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Liquor cerebrospinalis

Der Liquor cerebrospinalis, kurz Liquor, auch Zerebrospinalflüssigkeit, Cerebrospinalflüssigkeit (CSF), Gehirn-Rückenmark(s)-Flüssigkeit sowie umgangssprachlich Gehirnwasser, Hirnwasser oder Nervenwasser genannt, ist eine normalerweise klare und farblose Körperflüssigkeit, die mit der Gewebsflüssigkeit des Gehirns in Verbindung steht und ihr in der Zusammensetzung sehr ähnlich ist. Der Liquor wird von speziell differenzierten Epithelzellen der Adergeflechte der Hirnkammern gebildet und in die Hirnventrikel abgegeben. Als Entdecker des Liquors und seiner Kommunikationswege gilt François Magendie.

Rückfluss von Liquor bei der Durchführung einer Spinalanästhesie

Normaler Liquor ist wasserklar, farblos und enthält nur sehr wenige Zellen. Die meisten davon sind Lymphozyten (bis zu 3 pro µl Liquor) und in seltenen Fällen auch Monozyten. Die Lymphozyten sind überwiegend T-Lymphozyten, nur etwa ein Prozent der Lymphozyten im Liquor sind B-Lymphozyten (dagegen beträgt der Anteil der B-Lymphozyten an allen Lymphozyten im Blut etwa fünf bis zehn Prozent). Der Eiweißgehalt des Liquors liegt mit etwa 0,15 bis 0,45 Gramm je Liter Liquor deutlich unter dem durchschnittlichen Eiweißgehalt des Serums (75 Gramm je Liter). Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um mithilfe einer parallelen Albuminmessung in Liquor und Serum eine Störung der Blut-Liquor-Schranke zu diagnostizieren. Der normale Zuckergehalt beträgt 50 bis 70 Prozent des Serum-Blutzuckerwertes.

Der in den Plexus choroidei der vier Hirnventrikel produzierte Liquor füllt die Liquorräume aus, die beim erwachsenen Menschen normal etwa 125–150 ml fassen, und durchströmt sie. Der Volumenstrom beträgt etwa das vierfache Volumen pro Tag, das vorwiegend von den Arachnoidalzotten der Hirnhaut (Pacchionische Granulationen der Arachnoidea) aufgenommen wird und über die Sinus durae matris in venöse Gefäße abfließt. Der Druck in den Liquorräumen liegt normalerweise etwa 40–50 mmH2O über dem zentralen Venendruck und ist lageabhängig.

Gemessen wird der Liquoreröffnungsdruck (ED) zumeist nach einer Lumbalpunktion (LP) des liquorgefüllten Subarachnoidalraumes im Wirbelkanal, seltener subokzipital. Beim sitzenden sind die Werte etwa 12 mmH2O höher als beim liegenden Erwachsenen, wo sich die Normwerte in einem Bereich von 100–250 mmH2O (2,5- bzw. 97,5-Perzentile) bewegen. Neben pulssynchronen Pulsationen von 4–10 mmH2O treten auch atmungsabhängig Schwankungen auf; bei Lachen, Niesen, Husten, Pressen und körperlicher Anstrengung erhöht sich der Druck. Die bei lumbaler Punktion in Seitenlage gemessenen Werte sind denen des intrakraniellen Drucks (ICP) ähnlich.

Bei einem Eröffnungsdruck unter 60 mm Hg besteht eine Liquor-Hypotension. Eine Verminderung des intrakraniellen Liquordrucks kann durch einen neurochirurgischen Eingriff, eine traumatische Eröffnung des Liquorraums oder auch spontan erfolgen. Die Inzidenz von spontaner intrakranieller Hypotension (SIH) wird auf jährlich etwa 5 von 100.000 Menschen geschätzt. Oft ist ein Liquorverlust durch bauchseitige Einrisse der harten Rückenmarkshaut (Dura mater spinalis) die Ursache. Weitere Möglichkeiten sind Divertikel an Wurzeln von Spinalnerven oder Liquor-Venen-Fisteln in der Umgebung der Nervenwurzeln. Doch in der Hälfte der Fälle kann kein Liquoraustritt bildgebend dargestellt werden. Ein Symptom ist ein Kopfschmerz im Stehen, der im Liegen geringer wird. Im Stehen wirkt sich der Unterdruck im ZNS stärker aus und führt zu einem schmerzhaften Zug der Dura insbesondere der hinteren Schädelgrube.

Als Liquorrhoe (deutsch: Liquorfluss) wird allgemein das Austreten von Liquor aus dessen eröffneten Räumen bezeichnet, etwa bei einem offenen Schädelbasisbruch beispielsweise auch aus der Nase (Rhinoliquorrhoe). Ein verminderter Ausfluss von Liquor bei einer Punktion wird Hypoliquorrhoe, ein fehlender Austritt auch Aliquorrhoe genannt. Dem an der Punktionsstelle erniedrigten Liquordruck liegt eine verminderte Liquorproduktion zugrunde, die nach Schädel-Hirn-Traumata, einem subduralen Hämatom oder auch spontan entstehen kann. Eine übermäßige Liquorproduktion führt zu erhöhtem Liquordruck, was sich bei ungehinderter Liquorzirkulation unter Punktion als abnorm gesteigerte Liquorrhoe zeigt. Infolge des durch eine Liquorrhoe verlorenen Liquors kann es zu einem Liquorverlustsyndrom kommen; die gelegentlich nach einer Punktion auftretenden Kopfschmerzen werden auch als postpunktioneller Kopfschmerz bezeichnet.

Der Liquorraum ist ein Verbund von flüssigkeitsführenden Räumen, die als innerer Liquorraum innerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen (Ventrikelsystem) und als äußerer Liquorraum um das zentrale Nervensystem herum zwischen seinen Häuten bestehen (Subarachnoidalraum). Die Flüssigkeit durchströmt sehr langsam den gesamten Liquorraum und geht von den Bildungsstätten im inneren Liquorraum aus, den Plexus choroidei.

Äußerer Liquorraum

Hauptartikel: Subarachnoidalraum

Das im Wirbelkanal (Canalis vertebralis) liegende Rückenmark sowie das im Schädel (Cranium) liegende Gehirn werden von zwei weichen (Pia mater und Arachnoidea, Leptomeninges) und einer harten Hirn- bzw. Rückenmarkshaut (Dura mater, Pachymeninx) umgeben. Zwischen den beiden weichen Hirnhäuten gibt es einen Spaltraum, der Subarachnoidalraum genannt wird und durch den der Liquor cerebrospinalis zirkuliert.

Innerer Liquorraum

Hauptartikel: Hirnventrikel

Das Zentralnervensystem des Menschen geht wie bei anderen Chordatieren aus dem Neuralrohr hervor. Die inneren Liquorräume entsprechen dem Lumen des embryonalen Neuralrohrs.

Ausguss des Ventrikelsystems
Seitenansicht von rechts

Im Rückenmark stellt der Zentralkanal (Canalis centralis) ein Überbleibsel des Neuralrohrlumens dar. Nach der Geburt spielt der Zentralkanal jedoch kaum eine Rolle mehr für den Abfluss des Liquors und verliert häufig seine Durchgängigkeit.

Im Gehirn entsteht durch verschiedene Entwicklungsphasen aus dem Lumen des Neuralrohrs ein hintereinandergeschaltetes System von Hohlräumen in Form von vier Hirnventrikeln:

  • zwei Seitenventrikel (Ventriculi laterales) im Telencephalon (Großhirn)
  • ein dritter Ventrikel (Ventriculus tertius) im Diencephalon (Zwischenhirn)
  • ein vierter Ventrikel (Ventriculus quartus) im Rhombencephalon (Rautenhirn)

Die beiden Seitenventrikel stehen über je ein Foramen interventriculare (Foramina Monroi) mit dem dritten Ventrikel in Verbindung. Von dort zieht der Aquädukt (Aquaeductus mesencephali) zum vierten Ventrikel, dem kaudal der Zentralkanal des Rückenmarks angeschlossen ist. Das Ventrikelsystem steht im Bereich des Rautenhirns über zwei Aperturae laterales (Foramina Luschkae) sowie eine Apertura mediana (Foramen Magendii) mit dem Subarachnoidalraum in Verbindung. Über diese Öffnungen in der Wand des vierten Ventrikels gelangt der in den Plexus choroidei gebildete und in die Hirnventrikel abgegebene Liquor in den äußeren Liquorraum.

Erwachsene Menschen haben, entsprechend dem Volumen des Liquorraumes, etwa 120 bis 200 ml Liquor. Diese werden größtenteils in den Ventrikeln von den speziell differenzierten Epithelzellen des Plexus choroideus mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,3 bis 0,4 ml pro Minute gebildet, vorwiegend durch eine Ultrafiltration des Blutes. Pro Tag entstehen etwa 500 bis 700 ml Liquor. Inwieweit Ependymzellen an der Sekretion beteiligt sind, ist noch Gegenstand aktueller Forschung.

Da täglich etwa 500–700 ml Liquor gebildet werden, muss dieser auch wieder resorbiert werden, da sonst der Hirndruck kontinuierlich ansteigen und ein Hydrocephalus („Wasserkopf“) entstehen würde. Der Liquor gelangt von den Seitenventrikeln über das jeweilige Foramen interventriculare in den dritten Ventrikel, dann über den Aquädukt in den vierten Ventrikel und von dort einerseits in den Zentralkanal des Rückenmarks und andererseits über die seitlichen Öffnungen (Foramina Luschkae) und die untere Öffnung (Foramen Magendii) in den äußeren Liquorraum, der dem Subarachnoidalraum entspricht. Für die Resorption sind Ausstülpungen der Arachnoidea verantwortlich, die im Schädel in die venösen Blutleiter der Dura mater ragen und Arachnoidalzotten (Pacchioni-Granulationen, Granulationes arachnoideae) genannt werden. Analog befinden sich auch in den Wurzeltaschen, die die Spinalnervenwurzeln umgeben, kleine Ausstülpungen, über die der Liquor in Venen filtriert wird.

Im Bereich der Wurzeltaschen geht die Arachnoidea in das Perineurium über. Über diese Verbindung fließen pro Stunde einige Milliliter des Liquors entlang der Hirnnerven und Spinalnerven in die Peripherie ab, wo er durch das Lymphsystem resorbiert wird.

Allgemein

Die rein physikalischen Funktionen des Liquors bestehen in der Neutralisierung der Schwerkraft (Vermeidung von Druckschäden durch Schweben in Flüssigkeit) und Polsterung von Gehirn und Rückenmark. Mögliche Ernährungsfunktionen und Beteiligung an Signalkaskaden sind Gegenstand der Forschung.

Entsorgungssystem des Gehirns

Hauptartikel: Glymphatisches System

Der zirkulierende Liquor ist auch ein Transportmedium, insbesondere für den Mikro-Kreislauf des Gehirns zur Beseitigung nicht verwertbarer organischer Rückstände. Er gehört somit zu dem 2012 entdeckten glymphatischen System.

Die Arterien des ZNS haben nach dem Eintritt durch die Hirnhaut rund um ihre Außenwand einen zusätzlichen Flüssigkeitsraum, den perivaskulären Raum (Spatium perivasculare), der für die Blutgefäße im Zentralnervensystem (ZNS) auch die Bezeichnung Virchow-Robin-Raum trägt. Durch diesen Raum gelangt in einem ständigen Strom – angetrieben durch die vom Pulsschlag ausgelösten Wellenbewegungen der Arterienwände – ein kleiner Teil des Liquor aus dem Subarachnoidalraum in alle Bereiche des ZNS.

Dort wird er mit Hilfe der Glia (Stützzellen) verteilt und fließt am Ende – unter Mitnahme von Abfallstoffen – wieder ab, vermutlich teilweise direkt in spezielle Gefäße der Dura mater, nämlich in die dortigen – 2015 entdeckten – Auffanggefäße des lymphatischen Systems. Der Abtransport aus dem Gehirn heraus erfolgt durch den perivaskulären Raum rund um die Außenwände der Venen. Zu welchem Anteil eine Einspeisung in die Lymphgefäße der Dura mater oder die weiter entfernten Lymphbahnen am Hals besteht, ist noch nicht geklärt (Stand 2017).

Lumbalpunktion

Liquor (in der alten Medizin mit phlegma, dem kalt-feuchten „Schleim“ der Humoralpathologie gleichgesetzt), welcher erstmals durch den italienischen Anatomen Domenico Cotugno (1736–1822) beschrieben worden ist, kann zu diagnostischen Zwecken durch eine Punktion des Spinalkanals gewonnen werden (Liquorentnahme). Eine solche Punktion wird vor allem zur Nervenwasseruntersuchung bei Verdacht auf eine Entzündung im Bereich des Nervensystems durchgeführt (Meningitis, Enzephalitis, Enzephalomyelitis, Myelitis, Polyradikulitis), wie sie zum Beispiel im Rahmen einer Infektion des Gehirns und/oder Rückenmarks durch Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder einer Autoimmunerkrankung (z. B. Multiple Sklerose) auftritt. Kleinere Subarachnoidalblutungen kann man manchmal nur durch eine Liquoruntersuchung nachweisen.

Entzündungen des Gehirngewebes oder der Hirnhäute (Meningitis) verändern die Liquor-Zusammensetzung: Die Zellzahl nimmt zu (Pleozytose), die Eiweißkonzentration steigt an, der Zucker im Liquor sinkt ab, Laktat steigt an. Des Weiteren kommt es im Liquor relativ zum Blut zu einem Anstieg der Immunglobuline. Dies wird unter Nutzung des Reiber-Diagrammes festgestellt.

Neben einer Zunahme der Zellzahl kann sich durch pathologische Prozesse auch die Zusammensetzung des Zellkompartiments verändern. So kommt es bei bakteriellen Hirnhautentzündungen zu einer massiven Invasion von neutrophilen Granulozyten in den Liquorraum, während sie physiologischerweise dort nicht anzutreffen sind. Hingegen wandern bei viral verursachten Entzündungsprozessen bevorzugt Lymphozyten in den Liquorraum. Weiterhin lässt auch die mikroskopisch beurteilte Zellmorphologie Rückschlüsse auf das Alter und den Aktivierungsstand von Zellen zu.

Manchmal lassen sich die Erreger (Bakterien, Viren) direkt nachweisen. Einen viralen Infekt erkennt man häufig nur indirekt durch die im Liquor im Vergleich zum Blut höhere spezifische Antikörper-Konzentration.

Wenn Tumorzellen im Liquor nachweisbar sind, ist dies ein Hinweis für einen Tumorbefall der Hirnhäute (Meningen). Man spricht dann von einer Meningeosis neoplastica. Untergruppen der Meningeosis neoplastica sind beispielsweise bei Karzinomerkrankungen eine Meningeosis carcinomatosa, bei Leukämien eine Meningeosis leukaemica oder bei Lymphomen eine Meningeosis lymphomatosa.

Auch in der Beurteilung der Alzheimer-Krankheit können Substanzen wie Amyloid-β (Aβ)(1-42), T-tau und P-tau als diagnostische Marker im Liquor erhoben werden.

Makroskopische Beurteilung:

Xanthochromer Liquor

Zur optischen Beurteilung des Liquors direkt nach seiner Gewinnung, hat sich die „Drei-Gläser-Probe“ bewährt. Dabei wird der Liquor in drei Reagenzgläsern fraktioniert. So lässt sich schon bei der Entnahme ein Artefakt durch Einbluten aus der Einstichstelle bei der Punktion von einer Subarachnoidalblutung unterscheiden, wenn das letzte Röhrchen klar bleibt.

Beurteilt werden Trübung und Färbung. Normaler Liquor ist klar und farblos. Sind deutlich erhöhte Leukozytenzahlen vorhanden, wird der Liquor leicht trüb bis hin zu sahnig/rahmig. Stark erhöhte Eiweißwerte führen zu einer gelblichen Färbung. Ebenso gelblich erscheint der Liquor bei älteren Subarachnoidalblutungen, nachdem sich die roten Blutbestandteile (Erythrozyten) am Grund abgesetzt haben.

Auf diese Weise kann man grob, aber schnell, folgende wichtige Informationen erhalten:

Aussehen mögliche Rückschlüsse
leichte bis mäßige Trübung Leukozytenzahl erhöht
starke Trübung (rahmig, sahnig), höhere Viskosität klassisch bakteriell,
gelblich (xanthochrom) Eiweißgehalt stark erhöht, Stoppliquor
rötlich trüb Erythrozyten, durch Blutung
  • Uwe K. Zettl, Reinhard Lehmitz, Eilhard Mix (Hrsg.): Klinische Liquordiagnostik. 2. Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 2005, ISBN 3-11-018169-X.
  1. Leitlinie für Diagnostik und Therapie in der Neurologie Lumbalpunktion und Liquordiagnostik. DGN 2019, S. 18 bzw. S. 118f.
  2. Horst Urbach, Christian Fung, Philippe Dovi-Akue, Niklas Lützen, Jürgen Beck: Spontaneous intracranial hypotension—presentation, diagnosis and treatment. In: Deutsches Aerzteblatt Online. 6. Juli 2020, ISSN , doi:, , (freier Volltext) – ( [abgerufen am 6. Januar 2021]).
  3. Wouter I. Schievink: Misdiagnosis of Spontaneous Intracranial Hypotension. In: Archives of Neurology.Band60,Nr.12, 1. Dezember 2003, ISSN ,S.1713, doi: ( [abgerufen am 6. Januar 2021]).
  4. Eintrag im Flexikon auf doccheck.com.
  5. im Lexikon der Neurowissenschaft auf spektrum.de.
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  10. Gundolf Keil: Wut, Zorn, Haß. Ein semantischer Essai zu drei Ausprägungen psychischer Affektstörung. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 183–192, hier: S. 184.
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  12. A. Anoop, P. K. Singh, R. S. Jacob, S. K. Maji: CSF Biomarkers for Alzheimer’s Disease Diagnosis. In: International journal of Alzheimer’s disease. Band 2010, 2010, S. , doi:10.4061/2010/606802, , (freier Volltext).
Commons: Cerebrospinal fluid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • von Hansotto Reiber.
  • A. Anoop, P. K. Singh, R. S. Jacob, S. K. Maji: CSF Biomarkers for Alzheimer's Disease Diagnosis. In: International journal of Alzheimer's disease. Band 2010, 2010, S. , doi:, , (freier Volltext).
Normdaten (Sachbegriff): GND:(, )

Liquor cerebrospinalis
liquor, cerebrospinalis, klare, farblose, körperflüssigkeit, sprache, beobachten, bearbeiten, kurz, liquor, auch, zerebrospinalflüssigkeit, cerebrospinalflüssigkeit, gehirn, rückenmark, flüssigkeit, sowie, umgangssprachlich, gehirnwasser, hirnwasser, oder, ner. Liquor cerebrospinalis klare und farblose Korperflussigkeit Sprache Beobachten Bearbeiten Der Liquor cerebrospinalis kurz Liquor auch Zerebrospinalflussigkeit Cerebrospinalflussigkeit CSF Gehirn Ruckenmark s Flussigkeit sowie umgangssprachlich Gehirnwasser Hirnwasser oder Nervenwasser genannt ist eine normalerweise klare und farblose Korperflussigkeit die mit der Gewebsflussigkeit des Gehirns in Verbindung steht und ihr in der Zusammensetzung sehr ahnlich ist Der Liquor wird von speziell differenzierten Epithelzellen der Adergeflechte der Hirnkammern gebildet und in die Hirnventrikel abgegeben Als Entdecker des Liquors und seiner Kommunikationswege gilt Francois Magendie Stromung des Liquor cerebrospinalis von innerem zu ausserem Liquorraum Inhaltsverzeichnis 1 Zusammensetzung 2 Druck 3 Anatomie 3 1 Ausserer Liquorraum 3 2 Innerer Liquorraum 4 Liquorbildung 5 Liquorresorption 6 Funktionen des Liquors 6 1 Allgemein 6 2 Entsorgungssystem des Gehirns 7 Diagnostik 8 Literatur 9 Einzelnachweise 10 WeblinksZusammensetzung Bearbeiten Ruckfluss von Liquor bei der Durchfuhrung einer Spinalanasthesie Normaler Liquor ist wasserklar farblos und enthalt nur sehr wenige Zellen Die meisten davon sind Lymphozyten bis zu 3 pro µl Liquor und in seltenen Fallen auch Monozyten Die Lymphozyten sind uberwiegend T Lymphozyten nur etwa ein Prozent der Lymphozyten im Liquor sind B Lymphozyten dagegen betragt der Anteil der B Lymphozyten an allen Lymphozyten im Blut etwa funf bis zehn Prozent Der Eiweissgehalt des Liquors liegt mit etwa 0 15 bis 0 45 Gramm je Liter Liquor deutlich unter dem durchschnittlichen Eiweissgehalt des Serums 75 Gramm je Liter Diese Eigenschaft kann genutzt werden um mithilfe einer parallelen Albuminmessung in Liquor und Serum eine Storung der Blut Liquor Schranke zu diagnostizieren Der normale Zuckergehalt betragt 50 bis 70 Prozent des Serum Blutzuckerwertes Druck BearbeitenDer in den Plexus choroidei der vier Hirnventrikel produzierte Liquor fullt die Liquorraume aus die beim erwachsenen Menschen normal etwa 125 150 ml fassen und durchstromt sie Der Volumenstrom betragt etwa das vierfache Volumen pro Tag das vorwiegend von den Arachnoidalzotten der Hirnhaut Pacchionische Granulationen der Arachnoidea aufgenommen wird und uber die Sinus durae matris in venose Gefasse abfliesst Der Druck in den Liquorraumen liegt normalerweise etwa 40 50 mmH2O uber dem zentralen Venendruck und ist lageabhangig Gemessen wird der Liquoreroffnungsdruck ED zumeist nach einer Lumbalpunktion LP des liquorgefullten Subarachnoidalraumes im Wirbelkanal seltener subokzipital Beim sitzenden sind die Werte etwa 12 mmH2O hoher als beim liegenden Erwachsenen wo sich die Normwerte in einem Bereich von 100 250 mmH2O 2 5 bzw 97 5 Perzentile bewegen 1 Neben pulssynchronen Pulsationen von 4 10 mmH2O treten auch atmungsabhangig Schwankungen auf bei Lachen Niesen Husten Pressen und korperlicher Anstrengung erhoht sich der Druck Die bei lumbaler Punktion in Seitenlage gemessenen Werte sind denen des intrakraniellen Drucks ICP ahnlich Bei einem Eroffnungsdruck unter 60 mm Hg besteht eine Liquor Hypotension Eine Verminderung des intrakraniellen Liquordrucks kann durch einen neurochirurgischen Eingriff eine traumatische Eroffnung des Liquorraums oder auch spontan erfolgen Die Inzidenz von spontaner intrakranieller Hypotension SIH wird auf jahrlich etwa 5 von 100 000 Menschen geschatzt Oft ist ein Liquorverlust durch bauchseitige Einrisse der harten Ruckenmarkshaut Dura mater spinalis die Ursache Weitere Moglichkeiten sind Divertikel an Wurzeln von Spinalnerven oder Liquor Venen Fisteln in der Umgebung der Nervenwurzeln Doch in der Halfte der Falle kann kein Liquoraustritt bildgebend dargestellt werden 2 Ein Symptom ist ein Kopfschmerz im Stehen der im Liegen geringer wird Im Stehen wirkt sich der Unterdruck im ZNS starker aus und fuhrt zu einem schmerzhaften Zug der Dura insbesondere der hinteren Schadelgrube 3 Als Liquorrhoe deutsch Liquorfluss wird allgemein das Austreten von Liquor aus dessen eroffneten Raumen bezeichnet etwa bei einem offenen Schadelbasisbruch beispielsweise auch aus der Nase Rhinoliquorrhoe 4 Ein verminderter Ausfluss von Liquor bei einer Punktion wird Hypoliquorrhoe ein fehlender Austritt auch Aliquorrhoe genannt Dem an der Punktionsstelle erniedrigten Liquordruck liegt eine verminderte Liquorproduktion zugrunde die nach Schadel Hirn Traumata einem subduralen Hamatom oder auch spontan entstehen kann 5 Eine ubermassige Liquorproduktion fuhrt zu erhohtem Liquordruck was sich bei ungehinderter Liquorzirkulation unter Punktion als abnorm gesteigerte Liquorrhoe zeigt 6 Infolge des durch eine Liquorrhoe verlorenen Liquors kann es zu einem Liquorverlustsyndrom kommen die gelegentlich nach einer Punktion auftretenden Kopfschmerzen werden auch als postpunktioneller Kopfschmerz bezeichnet Anatomie BearbeitenDer Liquorraum ist ein Verbund von flussigkeitsfuhrenden Raumen die als innerer Liquorraum innerhalb von Gehirn und Ruckenmark liegen Ventrikelsystem und als ausserer Liquorraum um das zentrale Nervensystem herum zwischen seinen Hauten bestehen Subarachnoidalraum Die Flussigkeit durchstromt sehr langsam den gesamten Liquorraum und geht von den Bildungsstatten im inneren Liquorraum aus den Plexus choroidei Ausserer Liquorraum Bearbeiten Hauptartikel Subarachnoidalraum Das im Wirbelkanal Canalis vertebralis liegende Ruckenmark sowie das im Schadel Cranium liegende Gehirn werden von zwei weichen Pia mater und Arachnoidea Leptomeninges und einer harten Hirn bzw Ruckenmarkshaut Dura mater Pachymeninx umgeben Zwischen den beiden weichen Hirnhauten gibt es einen Spaltraum der Subarachnoidalraum genannt wird und durch den der Liquor cerebrospinalis zirkuliert Innerer Liquorraum Bearbeiten Hauptartikel Hirnventrikel Das Zentralnervensystem des Menschen geht wie bei anderen Chordatieren aus dem Neuralrohr hervor Die inneren Liquorraume entsprechen dem Lumen des embryonalen Neuralrohrs Ausguss des Ventrikelsystems Seitenansicht von rechts Im Ruckenmark stellt der Zentralkanal Canalis centralis ein Uberbleibsel des Neuralrohrlumens dar Nach der Geburt spielt der Zentralkanal jedoch kaum eine Rolle mehr fur den Abfluss des Liquors und verliert haufig seine Durchgangigkeit Im Gehirn entsteht durch verschiedene Entwicklungsphasen aus dem Lumen des Neuralrohrs ein hintereinandergeschaltetes System von Hohlraumen in Form von vier Hirnventrikeln zwei Seitenventrikel Ventriculi laterales im Telencephalon Grosshirn ein dritter Ventrikel Ventriculus tertius im Diencephalon Zwischenhirn ein vierter Ventrikel Ventriculus quartus im Rhombencephalon Rautenhirn Die beiden Seitenventrikel stehen uber je ein Foramen interventriculare Foramina Monroi mit dem dritten Ventrikel in Verbindung Von dort zieht der Aquadukt Aquaeductus mesencephali zum vierten Ventrikel dem kaudal der Zentralkanal des Ruckenmarks angeschlossen ist Das Ventrikelsystem steht im Bereich des Rautenhirns uber zwei Aperturae laterales Foramina Luschkae sowie eine Apertura mediana Foramen Magendii mit dem Subarachnoidalraum in Verbindung Uber diese Offnungen in der Wand des vierten Ventrikels gelangt der in den Plexus choroidei gebildete und in die Hirnventrikel abgegebene Liquor in den ausseren Liquorraum Liquorbildung BearbeitenErwachsene Menschen haben entsprechend dem Volumen des Liquorraumes etwa 120 bis 200 ml Liquor Diese werden grosstenteils in den Ventrikeln von den speziell differenzierten Epithelzellen des Plexus choroideus mit einer Geschwindigkeit von etwa 0 3 bis 0 4 ml pro Minute gebildet vorwiegend durch eine Ultrafiltration des Blutes Pro Tag entstehen etwa 500 bis 700 ml Liquor Inwieweit Ependymzellen an der Sekretion beteiligt sind ist noch Gegenstand aktueller Forschung 7 Liquorresorption BearbeitenDa taglich etwa 500 700 ml Liquor gebildet werden muss dieser auch wieder resorbiert werden da sonst der Hirndruck kontinuierlich ansteigen und ein Hydrocephalus Wasserkopf entstehen wurde Der Liquor gelangt von den Seitenventrikeln uber das jeweilige Foramen interventriculare in den dritten Ventrikel dann uber den Aquadukt in den vierten Ventrikel und von dort einerseits in den Zentralkanal des Ruckenmarks und andererseits uber die seitlichen Offnungen Foramina Luschkae und die untere Offnung Foramen Magendii in den ausseren Liquorraum der dem Subarachnoidalraum entspricht Fur die Resorption sind Ausstulpungen der Arachnoidea verantwortlich die im Schadel in die venosen Blutleiter der Dura mater ragen und Arachnoidalzotten Pacchioni Granulationen Granulationes arachnoideae genannt werden Analog befinden sich auch in den Wurzeltaschen die die Spinalnervenwurzeln umgeben kleine Ausstulpungen uber die der Liquor in Venen filtriert wird Im Bereich der Wurzeltaschen geht die Arachnoidea in das Perineurium uber Uber diese Verbindung fliessen pro Stunde einige Milliliter des Liquors entlang der Hirnnerven und Spinalnerven in die Peripherie ab wo er durch das Lymphsystem resorbiert wird Funktionen des Liquors BearbeitenAllgemein Bearbeiten Die rein physikalischen Funktionen des Liquors bestehen in der Neutralisierung der Schwerkraft Vermeidung von Druckschaden durch Schweben in Flussigkeit und Polsterung von Gehirn und Ruckenmark Mogliche Ernahrungsfunktionen und Beteiligung an Signalkaskaden sind Gegenstand der Forschung Entsorgungssystem des Gehirns Bearbeiten Hauptartikel Glymphatisches System Der zirkulierende Liquor ist auch ein Transportmedium insbesondere fur den Mikro Kreislauf des Gehirns zur Beseitigung nicht verwertbarer organischer Ruckstande Er gehort somit zu dem 2012 entdeckten glymphatischen System Die Arterien des ZNS haben nach dem Eintritt durch die Hirnhaut rund um ihre Aussenwand einen zusatzlichen Flussigkeitsraum den perivaskularen Raum Spatium perivasculare der fur die Blutgefasse im Zentralnervensystem ZNS auch die Bezeichnung Virchow Robin Raum tragt Durch diesen Raum gelangt in einem standigen Strom angetrieben durch die vom Pulsschlag ausgelosten Wellenbewegungen der Arterienwande ein kleiner Teil des Liquor aus dem Subarachnoidalraum in alle Bereiche des ZNS Dort wird er mit Hilfe der Glia Stutzzellen verteilt und fliesst am Ende unter Mitnahme von Abfallstoffen wieder ab vermutlich teilweise direkt in spezielle Gefasse der Dura mater namlich in die dortigen 2015 entdeckten Auffanggefasse des lymphatischen Systems Der Abtransport aus dem Gehirn heraus erfolgt durch den perivaskularen Raum rund um die Aussenwande der Venen Zu welchem Anteil eine Einspeisung in die Lymphgefasse der Dura mater oder die weiter entfernten Lymphbahnen am Hals besteht ist noch nicht geklart Stand 2017 8 9 Diagnostik Bearbeiten Lumbalpunktion Liquor in der alten Medizin mit phlegma dem kalt feuchten Schleim der Humoralpathologie gleichgesetzt 10 welcher erstmals durch den italienischen Anatomen Domenico Cotugno 1736 1822 11 beschrieben worden ist kann zu diagnostischen Zwecken durch eine Punktion des Spinalkanals gewonnen werden Liquorentnahme Eine solche Punktion wird vor allem zur Nervenwasseruntersuchung bei Verdacht auf eine Entzundung im Bereich des Nervensystems durchgefuhrt Meningitis Enzephalitis Enzephalomyelitis Myelitis Polyradikulitis wie sie zum Beispiel im Rahmen einer Infektion des Gehirns und oder Ruckenmarks durch Bakterien Viren Pilze Parasiten oder einer Autoimmunerkrankung z B Multiple Sklerose auftritt Kleinere Subarachnoidalblutungen kann man manchmal nur durch eine Liquoruntersuchung nachweisen Entzundungen des Gehirngewebes oder der Hirnhaute Meningitis verandern die Liquor Zusammensetzung Die Zellzahl nimmt zu Pleozytose die Eiweisskonzentration steigt an der Zucker im Liquor sinkt ab Laktat steigt an Des Weiteren kommt es im Liquor relativ zum Blut zu einem Anstieg der Immunglobuline Dies wird unter Nutzung des Reiber Diagrammes festgestellt Neben einer Zunahme der Zellzahl kann sich durch pathologische Prozesse auch die Zusammensetzung des Zellkompartiments verandern So kommt es bei bakteriellen Hirnhautentzundungen zu einer massiven Invasion von neutrophilen Granulozyten in den Liquorraum wahrend sie physiologischerweise dort nicht anzutreffen sind Hingegen wandern bei viral verursachten Entzundungsprozessen bevorzugt Lymphozyten in den Liquorraum Weiterhin lasst auch die mikroskopisch beurteilte Zellmorphologie Ruckschlusse auf das Alter und den Aktivierungsstand von Zellen zu Manchmal lassen sich die Erreger Bakterien Viren direkt nachweisen Einen viralen Infekt erkennt man haufig nur indirekt durch die im Liquor im Vergleich zum Blut hohere spezifische Antikorper Konzentration Wenn Tumorzellen im Liquor nachweisbar sind ist dies ein Hinweis fur einen Tumorbefall der Hirnhaute Meningen Man spricht dann von einer Meningeosis neoplastica Untergruppen der Meningeosis neoplastica sind beispielsweise bei Karzinomerkrankungen eine Meningeosis carcinomatosa bei Leukamien eine Meningeosis leukaemica oder bei Lymphomen eine Meningeosis lymphomatosa Auch in der Beurteilung der Alzheimer Krankheit konnen Substanzen wie Amyloid b Ab 1 42 T tau und P tau als diagnostische Marker im Liquor erhoben werden 12 Makroskopische Beurteilung Xanthochromer Liquor Zur optischen Beurteilung des Liquors direkt nach seiner Gewinnung hat sich die Drei Glaser Probe bewahrt Dabei wird der Liquor in drei Reagenzglasern fraktioniert So lasst sich schon bei der Entnahme ein Artefakt durch Einbluten aus der Einstichstelle bei der Punktion von einer Subarachnoidalblutung unterscheiden wenn das letzte Rohrchen klar bleibt Beurteilt werden Trubung und Farbung Normaler Liquor ist klar und farblos Sind deutlich erhohte Leukozytenzahlen vorhanden wird der Liquor leicht trub bis hin zu sahnig rahmig Stark erhohte Eiweisswerte fuhren zu einer gelblichen Farbung Ebenso gelblich erscheint der Liquor bei alteren Subarachnoidalblutungen nachdem sich die roten Blutbestandteile Erythrozyten am Grund abgesetzt haben Auf diese Weise kann man grob aber schnell folgende wichtige Informationen erhalten Aussehen mogliche Ruckschlusseleichte bis massige Trubung Leukozytenzahl erhohtstarke Trubung rahmig sahnig hohere Viskositat klassisch bakteriell gelblich xanthochrom Eiweissgehalt stark erhoht Stoppliquorrotlich trub Erythrozyten durch BlutungLiteratur BearbeitenUwe K Zettl Reinhard Lehmitz Eilhard Mix Hrsg Klinische Liquordiagnostik 2 Auflage de Gruyter Berlin u a 2005 ISBN 3 11 018169 X Einzelnachweise Bearbeiten Leitlinie fur Diagnostik und Therapie in der Neurologie Lumbalpunktion und Liquordiagnostik DGN 2019 S 18 bzw S 118f PDF Horst Urbach Christian Fung Philippe Dovi Akue Niklas Lutzen Jurgen Beck Spontaneous intracranial hypotension presentation diagnosis and treatment In Deutsches Aerzteblatt Online 6 Juli 2020 ISSN 1866 0452 doi 10 3238 arztebl 2020 0480 PMID 33050997 PMC 7575894 freier Volltext aerzteblatt de abgerufen am 6 Januar 2021 Wouter I Schievink Misdiagnosis of Spontaneous Intracranial Hypotension In Archives of Neurology Band 60 Nr 12 1 Dezember 2003 ISSN 0003 9942 S 1713 doi 10 1001 archneur 60 12 1713 jamanetwork com abgerufen am 6 Januar 2021 Eintrag Liquorrhoe im Flexikon auf doccheck com Aliquorrho im Lexikon der Neurowissenschaft auf spektrum de Immo von Hattingberg Storungen der Liquorproduktion Liquorrhoe und Aliquorrhoe In Ludwig Heilmeyer Hrsg Lehrbuch der Inneren Medizin Springer Verlag Berlin Gottingen Heidelberg 1955 2 Auflage ebenda 1961 S 1314 f R L Drake W Vogl A W M Mitchell Gray s Anatomie fur Studenten Ubers u Hrsg v Friedricht Paulsen Elsevier Munchen 2007 Kapitel 8 S 816 ISBN 978 3 437 41231 8 N A Jessen A S Munk I Lundgaard M Nedergaard The Glymphatic System A Beginner s Guide In Neurochemical research Band 40 Nummer 12 Dezember 2015 S 2583 2599 doi 10 1007 s11064 015 1581 6 PMID 25947369 PMC 4636982 freier Volltext Review D Raper A Louveau J Kipnis How Do Meningeal Lymphatic Vessels Drain the CNS In Trends in neurosciences Band 39 Nummer 9 September 2016 S 581 586 doi 10 1016 j tins 2016 07 001 PMID 27460561 PMC 5002390 freier Volltext Review Gundolf Keil Wut Zorn Hass Ein semantischer Essai zu drei Auspragungen psychischer Affektstorung In Medizinhistorische Mitteilungen Zeitschrift fur Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung Band 36 37 2017 2018 2021 S 183 192 hier S 184 Rainer Bromer Domenico Cotugno In Werner E Gerabek Bernhard D Haage Gundolf Keil Wolfgang Wegner Hrsg Enzyklopadie Medizingeschichte De Gruyter Berlin 2005 ISBN 3 11 015714 4 S 276 A Anoop P K Singh R S Jacob S K Maji CSF Biomarkers for Alzheimer s Disease Diagnosis In International journal of Alzheimer s disease Band 2010 2010 S doi 10 4061 2010 606802 PMID 20721349 PMC 2915796 freier Volltext Weblinks Bearbeiten Commons Cerebrospinal fluid Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Publikationen von H Reiber et al zur Liquor Diagnostik von Hansotto Reiber A Anoop P K Singh R S Jacob S K Maji CSF Biomarkers for Alzheimer s Disease Diagnosis In International journal of Alzheimer s disease Band 2010 2010 S doi 10 4061 2010 606802 PMID 20721349 PMC 2915796 freier Volltext Normdaten Sachbegriff GND 4125641 4 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Liquor cerebrospinalis amp oldid 212948574, wikipedia, wiki, deutsches

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