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Prämie

Prämie (lateinischpraemium‚Auszeichnung‘, ‚Belohnung‘, ‚Preis‘) ist ein Allgemeinbegriff für jeden geldlichen oder nicht-finanziellen Anreiz, mit dem Erfolg oder Leistung belohnt werden soll oder als Gegenleistung für eine erbrachte Leistung erforderlich ist.

Inhaltsverzeichnis

Der Begriffsinhalt des Begriffs „Prämie“ richtet sich nach dem jeweiligen Fachgebiet und fällt deshalb unterschiedlich aus. Als Fachgebiete kommen insbesondere Bankwesen, Börse, Lotterie, Personalwesen, Sport, staatliche Subventionen oder das Versicherungswesen in Betracht.

Das Bankwesen kennt den Prämienbegriff in vielfältiger Form.

An der Börse muss der Stillhalter (Käufer) einer Option bei Vertragsabschluss dem Verkäufer (Emittent) eine Prämie („Optionsprämie“) bezahlen, um seine Rechte aus der Option ausüben zu können. Die Optionsprämie ist der Preis, den die Long-Position (Stillhalter) an die Short Position zu entrichten hat.

Lotterien und Gewinnspiele schütten als Anreiz zusätzlich zu den regulären Gewinnchancen auch Gewinnprämien in Sonderauslosungen oder Prämienziehungen aus.

Im Marketing können Prämien zur Verkaufsförderung eingesetzt werden. Kunden können als „Kaufprämie“ die (kostenlose) Produktzugabe eines Produkts, ein Geschenk oder einen Gutschein erhalten.

Die Vergabe von Prämien ist auch essentieller Bestandteil vieler Bonussysteme wie Miles & More und Payback. Dort kann der Kunde für die gesammelten Bonuspunkte Prämien erhalten.

Im Personalwesen gibt es einen Prämienlohn, der zusätzlich zum arbeitsvertraglich geregelten Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber für besonders herausragende Arbeitsleistungen des Arbeitnehmers gezahlt wird. Er kann für quantitative („Mengenprämie“) oder qualitative Mehrleistungen („Güteprämie“) gezahlt werden. Der Akkordlohn ist eine Mengenprämie, bei der eine strenge Bindung zwischen Lohnhöhe und Mengenleistung besteht. Die Mengenprämie wird dagegen gewährt, wenn der Arbeitsablauf aus zu hohen Anteilen unbeeinflussbarer Arbeitszeiten besteht, was sich aber nicht auf die Prämie auswirken soll. Güteprämien haben das Ziel, die Produktqualität/Dienstleistungsqualität zu verbessern und damit Ausschuss, B-Ware oder Nacharbeit zu verringern oder zu vermeiden.

Im betrieblichen Vorschlagswesen werden Verbesserungsvorschläge des Arbeitnehmers durch Prämien honoriert. Verwertete Verbesserungsvorschläge muss der Arbeitgeber dem Bundesarbeitsgericht (BAG) zufolge prämieren, sofern der Arbeitnehmer eine Sonderleistung erbracht hat. Nach diesem Urteil ist eine besondere Leistung des Arbeitnehmers, insbesondere eine Leistung schöpferischer Art, die über die übliche Arbeitsleistung hinausgeht und eine echte Sonderleistung darstellt, auch ohne besondere Vereinbarung nach Treu und Glauben zusätzlich zu vergüten, wenn sie dem Arbeitgebern einen nicht unerheblichen Vorteil bringt.

Im öffentlichen Dienst gibt es eine Ermächtigung in Abs. 1 BBesG, Leistungsprämien und Leistungszulagen zur Abgeltung herausragender besonderer Leistungen an Beamte, Richter (die ihr Amt nicht ausüben), Soldaten und Staatsanwälte zu gewähren. Die Leistungsprämie ist eine Einmalzahlung und dient der Anerkennung einer herausragenden besonderen Leistung; sie soll in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Leistung stehen ( BLBV).

Fast ausnahmslos sind die Prämienzahlungen an Arbeitnehmer nicht ruhegehaltsfähig, werden also nicht in den Rentenberechnungen berücksichtigt.

Im Sport – meist im Profisport – bezeichnet man als Prämie eine bestimmte Geldsumme oder auch einen Sachpreis, die vom Veranstalter als Belohnung für den Gewinn eines Sportwettkampfs ausgelobt werden („Siegprämie“). Die Siegprämie für ein einzelnes Spiel ist Arbeitsentgelt, während Prämien für die gesamte Saison (etwa Gewinn der Meisterschaft) eine Einmalzahlung darstellen. Werden bei einem Wettbewerb für mehrere Endpositionen Prämien ausgezahlt, sind die zu gewinnenden Summen nach einem vom Veranstalter festgelegten Schema für jede Position gestaffelt festgelegt.

Staatliche Subventionen werden umgangssprachlich manchmal als Prämie und gesetzlich als Zulage bezeichnet. Sie dienen im nationalen und europäischen Rahmen der Wirtschafts- oder Steuerpolitik.

Unter vielen anderen gibt oder gab es die Abwrackprämie für Binnenschiffe, Arbeitnehmersparzulage nach Fünftes Vermögensbildungsgesetz, Investitionszulage, Kindergeld, Prämie für die Stilllegung einer Mühle, Zulage zur Riesterrente, Verschrottungsprämie (in Deutschland: Umweltprämie) oder die Wohnungsbauprämie nach Wohnungsbau-Prämiengesetz (WoPG).

In der Landwirtschaft sind zu erwähnen die Abschlachtungsprämie, Ackerprämie, Flächenstilllegungsprämien, Milchprämie, Mutterkuhprämie, Mutterschafprämie, Schlachtprämie, Sonderprämie für männliche Rinder, Stärkekartoffelprämie oder Tabakprämie (siehe auch: Gemeinsame Agrarpolitik).

Im Versicherungswesen ist der Begriff Prämie für folgende Sachverhalte von Bedeutung:

  • Die Versicherungsprämie ist der Preis, den ein Versicherungsnehmer für den Versicherungsschutz gemäß Versicherungsvertrag an den Versicherer zu entrichten hat. Versicherungsschutz ist die Übernahme bestimmter Risiken (Risikotransfer) durch den Versicherer. Gemäß VVG ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, an den Versicherer die vereinbarte Zahlung (Prämie) zu leisten. Die Zahlung der Versicherungsprämie ist von großer Bedeutung. Tritt nämlich der Versicherungsfall ein und der Versicherungsnehmer ist mit der Zahlung der Prämie in Verzug, ist der Versicherer gemäß Abs. 2 VVG nicht zur Leistung verpflichtet. Durch laufende Prämienzahlung aller Versicherungsnehmer soll gewährleistet sein, dass im Versicherungsfall die zum Schadensausgleich notwendige Geldsumme vorhanden ist.
  • Das Prämienrisiko ist das Risiko, dass sich die tatsächlichen Schäden aus dem Versicherungsgeschäft des aktuellen Geschäftsjahres im Vergleich zu den erwarteten Schadenquoten schlechter entwickeln.
  • Die Risikoprämie ist versicherungstechnisch ein kalkulatorischer Bestandteil der Gesamtprämie (Bruttoprämie), der für die reine Risikoübernahme festgesetzt wird:

Die Risikoprämie besteht aus der Netto-Risikoprämie als Erwartungswert der Schadenaufwendungen, die Brutto-Risikoprämie enthält den Sicherheitszuschlag, der unerwartet hohe Schäden abfangen soll.

Wiktionary: Prämie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  1. Alexander Klos/Martin Weber, Equity Premium Puzzle, 2000, S. 3
  2. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Gabler Volkswirtschafts-Lexikon, 1997, S. 570
  3. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Gabler Volkswirtschafts-Lexikon, 1997, S. 931
  4. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 2014, S. 438 f.
  5. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 2014, S. 355
  6. Fritz Bisani, Personalführung, 1977, S. 140
  7. Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), Gablers Wirtschafts-Lexikon, Band 4, 1984, S. 782
  8. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 30. April 1965, Az.: 3 AZR 291/63 =
  9. Christian Rolfs, Sport und Sozialversicherung, 2009, S. 25
  10. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 2014, S. 439
  11. Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 2014, S. 585
  12. Dieter Farny/Elmar Helten/Peter Koch/Reimer Schmidt (Hrsg.), Handwörterbuch der Versicherung HdV, 1988, S. 525 f.
Normdaten (Sachbegriff): GND:(, )
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Prämie
prämie, eine, auszeichnung, oder, anerkennung, gewährte, oftmals, voraus, versprochene, leistung, ohne, direkte, gegenleistung, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, leistungsprämie, lateinisch, praemium, auszeichnung, belohnung, preis, allgemeinbeg. Pramie eine als Auszeichnung oder Anerkennung gewahrte und oftmals im Voraus versprochene Leistung ohne direkte Gegenleistung Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Leistungspramie Pramie lateinisch praemium Auszeichnung Belohnung Preis ist ein Allgemeinbegriff fur jeden geldlichen oder nicht finanziellen Anreiz mit dem Erfolg oder Leistung belohnt werden soll oder als Gegenleistung fur eine erbrachte Leistung erforderlich ist Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Bankwesen 3 Borse 4 Lotterie 5 Marketing 6 Personalwesen 7 Sport 8 Staatliche Subventionen 9 Versicherungswesen 10 Weblinks 11 EinzelnachweiseAllgemeines BearbeitenDer Begriffsinhalt des Begriffs Pramie richtet sich nach dem jeweiligen Fachgebiet und fallt deshalb unterschiedlich aus Als Fachgebiete kommen insbesondere Bankwesen Borse Lotterie Personalwesen Sport staatliche Subventionen oder das Versicherungswesen in Betracht Bankwesen BearbeitenDas Bankwesen kennt den Pramienbegriff in vielfaltiger Form Beim Pramiensparen ist die Sparpramie ein zusatzlich zur Verzinsung ausgeschutteter Geldbetrag Das von Volks und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen eingefuhrte Pramiensparen auch als Gewinnsparen bezeichnet ist eine Sparform bei welcher der Sparer innerhalb einer Periode einen bestimmten Spar und einen Auslosungsbetrag einzahlt Die Auslosungsbetrage fliessen in einen Pramienfonds der nach Abzug der Rennwett und Lotteriesteuer durch Los an die Sparer ausgeschuttet wird Als Pramiensparen Bonussparen oder Zuschlagssparen wird eine Sondersparform der Kreditinstitute bezeichnet bei der der Sparer einen langerfristigen Sparvertrag abschliesst regelmassig Sparbetrage einzahlt und am Ende der Laufzeit eine Pramie als Zusatzverzinsung erhalt Pramienanleihe ist ein anderes Wort fur die Losanleihe die keine Standardanleihe darstellt Beim Zinscap erhalt der Verkaufer meist ein Kreditinstitut bei Vertragsabschluss eine einmalige Pramie die von der Hohe des Caps dem aktuellen Marktzinssatz der Laufzeit und der Volatilitat des Referenzzinssatzes abhangt 1 Er sichert ein Zinsanderungsrisiko ab Die Risikopramie ist allgemein die Entschadigung fur ein vom Risikotrager ubernommenes Finanzrisiko 2 Speziell bei der Kapitalanlage mussen risikoscheue Anleger eine Risikopramie in ihre Erwartungen des Realzinses einbauen wenn Unsicherheit uber die Inflationsentwicklung besteht 3 So setzt sich beispielsweise die erwartete Gleichgewichtsrendite einer Aktie aus dem risikolosen Basiszinssatz und der Risikopramie zusammen 4 In der Aussenwirtschaftstheorie ist die Risikopramie die Differenz zwischen der erwarteten Rendite einer Kapitalanlage in Fremdwahrung und der Rendite einer vergleichbaren Anlage in Inlandswahrung 5 Borse BearbeitenAn der Borse muss der Stillhalter Kaufer einer Option bei Vertragsabschluss dem Verkaufer Emittent eine Pramie Optionspramie bezahlen um seine Rechte aus der Option ausuben zu konnen Die Optionspramie ist der Preis den die Long Position Stillhalter an die Short Position zu entrichten hat 6 Lotterie BearbeitenLotterien und Gewinnspiele schutten als Anreiz zusatzlich zu den regularen Gewinnchancen auch Gewinnpramien in Sonderauslosungen oder Pramienziehungen aus Marketing BearbeitenIm Marketing konnen Pramien zur Verkaufsforderung eingesetzt werden Kunden konnen als Kaufpramie die kostenlose Produktzugabe eines Produkts ein Geschenk oder einen Gutschein erhalten 7 Die Vergabe von Pramien ist auch essentieller Bestandteil vieler Bonussysteme wie Miles amp More und Payback Dort kann der Kunde fur die gesammelten Bonuspunkte Pramien erhalten Personalwesen BearbeitenIm Personalwesen gibt es einen Pramienlohn der zusatzlich zum arbeitsvertraglich geregelten Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber fur besonders herausragende Arbeitsleistungen des Arbeitnehmers gezahlt wird 8 Er kann fur quantitative Mengenpramie oder qualitative Mehrleistungen Gutepramie gezahlt werden Der Akkordlohn ist eine Mengenpramie bei der eine strenge Bindung zwischen Lohnhohe und Mengenleistung besteht 9 Die Mengenpramie wird dagegen gewahrt wenn der Arbeitsablauf aus zu hohen Anteilen unbeeinflussbarer Arbeitszeiten besteht was sich aber nicht auf die Pramie auswirken soll Gutepramien haben das Ziel die Produktqualitat Dienstleistungsqualitat zu verbessern und damit Ausschuss B Ware oder Nacharbeit zu verringern oder zu vermeiden 10 Im betrieblichen Vorschlagswesen werden Verbesserungsvorschlage des Arbeitnehmers durch Pramien honoriert 11 Verwertete Verbesserungsvorschlage muss der Arbeitgeber dem Bundesarbeitsgericht BAG zufolge pramieren sofern der Arbeitnehmer eine Sonderleistung erbracht hat 12 Nach diesem Urteil ist eine besondere Leistung des Arbeitnehmers insbesondere eine Leistung schopferischer Art die uber die ubliche Arbeitsleistung hinausgeht und eine echte Sonderleistung darstellt auch ohne besondere Vereinbarung nach Treu und Glauben zusatzlich zu verguten wenn sie dem Arbeitgebern einen nicht unerheblichen Vorteil bringt Im offentlichen Dienst gibt es eine Ermachtigung in 42a Abs 1 BBesG Leistungspramien und Leistungszulagen zur Abgeltung herausragender besonderer Leistungen an Beamte Richter die ihr Amt nicht ausuben Soldaten und Staatsanwalte zu gewahren Die Leistungspramie ist eine Einmalzahlung und dient der Anerkennung einer herausragenden besonderen Leistung sie soll in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Leistung stehen 4 BLBV Fast ausnahmslos sind die Pramienzahlungen an Arbeitnehmer nicht ruhegehaltsfahig werden also nicht in den Rentenberechnungen berucksichtigt Sport BearbeitenIm Sport meist im Profisport bezeichnet man als Pramie eine bestimmte Geldsumme oder auch einen Sachpreis die vom Veranstalter als Belohnung fur den Gewinn eines Sportwettkampfs ausgelobt werden Siegpramie Die Siegpramie fur ein einzelnes Spiel ist Arbeitsentgelt wahrend Pramien fur die gesamte Saison etwa Gewinn der Meisterschaft eine Einmalzahlung darstellen 13 Werden bei einem Wettbewerb fur mehrere Endpositionen Pramien ausgezahlt sind die zu gewinnenden Summen nach einem vom Veranstalter festgelegten Schema fur jede Position gestaffelt festgelegt Staatliche Subventionen BearbeitenStaatliche Subventionen werden umgangssprachlich manchmal als Pramie und gesetzlich als Zulage bezeichnet Sie dienen im nationalen und europaischen Rahmen der Wirtschafts oder Steuerpolitik Unter vielen anderen gibt oder gab es die Abwrackpramie fur Binnenschiffe 14 Arbeitnehmersparzulage nach 1 Funftes Vermogensbildungsgesetz Investitionszulage Kindergeld Pramie fur die Stilllegung einer Muhle Zulage zur Riesterrente Verschrottungspramie in Deutschland Umweltpramie oder die Wohnungsbaupramie nach 1 Wohnungsbau Pramiengesetz WoPG In der Landwirtschaft sind zu erwahnen die Abschlachtungspramie Ackerpramie Flachenstilllegungspramien Milchpramie Mutterkuhpramie Mutterschafpramie Schlachtpramie Sonderpramie fur mannliche Rinder 15 Starkekartoffelpramie oder Tabakpramie siehe auch Gemeinsame Agrarpolitik Versicherungswesen BearbeitenIm Versicherungswesen ist der Begriff Pramie fur folgende Sachverhalte von Bedeutung Die Versicherungspramie ist der Preis den ein Versicherungsnehmer fur den Versicherungsschutz gemass Versicherungsvertrag an den Versicherer zu entrichten hat 16 Versicherungsschutz ist die Ubernahme bestimmter Risiken Risikotransfer durch den Versicherer 17 Gemass 1 VVG ist der Versicherungsnehmer verpflichtet an den Versicherer die vereinbarte Zahlung Pramie zu leisten Die Zahlung der Versicherungspramie ist von grosser Bedeutung Tritt namlich der Versicherungsfall ein und der Versicherungsnehmer ist mit der Zahlung der Pramie in Verzug ist der Versicherer gemass 38 Abs 2 VVG nicht zur Leistung verpflichtet Durch laufende Pramienzahlung aller Versicherungsnehmer soll gewahrleistet sein dass im Versicherungsfall die zum Schadensausgleich notwendige Geldsumme vorhanden ist 18 Das Pramienrisiko ist das Risiko dass sich die tatsachlichen Schaden aus dem Versicherungsgeschaft des aktuellen Geschaftsjahres im Vergleich zu den erwarteten Schadenquoten schlechter entwickeln Die Risikopramie ist versicherungstechnisch ein kalkulatorischer Bestandteil der Gesamtpramie Bruttopramie der fur die reine Risikoubernahme festgesetzt wird 19 Nettorisikopramie Sicherheitszuschlag Risikopramie Betriebskostenzuschlag Abschlag fur Kapitalertrage aus Kapitalanlagen Gewinnzuschlag Versicherungsteuer Bruttopramie Die Risikopramie besteht aus der Netto Risikopramie als Erwartungswert der Schadenaufwendungen die Brutto Risikopramie enthalt den Sicherheitszuschlag der unerwartet hohe Schaden abfangen soll Weblinks Bearbeiten Wiktionary Pramie Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme UbersetzungenEinzelnachweise Bearbeiten Springer Fachmedien Wiesbaden Hrsg Kompakt Lexikon Wirtschaft 2014 S 102 Alexander Klos Martin Weber Equity Premium Puzzle 2000 S 3 Springer Fachmedien Wiesbaden Hrsg Gabler Volkswirtschafts Lexikon 1997 S 513 Springer Fachmedien Wiesbaden Hrsg Gabler Volkswirtschafts Lexikon 1997 S 570 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Handworterbuch der Versicherung HdV 1988 S 525 Springer Fachmedien Wiesbaden Hrsg Kompakt Lexikon Wirtschaft 2014 S 585 Dieter Farny Elmar Helten Peter Koch Reimer Schmidt Hrsg Handworterbuch der Versicherung HdV 1988 S 525 f Normdaten Sachbegriff GND 4175533 9 OGND AKS Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Pramie amp oldid 198588545, wikipedia, wiki, deutsches

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