phillipsburg 1992 93 wird zu FABtl 635 GerE FArtBtl 230 1968 Friedrichsthal 1981 umbenannt in FArtBtl 220 GerE FArtBtl 240 1968 Oftersheim 1971 aufgelost GerE FArtBtl 310 1959 Teile ArtLehrBtl bis 1965 Idar Oberstein ab 1965 Kusel aus Teile 1967 Bildung Panzerartillerielehrbataillon 310 Reste weiterhin FArtBtl 310 1986 aufgelost im Frieden LehrTrTeil ArtSchule Dieses Bataillon bestand ab 1967 parallel zum inaktiven neuen FArtBtl 310 FArtBtl 310 1965 Kusel 1986 aufgelost GerE Dieses Bataillon bestand parallel zum aktiven alten FArtBtl 310 FArtBtl 320 1 Aug 1968 Giessen 1 Apr 1983 aufgelost GerE FArtBtl 330 1 Aug 1968 Giessen 31 Marz 1986 aufgelost GerE FArtBtl 441 1958 Lingen Ems 1959 umbenannt in FArtBtl 195 unterstand KorpsArtKdo 401 FArtBtl 630 um 1970 1986 Existenz unklar GerE unterstand vermutlich im Frieden TerrKdo SH im V Fall LANDJUT FArtBtl 640 um 1970 1986 Existenz unklar GerE unterstand vermutlich im Frieden TerrKdo SH im V Fall LANDJUTDivisionsfeldartilleriebataillone Bearbeiten Eine Feldhaubitze FH155 1 der Bundeswehr Der Transport erfolgte als Anhangelast hinter einem LKW 7 to gl Feldhaubitze 203mm M110 der Feldartilleriebataillone Sie war wie spater auch die Panzerhaubitze 155mm M109 zum Verschuss taktischer US Kernwaffen geeignet Aufgestellt wurden fur jede der ursprunglich zwolf Divisionen ausser 1 Luftlandedivision dieser war nur die Luftlandeartilleriebatterie 9 unterstellt jeweils ein Feldartilleriebataillon dass jeweils dem der Division zugehorigen Artillerieregiment unterstand Die Endziffer dieser Bataillone war immer 1 Die Anfangsziffer n entsprachen der Nummer des ubergeordneten Artillerieregiments Die nach 1990 neu aufgestellten Divisionen in Ostdeutschland erhielten nicht alle ein Feldartilleriebataillon Begonnen wurde aber mit der Aufstellung eines Feldartilleriebataillons fur die zukunftige 13 Panzergrenadierdivision Unterstellt war dieses Bataillon dem Artillerieregiment 70 Benennung nach WBK VII siehe oben Da das Bataillon jedoch vor Umbenennung dieses Regiment in Artillerieregiment 13 ausser Dienst gestellt wurde gab es kein Feldartilleriebataillon 131 sondern nur das Feldartilleriebataillon 701 heute Artilleriebataillon 131 Folgende Bataillone wurden aufgestellt Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung FArtBtl 11 16 Marz 1959 I FArtRgt 1 Hannover 1993 aufgelost FArtBtl 21 19 12 1959 Umbenennung aus PzArtBtl 21 1959 1961 Fritzlar dann Schwalmstadt Treysa 30 September 1993 aufgelost FArtBtl 31 2 Juli 1956 als I PzArtRgt 3 Luneburg aufgelost FArtBtl 41 16 2 1959 I FArtRgt 4 Regensburg Nibelungenkaserne bis 1965 in Landshut 1993 aufgelost FArtLBtl 51 1956 als ArtLBtl Idar Oberstein Klotzberg Kaserne 1993 Umgliederung in BeobPzArtLBtl 51 2003 aufgelost Lehr FArtBtl 61 Marz 1959 Flensburg ab 1963 Albersdorf April 1993 Umgliederung in BeobArtBtl 61 FArtBtl 71 1959 aus Teile FArtBtl 441 Munster bis 1962 Lippstadt bis 1966 Dulmen 1993 Umbenennung in BeobArtBtl 71 GebFArtBtl 81 1970 Kempten Allgau lt aufgelost 1993 FeldArtBtl 81 FArtBtl 101 26 6 1959 Pfullendorf 1991 Umgliederung in JgBtl 101 FArtBtl 111 1 7 1956 I PzArtRgt 3 Oldenburg Hindenburg Kaserne 1994 aufgelost FArtBtl 121 1 4 1970 Tauberbischofsheim 1993 Umbenennung in BeobPzArtBtl 121 Aufstellung in Speyer als FschArtBtl 265 FArtBtl 701 Juli 1991 Muhlhausen Thuringen Marz 1992 Umbenennung in BeobArtBtl 701Feldartilleriebataillone FArtBtl der Brigaden Bearbeiten Jede Panzergrenadierbrigade des Heeres hatte in ihrer ersten Gliederung ein Artilleriebataillon mit der Endziffer 5 Bsp Brigade 11 das FArtBtl 115 Ausnahme FArtBtl 177 der Brigade 17 wegen des 175 StGB Spater wurden die FArtBtl in Panzerartilleriebataillone umgegliedert und unter Beibehaltung ihrer Nummer umbenannt Auch die spater aufgestellten Heimatschutzbrigaden Anfangsziffer 5 oder 6 siehe auch Liste der Jagerverbande der Bundeswehr erhielten je ein Artilleriebataillon Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung FArtBtl 15 FArtBtl 25 FArtBtl 45 1959 Niederlahnstein 1961 nach Arolsen verlegt wurde 1975 geteilt und bildete da die Basis fur PzArt Btl 45 spater PzArt Btl 65 FArtBtl 55 1959 FArtBtl 75 1 7 1959 Achim FArtBtl 105 30 6 1959 Weiden in der Oberpfalz 1970 in PzArtBtl 105 umbenannt FArtBtl 165 FArtBtl 177 FArtBtl 195 FArtBtl 285 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992 92 aufgelost nicht aktiv FArtBtl 295 1 Oktober 1958 Immendingen bis 15 Dezember 1958 Munsingen ab 1 Oktober 1966 PzArtBtl 295 FArtBtl 295 18 Marz 1993 Immendingen Fusionierung von PzArtBtl 295 und FArtBtl 555 zum 1 Juli 2001 Umbenennung in PzArtBtl 295 FArtBtl 315 FArtBtl 325 1 April 1961 August 2001 Umbenennung in PzArtLehrBtl 325 FArtBtl 355 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992 92 aufgelost nicht aktiv FArtBtl 515 1981 12 Kellinghusen 1993 PzArtBtl 515 FArtBtl 525 1981 12 Furstenau FArtBtl 535 1981 Euskirchen 1992 aufgelost FArtBtl 545 1980 PzArtBtl 145 Niederlahnstein Deines Bruchmuller Kaserne Im Oktober 1989 nach Philippsburg verlegt und im April 1990 aufgelost Ausgestattet mit FH 105mm 13 Teilaktiv AMF FArtBtl 555 1 Oktober 1981 Teile PzMrsKp 500 bis 1989 Boblingen dann Horb Teil aktives Btl der HschBrg 55 wurde zur aufstellund der DF Brigade am 18 12 1992 mit dem FArtBtl 295 Fusioniert 14 Formelle Auflosung 31 Marz 1993 15 FArtBtl 615 Hamburg Sulldorf nicht aktiv FArtBtl 625 nicht aktiv FArtBtl 635 1982 aus FArtBtl 130 Unna 1992 92 aufgelost nicht aktiv FArtBtl 645 nicht aktiv FArtBtl 655 nicht aktiv FArtBtl 665 1981 FArtBtl 220 Oftersheim 1992 1993 nicht aktivRaketenartilleriebataillone Bearbeiten Ursprunglich wurden folgende Raketenartilleriebataillone aufgestellt Alle 14 Artillerieregimenter siehe oben der 14 Divisionen des Feldheeres fuhrten ein Raketenartilleriebataillon mit Ausnahme des Luftlandeartillerieregiments 9 der 1 Luftlandedivision Die Anfangsziffern dieser Bataillone entsprachen der Nummer der Division gleich der des Artillerieregiments und endete stets mit einer 2 Beispiel Das Raketenartilleriebataillon 32 unterstand dem Artillerieregiment 3 der 3 Division Da die Artillerieregimenter 13 und 14 zunachst als Artillerieregimenter 70 und 80 bezeichnet wurden wurden auch ihre entsprechend unterstellten Bataillone zunachst als Raketenartilleriebataillone 702 und 802 bezeichnet Ubliche Abweichungen fur die Bataillone der Gebirgstruppe war das Prafix Gebirgs und fur Lehrtruppenteile die Bezeichnung Raketenartillerielehrbataillon Jedes der Artilleriekommandos der Korps fuhrte ein Raketenartilleriebataillon Seine Bezeichnung ergab sich aus der Anfangsziffer des ubergeordneten Artilleriekommandos und den beiden Endziffern 50 Beispiel das Raketenartilleriebataillon 650 unterstand dem Artilleriekommando 600 LANDJUT Das Artillerie Raketensystem Lance hier amerikanisches Modell wurde in den Korpsraketenartilleriebataillone eingesetzt und war mit Nukleargefechtskopfen bestuckt Vorganger waren die Sergeants Das MARS im Bild amerikanisches System erganzte das LARS das in der Bundeswehr die MGR 1 Honest John ersetzt hatte Nach den Umstrukturierungen der Bundeswehr nach 1990 wurden die Bezeichnungen teilweise aus Tradition fortgefuhrt so dass etwa ab Mitte der 1990er Jahre die Bezeichnung nicht immer auf das Unterstellungsverhaltnis schliessen lasst Ein Beispiel ist das 2003 aus dem Panzerartilleriebataillon 55 entstandene Raketenartilleriebataillon 55 das aus Tradition seine Nummer weiterfuhrte Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung RakArtLehrBtl 1 1966 ArtLehrBtl 1 Donnerberg Kaserne Eschweiler 1969 aufgelost Teile an RakArtBtl 72 RakArtBtl 12 Sept 1959 Nienburg Langendamm Clausewitz Kaserne 2005 aufgelost gehorte zum ArtRgt 1 seit 2001 gekadert alternativ RakArtBtl 22 Feb 1969 ArtBtl 22 Schwalmstadt 30 September 1992 aufgelost gehorte zum ArtRgt 2 seit 2001 gekadert ArtBtl 22 wurde 15 September 1959 in Eschweiler aufgestellt RakArtBtl 32 Jan 1963 ArtBtl 32 Dorverden Niedersachsen Kaserne Sept 1993 aufgelost gehorte zum ArtRgt 3 ArtBtl 32 wurde 1961 in Barme aufgestellt RakArtBtl 42 Hemau General von Steuben Kaserne 2003 aufgelost gehorte zum ArtRgt 4 vor Auflosung GerERakArtBtl 52 1962 RakArtBtl 140 Giessen evtl aufgelost zur Neuaufstellung des neuen RakArtBtl 52 RakArtBtl 52 Jan 1965 RakArtBtl 348 Idar Oberstein 1982 umbenannt in RakArtLehrBtl 52 RakArtLehrBtl 52 1982 RakArtBtl 52 Idar Oberstein Klotzberg Kaserne ab 1997 Hermeskeil 2007 Lehr Teile schwere Batterien MARS vor 1997 in Kusel RakArtBtl 55 2003 PzArtBtl 55 Homberg Efze Dornbergkaserne Nov 2005 aufgelost RakArtBtl 62 1961 Kellinghusen Liliencron Kaserne Aufgelost ende 2008 gehorte zum ArtRgt 6 RakArtBtl 72 1960 Warendorf bis 1956 Donnerberg Kaserne Eschweiler 1970 Abgabe Teile an FArtBtl 110 und Umbenennung in RakArtLehrBtl 72 RakArtLehrBtl 72 1970 RakArtBtl 72 amp Teile RakArtLehrBtl 1 Geilenkirchen Selfkant Kaserne 1980 Ruckgliederung RakArtBtl 72 Lehr gehorte zum ArtRgt 7 RakArtBtl 72 1980 RakArtLehrBtl 72 Wuppertal Colmar Kaserne 1993 aufgelost GebRakArtBtl 82 Landsberg am Lech Generalfeldmarschall Ritter von Leeb Kaserne gehorte zum ArtRgt 8 1993 aufgelost RakArtBtl 92 1961 Grossengstingen ab 1963 Philippsburg 1964 umbenannt in RakArtBtl 122 RakArtBtl 102 1960 Pfullendorf Generaloberst von Fritsch Kaserne zunachst Bergen Sept 1991 aufgelost gehorte zum ArtRgt 10 RakArtBtl 112 Nov 1959 Delmenhorst Barbara Kaserne Delmenhorst 31 12 1993 aufgelost 16 gehorte zum ArtRgt 11 RakArtBtl 122 1964 RakArtBtl 92 Philippsburg Salmkaserne ab 1993 Walldurn Nibelungen Kaserne dort 2002 aufgelost bis 2006 teilaktiv in Hermeskeil gehorte zum ArtRgt 12 RakArtBtl 132 Juli 1994 Sondershausen Karl Gunther Kaserne Auflosungsappell am 23 Marz 2013 17 18 Auflosung zum 31 Dezember 2013 19 unterstellt ArtRgt 100 RakArtBtl 140 1959 Giessen 1962 umbenannt in RakArtBtl 52 RakArtBtl 142 1994 Eggesin 2003 aufgelost RakArtBtl 150 Jan 1961 Donnerberg Kaserne Eschweiler ab 1962 Warendorf ab 1965 Wesel Schill Kaserne Okt 2002 aufgelost ArtKdo 1 ab 1993 ArtRgt 7 RakArtBtl 250 Okt 1961 Grossengstingen Eberhard Finckh Kaserne bis 1963 Donnerberg Kaserne Eschweiler 22 Marz 1993 aufgelost ArtKdo 2 Bezeichnung bis 1965 Artilleriebataillon 250 RakArtBtl 350 April 1961 Donnerberg Kaserne Eschweiler ab 1964 Mayen ab 1966 Montabaur Westerwald Kaserne Marz 1993 aufgelost Artilleriekommando 3 Sondermunitionslager aufgelost RakArtBtl 348 Jan 1964 ArtBtl 422 Giessen Jan 1965 umbenannt in RakArtBtl 52 1 jahriger Truppenversuch ArtBtl 422 aufgestellt 1958 RakArtBtl 650 Mai 1963 Flensburg Briesen Kaserne aufgestellt in Donnerberg Kaserne Eschweiler bis 1964 Breitenburg bis 1973 Itzehoe Sept 1993 aufgelost ArtKdo 600 im Frieden ab Jan 1973 ArtRgt 6 bis 1973 unterstellt ArtKdo I RakArtBtl 702 1 Marz 1991 Sondershausen Juli 1994 umbenannt in RakArtBtl 132 RakArtBtl 802 1991 Eggesin 1994 umbenannt in RakArtBtl 142Artilleriebataillone Bearbeiten Gemischte Verbande Rohr und Raketenartillerie oder Sonderbataillone wie leichte Artillerie z B Gebirgs und Luftlandeartilleriebataillone Oft auch Lehrbataillone z B ArtLehrBtl 1 hervorgegangen aus Artillerielehrbataillon 421 422 Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung LLArtBtl 9 Engstingen Eberhard Finckh Kaserne 15 Marz 1959 aufgelost ArtBtl 22 1959 Eschweiler Donnerberg Kaserne Lager Donnerberg 1969 aufgelost ArtBtl 131 1 Jan 2014 BeobPzArtBtl 131 Weiden Ostmark Kaserne aktiv unterstellt der 10 Panzerdivision ArtBtl 250 Engstingen Eberhard Finckh Kaserne 15 Mai 1963 aufgelost vor Auflosung in Eschweiler stationiert ArtBtl 295 9 August 2006 Stetten am kalten Markt Alb Kaserne aktiv zuvor in Immendingen stationiert 1 Oktober 2014 Neuaufstellung in Stetten am kalten Markt Verlegung der gepanzerten Fahrzeuge vom 8 bis 9 Marz 2016 dorthin Es ist der einzigste Artillerieverband des Heeres das direkt einer Brigade unterstellt ist ArtLehrBtl 325 2015 PzArtLehrBtl 325 Munster Hindenburg Kaserne aktiv 2015 durch Umbenennung und Umgliederung aus PzArtLehrBtl 325 hervorgegangen Verband der 1 Panzerdivision ArtLehrBtl 345 Jan 2014 PzArtLehrRgt 345 Idar Oberstein Klotzberg Kaserne aktiv unterstellt der 10 PanzerdivisionBeobachtungsbataillone Bearbeiten Das Artillerieortungsradar COBRA ist eines der Artillerieaufklarungssysteme der beobachtenden Artillerie der Bundeswehr Ein Gedenkstein fur das Beobachtungsartilleriebataillon 61 im Ehrenhain der schleswig holsteinischen Artillerie in Kellinghusen Zwei Gruppen Reine Beobachtungsbataillone ohne schiessende Batterien Beobachtungsartilleriebataillone enthielten auch schiessende BatterienBezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung BeobBtl 6 1970 Kellinghusen Liliencron Kaserne 31 Marz 1993 aufgelost entstanden aus RadarBttr 6 1964 und SchallmessBttr 6 1964 Umzug nach Breitenburg danach Itzehoe Umbenennung in BebBtl 63 gehorte zum ArtRgt 6 BeobBtl 13 1972 Wolfenbuttel Gneisenau Kaserne 1994 aufgelost gehorte zum ArtRgt 1 BeobBtl 23 1979 Stadtallendorf Herrenwald Kaserne 1993 aufgelost gehorte zum ArtRgt 2 BeobBtl 33 1980 Stade Von Goeben Kaserne 1986 gehorte zum ArtRgt 3 BeobBtl 43 1970 Amberg Leopold Kaserne ab 1986 gehorte zum ArtRgt 4 1986 von Regensburg nach Amberg verlegt BeobPzArtLehrBtl 51 1997 FArtBtl 51 Idar Oberstein Klotzberg Kaserne 31 Marz 2003 aufgelost BeobLehrBtl 53 1970 Idar Oberstein Klotzberg Kaserne 1993 aufgelost F BeobArtBtl 61 1993 Albersdorf Dithmarsen Kaserne 1996 aufgelost BeobBtl 63 1970 Itzehoe Hanseaten Kaserne 1993 aufgelost gehorte zum ArtRgt 6 BeobPzArtBtl 71 1995 Dulmen St Barbara Kaserne 1 Oktober 2002 aufgelost 1993 1995 BeobArtBtl 71 BeobBtl 73 1980 Dulmen St Barbara Kaserne 1990 aufgelost gehorte zum ArtRgt 7 GebBeobBtl 83 1980 Landsberg am Lech GFM von Leeb Kaserne 1993 aufgelost gehorte zum ArtRgt 8 Als GebBeobArtBtl 83 1993 als gemischter Artillerieverband Landsberg Lech Lechrain Kaserne im ArtRgt 4 mit der Zusammenfuhrung GebArtBtl 81 und GebBeobBtl 83 neu aufgestellt 1996 deaktiviert und ab 1997 als GebBeobPzArtBtl 83 in Hemau als teilaktives Btl wiederaufgestellt 2003 Umzug nach Tauberbischofsheim als ArtAufklBtl 83 teilaktiv 2007 aufgelost BeobBtl 103 April 1980 BeobBttr 10 Pfullendorf Generaloberst von Fritsch Kaserne 1991 in JgRgt 10 aufgegangen gehorte zum ArtRgt 10 BeobBtl 113 1980 Delmenhorst Feldwebel Lilienthal Kaserne Barbara Kaserne 2002 aufgelost dann BeobArtBtl 113 ta gehorte zum ArtRgt 11 BeobPzArtBtl 121 1970 FArtBtl 121 Tauberbischofsheim Kurmainz Kaserne 2003 aufgelost umgegliedert in ArtAufklBtl 121 bis 1992 FArtBtl 121 BeobBtl 123 1980 BeobBtl 12 Tauberbischofsheim Kurmainz Kaserne 30 Marz 1993 gehorte zum ArtRgt 12 BeobPzArtBtl 131 1991 FArtBtl 701 Muhlhausen Thuringen Gormar Kaserne umgegliedert in ArtBtl 131 1992 1994 BeobArtBtl 701 1994 2002 BeobArtBtl 131 2002 2008 ArtAufklBtl 131 BeobBtl 170 1962 Wuppertal Diedenhofen Kaserne 1966 aufgelost in Munsingen aufgestellt BeobBtl 270 1958 Engstingen Eberhard Finckh Kaserne 30 April 1966 aufgelost BeobBtl 370 1957 Idar Oberstein Klotzberg Kaserne 1966 aufgelost BeobArtBtl 701 1991 FArtBtl 701 Muhlhausen Gormar Kaserne 1994 in BeobArtBtl 131 umbenannt BeobBtl 801 Eggesin Karpin Artillerie KaserneBatterien BearbeitenIn der Artillerietruppe gab es unterhalb der Grossenordnung Verband ausserdem einige mehr oder weniger selbststandige Batterien die hier aber nicht in aller Ausfuhrlichkeit aufgezahlt werden konnen Eine Begleitbatterie entspricht einer Kompanie Die haufigsten Batterietypen werden im Folgenden kurz umrissen Begleitbatterien Bearbeiten Gliederung Unterstutzungskommandos 5 Das taktische Zeichen fur die Begleitbatterie entsprach einer Mischung aus dem taktischen Zeichen der Rohrartillerie Punkt und dem Andreaskreuz der Infanterie Als Sicherungseinheiten innerhalb der Divisionsartillerie wurden Sicherungsbatterien aufgestellt Einsatzauftrag war die mobile und stationare Sicherung der US Sondermunitionsbestande die fur die jeweilige deutsche Heeresdivision eingeplant waren Aufgestellt wurden die Begleitbatterien 1 2 3 4 7 10 11 und 12 sowie die Gebirgsbegleitbatterie 8 Die 1 Luftlandedivision als neunte der Divisionen besass nur zeitweilig das Artilleriebataillon 9 spater LL Artilleriebatterie 9 ohne Begleitbatterie Die Bezeichnungen entsprachen damit der Nummer der ubergeordneten Division Entsprechend ihrem Auftrag gehorten die Sicherungsbatterien zur Artillerietruppe Ihre Ausbildung war allerdings deutlich infanteristisch gepragt Eine Begleitbatterie entsprach rein formal einer Kompanie ihre tatsachliche Personalstarke lag jedoch eher bei einem schwachen Bataillon Die vier Begleitzuge hatten jeweils etwa eine Personalstarke von 70 85 Mann Zusatzlich waren umfangreiche Krafte in der Batteriefuhrungsgruppe wie eigene Schirrmeisterei Rohrwaffeninstandsetzung fur FK 20 ABC Abwehr und Sanitats Trupp zusammengefasst Die in einigen der sechs Unterstutzungskommandos WHNS zur Sicherung US amerikanischer Nuklearmunition und der entsprechenden Artillerieeinheiten ausgeplanten Batterien gehorten ebenfalls zur Artillerietruppe Ihre Nummern waren vierstellig Aufgestellt wurden die Begleitbatterien 4301 4302 Unterstutzungskommando 3 4402 UstKdo 4 4501 4502 UstKdo 5 4801 4802 und 4803 UstKdo 5 Die Bewachung der Sonderwaffen auf Ebene der Korps wurde durch vier teilaktive Sicherungsbataillone ubernommen siehe dazu Liste der Sicherungsverbande der Bundeswehr Bezeichnung Aufstellung aus Garnison Verbleib Bemerkung Artillerie Begleitbatterie 1 4 RakArtBtl 12 Liebenau Niedersachsen Artillerie Begleitbatterie 2 4 RakArtBtl 22 Schwalmstadt Artillerie Begleitbatterie 3 4 RakArtBtl 32 Dorverden Niedersachsenkaserne aufgelost am 30 Juni 1993 Artillerie Begleitbatterie 4 4 RakArtBtl 42 Hemau Raketen Artillerie Begleitbatterie 4 4 RakArtBtl 150 Wesel Artillerie Begleitbatterie 5 4 RakArtBtl 52 Giessen Steubenkaserne aufgelost am 31 Marz 1993 Artillerie Begleitbatterie 6 4 RakArtBtl 62 Kellinghusen Artillerie Begleitbatterie 7 4 RakArtBtl 72 Dulmen St Barbara Kaserne aufgelost am 30 September 1992 Gebirgs Artillerie Begleitbatterie 8 4 GebRakArtBtl 82 Landsberg am Lech Artillerie Begleitbatterie 10 4 RakArtBtl 102 Pfullendorf Generaloberst von Fritsch Kaserne 1991 in JgRgt 10 aufgegangen Artillerie Begleitbatterie 11 4 RakArtBtl 112 Delmenhorst Artillerie Begleitbatterie 12 4 RakArtBtl 122 Philippsburg Artillerie Begleitbatterie 4301 4 RakArtBtl 122 Hasbergen MobStp Gaste Artillerie Begleitbatterie 4401 4 RakArtBtl 122 Giessen Berg Kaserne MobStpDrohnenbatterien Bearbeiten Zeitweise gab es auch einige selbstandige Drohnenbatterien die spater aber auch organischer Teil der Artillerie oder Beobachtungsbataillone waren Teilweise gingen diese Einheiten in der Heeresaufklarungstruppe auf Die Drohnenbatterie 14 war in der Barbara Kaserne in Delmenhorst stationiert und ab 14 Juni 1994 dem ArtRgt14 unterstellt Die Drohnenbatterie 100 war in der Freiherr vom Stein Kaserne in Coesfeld stationiert und dem I Korps zugeordnet Die Drohnenbatterie 200 war in Munchen in der Furst Wrede Kaserne stationiert Die Drohnenlehrbatterie 300 war an der Artillerieschule Idar Oberstein stationiert und dem ArtLehrRgt 5 unterstellt Bezeichnung Aufstellung aus Garnison Verbleib Bemerkung Drohnenbatterie 1 4 BeobBtl 113 Delmenhorst Barbara Kaserne Wurde 2003 als 3 ArtAufklBtl 113 umgegliedert und organisatorisch dem ArtAufklBtl 71 unterstellt Drohnenbatterie 4 Regensburg Drohnenbatterie 6 Boostedt Drohnenbatterie 10 4 BeobBtl 103 Sigmaringen 1991 mit Umwandlung ArtRgt 10 in JgRgt 10 aufgegangen Kaderaufstellung in Pfullendorf Drohnenbatterie 12 4 BeobBtl 123 Hardheim eingegliedert Wurde 2003 als 3 Batterie in das ArtAufklBtl 121 eingegliedert Drohnenbatterie 13 Stadtallendorf 1 Januar 2003 eingegliedert Wurde als 3 Batterie in das ArtAufklBtl 131 eingegliedert Drohnenbatterie 14 4 BeobBtl 33 Delmenhorst Barbara Kaserne wurde zum 1 Marz 1997 dem ArtReg 1 unterstellt und gekadert Auflosung am 31 Marz 2000 Drohnenbatterie 100 Coesfeld 2002 eingegliedert Wurde 2003 als 3 Batterie in das ArtAufklBtl 71 eingegliedert Drohnenbatterie 200 Munchen Drohnenlehrbatterie 300 Idar Oberstein Wurde 2003 als 3 GebArtAufklBtl83 umgegliedert und organisatorisch dem ArtAufklBtl 121 unterstellt Drohnenbatterie 410 nicht aktiv Topographiebatterien Bearbeiten Die Topographietruppen des Heeres waren zunachst organischer Teil der Artillerietruppe und bildeten innerhalb dieser teil und zeitweise eigene selbststandige Batterien bevor sie spater komplett aus der Artillerie herausgelost und die entsprechenden Einheiten aufgelost wurden Sie sind mittlerweile im streitkraftegemeinsamen Geoinformationswesen der Bundeswehr aufgegangen Siehe auch Liste der Truppenteile der Topographietruppe des Heeres der Bundeswehr Luftlandeartillerie Bearbeiten Luftlandeartilleriebataillon 9 Fallschirmartilleriebataillon 255 1958 bis 1959 Kdr Oberstleutnant Hans Werner Voss 1959 bis 1961 Oberstleutnant Egon Peller von Ehrenberg Fallschirmartilleriebataillon 265 1959 bis 1963 Major Wilhelm Konert Eberhard Finckh Kaserne dem teilaktiven Luftlandeartillerieregiment 9 unterstand als einzige Einheit die Luftlandeartilleriebatterie 9 in Philippsburg Ausgestattet war die Batterie mit der 105 mm Gebirgshaubitze Modell 56 nach Auflosung der Einheit 1996 ging deren Aufgabe im Rahmen der Allied Command Europe Mobile Forces an die 2 Batterie des RakArtBtl 122 uber welche mit dem Leichten Artillerieraketensystem LARS ausgestattet war Bezeichnung Aufstellung aus Garnison Verbleib Bemerkung Luftlandeartilleriebatterie 9 Luftlandeartillerieregiment 9 Philippsburg 1996 aufgelost Teil der Allied Command Europe Mobile ForcesSchulen BearbeitenFolgende Schulen waren fur die Artillerietruppe zustandig Bezeichnung Aufstellung aus Standort Verbleib Bemerkung Artillerieschule 1 Apr 1957 Idar Oberstein Artillerieschule bis 22 Dez 2014 Rilchenberg Kaserne 2015 Umbenennung und Umgliederung in AusbBer STF IndirF 2015 bis 31 Marz 2021 unter der Bezeichnung Ausbildungsbereich Streitkraftegemeinsame Taktische Feuerunterstutzung Indirektes Feuer Ausbildungsbereich Streitkraftegemeinsame Taktische Feuerunterstutzung Indirektes Feuer 1 Juni 2015 Artillerieschule Artillerieschule Zum 1 April 2021 Ruckbenennung in Artillerieschule Raketenschule des Heeres 1 Okt 1964 Lehrgruppe D der Artillerieschule in Koln Longerich Eschweiler Donnerberg Kaserne 7 Jul 1969 Verlegung nach Geilenkirchen Selfkant Kaserne 1 Jan 1973 Umbenennung in Raketenschule der Artillerie Raketenschule der Artillerie 1 Jan 1973 Raketenschule des Heeres Geilenkirchen Selfkant Kaserne 1 Okt 1981 Eingliederung in Artillerieschule als Lehrgruppe BAbkurzungen BearbeitenArtBtl Artilleriebataillon ArtBrig Artilleriebrigade ArtKdo Artilleriekommando ArtLehrRgt Artillerielehrregiment ArtRgt Artillerieregiment FArtBtl Feldartilleriebataillon FschArtBtl Fallschirmartilleriebataillon GebArtRgt Gebirgsartillerieregiment GebRakArtBtl Gebirgsraketenartilleriebataillon LANDJUT Hauptquartier der Alliierten Landstreitkrafte Schleswig Holstein und Jutland LLArtBtl Luftlandeartilleriebataillon LLArtRgt Luftlandeartillerieregiment NATO North Atlantic Treaty Organization PzArtBtl Panzerartilleriebataillon PzArtLehrBtl Panzerartillerielehrbataillon PzBrig Panzerbrigade PzDiv Panzerdivision PzGrenDiv Panzergrenadierdivision PzLehrBrig Panzerlehrbrigade RakArtBtl Raketenartilleriebataillon RakArtLehrBtl Raketenartillerielehrbataillon TerrKdo SH Territorialkommando Schleswig Holstein UstKdo UnterstutzungskommandoLiteratur BearbeitenGesellschaft fur Artilleriekunde e V Informationsschrift fur Mitglieder 2 2010 Idar Oberstein Helmut R Hammerich Dieter H Kollmer Michael Poppe Martin Rink Rudolf Schlaffer Das Heer 1950 bis 1970 Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2006 ISBN 3 486 57974 6 Hans Joachim Krug 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr 1982 ISBN 3 7909 0184 9 Hans Jurgen Schraut Die Streitkraftestruktur der Bundeswehr 1956 1990 Eine Dokumentation im Rahmen des Nuclear History Programm Ebenhausen 1993 Herbert Seifert Bundesministerium der Verteidigung Fuhrungsstab des Heeres I 5 Die Strukturen des Heeres Bonn 2000 Weblinks Bearbeiten2 Raketenartilleriebataillon 12 2 RakArtBtl 12 Homepage des ehemaligen RakArtBtl12 aus Nienburg Langendamm Homepage mit Infos und Fotos der ehemaligen Begleitbatterie 1 5 RakArtBtl12 aus Nienburg Liebenau Mainsche Bundesarchiv Formation der Artillerie Standortdatenbank der Bundeswehr betrieben vom Militargeschichtlichen Forschungsamt Panzer Modell de Artilleriebataillone Cold War de Artilleriesysteme im Kalten Krieg Peterhall de Raketenartillerie der Bundeswehr Walter Elkins Hrsg U S Army in Germany 59th Ordnance Brigade Page 3 Details on German Army Nuclear Artillery Units bw duelmen de Hrsg Jurgen Dreifke Corps artillery in the German Army 1957 1994 PDF Datei 165 kB http www schwaelmer artillerie de fartbtl geschichte htm Traditionskreis RakArtBtl 32 BeglBttr 3 e V Chronik der Artillerie Einheiten am Standort Delmenhorst Traditionsverband Artillerieregiment 10 http tradi ar10 de Freundeskreis Aufklarende Artilleristen Stadtallendorf https beobachter23 de Einzelnachweise Bearbeiten Die 3 Panzergrenadierdivision der Bundeswehr auf www relikte com Manfred Tegge abgerufen am 3 April 2011 Martin Rink Strukturen brausen um die Wette In Michael Poppe Hrsg Das Heer 1950 bis 1970 Konzeption Organisation und Aufstellung Sicherheitspolitik und Streitkrafte der Bundesrepublik Deutschland Band 3 Oldenbourg Verlag 2006 ISBN 3 486 57974 6 S 460 Soldaten als potentielle Sexualpartner In Der Spiegel Nr 3 1984 S 23 online 16 Januar 1984 Zitat Samtliche Panzerartilleriebataillone bei der Bundeswehr sind nummeriert und haben als Schlussziffer eine Funf Nur das Bataillon 177 Hamburg Rahlstedt in dem Lindner Dienst tat bekam am Ende eine Sieben Claus Heinrich Gattermann Denn bei uns steht einer fur alle Das Panzerartilleriebataillon 25 n a paperc de abgerufen am 13 Januar 2011 a b c d e f g h Standortdatenbank der Bundeswehr des Militargeschichtlichen Forschungsamtes a b c d e f g h i j Liste der Artilleriebataillone auf www panzer modell de Thomas Hartwig abgerufen am 2 April 2011 Geschichte des Panzerartilleriebataillons 75 Traditionsgemeinschaft PzArtBtl 75 abgerufen am 22 August 2014 Chronik des Panzerartilleriebataillons 165 Panzergrenadierbrigade16 de abgerufen am 25 Oktober 2010 Major von Papenheim Auflosungsappel des PzArtBtl 165 Video Ende der Fahnenstange Nicht mehr online verfugbar 27 April 1993 archiviert vom Original am 27 Juli 2011 abgerufen am 25 Oktober 2010 Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot video google com Chronik des Panzerartilleriebataillons 177 Panzergrenadierbrigade17 de abgerufen am 2 April 2011 Panzerartilleriebataillon 205 Artillerie Gesellschaft Augustdorf abgerufen am 2 April 2011 a b c Hans Joachim Krug Hrsg 25 Jahre Artillerie der Bundeswehr Die Geschichte einer Truppengattung Friedberg 1982 O W Dragoner Hrsg Die Bundeswehr 1989 Organisation und Ausrustung der Streitkrafte der Bundesrepublik Deutschland zum Ende des Kalten Krieges 4 Auflage 2 2 und 2 1 Februar 2012 S 159 HptFw Guido Averhage 10 Jahre deutsch franzosischer Standort Immendingen Hrsg Lothar Folbach Medienservice Munchen 2005 S 29 Gesellschaft fur artilleriekunde e V Artillerie der Bundeswehr 1980 2009 S 64 2010 Auflosung des Raketenartilleriebataillons 112 Jurgen Schlesier Auflosungsappell beim Raketenartilleriebataillon 132 in Sondershausen Bundesministerium der Verteidigung der Leiter des Presse und Informationsstabes 8 April 2013 abgerufen am 29 April 2013 Auflosung des Raketenartilleriebataillons 132 Marcus Scholer Abschide im Fackelschein Bundesministerium der Verteidigung der Leiter des Presse und Informationsstabes 29 Mai 2013 abgerufen am 15 Juli 2013 Liste der Verbande nach Truppengattungen im deutschen Heer Kampftruppen Panzertruppen Panzertruppe Panzergrenadiere Infanterie Fallschirmjager siehe auch Luftlandetruppen Gebirgsjager Jager siehe auch Sicherungsverbande Spezialkrafte Kampfunterstutzungstruppen Artillerietruppe Heeresfliegertruppe Pioniertruppe Einsatz und Fuhrungsunterstutzungstruppen Fernmeldetruppe Heeresaufklarungstruppe Heereslogistiktruppen Sanitatsdienst Heer Aufgelost umbenannt oder nicht mehr Teil des Heeres ABC Abwehrtruppe Feldjager Militarpolizei Feldnachrichtentruppe Feldzeugtruppe Fernmeldetruppe EloKa Fernspaher Frontnachrichtentruppe Gepanzerte Kampftruppen Heeresflugabwehrtruppe Instandsetzungstruppe Militarmusikdienst im Heer Nachschubtruppe Operative Information Panzeraufklarer Panzerjager Psychologische Kriegfuhrung Psychologische Verteidigung Quartiermeistertruppe Technische Truppe Topographietruppe TransportAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr amp oldid 212756375, wikipedia, wiki, deutsches

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