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Filmpaar

Als Filmpaar (auch: Leinwandpaar, engl. screen couple) bezeichnet man beim Film zwei Schauspieler, die über mehrere Filmproduktionen hinweg als Hauptdarstellerpaar eingesetzt werden und als Paar charakteristische Interaktionsmuster ausbilden, die für das Publikum von Film zu Film wiederzuerkennen sind. Der Begriff wird teilweise gleichermaßen für entsprechende Paare im Kino als auch im Fernsehen verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Meist bezeichnet der Ausdruck ein gemischtgeschlechtliches Darstellerpaar, dessen Charaktere in der Filmhandlung Liebespartner sind oder zu Liebespartnern werden. Daneben kommen jedoch auch gleichgeschlechtliche Paare vor; deren Leinwandpartnerschaft hat in der Regel keinen sexuellen Charakter.

Besonders verbreitet waren Leinwandpaare unter den Bedingungen des Starsystems von Hollywood, wo die Studios versuchten, einen weiblichen und einen männlichen Schauspieler über gezielte Publicity als Markenprodukte zu etablieren. Dazu gehörte in der Regel auch ein entsprechendes Image, das seine Entsprechung in den Drehbüchern zu den jeweiligen Filmen fand, in denen das Leinwandpaar auftrat. Die einzelnen Paare unterschieden sich vom Image teilweise erheblich, so dass einige Leinwandpaarungen teilweise zeitlich parallel nebeneinander ihre Produktionen auf den Markt brachten, ohne dass es zu einer Verdrängung kam. Das populäre Paar Vilma Bánky/Ronald Colman, das bei Samuel Goldwyn unter Vertrag stand, war zwischen 1925 und 1928 spezialisiert auf romantische Abenteuerfilme, die in fernen Ländern vor exotischer Kulisse spielten. Kurze Zeit später lancierte das Konkurrenzstudio MGM mit Greta Garbo/John Gilbert ein Paar, dessen Filme meist tragische Liebesgeschichten schilderten. Im Gegensatz dazu baute die Fox Film Corporation mit Janet Gaynor/Charles Farrell ein Duo auf, das ganz bewusst in eher harmlos-heiteren Romanzen auftrat und dem Paar den Titel America’s Favourite Lovebirds einbrachte.

Die meisten Leinwandpaare etablierten sich meist erst nach der positiven Resonanz des Publikums auf einen gemeinsamen Auftritt in einem Film. In der Regel versuchten die Studios dann durch einen speziell konzipierten Film das Interesse der Fans dauerhaft zu wecken. Ein typisches Beispiel dafür bildete die Paarung von Kay Francis und William Powell. Beide hatten 1929 in dem Paramount-Pictures-Film Behind the Make-Up einige wenige, eher unbedeutende Szenen zusammen, doch die positiven Rückmeldung der Zuschauer veranlasste das Studio, die beiden durch die Filme Street of Chance und For the Defense zielgerichtet als Duo zu etablieren. Die beiden Schauspieler wechselten gemeinsam 1932 zu Warner Brothers, wo sie prompt in zwei Filmen hintereinander eingesetzt wurden (Reise ohne Wiederkehr und Jewel Robbery).

Auch im indischen Kino kam es später zu solchen Traumpaaren. Ein Beispiel hierfür sind Shah Rukh Khan und Kajol. Obwohl beide schon 1993 in Baazigar und 1995 in Karan Arjun als Hauptdarsteller zu sehen war, die beide zu großen Hits wurden, kam ihr Durchbruch als Leinwandpaar erst mit dem Film Dilwale Dulhania Le Jayenge. Der Film war so erfolgreich, dass er bis heute noch, nun nach über 700 Wochen, ununterbrochen in einem indischen Kino läuft. Auch die nachfolgenden Filme des Paares Kuch Kuch Hota Hai, Kabhi Khushi Kabhie Gham und My Name Is Khan wurden zu Blockbustern. In der indischen Presse werden sie stets als Jodi No. 1 (dt.: Traumpaar Nummer 1) bezeichnet.

Gleichzeitig versuchten die Studios jedoch auch ganz gezielt, aus zwei Schauspielern ein Leinwandtraumpaar zu fertigen. Zu den bekannteren Beispielen zählte der Versuch von Paramount Pictures die Vertragsschauspieler Fay Wray und Gary Cooper als Paramount’s Glorious Young Lovers zu etablieren. Der Versuch endete bereits nach dem ersten gemeinsamen Auftritt in The First Kiss. Erfolgreich war hingegen der Versuch von MGM, als sie auch Jean Harlow und Clark Gable, die bereits 1931 in The Secret Six einige Szenen hatte, ein Jahr später durch den Film Dschungel im Sturm zu einem Leinwandpaar aufbauten. Der entsprechende Slogan lautete schlicht: They were born to co-star!

Die meisten Leinwandpaare überdauerten nur eine bestimmte Anzahl von Filmen. Das Ende der Zusammenarbeit konnte verschiedene Gründe haben. Einer oder auch beide Schauspieler konnten der Zusammenarbeit überdrüssig werden und den Wunsch haben, das Genre zu wechseln oder eine künstlerische Entwicklung anzustreben. Auf diese Weise beendeten Banky/Colman ihre Partnerschaft, da beide Stars einander im wahrsten Sinne überdrüssig waren. Ähnlich erging es Ginger Rogers und Fred Astaire, die die Zusammenarbeit schließlich als Einschränkung ihrer persönlichen Entwicklung ansahen. Ein weiterer Aspekt lag im Nachlassen des Publikumsinteresses, das meist zwangsläufig einherging mit der ständigen Wiederholung der Drehbücher. In diesem Fall lohnte für das Studio die Investition nicht mehr und das Leinwandpaar wurde aufgelöst. Das Duo Jeanette MacDonald/Nelson Eddy trat in meist sehr opulent produzierten Operetten auf, doch mit dem Wandel des Publikumsgeschmacks kosteten die Filme am Ende mehr, als sie einspielten, und das Studio erneuerte 1942 nicht mehr die auslaufenden Verträge mit den Schauspielern.

Die Publicity versuchte mitunter ganz gezielt Gerüchte zu streuen, dass die beiden Stars auch nach Drehschluss romantische Gefühle füreinander entwickeln würden. Ein gewisses Problem bei Leinwandpaaren tat sich auf, wenn sich einer der Partner entgegen den lancierten Geschichten in den Fanmagazinen für die Ehe mit einem Dritten entschloss. Eine solche Entscheidung bedeutete unter Umständen auch das Ende für das Leinwandpaar wie im Beispiel von Janet Gaynor und Charles Farrell.

Eine gewisse Sonderstellung zwischen Leinwandtraumpaaren und Komikerduos nahm die Kombination Dorothy Lamour/Bob Hope/Bing Crosby ein. Das Terzett etablierte sich 1940 durch den Film Der Weg nach Singapur, einen der Überraschungserfolge des Jahres. Das Studio entwickelte daraus eine ganze Serie von Filmen, die die drei Stars in den Hauptrollen präsentierte. Die Filme verbanden komische Situationen zwischen Hope und Crosby mit einer romantischen Dreiecksgeschichte zwischen den beiden und Lamour. Lamour drehte darüber hinaus noch zahlreiche Filme mit jeweils einem der beiden Darsteller.

Mit dem Ende des Studiosystems, als Hollywood deutlich dezentraler organisiert wurde und Schauspieler nicht mehr durch lange Verträge an Studios gebunden waren, kam es nur noch selten zu Formierungen von Leinwandpaaren über viele Filmprojekte. Eine Ausnahme bildete unter anderem Regisseur Woody Allen, der in seinen Filmen mit seinen damaligen Lebensgefährtinnen Diane Keaton und Mia Farrow viele Male vor der Kamera stand.

Hauptartikel: Komikerduo

Besonders in Amerika waren Komikerduos, vorzugsweise von zwei männlichen Darstellern gebildet, auf der Bühne und im Film populär. Viele der bekannten Duos hatten sich bereits auf der Bühne und/oder im Radio etabliert, ehe sie zum Film wechselten. Das Komikerduo Jerry Lewis/Dean Martin konnte bereits auf eine äußerst erfolgreiche Karriere in Nachtclubs und Revuetheatern bauen, als sie 1949 ihr Debüt im Film gaben. Der erste Auftritt war noch als Nebendarsteller, doch bereits mit dem Nachfolgestreifen wurden die beiden Komiker in speziell auf ihre Talente zugeschnittenen Situationen präsentiert. Das Duo Bert Wheeler/Robert Whoolsey hatte Erfolg am Broadway, ehe die beiden für RKO zahlreiche gemeinsame Auftritte absolvierten. In dem meisten Filmen spielte die Schauspielerin Dorothy Lee mit.

Andere bekannte Komikergespanne bildeten Stan Laurel/Oliver Hardy, die zunächst in zahllosen Kurzfilmen für Hal Roach auftraten, ehe sie 1931 den Sprung zu abendfüllenden Spielfilmen schafften sowie Bud Abbott/Lou Costello, die seit 1941 immer wieder gemeinsam auf der Leinwand auftraten und zu den populärsten Filmstars der Zeit gehörten. Seltener waren weibliche Duos, unter denen eigentlich nur die Paarung Marie Dressler/Polly Moran, die beide bei MGM unter Vertrag standen, dauerhaften kommerziellen Erfolg hatten. Das auch im Privatleben verheiratete Komikerduo Gracie Allen/George Burns hatte seine ersten Erfolge in einer populären Radioshow, ehe sie ihre Karriere teilweise gemeinsam beim Film und später im Fernsehen fortsetzten.

Mit dem Aufkommen des Fernsehens ab Ende der 1940er Jahre wurden gerade in Amerika Familienserien beliebt, bei denen oft Paare die Hauptrolle hatten, die auch privat verheiratet waren. Beispiele waren Harriet und Ozzie Osmond aus der Serie The Adventures of Ozzie and Harriet, die sogar die gemeinsamen Söhne mit in die Handlung einbezog sowie Lucille Ball/Desi Arnaz mit deren Show I Love Lucy.

Die Goldene Himbeere (Razzie Award) ist ein „negativer“ Filmpreis für schlechte darstellerische Leistungen, der seit 1994 auch in der Kategorie Schlechtestes Leinwandpaar vergeben wird.

Ägypten

Deutschland

Indien

Großbritannien

Vereinigte Staaten

Dänemark

Deutschland

Großbritannien

Italien

Vereinigte Staaten

International

  1. (Memento desOriginals vom 10. August 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Webachiv/IABot/www.sawf.org
  • Paul McDonald: The Star System: Hollywood’s Production of Popular Identities – Wallflower Press – ISBN 978-1903364024
  • Jeanine Basinger: The Star Machine – Knopf – ISBN 978-1400041305
  • Jeanine Basinger: A Woman’s View: How Hollywood Spoke to Women 1930–1960 – Wesleyan – ISBN 978-0819562913
  • Martha P. Nochimson: Screen Couple Chemistry: The Power of 2, University of Texas Press, 2002, ISBN 0292755791

Filmpaar
filmpaar, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, leinwandpaar, auch, leinwandpaar, engl, screen, couple, bezeichnet, beim, film, zwei, schauspieler, über, mehrere, filmproduktionen, hinweg, hauptdarstellerpaar, eingesetzt, werden, paar, charakteristi. Filmpaar Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Leinwandpaar Als Filmpaar auch Leinwandpaar engl screen couple bezeichnet man beim Film zwei Schauspieler die uber mehrere Filmproduktionen hinweg als Hauptdarstellerpaar eingesetzt werden und als Paar charakteristische Interaktionsmuster ausbilden die fur das Publikum von Film zu Film wiederzuerkennen sind Der Begriff wird teilweise gleichermassen fur entsprechende Paare im Kino als auch im Fernsehen verwendet Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Sogenannte Traumpaare 3 Komikerduos 4 Preise 5 Gemischtgeschlechtliche Paare 5 1 Agypten 5 2 Deutschland 5 3 Indien 5 4 Grossbritannien 5 5 Vereinigte Staaten 6 Gleichgeschlechtliche Paare 6 1 Danemark 6 2 Deutschland 6 3 Grossbritannien 6 4 Italien 6 5 Vereinigte Staaten 6 6 International 7 Siehe auch 8 Einzelnachweise 9 Quellen und weiterfuhrende LiteraturAllgemeines BearbeitenMeist bezeichnet der Ausdruck ein gemischtgeschlechtliches Darstellerpaar dessen Charaktere in der Filmhandlung Liebespartner sind oder zu Liebespartnern werden Daneben kommen jedoch auch gleichgeschlechtliche Paare vor deren Leinwandpartnerschaft hat in der Regel keinen sexuellen Charakter Sogenannte Traumpaare BearbeitenBesonders verbreitet waren Leinwandpaare unter den Bedingungen des Starsystems von Hollywood wo die Studios versuchten einen weiblichen und einen mannlichen Schauspieler uber gezielte Publicity als Markenprodukte zu etablieren Dazu gehorte in der Regel auch ein entsprechendes Image das seine Entsprechung in den Drehbuchern zu den jeweiligen Filmen fand in denen das Leinwandpaar auftrat Die einzelnen Paare unterschieden sich vom Image teilweise erheblich so dass einige Leinwandpaarungen teilweise zeitlich parallel nebeneinander ihre Produktionen auf den Markt brachten ohne dass es zu einer Verdrangung kam Das populare Paar Vilma Banky Ronald Colman das bei Samuel Goldwyn unter Vertrag stand war zwischen 1925 und 1928 spezialisiert auf romantische Abenteuerfilme die in fernen Landern vor exotischer Kulisse spielten Kurze Zeit spater lancierte das Konkurrenzstudio MGM mit Greta Garbo John Gilbert ein Paar dessen Filme meist tragische Liebesgeschichten schilderten Im Gegensatz dazu baute die Fox Film Corporation mit Janet Gaynor Charles Farrell ein Duo auf das ganz bewusst in eher harmlos heiteren Romanzen auftrat und dem Paar den Titel America s Favourite Lovebirds einbrachte Die meisten Leinwandpaare etablierten sich meist erst nach der positiven Resonanz des Publikums auf einen gemeinsamen Auftritt in einem Film In der Regel versuchten die Studios dann durch einen speziell konzipierten Film das Interesse der Fans dauerhaft zu wecken Ein typisches Beispiel dafur bildete die Paarung von Kay Francis und William Powell Beide hatten 1929 in dem Paramount Pictures Film Behind the Make Up einige wenige eher unbedeutende Szenen zusammen doch die positiven Ruckmeldung der Zuschauer veranlasste das Studio die beiden durch die Filme Street of Chance und For the Defense zielgerichtet als Duo zu etablieren Die beiden Schauspieler wechselten gemeinsam 1932 zu Warner Brothers wo sie prompt in zwei Filmen hintereinander eingesetzt wurden Reise ohne Wiederkehr und Jewel Robbery Auch im indischen Kino kam es spater zu solchen Traumpaaren Ein Beispiel hierfur sind Shah Rukh Khan und Kajol Obwohl beide schon 1993 in Baazigar und 1995 in Karan Arjun als Hauptdarsteller zu sehen war die beide zu grossen Hits wurden kam ihr Durchbruch als Leinwandpaar erst mit dem Film Dilwale Dulhania Le Jayenge Der Film war so erfolgreich dass er bis heute noch nun nach uber 700 Wochen ununterbrochen in einem indischen Kino lauft Auch die nachfolgenden Filme des Paares Kuch Kuch Hota Hai Kabhi Khushi Kabhie Gham und My Name Is Khan wurden zu Blockbustern In der indischen Presse werden sie stets als Jodi No 1 dt Traumpaar Nummer 1 bezeichnet 1 Gleichzeitig versuchten die Studios jedoch auch ganz gezielt aus zwei Schauspielern ein Leinwandtraumpaar zu fertigen Zu den bekannteren Beispielen zahlte der Versuch von Paramount Pictures die Vertragsschauspieler Fay Wray und Gary Cooper als Paramount s Glorious Young Lovers zu etablieren Der Versuch endete bereits nach dem ersten gemeinsamen Auftritt in The First Kiss Erfolgreich war hingegen der Versuch von MGM als sie auch Jean Harlow und Clark Gable die bereits 1931 in The Secret Six einige Szenen hatte ein Jahr spater durch den Film Dschungel im Sturm zu einem Leinwandpaar aufbauten Der entsprechende Slogan lautete schlicht They were born to co star Die meisten Leinwandpaare uberdauerten nur eine bestimmte Anzahl von Filmen Das Ende der Zusammenarbeit konnte verschiedene Grunde haben Einer oder auch beide Schauspieler konnten der Zusammenarbeit uberdrussig werden und den Wunsch haben das Genre zu wechseln oder eine kunstlerische Entwicklung anzustreben Auf diese Weise beendeten Banky Colman ihre Partnerschaft da beide Stars einander im wahrsten Sinne uberdrussig waren Ahnlich erging es Ginger Rogers und Fred Astaire die die Zusammenarbeit schliesslich als Einschrankung ihrer personlichen Entwicklung ansahen Ein weiterer Aspekt lag im Nachlassen des Publikumsinteresses das meist zwangslaufig einherging mit der standigen Wiederholung der Drehbucher In diesem Fall lohnte fur das Studio die Investition nicht mehr und das Leinwandpaar wurde aufgelost Das Duo Jeanette MacDonald Nelson Eddy trat in meist sehr opulent produzierten Operetten auf doch mit dem Wandel des Publikumsgeschmacks kosteten die Filme am Ende mehr als sie einspielten und das Studio erneuerte 1942 nicht mehr die auslaufenden Vertrage mit den Schauspielern Die Publicity versuchte mitunter ganz gezielt Geruchte zu streuen dass die beiden Stars auch nach Drehschluss romantische Gefuhle fureinander entwickeln wurden Ein gewisses Problem bei Leinwandpaaren tat sich auf wenn sich einer der Partner entgegen den lancierten Geschichten in den Fanmagazinen fur die Ehe mit einem Dritten entschloss Eine solche Entscheidung bedeutete unter Umstanden auch das Ende fur das Leinwandpaar wie im Beispiel von Janet Gaynor und Charles Farrell Eine gewisse Sonderstellung zwischen Leinwandtraumpaaren und Komikerduos nahm die Kombination Dorothy Lamour Bob Hope Bing Crosby ein Das Terzett etablierte sich 1940 durch den Film Der Weg nach Singapur einen der Uberraschungserfolge des Jahres Das Studio entwickelte daraus eine ganze Serie von Filmen die die drei Stars in den Hauptrollen prasentierte Die Filme verbanden komische Situationen zwischen Hope und Crosby mit einer romantischen Dreiecksgeschichte zwischen den beiden und Lamour Lamour drehte daruber hinaus noch zahlreiche Filme mit jeweils einem der beiden Darsteller Mit dem Ende des Studiosystems als Hollywood deutlich dezentraler organisiert wurde und Schauspieler nicht mehr durch lange Vertrage an Studios gebunden waren kam es nur noch selten zu Formierungen von Leinwandpaaren uber viele Filmprojekte Eine Ausnahme bildete unter anderem Regisseur Woody Allen der in seinen Filmen mit seinen damaligen Lebensgefahrtinnen Diane Keaton und Mia Farrow viele Male vor der Kamera stand Komikerduos Bearbeiten Hauptartikel Komikerduo Besonders in Amerika waren Komikerduos vorzugsweise von zwei mannlichen Darstellern gebildet auf der Buhne und im Film popular Viele der bekannten Duos hatten sich bereits auf der Buhne und oder im Radio etabliert ehe sie zum Film wechselten Das Komikerduo Jerry Lewis Dean Martin konnte bereits auf eine ausserst erfolgreiche Karriere in Nachtclubs und Revuetheatern bauen als sie 1949 ihr Debut im Film gaben Der erste Auftritt war noch als Nebendarsteller doch bereits mit dem Nachfolgestreifen wurden die beiden Komiker in speziell auf ihre Talente zugeschnittenen Situationen prasentiert Das Duo Bert Wheeler Robert Whoolsey hatte Erfolg am Broadway ehe die beiden fur RKO zahlreiche gemeinsame Auftritte absolvierten In dem meisten Filmen spielte die Schauspielerin Dorothy Lee mit Andere bekannte Komikergespanne bildeten Stan Laurel Oliver Hardy die zunachst in zahllosen Kurzfilmen fur Hal Roach auftraten ehe sie 1931 den Sprung zu abendfullenden Spielfilmen schafften sowie Bud Abbott Lou Costello die seit 1941 immer wieder gemeinsam auf der Leinwand auftraten und zu den popularsten Filmstars der Zeit gehorten Seltener waren weibliche Duos unter denen eigentlich nur die Paarung Marie Dressler Polly Moran die beide bei MGM unter Vertrag standen dauerhaften kommerziellen Erfolg hatten Das auch im Privatleben verheiratete Komikerduo Gracie Allen George Burns hatte seine ersten Erfolge in einer popularen Radioshow ehe sie ihre Karriere teilweise gemeinsam beim Film und spater im Fernsehen fortsetzten Mit dem Aufkommen des Fernsehens ab Ende der 1940er Jahre wurden gerade in Amerika Familienserien beliebt bei denen oft Paare die Hauptrolle hatten die auch privat verheiratet waren Beispiele waren Harriet und Ozzie Osmond aus der Serie The Adventures of Ozzie and Harriet die sogar die gemeinsamen Sohne mit in die Handlung einbezog sowie Lucille Ball Desi Arnaz mit deren Show I Love Lucy Preise BearbeitenDie Goldene Himbeere Razzie Award ist ein negativer Filmpreis fur schlechte darstellerische Leistungen der seit 1994 auch in der Kategorie Schlechtestes Leinwandpaar vergeben wird Gemischtgeschlechtliche Paare BearbeitenAgypten Bearbeiten Samia Gamal Farid el Atrache 5 Filme 1947 1952 Deutschland Bearbeiten Lilian Harvey Willy Fritsch 12 Filme 1926 1939 Hertha Feiler Heinz Ruhmann 12 Filme 1937 1968 Sonja Ziemann Rudolf Prack 10 Filme 1947 1956 Ruth Leuwerik Dieter Borsche 5 Filme 1952 1957 Maria Schell O W Fischer 5 Filme 1952 1961 Evelyn Hamann LoriotIndien Bearbeiten Sulochana Dinshaw Bilimoria 28 Filme 1927 1939 Sridevi Kamal Haasan 19 Filme 1976 1985 Suchitra Sen Uttam Kumar 28 Filme 1953 1975 Devika Rani Ashok Kumar 8 Filme 1936 1941 Sheela Prem Nazir 107 Filme Shahrukh Khan Kajol 6 Filme 1993 2010 Raj Kapoor Nargis 16 Filme 1948 1956 Grossbritannien Bearbeiten Anna Neagle Michael 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