fbpx
Wikipedia

Kyrillisches Alphabet

Die kyrillische Schrift, selten zyrillische Schrift, früher auch neurussische Schrift genannt, ist eine Buchstabenschrift, die in zahlreichen vor allem ost- und südslawischen Sprachen in Europa und Asien verwendet wird. Sie ist nach Kyrill von Saloniki (826–869) benannt, der jedoch nicht die kyrillische, sondern die ihr vorausgehende glagolitische Schrift entworfen hat. Man nennt die kyrillische Schrift auch Kyrilliza (кирилица, кириллица, ćirilica/ћирилица) oder Asbuka (азбука; transliteriert azbuka), nach den ersten beiden Buchstaben des altkyrillischen Alphabets.

Kyrillisches Alphabet
Schrifttyp Alphabet
Sprachen siehe Liste
Verwendungszeit Mitte des 10. Jahrhunderts
Abstammung Phönizische Schrift
Griechisches Alphabet
Glagolitische Schrift
Kyrillisches Alphabet
Verwandte Lateinisches Alphabet
Koptische Schrift
Armenisches Alphabet
Glagolitische Schrift
Unicodeblock U+0400–U+052F
U+2DE0–U+2DFF
U+A640–U+A69F
ISO 15924 Cyrl
Cyrs (altkirchenslawische Variante)
Die heutige Verbreitung der kyrillischen Schrift in europäischen Staaten:
  • alleinige Schrift der Amtssprache(n)
  • neben der lateinischen Schrift der Amtssprache
  • Inhaltsverzeichnis

    Entstehung

    Glagoliza (blau, grün) und Kyrilliza (rot)
    Alphabet auf Birkenrinde, Nowgorod, 11. Jahrhundert
    Alphabetisches Gebet (Buchstaben des Alphabets am Anfang jeder Zeile), 12. Jahrhundert
    Inschrift von Gnjosdowo, Mitte 10. Jh., älteste bekannte kyrillische Inschrift der Kiewer Rus

    Obwohl anerkannt ist, dass Kyrill und Method als Urheber der glagolitischen Schrift gelten können, ist die Urheberschaft des kyrillischen Alphabetes immer noch Gegenstand akademischer Diskussion. Sie trägt zwar den Namen Kyrills, entstand jedoch nach heutiger Auffassung erst um die Mitte des 10. Jahrhunderts in Ostbulgarien am Hofe der bulgarischen Zaren in Preslaw. Eine Urheberschaft von Kyrill und Method, die ein Jahrhundert früher lebten, wäre somit ausgeschlossen.

    Die Zuschreibung an Clemens von Ohrid, einen im westlichen Teil des Bulgarischen Reiches tätigen Schüler Kyrills von Saloniki, ist zwar weit verbreitet, jedoch legendenhaft und nicht beweisbar. Eine entsprechend gedeutete Nachricht in der Legenda Ochridica bedeutet wohl nur, dass er die glagolitische Schrift reformiert hat.

    Die meisten Buchstaben wurden aus dem griechischen Alphabet (in seiner byzantinischen Schriftform) übernommen oder von ihm abgeleitet. Für Laute, die das Griechische nicht kennt, wurden Zeichen aus der glagolitischen Schrift (Glagoliza) zugrunde gelegt, die um 862 vom Slawenlehrer Konstantin, der später den Namen Kyrill annahm, entwickelt worden waren.

    Es gibt keine einzige mittelalterliche Quelle, die das Alphabet als „kyrillisch“ bezeichnet oder aber Kyrill von Saloniki als Schöpfer dieser Schrift erwähnt. Als erwiesen gilt, dass das Alphabet seine erste Verbreitung durch Konstantin von Preslaw fand, Schüler von Kyrills Bruder Method und einer der bedeutendsten Vertreter der sogenannten Literarischen Schule von Preslaw (bulgarisch Преславска книжовна школа). Er war um 900 Bischof in der bulgarischen Hauptstadt Preslaw. Von seinen altbulgarischen Texten, die kyrillisch gefasst sind, sind heute mehr als 40 Schriften bekannt. Sein bedeutendstes Werk ist das „Belehrende Evangelium“ (um 893–894), dessen Einführung – das „Alphabetische Gebet“ – durch eine russische Abschrift aus dem 12. Jahrhundert bekannt ist. Das Werk von Konstantin von Preslaw gilt als eine der ältesten kyrillischen Schriften.

    Eine der ersten erhaltenen Steininschriften auf Kyrillisch ist die Inschrift auf dem Fragment eines Grabkreuzes aus dem 9. oder 10. Jahrhundert, das einst das Grab von Ana markierte. Ana war die jüngste Tochter des bulgarischen Herrschers Boris I. (852–889) und die Schwester seiner Thronfolger Wladimir Rassate (889–893) und Simeon I. (893–927). Die zweisprachige Inschrift erzählt auf Altbulgarisch in kyrillischer Schreibweise und auf Griechisch, dass „der Diener Gottes Ana verstorben ist. Im Monat Oktober am neunten Tag verstarb der Gottesdiener Ana“.

    Eine weitere erhaltene Inschrift aus dieser Zeit auf Kyrillisch ist die Grabinschrift eines hohen Amtsträgers am Hofe des bulgarischen Zaren Simeon I. (893–927) mit dem Namen Mostitsch (bulg. Мостич). Die Grabinschrift wurde 1952 von Prof. Stancho Waklinow (1921–1978) bei archäologischen Feldforschungsarbeiten in der sogenannten Mostitsch-Kirche (auch als Mostitsch-Kloster bekannt) in der Innenstadt des alten Verwaltungszentrums Preslaw gefunden. Die Forscher gehen heute davon aus, dass das steinerne Monument in den 950er-, spätestens in den 960er-Jahren geschaffen wurde. Der Text des Denkmals lautet (auf Altbulgarisch und übersetzt):

    “Сьдє лєжитъ Мостичь чрьгоѵбъɪля бъɪвъɪи при Сѵмеонѣ цр҃и и при Пєтрѣ цр҃и ос(м)иѫ жє дєсѧть лѣтъ съɪ оставивъ чрьгоѵбъɪльство ї вьсе їмѣниѥ бъɪстъ чрьноризьць ї въ томь сьврьши жизнь своиѫ.”

    „Hier ruht Mostitsch, Itschirgu-Boil unter Zar Simeon und Zar Petar. Mit 80 Jahren verließ er sein Amt, gab sein ganzes Vermögen auf, wurde Mönch und so endete sein Leben.“

    Diesem Denkmal kommt zentrale Bedeutung auch deshalb zu, weil es das erste erhaltene Monument ist, das die Verwendung des kaiserlichen Titels Zar historisch belegt. Die Grabinschrift wird mit weiteren steinernen Monumenten aus der Zeit zwischen dem 9. und dem 10. Jahrhundert im Archäologischen Museum Weliki Preslaw aufbewahrt.

    Weitere Entwicklung

    Oktoich, Krakau, Polen 1491, ältestes gedrucktes Buch in kyrillischen (neurussischen) Lettern

    Die ursprünglich einheitliche Schrift hat in den verschiedenen Sprachen, die das Kyrillische nutzen, teilweise unterschiedliche Entwicklungen genommen. Die der Ausgangsform am nächsten kommende Variante findet sich im Kirchenslawischen wieder. Mehrere Buchstaben (z. B. ѣ, ѫ, ѧ, Ѯ, Ѱ, ѳ, ѵ, ѡ) der alten kyrillischen Schrift werden heute nicht mehr verwendet. Das heutige Buchstabeninventar der einzelnen Sprachen wird in den Artikeln zu den jeweiligen Sprachen behandelt.

    1708 wurde die kyrillische Schrift im Russischen Reich im Zuge der Reformen Peters des Großen vereinfacht und optisch an die lateinische Schrift angepasst. Diese latinisierten Buchstabenformen, die zur Unterscheidung von der kirchenslawischen Schrift als Bürgerliche Schrift bezeichnet wurden, wurden zur Grundlage der normativen Orthographie des Russischen. In der Folge fanden sie unter russischem Einfluss auch in den außerhalb des Russischen Reiches gelegenen Regionen Verbreitung, in denen die kyrillische Schrift verwendet wurde.

    Im 19. Jahrhundert erhielten auch das Bulgarische und das Serbische eine normierte kyrillische Orthographie, siehe dazu Bulgarisches Alphabet und Serbisches Alphabet. Während die bulgarische Kyrilliza sich in der Form der Buchstaben weitgehend an die russische anlehnte und in der Orthographie zunächst zum großen Teil etymologischen Kriterien folgte, wurde die serbische Kyrilliza durch Vuk Karadžić radikal reformiert, um eine konsequent phonologische Schreibweise des Serbischen zu ermöglichen. Ende des 19. beziehungsweise Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch die kyrillische Orthographie des Ukrainischen und des Weißrussischen einheitlich normiert, wobei die Alphabete dieser Sprachen jeweils viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Abweichungen von dem des Russischen aufweisen. Während und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde schließlich in Jugoslawien ein eigenes vorwiegend dem Vorbild des Serbischen folgendes kyrillisches Alphabet für das Mazedonische normiert.

    Für das Rumänische, eine romanische Sprache, die in einem Land überwiegend orthodoxen Glaubens gesprochen wird und seit dem 16. Jahrhundert kyrillisch geschrieben worden war, wurde hingegen 1865 das kyrillische Alphabet zugunsten des lateinischen abgeschafft.

    Durch die russische Rechtschreibreform von 1918 wurde die kyrillische Schreibweise des Russischen erneut reformiert, wobei einige infolge der Lautentwicklung nicht mehr notwendige Schriftzeichen abgeschafft wurden. Eine ähnliche Reform erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg für das Bulgarische. Die Schreibweise der übrigen kyrillisch geschriebenen slawischen Sprachen hat sich hingegen seit ihrer ersten modernen Normierung, die bereits zum großen Teil phonologischen Kriterien folgte, nicht mehr wesentlich verändert.

    Bereits zur Zeit des Zarenreiches wurde das kyrillische Alphabet zur erstmaligen Verschriftlichung einiger kleinerer Sprachen in den zu diesem gehörenden Gebieten Osteuropas, des Kaukasus, Zentralasiens und Sibiriens genutzt. Zu sowjetischer Zeit wurde in den 1920er- und beginnenden 1930er-Jahren zunächst das lateinische Alphabet als Mittel zur Verschriftlichung von Sprachen propagiert, die bisher schriftlos waren oder zuvor das von offizieller Seite als rückständig angesehene arabische oder das mongolische Alphabet verwendet hatten. Ende der 1930er-Jahre wurde dann jedoch die Orthographie aller dieser Sprachen auf das kyrillische Alphabet umgestellt. Von der allgemeinen Einführung der Kyrilliza für die Sprachen der Sowjetunion ausgenommen blieben lediglich das Armenische und das Georgische, die ihre eigenen traditionellen Schriften beibehielten, sowie die Sprachen der baltischen Republiken und von Minderheitengruppen mittel- oder westeuropäischer Herkunft, die weiterhin in lateinischer Schrift geschrieben wurden. Nach dem Vorbild der Sowjetunion führte auch die Mongolische Volksrepublik die kyrillische Schrift ein. Zur Schreibung der nichtslawischen Sprachen der Sowjetunion wurde das kyrillische Alphabet in der für das Russische üblichen Form in den meisten Fällen um weitere meist neugeschaffene Buchstaben erweitert, um alle Laute der jeweiligen Sprache wiedergeben zu können.

    Heutige Verbreitung

    Verbreitung des kyrillischen Alphabets
  • als Schrift der Amtssprache(n)
  • weit verbreitet
  • Heute werden Russisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Serbisch, Mazedonisch und das moderne Kirchenslawisch sowie zahlreiche weitere Sprachen in Osteuropa, Sibirien, im nördlichen Kaukasus und in Zentralasien mit kyrillischen Zeichen geschrieben. Teilweise werden auch noch Turksprachen wie Kasachisch und Kirgisisch, das mit dem Persischen verwandte Tadschikisch, Mongolisch oder auch Dunganisch, ein chinesischer Dialekt, kyrillisch geschrieben.

    Die Alphabete der einzelnen Sprachen sind im Wesentlichen gleich und unterscheiden sich nur durch einige wenige Zeichen. Manche Sprachen verwenden Sonderzeichen (ähnlich den Umlauten in der lateinischen Schrift). Allerdings werden in der kyrillischen Schrift im Gegensatz zur Lateinschrift nur selten beigefügte Akzente, Punkte, Zedillen oder ähnliches verwendet, sondern eher ganz neue Buchstabenformen eingeführt. Die kirchenslawische Schrift enthält eine ganze Reihe von Zeichen, die in den modernen Schriften nicht mehr üblich sind.

    Seit dem Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union 2007 ist die kyrillische neben der lateinischen und der griechischen eine der drei offiziell verwendeten Schriften in der EU. Aus diesem Grund werden seit 2013 die Währungsbezeichnung EURO („ЕВРО“) und die Abkürzung EZB (ЕЦБ für bulgarischЕвропейска централна банкаEuropäische Zentralbank) auf den Eurobanknoten auch in der kyrillischen Schreibweise aufgeführt.

    Die folgende Tabelle zeigt die kyrillischen Buchstaben in der heute üblichen bürgerlichen Schrift mit den Zeichen aller Sprachen:

    Wie aus der Tabelle ersichtlich, wurde die kyrillische Schrift hauptsächlich aus der griechischen entwickelt. Dabei wurden griechische Unzialformen benutzt (vgl. Griechisches Alphabet), aus denen später sowohl Klein- wie auch Großbuchstaben entstanden. Für alle mit griechischen Buchstaben nicht darstellbaren Phoneme wurden glagolitische Buchstaben – in einer an den griechischen beziehungsweise kyrillischen Schriftduktus angepassten Form – übernommen.

    Kyrillisch Ursprung Zum Vergleich:
    lat. Buchst.
    mod. kyr. transl. altkyr. glag. griech.
    a A a
    ja
    b B b
    v V v
    g, h C c
    G g
    g
    gj
    d D d
    e E e
    jo
    ė
    je
    ž
    z Z z
    i I i
    y
    ()
    ï I i
    ï
    j J j
    ć
    đ
    k K k
    l L l
    lj
    m M m
    n N n
    nj
    x, ks (X x)
    o O o
    p P p
    r R r
    s S s
    ʒ
    t T t
    u ΟΥ ου
    U u
    V v
    W w
    Y y
    ŭ
    () ÿ
    f F f
    ch (H h)
    ō
    c
    č hebr. צ
    š hebr. ש
    šč, št
    ps
    ”, ă, ъ
    y
    ’, ь
    () ě
    ju
    ja, ę
    () ă, ǫ
    s. o.
    Kursive und aufrechte Form des modernen russischen Alphabets (abweichende Kursivformen grau hinterlegt)
    Abweichende Klein­buch­staben­formen in verschiedenen Alphabeten

    Von einigen Kleinbuchstaben gibt es sehr unterschiedliche Varianten, ähnlich wie bei a/ɑ im lateinischen Alphabet. Im Russischen herrscht in aufrechter Schrift die der jeweiligen Majuskel ähnelnde Form der Minuskeln vor, und die andere Form kommt fast nur in kursiven Schriften vor, wie in der Tabelle abgebildet. Im Bulgarischen und Serbischen sind die von den Großbuchstaben stark abweichenden Minuskeln auch in aufrechter Schrift üblich. Das vergrößert die Zahl jener Zeichen, die bei gleicher Form im kyrillischen und im lateinischen Alphabet unterschiedliche Bedeutung haben. Vor allem in Serbien kann das leicht verwirren, wo die Landessprache mancherorts sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben wird.

    Im Serbischen und Mazedonischen sind außerdem andere Formen der kursiven Minuskeln üblich, die großenteils der kyrillischen Schreibschrift ähneln:

    • Das б (б) ähnelt noch stärker als die Standardform einem kleinen griechischen Delta (δ).
    • Das г (г) sieht aus wie ein i mit Makron (ī) und nicht wie ein an der Vertikalen gespiegeltes s oder punktloses Fragezeichen.
    • Das д (д) ähnelt einem g statt einem runden d (mit gebogener Oberlänge) oder einer gespiegelten 6.
    • Das п (п) sieht in Annäherung an die griechische Schreibschrift wie ein kursives и oder ein lateinisches u mit Makron (ū) und nicht wie ein n aus.
    • Das т (т) ist analog der Standardvariante (ähnlich m) die verdoppelte Form der Minuskel für das п, also etwa vergleichbar einem kursiven ш oder umgekehrten lateinischen m mit Makron (ɯ̅).

    In der Computertypographie waren diese Varianten lange nur über speziell lokalisierte Schriften darstellbar. Inzwischen können aber „smart fonts“ in den Formaten OpenType, Graphite oder AAT abhängig von der Sprache automatisch die korrekten Glyphvarianten auswählen. Allerdings muss das Betriebssystem oder die verwendete Software dazu die Sprache bestimmen können und nicht alle Schriftdateien sind entsprechend angepasst.

    Noch Ende des 17. Jahrhunderts hatte die kyrillische Schreibschrift große Ähnlichkeit mit der mittelalterlichen griechischen Unziale.

    Mit der von Zar Peter dem Großen eingeleiteten Modernisierung Russlands näherte sich der Stil der gedruckten wie geschriebenen Schrift zeitgenössischen westeuropäischen Schriften an.

    • Brief Peters I. von 1689

    • Serbische Schreibschrift um 1900, jetzt teilweise überholt

    • Moderne serbische Handschrift (das kleine ш kann auch unterstrichen werden)

    • Moderne serbische Schreibschrift

    Für die graphische Wiedergabe der kyrillischen Schrift mit lateinischen Buchstaben (Romanisierung) gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umschrift:

    Die Umkehrbarkeit ist dabei nur im ersten Fall vollständig gewährleistet, mit kleinen Einschränkungen meist auch im zweiten. Daneben gibt es die rein ausspracheabhängige Schreibung, z. B. per IPA, die aber nicht von der Ursprungsverschriftung, also hier den kyrillischen Buchstaben, abhängig ist. In einigen Fällen, etwa im Mongolischen oder bei Namen von Auswanderern, wird das kyrillische Schriftsystem parallel mit einem anderen verwendet, für das es oft wiederum eine Transliterationsvorschrift ins lateinische gibt, die zu anderen Ergebnissen führen kann. Ein theoretisch möglicher rein zielsprachabhängiger Ansatz ist nicht üblich, da wie im lateinischen Schriftsystem nicht in jeder Sprache den kyrillischen Buchstaben dieselben Laute zugeordnet sind (z. B. г → g/h).

    Transliteration

    Die in der Slawistik übliche wissenschaftliche Transliteration beruht auf dem tschechischen Alphabet. Die Normen der ISO und anderer Institute (v. a. GOST) bauen darauf auf, unterscheiden sich aber in Details davon. Die Vereinten Nationen empfehlen seit 1987 für geographische Bezeichnungen GOST 16876-71, die zumindest für das Russische keine Unterschiede zur wissenschaftlichen Transliteration und ISO/R 9 aufweist und nur drei zu ISO 9 (щ → šč/ŝ, я → ja/â, ю → ju/û). Die Nachfolgenorm GOST 7.79-2000 stimmt in System A insgesamt bis auf zwei kleine Ausnahmen mit ISO 9 überein.

    Transliteration nach DIN 1460, ISO 9 und GOST 7.79 (System A) im Überblick
    Kyrillisch А
    а
    Ӓ
    ӓ
    Ӑ
    ӑ
    Ӕ
    ӕ
    А̊
    а̊
    Ā̈
    ā̈
    А̄
    а̄
    А́
    а́
    Б
    б
    В
    в
    Г
    г
    Ґ
    ґ
    Ѓ
    ѓ
    Ғ
    ғ
    Г̡
    г̡
    Г̨
    г̨
    Һ
    һ
    Һ̨
    һ̨
    Д
    д
    Ђ
    ђ
    Е
    е
    Ё
    ё
    Ӗ
    ӗ
    Є
    є
    Ж
    ж
    Җ
    җ
    Ӝ
    ӝ
    Ӂ
    ӂ
    DIN 1460:1982 mit
    DIN 1460-2:2010
    A
    a
    Ä
    ä
    Ă
    ă
    Ä
    ä
    Å
    å
    B
    b
    V
    v
    G / H
    g / h1
    G / Ġ
    g / ġ2
    Ǵ
    ǵ
    Ġ
    ġ
    Ġ
    ġ
    Ǵ
    ǵ


    D
    d
    Đ
    đ
    E
    e
    Ë
    ë
    Ĕ
    ĕ
    Je / Ė
    je / ė3
    Ž
    ž
    Ǧ
    ǧ
    Ż
    ż
    Ǧ / Dž
    ǧ / dž4
    ISO 9:1995;
    GOST 7.79-2000 (System A)
    Æ
    æ
    Å /GOST:Ȧ
    å /GOST: ȧ
    Ạ̈
    ạ̈
    Ā
    ā
    Á
    á
    G
    g

    Ğ
    ğ

    Ê
    ê
    Ž̧
    ž̧


    Kyrillisch Д+С
    д+с
    З
    з
    Ҙ
    ҙ
    Ӟ
    ӟ
    Ӡ
    ӡ
    Ѕ
    ѕ
    И
    и
    Ӣ
    ӣ
    Ӥ
    ӥ
    Й
    й
    И́
    и́
    І
    і
    Ї
    ї
    Ī̇
    ī̇
    Ј
    ј
    Ј̄
    ј̄
    К
    к
    К̨
    к̨
    Қ
    қ
    Ҝ
    ҝ
    Ҡ
    ҡ
    Ҟ
    ҟ
    К̦
    к̦
    Q
    q
    Л
    л
    Љ
    љ
    Л̡
    л̡
    Л̕
    л̕
    DIN 1460:1982 mit
    DIN 1460-2:2010
    Ǧ
    ǧ
    Z
    z



    Dz
    dz
    I / Y
    i / y5
    Ī
    ī
    Ï
    ï
    J
    j
    I / Í
    i / í6
    Ï
    ï
    J́ / J
    j́ / j7

    K
    k
    Ķ
    ķ
    Q
    q
    Q
    q
    L
    l
    Lj
    lj
    Ļ
    ļ
    ISO 9:1995;
    GOST 7.79-2000 (System A)

    Ź
    ź

    I
    i
    Î
    î
    Í
    í
    Ì
    ì
    Ǐ
    ǐ

    ǰ




    Ǩ
    ǩ




    Ĺ
    ĺ
    Kyrillisch L
    l
    М
    м
    Н
    н
    Њ
    њ
    Ӈ
    ӈ
    Ң
    ң
    Ҥ
    ҥ
    Н̦
    н̦
    Н̨
    н̨
    Н̡
    н̡
    Ӊ
    ӊ
    Н̄
    н̄
    О
    о
    Ӧ
    ӧ
    Ө
    ө
    Ӫ
    ӫ
    Ҩ
    ҩ
    О̆
    о̆
    Ō̈
    ō̈
    О́
    о́
    О̄
    о̄
    ОЕ
    ое
    П
    п
    Ҧ
    ҧ
    П̨
    п̨
    Р
    р
    С
    с
    Ҫ
    ҫ
    DIN 1460:1982 mit
    DIN 1460-2:2010
    L
    l
    M
    m
    N
    n
    Nj
    nj
    Ņ
    ņ
    O
    o
    Ö
    ö
    Ö / Ó
    ö / ó8
    Ȯ
    ȯ
    W
    w
    Ŏ
    ŏ
    P
    p

    р́
    R
    r
    S
    s
    Ş
    ş
    ISO 9:1995;
    GOST 7.79-2000 (System A)




    Ǹ
    ǹ
    Ń
    ń


    Ô
    ô
    Ő
    ő
    Ò
    ò
    Ọ̈
    ọ̈
    Ó
    ó
    Ō
    ō
    Œ
    œ

    Ș
    ș
    Kyrillisch С̀
    с̀
    Т
    т
    Т̆
    т̆
    Ҭ
    ҭ
    Т̧
    т̧
    Т̌
    т̌
    Ћ
    ћ
    Ќ
    ќ
    У
    у
    Ў
    ў
    Ӱ
    ӱ
    Ӯ
    ӯ
    Ӳ
    ӳ
    У̇
    у̇
    У́
    у́
    Ӯ̈
    ӯ̈
    Ү
    ү
    Ұ
    ұ
    Ӱ̄
    ӱ̄
    W
    w
    Ф
    ф
    Х
    х
    Ҳ
    ҳ
    Ц
    ц
    Ҵ
    ҵ
    Џ
    џ
    Ч
    ч
    Ӵ
    ӵ
    DIN 1460:1982 mit
    DIN 1460-2:2010
    T
    t

    Ţ
    ţ
    Ć
    ć

    U
    u
    Ŭ
    ŭ
    Ü
    ü
    Ū
    ū
    Ü
    ü
    Ú
    ú
    Ü
    ü
    Ū
    ū
    W
    w
    F
    f
    Ch / H
    Ch / h9

    C
    c
    Ç
    ç
    Ḑž
    ḑž
    Č
    č
    Ċ
    ċ
    ISO 9:1995;
    GOST 7.79-2000 (System A)

    Ț
    ț

    Ť
    ť
    Ǔ
    ǔ
    Ű
    ű
    Ú
    ú
    Ụ̈
    ụ̈
    Ù
    ù

    Ụ̄
    ụ̄
    H
    h




    Kyrillisch Ҷ
    ҷ
    Ӌ
    ӌ
    Ҹ
    ҹ
    Ч̀
    ч̀
    Ҽ
    ҽ
    Ҿ
    ҿ
    Ш
    ш
    Щ
    щ
    Ъ
    ъ
    Ы
    ы
    Ӹ
    ӹ
    Ы̄
    ы̄
    Ь
    ь
    Ѣ
    ѣ
    Э
    э
    Э̇
    э̇
    Ӭ
    ӭ
    Ә
    ә
    Ӛ
    ӛ
    Ю
    ю
    Ю̄
    ю̄
    Я
    я
    Ѫ
    ѫ
    Ѳ
    ѳ
    Ѵ
    ѵ
    Ӏ ' "
    DIN 1460:1982 mit
    DIN 1460-2:2010
    Ǵ
    ǵ
    Ċ
    ċ
    Ć
    ć
    Š
    š
    Šč / Śč
    šč / śč10
    ˮ / Ă / Q
    ă / q11
    Y
    y
    Ÿ
    ÿ
    ʼ / Ĭ / Y
    ĭ / y12
    Ě
    ě
    Ė
    ė
    É
    é
    Ē
    ē
    Ä / Á
    ä / á13
    Ȧ
    ȧ
    Ju
    ju
    Ja
    ja
    Ȧ
    ȧ



    ' "
    ISO 9:1995;
    GOST 7.79-2000 (System A)


    Ĉ
    ĉ


    C̨̆
    c̨̆
    Ŝ
    ŝ
    ʺ Ȳ
    ȳ
    ʹ È
    è

    À
    à
    Û
    û
    Ů /GOST: Ū̂
    ů /GOST: ū̂
    Â
    â
    Ǎ
    ǎ


    ˋ ¨

    Für die weitgehend phonetische Transkription gibt es in den europäischen Sprachen – auch und gerade in der deutschen – eine lange Tradition, in deren Verlauf es auch zu Änderungen und Varianten kam (z. B. Namensendung -off/-ow/-ov/-ev oder in der DDR sh für ж). Neben der Verwendung von w anstelle von v für в weicht die vom Duden gepflegte (russisch-)deutsche Transkription vor allem bei den S-Lauten von der Transliteration ab (ш/ж → sch, з → s statt z, ц → z statt c). Im englischen Sprachraum dominieren zwei einander sehr ähnliche Standards, die zugunsten von Digraphen (meist mit h) weniger stark auf diakritische Zeichen wie Hatschek und Zirkumflex setzen (z. B. щshch statt šč oder ŝ): BGN/PCGN (Geographie) und ALA-LC (Bibliothekswesen). Durch die Verwendung in den internationalen Medien, zum Beispiel im Profisportbereich, und deren unreflektierter Übernahme durch die lokale Presse finden sich die französische und vor allem englische Transkription auch in vielen anderen Ländern; ebenso tauchen wegen technischer Schwierigkeiten akzentbefreite Transliterationen auf. Es ist ein Qualitätsmerkmal von Verlagen und Redaktionen, den ausgewählten Transkriptions- oder Transliterationsstandard durchgängig einzuhalten.

    In Jugoslawien galt für die lokalen Sprachen eine einheitliche Umwandlung von kyrillischen in lateinische Buchstaben und umgekehrt, die sich in den Nachfolgestaaten erhalten hat. Vor allem in Serbien werden beide Systeme weiterhin parallel verwendet. In den Staaten Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan wurden nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion in den 1990er-Jahren auf dem Türkischen basierende lateinische Alphabete (wieder-)eingeführt. In diesen Fällen wird in der Regel auch im Ausland die lokale Umschrift verwendet. In Weißrussland hat ein an das polnische angelehntes lateinisches Alphabet (Łacinka) historische Bedeutung, genießt heute aber keinen offiziellen Status und wird deswegen zur Transkription des Weißrussischen in fremdsprachigem Kontext nur selten verwendet.

    Beispiele für die Umschrift von Namen

    In Klammern steht ggf. unter Transliteration die strengere ISO 9 von 1995 und unter deutsch die DDR-Transkription.

    Kyrillische Schreibweise Transliteration Transkription
    deutsch englisch französisch
    Александр Солженицын (russ.) Aleksandr Solženicyn Alexander Solschenizyn (Solshenizyn) Aleksandr Solzhenitsyn Alexandre Soljenitsyne
    Михаил Зощенко (russ.) Michail (Mihail) Zoščenko (Zoŝenko) Michail Soschtschenko (Sostschenko) Mikhail Zoshchenko Mikhaïl Zochtchenko
    Михаил Горбачёв (russ.) Michail (Mihail) Gorbačëv Michail Gorbatschow Mikhail Gorbachev Mikhaïl Gorbatchev
    Борис Николаевич Ельцин (russ.) Boris Nikolaevič Elʹcin Boris Nikolajewitsch Jelzin Boris Nikolayevich Yeltsin Boris Nikolaïevitch Eltsine (Ieltsine)
    Владимир Владимирович Путин (russ.) Vladimir Vladimirovič Putin Wladimir Wladimirowitsch Putin Vladimir Vladimirovich Putin Vladimir Vladimirovitch Poutine
    Руслана Лижичко (ukr.) /
    Лыжичко (russ.)
    Ruslana Lyžyčko /
    Lyžičko
    Ruslana Lyschytschko (Lyshytschko) /
    Lyschitschko (Lyshitschko)
    Ruslana Lyzhychko /
    Lyzhichko
    Rouslana Lyjytchko /
    Lyjitchko
    Тарас Шевченко (ukr.) Taras Ševčenko Taras Schewtschenko Taras Shevchenko Taras Chevtchenko
    Зоран Ђинђић (serb.) Zoran Đinđić nur Transliteration:
    Zoran Đinđić (Djindjić)
    nur Transliteration:
    Zoran Đinđić (Djindjić)
    nur Transliteration:
    Zoran Đinđić (Djindjić)

    Zu inoffiziellen Methoden der Transliteration, die sich an den technischen Beschränkungen von Eingabegeräten wie lateinischen Tastaturen orientieren, siehe Translit.

    Slawische Sprachen

    Bulgarisch

    Buchstabe wissenschaftliche
    Transliteration
    Transkription IPA
    üblich ISO deutsch englisch1
    А а A a A a a
    Б б B b B b b
    В в V v W w2 V v2 v
    Г г G g G g g
    Д д D d D d d
    Е е E e E e ɛ
    Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh)3 Zh zh ʒ
    З з Z z S s Z z z
    И и I i I i i
    Й й J j J j Y y j
    К к K k K k (кс = x)4 K k k
    Л л L l L l l
    М м M m M m m
    Н н N n N n n
    О о O o O o ɔ
    П п P p P p p
    Р р R r R r r
    С с S s S s (ss)5 S s s
    Т т T t T t t
    У у U u U u u
    Ф ф F f F f f
    Х х Ch ch6 H h Ch ch H h1 x
    Ц ц C c Z z Ts ts ts
    Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch
    Ш ш Š š Sch sch Sh sh ʃ
    Щ щ Št št Ŝ ŝ Scht scht Sht sht ʃt
    Ъ ъ Ă ă7 ʺ A a8 A a ə, ʌ9
    Ь ь ʹ (weich) ( - ) (J j)10 (Y) (y) ʲ (palatal)
    Ю ю Ju ju Û û Ju ju Yu yu ju
    Я я Ja ja  â Ja ja Ya ya ja
    1 In Bulgarien wird in offiziellen Dokumenten eine Umschrift verwendet, in der der kyrillische Buchstabe х nicht mit kh, sondern mit h wiedergegeben wird und die mit der englischen Transkription seit 2013 identisch ist. Zu den Quellen siehe Weblinks. Früher wurde französisch transkribiert. Auf besonderen Antrag konnten Eigennamen weiter wie gewohnt transkribiert werden, weichen dann also von der heute gültigen offiziellen Transkription ab, beispielsweise in ya vs. ia.
    2 In Bulgarien wird mit вv latinisiert, da dies für die meisten Sprachen mit lateinischem Alphabet am eindeutigsten ist. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde silbenauslautendes , vor allem in den Endungen -ов und -ев, oft als -ff transkribiert; diese Transkription ist heute nicht mehr üblich.
    3 Der Duden nennt sch als herkömmliche Transkription, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde; andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden.
    4 Falls die kyrillische Buchstabenverbindung кс aus einem griechischen oder lateinischen x hervorgegangen ist, wird oftmals bei der „Rücktranskription“ wieder ein x benutzt. Bei Namen wie Alexandra, die auch in lateinisch-schriftlichen Regionen als Aleksandra existieren, kann jedoch keine allgemein empfehlenswerte Transkription erfolgen.
    5 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
    6 Gelegentlich wird auch H beziehungsweise h verwendet.
    7 Gelegentlich wird auch  (Â) beziehungsweise â (â) verwendet. Man beachte, dass dieser Buchstabe im Bulgarischen ein normaler Vokalbuchstabe ist, nicht ein Härtezeichen wie im Russischen.
    8 Früher war auch die Transkription mit u gebräuchlich.
    9 Dieser Vokal wird wie alle anderen komplementär zu einem Gegenstück verwendet, in diesem Fall zu [a] und in betonten Silben klar gesprochen: hour (englisch) [aʊ'ər], ъгъл (Winkel) ['əgʌl] oder in nicht betonten Silben abgedunkelt cut (englisch) [kʌt], България [bʌlg'arija].
    10 Das Weichheitszeichen ь tritt (fast) ausschließlich im Zusammenhang mit о als ьо auf; diese Kombination wird am besten mit jo transkribiert, anstatt einen Apostroph zu benutzen. Die Kombinationen ьи und ье sind extrem selten und können nur bei der kyrillischen Umschrift ausländischer Namen auftreten, etwa in „Вальехо“ oder „Педроньерас“ (Pedroñeras; Ort in Spanien). Eine (Rück-)Transkription von ьи und ье sollte i. d. R. nicht nötig sein, da man einfach die ursprüngliche lateinische Schreibweise des entsprechenden Namens verwenden sollte.

    Kirchenslawisch

    Auch moderne kirchenslawische Texte werden nach wie vor in der altkyrillischen Schrift gesetzt, die in der obigen Tabelle dargestellt ist. Eine etwaige Transkription oder Transliteration richtet sich in der Regel nach der Sprache des Landes, in der der Text erscheint.

    Mazedonisch

    Buchstabe Transliteration und
    Transkription
    IPA
    А а A a a
    Бб B b b
    В в V v v
    Г г G g g
    Д д D d d
    Ѓ ѓ Ǵ ǵ (Gj gj)1 ɟ, dʑ
    Е е E e ɛ
    Ж ж Ž ž ʒ
    З з Z z z
    Ѕ ѕ Dz dz2 dz
    И и I i i
    Ј ј J j j
    К к K k k
    Л л L l l
    Љ љ Lj lj2 ʎ
    М м M m m
    Н н N n n
    Њ њ Nj nj2 ɲ
    О о O o ɔ
    П п P p p
    Р р R r r
    С с S s s
    Т т T t t
    Ќ ќ Ḱ ḱ (Ć ć)1 c,
    У у U u u
    Ф ф F f f
    Х х H h x
    Ц ц C c ts
    Ч ч Č č
    Џ џ Dž dž2
    Ш ш Š š ʃ
    1 In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens sind für Ѓ ѓ und Ќ ќ auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet orientierten Transkriptionen Đ đ beziehungsweise Ć ć üblich. In deutschen Texten werden Ѓ ѓ und Ќ ќ oft als Gj gj beziehungsweise Ć ć wiedergegeben.
    2 In Unicode gibt es aus Kompatibilitätsgründen für die Digraphen eigene Codes, die aber nur in Ausnahmefällen verwendet werden sollten: DZ (U+01F1) oder Dz (U+01F2) dz (U+01F3); LJ (U+01C7) oder Lj (U+01C8) lj (U+01C9); NJ (U+01CA) oder Nj (U+01CB) nj (U+01C7); DŽ (U+01C4) oder Dž (U+01C5) dž (U+01C6).

    Russisch

    Buchstabe Transliteration Transkription Aussprache12
    wissen­schaftlich ISO 9 deutsch englisch IPA Audio
    А а A a A a a
    Б б B b B b b
    В в V v W w V v v
    Г г G g G g (w)8 G g g
    Д д D d D d d
    Е е E e E e (Je je)1 E e (Ye ye)1 ʲɛ / jɛ13
    Ё ё Ë ë Jo jo (O o)2 E e (auch Yo yo) ʲɔ / jɔ13
    Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh)3 Zh zh ʒ
    З з Z z S s Z z z
    И и I i I i11 ʲi / i / ji14
    Й й J j I i (–, J j)4 Y y j
    К к K k K k5 K k k
    Л л L l L l l
    М м M m M m m
    Н н N n N n n
    О о O o O o ɔ
    П п P p P p p
    Р р R r R r r
    С с S s S s (ss)510 S s s
    Т т T t T t t
    У у U u U u u
    Ф ф F f F f f
    Х х Ch ch H h Ch ch Kh kh x
    Ц ц C c Z z Ts ts ʦ
    Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch tʃʲ
    Ш ш Š š Sch sch Sh sh ʃ
    Щ щ Šč šč Ŝ ŝ Schtsch schtsch (Stsch stsch)9 Shch shch ʃʲː
    Ъ ъ ʺ ( - )6
    Ы ы Y y Y y ɨ
    Ь ь ʹ ( - ) (J j)7 (Y) (y) ʲ
    Э э Ė ė È è E e ɛ
    Ю ю Ju ju Û û Ju ju Yu yu ʲu / ju13
    Я я Ja ja  â Ja ja Ya ya ʲa / ja13
    1 Nach russischen Vokalen, am Wortanfang und nach ь sowie ъ wird mit je beziehungsweise Je (englisch ye bzw. Ye) transkribiert, sonst mit e. Beispiel: Ельцин → Jelzin. Wenn im Russischen für Е е auch Ё ё geschrieben werden kann, wird Е е wie Ё ё wiedergegeben.
    2 Nach russischen Vokalen, am Wortanfang, nach den meisten Konsonanten und nach ь sowie ъ wird mit jo beziehungsweise Jo transkribiert; nur nach ж (sch/sh), ч (tsch), ш (sch), und щ (schtsch/stsch) jedoch mit o. Beispiel: Горбачёв → Gorbatschow.
    3 Laut Duden sollte sch als herkömmliche Transkription benutzt werden, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde. Andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
    4 Der Duden schreibt: „й wird nach и und nach ы nicht wiedergegeben“ und „й = i am Wortende sowie zwischen russischem Vokalbuchstaben und russischem Konsonantenbuchstaben“. Beispiele: Горький → Gorki, Андрей → Andrei, Чуйков → Tschuikow. Mit j wird й vor Vokal (z. B. йогурт → jogurt) sowie nach и und ы vor Konsonant (z. B. Новороссийск → Noworossijsk) umschriftet.
    5 Der Duden empfiehlt, dass „in allen Fällen“ кс als x transkribiert werden soll. In der Wikipedia wird diese Regel nur dann angewendet, wenn es um Wörter griechischen oder lateinischen Ursprungs geht (Алексей → Alexei). In russischen Wörtern slawischer oder anderer Herkunft wie etwa dem Ortsnamen Выкса, der mit einiger Wahrscheinlichkeit finno-ugrischen Ursprungs ist, wird meist die Schreibung mit ks verwendet (also Wyksa). Dies gilt selbst dann, wenn es sich um Lehnwörter deutschen Ursprungs handelt, deren Originale im Deutschen mit chs oder cks geschrieben werden: клякса Klecks, такса Teckel, Dackel, Dachshund, вексель Wechsel. Namen wie Саксония Sachsen sind ein Grenzfall, da hier offenkundig die latinisierte Form Saxonia ins Russische entlehnt wurde.
    6 Härtezeichen: Hebt die Palatalisierung des voranstehenden Konsonanten auf. Wird i. A. nicht transkribiert. Siehe aber1.
    7 Weichheitszeichen: Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird normalerweise nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Beispiel: Gorki statt Gorʹki. Wenn das Weichheitszeichen jedoch vor einem Vokal steht, gilt: Die (recht seltenen) Verbindungen ьи, ье und ьо werden als ji, je beziehungsweise jo transkribiert. Vor я und ю wird ь nicht transkribiert, da das j bereits in deren Transkription (ja bzw. ju) enthalten ist.
    8 In der Genitivendung der Adjektive -ого/-его jedoch (im Einklang mit der Aussprache) w: -owo/-(j)ewo.
    9 In der DDR war auch die Transkription stsch üblich.
    10 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
    11 Siehe aber Ь ь und 7.
    12 Bei Vokalen bezieht sich die Angabe auf die Aussprache in betonter, isolierter Stellung. Abweichende Aussprachen infolge von Vokalreduktion in unbetonten Silben oder durch den Einfluss benachbarter palatalisierter Konsonanten werden nicht angegeben.
    13 Die zweite angegebene Aussprache gilt nur im Silbenanlaut, also am Wortanfang, nach Vokal, ъ oder ь.
    14 Die Aussprache [i] gilt im Wortanlaut, [ji] nach Vokal, ъ oder ь.

    Serbisch, Serbokroatisch und Montenegrinisch

    Anmerkung: Die serbische Sprache verwendet neben der kyrillischen Schrift auch das lateinische Alphabet. Die Verfassung Serbiens hebt zwar die kyrillische Schrift für den offiziellen Gebrauch vor allem in der öffentlichen Verwaltung und Schulen in Serbien als erste Schrift hervor, es kann und darf aber die lateinische Schrift auch im offiziellen Gebrauch verwendet werden. Im Serbokroatischen des ehemaligen Jugoslawien waren die serbische kyrillische Schrift und das lateinische Alphabet im offiziellen Gebrauch gleichgestellt.

    In Montenegro ist laut Verfassung die kyrillische Schrift neben der lateinischen Schrift gleichberechtigt. Im Jahr 2009 veröffentlichte das montenegrinische Ministerium für Bildung und Wissenschaft eine Rechtschreibung, die neben zwei zusätzlichen Buchstaben (sowohl in der lateinischen als auch in der kyrillischen Variante) auch ein Wörterbuch mit entsprechenden Abweichungen der Schreibungen einzelner Wörter der montenegrinischen Sprache vom Serbokroatischen enthält.

    Die heutige Form der serbischen Azbuka (Alphabet) geht auf die Reformierung der bisherigen kyrillischen Schrift durch Vuk Stefanović Karadžić im 19. Jahrhundert zurück. Die slawenoserbische Schrift, die zu seiner Zeit nur noch in höheren Kreisen bekannt war, ähnelte bis auf einige Konsonanten vor allem der russischen kyrillischen Schrift sehr.

    Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war vor allem in Bosnien und Herzegowina und in Teilen Kroatiens außerdem die Schrift Bosančica verbreitet.

    Serbische
    Asbuka
    Serbische
    Lateinschrift
    IPA
    А а A a a
    Бб B b b
    В в V v v
    Г г G g g
    Д д D d d
    Ђ ђ Đ đ1
    Е е E e ɛ
    Ж ж Ž ž ʒ
    З з Z z z
    З́ з́ Ź ź ʑ (nur Montenegrinisch)
    И и I i i
    Ј ј J j j
    К к K k k
    Л л L l l
    Љ љ Lj lj2 ʎ
    М м M m m
    Н н N n n
    Њ њ Nj nj2 ɲ
    О о O o ɔ
    П п P p p
    Р р R r r
    С с S s s
    С́ с́ Ś ś ɕ (nur Montenegrinisch)
    Т т T t t
    Ћ ћ Ć ć
    У у U u u
    Ф ф F f f
    Х х H h x
    Ц ц C c ʦ
    Ч ч Č č
    Џ џ Dž dž2
    Ш ш Š š ʃ
    1 Đ đ (für Ђ ђ) kann bei technischen Problemen auch durch Dj beziehungsweise dj ersetzt werden.
    2 Diese Digraphen werden auch in lateinischer Schreibweise als jeweils nur ein Buchstabe betrachtet.

    Ukrainisch

    Buchstabe wissenschaftliche Transliteration Transkription
    kursiv üblich ISO Łatynka deutsch englisch
    А а A a A a A a
    Б б B b B b B b
    В в В в V v V v W w V v
    Г г Г г H h G g H h H h
    Ґ ґ G g G̀ g̀ G g G g
    Д д Д д D d D d D d
    Е е E e E e E e
    Є є Je je Ê ê Je je / ie / e Je je Ye ye
    Ж ж Ž ž Ž ž Sch sch (Sh sh) Zh zh
    З з Z z Z z S s Z z
    И и И и Y y I i Y y Y y
    І і I i Ì ì I i I i
    Ї ї Ï ï Ji ji Ji ji Yi yi (Ï ï)
    Й й Й й J j J j J j Y y
    К к K k K k K k (statt ks auch x) K k
    Л л L l Ł ł / L l L l
    М м M m M m M m
    Н н N n N n N n
    О о O o O o O o
    П п P p P p P p
    Р р R r R r R r
    С с S s S s S s1 S s
    Т т Т т T t T t T t
    У у U u U u U u
    Ф ф F f F f F f
    Х х Ch ch H h Ch ch Ch ch Kh kh
    Ц ц C c C c Z z Ts ts
    Ч ч Č č Č č Tsch tsch Ch ch
    Ш ш Š š Š š Sch sch Sh sh
    Щ щ Šč šč Ŝ ŝ Šč šč Schtsch schtsch (Stsch stsch) Shch shch
    ь ʹ (weich) ´ ( - ) bzw. j2 ( - ) bzw. y
    Ю ю Ju Ju Û û Ju ju / iu / u Ju ju Yu yu
    Я я Ja ja  â Ja ja / ia / a Ja ja Ya ya
    ʼ ʺ ʼ (Apostroph) ( - ) ( - )3
    1 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache auch ss.
    2 Weichheitszeichen, nur nach Konsonanten; ein Großbuchstabe existiert nicht; palatalisiert den vorangehenden Konsonanten; in der Transkription j vor o, sonst (im Auslaut und vor Konsonanten) nicht wiedergegeben.
    3 Nur zwischen labialem Konsonanten und j + Vokal; in der Transkription gewöhnlich nicht wiedergegeben.

    Weißrussisch

    Kyrillischer Buchstabe Transliteration Transkription SAMPA-Wert
    üblich ISO Łacinka deutsch englisch
    А а A a A a /a/
    Б б B b B b /b/
    В в V v W w V v /v/
    Г г H h G g H h H h /h/
    Ґ ґ10 G g G̀ g̀ G g G g /g/
    Д д D d D d /d/
    Дз дз Dz dz Dz dz, Dź dź9 Ds ds Dz dz /dz/
    Дж дж Dž dž Dsch dsch Dzh dzh /Z/
    Е е E e Je je6, ie7, e8 E e (Je je)1 E e (Ye ye)2 /jE/
    Ё ё Ë ë Jo jo6, io7, o8 Jo jo E e (auch Yo yo) /jO/
    Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh)3 Zh zh /Z/
    З з Z z Z z, Ź ź9 S s Z z /z/
    І і I i Ì ì I i, Ji ji6 I i /i/
    Й й J j J j Y y /j/
    К к K k K k K k /k/
    Л л L l Ł ł, L l9 L l /l/
    М м M m M m /m/
    Н н N n N n, Ń ń9 N n /n/
    О о O o O o /o/
    П п P p P p /p/
    Р р R r R r /r/
    С с S s S s, Ś ś9 S s (ss)4 S s /s/
    Т т T t T t /t/
    У у U u U u /u/
    Ў ў Ŭ ŭ U u /ŭ/
    Ф ф F f F f /f/
    Х х Ch ch H h Ch ch Ch ch Kh kh /x/
    Ц ц C c C c, Ć ć9 Z z Ts ts /ts/
    Ч ч Č č Tsch tsch Ch ch /tS/
    Ш ш Š š Sch sch Sh sh /S/
    Ы ы Y y Y y /1/, IPA: /i/
    Ь ь ʹ (weich) ´9 ( - ) (J j)5 (Y) (y) /j/ - palatal
    Э э Ė ė È è E e E e /E/
    Ю ю Ju ju Û û Ju ju6, iu7, u8 Ju ju Yu yu /ju/
    Я я Ja ja  â Ja ja6, ia7, a8 Ja ja Ya ya /ja/
    1 Nach weißrussischen Vokalen, am Wortanfang und nach ь wird mit je beziehungsweise Je transkribiert, sonst mit e. Beispiel: Ельцын → Jelzyn.
    2 Im Englischen entsprechend mit ye beziehungsweise Ye.
    3 Der Duden nennt sch als herkömmliche Transkription, da ein „stimmhafter Sch-Laut“ (wie in „Journal“) im Deutschen nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt werden könne. Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR übliche Transkription sh (als Unterscheidung zum stimmlosen sch) wird von einigen als Notbehelf angesehen, da sie nur von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen würde, andere argumentieren jedoch, eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden. In der Wikipedia wird jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet.
    4 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewöhnlich ss.
    5 Weichheitszeichen: Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird im Allgemeinen nicht transkribiert, da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert. Ausnahmen sind die Verbindungen ьі und ьо, die als ji beziehungsweise jo transkribiert werden.
    6 Am Wortanfang oder nach Vokal benutzt Łacinka ja, je, jo, ju für я, е, ё, ю, nach Vokal auch ji für і.
    7 Nach Konsonant außer Л л (L l) benutzt Łacinka ia, ie, io, iu für я, е, ё, ю.
    8 Nach Л л fällt in Łacinka j beziehungsweise i von я, е, ё, ю weg: a, e, o, u.
    9 In Łacinka werden die palatalisierte Konsonanten bezeichnenden Buchstaben mit Akutakzent versehen, wenn sie vor einem anderen Konsonanten oder am Wortende stehen: Дзь дзь = Dź dź; Зь зь = Ź ź; Нь нь = Ń ń; Сь сь = Ś ś; Ць ць = Ć ć. Das L hingegen erhält standardmäßig den Schrägstrich und verliert ihn, wenn in der Kyrilliza ein Weichheitszeichen oder einer der Vokalbuchstaben і, я, е, ё, ю folgt: Л л = Ł ł; Ль ль = L l.
    10 Nicht Teil der derzeitigen offiziellen Orthographie, aber von manchen trotzdem verwendet, um vor allem in Fremdwörtern den Laut [g] darzustellen.

    Turksprachen

    Baschkirisch

    Kyrillisch Transliteration
    ISO 9
    А а A a
    Б б B b
    В в * V v
    Г г G g
    Ғ ғ Ġ ġ
    Д д D d
    Ҙ ҙ Z̦ z̦
    Е е E e
    Ё ё * Ë ë
    Ж ж Ž ž
    З з * Z z
    И и I i
    Й й J j
    К к K k
    Ҡ ҡ Ǩ ǩ
    Л л L l
    М м M m
    Н н N n
    Ң ң Ņ ņ
    О о O o
    Ө ө Ô ô
    П п P p
    Р р R r
    С с S s
    Ҫ ҫ Ș ș
    Т т T t
    У у U u
    Ү ү Ù ù
    Ф ф * F f
    Х х H h
    Һ һ Ḥ ḥ
    Ц ц * C c
    Ч ч * Č č
    Ш ш Š š
    Щ щ * Ŝ ŝ
    Ъ ъ " "
    Ы ы Y y
    Ь ь ’ ’
    Э э È è
    Ә ә A̋ a̋
    Ю ю Û û
    Я я Â â

    Die mit * gekennzeichneten Buchstaben kommen gewöhnlich nur in jüngeren Fremdwörtern russischer Herkunft vor.

    Kasachisch

    Hauptartikel: Kasachisches Alphabet
    Kasachische Kyrilliza Kasachische Lateinschrift Deutsche Transkription IPA
    А а A a A a ɑ
    Ә ә Ä ä Ä ä æ
    Б б B b B b b
    В в V v W w v
    Г г G g G g g
    Ғ ғ Ğ ğ Gh gh ɣ
    Д д D d D d d
    Е е E e E e / Je je1 e, je
    Ё ё * Yo yo Jo jo (O o) jo
    Ж ж J j Sch sch ʒ
    З з Z z S s z
    И и Ï ï I i i:
    Й й Y y I i / J j2 j
    К к K k K k k
    Қ қ Q q Q q q
    Л л L l L l l
    М м M m M m m
    Н н N n N n n
    Ң ң Ñ ñ Ng ng ŋ
    О о O o O o o
    Ө ө Ö ö Ö ö ø
    П п P p P p p
    Р р R r R r r
    С с S s S s (ss)3 s
    Т т T t T t t
    У у W w U u u:, w
    Ұ ұ U u U u u, ʊ
    Ү ү Ü ü Ü ü y, ʏ
    Ф ф F f F f f
    Х х X x Ch ch x
    Һ һ H h H h h
    Ц ц * C c Z z ʦ
    Ч ч * Ç ç Tsch tsch ʧ
    Ш ш Ş ş Sch sch ʃ
    Щ щ * Şç şç Schtsch schtsch ʃ:
    Ъ ъ * - - -
    Ы ы I ı Y y ɯ, ɤ
    І і İ i I i i, ɪ
    Ь ь * - - -
    Э э * E e E e4 e
    Ю ю Yu yu Ju ju ju
    Я я Ya ya Ja ja

    Die mit * gekennzeichneten Buchstaben kommen gewöhnlich nur in jüngeren Fremdwörtern russischer Herkunft vor.

    1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
    2 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
    3 Zwischen Vokalen ss, sonst S s.
    4 Nur am Wortanfang oder nach Vokal.

    Kirgisisch

    Hauptartikel: Kirgisisches Alphabet
    Kirgisische Kyrilliza Deutsche Transkription IPA
    А a A a a
    Б б B b b
    В в W w v
    Г г G g g~ɣ
    Д д D d d
    Е е Je je1 e, je
    Ё ё Jo jo jo
    Ж ж Dsch dsch
    З з S s z
    И и I i i
    Й й I i / J j2 j
    К к K k k~q
    Л л L l l
    М м M m m
    Н н N n n
    Ң ң Ng ng ŋ
    О о O o o
    Ө ө Ö ö ø
    П п P p p
    Р р R r r
    С с S s (ss)3 s
    Т т T t t
    У у U u u
    Ү ү Ü ü y
    Ф ф F f f
    Х х Ch ch x
    Ц ц Z z ʦ
    Ч ч Tsch tsch ʧ
    Ш ш Sch sch ʃ
    Щ щ Schtsch schtsch ʃ
    Ъ ъ - -
    Ы ы Y y ɯ
    Ь ь - -
    Э э E e e
    Ю ю Ju ju ju
    Я я Ja ja ja
    1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
    2 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
    3 Zwischen Vokalen ss, sonst S s.

    Uigurisch

    Hauptartikel: Uigurische Alphabete

    In der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten (v. a. Kasachstan) wurde und wird Uigurisch mit einem kyrillischen Alphabet geschrieben, in der Volksrepublik China hingegen offiziell zunächst mit einem erweiterten Lateinalphabet (Yengi Yeziⱪ, „neue Schrift“) und seit 1987 (wieder) in einem arabisch-persischen Alphabet (Ⱪona Yeziⱪ, „alte Schrift“). In den verschiedenen Verschriftungen kommen unterschiedliche Rechtschreibprinzipien zum Tragen, so dass die verschiedenen Alphabete nicht eins zu eins übertragbar sind. Das betrifft vor allem die Schreibweise von Lehnwörtern aus dem Russischen und aus dem Chinesischen.

    Mongolische Sprachen

    Burjatisch

    Kyrillisch Transliteration ISO 9
    А а A a
    Б б B b
    В в * V v
    Г г G g
    Д д D d
    Е е E e
    Ё ё Ë ë
    Ж ж Ž ž
    З з Z z
    И и I i
    Й й J j
    К к * K k
    Л л L l
    М м M m
    Н н N n
    О о O o
    Ө ө Ô ô
    П п P p
    Р р R r
    С с S s
    Т т T t
    У у U u
    Ү ү Ù ù
    Ф ф * F f
    Х х H h
    Ц ц * C c
    Ч ч * Č č
    Ш ш Š š
    Щ щ Ŝ ŝ
    Ъ ъ " "
    Ы ы Y y
    Ь ь ’ ’
    Э э È è
    Ю ю Û û
    Я я Â â
    Һ һ Ḥ ḥ

    Die mit * gekennzeichneten Buchstaben kommen gewöhnlich nur in jüngeren Fremdwörtern russischer Herkunft vor.

    Mongolisch

    Hauptartikel: Mongolische Schriften
    Kyrillisch Populärwissenschaftliche
    Transkription
    Wissenschaftliche
    Transliteration
    Entsprechung in mongolischer Schrift
    A B
    А а A a A a ᠠ᠊
    Б б B b B b ᠪ᠊
    В в W w V v ᠸ᠊
    Г г G g G g ᠭ᠊/ᡎ᠊
    Д д D d D d ᠳ᠋᠊/ᠳ᠊
    Е е Je je E e ᠶ᠊/ᠶᠥ᠊
    Ё ё Jo jo Jo jo ᠶᠣ᠊
    Ж ж Dsh dsh Ž ž ᠵᠢ᠊/ᠵ᠊
    З з Ds ds Z z ᠵ᠊/ᠽ᠊
    И и I i I i ᠢ᠊
    Й й I i; nach e: E e J j
    К к K k K k ᠺ᠊
    Л л L l L l ᠯ᠊
    М м M m M m ᠮ᠊
    Н н N n N n ᠨ᠊
    О о O o O o ᠣ᠊
    Ө ө Ö ö U u; lang: oo Ö ö ᠥ᠊
    П п P p P p ᠫ᠊
    Р р R r R r ᠷ᠊
    С с S s S s ᠰ᠊
    Т т T t T t ᠲ᠊
    У у U u U u ᠤ᠊
    Ү ү Ü ü U u Ü ü ᠦ᠊
    Ф ф F f F f ᠹ᠊
    Х х Ch ch Ch ch; nach -n: k Ch ch ᠬ᠊/ᡎ᠊
    Ц ц Z z C c ᠴ᠊/ᠼ᠊
    Ч ч Tsch tsch Č č ᠴᠢ᠊/ᠴ᠊
    Ш ш Sch sch Š š ᠰᠢ᠊/ᠱ᠊
    Щ щ Schtsch schtsch Šč šč
    Ъ ъ (nicht zu kennzeichnen) " "
    Ы ы Y y Y y
    Ь ь J j ’ ’
    Э э E e Ė ė ᠡ᠊
    Ю ю Ju ju Ju ju ᠶᠤ᠊/ᠶᠦ᠊
    Я я Ja ja Ja ja ᠶᠠ᠊

    Andere Sprachen

    Dunganisch

    Buchstabe IPA Transkription
    А а a, ɑ a
    Б б p b
    В в v v
    Г г k g
    Д д d d
    Е е (y)e
    Ё ё yo
    Ж ж ʐ zh, rzh
    Җ җ tʂ, tɕ zh
    З з ts z
    И и i, ei i
    Й й j (y)u, (y)i
    К к k
    Л л l l
    М м m m
    Н н n n
    Ң ң ɳ ng
    Ә ә eh
    О о* ɔ o
    П п p
    Р р ɚ, r r
    С с s s
    Т т t
    У у ɤu, u u
    Ў ў u wu
    Ү ү y (y)u
    Ф ф f f
    Х х x kh
    Ц ц tsʰ ts
    Ч ч tʂʰ, tɕʰ ch
    Ш ш ʂ sh
    Щ щ ɕ shch, hs
    Ъ ъ*
    Ы ы ɪ, ɭɘ `i
    Ь ь* `
    Э э ɛ e(i)
    Ю ю iɤu yu
    Я я ia, iɑ ya

    Die mit * gekennzeichneten Buchstaben werden nur in russischen Lehnwörtern verwendet.

    Mari

    Buchstabe Transliteration und
    Transkription
    IPA
    А а A a a
    Ӓ ӓ1 Ä ä æ
    Б б B b b
    В в V v v
    Г г G g g
    Д д D d d
    Е е E e ɛ
    Ё ё Jo jo
    Ж ж Ž ž ʒ
    З з Z z z
    И и I i i
    Й й J j j
    К к K k k
    Л л L l l
    М м M m m
    Н н N n n
    Ҥ ҥ2 Nj nj ɲ
    О о O o ɔ
    Ӧ ӧ Ö ö ø
    П п P p p
    Р р R r r
    С с S s s
    Т т T t t
    У у U u u
    Ӱ ӱ Ü ü y
    Ф ф F f f
    Х х H h x
    Ц ц C c ts
    Ч ч Č č
    Ш ш Š š ʃ
    Щ щ Šč šč ʃtʃʰ
    Ъ ъ " " -
    Ы ы Y y ə
    Ӹ ӹ1 Ӱ ӱ ə
    Ь ь ’ ’ -
    Э э È è e
    Ю ю Ju ju ju, juː
    Я я Ja ja ja, jaː
    1 nur Bergmari (Westmari)
    2 nur Wiesenmari (Ostmari)

    Rumänisch

    Der Brief des Neacșu (1521) ist das älteste erhalten gebliebene Dokument in rumänischer Sprache. Er wurde in kyrillischen Buchstaben geschrieben.
    Das Vaterunser auf Rumänisch (1850)

    Bis zum 10. Jahrhundert stand die Walachei unter bulgarischem Einfluss, Moldau vom 10. bis zum 13. Jahrhundert unter dem Einfluss der Kiewer Rus. Wegen des orthodoxen Glaubens der Rumänen und der slawischen Umgebung wurde die rumänische Sprache ab dem 13. Jahrhundert mit kyrillischen Buchstaben geschrieben. Diese Schrift wurde von der kirchenslawischen übernommen.

    Ab dem 18. Jahrhundert wurde jedoch die kyrillische Schrift in Siebenbürgen (das damals zum Habsburgerreich gehörte) nach und nach durch die lateinische ersetzt. Damals wurde noch kein eigenes rumänisches Alphabet entwickelt, sondern nach den Regeln der ungarischen Orthographie geschrieben. Die Siebenbürgische Schule entwickelte schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts ein eigenes offizielles rumänisches Alphabet, das auf lateinischen Buchstaben basierte. 1862 wurde in Rumänien offiziell die kyrillische Schrift komplett durch die lateinische ersetzt.

    1938 wurde in der Moldauischen ASSR für die in Moldauisch umbenannte rumänische Sprache die kyrillische Schrift wieder eingeführt, allerdings diesmal nicht in der kirchenslawischen, sondern in der russischen Version. Im von der Sowjetunion annektierten Bessarabien wurde in den Jahren 1940 und 1941 sowie von 1944 bis 1989 die Verwendung der kyrillischen Schrift obligatorisch. Heute wird Rumänisch nur noch in Transnistrien mit kyrillischen Buchstaben geschrieben.

    Alte kyrillische Schrift
    (bis ins 19. Jh)
    Neue kyrillische Schrift
    (ab 1938)
    Lateinische
    Schrift
    А а А а a
    Б Б Б б b
    В в В в v
    Г г Г г g
    Д д Д д d
    Є є Е е e
    Џй џй Ж ж j
    З з З з z
    И и И и i
    Ї ї И и i
    Й й (Ь) ь i
    К к К к c (ch1)
    Ʌ ʌ Л л l
    М м М м m
    Н н Н н n
    О о О о o
    П п П п p
    Р р Р р r
    С с С с s
    Т т Т т t
    Ꙋ ꙋ У у u
    Ꙋ̆ ꙋ̆ У у u
    Ф ф Ф ф f
    Х х Х х h
    Ѡ ѡ О о o
    Ц ц Ц ц ț
    Ч ч Ч ч c1 (ce, ci2)
    Ш ш Ш ш ș
    Ш̩ ш̩ Шт/ШТ шт șt
    Ъ ъ Э э ă
    Ѣ ѣ Я я ea
    Ю ю Ю ю iu
    Ꙗ ꙗ Я я ia
    Ѧ ѧ Я я ia
    Ѫ ѫ Ы ы â, î
    Ѯ ѯ (Кс) (кс) (ks)
    Ѱ ѱ (Пс) (пс) (ps)
    Ѳ ѳ
    Ѵ ѵ
    Ꙟ ꙟ ын în
    1 vor e und i
    2 vor allen anderen Buchstaben

    Tadschikisch

    Tadschikische
    Kyrilliza
    Deutsche
    Transkription
    IPA Tadschikische
    Lateinschrift
    А a A a [a] A a
    Б б B b [b] B в
    В в W w [v] V v
    Г г G g [g] G g
    Д д D d [d] D d
    Е е E e / Je je1 [e] / [eː] / [je] E e
    Ё ё Jo jo [jɒ] / [jo] / [jɔ] Jo jo
    Ж ж Sch sch ​[⁠ʒ⁠]​ Ƶ ƶ
    З з S s [z] Z z
    И и I i [i] / [iː] I i2
    Й й I i / J j3 [j] J j
    К к K k [kʰ] K k
    Л л L l [l] / [ɫ] L l
    М м M m [m] M m
    Н н N n [n] N n
    О о O o [ɒ] / [o] / [ɔ]10 O o
    П п P p [pʰ] P p
    Р р R r [ɾ] R r
    С с S s (ss)4 [s] S s
    Т т T t [tʰ] T t
    У у U u [ʊ] / [uː] U u
    Ф ф F f [f] F f
    Х х Ch ch [x] X x
    Ц ц5 Z z ​[⁠ʦ⁠]​ -
    Ч ч Tsch tsch [ʧʰ] C c
    Ш ш Sch sch ​[⁠ʃ⁠]​ Ş ş
    Щ щ5 Schtsch schtsch [ʃt͡ʃʰ] -
    Ъ ъ - ʔ / -6 '
    Ы ы5 Y y [ɨ] -
    Ь ь7 - - -
    Э э8 E e [e] / [eː] E e
    Ю ю Ju ju [jʊ] / [ju] Ju ju
    Я я Ja ja ja Ja ja
    Ғ ғ Gh gh [ɣ] / [ʀ] Ƣ ƣ
    Ӣ ӣ Ij ij [iː]9 Ī ī
    Қ қ Q q [q] / [kʰ]11 Q q
    Ӯ ӯ U u [ʊ] / [u] / [ɵ]12 Ū ū
    Ҳ ҳ H h [h] / [ɦ] H h
    Ҷ ҷ Dsch dsch ​[⁠⁠]​ Ç ç
    1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je, nach Konsonant e.
    2 Kyrillisches ии (doppeltes и) wird in der Lateinschrift mit iji wiedergegeben.
    3 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i, vor folgendem Vokal J j.
    4 Zwischen Vokalen ss, sonst S s.
    5 Diese Buchstaben kamen nur in Lehnwörtern aus dem Russischen vor. Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurden sie abgeschafft.
    6 In Wörtern arabischer Herkunft nach Konsonant [ʔ], nach Vokal bewirkt es eine Dehnung des vorangehenden Vokals. In Wörtern russischer Herkunft nicht gesprochen.
    7 Zu sowjetischer Zeit wurde zwischen Konsonant und einem folgenden Ё ё, Ю ю, Я я in einheimischen Wörtern immer ь geschrieben. Außerdem kam es in Lehnwörtern aus dem Russischen vor. Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurde es ersatzlos abgeschafft.
    8 Nur am Wortanfang und nach Vokalen, in anderen Stellungen wird Е е geschrieben.
    9 Wird nur am Wortende für betontes auslautendes [i] verwendet, um es von unbetontem zu unterscheiden.
    10 Die Aussprache des O ist nicht direkt festgelegt und variiert besonders in der Umgangssprache stark.
    11 Das Q wird nicht selten auf K gesprochen, da das Q keinen reinen persischen Laut wiedergibt.
    12 Die Aussprache des Ū variiert nach Dialekten. Im nördlichen Raum wird es [ɵ] gesprochen, sonst wie ein normales U.

    Tschetschenisch

    Kyrillisch Wissenschaftliche
    Transliteration
    Deutsche
    Transkription
    IPA
    А а A a A a a, aː
    АЬ аь Ä ä Ä ä æ, æː
    Б б B b B b b
    В в W w W w1 w, v
    Г г G g G g g
    ГӀ гӀ Ġ ġ Gh gh γ
    Д д D d D d d
    ДЖ дж Dž dž Dsch dsch ʤ
    ДЗ дз Dz dz Ds ds ʣ
    Е е E e E e / Je je2 e, eː, iə, jæ, je, jeː, jiə
    Ё ё Jo jo Jo jo / (o)3 jo, joː, o
    ЁЬ ёь Jö jö Jö jö jø, jøː
    Ж ж Ž ž Sch sch (Sh sh) ʒ
    З з Z z S s z
    И и I i I i / ji4 i, ji
    Й й I i J j j
    К к K k Kh kh
    КХ кх Q q Kh kh
    КЪ къ Q̣ q̣ K k
    КӀ кӀ Ḳ ḳ K k
    Л л L l L l l
    М м M m M m m
    Н н N n N n n
    О о O o O o o, oː, uə, wo, woː, wa
    ОЬ оь Ö ö Ö ö ø, øː
    П п P p Ph ph
    ПӀ пӀ Ṗ ṗ P p
    Р р R r R r r
    С с S s S s (ss) s
    Т т T t Th th
    ТӀ тӀ Ṭ ṭ T t
    У у U u U u u, uː
    УЬ уь Ü ü Ü ü y
    Ф ф F f F f f
    Х х Ḫ ḫ Ch ch x
    ХЬ хь Ḥ ḥ H h ħ
    ХӀ хӀ H h H h h
    Ц ц C c Zh zh ʦʰ
    ЦӀ цӀ C̣ c̣ Z z ʦˀ
    Ч ч Č č Tschh tschh tʃʰ
    ЧӀ чӀ Č̣ č̣ Tsch tsch tʃˀ
    Ш ш Š š Sch sch ʃ
    Щ щ Šč šč Schtsch schtsch ʃtʃʰ
    Ъ ъ " " (fällt weg) -
    Ы ы Y y Y y i
    Ь ь ’ ’ (fällt weg) -
    Э э Ė ė E e e, eː, iə
    Ю ю Ju ju Ju ju ju, juː
    ЮЬ юь Jü jü Jü jü jy
    Я я Ja ja Ja ja ja, jaː
    ЯЬ яь Jä jä Jä jä jæ, jæː
    Ӏ Ӏ ʿ ʿ ’ ’ ʕ
    1 U am Silbenende nach е, э und o.
    2 Je am Wortanfang, im Silbenanfang nach Vokal, nach й, ъ und nach ь.
    3 O in russischen Lehnwörtern nach ж, ч, ш und щ.
    4 Ji in russischen Lehnwörtern nach ь.
    5 Zwischen Vokalen ss, sonst s.

    Tschuktschisch

    Kyrillisch Transliteration
    ISO 9
    А а A a
    Б б * B b
    В в V v
    Г г G g
    Д д * D d
    Е е E e
    Ё ё Ë ë
    Ж ж * Ž ž
    З з * Z z
    И и I i
    Й й J j
    К к K k
    Ӄ ӄ Ḳ ḳ
    Л л * L l
    Ԓ ԓ1 Ļ ļ
    М м M m
    Н н N n
    Ӈ ӈ Ṇ ṇ
    О о O o
    П п P p
    Р р R r
    С с S s
    Т т T t
    У у U u
    Ф ф * F f
    Х х H h
    Ц ц C c
    Ч ч Č č
    Ш ш * Š š
    Щ щ * Ŝ ŝ
    Ъ ъ " "
    Ы ы Y y
    Ь ь ’ ’
    Э э È è
    Ю ю Û û
    Я я Â â
    ʼ

    Die mit * gekennzeichneten Buchstaben kommen nur selten oder gar nicht in genuin tschuktschischen Wörtern vor.

    1 Ende der 1980er-Jahre eingeführter Buchstabe, der zur Unterscheidung des tschuktschischen vom russischen L-Laut dienen soll. Zuvor wurde für beide Laute Л л verwendet.

    Traditionelle Namen

    Im Kirchenslawischen hat ähnlich wie im Griechischen jeder Buchstabe einen Namen. Diese womöglich schon von Konstantin-Kyrill selbst eingeführten Namen sind größtenteils normale altkirchenslawische Wörter beziehungsweise Wortformen, die eine Art Merkspruch zu ergeben scheinen, durch den sich vielleicht Schreibschüler die Reihenfolge des Alphabets besser merken konnten. Allerdings sind für die am Ende des Alphabets, nach Omega, eingefügten Buchstaben größtenteils keine solchen „sprechenden“ Namen überliefert.

    Buchstabe Name Transliteration Übersetzung Bedeutung
    азъ azъ ich Ich kenne die Buchstaben.
    буквы bukwy Buchstaben
    *вѣдѣ, вѣди *vědě, vědi weiß
    глаголи, глаголъ glagoli, glagolъ sprich! Sprich: Gut ist es zu leben, die Erde und der, der …
    добро dobro gut
    єстъ jestъ ist
    *живѣти, живѣте *živěti, živěte leben
    ѕѣло dzělo sehr
    земля zemlja Erde
    і i und
    иже iže welcher
    како kako wie Wie denkt ihr, o Leute?
    людіє ljudije Leute
    мыслите myslite ihr denkt
    нашь našь unser Er ist unser Friede.
    онъ onъ er
    покои pokojь Frieden, Ruhe
    рьци rьzi sprich! Sag einen schweren Satz:
    слово slovo Satz, Ausspruch
    тврьдо tvrьdo hart
    ѵкъ, укъ, икъ ükъ, ukъ, ikъ = gr. οἶκος [ˈykɔs] ‘Haus’? gr. οἶκον φέρετε χειρί ‘tragt das Haus mit der Hand!’
    (wobei die Anlaute der drei Wörter ​[⁠y⁠]​, ​[⁠f⁠]​ und []
    für Slawen schwer zu sprechen waren)
    оукъ ukъ (später von ük auf оу-Ligatur
    für ​[⁠u⁠]​ übertragen)
    фрьтъ frьtъ = gr. φέρ(ε)τε [ˈfɛr(ɛ)tɛ] ‘tragt!’?
    хѣръ chěrъ = gr. χείρ [ˈkʰir] ‘Hand’?
    ѡтъ ōtъ von ?
    ци ci
    чрьвь črьvь Wurm; Purpur; Hölle [?] ?
    ша ša
    ща (ursprünglich vielleicht
    щалмъ und dann пѣснь)
    šta (ursprünglich vielleicht
    psalmъ und dann pěsnь)
    — (früher vielleicht ‘Psalm’
    und dann ‘Lied’)
    ?
    єръ jerъ ?
    єры jery
    єрь jerь
    ять jatь
    ю ü, ju
    я ja
    ѥ je
    *ѧсъ *ęsъ
    *ѫсъ *ǫsъ
    *ѩсъ *jęsъ
    *ѭсъ *jǫsъ
    In der glagolitischen Schrift noch nicht vorhandene, dem kyrillischen Alphabet zur Schreibung griechischer Wörter hinzugefügte Buchstaben:
    ѯи ksi < gr. xi
    ѱи psi < gr. psi
    ѳита ḟita < gr. theta
    ѵжица ižica (abgeleitet von iže, s. o.)

    Heutige Namen

    In den heutigen slawischen Sprachen werden nicht mehr die traditionellen Namen verwendet, sondern nach einem ähnlichen Muster wie im Deutschen gebildete Namen:

    Buchstabe Bulgarisch Russisch Serbisch Ukrainisch Weißrussisch
    а a a a a a
    б be be be be
    в we ve we we
    г ge ge he he
    ґ ge
    д de de de de
    дж dsche
    дз dse
    ђ đe
    е e je e e je
    ё jo jo
    є je
    ж schə sche že sche sche
    з se ze se se
    и i i i y
    і i i
    ї ji
    й i kratko ‘kurzes i’ i kratkoje ‘kurzes i’ ij oder jot i karotkaje ‘kurzes i’ oder i neskladowaje ‘unsilbisches i’
    ј je
    к ka ka ka ka
    л el el el el
    љ elj
    м em em em em
    н en en en en
    њ enj
    о o o o o o
    п pe pe pe pe
    р er er er er
    с ssə es es es es
    т te te te te
    ћ će
    у u u u u u
    ў u karotkaje ‘kurzes u’ oder u neskladowaje ‘unsilbisches u’
    ф ef ef ef ef
    х chə cha ha cha cha
    ц ze ce ze ze
    ч tschə tsche če tsche tsche
    џ dže
    ш schə scha scha scha
    щ schtə schtscha schtscha
    ъ er goljam ‘großes er’ twjordy snak ‘hartes Zeichen’
    ы y y
    ь er malək ‘kleines er’ mjagki snak ‘weiches Zeichen’ mjaky snak ‘weiches Zeichen’ mjakki snak ‘weiches Zeichen’
    э ɛ (ä) e abarotnaje ‘umgedrehtes e’
    ю ju ju ju ju
    я ja ja ja ja
    apostrof nadradkowy snak ‘supralineares Zeichen’ oder apostrof

    Buchstabieralphabet

    Russisches Buchstabieralphabet
    А Анна (alt: Алексей) Anna (alt: Alexei)
    Б Борис Boris
    В Василий Wassili
    Г Григорий Grigori
    Д Дмитрий (alt: Дарья) Dmitri (alt: Daria)
    Е Елена Jelena
    Ё ёж josch ‘Igel
    Ж Женя Schenja
    З Зинаида, Зия (alt: Зоя) Sinaida, Sija (alt: Soja)
    И Иван Iwan
    Й Иван краткий kurzer Iwan
    К Константин (alt: киловатт) Konstantin (alt: Kilowatt)
    Л Леонид Leonid
    М Мария (alt: Михаил) Marija (alt: Michail)
    Н Николай Nikolai
    О Ольга Olga
    П Павел Pawel
    Р Роман Roman
    С Семён (alt: Сергей) Semjon (alt: Sergei)
    Т Татьяна Tatjana
    У Ульяна Uljana
    Ф Фëдор Fjodor
    Х Харитон Chariton
    Ц цапля zaplja ‘Reiher
    Ч Человек tschelowek ‘Mensch
    Ш Шура Schura
    Щ щука schtschuka ‘Hecht
    Ъ твёрдый знак twjordy snak ‘hartes Zeichen
    Ы игрек (alt: еры) igrek ‘Ypsilon’ (alt: jery)
    Ь мягкий знак mjagki snak ‘weiches Zeichen
    Э эхо (alt: Эмилия) Echo (alt: Emilia)
    Ю Юрий Juri
    Я Яков Jakow
    Hauptartikel: Kyrillische Zahlschrift

    Die kyrillischen Zahlen sind ein Zahlensystem, das auf den kyrillischen Buchstaben beruht. Es wurde bei den Süd- und Ostslawen vor allem in kirchenslawischen Texten benutzt, die in alter Kyrilliza geschrieben sind. Die Verwendung von Buchstaben als Zahlzeichen erfolgte nach griechischem Muster. Zur Markierung wurde ein Titlo über den jeweiligen Buchstaben gesetzt. Seit dem 16. Jahrhundert wurden daneben auch indisch-arabische und römische Zahlen benutzt. Seit Einführung der bürgerlichen Schrift durch Peter I. 1708 werden die kyrillischen Zahlen nicht mehr verwendet.

    Die verbreitetsten 8-Bit-Kodierungen für Kyrillisch sind ISO 8859-5, Windows-1251, Macintosh Cyrillic, KOI8-R und KOI8-U. Sie umfassen nur die für die modernen slawischen Sprachen benötigten Buchstaben, KOI8 sogar nur die für modernes Russisch beziehungsweise Ukrainisch. Historische Zeichen und Sonderzeichen für nichtslawische Sprachen sind nur in Unicode kodiert (ausführlich dazu vgl. Kyrillisch und Glagolitisch in Unicode).

    Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kodierung kyrillischer Zeichen in der aktuellen ISO-Transliteration, hexadezimal und dezimal in Unicode (z. B. für numerische Zeichenreferenzen in HTML, SGML und XML verwendbar), und als hexadezimale Bytewerte in den fünf erwähnten 8-Bit-Kodierungen, wobei die Ergänzungen von KOI8-U gegenüber KOI8-R in der gemeinsamen Spalte in Klammern stehen.

    ISO Unicode 8859-5 CP1251 MacCyr KOI8
    Basic Russian Alphabet
    А а A a 0410 0430 1040 1072 B0 D0 C0 E0 80 E0 E1 C1
    Б б B b 0411 0431 1041 1073 B1 D1 C1 E1 81 E1 E2 C2
    В в V v 0412 0432 1042 1074 B2 D2 C2 E2 82 E2 F7 D7
    Г г G g 0413 0433 1043 1075 B3 D3 C3 E3 83 E3 E7 C7
    Д д D d 0414 0434 1044 1076 B4 D4 C4 E4 84 E4 E4 C4
    Е е E e 0415 0435 1045 1077 B5 D5 C5 E5 85 E5 E5 C5
    Ж ж Ž ž 0416 0436 1046 1078 B6 D6 C6 E6 86 E6 F6 D6
    З з Z z 0417 0437 1047 1079 B7 D7 C7 E7 87 E7 FA DA
    И и I i 0418 0438 1048 1080 B8 D8 C8 E8 88 E8 E9 C9
    Й й J j 0419 0439 1049 1081 B9 D9 C9 E9 89 E9 EA CA
    К к K k 041A 043A 1050 1082 BA DA CA EA 8A EA EB CB
    Л л L l 041B 043B 1051 1083 BB DB CB EB 8B EB EC CC
    М м M m 041C 043C 1052 1084 BC DC CC EC 8C EC ED CD
    Н н N n 041D 043D 1053 1085 BD DD CD ED 8D ED EE CE
    О о O o 041E 043E 1054 1086 BE DE CE EE 8E EE EF CF
    П п P p 041F 043F 1055 1087 BF DF CF EF 8F EF F0 D0
    Р р R r 0420 0440 1056 1088 C0 E0 D0 F0 90 F0 F2 D2
    С с S s 0421 0441 1057 1089 C1 E1 D1 F1 91 F1 F3 D3
    Т т T t 0422 0442 1058 1090 C2 E2 D2 F2 92 F2 F4 D4
    У у U u 0423 0443 1059 1091 C3 E3 D3 F3 93 F3 F5 D5
    Ф ф F f 0424 0444 1060 1092 C4 E4 D4 F4 94 F4 E6 C6
    Х х H h 0425 0445 1061 1093 C5 E5 D5 F5 95 F5 E8 C8
    Ц ц C c 0426 0446 1062 1094 C6 E6 D6 F6 96 F6 E3 C3
    Ч ч Č č 0427 0447 1063 1095 C7 E7 D7 F7 97 F7 FE DE
    Ш ш Š š 0428 0448 1064 1096 C8 E8 D8 F8 98 F8 FB DB
    Щ щ Ŝ ŝ 0429 0449 1065 1097 C9 E9 D9 F9 99 F9 FD DD
    Ъ ъ ʺ 042A 044A 1066 1098 CA EA DA FA 9A FA FF DF
    Ы ы Y y 042B 044B 1067 1099 CB EB DB FB 9B FB F9 D9
    Ь ь ʹ 042C 044C 1068 1100 CC EC DC FC 9C FC F8 D8
    Э э È è 042D 044D 1069 1101 CD ED DD FD 9D FD FC DC
    Ю ю Û û 042E 044E 1070 1102 CE EE DE FE 9E FE E0 C0
    Я я Â â 042F 044F 1071 1103 CF EF DF FF 9F DF F1 D1
    Cyrillic Extensions
    Ѐ ѐ 0400 0450 1024 1104 –– –– –– –– –– –– –– ––
    Ё ё Ë ë 0401 0451 1025 1105 A1 F1 A8 B8 DD DE B3 A3
    Ђ ђ Đ đ 0402 0452 1026 1106 A2 F2 80 90 AB AC –– ––
    Ѓ ѓ Ǵ ǵ 0403 0453 1027 1107 A3 F3 81 83 AE AF (BD AD)
    Є є Ê ê 0404 0454 1028 1108 A4 F4 AA BA B8 B9 (B4 A4)
    Ѕ ѕ Ẑ ẑ 0405 0455 1029 1109 A5 F5 BD BE C1 CF –– ––
    І і Ì ì 0406 0456 1030 1110 A6 F6 B2 B3 A7 B4 (B6 A6)
    Ї ї Ï ï 0407 0457 1031 1111 A7 F7 AF BF BA BB (B7 A7)
    Ј ј J̌ ǰ 0408 0458 1032 1112 A8 F8 A3 BC B7 C0 –– ––
    Љ љ L̂ l̂ 0409 0459 1033 1113 A9 F9 8A 9A BC BD –– ––
    Њ њ N̂ n̂ 040A 045A 1034 1114 AA FA 8C 9C BE BF –– ––
    Ћ ћ Ć ć 040B 045B 1035 1115 AB FB 8E 9E CB CC –– ––
    Ќ ќ Ḱ ḱ 040C 045C 1036 1116 AC FC 8D 9D CD CE –– ––
    Ѝ ѝ 040D 045D 1037 1117 –– –– –– –– –– –– –– ––
    Ў ў Ŭ ŭ 040E 045E 1038 1118 AE FE A1 A2 D8 D9 –– ––
    Џ џ D̂ d̂ 040F 045F 1039 1119 AF FF 8F 9F DA DB –– ––

    Der Tag der kyrillischen Schrift ist der 24. Mai. In Bulgarien als Tag des bulgarischen Alphabets gefeiert, ist er ein offizieller Feiertag. An diesem Tag werden traditionell am Denkmal für Kyrill und Method vor der Bulgarischen Nationalbibliothek Blumen niedergelegt, auch in Moskau auf dem Slawjanskaja-Platz in der Nähe des Kremls, wo sich ebenfalls ein Denkmal befindet. In vielen Kirchen werden Gottesdienste abgehalten. Zum ersten Mal wurde der Feiertag 1851 an der bulgarischen Schule Kyrill und Method in Plowdiw im damaligen osmanischen Reich begangen.

    • A. Leskien: Handbuch der altbulgarischen (altkirchenslavischen) Sprache. Grammatik – Texte – Glossar. 10. von Johannes Schröpfer mit Verbesserungen und Ergänzungen versehene Auflage. Winter, Heidelberg 1990, ISBN 3-533-00615-8 (Indogermanische Bibliothek. Reihe 1: Lehr- und Handbücher).
    • Nicolina Trunte: Altkirchenslavisch. 5. Auflage. Sagner, München 2003, ISBN 3-87690-480-3 (Словѣньскъи ѩзыкъ. Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. Zugleich eine Einführung in die slavische Philologie. Bd. 1 = Slavistische Beiträge. 264 = Studienhilfen. Bd. 1).
    • Gerhard Podskalsky: Theologische Literatur des Mittelalters in Bulgarien und Serbien 865–1459. C. H. Beck, 2000, ISBN 3-406-45024-5
    • Florin Curta: Southeastern Europe in the Middle Ages, 500-1250, Cambridge University Press, 2006, ISBN 0-521-81539-8
    • Ivan G. Iliev: Kurze Geschichte des kyrillischen Alphabets. Plovdiv, 2015, academia.edu
    • Ivan G. Iliev: Short History of the Cyrillic Alphabet ijors.net
    • Paul Cubberley: “The Slavic Alphabets” and later finalized and spread by disciples Kliment and Naum in Ohrid and Preslav schools of Tsar Boris’ Bulgaria. In: Daniels, Bright (Hrsg.): The World’s Writing Systems. Oxford University Press, 1996, ISBN 0-19-507993-0.
    • Eleonora Gallucci: Ucitel’noe Evangelie di Costantino di Preslav (IX-X sec.). Tradizione testuale, redazioni, fonti greche. (PDF; 5,1 MB) In: Europa Orientalis, XX, 2001, S. 49–138 (Belehrendes Evangelium von Konstantin von Preslaw)
    • Philipp Ammon: Tractatus slavonicus. (PDF) In: Sjani (Thoughts) Georgian Scientific Journal of Literary Theory and Comparative Literature, N 17, 2016, S. 248–56
    Commons: Kyrillisches Alphabet – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
    Wiktionary: kyrillisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Slawische Buchstaben
    Аа Бб Вв Гг Ѓѓ Ґґ Дд Ђђ Ее Ѐѐ Ёё Єє Жж Зз З́з́ Ѕѕ Ии Ѝѝ Іі Її Йй Јј Кк Ќќ Лл Љљ Мм Нн Њњ Оо Пп Рр Сс С́с́ Тт Ћћ Уу Ўў Фф Хх Цц Чч Џџ Шш Щщ Ъъ Ыы Ьь Ээ Юю Яя

    Nichtslawische Buchstaben
    Ӑӑ Ӓӓ А̄а̄ Әә Ӛӛ Ӕӕ Ғғ Ӷӷ Ӻӻ Ԁԁ Ԃԃ Ҕҕ Е̄е̄ Ё̄ё̄ Ӗӗ Ҽҽ Ҿҿ Ӂӂ Җҗ Ӝӝ Ҙҙ Ӟӟ Ԑԑ Ӡӡ Ԅԅ Ԇԇ Ӥӥ Ӣӣ Ӏӏ Ҋҋ Ққ Ҟҟ Ҡҡ Ӄӄ Ҝҝ Ԟԟ Ԛԛ Ӆӆ Ԉԉ Ԓԓ Ӎӎ Ҥҥ Ңң Ӊӊ Ӈӈ Ԋԋ Ӧӧ О̄о̄ Өө Ӫӫ Ҩҩ Ҧҧ Ҏҏ Ҫҫ Ԍԍ Ҭҭ Ԏԏ Ӳӳ Ӱӱ Ӯӯ Үү Ұұ Ԝԝ Ҳҳ Ӽӽ Ӿӿ Һһ Ԧԧ Ҵҵ Ӵӵ Ҷҷ Ӌӌ Ҹҹ Ӹӹ Ы̄ы̄ Ҍҍ Ӭӭ Э̄э̄ Ю̄ю̄ Я̄я̄

    Altkyrillische Buchstaben
    Ꙃꙃ Ꙁꙁ Ѻѻ Ҁҁ Ѹѹ Ꙋꙋ Ѡѡ Ѿѿ Ꙑꙑ Ѣѣ Ꙗꙗ Ѥѥ Ꙓꙓ Ѧѧ Ѩѩ Ѫѫ Ѭѭ Ѯѯ Ѱѱ Ѳѳ Ѵѵ Ѷѷ Ꙟꙟ

    1. In älteren südslawischen Texten findet sich oft eine gespiegelte Form des kyrillischen Buchstabens, die auf seine Herkunft aus griechischem οι hindeutet, das damals ​[⁠y⁠]​ gesprochen wurde, ebenso wie ursprünglich wohl auch ю, während ιο ja [io] gesprochen worden wäre und keinesfalls [ju] (siehe Nicolina Trunte: Altkirchenslavisch. 4. Auflage. Sagner, München 1994, ISBN 3-87690-480-3 (Словѣньскъи ѩзыкъ. Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. Bd. 1), S. 13).
    1. Nicolina Trunte: Altkirchenslavisch. 4. Auflage. Sagner, München 1994, ISBN 3-87690-480-3 (Словѣньскъи ѩзыкъ. Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. Bd. 1), Kap. 1.9, S. 16–19.
    2. Hans-Dieter Döpmann: Kirche in Bulgarien von den Anfängen bis zur Gegenwart. Biblion, München 2006
    3. Gerhard Podskalsky: Theologische Literatur des Mittelalters in Bulgarien und Serbien 815-1459. Beck, München 2000
    4. Nicolina Trunte: Πρὸς τὸ σαφέστερον. (Zu Reformen in der glagolitischen Schrift.) In: Marija-Ana Dürrigl u. a. (Hrsg.): Glagoljica i hrvatski glagolizam. Staroslavenski Inst., Zagreb 2004, S. 419–434.
    5. Florin Curta: Southeastern Europe in the Middle Ages, 500–1250. Cambridge University Press, 18. September 2006, S. 221–222 (Cambridge Medieval Textbooks)
    6. Eleonora Gallucci: Ucitel’noe Evangelie di Costantino di Preslav (IX-X sec.) (PDF; 5,1 MB)
    7. Steininschriften aus Bulgarien (Memento desOriginals vom 24. August 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.znam.bg
    8. Grabinschrift des Mostitsch, 10. Jahrhundert
    9. Grabinschrift von Mostitsch aus dem 10. Jahrhundert
    10. Das Rätsel des Goldenen Zeitalters
    11. Die Grabinschrift im Archäologischen Museum Weliki Preslaw (Memento desOriginals vom 9. März 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.museum-preslav.com
    12. Beitrittsvertrag:D.7 – Erklärung der Republik Bulgarien
    13. Zur Herkunft des glagolitischen und somit auch des kyrillischen Schta aus dem griechischen Psi vgl. Nicolina Trunte: Πρὸς τὸ σαφέστερον: Zu Reformen in der glagolitischen Schrift. In: Glagoljica i hrvatski glagolizam. Zagreb 2004, S. 428 f.). Demnach wurde das Schta, das in den ältesten Texten nicht vorkommt, im Zuge einer Reform des glagolitischen Alphabets eingeführt, die Kliment von Ohrid zugeschrieben wird, und für die Entstehung aus dem Psi spricht, dass in mehreren Alphabetgedichten an der Stelle von Schta das Wort pěsnьmi ‘mit Liedern’ steht, das vermutlich ursprüngliches psalmy ‘mit Psalmen’ vertritt.
    14. Janko Stamenović: Grafik
    15. gost.ruscable.ru (Memento desOriginals vom 24. Mai 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gost.ruscable.ru; ifap.ru (PDF; 1,5 MB)
    16. Working Group on Romanization Systems UNGEGN – United Nations Group of Experts on Geographical Names (englisch)
    17. Romanization system for Bulgarian: BGN/PCGN 2013 System. (Memento vom 10. Februar 2016 im Internet Archive) National Geospatial-Intelligence Agency, September 2014.
    18. Pravopis crnogorsgoga jezika i rječnik crnogorsgoga jezika. Montenegrinisches Ministerium für Bildung und Wissenschaft, Podgorica 2009. (PDF; 1,4 MB)
    19. Xīn Méng-Hàn cídiǎn 《新蒙汉词典》/ᠰᠢᠨ ᠡ
      ᠮᠣᠩᠭᠣᠯ
      ᠬᠢᠲᠠᠳ
      ᠲᠣᠯᠢ
      / Шинэ монгол хятад толь. Beijing: Shāngwù yìnshūguǎn 商务印书馆, 2002; ISBN 7-100-01966-4.
    20. Hans-Peter Vietze: Wörterbuch Deutsch–Mongolisch. Leipzig: Verlag Enzyklopädie, ²1984.
    21. Hans-Peter Vietze: Wörterbuch Mongolisch–Deutsch. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1988, ISBN 3-324-00336-9.
    22. Die Informationen zu den Buchstabennamen beruhen auf Nicolina Trunte: Rьci slovo tvrьdo. Ein Zungenbrecher für Slaven? In: Miloš Okuka, Ulrich Schweier (Hrsg.): Germano-Slavistische Beiträge. Festschrift für Peter Rehder zum 65. Geburtstag. München 2004, S. 287–294; sowie Nicolina Trunte: Altkirchenslavisch. 5. Auflage. Sagner, München 2003, ISBN 3-87690-480-3 (Словѣньскъи ѩзыкъ. Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen. Bd. 1), S. 17–22.

    Kyrillisches Alphabet
    kyrillisches, alphabet, buchstabenschrift, vorwiegend, slawischer, sprachen, sprache, beobachten, bearbeiten, kyrillische, schrift, selten, zyrillische, schrift, früher, auch, neurussische, schrift, genannt, eine, buchstabenschrift, zahlreichen, allem, südslaw. Kyrillisches Alphabet Buchstabenschrift vorwiegend slawischer Sprachen Sprache Beobachten Bearbeiten Die kyrillische Schrift selten zyrillische Schrift fruher auch neurussische Schrift genannt ist eine Buchstabenschrift die in zahlreichen vor allem ost und sudslawischen Sprachen in Europa und Asien verwendet wird Sie ist nach Kyrill von Saloniki 826 869 benannt der jedoch nicht die kyrillische sondern die ihr vorausgehende glagolitische Schrift entworfen hat Man nennt die kyrillische Schrift auch Kyrilliza kirilica kirillica cirilica ћirilica oder Asbuka azbuka transliteriert azbuka nach den ersten beiden Buchstaben des altkyrillischen Alphabets Kyrillisches AlphabetSchrifttyp AlphabetSprachen siehe ListeVerwendungszeit Mitte des 10 JahrhundertsAbstammung Phonizische Schrift Griechisches Alphabet Glagolitische Schrift Kyrillisches AlphabetVerwandte Lateinisches Alphabet Koptische Schrift Armenisches Alphabet Glagolitische SchriftUnicodeblock U 0400 U 052F U 2DE0 U 2DFF U A640 U A69FISO 15924 Cyrl Cyrs altkirchenslawische Variante Die heutige Verbreitung der kyrillischen Schrift in europaischen Staaten alleinige Schrift der Amtssprache n neben der lateinischen Schrift der Amtssprache Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 Entstehung 1 2 Weitere Entwicklung 1 3 Heutige Verbreitung 2 Vergleichstabelle zur Entwicklung der Buchstabenformen 3 Kursive und aufrechte Formen 4 Kyrillische Schreibschrift 5 Wiedergabe mit lateinischen Buchstaben 5 1 Transliteration 5 2 Beispiele fur die Umschrift von Namen 6 Erscheinungsformen in einzelnen Sprachen 6 1 Slawische Sprachen 6 1 1 Bulgarisch 6 1 2 Kirchenslawisch 6 1 3 Mazedonisch 6 1 4 Russisch 6 1 5 Serbisch Serbokroatisch und Montenegrinisch 6 1 6 Ukrainisch 6 1 7 Weissrussisch 6 2 Turksprachen 6 2 1 Baschkirisch 6 2 2 Kasachisch 6 2 3 Kirgisisch 6 2 4 Uigurisch 6 3 Mongolische Sprachen 6 3 1 Burjatisch 6 3 2 Mongolisch 6 4 Andere Sprachen 6 4 1 Dunganisch 6 4 2 Mari 6 4 3 Rumanisch 6 4 4 Tadschikisch 6 4 5 Tschetschenisch 6 4 6 Tschuktschisch 7 Namen der Buchstaben 7 1 Traditionelle Namen 7 2 Heutige Namen 7 3 Buchstabieralphabet 8 Kyrillische Zahlen 9 Zeichenkodierung 10 Tag der kyrillischen Schrift 11 Siehe auch 12 Literatur 13 Weblinks 14 Anmerkungen 15 EinzelnachweiseGeschichte BearbeitenEntstehung Bearbeiten Glagoliza blau grun und Kyrilliza rot Alphabet auf Birkenrinde Nowgorod 11 Jahrhundert Alphabetisches Gebet Buchstaben des Alphabets am Anfang jeder Zeile 12 Jahrhundert Inschrift von Gnjosdowo Mitte 10 Jh alteste bekannte kyrillische Inschrift der Kiewer Rus Obwohl anerkannt ist dass Kyrill und Method als Urheber der glagolitischen Schrift gelten konnen ist die Urheberschaft des kyrillischen Alphabetes immer noch Gegenstand akademischer Diskussion Sie tragt zwar den Namen Kyrills entstand jedoch nach heutiger Auffassung erst um die Mitte des 10 Jahrhunderts in Ostbulgarien am Hofe der bulgarischen Zaren in Preslaw 1 2 3 Eine Urheberschaft von Kyrill und Method die ein Jahrhundert fruher lebten ware somit ausgeschlossen Die Zuschreibung an Clemens von Ohrid einen im westlichen Teil des Bulgarischen Reiches tatigen Schuler Kyrills von Saloniki ist zwar weit verbreitet jedoch legendenhaft und nicht beweisbar Eine entsprechend gedeutete Nachricht in der Legenda Ochridica bedeutet wohl nur dass er die glagolitische Schrift reformiert hat 4 Die meisten Buchstaben wurden aus dem griechischen Alphabet in seiner byzantinischen Schriftform ubernommen oder von ihm abgeleitet Fur Laute die das Griechische nicht kennt wurden Zeichen aus der glagolitischen Schrift Glagoliza zugrunde gelegt die um 862 vom Slawenlehrer Konstantin der spater den Namen Kyrill annahm entwickelt worden waren Es gibt keine einzige mittelalterliche Quelle die das Alphabet als kyrillisch bezeichnet oder aber Kyrill von Saloniki als Schopfer dieser Schrift erwahnt Als erwiesen gilt dass das Alphabet seine erste Verbreitung durch Konstantin von Preslaw 5 fand Schuler von Kyrills Bruder Method und einer der bedeutendsten Vertreter der sogenannten Literarischen Schule von Preslaw bulgarisch Preslavska knizhovna shkola Er war um 900 Bischof in der bulgarischen Hauptstadt Preslaw Von seinen altbulgarischen Texten die kyrillisch gefasst sind sind heute mehr als 40 Schriften bekannt Sein bedeutendstes Werk ist das Belehrende Evangelium um 893 894 6 dessen Einfuhrung das Alphabetische Gebet durch eine russische Abschrift aus dem 12 Jahrhundert bekannt ist Das Werk von Konstantin von Preslaw gilt als eine der altesten kyrillischen Schriften Inschrift von Ana Eine der ersten erhaltenen Steininschriften auf Kyrillisch ist die Inschrift auf dem Fragment eines Grabkreuzes 7 aus dem 9 oder 10 Jahrhundert das einst das Grab von Ana markierte Ana war die jungste Tochter des bulgarischen Herrschers Boris I 852 889 und die Schwester seiner Thronfolger Wladimir Rassate 889 893 und Simeon I 893 927 Die zweisprachige Inschrift erzahlt auf Altbulgarisch in kyrillischer Schreibweise und auf Griechisch dass der Diener Gottes Ana verstorben ist Im Monat Oktober am neunten Tag verstarb der Gottesdiener Ana Eine weitere erhaltene Inschrift aus dieser Zeit auf Kyrillisch ist die Grabinschrift eines hohen Amtstragers am Hofe des bulgarischen Zaren Simeon I 893 927 mit dem Namen Mostitsch 8 bulg Mostich Die Grabinschrift wurde 1952 von Prof Stancho Waklinow 1921 1978 bei archaologischen Feldforschungsarbeiten in der sogenannten Mostitsch Kirche auch als Mostitsch Kloster bekannt in der Innenstadt des alten Verwaltungszentrums Preslaw gefunden Die Forscher gehen heute davon aus dass das steinerne Monument in den 950er spatestens in den 960er Jahren geschaffen wurde 9 10 Der Text des Denkmals lautet auf Altbulgarisch und ubersetzt Sdye lyezhit Mostich chrgoѵbɪlya bɪvɪi pri Sѵmeonѣ cr i i pri Pyetrѣ cr i os m iѫ zhye dyesѧt lѣt sɪ ostaviv chrgoѵbɪlstvo yi vse yimѣniѥ bɪst chrnorizc yi v tom svrshi zhizn svoiѫ Hier ruht Mostitsch Itschirgu Boil unter Zar Simeon und Zar Petar Mit 80 Jahren verliess er sein Amt gab sein ganzes Vermogen auf wurde Monch und so endete sein Leben Diesem Denkmal kommt zentrale Bedeutung auch deshalb zu weil es das erste erhaltene Monument ist das die Verwendung des kaiserlichen Titels Zar historisch belegt Die Grabinschrift wird mit weiteren steinernen Monumenten aus der Zeit zwischen dem 9 und dem 10 Jahrhundert im Archaologischen Museum Weliki Preslaw aufbewahrt 11 Weitere Entwicklung Bearbeiten Oktoich Krakau Polen 1491 altestes gedrucktes Buch in kyrillischen neurussischen Lettern Die ursprunglich einheitliche Schrift hat in den verschiedenen Sprachen die das Kyrillische nutzen teilweise unterschiedliche Entwicklungen genommen Die der Ausgangsform am nachsten kommende Variante findet sich im Kirchenslawischen wieder Mehrere Buchstaben z B ѣ ѫ ѧ Ѯ Ѱ ѳ ѵ ѡ der alten kyrillischen Schrift werden heute nicht mehr verwendet Das heutige Buchstabeninventar der einzelnen Sprachen wird in den Artikeln zu den jeweiligen Sprachen behandelt 1708 wurde die kyrillische Schrift im Russischen Reich im Zuge der Reformen Peters des Grossen vereinfacht und optisch an die lateinische Schrift angepasst Diese latinisierten Buchstabenformen die zur Unterscheidung von der kirchenslawischen Schrift als Burgerliche Schrift bezeichnet wurden wurden zur Grundlage der normativen Orthographie des Russischen In der Folge fanden sie unter russischem Einfluss auch in den ausserhalb des Russischen Reiches gelegenen Regionen Verbreitung in denen die kyrillische Schrift verwendet wurde Im 19 Jahrhundert erhielten auch das Bulgarische und das Serbische eine normierte kyrillische Orthographie siehe dazu Bulgarisches Alphabet und Serbisches Alphabet Wahrend die bulgarische Kyrilliza sich in der Form der Buchstaben weitgehend an die russische anlehnte und in der Orthographie zunachst zum grossen Teil etymologischen Kriterien folgte wurde die serbische Kyrilliza durch Vuk Karadzic radikal reformiert um eine konsequent phonologische Schreibweise des Serbischen zu ermoglichen Ende des 19 beziehungsweise Anfang des 20 Jahrhunderts wurde auch die kyrillische Orthographie des Ukrainischen und des Weissrussischen einheitlich normiert wobei die Alphabete dieser Sprachen jeweils viele Gemeinsamkeiten aber auch einige Abweichungen von dem des Russischen aufweisen Wahrend und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde schliesslich in Jugoslawien ein eigenes vorwiegend dem Vorbild des Serbischen folgendes kyrillisches Alphabet fur das Mazedonische normiert Fur das Rumanische eine romanische Sprache die in einem Land uberwiegend orthodoxen Glaubens gesprochen wird und seit dem 16 Jahrhundert kyrillisch geschrieben worden war wurde hingegen 1865 das kyrillische Alphabet zugunsten des lateinischen abgeschafft Durch die russische Rechtschreibreform von 1918 wurde die kyrillische Schreibweise des Russischen erneut reformiert wobei einige infolge der Lautentwicklung nicht mehr notwendige Schriftzeichen abgeschafft wurden Eine ahnliche Reform erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg fur das Bulgarische Die Schreibweise der ubrigen kyrillisch geschriebenen slawischen Sprachen hat sich hingegen seit ihrer ersten modernen Normierung die bereits zum grossen Teil phonologischen Kriterien folgte nicht mehr wesentlich verandert Bereits zur Zeit des Zarenreiches wurde das kyrillische Alphabet zur erstmaligen Verschriftlichung einiger kleinerer Sprachen in den zu diesem gehorenden Gebieten Osteuropas des Kaukasus Zentralasiens und Sibiriens genutzt Zu sowjetischer Zeit wurde in den 1920er und beginnenden 1930er Jahren zunachst das lateinische Alphabet als Mittel zur Verschriftlichung von Sprachen propagiert die bisher schriftlos waren oder zuvor das von offizieller Seite als ruckstandig angesehene arabische oder das mongolische Alphabet verwendet hatten Ende der 1930er Jahre wurde dann jedoch die Orthographie aller dieser Sprachen auf das kyrillische Alphabet umgestellt Von der allgemeinen Einfuhrung der Kyrilliza fur die Sprachen der Sowjetunion ausgenommen blieben lediglich das Armenische und das Georgische die ihre eigenen traditionellen Schriften beibehielten sowie die Sprachen der baltischen Republiken und von Minderheitengruppen mittel oder westeuropaischer Herkunft die weiterhin in lateinischer Schrift geschrieben wurden Nach dem Vorbild der Sowjetunion fuhrte auch die Mongolische Volksrepublik die kyrillische Schrift ein Zur Schreibung der nichtslawischen Sprachen der Sowjetunion wurde das kyrillische Alphabet in der fur das Russische ublichen Form in den meisten Fallen um weitere meist neugeschaffene Buchstaben erweitert um alle Laute der jeweiligen Sprache wiedergeben zu konnen Heutige Verbreitung Bearbeiten Verbreitung des kyrillischen Alphabets als Schrift der Amtssprache n weit verbreitet Heute werden Russisch Ukrainisch Weissrussisch Bulgarisch Serbisch Mazedonisch und das moderne Kirchenslawisch sowie zahlreiche weitere Sprachen in Osteuropa Sibirien im nordlichen Kaukasus und in Zentralasien mit kyrillischen Zeichen geschrieben Teilweise werden auch noch Turksprachen wie Kasachisch und Kirgisisch das mit dem Persischen verwandte Tadschikisch Mongolisch oder auch Dunganisch ein chinesischer Dialekt kyrillisch geschrieben Die Alphabete der einzelnen Sprachen sind im Wesentlichen gleich und unterscheiden sich nur durch einige wenige Zeichen Manche Sprachen verwenden Sonderzeichen ahnlich den Umlauten in der lateinischen Schrift Allerdings werden in der kyrillischen Schrift im Gegensatz zur Lateinschrift nur selten beigefugte Akzente Punkte Zedillen oder ahnliches verwendet sondern eher ganz neue Buchstabenformen eingefuhrt Die kirchenslawische Schrift enthalt eine ganze Reihe von Zeichen die in den modernen Schriften nicht mehr ublich sind Seit dem Beitritt Bulgariens zur Europaischen Union 2007 ist die kyrillische neben der lateinischen und der griechischen eine der drei offiziell verwendeten Schriften in der EU 12 Aus diesem Grund werden seit 2013 die Wahrungsbezeichnung EURO EVRO und die Abkurzung EZB ECB fur bulgarisch Evropejska centralna banka Europaische Zentralbank auf den Eurobanknoten auch in der kyrillischen Schreibweise aufgefuhrt Vergleichstabelle zur Entwicklung der Buchstabenformen BearbeitenDie folgende Tabelle zeigt die kyrillischen Buchstaben in der heute ublichen burgerlichen Schrift mit den Zeichen aller Sprachen Gross und Kleinbuchstaben Spalte 1 Transliteration Spalte 2 alte heute noch fur kirchliche Texte verwendete Kyrilliza Spalte 3 nicht aus dem Griechischen ubernommene Buchstaben die glagolitischen Spalte 4 die entsprechenden griechischen Buchstaben Spalte 5 zum Vergleich aus dem griechischen Alphabet entwickelte lateinische Buchstaben Spalte 6 Wie aus der Tabelle ersichtlich wurde die kyrillische Schrift hauptsachlich aus der griechischen entwickelt Dabei wurden griechische Unzialformen benutzt vgl Griechisches Alphabet aus denen spater sowohl Klein wie auch Grossbuchstaben entstanden Fur alle mit griechischen Buchstaben nicht darstellbaren Phoneme wurden glagolitische Buchstaben in einer an den griechischen beziehungsweise kyrillischen Schriftduktus angepassten Form ubernommen Kyrillisch Ursprung Zum Vergleich lat Buchst mod kyr transl altkyr glag griech a A a ja b B b v V v g h C c G g g gj d D d e E e jo e je z z Z z i I i y ḟ i I i i j J j c đ k K k ḱ l L l lj m M m n N n nj x ks X x o O o p P p r R r s S s ʒ t T t u OY oy U u V v W w Y y ŭ y f F f ch H h ō c dz c hebr צ s hebr ש sc st 13 ps ă y e ju A 1 ja e ă ǫ je s o jǫ Kursive und aufrechte Formen Bearbeiten Kursive und aufrechte Form des modernen russischen Alphabets abweichende Kursivformen grau hinterlegt Abweichende Klein buch staben formen in verschiedenen Alphabeten Von einigen Kleinbuchstaben gibt es sehr unterschiedliche Varianten ahnlich wie bei a ɑ im lateinischen Alphabet Im Russischen herrscht in aufrechter Schrift die der jeweiligen Majuskel ahnelnde Form der Minuskeln vor und die andere Form kommt fast nur in kursiven Schriften vor wie in der Tabelle abgebildet Im Bulgarischen und Serbischen sind die von den Grossbuchstaben stark abweichenden Minuskeln auch in aufrechter Schrift ublich Das vergrossert die Zahl jener Zeichen die bei gleicher Form im kyrillischen und im lateinischen Alphabet unterschiedliche Bedeutung haben Vor allem in Serbien kann das leicht verwirren wo die Landessprache mancherorts sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben wird Im Serbischen und Mazedonischen sind ausserdem andere Formen der kursiven Minuskeln ublich die grossenteils der kyrillischen Schreibschrift ahneln 14 Das b b ahnelt noch starker als die Standardform einem kleinen griechischen Delta d Das g g sieht aus wie ein i mit Makron i und nicht wie ein an der Vertikalen gespiegeltes s oder punktloses Fragezeichen Das d d ahnelt einem g statt einem runden d mit gebogener Oberlange oder einer gespiegelten 6 Das p p sieht in Annaherung an die griechische Schreibschrift wie ein kursives i oder ein lateinisches u mit Makron u und nicht wie ein n aus Das t t ist analog der Standardvariante ahnlich m die verdoppelte Form der Minuskel fur das p also etwa vergleichbar einem kursiven sh oder umgekehrten lateinischen m mit Makron ɯ In der Computertypographie waren diese Varianten lange nur uber speziell lokalisierte Schriften darstellbar Inzwischen konnen aber smart fonts in den Formaten OpenType Graphite oder AAT abhangig von der Sprache automatisch die korrekten Glyphvarianten auswahlen Allerdings muss das Betriebssystem oder die verwendete Software dazu die Sprache bestimmen konnen und nicht alle Schriftdateien sind entsprechend angepasst Kyrillische Schreibschrift BearbeitenNoch Ende des 17 Jahrhunderts hatte die kyrillische Schreibschrift grosse Ahnlichkeit mit der mittelalterlichen griechischen Unziale Mit der von Zar Peter dem Grossen eingeleiteten Modernisierung Russlands naherte sich der Stil der gedruckten wie geschriebenen Schrift zeitgenossischen westeuropaischen Schriften an Brief Peters I von 1689 Serbische Schreibschrift um 1900 jetzt teilweise uberholt Moderne serbische Handschrift das kleine sh kann auch unterstrichen werden Moderne serbische SchreibschriftWiedergabe mit lateinischen Buchstaben BearbeitenFur die graphische Wiedergabe der kyrillischen Schrift mit lateinischen Buchstaben Romanisierung gibt es verschiedene Moglichkeiten der Umschrift sprachunabhangig ISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A 15 mit 1 1 Buchstabenzuordnung ausgangssprachabhangig wissenschaftliche Transliteration ISO R 9 1968 DIN 1460 1982 GOST 7 79 2000 System B parallel oder fruher verwendetes lateinisches Alphabet der Ausgangssprache z B Serbisch Mazedonisch Turksprachen ausgangs und zielsprachabhangig Transkription Die Umkehrbarkeit ist dabei nur im ersten Fall vollstandig gewahrleistet mit kleinen Einschrankungen meist auch im zweiten Daneben gibt es die rein ausspracheabhangige Schreibung z B per IPA die aber nicht von der Ursprungsverschriftung also hier den kyrillischen Buchstaben abhangig ist In einigen Fallen etwa im Mongolischen oder bei Namen von Auswanderern wird das kyrillische Schriftsystem parallel mit einem anderen verwendet fur das es oft wiederum eine Transliterationsvorschrift ins lateinische gibt die zu anderen Ergebnissen fuhren kann Ein theoretisch moglicher rein zielsprachabhangiger Ansatz ist nicht ublich da wie im lateinischen Schriftsystem nicht in jeder Sprache den kyrillischen Buchstaben dieselben Laute zugeordnet sind z B g g h Transliteration Bearbeiten Die in der Slawistik ubliche wissenschaftliche Transliteration beruht auf dem tschechischen Alphabet Die Normen der ISO und anderer Institute v a GOST bauen darauf auf unterscheiden sich aber in Details davon Die Vereinten Nationen empfehlen seit 1987 fur geographische Bezeichnungen GOST 16876 71 16 die zumindest fur das Russische keine Unterschiede zur wissenschaftlichen Transliteration und ISO R 9 aufweist und nur drei zu ISO 9 sh sc ŝ ya ja a yu ju u Die Nachfolgenorm GOST 7 79 2000 stimmt in System A insgesamt bis auf zwei kleine Ausnahmen mit ISO 9 uberein Transliteration nach DIN 1460 ISO 9 und GOST 7 79 System A im Uberblick Kyrillisch A a Ӓ ӓ Ӑ ӑ Ӕ ӕ A a A a A a A a B b V v G g G g Ѓ ѓ Ғ g G g G g Һ һ Һ һ D d Ђ ђ E e Yo yo Ӗ ӗ Ye ye Zh zh Җ җ Ӝ ӝ Ӂ ӂDIN 1460 1982 mit DIN 1460 2 2010 A a A a Ă ă A a A a B b V v G H g h1 G Ġ g ġ2 Ǵ ǵ Ġ ġ Ġ ġ Ǵ ǵ H ẖ Ḩ ḩ D d Đ đ E e E e Ĕ ĕ Je Ė je e3 Z z Ǧ ǧ Z z Ǧ Dz ǧ dz4ISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A AE ae A GOST Ȧ a GOST ȧ Ạ ạ A a A a G g G g G g Ḥ ḥ E e Z z Z z Z z Kyrillisch D S d s Z z Ҙ ҙ Ӟ ӟ Ӡ ӡ Ѕ ѕ I i Ӣ ӣ Ӥ ӥ J j I i I i Yi yi i i Ј ј Ј ј K k K k Қ k Ҝ ҝ Ҡ ҡ Ҟ ҟ K k Q q L l Љ љ L l L l DIN 1460 1982 mit DIN 1460 2 2010 Ǧ ǧ Z z Z z Z z Z z Dz dz I Y i y5 i i I i J j I I i i6 I i J J j j7 J j K k k k Q q Q q L l Lj lj L l ISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A Z z Z z Ẑ ẑ I i I i I i I i Ǐ ǐ J ǰ J j K k K k K k Ǩ ǩ K k Ḳ ḳ L l L l Ĺ ĺKyrillisch L l M m N n Њ њ Ӈ ӈ Ң n Ҥ ҥ N n N n N n Ӊ ӊ N n O o Ӧ ӧ Ө o Ӫ ӫ Ҩ ҩ O o Ō ō O o O o OE oe P p Ҧ ҧ P p R r S s Ҫ ҫDIN 1460 1982 mit DIN 1460 2 2010 L l M m N n Nj nj N n O o O o O o o o8 Ȯ ȯ W w Ŏ ŏ P p Ṕ r R r S s S sISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A N n N n Ṅ ṅ Ṇ ṇ Ǹ ǹ N n N n N n O o O o O o Ọ ọ o o Ō ō Œ œ P p Ș șKyrillisch S s T t T t Ҭ ҭ T t T t Ћ ћ Ќ ќ U u Ў y Ӱ ӱ Ӯ ӯ Ӳ ӳ U u U u Ӯ ӯ Ү ү Ұ u Ӱ ӱ W w F f H h Ҳ ҳ C c Ҵ ҵ Џ џ Ch ch Ӵ ӵDIN 1460 1982 mit DIN 1460 2 2010 T t Ṯ ṯ Ţ ţ C c Ḱ ḱ U u Ŭ ŭ U u u u U u U u U u u u W w F f Ch H Ch h9 Ḩ ḩ C c C c Ḑz ḑz C c Ċ ċISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A S s Ț ț T t T t Ǔ ǔ U u U u Ụ ụ U u U u Ụ ụ H h H h C c D d C c Kyrillisch Ҷ ҷ Ӌ ӌ Ҹ ҹ Ch ch Ҽ ҽ Ҿ ҿ Sh sh Sh sh Y y Ӹ ӹ Y y Ѣ ѣ E e E e Ӭ ӭ Ә ә Ӛ ӛ Yu yu Yu yu Ya ya Ѫ ѫ Ѳ ѳ Ѵ ѵ Ӏ DIN 1460 1982 mit DIN 1460 2 2010 Ǵ ǵ Ċ ċ C c S s Sc Sc sc sc10 ˮ Ă Q ă q11 Y y Ÿ y ʼ Ĭ Y ĭ y12 E e Ė e E e E e A A a a13 Ȧ ȧ Ju ju Ja ja Ȧ ȧ Ḟ ḟ Ẏ ẏ Ḩ ḩ ISO 9 1995 GOST 7 79 2000 System A C c C c Ĉ ĉ C c C c C c Ŝ ŝ ʺ Ȳ ȳ ʹ E e A a A a U u U GOST u u GOST u A a Ǎ ǎ F f Ỳ ỳ ˋ 1 h Ukrainisch Weissrussisch 2 g Ukrainisch ġ Russinisch 3 je Ukrainisch e Russinisch 4 ǧ Gagausisch dz Moldauisch 5 y Ukrainisch 6 i nichtslawische Sprachen 7 j Aserbaidschanisch 8 o Chantisch Ewenisch 9 ch Russisch Ukrainisch Weissrussisch Bulgarisch 10 sc Kaukasische Sprachen 11 ă Bulgarisch q kaukasische palaoasiatische und samojedische Sprachen sowie Ossetisch 12 ĭ kaukasische palaoasiatische und samojedische Sprachen y Kurdisch 13 a Abchasisch Selkupisch Fur die weitgehend phonetische Transkription gibt es in den europaischen Sprachen auch und gerade in der deutschen eine lange Tradition in deren Verlauf es auch zu Anderungen und Varianten kam z B Namensendung off ow ov ev oder in der DDR sh fur zh Neben der Verwendung von w anstelle von v fur v weicht die vom Duden gepflegte russisch deutsche Transkription vor allem bei den S Lauten von der Transliteration ab sh zh sch z s statt z c z statt c Im englischen Sprachraum dominieren zwei einander sehr ahnliche Standards die zugunsten von Digraphen meist mit h weniger stark auf diakritische Zeichen wie Hatschek und Zirkumflex setzen z B sh shch statt sc oder ŝ BGN PCGN Geographie und ALA LC Bibliothekswesen Durch die Verwendung in den internationalen Medien zum Beispiel im Profisportbereich und deren unreflektierter Ubernahme durch die lokale Presse finden sich die franzosische und vor allem englische Transkription auch in vielen anderen Landern ebenso tauchen wegen technischer Schwierigkeiten akzentbefreite Transliterationen auf Es ist ein Qualitatsmerkmal von Verlagen und Redaktionen den ausgewahlten Transkriptions oder Transliterationsstandard durchgangig einzuhalten In Jugoslawien galt fur die lokalen Sprachen eine einheitliche Umwandlung von kyrillischen in lateinische Buchstaben und umgekehrt die sich in den Nachfolgestaaten erhalten hat Vor allem in Serbien werden beide Systeme weiterhin parallel verwendet In den Staaten Aserbaidschan Turkmenistan und Usbekistan wurden nach der Unabhangigkeit von der Sowjetunion in den 1990er Jahren auf dem Turkischen basierende lateinische Alphabete wieder eingefuhrt In diesen Fallen wird in der Regel auch im Ausland die lokale Umschrift verwendet In Weissrussland hat ein an das polnische angelehntes lateinisches Alphabet Lacinka historische Bedeutung geniesst heute aber keinen offiziellen Status und wird deswegen zur Transkription des Weissrussischen in fremdsprachigem Kontext nur selten verwendet Beispiele fur die Umschrift von Namen Bearbeiten In Klammern steht ggf unter Transliteration die strengere ISO 9 von 1995 und unter deutsch die DDR Transkription Kyrillische Schreibweise Transliteration Transkriptiondeutsch englisch franzosischAleksandr Solzhenicyn russ Aleksandr Solzenicyn Alexander Solschenizyn Solshenizyn Aleksandr Solzhenitsyn Alexandre SoljenitsyneMihail Zoshenko russ Michail Mihail Zoscenko Zoŝenko Michail Soschtschenko Sostschenko Mikhail Zoshchenko Mikhail ZochtchenkoMihail Gorbachyov russ Michail Mihail Gorbacev Michail Gorbatschow Mikhail Gorbachev Mikhail GorbatchevBoris Nikolaevich Elcin russ Boris Nikolaevic Elʹcin Boris Nikolajewitsch Jelzin Boris Nikolayevich Yeltsin Boris Nikolaievitch Eltsine Ieltsine Vladimir Vladimirovich Putin russ Vladimir Vladimirovic Putin Wladimir Wladimirowitsch Putin Vladimir Vladimirovich Putin Vladimir Vladimirovitch PoutineRuslana Lizhichko ukr Lyzhichko russ Ruslana Lyzycko Lyzicko Ruslana Lyschytschko Lyshytschko Lyschitschko Lyshitschko Ruslana Lyzhychko Lyzhichko Rouslana Lyjytchko LyjitchkoTaras Shevchenko ukr Taras Sevcenko Taras Schewtschenko Taras Shevchenko Taras ChevtchenkoZoran Ђinђiћ serb Zoran Đinđic nur Transliteration Zoran Đinđic Djindjic nur Transliteration Zoran Đinđic Djindjic nur Transliteration Zoran Đinđic Djindjic Zu inoffiziellen Methoden der Transliteration die sich an den technischen Beschrankungen von Eingabegeraten wie lateinischen Tastaturen orientieren siehe Translit Erscheinungsformen in einzelnen Sprachen BearbeitenSlawische Sprachen Bearbeiten Bulgarisch Bearbeiten Buchstabe wissenschaftliche Transliteration Transkription IPAublich ISO deutsch englisch1A a A a A a aB b B b B b bV v V v W w 2 V v 2 vG g G g G g gD d D d D d dE e E e E e ɛ Zh zh Z z Sch sch Sh sh 3 Zh zh ʒ Z z Z z S s Z z zI i I i I i iJ j J j J j Y y jK k K k K k ks x 4 K k kL l L l L l lM m M m M m mN n N n N n nO o O o O o ɔ P p P p P p pR r R r R r rS s S s S s ss 5 S s sT t T t T t tU u U u U u uF f F f F f fH h Ch ch6 H h Ch ch H h1 x C c C c Z z Ts ts tsCh ch C c Tsch tsch Ch ch tʃ Sh sh S s Sch sch Sh sh ʃ Sh sh St st Ŝ ŝ Scht scht Sht sht ʃt Ă ă7 ʺ A a8 A a e ʌ9 ʹ weich J j 10 Y y ʲ palatal Yu yu Ju ju U u Ju ju Yu yu juYa ya Ja ja A a Ja ja Ya ya ja1 In Bulgarien wird in offiziellen Dokumenten eine Umschrift verwendet in der der kyrillische Buchstabe h nicht mit kh sondern mit h wiedergegeben wird und die mit der englischen Transkription seit 2013 identisch ist 17 Zu den Quellen siehe Weblinks Fruher wurde franzosisch transkribiert Auf besonderen Antrag konnten Eigennamen weiter wie gewohnt transkribiert werden weichen dann also von der heute gultigen offiziellen Transkription ab beispielsweise in ya vs ia 2 In Bulgarien wird mit v v latinisiert da dies fur die meisten Sprachen mit lateinischem Alphabet am eindeutigsten ist Ende des 19 und Anfang des 20 Jahrhunderts wurde silbenauslautendes v vor allem in den Endungen ov und ev oft als ff transkribiert diese Transkription ist heute nicht mehr ublich 3 Der Duden nennt sch als herkommliche Transkription da ein stimmhafter Sch Laut wie in Journal im Deutschen nicht eindeutig und verstandlich mit Buchstaben ausgedruckt werden konne Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR ubliche Transkription sh als Unterscheidung zum stimmlosen sch wird von einigen als Notbehelf angesehen da sie nur von Menschen mit Kyrillisch Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen wurde andere argumentieren jedoch eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden 4 Falls die kyrillische Buchstabenverbindung ks aus einem griechischen oder lateinischen x hervorgegangen ist wird oftmals bei der Rucktranskription wieder ein x benutzt Bei Namen wie Alexandra die auch in lateinisch schriftlichen Regionen als Aleksandra existieren kann jedoch keine allgemein empfehlenswerte Transkription erfolgen 5 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewohnlich ss 6 Gelegentlich wird auch H beziehungsweise h verwendet 7 Gelegentlich wird auch A A beziehungsweise a a verwendet Man beachte dass dieser Buchstabe im Bulgarischen ein normaler Vokalbuchstabe ist nicht ein Hartezeichen wie im Russischen 8 Fruher war auch die Transkription mit u gebrauchlich 9 Dieser Vokal wird wie alle anderen komplementar zu einem Gegenstuck verwendet in diesem Fall zu a und in betonten Silben klar gesprochen hour englisch aʊ er gl Winkel egʌl oder in nicht betonten Silben abgedunkelt cut englisch kʌt Blgariya bʌlg arija 10 Das Weichheitszeichen tritt fast ausschliesslich im Zusammenhang mit o als o auf diese Kombination wird am besten mit jo transkribiert anstatt einen Apostroph zu benutzen Die Kombinationen i und e sind extrem selten und konnen nur bei der kyrillischen Umschrift auslandischer Namen auftreten etwa in Valeho oder Pedroneras Pedroneras Ort in Spanien Eine Ruck Transkription von i und e sollte i d R nicht notig sein da man einfach die ursprungliche lateinische Schreibweise des entsprechenden Namens verwenden sollte Kirchenslawisch Bearbeiten Auch moderne kirchenslawische Texte werden nach wie vor in der altkyrillischen Schrift gesetzt die in der obigen Tabelle dargestellt ist Eine etwaige Transkription oder Transliteration richtet sich in der Regel nach der Sprache des Landes in der der Text erscheint Mazedonisch Bearbeiten Buchstabe Transliteration und Transkription IPAA a A a aB b B b bV v V v vG g G g gD d D d dЃ ѓ Ǵ ǵ Gj gj 1 ɟ dʑE e E e ɛ Zh zh Z z ʒ Z z Z z zЅ ѕ Dz dz2 dzI i I i iЈ ј J j jK k K k kL l L l lЉ љ Lj lj2 ʎ M m M m mN n N n nЊ њ Nj nj2 ɲ O o O o ɔ P p P p pR r R r rS s S s sT t T t tЌ ќ Ḱ ḱ C c 1 c tɕU u U u uF f F f fH h H h xC c C c tsCh ch C c tʃ Џ џ Dz dz2 dʒ Sh sh S s ʃ 1 In den Landern des ehemaligen Jugoslawiens sind fur Ѓ ѓ und Ќ ќ auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet orientierten Transkriptionen Đ đ beziehungsweise C c ublich In deutschen Texten werden Ѓ ѓ und Ќ ќ oft als Gj gj beziehungsweise C c wiedergegeben 2 In Unicode gibt es aus Kompatibilitatsgrunden fur die Digraphen eigene Codes die aber nur in Ausnahmefallen verwendet werden sollten DZ U 01F1 oder Dz U 01F2 dz U 01F3 LJ U 01C7 oder Lj U 01C8 lj U 01C9 NJ U 01CA oder Nj U 01CB nj U 01C7 DŽ U 01C4 oder Dž U 01C5 dž U 01C6 Russisch Bearbeiten Buchstabe Transliteration Transkription Aussprache12wissen schaftlich ISO 9 deutsch englisch IPA AudioA a A a A a a source source B b B b B b b source source V v V v W w V v v source source G g G g G g w 8 G g g source source D d D d D d d source source E e E e E e Je je 1 E e Ye ye 1 ʲɛ jɛ13 source source Yo yo E e Jo jo O o 2 E e auch Yo yo ʲɔ jɔ13 source source Zh zh Z z Sch sch Sh sh 3 Zh zh ʒ source source Z z Z z S s Z z z source source I i I i I i11 ʲi i ji14 source source J j J j I i J j 4 Y y j source source K k K k K k5 K k k source source L l L l L l l source source M m M m M m m source source N n N n N n n source source O o O o O o ɔ source source P p P p P p p source source R r R r R r r source source S s S s S s ss 5 10 S s s source source T t T t T t t source source U u U u U u u source source F f F f F f f source source H h Ch ch H h Ch ch Kh kh x source source C c C c Z z Ts ts ʦ source source Ch ch C c Tsch tsch Ch ch tʃʲ source source Sh sh S s Sch sch Sh sh ʃ source source Sh sh Sc sc Ŝ ŝ Schtsch schtsch Stsch stsch 9 Shch shch ʃʲː source source ʺ 6 source source track Y y Y y Y y ɨ source source ʹ J j 7 Y y ʲ source source track E e Ė e E e E e ɛ source source Yu yu Ju ju U u Ju ju Yu yu ʲu ju13 source source Ya ya Ja ja A a Ja ja Ya ya ʲa ja13 source source 1 Nach russischen Vokalen am Wortanfang und nach sowie wird mit je beziehungsweise Je englisch ye bzw Ye transkribiert sonst mit e Beispiel Elcin Jelzin Wenn im Russischen fur E e auch Yo yo geschrieben werden kann wird E e wie Yo yo wiedergegeben 2 Nach russischen Vokalen am Wortanfang nach den meisten Konsonanten und nach sowie wird mit jo beziehungsweise Jo transkribiert nur nach zh sch sh ch tsch sh sch und sh schtsch stsch jedoch mit o Beispiel Gorbachyov Gorbatschow 3 Laut Duden sollte sch als herkommliche Transkription benutzt werden da ein stimmhafter Sch Laut wie in Journal im Deutschen nicht eindeutig und verstandlich mit Buchstaben ausgedruckt werden konne Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR ubliche Transkription sh als Unterscheidung zum stimmlosen sch wird von einigen als Notbehelf angesehen da sie nur von Menschen mit Kyrillisch Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen wurde Andere argumentieren jedoch eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden In der Wikipedia wird jedoch aus Grunden der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet 4 Der Duden schreibt j wird nach i und nach y nicht wiedergegeben und j i am Wortende sowie zwischen russischem Vokalbuchstaben und russischem Konsonantenbuchstaben Beispiele Gorkij Gorki Andrej Andrei Chujkov Tschuikow Mit j wird j vor Vokal z B jogurt jogurt sowie nach i und y vor Konsonant z B Novorossijsk Noworossijsk umschriftet 5 Der Duden empfiehlt dass in allen Fallen ks als x transkribiert werden soll In der Wikipedia wird diese Regel nur dann angewendet wenn es um Worter griechischen oder lateinischen Ursprungs geht Aleksej Alexei In russischen Wortern slawischer oder anderer Herkunft wie etwa dem Ortsnamen Vyksa der mit einiger Wahrscheinlichkeit finno ugrischen Ursprungs ist wird meist die Schreibung mit ks verwendet also Wyksa Dies gilt selbst dann wenn es sich um Lehnworter deutschen Ursprungs handelt deren Originale im Deutschen mit chs oder cks geschrieben werden klyaksa Klecks taksa Teckel Dackel Dachshund veksel Wechsel Namen wie Saksoniya Sachsen sind ein Grenzfall da hier offenkundig die latinisierte Form Saxonia ins Russische entlehnt wurde 6 Hartezeichen Hebt die Palatalisierung des voranstehenden Konsonanten auf Wird i A nicht transkribiert Siehe aber 1 7 Weichheitszeichen Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten Wird normalerweise nicht transkribiert da die Ausspracheunterschiede fur Nicht Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert Beispiel Gorki statt Gorʹki Wenn das Weichheitszeichen jedoch vor einem Vokal steht gilt Die recht seltenen Verbindungen i e und o werden als ji je beziehungsweise jo transkribiert Vor ya und yu wird nicht transkribiert da das j bereits in deren Transkription ja bzw ju enthalten ist 8 In der Genitivendung der Adjektive ogo ego jedoch im Einklang mit der Aussprache w owo j ewo 9 In der DDR war auch die Transkription stsch ublich 10 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewohnlich ss 11 Siehe aber und 7 12 Bei Vokalen bezieht sich die Angabe auf die Aussprache in betonter isolierter Stellung Abweichende Aussprachen infolge von Vokalreduktion in unbetonten Silben oder durch den Einfluss benachbarter palatalisierter Konsonanten werden nicht angegeben 13 Die zweite angegebene Aussprache gilt nur im Silbenanlaut also am Wortanfang nach Vokal oder 14 Die Aussprache i gilt im Wortanlaut ji nach Vokal oder Serbisch Serbokroatisch und Montenegrinisch Bearbeiten Anmerkung Die serbische Sprache verwendet neben der kyrillischen Schrift auch das lateinische Alphabet Die Verfassung Serbiens hebt zwar die kyrillische Schrift fur den offiziellen Gebrauch vor allem in der offentlichen Verwaltung und Schulen in Serbien als erste Schrift hervor es kann und darf aber die lateinische Schrift auch im offiziellen Gebrauch verwendet werden Im Serbokroatischen des ehemaligen Jugoslawien waren die serbische kyrillische Schrift und das lateinische Alphabet im offiziellen Gebrauch gleichgestellt In Montenegro ist laut Verfassung die kyrillische Schrift neben der lateinischen Schrift gleichberechtigt Im Jahr 2009 veroffentlichte das montenegrinische Ministerium fur Bildung und Wissenschaft eine Rechtschreibung die neben zwei zusatzlichen Buchstaben sowohl in der lateinischen als auch in der kyrillischen Variante auch ein Worterbuch mit entsprechenden Abweichungen der Schreibungen einzelner Worter der montenegrinischen Sprache vom Serbokroatischen enthalt 18 Die heutige Form der serbischen Azbuka Alphabet geht auf die Reformierung der bisherigen kyrillischen Schrift durch Vuk Stefanovic Karadzic im 19 Jahrhundert zuruck Die slawenoserbische Schrift die zu seiner Zeit nur noch in hoheren Kreisen bekannt war ahnelte bis auf einige Konsonanten vor allem der russischen kyrillischen Schrift sehr Vom Mittelalter bis ins 19 Jahrhundert war vor allem in Bosnien und Herzegowina und in Teilen Kroatiens ausserdem die Schrift Bosancica verbreitet Serbische Asbuka Serbische Lateinschrift IPAA a A a aB b B b bV v V v vG g G g gD d D d dЂ ђ Đ đ1 dʑE e E e ɛ Zh zh Z z ʒ Z z Z z zZ z Z z ʑ nur Montenegrinisch I i I i iЈ ј J j jK k K k kL l L l lЉ љ Lj lj2 ʎ M m M m mN n N n nЊ њ Nj nj2 ɲ O o O o ɔ P p P p pR r R r rS s S s sS s S s ɕ nur Montenegrinisch T t T t tЋ ћ C c tɕU u U u uF f F f fH h H h xC c C c ʦ Ch ch C c tʃ Џ џ Dz dz2 dʒ Sh sh S s ʃ 1 Đ đ fur Ђ ђ kann bei technischen Problemen auch durch Dj beziehungsweise dj ersetzt werden 2 Diese Digraphen werden auch in lateinischer Schreibweise als jeweils nur ein Buchstabe betrachtet Ukrainisch Bearbeiten Siehe auch Ukrainische Sprache Alphabet und Umschrift des ukrainischen kyrillischen Alphabets Buchstabe wissenschaftliche Transliteration Transkriptionkursiv ublich ISO Latynka deutsch englischA a A a A a A aB b B b B b B bV v V v V v V v W w V vG g G g H h G g H h H hG g G g G g G g G gD d D d D d D d D dE e E e E e E eYe ye Je je E e Je je ie e Je je Ye yeZh zh Z z Z z Sch sch Sh sh Zh zhZ z Z z Z z S s Z zI i I i Y y I i Y y Y yI i I i I i I i I iYi yi I i Ji ji Ji ji Yi yi I i J j J j J j J j J j Y yK k K k K k K k statt ks auch x K kL l L l L l L l L lM m M m M m M mN n N n N n N nO o O o O o O oP p P p P p P pR r R r R r R rS s S s S s S s1 S sT t T t T t T t T tU u U u U u U uF f F f F f F fH h Ch ch H h Ch ch Ch ch Kh khC c C c C c Z z Ts tsCh ch C c C c Tsch tsch Ch chSh sh S s S s Sch sch Sh shSh sh Sc sc Ŝ ŝ Sc sc Schtsch schtsch Stsch stsch Shch shch ʹ weich bzw j2 bzw yYu yu Ju Ju U u Ju ju iu u Ju ju Yu yuYa ya Ja ja A a Ja ja ia a Ja ja Ya yaʼ ʺ ʼ Apostroph 31 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache auch ss 2 Weichheitszeichen nur nach Konsonanten ein Grossbuchstabe existiert nicht palatalisiert den vorangehenden Konsonanten in der Transkription j vor o sonst im Auslaut und vor Konsonanten nicht wiedergegeben 3 Nur zwischen labialem Konsonanten und j Vokal in der Transkription gewohnlich nicht wiedergegeben Weissrussisch Bearbeiten Kyrillischer Buchstabe Transliteration Transkription SAMPA Wertublich ISO Lacinka deutsch englischA a A a A a a B b B b B b b V v V v W w V v v G g H h G g H h H h h G g10 G g G g G g G g g D d D d D d d Dz dz Dz dz Dz dz Dz dz9 Ds ds Dz dz dz Dzh dzh Dz dz Dsch dsch Dzh dzh Z E e E e Je je6 ie7 e8 E e Je je 1 E e Ye ye 2 jE Yo yo E e Jo jo6 io7 o8 Jo jo E e auch Yo yo jO Zh zh Z z Sch sch Sh sh 3 Zh zh Z Z z Z z Z z Z z9 S s Z z z I i I i I i I i Ji ji6 I i i J j J j J j Y y j K k K k K k K k k L l L l L l L l9 L l l M m M m M m m N n N n N n N n9 N n n O o O o O o o P p P p P p p R r R r R r r S s S s S s S s9 S s ss 4 S s s T t T t T t t U u U u U u u Ў y Ŭ ŭ U u ŭ F f F f F f f H h Ch ch H h Ch ch Ch ch Kh kh x C c C c C c C c9 Z z Ts ts ts Ch ch C c Tsch tsch Ch ch tS Sh sh S s Sch sch Sh sh S Y y Y y Y y 1 IPA i ʹ weich 9 J j 5 Y y j palatalE e Ė e E e E e E e E Yu yu Ju ju U u Ju ju6 iu7 u8 Ju ju Yu yu ju Ya ya Ja ja A a Ja ja6 ia7 a8 Ja ja Ya ya ja 1 Nach weissrussischen Vokalen am Wortanfang und nach wird mit je beziehungsweise Je transkribiert sonst mit e Beispiel Elcyn Jelzyn 2 Im Englischen entsprechend mit ye beziehungsweise Ye 3 Der Duden nennt sch als herkommliche Transkription da ein stimmhafter Sch Laut wie in Journal im Deutschen nicht eindeutig und verstandlich mit Buchstaben ausgedruckt werden konne Die als zweite Variante im Duden genannte und in der DDR ubliche Transkription sh als Unterscheidung zum stimmlosen sch wird von einigen als Notbehelf angesehen da sie nur von Menschen mit Kyrillisch Kenntnissen verstanden und richtig ausgesprochen wurde andere argumentieren jedoch eine Unterscheidung sei durchaus sinnvoll und solle auch in der Transkription wiedergegeben werden In der Wikipedia wird jedoch aus Grunden der Einheitlichkeit die Schreibung mit sch verwendet 4 Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen Aussprache gewohnlich ss 5 Weichheitszeichen Palatalisiert den vorangegangenen Konsonanten Wird im Allgemeinen nicht transkribiert da die Ausspracheunterschiede fur Nicht Sprachkundige kaum auffallen und ein Apostroph im Wort den Lesefluss nur erschwert Ausnahmen sind die Verbindungen i und o die als ji beziehungsweise jo transkribiert werden 6 Am Wortanfang oder nach Vokal benutzt Lacinka ja je jo ju fur ya e yo yu nach Vokal auch ji fur i 7 Nach Konsonant ausser L l L l benutzt Lacinka ia ie io iu fur ya e yo yu 8 Nach L l fallt in Lacinka j beziehungsweise i von ya e yo yu weg a e o u 9 In Lacinka werden die palatalisierte Konsonanten bezeichnenden Buchstaben mit Akutakzent versehen wenn sie vor einem anderen Konsonanten oder am Wortende stehen Dz dz Dz dz Z z Z z N n N n S s S s C c C c Das L hingegen erhalt standardmassig den Schragstrich und verliert ihn wenn in der Kyrilliza ein Weichheitszeichen oder einer der Vokalbuchstaben i ya e yo yu folgt L l L l L l L l 10 Nicht Teil der derzeitigen offiziellen Orthographie aber von manchen trotzdem verwendet um vor allem in Fremdwortern den Laut g darzustellen Turksprachen Bearbeiten Baschkirisch Bearbeiten Siehe auch Baschkirische Sprache Kyrillisch Transliteration ISO 9A a A aB b B bV v V vG g G gҒ g Ġ ġD d D dҘ ҙ Z z E e E eYo yo E eZh zh Z zZ z Z zI i I iJ j J jK k K kҠ ҡ Ǩ ǩL l L lM m M mN n N nҢ n N nO o O oӨ o O oP p P pR r R rS s S sҪ ҫ Ș șT t T tU u U uҮ ү U uF f F fH h H hҺ һ Ḥ ḥC c C cCh ch C cSh sh S sSh sh Ŝ ŝ Y y Y y E e E eӘ ә A a Yu yu U uYa ya A a Die mit gekennzeichneten Buchstaben kommen gewohnlich nur in jungeren Fremdwortern russischer Herkunft vor Kasachisch Bearbeiten Hauptartikel Kasachisches Alphabet Kasachische Kyrilliza Kasachische Lateinschrift Deutsche Transkription IPAA a A a A a ɑ Ә ә A a A a aeB b B b B b bV v V v W w vG g G g G g gҒ g G g Gh gh ɣ D d D d D d dE e E e E e Je je1 e jeYo yo Yo yo Jo jo O o joZh zh J j Sch sch ʒ Z z Z z S s zI i I i I i i J j Y y I i J j2 jK k K k K k kҚ k Q q Q q qL l L l L l lM m M m M m mN n N n N n nҢ n N n Ng ng ŋO o O o O o oӨ o O o O o oP p P p P p pR r R r R r rS s S s S s ss 3 sT t T t T t tU u W w U u u wҰ u U u U u u ʊ Ү ү U u U u y ʏ F f F f F f fH h X x Ch ch xҺ һ H h H h hC c C c Z z ʦ Ch ch C c Tsch tsch ʧ Sh sh S s Sch sch ʃ Sh sh Sc sc Schtsch schtsch ʃ Y y I i Y y ɯ ɤI i I i I i i ɪ E e E e E e4 eYu yu Yu yu Ju ju juYa ya Ya ya Ja ja jɑ Die mit gekennzeichneten Buchstaben kommen gewohnlich nur in jungeren Fremdwortern russischer Herkunft vor 1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je nach Konsonant e 2 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i vor folgendem Vokal J j 3 Zwischen Vokalen ss sonst S s 4 Nur am Wortanfang oder nach Vokal Kirgisisch Bearbeiten Hauptartikel Kirgisisches Alphabet Kirgisische Kyrilliza Deutsche Transkription IPAA a A a aB b B b bV v W w vG g G g g ɣD d D d dE e Je je1 e jeYo yo Jo jo joZh zh Dsch dsch dʒ Z z S s zI i I i iJ j I i J j2 jK k K k k qL l L l lM m M m mN n N n nҢ n Ng ng ŋO o O o oӨ o O o oP p P p pR r R r rS s S s ss 3 sT t T t tU u U u uҮ ү U u yF f F f fH h Ch ch xC c Z z ʦCh ch Tsch tsch ʧSh sh Sch sch ʃSh sh Schtsch schtsch ʃ Y y Y y ɯ E e E e eYu yu Ju ju juYa ya Ja ja ja1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je nach Konsonant e 2 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i vor folgendem Vokal J j 3 Zwischen Vokalen ss sonst S s Uigurisch Bearbeiten Hauptartikel Uigurische Alphabete In der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten v a Kasachstan wurde und wird Uigurisch mit einem kyrillischen Alphabet geschrieben in der Volksrepublik China hingegen offiziell zunachst mit einem erweiterten Lateinalphabet Yengi Yeziⱪ neue Schrift und seit 1987 wieder in einem arabisch persischen Alphabet Ⱪona Yeziⱪ alte Schrift In den verschiedenen Verschriftungen kommen unterschiedliche Rechtschreibprinzipien zum Tragen so dass die verschiedenen Alphabete nicht eins zu eins ubertragbar sind Das betrifft vor allem die Schreibweise von Lehnwortern aus dem Russischen und aus dem Chinesischen Mongolische Sprachen Bearbeiten Burjatisch Bearbeiten Kyrillisch Transliteration ISO 9A a A aB b B bV v V vG g G gD d D dE e E eYo yo E eZh zh Z zZ z Z zI i I iJ j J jK k K kL l L lM m M mN n N nO o O oӨ o O oP p P pR r R rS s S sT t T tU u U uҮ ү U uF f F fH h H hC c C cCh ch C cSh sh S sSh sh Ŝ ŝ Y y Y y E e E eYu yu U uYa ya A aҺ һ Ḥ ḥ Die mit gekennzeichneten Buchstaben kommen gewohnlich nur in jungeren Fremdwortern russischer Herkunft vor Mongolisch Bearbeiten Hauptartikel Mongolische Schriften Kyrillisch Popularwissenschaftliche Transkription Wissenschaftliche Transliteration Entsprechung in mongolischer Schrift 19 A 20 B 21 A a A a A a ᠠ B b B b B b ᠪ V v W w V v ᠸ G g G g G g ᠭ ᡎ D d D d D d ᠳ ᠳ E e Je je E e ᠶ ᠶᠥ Yo yo Jo jo Jo jo ᠶᠣ Zh zh Dsh dsh Z z ᠵᠢ ᠵ Z z Ds ds Z z ᠵ ᠽ I i I i I i ᠢ J j I i nach e E e J jK k K k K k ᠺ L l L l L l ᠯ M m M m M m ᠮ N n N n N n ᠨ O o O o O o ᠣ Ө o O o U u lang oo O o ᠥ P p P p P p ᠫ R r R r R r ᠷ S s S s S s ᠰ T t T t T t ᠲ U u U u U u ᠤ Ү ү U u U u U u ᠦ F f F f F f ᠹ H h Ch ch Ch ch nach n k Ch ch ᠬ ᡎ C c Z z C c ᠴ ᠼ Ch ch Tsch tsch C c ᠴᠢ ᠴ Sh sh Sch sch S s ᠰᠢ ᠱ Sh sh Schtsch schtsch Sc sc nicht zu kennzeichnen Y y Y y Y y J j E e E e Ė e ᠡ Yu yu Ju ju Ju ju ᠶᠤ ᠶᠦ Ya ya Ja ja Ja ja ᠶᠠ Andere Sprachen Bearbeiten Dunganisch Bearbeiten Buchstabe IPA TranskriptionA a a ɑ aB b p bV v v vG g k gD d d dE e iɛ y eYo yo iɔ yoZh zh ʐ zh rzhҖ җ tʂ tɕ zhZ z ts zI i i ei iJ j j y u y iK k kʰ kL l l lM m m mN n n nҢ n ɳ ngӘ ә ehO o ɔ oP p pʰ pR r ɚ r rS s s sT t tʰ tU u ɤu u uЎ y u wuҮ ү y y uF f f fH h x khC c tsʰ tsCh ch tʂʰ tɕʰ chSh sh ʂ shSh sh ɕ shch hs Y y ɪ ɭɘ i E e ɛ e i Yu yu iɤu yuYa ya ia iɑ ya Die mit gekennzeichneten Buchstaben werden nur in russischen Lehnwortern verwendet Mari Bearbeiten Buchstabe Transliteration und Transkription IPAA a A a aӒ ӓ1 A a ae B b B b bV v V v vG g G g gD d D d dE e E e ɛ Yo yo Jo jo jɔZh zh Z z ʒ Z z Z z zI i I i iJ j J j jK k K k kL l L l lM m M m mN n N n nҤ ҥ2 Nj nj ɲ O o O o ɔ Ӧ ӧ O o o P p P p pR r R r rS s S s sT t T t tU u U u uӰ ӱ U u yF f F f fH h H h xC c C c tsCh ch C c tɕSh sh S s ʃ Sh sh Sc sc ʃtʃʰ Y y Y y e Ӹ ӹ1 Ӱ ӱ e E e E e e Yu yu Ju ju ju juːYa ya Ja ja ja jaː1 nur Bergmari Westmari 2 nur Wiesenmari Ostmari Rumanisch Bearbeiten Der Brief des Neacșu 1521 ist das alteste erhalten gebliebene Dokument in rumanischer Sprache Er wurde in kyrillischen Buchstaben geschrieben Das Vaterunser auf Rumanisch 1850 Bis zum 10 Jahrhundert stand die Walachei unter bulgarischem Einfluss Moldau vom 10 bis zum 13 Jahrhundert unter dem Einfluss der Kiewer Rus Wegen des orthodoxen Glaubens der Rumanen und der slawischen Umgebung wurde die rumanische Sprache ab dem 13 Jahrhundert mit kyrillischen Buchstaben geschrieben Diese Schrift wurde von der kirchenslawischen ubernommen Ab dem 18 Jahrhundert wurde jedoch die kyrillische Schrift in Siebenburgen das damals zum Habsburgerreich gehorte nach und nach durch die lateinische ersetzt Damals wurde noch kein eigenes rumanisches Alphabet entwickelt sondern nach den Regeln der ungarischen Orthographie geschrieben Die Siebenburgische Schule entwickelte schliesslich Anfang des 19 Jahrhunderts ein eigenes offizielles rumanisches Alphabet das auf lateinischen Buchstaben basierte 1862 wurde in Rumanien offiziell die kyrillische Schrift komplett durch die lateinische ersetzt 1938 wurde in der Moldauischen ASSR fur die in Moldauisch umbenannte rumanische Sprache die kyrillische Schrift wieder eingefuhrt allerdings diesmal nicht in der kirchenslawischen sondern in der russischen Version Im von der Sowjetunion annektierten Bessarabien wurde in den Jahren 1940 und 1941 sowie von 1944 bis 1989 die Verwendung der kyrillischen Schrift obligatorisch Heute wird Rumanisch nur noch in Transnistrien mit kyrillischen Buchstaben geschrieben Siehe auch Rumanisch kyrillisches Alphabet Alte kyrillische Schrift bis ins 19 Jh Neue kyrillische Schrift ab 1938 Lateinische SchriftA a A a aB B B b bV v V v vG g G g gD d D d dYe ye E e eЏj џj Zh zh jZ z Z z zI i I i iYi yi I i iJ j iK k K k c ch1 Ʌ ʌ L l lM m M m mN n N n nO o O o oP p P p pR r R r rS s S s sT t T t tꙊ ꙋ U u uꙊ ꙋ U u uF f F f fH h H h hѠ ѡ O o oC c C c țCh ch Ch ch c1 ce ci2 Sh sh Sh sh șSh sh Sht ShT sht șt E e ăѢ ѣ Ya ya eaYu yu Yu yu iuꙖ ꙗ Ya ya iaѦ ѧ Ya ya iaѪ ѫ Y y a iѮ ѯ Ks ks ks Ѱ ѱ Ps ps ps Ѳ ѳѴ ѵꙞ ꙟ yn in1 vor e und i 2 vor allen anderen Buchstaben Tadschikisch Bearbeiten Tadschikische Kyrilliza Deutsche Transkription IPA Tadschikische LateinschriftA a A a a A aB b B b b B vV v W w v V vG g G g g G gD d D d d D dE e E e Je je1 e eː je E eYo yo Jo jo jɒ jo jɔ Jo joZh zh Sch sch ʒ Ƶ ƶZ z S s z Z zI i I i i iː I i2J j I i J j3 j J jK k K k kʰ K kL l L l l ɫ L lM m M m m M mN n N n n N nO o O o ɒ o ɔ 10 O oP p P p pʰ P pR r R r ɾ R rS s S s ss 4 s S sT t T t tʰ T tU u U u ʊ uː U uF f F f f F fH h Ch ch x X xC c5 Z z ʦ Ch ch Tsch tsch ʧʰ C cSh sh Sch sch ʃ S sSh sh5 Schtsch schtsch ʃt ʃʰ ʔ 6 Y y5 Y y ɨ 7 E e8 E e e eː E eYu yu Ju ju jʊ ju Ju juYa ya Ja ja ja Ja jaҒ g Gh gh ɣ ʀ Ƣ ƣӢ ӣ Ij ij iː 9 i iҚ k Q q q kʰ 11 Q qӮ ӯ U u ʊ u ɵ 12 u uҲ ҳ H h h ɦ H hҶ ҷ Dsch dsch dʒ C c1 Am Wortanfang und nach Vokal Je je nach Konsonant e 2 Kyrillisches ii doppeltes i wird in der Lateinschrift mit iji wiedergegeben 3 Am Wortende und vor folgendem Konsonanten I i vor folgendem Vokal J j 4 Zwischen Vokalen ss sonst S s 5 Diese Buchstaben kamen nur in Lehnwortern aus dem Russischen vor Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurden sie abgeschafft 6 In Wortern arabischer Herkunft nach Konsonant ʔ nach Vokal bewirkt es eine Dehnung des vorangehenden Vokals In Wortern russischer Herkunft nicht gesprochen 7 Zu sowjetischer Zeit wurde zwischen Konsonant und einem folgenden Yo yo Yu yu Ya ya in einheimischen Wortern immer geschrieben Ausserdem kam es in Lehnwortern aus dem Russischen vor Durch die Rechtschreibreform von 1998 wurde es ersatzlos abgeschafft 8 Nur am Wortanfang und nach Vokalen in anderen Stellungen wird E e geschrieben 9 Wird nur am Wortende fur betontes auslautendes i verwendet um es von unbetontem zu unterscheiden 10 Die Aussprache des O ist nicht direkt festgelegt und variiert besonders in der Umgangssprache stark 11 Das Q wird nicht selten auf K gesprochen da das Q keinen reinen persischen Laut wiedergibt 12 Die Aussprache des u variiert nach Dialekten Im nordlichen Raum wird es ɵ gesprochen sonst wie ein normales U Tschetschenisch Bearbeiten Kyrillisch Wissenschaftliche Transliteration Deutsche Transkription IPAA a A a A a a aːA a A a A a ae aeːB b B b B b b V v W w W w1 w vG g G g G g g GӀ gӀ Ġ ġ Gh gh g D d D d D d d DZh dzh Dz dz Dsch dsch ʤ DZ dz Dz dz Ds ds ʣ E e E e E e Je je2 e eː ie jae je jeː jieYo yo Jo jo Jo jo o 3 jo joː oYo yo Jo jo Jo jo jo joːZh zh Z z Sch sch Sh sh ʒ Z z Z z S s z I i I i I i ji4 i jiJ j I i J j j K k K k Kh kh kʰKH kh Q q Kh kh qʰK k Q q K k qˀKӀ kӀ Ḳ ḳ K k kˀL l L l L l l M m M m M m m N n N n N n n O o O o O o o oː ue wo woː waO o O o O o o oːP p P p Ph ph pʰPӀ pӀ Ṗ ṗ P p pˀR r R r R r r S s S s S s ss 5 s T t T t Th th tʰTӀ tӀ Ṭ ṭ T t tˀU u U u U u u uːU u U u U u y F f F f F f f H h Ḫ ḫ Ch ch x H h Ḥ ḥ H h ħ HӀ hӀ H h H h h C c C c Zh zh ʦʰCӀ cӀ C c Z z ʦˀCh ch C c Tschh tschh tʃʰChӀ chӀ C c Tsch tsch tʃˀSh sh S s Sch sch ʃ Sh sh Sc sc Schtsch schtsch ʃtʃʰ fallt weg Y y Y y Y y i fallt weg E e Ė e E e e eː ieYu yu Ju ju Ju ju ju juːYu yu Ju ju Ju ju jyYa ya Ja ja Ja ja ja jaːYa ya Ja ja Ja ja jae jaeːӀ Ӏ ʿ ʿ ʕ 1 U am Silbenende nach e e und o 2 Je am Wortanfang im Silbenanfang nach Vokal nach j und nach 3 O in russischen Lehnwortern nach zh ch sh und sh 4 Ji in russischen Lehnwortern nach 5 Zwischen Vokalen ss sonst s Tschuktschisch Bearbeiten Kyrillisch Transliteration ISO 9A a A aB b B bV v V vG g G gD d D dE e E eYo yo E eZh zh Z zZ z Z zI i I iJ j J jK k K kӃ ӄ Ḳ ḳL l L lԒ ԓ1 L lM m M mN n N nӇ ӈ Ṇ ṇO o O oP p P pR r R rS s S sT t T tU u U uF f F fH h H hC c C cCh ch C cSh sh S sSh sh Ŝ ŝ Y y Y y E e E eYu yu U uYa ya A aʼ Die mit gekennzeichneten Buchstaben kommen nur selten oder gar nicht in genuin tschuktschischen Wortern vor 1 Ende der 1980er Jahre eingefuhrter Buchstabe der zur Unterscheidung des tschuktschischen vom russischen L Laut dienen soll Zuvor wurde fur beide Laute L l verwendet Namen der Buchstaben BearbeitenTraditionelle Namen Bearbeiten Im Kirchenslawischen hat ahnlich wie im Griechischen jeder Buchstabe einen Namen Diese womoglich schon von Konstantin Kyrill selbst eingefuhrten Namen sind grosstenteils normale altkirchenslawische Worter beziehungsweise Wortformen die eine Art Merkspruch zu ergeben scheinen durch den sich vielleicht Schreibschuler die Reihenfolge des Alphabets besser merken konnten Allerdings sind fur die am Ende des Alphabets nach Omega eingefugten Buchstaben grosstenteils keine solchen sprechenden Namen uberliefert 22 Buchstabe Name Transliteration Ubersetzung Bedeutung az az ich Ich kenne die Buchstaben bukvy bukwy Buchstaben vѣdѣ vѣdi vede vedi weiss glagoli glagol glagoli glagol sprich Sprich Gut ist es zu leben die Erde und der der dobro dobro gut yest jest ist zhivѣti zhivѣte ziveti zivete leben ѕѣlo dzelo sehr zemlya zemlja Erde i i und izhe ize welcher kako kako wie Wie denkt ihr o Leute lyudiye ljudije Leute myslite myslite ihr denkt nash nas unser Er ist unser Friede on on er pokoi pokoj Frieden Ruhe rci rzi sprich Sag einen schweren Satz slovo slovo Satz Ausspruch tvrdo tvrdo hart ѵk uk ik uk uk ik gr oἶkos ˈykɔs Haus gr oἶkon ferete xeiri tragt das Haus mit der Hand wobei die Anlaute der drei Worter y f und kʰ fur Slawen schwer zu sprechen waren ouk uk spater von uk auf ou Ligatur fur u ubertragen frt frt gr fer e te ˈfɛr ɛ tɛ tragt hѣr cher gr xeir ˈkʰir Hand ѡt ōt von ci ci chrv crv Wurm Purpur Holle sha sa sha ursprunglich vielleicht shalm und dann pѣsn sta ursprunglich vielleicht psalm und dann pesn fruher vielleicht Psalm und dann Lied yer jer yery jery yer jer yat jat yu u ju ya ja ѥ je ѧs es ѫs ǫs ѩs jes ѭs jǫs In der glagolitischen Schrift noch nicht vorhandene dem kyrillischen Alphabet zur Schreibung griechischer Worter hinzugefugte Buchstaben ѯi ksi lt gr xi ѱi psi lt gr psi ѳita ḟita lt gr theta ѵzhica izica abgeleitet von ize s o Heutige Namen Bearbeiten In den heutigen slawischen Sprachen werden nicht mehr die traditionellen Namen verwendet sondern nach einem ahnlichen Muster wie im Deutschen gebildete Namen Buchstabe Bulgarisch Russisch Serbisch Ukrainisch Weissrussischa a a a a ab be be be be bev we we ve we weg ge ge ge he heg ged de de de de dedzh dschedz dseђ đee e je e e jeyo jo joye jezh sche sche ze sche schez se se ze se sei i i i yi i iyi jij i kratko kurzes i i kratkoje kurzes i ij oder jot i karotkaje kurzes i oder i neskladowaje unsilbisches i ј jek ke ka ka ka kal le el el el elљ eljm me em em em emn ne en en en enњ enjo o o o o op pe pe pe pe per re er er er ers sse es es es est te te te te teћ ceu u u u u uy u karotkaje kurzes u oder u neskladowaje unsilbisches u f fe ef ef ef efh che cha ha cha chac ze ze ce ze zech tsche tsche ce tsche tscheџ dzesh sche scha es scha schash schte schtscha schtscha er goljam grosses er twjordy snak hartes Zeichen y y y er malek kleines er mjagki snak weiches Zeichen mjaky snak weiches Zeichen mjakki snak weiches Zeichen e ɛ a e abarotnaje umgedrehtes e yu ju ju ju juya ja ja ja ja apostrof nadradkowy snak supralineares Zeichen oder apostrofBuchstabieralphabet Bearbeiten Russisches BuchstabieralphabetA Anna alt Aleksej Anna alt Alexei B Boris BorisV Vasilij WassiliG Grigorij GrigoriD Dmitrij alt Darya Dmitri alt Daria E Elena JelenaYo yozh josch Igel Zh Zhenya SchenjaZ Zinaida Ziya alt Zoya Sinaida Sija alt Soja I Ivan IwanJ Ivan kratkij kurzer IwanK Konstantin alt kilovatt Konstantin alt Kilowatt L Leonid LeonidM Mariya alt Mihail Marija alt Michail N Nikolaj NikolaiO Olga OlgaP Pavel PawelR Roman RomanS Semyon alt Sergej Semjon alt Sergei T Tatyana TatjanaU Ulyana UljanaF Fedor FjodorH Hariton CharitonC caplya zaplja Reiher Ch Chelovek tschelowek Mensch Sh Shura SchuraSh shuka schtschuka Hecht tvyordyj znak twjordy snak hartes Zeichen Y igrek alt ery igrek Ypsilon alt jery myagkij znak mjagki snak weiches Zeichen E eho alt Emiliya Echo alt Emilia Yu Yurij JuriYa Yakov JakowKyrillische Zahlen Bearbeiten Hauptartikel Kyrillische Zahlschrift Die kyrillischen Zahlen sind ein Zahlensystem das auf den kyrillischen Buchstaben beruht Es wurde bei den Sud und Ostslawen vor allem in kirchenslawischen Texten benutzt die in alter Kyrilliza geschrieben sind Die Verwendung von Buchstaben als Zahlzeichen erfolgte nach griechischem Muster Zur Markierung wurde ein Titlo uber den jeweiligen Buchstaben gesetzt Seit dem 16 Jahrhundert wurden daneben auch indisch arabische und romische Zahlen benutzt Seit Einfuhrung der burgerlichen Schrift durch Peter I 1708 werden die kyrillischen Zahlen nicht mehr verwendet Zeichenkodierung BearbeitenDie verbreitetsten 8 Bit Kodierungen fur Kyrillisch sind ISO 8859 5 Windows 1251 Macintosh Cyrillic KOI8 R und KOI8 U Sie umfassen nur die fur die modernen slawischen Sprachen benotigten Buchstaben KOI8 sogar nur die fur modernes Russisch beziehungsweise Ukrainisch Historische Zeichen und Sonderzeichen fur nichtslawische Sprachen sind nur in Unicode kodiert ausfuhrlich dazu vgl Kyrillisch und Glagolitisch in Unicode Die folgende Tabelle gibt einen Uberblick uber die Kodierung kyrillischer Zeichen in der aktuellen ISO Transliteration hexadezimal und dezimal in Unicode z B fur numerische Zeichenreferenzen in HTML SGML und XML verwendbar und als hexadezimale Bytewerte in den funf erwahnten 8 Bit Kodierungen wobei die Erganzungen von KOI8 U gegenuber KOI8 R in der gemeinsamen Spalte in Klammern stehen ISO Unicode 8859 5 CP1251 MacCyr KOI8Basic Russian AlphabetA a A a 0410 0430 1040 1072 B0 D0 C0 E0 80 E0 E1 C1B b B b 0411 0431 1041 1073 B1 D1 C1 E1 81 E1 E2 C2V v V v 0412 0432 1042 1074 B2 D2 C2 E2 82 E2 F7 D7G g G g 0413 0433 1043 1075 B3 D3 C3 E3 83 E3 E7 C7D d D d 0414 0434 1044 1076 B4 D4 C4 E4 84 E4 E4 C4E e E e 0415 0435 1045 1077 B5 D5 C5 E5 85 E5 E5 C5Zh zh Z z 0416 0436 1046 1078 B6 D6 C6 E6 86 E6 F6 D6Z z Z z 0417 0437 1047 1079 B7 D7 C7 E7 87 E7 FA DAI i I i 0418 0438 1048 1080 B8 D8 C8 E8 88 E8 E9 C9J j J j 0419 0439 1049 1081 B9 D9 C9 E9 89 E9 EA CAK k K k 041A 043A 1050 1082 BA DA CA EA 8A EA EB CBL l L l 041B 043B 1051 1083 BB DB CB EB 8B EB EC CCM m M m 041C 043C 1052 1084 BC DC CC EC 8C EC ED CDN n N n 041D 043D 1053 1085 BD DD CD ED 8D ED EE CEO o O o 041E 043E 1054 1086 BE DE CE EE 8E EE EF CFP p P p 041F 043F 1055 1087 BF DF CF EF 8F EF F0 D0R r R r 0420 0440 1056 1088 C0 E0 D0 F0 90 F0 F2 D2S s S s 0421 0441 1057 1089 C1 E1 D1 F1 91 F1 F3 D3T t T t 0422 0442 1058 1090 C2 E2 D2 F2 92 F2 F4 D4U u U u 0423 0443 1059 1091 C3 E3 D3 F3 93 F3 F5 D5F f F f 0424 0444 1060 1092 C4 E4 D4 F4 94 F4 E6 C6H h H h 0425 0445 1061 1093 C5 E5 D5 F5 95 F5 E8 C8C c C c 0426 0446 1062 1094 C6 E6 D6 F6 96 F6 E3 C3Ch ch C c 0427 0447 1063 1095 C7 E7 D7 F7 97 F7 FE DESh sh S s 0428 0448 1064 1096 C8 E8 D8 F8 98 F8 FB DBSh sh Ŝ ŝ 0429 0449 1065 1097 C9 E9 D9 F9 99 F9 FD DD ʺ 042A 044A 1066 1098 CA EA DA FA 9A FA FF DFY y Y y 042B 044B 1067 1099 CB EB DB FB 9B FB F9 D9 ʹ 042C 044C 1068 1100 CC EC DC FC 9C FC F8 D8E e E e 042D 044D 1069 1101 CD ED DD FD 9D FD FC DCYu yu U u 042E 044E 1070 1102 CE EE DE FE 9E FE E0 C0Ya ya A a 042F 044F 1071 1103 CF EF DF FF 9F DF F1 D1Cyrillic ExtensionsЀ ѐ 0400 0450 1024 1104 Yo yo E e 0401 0451 1025 1105 A1 F1 A8 B8 DD DE B3 A3Ђ ђ Đ đ 0402 0452 1026 1106 A2 F2 80 90 AB AC Ѓ ѓ Ǵ ǵ 0403 0453 1027 1107 A3 F3 81 83 AE AF BD AD Ye ye E e 0404 0454 1028 1108 A4 F4 AA BA B8 B9 B4 A4 Ѕ ѕ Ẑ ẑ 0405 0455 1029 1109 A5 F5 BD BE C1 CF I i I i 0406 0456 1030 1110 A6 F6 B2 B3 A7 B4 B6 A6 Yi yi I i 0407 0457 1031 1111 A7 F7 AF BF BA BB B7 A7 Ј ј J ǰ 0408 0458 1032 1112 A8 F8 A3 BC B7 C0 Љ љ L l 0409 0459 1033 1113 A9 F9 8A 9A BC BD Њ њ N n 040A 045A 1034 1114 AA FA 8C 9C BE BF Ћ ћ C c 040B 045B 1035 1115 AB FB 8E 9E CB CC Ќ ќ Ḱ ḱ 040C 045C 1036 1116 AC FC 8D 9D CD CE Ѝ ѝ 040D 045D 1037 1117 Ў y Ŭ ŭ 040E 045E 1038 1118 AE FE A1 A2 D8 D9 Џ џ D d 040F 045F 1039 1119 AF FF 8F 9F DA DB Tag der kyrillischen Schrift BearbeitenDer Tag der kyrillischen Schrift ist der 24 Mai In Bulgarien als Tag des bulgarischen Alphabets gefeiert ist er ein offizieller Feiertag An diesem Tag werden traditionell am Denkmal fur Kyrill und Method vor der Bulgarischen Nationalbibliothek Blumen niedergelegt auch in Moskau auf dem Slawjanskaja Platz in der Nahe des Kremls wo sich ebenfalls ein Denkmal befindet In vielen Kirchen werden Gottesdienste abgehalten Zum ersten Mal wurde der Feiertag 1851 an der bulgarischen Schule Kyrill und Method in Plowdiw im damaligen osmanischen Reich begangen Siehe auch BearbeitenAbleitung der lateinischen und kyrillischen aus griechischen BuchstabenLiteratur BearbeitenA Leskien Handbuch der altbulgarischen altkirchenslavischen Sprache Grammatik Texte Glossar 10 von Johannes Schropfer mit Verbesserungen und Erganzungen versehene Auflage Winter Heidelberg 1990 ISBN 3 533 00615 8 Indogermanische Bibliothek Reihe 1 Lehr und Handbucher Nicolina Trunte Altkirchenslavisch 5 Auflage Sagner Munchen 2003 ISBN 3 87690 480 3 Slovѣnski ѩzyk Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen Zugleich eine Einfuhrung in die slavische Philologie Bd 1 Slavistische Beitrage 264 Studienhilfen Bd 1 Gerhard Podskalsky Theologische Literatur des Mittelalters in Bulgarien und Serbien 865 1459 C H Beck 2000 ISBN 3 406 45024 5 Florin Curta Southeastern Europe in the Middle Ages 500 1250 Cambridge University Press 2006 ISBN 0 521 81539 8 Ivan G Iliev Kurze Geschichte des kyrillischen Alphabets Plovdiv 2015 academia edu Ivan G Iliev Short History of the Cyrillic Alphabet ijors net Paul Cubberley The Slavic Alphabets and later finalized and spread by disciples Kliment and Naum in Ohrid and Preslav schools of Tsar Boris Bulgaria In Daniels Bright Hrsg The World s Writing Systems Oxford University Press 1996 ISBN 0 19 507993 0 Eleonora Gallucci Ucitel noe Evangelie di Costantino di Preslav IX X sec Tradizione testuale redazioni fonti greche PDF 5 1 MB In Europa Orientalis XX 2001 S 49 138 Belehrendes Evangelium von Konstantin von Preslaw Philipp Ammon Tractatus slavonicus PDF In Sjani Thoughts Georgian Scientific Journal of Literary Theory and Comparative Literature N 17 2016 S 248 56Weblinks Bearbeiten Commons Kyrillisches Alphabet Album mit Bildern Videos und Audiodateien Wiktionary kyrillisch Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Sebastian Kempgen Kodeks Server deutsch englisch Omniglot englisch Transliterations und Transkriptionstabelle sowie MS Word Makro zur Transliteration und Konvertierung Memento vom 3 Februar 2013 im Internet Archive Transliteration of Non Roman Scripts Umfangreiche Sammlung von Transliterationsvorschriften fur verschiedene Sprachen und Alphabete Unicode Code Charts Cyrillic PDF 263 kB Cyrillic Supplement PDF 124 kB Typografischer Blindtext Generator fur Russisch Russische Tastaturbelegung fur deutsche Tastaturen Windows 2000 XP Tastaturlayout fur mehrere kyrillische Alphabete in Unicode Memento vom 9 Dezember 2012 im Internet Archive auf der Grundlage der deutschen Standardtastatur Direkte Umschrift Lateinisch Kyrillisch mit Rechtschreibkontrolle auf dem Englischen basierende Umschrift ohne diakritische Zeichen CyrAcademisator Online Transliteration und Konversion fur ISO 9 wissenschaftlich ISO R 9 ALA LC diakritisch GOST 7 79B Deutsch Duden Danisch Sprognaevn und Translit Altkyrillische Buchstaben werden erkannt konnen per virtueller Tastatur eingegeben werden Kyrillisch unter Linux KDE Memento vom 20 April 2012 im Internet Archive Perl Skript zur Transliteration von Russisch in die deutsche Form Tabelle die insbesondere die speziellen Morsezeichen fur kyrillische Buchstaben enthalt Das russische Gesetz das die kyrillische Schrift vorschreibt Website der Russischen Foderation Memento vom 29 Mai 2007 im Internet Archive Bulgarisches Gesetz zur Transliteration Zakon za transliteraciyata vom 13 Marz 2009 bulgarisch auf Wikisource in Wirklichkeit eine ans Englische angelehnte Transkription Russisches Alphabet 33 Buchstaben und 330 Beispielworter mit Audioaufnahmen Linkkatalog zum Thema kyrillisches Alphabet bei curlie org ehemals DMOZ Das kyrillische Alphabet Slawische Buchstaben Aa Bb Vv Gg Ѓѓ Gg Dd Ђђ Ee Ѐѐ Yoyo Yeye Zhzh Zz Z z Ѕѕ Ii Ѝѝ Ii Yiyi Jj Јј Kk Ќќ Ll Љљ Mm Nn Њњ Oo Pp Rr Ss S s Tt Ћћ Uu Ўy Ff Hh Cc Chch Џџ Shsh Shsh Yy Ee Yuyu Yaya Nichtslawische Buchstaben Ӑӑ Ӓӓ A a Әә Ӛӛ Ӕӕ Ғg Ӷӷ Ӻӻ Ԁԁ Ԃԃ Ҕҕ E e Yo yo Ӗӗ Ҽҽ Ҿҿ Ӂӂ Җҗ Ӝӝ Ҙҙ Ӟӟ Ԑԑ Ӡӡ Ԅԅ Ԇԇ Ӥӥ Ӣӣ Ӏӏ Ҋҋ Қk Ҟҟ Ҡҡ Ӄӄ Ҝҝ Ԟԟ Ԛԛ Ӆӆ Ԉԉ Ԓԓ Ӎӎ Ҥҥ Ңn Ӊӊ Ӈӈ Ԋԋ Ӧӧ O o Өo Ӫӫ Ҩҩ Ҧҧ Ҏҏ Ҫҫ Ԍԍ Ҭҭ Ԏԏ Ӳӳ Ӱӱ Ӯӯ Үү Ұu Ԝԝ Ҳҳ Ӽӽ Ӿӿ Һһ Ԧԧ Ҵҵ Ӵӵ Ҷҷ Ӌӌ Ҹҹ Ӹӹ Y y Ҍҍ Ӭӭ E e Yu yu Ya ya Altkyrillische Buchstaben Ꙃꙃ Ꙁꙁ Ѻѻ Ҁҁ Ѹѹ Ꙋꙋ Ѡѡ Ѿѿ Ꙑꙑ Ѣѣ Ꙗꙗ Ѥѥ Ꙓꙓ Ѧѧ Ѩѩ Ѫѫ Ѭѭ Ѯѯ Ѱѱ Ѳѳ Ѵѵ Ѷѷ ꙞꙟAnmerkungen Bearbeiten In alteren sudslawischen Texten findet sich oft eine gespiegelte Form des kyrillischen Buchstabens die auf seine Herkunft aus griechischem oi hindeutet das damals y gesprochen wurde ebenso wie ursprunglich wohl auch yu wahrend io ja io gesprochen worden ware und keinesfalls ju siehe Nicolina Trunte Altkirchenslavisch 4 Auflage Sagner Munchen 1994 ISBN 3 87690 480 3 Slovѣnski ѩzyk Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen Bd 1 S 13 Einzelnachweise Bearbeiten Nicolina Trunte Altkirchenslavisch 4 Auflage Sagner Munchen 1994 ISBN 3 87690 480 3 Slovѣnski ѩzyk Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen Bd 1 Kap 1 9 S 16 19 Hans Dieter Dopmann Kirche in Bulgarien von den Anfangen bis zur Gegenwart Biblion Munchen 2006 Gerhard Podskalsky Theologische Literatur des Mittelalters in Bulgarien und Serbien 815 1459 Beck Munchen 2000 Nicolina Trunte Prὸs tὸ safesteron Zu Reformen in der glagolitischen Schrift In Marija Ana Durrigl u a Hrsg Glagoljica i hrvatski glagolizam Staroslavenski Inst Zagreb 2004 S 419 434 Florin Curta Southeastern Europe in the Middle Ages 500 1250 Cambridge University Press 18 September 2006 S 221 222 Cambridge Medieval Textbooks Eleonora Gallucci Ucitel noe Evangelie di Costantino di Preslav IX X sec PDF 5 1 MB Steininschriften aus Bulgarien Memento des Originals vom 24 August 2011 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot www znam bg Grabinschrift des Mostitsch 10 Jahrhundert Grabinschrift von Mostitsch aus dem 10 Jahrhundert Das Ratsel des Goldenen Zeitalters Die Grabinschrift im Archaologischen Museum Weliki Preslaw Memento des Originals vom 9 Marz 2012 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot www museum preslav com Beitrittsvertrag D 7 Erklarung der Republik Bulgarien Zur Herkunft des glagolitischen und somit auch des kyrillischen Schta aus dem griechischen Psi vgl Nicolina Trunte Prὸs tὸ safesteron Zu Reformen in der glagolitischen Schrift In Glagoljica i hrvatski glagolizam Zagreb 2004 S 428 f Demnach wurde das Schta das in den altesten Texten nicht vorkommt im Zuge einer Reform des glagolitischen Alphabets eingefuhrt die Kliment von Ohrid zugeschrieben wird und fur die Entstehung aus dem Psi spricht dass in mehreren Alphabetgedichten an der Stelle von Schta das Wort pesnmi mit Liedern steht das vermutlich ursprungliches psalmy mit Psalmen vertritt Janko Stamenovic Grafik gost ruscable ru Memento des Originals vom 24 Mai 2011 im Internet Archive Info Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft Bitte prufe Original und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis 1 2 Vorlage Webachiv IABot gost ruscable ru ifap ru PDF 1 5 MB Working Group on Romanization Systems UNGEGN United Nations Group of Experts on Geographical Names englisch Romanization system for Bulgarian BGN PCGN 2013 System Memento vom 10 Februar 2016 im Internet Archive National Geospatial Intelligence Agency September 2014 Pravopis crnogorsgoga jezika i rjecnik crnogorsgoga jezika Montenegrinisches Ministerium fur Bildung und Wissenschaft Podgorica 2009 PDF 1 4 MB Xin Meng Han cidiǎn 新蒙汉词典 ᠰᠢᠨ ᠡ ᠮᠣᠩᠭᠣᠯ ᠬᠢᠲᠠᠳ ᠲᠣᠯᠢ Shine mongol hyatad tol Beijing Shangwu yinshuguǎn 商务印书馆 2002 ISBN 7 100 01966 4 Hans Peter Vietze Worterbuch Deutsch Mongolisch Leipzig Verlag Enzyklopadie 1984 Hans Peter Vietze Worterbuch Mongolisch Deutsch Verlag Enzyklopadie Leipzig 1988 ISBN 3 324 00336 9 Die Informationen zu den Buchstabennamen beruhen auf Nicolina Trunte Rci slovo tvrdo Ein Zungenbrecher fur Slaven In Milos Okuka Ulrich Schweier Hrsg Germano Slavistische Beitrage Festschrift fur Peter Rehder zum 65 Geburtstag Munchen 2004 S 287 294 sowie Nicolina Trunte Altkirchenslavisch 5 Auflage Sagner Munchen 2003 ISBN 3 87690 480 3 Slovѣnski ѩzyk Ein praktisches Lehrbuch des Kirchenslavischen in 30 Lektionen Bd 1 S 17 22 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Kyrillisches Alphabet amp oldid 215103339, wikipedia, wiki, deutsches

    deutschland

    buch, bücher, bibliothek

    artikel

    lesen, herunterladen

    kostenlos

    kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele