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Julius von Groß

Herkunft

Karl Julius war der Sohn von Karl Ludwig Friedrich von Groß (* 15. März 1785 in Friedrichshof; † 10. November 1842 in Tapiau) und dessen Ehefrau Julie Friederike, geborene von Schwarzhoff. Sein Vater war Kapitän und Kommandeur der II. Abteilung der 1. Invalidenkompanie.

Durch die preußische Namen- und Wappenvereinigung mit der Familie von Schwarzhoff führte er ab 6. Februar 1835 den Namen von Groß genannt von Schwarzhoff.

Militärkarriere

Groß besuchte das Altstädtische Gymnasium in Königsberg und war dann an den Kadettenanstalten in Kulm und Berlin. Am 13. August 1830 wurde Groß als Sekondeleutnant dem 5. Infanterieregiment der Preußischen Armee überwiesen. Von Oktober 1833 bis 20. Mai 1836 absolvierte er die Allgemeine Kriegsschule. Im weiteren Verlauf seiner Militärkarriere übernahm Groß im Mai 1860 das 2. Infanterieregiment und wurde in dieser Stellung am 18. Oktober 1861 zum Oberst befördert. Ab 18. April 1865 kommandierte Groß die 13. Infanterie-Brigade und wurde zwei Monate später Generalmajor.

1866 nahm Groß am Krieg gegen Österreich in Böhmen teil. Er war an dem Gefecht von Münchengrätz, der Schlacht von Königgrätz sowie dem Gefecht bei Blumenau beteiligt und wurde für seine Leistungen am 20. September 1866 mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet. Nach dem Friedensschluss wurde er nach Hannover gesandt, wo er die Landwehr organisierte.

Beim Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges wurde Groß im Juli 1870 Generalleutnant und Kommandeur der 7. Infanterie-Division, mit der er in der Schlacht bei Beaumont 28 Geschütze eroberte und 1500 Gefangene machte. Vor Paris schlug er später wiederholt feindliche Ausfälle zurück.

Zwischen 27. März 1873 bis 17. Oktober 1881 war Groß Kommandierender General des III. Armee-Korps in Berlin, 1875 wurde er zum General der Infanterie ernannt.

Ehrungen

Groß war seit dem 20. September 1876 Chef des Grenadier-Regiments „König Friedrich I.“ (4. Ostpreußisches) Nr. 5. Außerdem war er u. a. Inhaber des Großkreuzes des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe, des Alexander-Newski-Ordens sowie Ritter des Schwarzen Adlerordens. Nach seinem Tod ordnete Kaiser Wilhelm II. am 29. August 1882 an, dass das am Altemheimer Hof südlich von Straßburg gelegene neue Festungswerk den Namen Fort Schwarzhoff zu tragen hat.

Familie

Groß hatte sich am 21. September 1842 in Labuhn mit Berta Maria Wilhelmine von Lettow (* 7. April 1821 in Torgau; † 2. Februar 1910 in Berlin) verheiratet. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:

  1. Jahrbuch des Deutschen Adels. Bd. 2, 1898,
Normdaten (Person): GND:(, ) | VIAF: |
Personendaten
NAME Groß, Julius von
ALTERNATIVNAMEN Karl Julius von Groß genannt von Schwarzhoff (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG preußischer General der Infanterie
GEBURTSDATUM 21. November 1812
GEBURTSORT Darkehmen
STERBEDATUM 18. September 1881
STERBEORT Berlin

Julius von Groß
julius, groß, preußischer, general, infanterie, sprache, beobachten, bearbeiten, dieser, artikel, befasst, sich, general, anderen, personen, siehe, julius, groß, karl, november, 1812, darkehmen, september, 1881, berlin, preußischer, general, infanterie, inhalt. Julius von Gross preussischer General der Infanterie Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel befasst sich mit General Julius von Gross Zu anderen Personen siehe Julius Gross Karl Julius von Gross 21 November 1812 in Darkehmen 18 September 1881 in Berlin war ein preussischer General der Infanterie Inhaltsverzeichnis 1 Leben 1 1 Herkunft 1 2 Militarkarriere 1 3 Ehrungen 1 4 Familie 2 Literatur 3 EinzelnachweiseLeben BearbeitenHerkunft Bearbeiten Karl Julius war der Sohn von Karl Ludwig Friedrich von Gross 15 Marz 1785 in Friedrichshof 10 November 1842 in Tapiau und dessen Ehefrau Julie Friederike geborene von Schwarzhoff Sein Vater war Kapitan und Kommandeur der II Abteilung der 1 Invalidenkompanie Durch die preussische Namen und Wappenvereinigung mit der Familie von Schwarzhoff fuhrte er ab 6 Februar 1835 den Namen von Gross genannt von Schwarzhoff Militarkarriere Bearbeiten Gross besuchte das Altstadtische Gymnasium in Konigsberg und war dann an den Kadettenanstalten in Kulm und Berlin Am 13 August 1830 wurde Gross als Sekondeleutnant dem 5 Infanterieregiment der Preussischen Armee uberwiesen Von Oktober 1833 bis 20 Mai 1836 absolvierte er die Allgemeine Kriegsschule Im weiteren Verlauf seiner Militarkarriere ubernahm Gross im Mai 1860 das 2 Infanterieregiment und wurde in dieser Stellung am 18 Oktober 1861 zum Oberst befordert Ab 18 April 1865 kommandierte Gross die 13 Infanterie Brigade und wurde zwei Monate spater Generalmajor 1866 nahm Gross am Krieg gegen Osterreich in Bohmen teil Er war an dem Gefecht von Munchengratz der Schlacht von Koniggratz sowie dem Gefecht bei Blumenau beteiligt und wurde fur seine Leistungen am 20 September 1866 mit dem Orden Pour le Merite ausgezeichnet Nach dem Friedensschluss wurde er nach Hannover gesandt wo er die Landwehr organisierte Beim Ausbruch des Deutsch Franzosischen Krieges wurde Gross im Juli 1870 Generalleutnant und Kommandeur der 7 Infanterie Division mit der er in der Schlacht bei Beaumont 28 Geschutze eroberte und 1500 Gefangene machte Vor Paris schlug er spater wiederholt feindliche Ausfalle zuruck Zwischen 27 Marz 1873 bis 17 Oktober 1881 war Gross Kommandierender General des III Armee Korps in Berlin 1875 wurde er zum General der Infanterie ernannt Ehrungen Bearbeiten Gross war seit dem 20 September 1876 Chef des Grenadier Regiments Konig Friedrich I 4 Ostpreussisches Nr 5 Ausserdem war er u a Inhaber des Grosskreuzes des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe des Alexander Newski Ordens sowie Ritter des Schwarzen Adlerordens Nach seinem Tod ordnete Kaiser Wilhelm II am 29 August 1882 an dass das am Altemheimer Hof sudlich von Strassburg gelegene neue Festungswerk den Namen Fort Schwarzhoff zu tragen hat Familie Bearbeiten Gross hatte sich am 21 September 1842 in Labuhn mit Berta Maria Wilhelmine von Lettow 7 April 1821 in Torgau 2 Februar 1910 in Berlin 1 verheiratet Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor Hedwig Maria Julie 22 September 1843 in Danzig Julius Karl 7 September 1850 in Magdeburg 16 April 1901 in Peking preussischer Generalmajor und Chef des Generalstabs des Armee Oberkommandos in Ostasien Alice Maria Anna 22 November 1857 in Dusseldorf Benno von Wedel preussischer OberstLiteratur BearbeitenKurt von Priesdorff Soldatisches Fuhrertum Band 7 Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg o O Hamburg o J 1939 DNB 367632829 S 401 405 Nr 2362 Bernhard von Poten Gross genannt von Schwarzhoff Julius von In Allgemeine Deutsche Biographie ADB Band 33 Duncker amp Humblot Leipzig 1891 S 313 Einzelnachweise Bearbeiten Jahrbuch des Deutschen Adels Bd 2 1898 S 454Normdaten Person GND 138376301 OGND AKS VIAF 89925923 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Gross Julius vonALTERNATIVNAMEN Karl Julius von Gross genannt von Schwarzhoff vollstandiger Name KURZBESCHREIBUNG preussischer General der InfanterieGEBURTSDATUM 21 November 1812GEBURTSORT DarkehmenSTERBEDATUM 18 September 1881STERBEORT BerlinAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Julius von Gross amp oldid 203180444, wikipedia, wiki, deutsches

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