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Gut (Wirtschaftswissenschaft)

Wirtschaftliches Gut kann man einteilen in:

Im engeren Sinn versteht man Güter als Wirtschaftsgüter; diese werden über ihre Knappheit definiert (deshalb auch knappe Güter genannt): es handelt sich um ein Gut, das nicht zu jeder Zeit und an jedem gewünschten Ort in der gewünschten Qualität und Menge zur Verfügung steht. Wichtige Eigenschaften von Wirtschaftsgütern sind die Tausch- und Marktfähigkeit.

In den Wirtschaftswissenschaften geht man davon aus, dass die Menschen unendlich viele Bedürfnisse haben („Unersättlichkeitsaxiom“). Das heißt, die Bedarfsmenge ist immer größer als die Angebotsmenge. Die infolge dieser Knappheit definierten Wirtschaftsgüter bilden die Grundlage der Definition des Wirtschaftens. Da die Bereitstellung von Gütern Kosten verursacht, sind wir zu wirtschaftlichem Handeln gezwungen.

Unter Wirtschaften versteht man das Entscheiden über knappe Güter. Dieser Tatbestand wird von vielen als ein konsistenter, raum- und zeitunabhängiger sowie ideologieindifferenter Fragenkreis betrachtet, der den betriebswirtschaftlichen Erkenntnisgegenstand operational und angemessen präzise bestimmt.

Güter sind also ein zentrales Element jeder wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchung. Aufgrund ihrer allgemein gehaltenen Definition erfassen die Wirtschaftswissenschaften de facto alle Mittel und Leistungen als „Gut“, die irgendeinen Nutzen stiften. Somit sind es letztlich auch Güter, die aus volkswirtschaftlicher Sicht die ökonomische Wohlfahrt bestimmen.

Aufgrund ihrer Wohlfahrtswirkungen besteht eine grundlegende Aufgabe der Wirtschaftspolitik darin, für Rahmenbedingungen zu sorgen, die eine möglichst optimale Zuteilung von Gütern auf die Nachfrager ermöglichen.

Bereitstellung und Verteilung

Was motiviert die Marktteilnehmer, Güter zu produzieren oder bereitzustellen und wie werden sie verteilt? Böventer und Illing (1997) stellen Folgendes fest:

Bereitstellung

Am erfreulichsten wäre es, wenn die Güter als Gaben der Natur oder aus Spaß und Altruismus bereitgestellt würden. Eine weitere Möglichkeit sei autoritärer Zwang. Diese Gründe allein würden aber in modernen Industriegesellschaften nicht ausreichen eine zufriedenstellende Güterversorgung sicherzustellen. Unbedingt nötig seien Anreize; neben nichtmonetären Anreizen wie Lob, Orden oder Prestige käme es hier auf finanzielle Anreizsysteme an – siehe auch Anreiz-Beitrags-Theorie von Simon, March und Barnard. Gemeint sind konkret erzielbare Einkommen oder mögliche Einsparung von Ausgaben.

Verteilung

Die Arbeitsteilung und die damit einhergehende Tatsache, dass kaum jemand mehr in der Lage ist, auch nur ein Gut allein herzustellen, veranlassen uns zum Tausch. Aufgrund der Knappheit der Güter muss eine Rationierung stattfinden. Es gibt vier große Prinzipien, nach denen die Verteilung erfolgen kann:

  1. Markt. In einer kompetitiven Ökonomie, in der alle Güter auf Märkten frei getauscht werden, wird eine Pareto-effiziente Allokation der Ressourcen erreicht. Es gilt das Prinzip der Zahlungswilligkeit: Wer den Marktpreis bezahlt, bekommt das Gut.
  2. Autorität. Eine Form von Zwang: mittels selbst gewählter oder demokratisch bestimmter Kriterien werden Gesetze erlassen, die die Verteilung bestimmen. Probleme sind hier mögliche Korruption oder die faktische Unmöglichkeit einer Autorität, alle Bedürfnisse der Betroffenen zu kennen.
  3. Verhandlung. Ein durch Diskussion herbeigeführter Einigungsprozess. Hier bleibt fraglich, ob alle Betroffenen sich tatsächlich treffen können oder durch Repräsentanten vertreten werden. Nicht geringen Einfluss haben Machtpositionen oder individuelles Verhandlungsgeschick; sogar die Tradition kann ein eigenständiges Prinzip der Zuteilung sein.
  4. Wahl. Die Betroffenen entscheiden zwischen einer Auswahl Alternativen direkt. Auch hier gestaltet sich die Umsetzung als kompliziert.

Die einzelnen Prinzipien sind nie in Reinform anzutreffen – so ist die Soziale Marktwirtschaft eine Kombination aus Marktmechanismus und Teilkontrolle durch den Staat, z. B. bei der Bereitstellung öffentlicher Güter und beim Einsatz von Steuer oder Subvention.

Wesentliche Inhalte der Klassifikation gehen auf Erich Kosiol zurück. Das sind unter anderem die Unterscheidung nach Real- und Nominalgütern, materiellen und immateriellen Gütern, abgeleiteten und ursprünglichen Gütern.

Nach Verfügbarkeit

Hier lassen sich freie und knappe Güter unterscheiden.

Freie Güter

Ein Gut ist frei, wenn es im betreffenden Gebiet zur betrachteten Zeit in so großer Menge vorhanden ist, dass jeder Mensch so viele Einheiten des Gutes konsumieren kann, wie er will, beziehungsweise bis seine Sättigungsmenge erreicht ist.

Als Beispiele werden häufig Luft zum Atmen oder Wasser genannt. Diese pauschalen Beispiele sind problematisch, denn es sollte bei einer Betrachtung keiner der drei in der Definition genannten Aspekte vernachlässigt werden. So ist die Luft im Jahr 2011 in Deutschland an der Ostsee frei – in manchen Städten wird sie aber indirekt bewirtschaftet (siehe Umweltzone). Ferner denke man an die Luft in der Internationalen Raumstation, deren Transport und Aufbereitung Kosten verursacht.

Da freie Güter in einem ausreichenden Maße zur Verfügung stehen, haben sie keinen Preis. In einem marktwirtschaftlichen System ist der Preis der Indikator für die Knappheit eines Gutes. Ergo gilt: je knapper ein Gut, desto höher sein Preis. Die Begriffe Preis und Kosten müssen hier weit gefasst werden, da ein Einzelner oft für die Nutzung eines Gutes nicht zu bezahlen braucht.

Freie Güter sind nicht zu verwechseln mit Gemeingütern. Diese sind zwar für alle Nachfrager frei zugänglich, ihre Bereitstellung ist jedoch meistens mit Kosten verbunden. So kann beispielsweise eine Gemeinde oder ein privater Betreiber eines Supermarkts Parkplätze für Autofahrer kostenfrei anbieten. Das Angebot an Parkplätzen ist jedoch naturgemäß begrenzt und kann deshalb knapp sein (→ Tragik der Allmende).

Knappe Güter

Im Gegensatz zu den freien Gütern stehen knappe Güter (auch ökonomische Güter, wirtschaftliche Güter oder Wirtschaftsgüter) nicht in einem ausreichenden Maß zur Verfügung. Knappe Güter müssen durch die wirtschaftliche Tätigkeit von Menschen erzeugt oder bereitgestellt werden. In einem marktwirtschaftlichen System erfolgt der Ausgleich zwischen dem knappen Güterangebot und der weitaus höheren Nachfrage meist über den Preis. So wird bei einem hohen Preis ein Gut in der Regel weniger nachgefragt als bei einem niedrigeren Preis. Wirtschaftliche Güter werden in Realgüter (Sachgüter, Dienstleistungen und Rechte) sowie Nominalgüter (Geld und geldwerte Zahlungsmittel) eingeteilt.

Nach Ausschließbarkeit und Rivalität

Güterarten nach dem Kriterium der Ausschließbarkeit (Exkludierbarkeit) anderer potenzieller Nutzer
Güterarten nach Ausschließbarkeit und Rivalität
Rivalitätsgrad
= 0
Rivalitätsgrad
= 1
Exklusionsgrad
= 0
öffentliches Gut
(z. B. Deich)
Allmendegut
(z. B. überfüllte Innenstadtstraße)
Exklusionsgrad
= 1
Klubgut
(z. B. Pay-TV)
Privates Gut
(z. B. Speiseeis)

Hier kann man unterscheiden in Ausschluss ermöglichende Güter und Ausschluss nicht ermöglichende Güter. Die meisten Güter des täglichen Lebens machen es möglich, Personen von ihrem Konsum auszuschließen. Nicht der Fall ist dies jedoch bspw. bei Luft; um eine Person vom Konsum der Luft auszuschließen, müsste die in ihrem Umfeld befindliche Luft abgepumpt werden. Typische andere Beispiele für Güter, die keinen Ausschluss einzelner Personen ermöglichen, sind Landesverteidigung (man kann nicht einen einzelnen Bürger davon ausschließen, dass er im Falle eines Angriffs militärisch verteidigt wird) oder Deiche (alle Menschen, die hinter einem Deich wohnen, werden vor Hochwasser geschützt – der Ausschluss einzelner ist nicht möglich). Jedoch zeigt sich eine Tendenz zu zunehmender Ausschließbarkeit: Güter wie Fernsehen oder die Benutzung von Straßen erlauben heute, anders als früher, den Ausschluss einzelner (über Pay-TV und Maut). Anders ausgedrückt: Das Erreichen von Ausschließbarkeit ist lediglich eine Frage des Aufwandes – durch erhöhte Aufwendungen (meist Kosten) könnte der erwähnte Deich beispielsweise um ein bestimmtes Haus herum gebaut werden. Das wiederum würde es vom Schutz ausschließen.

Güterarten nach der Rivalität im Konsum

Man unterscheidet hier in rivale Güter und nicht-rivale Güter. Rivale Güter zeichnen sich dadurch aus, dass der Konsum eines Gutes durch einen Konsumenten den Konsum desselben Gutes durch einen anderen Konsumenten be- oder verhindert. Typische nicht-rivale Güter sind z. B. Fernsehen (wenn im Nachbarhaus ferngesehen wird, verschlechtert sich der eigene Empfang dadurch nicht) oder Atmen. Allerdings ist die Rivalität bzw. Nichtrivalität auch situationsabhängig: Schaut man sich in der Eckkneipe ein Fußballspiel im Pay-TV an, so wird der Konsum des Einzelnen mit jedem weiteren Kneipengast eingeschränkt. Ebenso erhöht sich die Konsumrivalität beim Atmen in einem stecken gebliebenen Fahrstuhl erheblich. Hingegen kann ein Brot, das ein Konsument isst, nicht gleichzeitig in vollem Umfang von einer anderen Person konsumiert werden. Auch in dieser Kategorie ergeben sich Grauzonen: So ist das Gut Autobahnbenutzung zunächst nicht rival, da ein zweites Auto auf der Autobahn den einzelnen Fahrer nicht stört. Bei stark zunehmendem Verkehr jedoch wird auch die Autobahnbenutzung rival.

Nach Gegenständlichkeit (Materialität)

Es wird diesbezüglich in materielle Güter (auch als „Sachgüter“ bezeichnet, z. B. Haus) und immaterielle Güter unterschieden. Letztere lassen sich wiederum unterteilen in Dienstleistungen (z. B. Arztbesuch) und ideelle Güter (wie z. B. Patente). Auch hier ist der Übergang fließend. So ist ein Auto zweifelsohne ein Sachgut, während der Kundendienst an besagtem Auto eine Dienstleistung ist.

Nach Verwendungszweck und Nutzungsdauer

Güterarten nach ihrem Verwendungszweck

Es werden hier unterschieden Konsumgüter (z. B. Nahrungsmittel, Bücher, Privatautos, Wohnungseinrichtung usw.) von Produktionsgütern (z. B. eine kommerzielle Eismaschine, Firmengebäude, Firmenauto, Benzin, Strom, Wasser usw.). Produktionsgüter werden von den Unternehmen gekauft und dienen der Herstellung von Konsumgütern, während Konsumgüter durch die privaten Haushalte gekauft werden.

Güterarten nach Stellung im betriebswirtschaftlichen Produktionsprozess

Man unterscheidet zwischen Input- und Outputgütern. Inputgüter gehen als Produktionsfaktor in den Produktionsprozess ein und sind am Ende Bestandteil von Outputgütern. Konsumgüter sind immer Outputgüter, während Produktionsgüter sowohl Outputgüter als auch Inputgüter darstellen wenn sie Bestandteil eines nachgelagerten Produktionsprozesses werden.

Güterarten nach ihrer Nutzungsdauer

Diese Güter können noch weiter nach ihrer erwarteten Nutzungsdauer unterschieden werden; man unterscheidet hierbei dauerhaft nutzbare Güter (d. h., Güter, deren erwartete Nutzungsdauer mehr als ein Jahr beträgt) und nicht-dauerhaft nutzbare Güter (also Güter mit einer erwarteten Nutzungsdauer von weniger als einem Jahr).

Zusammenfassung
Güterarten nach Verwendungszweck und -dauer
Produktionsgut Konsumgut
langlebiges Gut
(Gebrauchsgut i. w. S.)
Investitionsgut
(z. B. Produktionsmaschinen, Bürogebäude)
Gebrauchsgut
(z. B. Wohngebäude, Einrichtungsgegenstände)
kurzlebiges Gut
(Verbrauchsgut i. w. S.)
Vorleistungsgut
(z. B. Schmieröl, Lacke, Elektromotoren)
Verbrauchsgut
(z. B. Lebensmittel)

Konsumgüter, die sich bei einmaliger Nutzung verbrauchen, bezeichnet man als Verbrauchsgüter, Konsumgüter, die über einen längeren Zeitraum genutzt werden können, als Gebrauchsgüter. Eine Kaffeemaschine im privaten Haushalt ist ein Gebrauchsgut, da sie über einen längeren Zeitraum verwendet wird, das zugehörige Kaffeepulver ist aufgrund seiner einmaligen Nutzbarkeit jedoch ein Verbrauchsgut.

Produktionsgüter, die über einen längeren Zeitraum im Unternehmen genutzt werden, bezeichnet man als Investitionsgüter, Produktionsgüter mit einer geringeren erwarteten Nutzungsdauer nennt man Vorleistungsgüter. Eine in einem Unternehmen genutzte Lackiermaschine ist demnach aufgrund ihrer Langlebigkeit ein Investitionsgut, der von ihr verwendete Hilfsstoff Lack ist hingegen ein Vorleistungsgut.

Nach Produktionseigenschaft

Trennung in direkte Güter oder auch Rohstoffe, die direkt in eine Produktion fließen (z. B. Metall für ein Autowerk) und indirekte Güter, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes dienen (z. B. Schleifpapier, Büromöbel). Letztere werden im Kontext der elektronischen Beschaffung oft MRO-Güter genannt (vom englischen Maintain – Repair – Operate).

Nach Nachfrageverhalten

Nachfrageverhalten in Abhängigkeit vom Preis des Gutes
  • Gewöhnliche Güter zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei steigendem Preis in geringerem Umfang nachgefragt werden (negative Preiselastizität).
  • Hingegen wird ein Giffengut bei steigendem Preis vermehrt konsumiert (positive Preiselastizität).

Dieser sog. Preiseffekt kann durch die Preis-Konsum-Kurve und die Nachfragekurve abgebildet werden.

Nachfrageverhalten in Abhängigkeit vom Einkommen
  • Inferiore Güter werden bei steigendem Einkommen in geringerem Umfang nachgefragt (negative Einkommenselastizität: η i 0 {\displaystyle \eta _{i}\leq 0} ).
  • Normale Güter werden bei steigendem Einkommen in höherem Umfang nachgefragt (positive Einkommenselastizität: η i > 0 {\displaystyle \eta _{i}>0} ).
    • Bei notwendigen Güter (oder auch Sättigungsgütern) sinkt der Nachfragezuwachs kontinuierlich (die Engel-Kurve verläuft dementsprechend konkav), bis die Sättigungsmenge erreicht ist (Einkommenselastizität: 0 < η i 1 {\displaystyle 0<\eta _{i}\leq 1} ).
    • Bei superioren Gütern (oder auch Luxusgütern) hingegen steigt auch der Nachfragezuwachs immer weiter an (die Engel-Kurve verläuft konvex), d. h. bei steigendem Einkommen wird sogar überproportional mehr nachgefragt (Einkommenselastizität: η i > 1 {\displaystyle \eta _{i}>1} )

Dieser sog. Einkommenseffekt kann durch die Einkommens-Konsum-Kurve und die Engel-Kurve abgebildet werden.

Nachfrageverhalten zwischen zwei Gütern
  • Substitutionsgüter sind Güter, die sich ersetzen, also austauschbar sind. Folglich steigt bei einem Substitutionsgut die Nachfrage, wenn sich das andere Gut verteuert.

Dabei können verschiedene Grade an Substituierbarkeit unterschieden werden: Können zwei Güter vollkommen gegenseitig ersetzt werden, ohne dass zusätzliche Kosten, Qualitäts­unterschiede oder ähnliche Anreize auftreten, die den Konsumenten dazu veranlassen könnten, ein Produkt zu bevorzugen, spricht man von einem perfekten oder vollkommenen Substitutionsgut. Die Grenzrate der Substitution des einen Guts für das andere ist konstant. Typische Substitutionsgüter sind Brot und Brötchen.

Sind beide Güter nicht vollkommen durch das jeweils andere ersetzbar, so spricht man von unvollständigen Substituten. Zurückzuführen ist die nicht vollständige Substituierbarkeit auf qualitative oder preisliche Unterschiede zwischen den Gütern. Beispiele für unvollständige Substitute sind CDs und Audio-Kassetten; zwar ermöglichen beide das Aufnehmen und Wiedergeben von Musik, allerdings unterscheiden sie sich in Qualität und Speicherplatz.

  • Komplementärgüter sind Güter, die sich gegenseitig beim Gebrauch ergänzen. Sie werden gemeinsam nachgefragt. Folglich sinkt die Nachfrage nach einem Gut, wenn der Preis seines Komplementärguts steigt.

Auch hier lassen sich verschiedene Grade unterscheiden: Können zwei Güter nur zusammen konsumiert werden, so spricht man von perfekten Komplementen – der Kauf des einen Gutes ist ohne gleichzeitigen Kauf des anderen Gutes sinnlos. Mathematisch ausgedrückt ergibt sich der Nutzen des Konsumenten ( U {\displaystyle U} ) also aus U ( x 1 , x 2 ) = min { x 1 , x 2 } {\displaystyle U(x_{1},x_{2})=\min\{x_{1},x_{2}\}} . Beispiele für perfekte Komplemente sind rechte und linke Handschuhe.

Im Gegensatz dazu sind unvollständige Komplemente solche Güter, die sich zwar ergänzen, aber auch einzeln am Markt nachgefragt werden – z. B. Computer, Drucker und Bildschirm.

Nachfrageverhalten nach sozialen Effekten

Die folgenden Fälle stellen Besonderheiten in der Nachfrage nach Gütern dar, welche durch soziale Effekte verursacht werden:

  • Veblen-Effekt: Dadurch, dass etwas teuer / exklusiv ist (selbst wenn es keinen Nutzen hat), wird es nachgefragt
  • Snob-Effekt: Die Nachfrage geht (insbesondere bei Stammkunden) zurück, wenn bestimmte Gruppen ein Gut ebenfalls nachfragen
  • Mitläufer-Effekt: Man möchte etwas haben, nur weil es jemand anderes hat
Güterarten nach Nachfragerpräferenzen
Hauptartikel: Homogenität (Wirtschaft)

Güter lassen sich auch danach unterscheiden, ob ein Nachfrager für verschiedene Fabrikate einer Gutsklasse unterschiedliche Präferenzen (Vorlieben) aufweist. Wenn ja, so spricht man von heterogenen Gütern, wenn nein von homogenen Gütern.

Die unterschiedlichen Präferenzen können sowohl durch objektive Produktunterschiede (Größe, Zweck, Qualität etc.) begründet sein als auch durch subjektive Produktunterschiede (z. B. Markenimage). Typische Beispiele sind elektrischer Strom (für homogene Güter) und Autos (für heterogene Güter).

Homogene Güter sind vollkommen gegeneinander austauschbar. Dabei existieren weder objektive Unterschiede (d. h. die Güter sind materiell, von ihrem Zweck, ihrem Kaufort etc. gleichartig) noch subjektive Unterschiede (d. h. die Nachfrager haben auch keinerlei Präferenzen für bestimmte Anbieter). Liegt ein homogenes Gut vor, bestimmt also allein der Preis die Kaufentscheidung.

Die Homogenität der Güter ist eine notwendige Voraussetzung für den vollkommenen Markt. Beispiele für homogene Güter sind Call-by-Call-Telefontarife, elektrische Energie, Aktien vom gleichen Unternehmen. Von der Beschaffenheit weitgehend homogen sind Banknoten der gleichen Währung und Kraftstoffe, solange sie nicht durch Additive und/oder durch die Werbung heterogen gemacht wurden.

Weisen Güter hingegen unterschiedliche Eigenschaften auf, so sind sie nicht mehr beliebig austauschbar. Dies mindert den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Materielle Güter sind im Allgemeinen nicht homogen, da ihre Beschaffung standortabhängig und mit unterschiedlichen Kauferlebnissen verbunden ist. Ein typisches Beispiel für heterogene Güter sind Autos, die sich in Qualität, Ausstattung, Markenimage etc. unterscheiden.

Nach Art der Informationsasymmetrie

Die Theorie der Informationsökonomik unterscheidet nach der Art der Informationsasymmetrie zwischen Anbieter und Nachfrager. Besitzt der Anbieter eines Gutes mehr Informationen über das Gut als der Nachfrager, herrscht Informationsasymmetrie.

  1. Such- bzw. Inspektionsgüter (eng. search goods): die Güter sind vor dem Kauf überprüfbar, z. B. Buch, DVD, sodass die Informationsasymmetrie niedrig ist.
  2. Erfahrungsgüter (eng. experience goods): die Qualität des Gutes lässt sich erst nach Vertragsschluss feststellen, z. B. ein Friseurbesuch. Mittlere Informationsasymmetrie.
  3. Vertrauensgüter (engl. credence goods): die Qualität ist abhängig von stochastischen Faktoren; die Informationskosten über die Qualität des Anbieters für den Nachfrager sind sehr hoch, z. B. ärztliche Versorgung, Anlageberatung. Das Vertrauen in die Qualität muss meist die Informationssuche ersetzen, was zu einer hohen Informationsasymmetrie führt.

Nach Möglichkeit des Transports

Handelbare und nicht handelbare Güter

Es existieren handelbare (englischtradeables) und nicht handelbare Güter (englischnon-tradeables), wobei nicht handelbare Güter durch zu hohe Transaktionskosten (etwa Transportkosten) oder andere Gründe nicht international gehandelt werden. Beispiele für nicht handelbare Güter sind Dienstleistungen und Immobilien.

Die Unterscheidung von Gütern nach ihrer Handelbarkeit spielt insbesondere im Rahmen der Außenhandelstheorie und anderer wirtschaftstheoretischer Konzepte eine Rolle. So erklärt beispielsweise der Balassa-Samuelson-Effekt internationale Preis- und Inflations­unterschiede mit der Existenz nicht handelbarer Güter.

Mobilien und Immobilien

Volkswirtschaftlich werden Sachgüter, die bewegt (transportiert) werden können, Mobilien genannt. Sachgüter, die unbeweglich sind, heißen Immobilien. Damit ist der volkswirtschaftliche Immobilienbegriff breiter aufzufassen als der des allgemeinen Sprachgebrauchs. Volkswirtschaftlich zählen hierzu nicht nur Gebäude oder Grundstücke, sondern auch Straßen und Stromleitungen.

Nach Wohlfahrtswirkungen

Ein meritorisches Gut ist ein Gut, das aus gesellschaftlicher Sicht nicht in ausreichendem Maß nachgefragt wird. Analog hierzu ist ein demeritorisches Gut ein Gut, das aus gesellschaftlicher Sicht zu stark nachgefragt wird. Bei beiden Güterarten gibt es diverse Gründe für dieses „falsche“ Nachfrageverhalten: irrationale Entscheidungen, unvollständige Information, falsche Zeitpräferenzraten und externe Effekte.

Waren und Dienstleistungen, deren Nutzen negativ sind, werden wirtschaftswissenschaftlich als "Ungut" (teilweise auch "Missgut", "Last" oder "Übel";englischbad) bezeichnet. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der Konsument (entgegen einem "Gut") möglichst wenig von ihnen haben möchte; der Nutzen also bei steigender Menge abnimmt (statt zunimmt). Klassische Beispiele dafür sind Müll oder Schadstoffe: Man ist bereit, Geld dafür auszugeben, dieses "Ungut" zu vermeiden, da es einen negativen Nutzen stiftet. Innerhalb der Produktionstheorie werden Ungüter eingeteilt in Redukte, falls sie während der "Produktion" (in diesem Fall eine Reduktion) vernichtet werden (z. B. in Müll in einer Müllverbrennungsanlage), und in Abprodukte, falls sie dabei erzeugt werden (Abwasser, Abgase etc.). Ihre Erzeugung wird mit negativen Gewinnen oder Deckungsbeiträgen modelliert und ihre Beschaffung mit negativen Kosten.

  • Manfred Weber: Zur Lehre vom Wirtschaftsgut, Duncker & Humblot; Auflage: 1 (1969), ISBN 3-428-02250-5
  • – Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
  • – Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
  • – Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
  1. Fred G. Becker: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 1 (16. März 2006), ISBN 3-540-28213-0, S. 2.
  2. Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), Gablers Wirtschafts-Lexikon, Band 3, 1984, Sp. 1925
  3. – Definition im Gabler Wirtschaftslexikon.
  4. Armin Töpfer: Betriebswirtschaftslehre: Anwendungs- und prozessorientierte Grundlagen, Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 2., überarb. Aufl. (7. Mai 2007), ISBN 3-540-49394-8, S. 86.
  5. Arthur Woll: Allgemeine Volkswirtschaftslehre. Vahlen Franz GmbH; Auflage: 12., 1996, ISBN 3-8006-2973-9, S. 50 f.
  6. Franz Xaver Bea/Marcell Schweitzer: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1 Grundlagen, UTB, Stuttgart; Auflage: 10., überarb. und erw. Aufl. (28. Oktober 2009), ISBN 3-8252-1081-2, S. 21
  7. Günter Wöhe/Ulrich Döring: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Vahlen; Auflage: 24., überarbeitete und aktualisierte Auflage. (13. September 2010), ISBN 3-8006-3795-2, S. 1.
  8. Edwin von Böventer, Gerhard Illing: Einführung in die Mikroökonomie, Oldenbourg Wissenschaftsverlag; Auflage: bearbeitete Auflage (14. Mai 1997), ISBN 3-486-24248-2, S. 6 f.
  9. Wolfgang Weber/Rüdiger Kabst: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Gabler; Auflage: 6. A. (September 2008), ISBN 3-409-63011-2, S. 1/2
  10. Fred G. Becker: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 1 (16. März 2006), ISBN 3-540-28213-0, S. 2.
  11. Henner Schierenbeck, Claudia B. Wöhle: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre. 2016, 19. Auflage, Walter de Gruyter, ISBN 978-3-11-048045-0, S. 4
  12. Thomas Diefenbach: Kritik und Neukonzeption der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre auf sozialwissenschaftlicher Basis. 1. Auflage. Springer-Verlag, 2003, ISBN 978-3-322-81094-6,S.261.
  13. William Boyes, Michael Melvin: Economics. South-Western Cengage Learning, 2016, ISBN 978-1-111-82613-0,S.4ff. (amerikanisches Englisch).
  14. Hal Varian: Grundzüge der Mikroökonomik. 8. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2013, ISBN 3-486-70453-2,S.43ff. (amerikanisches Englisch, Originaltitel: Intermediate Microeconomics.).
  15. Harald Dyckhoff: Produktionstheorie - Grundzüge industrieller Produktionswirtschaft, Springer, Berlin, 5. Auflage, 2006, S. 123, 128, 195.
Normdaten (Sachbegriff): GND:(, )

Gut (Wirtschaftswissenschaft)
wirtschaftswissenschaft, begriff, wirtschaftswissenschaft, mittel, bedürfnisbefriedigung, dient, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, indirektes, dieser, artikel, behandelt, ressourcen, sinn, wirtschaftswissenschaft, weitere, bedeutungen, siehe, wi. Gut Wirtschaftswissenschaft Begriff der Wirtschaftswissenschaft Mittel das der Bedurfnisbefriedigung dient Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Indirektes Gut Dieser Artikel behandelt Ressourcen im Sinn der Wirtschaftswissenschaft weitere Bedeutungen siehe Wirtschaftsgut Als Gut im Allgemeinen bezeichnet man in der Wirtschaftswissenschaft alle materiellen und immateriellen Mittel die der Bedurfnisbefriedigung dienen 1 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Bedeutung 2 1 Bereitstellung und Verteilung 2 1 1 Bereitstellung 2 1 2 Verteilung 3 Klassifikation Guterarten 3 1 Nach Verfugbarkeit 3 2 Nach Ausschliessbarkeit und Rivalitat 3 3 Nach Gegenstandlichkeit Materialitat 3 4 Nach Verwendungszweck und Nutzungsdauer 3 5 Nach Produktionseigenschaft 3 6 Nach Nachfrageverhalten 3 7 Nach Art der Informationsasymmetrie 3 8 Nach Moglichkeit des Transports 3 9 Nach Wohlfahrtswirkungen 4 Unguter 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseAllgemeines BearbeitenWirtschaftliches Gut kann man einteilen in 2 lang und kurzlebiges Gut Verbrauchs und Gebrauchsgut die als Konsumgut zusammengefasst werden Vorleistungs und Investitionsgut die zu den Produktionsmitteln gezahlt werden Im engeren Sinn versteht man Guter als Wirtschaftsguter diese werden uber ihre Knappheit definiert deshalb auch knappe Guter genannt es handelt sich um ein Gut das nicht zu jeder Zeit und an jedem gewunschten Ort in der gewunschten Qualitat und Menge zur Verfugung steht 3 Wichtige Eigenschaften von Wirtschaftsgutern sind die Tausch und Marktfahigkeit 4 Bedeutung BearbeitenIn den Wirtschaftswissenschaften geht man davon aus dass die Menschen unendlich viele Bedurfnisse haben Unersattlichkeitsaxiom Das heisst die Bedarfsmenge ist immer grosser als die Angebotsmenge Die infolge dieser Knappheit definierten Wirtschaftsguter bilden die Grundlage der Definition des Wirtschaftens Da die Bereitstellung von Gutern Kosten verursacht sind wir zu wirtschaftlichem Handeln gezwungen 5 Unter Wirtschaften versteht man das Entscheiden uber knappe Guter 1 Dieser Tatbestand wird von vielen als ein konsistenter raum und zeitunabhangiger sowie ideologieindifferenter Fragenkreis betrachtet der den betriebswirtschaftlichen Erkenntnisgegenstand operational und angemessen prazise bestimmt 6 7 Guter sind also ein zentrales Element jeder wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchung Aufgrund ihrer allgemein gehaltenen Definition erfassen die Wirtschaftswissenschaften de facto alle Mittel und Leistungen als Gut die irgendeinen Nutzen stiften Somit sind es letztlich auch Guter die aus volkswirtschaftlicher Sicht die okonomische Wohlfahrt bestimmen Aufgrund ihrer Wohlfahrtswirkungen besteht eine grundlegende Aufgabe der Wirtschaftspolitik darin fur Rahmenbedingungen zu sorgen die eine moglichst optimale Zuteilung von Gutern auf die Nachfrager ermoglichen Bereitstellung und Verteilung Bearbeiten Was motiviert die Marktteilnehmer Guter zu produzieren oder bereitzustellen und wie werden sie verteilt Boventer und Illing 1997 8 stellen Folgendes fest Bereitstellung Bearbeiten Am erfreulichsten ware es wenn die Guter als Gaben der Natur oder aus Spass und Altruismus bereitgestellt wurden Eine weitere Moglichkeit sei autoritarer Zwang Diese Grunde allein wurden aber in modernen Industriegesellschaften nicht ausreichen eine zufriedenstellende Guterversorgung sicherzustellen Unbedingt notig seien Anreize neben nichtmonetaren Anreizen wie Lob Orden oder Prestige kame es hier auf finanzielle Anreizsysteme an siehe auch Anreiz Beitrags Theorie von Simon March und Barnard Gemeint sind konkret erzielbare Einkommen oder mogliche Einsparung von Ausgaben Verteilung Bearbeiten Die Arbeitsteilung und die damit einhergehende Tatsache dass kaum jemand mehr in der Lage ist auch nur ein Gut allein herzustellen veranlassen uns zum Tausch Aufgrund der Knappheit der Guter muss eine Rationierung stattfinden Es gibt vier grosse Prinzipien nach denen die Verteilung erfolgen kann Markt In einer kompetitiven Okonomie in der alle Guter auf Markten frei getauscht werden wird eine Pareto effiziente Allokation der Ressourcen erreicht Es gilt das Prinzip der Zahlungswilligkeit Wer den Marktpreis bezahlt bekommt das Gut Autoritat Eine Form von Zwang mittels selbst gewahlter oder demokratisch bestimmter Kriterien werden Gesetze erlassen die die Verteilung bestimmen Probleme sind hier mogliche Korruption oder die faktische Unmoglichkeit einer Autoritat alle Bedurfnisse der Betroffenen zu kennen Verhandlung Ein durch Diskussion herbeigefuhrter Einigungsprozess Hier bleibt fraglich ob alle Betroffenen sich tatsachlich treffen konnen oder durch Reprasentanten vertreten werden Nicht geringen Einfluss haben Machtpositionen oder individuelles Verhandlungsgeschick sogar die Tradition kann ein eigenstandiges Prinzip der Zuteilung sein Wahl Die Betroffenen entscheiden zwischen einer Auswahl Alternativen direkt Auch hier gestaltet sich die Umsetzung als kompliziert Die einzelnen Prinzipien sind nie in Reinform anzutreffen so ist die Soziale Marktwirtschaft eine Kombination aus Marktmechanismus und Teilkontrolle durch den Staat z B bei der Bereitstellung offentlicher Guter und beim Einsatz von Steuer oder Subvention Klassifikation Guterarten BearbeitenWesentliche Inhalte der Klassifikation gehen auf Erich Kosiol zuruck 4 Das sind unter anderem die Unterscheidung nach Real und Nominalgutern materiellen und immateriellen Gutern abgeleiteten und ursprunglichen Gutern Nach Verfugbarkeit Bearbeiten Hier lassen sich freie und knappe Guter unterscheiden Freie Guter Ein Gut ist frei wenn es im betreffenden Gebiet zur betrachteten Zeit in so grosser Menge vorhanden ist dass jeder Mensch so viele Einheiten des Gutes konsumieren kann wie er will beziehungsweise bis seine Sattigungsmenge erreicht ist 5 Als Beispiele werden haufig Luft zum Atmen oder Wasser genannt 9 10 Diese pauschalen Beispiele sind problematisch denn es sollte bei einer Betrachtung keiner der drei in der Definition genannten Aspekte vernachlassigt werden So ist die Luft im Jahr 2011 in Deutschland an der Ostsee frei in manchen Stadten wird sie aber indirekt bewirtschaftet siehe Umweltzone Ferner denke man an die Luft in der Internationalen Raumstation deren Transport und Aufbereitung Kosten verursacht Da freie Guter in einem ausreichenden Masse zur Verfugung stehen haben sie keinen Preis In einem marktwirtschaftlichen System ist der Preis der Indikator fur die Knappheit eines Gutes Ergo gilt je knapper ein Gut desto hoher sein Preis Die Begriffe Preis und Kosten mussen hier weit gefasst werden da ein Einzelner oft fur die Nutzung eines Gutes nicht zu bezahlen braucht 5 Freie Guter sind nicht zu verwechseln mit Gemeingutern Diese sind zwar fur alle Nachfrager frei zuganglich ihre Bereitstellung ist jedoch meistens mit Kosten verbunden So kann beispielsweise eine Gemeinde oder ein privater Betreiber eines Supermarkts Parkplatze fur Autofahrer kostenfrei anbieten Das Angebot an Parkplatzen ist jedoch naturgemass begrenzt und kann deshalb knapp sein Tragik der Allmende Knappe Guter Im Gegensatz zu den freien Gutern stehen knappe Guter auch okonomische Guter wirtschaftliche Guter oder Wirtschaftsguter nicht in einem ausreichenden Mass zur Verfugung Knappe Guter mussen durch die wirtschaftliche Tatigkeit von Menschen erzeugt oder bereitgestellt werden In einem marktwirtschaftlichen System erfolgt der Ausgleich zwischen dem knappen Guterangebot und der weitaus hoheren Nachfrage meist uber den Preis So wird bei einem hohen Preis ein Gut in der Regel weniger nachgefragt als bei einem niedrigeren Preis Wirtschaftliche Guter werden in Realguter Sachguter Dienstleistungen und Rechte sowie Nominalguter Geld und geldwerte Zahlungsmittel eingeteilt Nach Ausschliessbarkeit und Rivalitat Bearbeiten Guterarten nach dem Kriterium der Ausschliessbarkeit Exkludierbarkeit anderer potenzieller NutzerGuterarten nach Ausschliessbarkeit und Rivalitat Rivalitatsgrad 0 Rivalitatsgrad 1Exklusionsgrad 0 offentliches Gut z B Deich Allmendegut z B uberfullte Innenstadtstrasse Exklusionsgrad 1 Klubgut z B Pay TV Privates Gut z B Speiseeis Hier kann man unterscheiden in Ausschluss ermoglichende Guter und Ausschluss nicht ermoglichende Guter Die meisten Guter des taglichen Lebens machen es moglich Personen von ihrem Konsum auszuschliessen Nicht der Fall ist dies jedoch bspw bei Luft um eine Person vom Konsum der Luft auszuschliessen musste die in ihrem Umfeld befindliche Luft abgepumpt werden Typische andere Beispiele fur Guter die keinen Ausschluss einzelner Personen ermoglichen sind Landesverteidigung man kann nicht einen einzelnen Burger davon ausschliessen dass er im Falle eines Angriffs militarisch verteidigt wird oder Deiche alle Menschen die hinter einem Deich wohnen werden vor Hochwasser geschutzt der Ausschluss einzelner ist nicht moglich Jedoch zeigt sich eine Tendenz zu zunehmender Ausschliessbarkeit Guter wie Fernsehen oder die Benutzung von Strassen erlauben heute anders als fruher den Ausschluss einzelner uber Pay TV und Maut Anders ausgedruckt Das Erreichen von Ausschliessbarkeit ist lediglich eine Frage des Aufwandes durch erhohte Aufwendungen meist Kosten konnte der erwahnte Deich beispielsweise um ein bestimmtes Haus herum gebaut werden Das wiederum wurde es vom Schutz ausschliessen Guterarten nach der Rivalitat im Konsum Man unterscheidet hier in rivale Guter und nicht rivale Guter Rivale Guter zeichnen sich dadurch aus dass der Konsum eines Gutes durch einen Konsumenten den Konsum desselben Gutes durch einen anderen Konsumenten be oder verhindert Typische nicht rivale Guter sind z B Fernsehen wenn im Nachbarhaus ferngesehen wird verschlechtert sich der eigene Empfang dadurch nicht oder Atmen Allerdings ist die Rivalitat bzw Nichtrivalitat auch situationsabhangig Schaut man sich in der Eckkneipe ein Fussballspiel im Pay TV an so wird der Konsum des Einzelnen mit jedem weiteren Kneipengast eingeschrankt Ebenso erhoht sich die Konsumrivalitat beim Atmen in einem stecken gebliebenen Fahrstuhl erheblich Hingegen kann ein Brot das ein Konsument isst nicht gleichzeitig in vollem Umfang von einer anderen Person konsumiert werden Auch in dieser Kategorie ergeben sich Grauzonen So ist das Gut Autobahnbenutzung zunachst nicht rival da ein zweites Auto auf der Autobahn den einzelnen Fahrer nicht stort Bei stark zunehmendem Verkehr jedoch wird auch die Autobahnbenutzung rival Nach Gegenstandlichkeit Materialitat Bearbeiten Es wird diesbezuglich in materielle Guter auch als Sachguter bezeichnet z B Haus und immaterielle Guter unterschieden Letztere lassen sich wiederum unterteilen in Dienstleistungen z B Arztbesuch und ideelle Guter wie z B Patente Auch hier ist der Ubergang fliessend So ist ein Auto zweifelsohne ein Sachgut wahrend der Kundendienst an besagtem Auto eine Dienstleistung ist Nach Verwendungszweck und Nutzungsdauer Bearbeiten Guterarten nach ihrem Verwendungszweck Es werden hier unterschieden Konsumguter z B Nahrungsmittel Bucher Privatautos Wohnungseinrichtung usw von Produktionsgutern z B eine kommerzielle Eismaschine Firmengebaude Firmenauto Benzin Strom Wasser usw Produktionsguter werden von den Unternehmen gekauft und dienen der Herstellung von Konsumgutern wahrend Konsumguter durch die privaten Haushalte gekauft werden Guterarten nach Stellung im betriebswirtschaftlichen Produktionsprozess Man unterscheidet zwischen Input und Outputgutern Inputguter gehen als Produktionsfaktor in den Produktionsprozess ein und sind am Ende Bestandteil von Outputgutern Konsumguter sind immer Outputguter wahrend Produktionsguter sowohl Outputguter als auch Inputguter darstellen wenn sie Bestandteil eines nachgelagerten Produktionsprozesses werden 11 Guterarten nach ihrer Nutzungsdauer Diese Guter konnen noch weiter nach ihrer erwarteten Nutzungsdauer unterschieden werden man unterscheidet hierbei dauerhaft nutzbare Guter d h Guter deren erwartete Nutzungsdauer mehr als ein Jahr betragt und nicht dauerhaft nutzbare Guter also Guter mit einer erwarteten Nutzungsdauer von weniger als einem Jahr ZusammenfassungGuterarten nach Verwendungszweck und dauer Produktionsgut Konsumgutlanglebiges Gut Gebrauchsgut i w S Investitionsgut z B Produktionsmaschinen Burogebaude Gebrauchsgut z B Wohngebaude Einrichtungsgegenstande kurzlebiges Gut Verbrauchsgut i w S Vorleistungsgut z B Schmierol Lacke Elektromotoren Verbrauchsgut z B Lebensmittel Konsumguter die sich bei einmaliger Nutzung verbrauchen bezeichnet man als Verbrauchsguter Konsumguter die uber einen langeren Zeitraum genutzt werden konnen als Gebrauchsguter Eine Kaffeemaschine im privaten Haushalt ist ein Gebrauchsgut da sie uber einen langeren Zeitraum verwendet wird das zugehorige Kaffeepulver ist aufgrund seiner einmaligen Nutzbarkeit jedoch ein Verbrauchsgut Produktionsguter die uber einen langeren Zeitraum im Unternehmen genutzt werden bezeichnet man als Investitionsguter Produktionsguter mit einer geringeren erwarteten Nutzungsdauer nennt man Vorleistungsguter Eine in einem Unternehmen genutzte Lackiermaschine ist demnach aufgrund ihrer Langlebigkeit ein Investitionsgut der von ihr verwendete Hilfsstoff Lack ist hingegen ein Vorleistungsgut Nach Produktionseigenschaft Bearbeiten Trennung in direkte Guter oder auch Rohstoffe die direkt in eine Produktion fliessen z B Metall fur ein Autowerk und indirekte Guter die zur Aufrechterhaltung des Betriebes dienen z B Schleifpapier Buromobel Letztere werden im Kontext der elektronischen Beschaffung oft MRO Guter genannt vom englischen Maintain Repair Operate Nach Nachfrageverhalten Bearbeiten Nachfrageverhalten in Abhangigkeit vom Preis des GutesGewohnliche Guter zeichnen sich dadurch aus dass sie bei steigendem Preis in geringerem Umfang nachgefragt werden negative Preiselastizitat Hingegen wird ein Giffengut bei steigendem Preis vermehrt konsumiert positive Preiselastizitat Dieser sog Preiseffekt kann durch die Preis Konsum Kurve und die Nachfragekurve abgebildet werden Nachfrageverhalten in Abhangigkeit vom EinkommenInferiore Guter werden bei steigendem Einkommen in geringerem Umfang nachgefragt negative Einkommenselastizitat h i 0 displaystyle eta i leq 0 Normale Guter werden bei steigendem Einkommen in hoherem Umfang nachgefragt positive Einkommenselastizitat h i gt 0 displaystyle eta i gt 0 Bei notwendigen Guter oder auch Sattigungsgutern sinkt der Nachfragezuwachs kontinuierlich die Engel Kurve verlauft dementsprechend konkav bis die Sattigungsmenge erreicht ist Einkommenselastizitat 0 lt h i 1 displaystyle 0 lt eta i leq 1 Bei superioren Gutern oder auch Luxusgutern hingegen steigt auch der Nachfragezuwachs immer weiter an die Engel Kurve verlauft konvex d h bei steigendem Einkommen wird sogar uberproportional mehr nachgefragt Einkommenselastizitat h i gt 1 displaystyle eta i gt 1 Dieser sog Einkommenseffekt kann durch die Einkommens Konsum Kurve und die Engel Kurve abgebildet werden Nachfrageverhalten zwischen zwei GuternSubstitutionsguter sind Guter die sich ersetzen also austauschbar sind Folglich steigt bei einem Substitutionsgut die Nachfrage wenn sich das andere Gut verteuert Dabei konnen verschiedene Grade an Substituierbarkeit unterschieden werden Konnen zwei Guter vollkommen gegenseitig ersetzt werden ohne dass zusatzliche Kosten Qualitats unterschiede oder ahnliche Anreize auftreten die den Konsumenten dazu veranlassen konnten ein Produkt zu bevorzugen spricht man von einem perfekten oder vollkommenen Substitutionsgut Die Grenzrate der Substitution des einen Guts fur das andere ist konstant Typische Substitutionsguter sind Brot und Brotchen Sind beide Guter nicht vollkommen durch das jeweils andere ersetzbar so spricht man von unvollstandigen Substituten Zuruckzufuhren ist die nicht vollstandige Substituierbarkeit auf qualitative oder preisliche Unterschiede zwischen den Gutern Beispiele fur unvollstandige Substitute sind CDs und Audio Kassetten zwar ermoglichen beide das Aufnehmen und Wiedergeben von Musik allerdings unterscheiden sie sich in Qualitat und Speicherplatz Komplementarguter sind Guter die sich gegenseitig beim Gebrauch erganzen Sie werden gemeinsam nachgefragt Folglich sinkt die Nachfrage nach einem Gut wenn der Preis seines Komplementarguts steigt Auch hier lassen sich verschiedene Grade unterscheiden Konnen zwei Guter nur zusammen konsumiert werden so spricht man von perfekten Komplementen der Kauf des einen Gutes ist ohne gleichzeitigen Kauf des anderen Gutes sinnlos Mathematisch ausgedruckt ergibt sich der Nutzen des Konsumenten U displaystyle U also aus U x 1 x 2 min x 1 x 2 displaystyle U x 1 x 2 min x 1 x 2 Beispiele fur perfekte Komplemente sind rechte und linke Handschuhe Im Gegensatz dazu sind unvollstandige Komplemente solche Guter die sich zwar erganzen aber auch einzeln am Markt nachgefragt werden z B Computer Drucker und Bildschirm Nachfrageverhalten nach sozialen Effekten Die folgenden Falle stellen Besonderheiten in der Nachfrage nach Gutern dar welche durch soziale Effekte verursacht werden Veblen Effekt Dadurch dass etwas teuer exklusiv ist selbst wenn es keinen Nutzen hat wird es nachgefragt Snob Effekt Die Nachfrage geht insbesondere bei Stammkunden zuruck wenn bestimmte Gruppen ein Gut ebenfalls nachfragen Mitlaufer Effekt Man mochte etwas haben nur weil es jemand anderes hatGuterarten nach Nachfragerpraferenzen Hauptartikel Homogenitat Wirtschaft Guter lassen sich auch danach unterscheiden ob ein Nachfrager fur verschiedene Fabrikate einer Gutsklasse unterschiedliche Praferenzen Vorlieben aufweist Wenn ja so spricht man von heterogenen Gutern wenn nein von homogenen Gutern Die unterschiedlichen Praferenzen konnen sowohl durch objektive Produktunterschiede Grosse Zweck Qualitat etc begrundet sein als auch durch subjektive Produktunterschiede z B Markenimage Typische Beispiele sind elektrischer Strom fur homogene Guter und Autos fur heterogene Guter Homogene Guter sind vollkommen gegeneinander austauschbar Dabei existieren weder objektive Unterschiede d h die Guter sind materiell von ihrem Zweck ihrem Kaufort etc gleichartig noch subjektive Unterschiede d h die Nachfrager haben auch keinerlei Praferenzen fur bestimmte Anbieter Liegt ein homogenes Gut vor bestimmt also allein der Preis die Kaufentscheidung Die Homogenitat der Guter ist eine notwendige Voraussetzung fur den vollkommenen Markt Beispiele fur homogene Guter sind Call by Call Telefontarife elektrische Energie Aktien vom gleichen Unternehmen Von der Beschaffenheit weitgehend homogen sind Banknoten der gleichen Wahrung und Kraftstoffe solange sie nicht durch Additive und oder durch die Werbung heterogen gemacht wurden Weisen Guter hingegen unterschiedliche Eigenschaften auf so sind sie nicht mehr beliebig austauschbar Dies mindert den Wettbewerb zwischen den Anbietern Materielle Guter sind im Allgemeinen nicht homogen da ihre Beschaffung standortabhangig und mit unterschiedlichen Kauferlebnissen verbunden ist Ein typisches Beispiel fur heterogene Guter sind Autos die sich in Qualitat Ausstattung Markenimage etc unterscheiden Nach Art der Informationsasymmetrie Bearbeiten Die Theorie der Informationsokonomik unterscheidet nach der Art der Informationsasymmetrie zwischen Anbieter und Nachfrager Besitzt der Anbieter eines Gutes mehr Informationen uber das Gut als der Nachfrager herrscht Informationsasymmetrie Such bzw Inspektionsguter eng search goods die Guter sind vor dem Kauf uberprufbar z B Buch DVD sodass die Informationsasymmetrie niedrig ist Erfahrungsguter eng experience goods die Qualitat des Gutes lasst sich erst nach Vertragsschluss feststellen z B ein Friseurbesuch Mittlere Informationsasymmetrie Vertrauensguter engl credence goods die Qualitat ist abhangig von stochastischen Faktoren die Informationskosten uber die Qualitat des Anbieters fur den Nachfrager sind sehr hoch z B arztliche Versorgung Anlageberatung Das Vertrauen in die Qualitat muss meist die Informationssuche ersetzen was zu einer hohen Informationsasymmetrie fuhrt Nach Moglichkeit des Transports Bearbeiten Handelbare und nicht handelbare Guter Es existieren handelbare englisch tradeables und nicht handelbare Guter englisch non tradeables wobei nicht handelbare Guter durch zu hohe Transaktionskosten etwa Transportkosten oder andere Grunde nicht international gehandelt werden Beispiele fur nicht handelbare Guter sind Dienstleistungen und Immobilien 12 Die Unterscheidung von Gutern nach ihrer Handelbarkeit spielt insbesondere im Rahmen der Aussenhandelstheorie und anderer wirtschaftstheoretischer Konzepte eine Rolle So erklart beispielsweise der Balassa Samuelson Effekt internationale Preis und Inflations unterschiede mit der Existenz nicht handelbarer Guter Mobilien und Immobilien Volkswirtschaftlich werden Sachguter die bewegt transportiert werden konnen Mobilien genannt Sachguter die unbeweglich sind heissen Immobilien Damit ist der volkswirtschaftliche Immobilienbegriff breiter aufzufassen als der des allgemeinen Sprachgebrauchs Volkswirtschaftlich zahlen hierzu nicht nur Gebaude oder Grundstucke sondern auch Strassen und Stromleitungen Nach Wohlfahrtswirkungen Bearbeiten Ein meritorisches Gut ist ein Gut das aus gesellschaftlicher Sicht nicht in ausreichendem Mass nachgefragt wird Analog hierzu ist ein demeritorisches Gut ein Gut das aus gesellschaftlicher Sicht zu stark nachgefragt wird Bei beiden Guterarten gibt es diverse Grunde fur dieses falsche Nachfrageverhalten irrationale Entscheidungen unvollstandige Information falsche Zeitpraferenzraten und externe Effekte Unguter BearbeitenWaren und Dienstleistungen deren Nutzen negativ sind werden wirtschaftswissenschaftlich als Ungut teilweise auch Missgut Last oder Ubel englisch bad 13 14 bezeichnet Sie zeichnen sich dadurch aus dass der Konsument entgegen einem Gut moglichst wenig von ihnen haben mochte der Nutzen also bei steigender Menge abnimmt statt zunimmt Klassische Beispiele dafur sind Mull oder Schadstoffe Man ist bereit Geld dafur auszugeben dieses Ungut zu vermeiden da es einen negativen Nutzen stiftet 15 Innerhalb der Produktionstheorie werden Unguter eingeteilt in Redukte falls sie wahrend der Produktion in diesem Fall eine Reduktion vernichtet werden z B in Mull in einer Mullverbrennungsanlage und in Abprodukte falls sie dabei erzeugt werden Abwasser Abgase etc Ihre Erzeugung wird mit negativen Gewinnen oder Deckungsbeitragen modelliert und ihre Beschaffung mit negativen Kosten 16 Literatur BearbeitenManfred Weber Zur Lehre vom Wirtschaftsgut Duncker amp Humblot Auflage 1 1969 ISBN 3 428 02250 5Weblinks BearbeitenWirtschaftsgut Definition im Gabler Wirtschaftslexikon freies Gut Definition im Gabler Wirtschaftslexikon knappes Gut Definition im Gabler WirtschaftslexikonEinzelnachweise Bearbeiten a b Fred G Becker Einfuhrung in die Betriebswirtschaftslehre Springer Berlin Heidelberg Auflage 1 16 Marz 2006 ISBN 3 540 28213 0 S 2 Verlag Dr Th Gabler Hrsg Gablers Wirtschafts Lexikon Band 3 1984 Sp 1925 knappes Gut Definition im Gabler Wirtschaftslexikon a b Armin Topfer Betriebswirtschaftslehre Anwendungs und prozessorientierte Grundlagen Springer Berlin Heidelberg Auflage 2 uberarb Aufl 7 Mai 2007 ISBN 3 540 49394 8 S 86 a b c Arthur Woll Allgemeine Volkswirtschaftslehre Vahlen Franz GmbH Auflage 12 1996 ISBN 3 8006 2973 9 S 50 f Franz Xaver Bea Marcell Schweitzer Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1 Grundlagen UTB Stuttgart Auflage 10 uberarb und erw Aufl 28 Oktober 2009 ISBN 3 8252 1081 2 S 21 Gunter Wohe Ulrich Doring Einfuhrung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Vahlen Auflage 24 uberarbeitete und aktualisierte Auflage 13 September 2010 ISBN 3 8006 3795 2 S 1 Edwin von Boventer Gerhard Illing Einfuhrung in die Mikrookonomie Oldenbourg Wissenschaftsverlag Auflage bearbeitete Auflage 14 Mai 1997 ISBN 3 486 24248 2 S 6 f Wolfgang Weber Rudiger Kabst Einfuhrung in die Betriebswirtschaftslehre Gabler Auflage 6 A September 2008 ISBN 3 409 63011 2 S 1 2 Fred G Becker Einfuhrung in die Betriebswirtschaftslehre Springer Berlin Heidelberg Auflage 1 16 Marz 2006 ISBN 3 540 28213 0 S 2 Henner Schierenbeck Claudia B Wohle Grundzuge der Betriebswirtschaftslehre 2016 19 Auflage Walter de Gruyter ISBN 978 3 11 048045 0 S 4 Egon Gorgens Karlheinz Ruckriegel Franz Seitz Europaische Geldpolitik Theorie Empirie Praxis 2008 S 460 Thomas Diefenbach Kritik und Neukonzeption der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre auf sozialwissenschaftlicher Basis 1 Auflage Springer Verlag 2003 ISBN 978 3 322 81094 6 S 261 William Boyes Michael Melvin Economics South Western Cengage Learning 2016 ISBN 978 1 111 82613 0 S 4 ff amerikanisches Englisch Hal Varian Grundzuge der Mikrookonomik 8 Auflage Oldenbourg Wissenschaftsverlag Munchen 2013 ISBN 3 486 70453 2 S 43 ff amerikanisches Englisch Originaltitel Intermediate Microeconomics Harald Dyckhoff Produktionstheorie Grundzuge industrieller Produktionswirtschaft Springer Berlin 5 Auflage 2006 S 123 128 195 Normdaten Sachbegriff GND 4139397 1 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w 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