fbpx
Wikipedia

Karl von Eichthal

Karl Freiherr von Eichthal (* 19. Februar 1813 in München; † 3. Juli 1880 in Miesbach; geboren als Carl Seligmann) war in dritter Generation königlich-bayerischer Hofbankier sowie königlich bayerischer Kämmerer und Unternehmer jüdischer Herkunft in München.

Karl Freiherr von Eichthal

Inhaltsverzeichnis

Seine Eltern waren Julie Mayer und Simon Freiherr von Eichthal, seine Brüder waren Julius und Ludwig Freiherr von Eichthal.

1830 erhielt er das Abitur am (heutigen) Wilhelmsgymnasium München.

Er war 1869 Mitgründer der Bayerischen Vereinsbank. Auf ihn geht die Errichtung zweier Stadtquartiere zurück: das Gärtnerplatzviertel und das Franzosenviertel in Haidhausen. Zusammen mit den Rothschilds aus Frankfurt und dem Rentier von Fröhlich aus München finanzierte er die Bayerische Ostbahn.

Eichthal erwarb im Jahr 1857 Schloss Hohenburg und 1871 das Schloss Egg. 1868 wurde er für den Reichstagswahlkreis Oberbayern 6 als Abgeordneter ins deutsche Zollparlament gewählt. Nach seinem Tod wurde sein Palais in der Theatinerstraße von München an ein Consortium veräußert.

Wappen derer von Eichthal
Porträt der Irene von Eichthal (1896)

Carl von Eichthal war verheiratet mit Isabella Gräfin Khuen von Belasi. Diese war Miteigentümerin einer Waffenfabrik im säkularisierten Kloster St. Blasien. Die Gewinne aus dem Deutsch-Französischen Krieg investierte das Ehepaar in die Urbanisierung ihres Immobilienbesitzes, des späteren Gärtnerplatzviertels und des Franzosenviertels in Haidhausen.

Das Ehepaar hatte vier Kinder:

  • Hannes Lambacher: Eichthal, Karl Freiherr von. In: Karl Bosl (Hrsg.): Bosls bayerische Biographie. Pustet, Regensburg 1983, ISBN 3-7917-0792-2, S. 169 ().
  • Werner Kraus: Schauplätze der Industriekultur in Bayern. Hrsg. vom Verband der Bayerischen Bezirke. Schnell und Steiner, 2006, ISBN 3-7954-1790-2, S. 57.
  • Georg Müller: Schloss Egg und seine Besitzer. Verlag M. Renner, Deggendorf 1885, S. 32–33.
Commons: Carl von Eichthal – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Irene von Keller – Sammlung von Bildern
  1. Bayerischer Adels- und Freiherrnstand als „von Eichthal“ mit Verleihung des Wappens der Familie „von Thalmann“ am 22. September 1814 in München und Immatrikulation bei der Freiherrnklasse am 10. Dezember 1814 für Carls Großvater, den königlich bayerischen Hofbankier Aron Elias Seligmann. Beleg: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band III, Seite 106, Band 61 der Gesamtreihe. C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1975.
  2. Anton Löffelmeier: Wege in die bürgerliche Gesellschaft (1799–1848). In: Richard Bauer, Michael Brenner (Hrsg.): Jüdisches München. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Beck, München 2006, ISBN 3-406-54979-9, S. 58–88,
  3. Max Leitschuh: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München. 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 3, S. 285.
  4. , PDF.

Karl von Eichthal (1868–1871) | Emeran Kottmüller (1871–1874) | Ferdinand von Miller (1874–1881) | Josef Geiger (1881–1887) | Franz Weber (1887–1898) | Klemens von Thünefeld (1898–1913) | Erich Emminger (1913–1918)

Normdaten (Person): GND:(, ) | VIAF: |Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Eichthal, Karl von
ALTERNATIVNAMEN Eichthal, Karl Freiherr Eichthal von (vollständiger Name); Seligmann, Carl (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG königlich bayerischer Hofbankier
GEBURTSDATUM 19. Februar 1813
GEBURTSORT München
STERBEDATUM 3. Juli 1880
STERBEORT München

Karl von Eichthal
karl, eichthal, königlich, bayerischer, hofbankier, sprache, beobachten, bearbeiten, karl, freiherr, eichthal, februar, 1813, münchen, juli, 1880, miesbach, geboren, carl, seligmann, dritter, generation, königlich, bayerischer, hofbankier, sowie, königlich, ba. Karl von Eichthal koniglich bayerischer Hofbankier Sprache Beobachten Bearbeiten Karl Freiherr von Eichthal 19 Februar 1813 in Munchen 3 Juli 1880 in Miesbach geboren als Carl Seligmann 1 war in dritter Generation koniglich bayerischer Hofbankier sowie koniglich bayerischer Kammerer und Unternehmer judischer Herkunft in Munchen Karl Freiherr von Eichthal Inhaltsverzeichnis 1 Werdegang und Wirken 2 Familie 3 Literatur 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseWerdegang und Wirken BearbeitenSeine Eltern waren Julie Mayer und Simon Freiherr von Eichthal 2 seine Bruder waren Julius und Ludwig Freiherr von Eichthal 1830 erhielt er das Abitur am heutigen Wilhelmsgymnasium Munchen 3 Er war 1869 Mitgrunder der Bayerischen Vereinsbank Auf ihn geht die Errichtung zweier Stadtquartiere zuruck das Gartnerplatzviertel und das Franzosenviertel in Haidhausen Zusammen mit den Rothschilds aus Frankfurt und dem Rentier von Frohlich aus Munchen finanzierte er die Bayerische Ostbahn Eichthal erwarb im Jahr 1857 Schloss Hohenburg und 1871 das Schloss Egg 1868 wurde er fur den Reichstagswahlkreis Oberbayern 6 als Abgeordneter ins deutsche Zollparlament gewahlt Nach seinem Tod wurde sein Palais in der Theatinerstrasse von Munchen an ein Consortium veraussert Wappen derer von Eichthal Portrat der Irene von Eichthal 1896 Familie BearbeitenCarl von Eichthal war verheiratet mit Isabella Grafin Khuen von Belasi 4 Diese war Miteigentumerin einer Waffenfabrik im sakularisierten Kloster St Blasien Die Gewinne aus dem Deutsch Franzosischen Krieg investierte das Ehepaar in die Urbanisierung ihres Immobilienbesitzes des spateren Gartnerplatzviertels und des Franzosenviertels in Haidhausen Das Ehepaar hatte vier Kinder Karl Robert Freiherr von Eichthal koniglich bayerischer Kammerer Premierleutnant und Besitzer auf Offenberg er nahm am Deutsch Franzosischen Krieg von 1870 71 als Leutnant bei den Kurassieren teil war dann Attache bei der deutschen Botschaft in Rom und London Kammerherr des Konigs von Bayern verheiratet war er mit Louise Grafin von Otting Funfstetten auf Wiesenfelden ihre Erbtochter war die Baronesse Maria Athanasie Sophie Freifraulein von Eichthal heiratete einen Baron von Rummel Charlotte Freifraulein von Eichthal verheiratet mit Friedrich Heinrich von Podewils 1843 1893 Sohn des Politikers Friedrich von Podewils 5 Irene 31 August 1858 6 Januar 1907 Freifraulein von Eichthal verehelicht mit Albert von KellerLiteratur BearbeitenHannes Lambacher Eichthal Karl Freiherr von In Karl Bosl Hrsg Bosls bayerische Biographie Pustet Regensburg 1983 ISBN 3 7917 0792 2 S 169 Digitalisat Werner Kraus Schauplatze der Industriekultur in Bayern Hrsg vom Verband der Bayerischen Bezirke Schnell und Steiner 2006 ISBN 3 7954 1790 2 S 57 Georg Muller Schloss Egg und seine Besitzer Verlag M Renner Deggendorf 1885 S 32 33 Weblinks Bearbeiten Commons Carl von Eichthal Album mit Bildern Videos und Audiodateien Commons Irene von Keller Sammlung von Bildern Karl von Eichthal in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten Eichthal Karl Freiherr von seit 1814 Indexeintrag Deutsche BiographieEinzelnachweise Bearbeiten Bayerischer Adels und Freiherrnstand als von Eichthal mit Verleihung des Wappens der Familie von Thalmann am 22 September 1814 in Munchen und Immatrikulation bei der Freiherrnklasse am 10 Dezember 1814 fur Carls Grossvater den koniglich bayerischen Hofbankier Aron Elias Seligmann Beleg Genealogisches Handbuch des Adels Adelslexikon Band III Seite 106 Band 61 der Gesamtreihe C A Starke Limburg Lahn 1975 Anton Loffelmeier Wege in die burgerliche Gesellschaft 1799 1848 In Richard Bauer Michael Brenner Hrsg Judisches Munchen Vom Mittelalter bis zur Gegenwart Beck Munchen 2006 ISBN 3 406 54979 9 S 58 88 hier S 77 Max Leitschuh Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in Munchen 4 Bde Munchen 1970 1976 Bd 3 S 285 Spuren der christlich judischen Bankiersfamilie Seligmann Eichthal PDF Genealogische WebseiteAbgeordnete des Reichstagswahlkreises Oberbayern 6 Karl von Eichthal 1868 1871 Emeran Kottmuller 1871 1874 Ferdinand von Miller 1874 1881 Josef Geiger 1881 1887 Franz Weber 1887 1898 Klemens von Thunefeld 1898 1913 Erich Emminger 1913 1918 Normdaten Person GND 133653196 OGND AKS VIAF 1207772 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Eichthal Karl vonALTERNATIVNAMEN Eichthal Karl Freiherr Eichthal von vollstandiger Name Seligmann Carl Geburtsname KURZBESCHREIBUNG koniglich bayerischer HofbankierGEBURTSDATUM 19 Februar 1813GEBURTSORT MunchenSTERBEDATUM 3 Juli 1880STERBEORT MunchenAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Karl von Eichthal amp oldid 214219149, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele