fbpx
Wikipedia

Hebräische Sprache

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
Der Artikel geht nicht auf die verschiedenen Aussprachetraditionen ein; siehe auch Diskussion:Aschkenasim#Kategorie:Jüdische Sprache und Diskussion:Hebräische Sprache#verschiedene Aussprachetraditionen. Außerdem enthält er kaum Belege. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst undeinfügst.

Hebräisch (עברית ‘Ivrit,?/i) gehört zur kanaanäischen Gruppe des Nordwestsemitischen und damit zur afroasiatischen Sprachfamilie, auch semitisch-hamitische Sprachfamilie genannt.

Hebräisch (עִבְרִית)

Gesprochen in

Israel Israel,
Palastina Autonomiegebiete Staat Palästina
Polen Polen
Global liturgische Sprache für das Judentum
Sprecher 9 Millionen
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache in Israel Israel

Anerkannte Minderheitensprache inPolen Polen
Sprachcodes
ISO 639-1

he (Hebräisch)

ISO 639-2

heb (Hebräisch)

ISO 639-3

heb (Neuhebräisch), hbo (Biblisches, Rabbinisches Hebräisch)

Die Basis aller späteren Entwicklungsformen des Hebräischen ist die Sprache der heiligen Schrift der Juden, der hebräischen Bibel, deren Quellschriften im Laufe des 1. Jahrtausends v. Chr. entstanden und kontinuierlich redigiert und erweitert und schließlich um die Zeitenwende kodifiziert wurden. (Alt-)Hebräisch wird daher oft mit dem Begriff „Biblisch-Hebräisch“ gleichgesetzt, selbst wenn dies weniger sprachhistorisch als literaturhistorisch begründet ist: Althebräisch als die Sprache des größten Teiles des Alten Testamentes. In der Bibel wird die Sprache שְׂפַת כְּנַעַן sefat kena‘an („Sprache Kanaans“, Jes 19,18) oder יהודית jehudit („jüdisch, judäisch“; Jes 36,11 2Kö 18,26+28 2Chr 32,18 Neh 13,24) genannt. Nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels durch Nebukadnezar II. im Jahre 586 v. Chr. und dem darauf folgenden Babylonischen Exil kam die dortige Amtssprache Aramäisch unter den Juden in Umlauf, sodass das Hebräische fortan in Konkurrenz zum Aramäischen stand und viele Einflüsse von diesem aufnahm.

Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels zu Jerusalem im Jahre 70 n. Chr. verlagerte sich das Zentrum jüdischen Lebens von Judäa nach Galiläa und ins Exil. Etwa ab dem Jahre 200 hörte Hebräisch auf, Alltagssprache zu sein. Es blieb indessen eine Sakralsprache, wurde jedoch nie ausschließlich zu liturgischen Zwecken benutzt, sondern auch zur Abfassung von philosophischen, medizinischen, juristischen und poetischen Texten, sodass sich das Vokabular des Mittelhebräischen im Laufe der Jahrhunderte erweitern konnte. Es ist ebenfalls bezeugt, dass sich die verstreuten jüdischen Gemeinden zur Verständigung untereinander des Hebräischen bedienten.

Die Erneuerung des Hebräischen mit dem Ziel seiner Etablierung als jüdische Nationalsprache in Palästina begann im späten 19. Jahrhundert auf Initiative von Elieser Ben-Jehuda. 1889 gründete er in Jerusalem den „Rat der hebräischen Sprache“, den Vorläufer der Akademie für die hebräische Sprache, mit dem Ziel, die seit etwa 1700 Jahren kaum noch gesprochene Sprache der Bibel wiederzubeleben. In der Folgezeit entstand das moderne Hebräisch (auf Deutsch oft als Ivrit bezeichnet), dessen Unterschiede zum biblischen Hebräisch im Schriftbild und der Morphologie äußerst gering, in der Syntax und dem Vokabular zum Teil gravierend sind.

Inhaltsverzeichnis

Man unterscheidet drei Entwicklungsstufen: Alt-, Mittel- und Neuhebräisch. Daneben gibt es eine eher literarisch definierte Einteilung in Bibelhebräisch, Mischnahebräisch, mittelalterliches Hebräisch und modernes Hebräisch; diese Einteilung ist im akademischen Hebräischunterricht üblich.

Althebräisch

Das Althebräische ist aufs Engste mit der phönizisch-punischen Sprache sowie den anderen semitischen Varietäten der Länder der vorderasiatischen Mittelmeerküste verwandt; die meisten Linguisten betrachten heute das Kanaanäische (mit dem Hebräischen als einer von mehreren Mundarten) und das Phönizische als dieselbe Sprache. Sprachwissenschaftlich gesehen ist (Alt-)Hebräisch ein südkanaanäischer Dialekt des 1. Jahrtausends v. Chr., der in einem Dialektkontinuum mit den (anderen) kanaanäischen Sprachen, Moabitisch, Ammonitisch, Edomitisch, Ugaritisch, Phönizisch usw. stand. Der älteste bekannte hebräische Text ist der auf eine Tontafel niedergeschriebene Gezer-Kalender von 925 v. Chr., der heute in Istanbul ausgestellt ist. Es gibt ältere Zeugnisse der verwandten Dialekte.

Das berühmteste Werk in althebräischer Sprache ist die jüdische Bibel, der Tanach (im christlichen Sprachgebrauch Altes Testament genannt). Zu den ältesten erhaltenen Abschriften biblischer Texte zählen die Schriftrollen vom Toten Meer. Sie wurden 1947 in Qumran gefunden und stammen aus der Zeit zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. Sie weisen zahlreiche Unterschiede zur heutigen kodifizierten jüdischen Bibel auf und umfassen auch Schriften, die in den Kanon der jüdischen Bibel nicht eingegangen sind.

Mittelhebräisch

Hauptartikel: Mittelhebräisch

Mittelhebräisch ist die Sprache spätbiblischer Texte sowie der hebräischen Teile der rabbinischen Literatur und der mittelalterlichen jüdischen Literatur. Geprägt wurde sie maßgeblich vom hebräisch-aramäischen Diglossieverhältnis, das vom Babylonischen Exil bis zum Ende der rabbinischen Epoche bestimmend war.

In Form des Reichsaramäischen wurde die aramäische Sprache im Perserreich zur Verwaltungssprache. Kerngebiet des aramäischen Sprachraums war bis dahin der syrische Raum um Damaskus gewesen. Nun etablierte sich Aramäisch für ca. 700 Jahre als ethnische und politische Grenzen überschreitende Umgangssprache im Nahen Osten, zu der nach Alexanders des Großen Sieg über die Perser das Griechische in Konkurrenz trat. Erst das Auftreten des Arabischen drängte beide Sprachen fast ganz zurück. Die Juden benutzten Aramäisch für Bibelübersetzungen (Targumim) und im Talmud sowie als Umgangssprache in Babylonien und der Levante. Wie das Hebräische gehört Aramäisch zum nordwestlichen Zweig der semitischen Sprachen und ist somit dem Hebräischen nahe verwandt. In der mittelhebräischen Phase wurden zahlreiche aramäische Ausdrücke und Redewendungen ins Hebräische übernommen, vor allem aber die aramäische Schrift, die als sogenannte Quadratschrift bis heute in Gebrauch ist, während die Aramäer ihre Schrift zu verschiedenen Kursiven weiterentwickelten und die Quadratschrift aufgaben. Auch die Syntax des Hebräischen änderte sich in dieser Phase grundlegend (Übergang von der Struktur Prädikat–Subjekt–Objekt hin zu Subjekt–Prädikat–Objekt sowie von der parataktischen, das heißt Hauptsätze bevorzugenden Syntax hin zum hypotaktischen Prinzip, d. h. zu Hauptsatz-Nebensatz-Konstruktionen). Das Mittelhebräische umfasst das spätbiblische Hebräisch und das Hebräisch der rabbinischen Literatur, d. h. der Werke der jüdischen Gelehrten insbesondere Palästinas und Babyloniens nach der Zerstörung des Zweiten Tempels (70 n. Chr.).

Während fast zweier Jahrtausenden war Hebräisch nicht Muttersprache, sondern meist Zweit- oder Drittsprache von Juden, das heißt in der Regel von gebildeten jüdischen Männern in allen Teilen der Diaspora. In der traditionellen jüdischen Ausbildung wurde viel Zeit darauf verwandt, Tora, Mischna, Gemara und rabbinische Kommentare im hebräischen (und zum Teil aramäischen) Original zu lesen. Der wichtigste Beitrag zum Erhalt des biblischen Hebräisch stammt von den Masoreten, die vom 7. bis zum 10. nachchristlichen Jahrhundert dem nur mit Konsonanten geschriebenen Bibeltext Vokale, Akzente und sogenannte Teamim hinzufügten, das heißt Angaben für den liturgischen Gesang im Gottesdienst. Da die entsprechenden Zeichen hauptsächlich aus Punkten bestehen, spricht man von „Punktation“ (hebräisch „Nikud“). Die bedeutendsten Masoreten wirkten im 9./10. Jahrhundert n. Chr. in Tiberias am See Genezareth.

Vor allem zwei Familien sind hier bedeutsam: Ben Ascher und Ben Naftali. Nachdem bereits vorher in Babylonien wie in Palästina Texte zum Zwecke der Vokalisierung punktiert worden waren, schuf Aaron ben Mosche ben Ascher das ausführlichste und gründlichste Punktationssystem, das sich schließlich allgemein durchsetzte. Der allgemein anerkannte jüdische hebräische Bibeltext, der seit dem 16. Jahrhundert auch von christlichen Theologen der Exegese des Alten Testaments zugrunde gelegt wird, geht auf den punktierten Text der Familie Ben Ascher zurück. In der Biblia Hebraica Stuttgartensia ist der masoretische Text nach der ältesten vollständigen Handschrift dieser Textform, dem Codex Leningradensis (heute meist Codex Petropolitanus oder Codex Petersburg genannt) abgedruckt. Paul Kahles Erforschung verschiedener masoretischer Systeme und der Vergleich mit griechischen Umschriften des Hebräischen in der Septuaginta und der Hexapla des Origenes haben gezeigt, dass die Masoreten von Tiberias in ihrer Punktation nicht der gängigen, tradierten Aussprache des Hebräischen folgten, sondern zum Teil ein ideales philologisches Konstrukt schufen, das vor allem religiösen Bedürfnissen genügen sollte.

Neuhebräisch

Die Geschichte des neuzeitlichen Hebräisch zerfällt in zwei Perioden, die aber nicht für die gesamte Judenheit Gültigkeit besaßen. Wesentliche Neuerungen (Abkehr von der rabbinischen Tradition und Betonung der vermeintlichen Reinheit und Ursprünglichkeit des biblischen Sprachstils) brachte die jüdische Aufklärung im 18./19. Jahrhundert. Auch bei den Juden anderer Regionen kam es – ohne Beeinflussung durch die Entwicklungen in Mitteleuropa – zu einer Renaissance des Hebräischen, zum Beispiel im Irak. Einen weiteren Neuanfang, der schließlich zur Reetablierung als muttersprachlich weitergegebenes Idiom in Palästina führte, bewirkten die Zionisten vom Ende des 19. Jahrhunderts an. Diese Sprachform wird auf Deutsch meist als Modernhebräisch oder Ivrit bezeichnet. Jedoch bezeichnet das Wort Ivrit im Hebräischen selbst ohne qualifizierendes Adjektiv die gesamte hebräische Sprache aller Perioden; Neuhebräisch heißt auf Hebräisch ivrit chadascha.

Modernes Hebräisch (Ivrit)

Hauptartikel: Ivrit

Unter Ivrit wird außerhalb Israels meist die jüngste Entwicklungsphase des Neuhebräischen verstanden: Das infolge der Aufklärung und des Zionismus entstandene israelische Hebräisch ist das Ergebnis einer Wiederbelebung des Entwicklungsstandes der biblischen Sprache, den die Masoreten von Tiberias mit ihrem Vokalisationssystem entwickelt haben, jedoch auf der Basis einer späteren, eher mittelhebräischen Syntax, die zudem Einflüsse europäischer Sprachen aufweist.

Die relativ wenigen spezifisch althebräischen Formen werden in Israel verstanden und in der Schule gelehrt, in der Alltagssprache jedoch nicht verwendet (z. B. Pausalformen); zudem haben zahlreiche biblische Wörter heute eine andere Bedeutung. Insbesondere ist das althebräische Aspektsystem des Verbs seit dem Mittelhebräischen einem Tempussystem gewichen; die althebräischen Aspekte wurden bei der Rückbesinnung auf das Bibelhebräische in der Neuzeit nicht in die moderne Sprache übernommen.

Vielen gilt das Hebräische als Beispiel einer erfolgreichen Umwandlung einer alten Literatur- und Sakralsprache zu einer modernen Nationalsprache. Dies wurde von David Ben Gurion, dem ersten Ministerpräsidenten des Staates Israel, mit folgendem Ausspruch kommentiert: „Wenn Moses heute zurückkäme und um ein Stück Brot bäte, verstünde man ihn.“ Eine derartige Auffassung wurde teilweise auch von Hebraisten und Semitisten vertreten (Ullendorff), ist aber umstritten (Brockelmann).

Kritiker verweisen in diesem Zusammenhang u. a. auf die für semitische Sprachen untypische Aussprache des heutigen Hebräisch, das nur noch in der Orthografie, aber nicht in der Phonetik die spezifisch semitischen Laute erkennen lässt (d. h. zwischen Aleph und Ajin, Kaf und Qof, Thet und Taw, Chet und Khaf etc. unterscheidet) und somit über wesentlich weniger Laute verfügt als die meisten anderen semitischen Sprachen. Die genannten Buchstabenpaare bilden heute im Hebräischen Homophone. Nur Israelis mit arabischer Muttersprache differenzieren gelegentlich noch einzelne dieser Laute. Eine vergleichbare Entwicklung ist z. B. im Maltesischen zu erkennen, das sich aufgrund seiner Isolation vom Arabischen und seiner Jahrhunderte währenden Anbindung an den italienischen Sprachraum in mancher Hinsicht, insbesondere im Bereich der Phonetik, „europäisiert“ hat.

Siehe hebräisches Alphabet sowie die Einträge unter den einzelnen Buchstaben, von Aleph bis Taw. Schreibrichtung von rechts (oben) nach links.

Tafel mit dem Wort שלום beziehungsweise Schalom (Friede)
Hauptartikel: Althebräische Grammatik

Für die Grammatik des modernen Hebräisch siehe Ivrit.

Substantive

Das Althebräisch gehört wie alle semitischen Sprachen grundsätzlich zu den Kasussprachen. Seit dem Ausfall der Kasusflexion in der kanaanäischen Gruppe der semitischen Sprache werden jedoch schon ab dem 10. Jh. v. Chr. zur Unterscheidung von Subjekt und Objekt keine Fälle mehr verwendet, sondern das Objekt kann optional mit einer speziellen nota objecti markiert werden, das ist allerdings nur bei determinierten Objekten möglich. Flexion spielt jedoch eine wichtige Rolle bei der Bildung und Ableitung von Verben, Substantiven, der Genitivkonstruktion Status constructus, die auf Hebräisch Smichut (סְמִיכוּת – „Stützung“) genannt wird.

Status Constructus

Beispiele für die Genitivverbindung (Smichut):

bájit (בַּיִת) = Haus; lechem (לֶחֶם) = Brot; bējt lechem (בֵּית־לֶחֶם) = Haus des Brotes (Bethlehem).

In Genitivverbindungen wird der bestimmte Artikel vor ihren letzten Bestandteil gesetzt:

alija (עֲלִיָּה) = Rückführung, Repatriierung; no`ar (, נוֹעַר, נֹעַר) = Jugend; alijat ha-no`ar (עֲלִיַּת הַנּוֹעַר) = die Rückkehr (nach Israel) der Jugendlichen.

Das Besitzverhältnis kann mithilfe der klassischen Kurzform (Substantiv mit Pronominalendung) oder einer längeren, umschreibenden Phrase wiedergegeben werden,
z. B. von: Sohn = בֵּן ben: mein Sohn = בְּנִי bni bzw. הַבֵּן שֶׁלִּי ha-ben scheli.

Letzteres bedeutet wörtlich: der Sohn, der von mir ist. Hier ist aus einem Relativsatz (sche… = der, die, das) und der Präposition le- eine neue Präposition („von“) entstanden, die im biblischen Hebräisch noch unbekannt ist. Sowohl an „bni“ als auch an „scheli“ ist die Pronominalendung der 1. Person Singular (mein, mir, mich) erkennbar.

Genera

Die hebräische Sprache kennt zwei grammatikalische Geschlechter bzw. Genera: männlich und weiblich. Weibliche Substantive und Namen enden meistens mit …a (ה…) oder …t (ת…). Beispiel: Sarah (שָׂרָה), `Ivrith (עִבְרִית). Es gibt jedoch auch einige Ausnahmen, beispielsweise endet das Wort „lájla“ (לַיְלָה – Nacht) mit dem Buchstaben „He“ und ist trotzdem grammatikalisch männlich. Es können auch weibliche Nomen männliche Endungen tragen. Abstrakta werden meistens dem weiblichen Genus zugeordnet.

Betont wird meistens die letzte Silbe, in einigen Fällen auch die vorletzte Silbe, bei Fremdwörtern auch andere Silben (אוּנִיבֶרְסִיטָה univérsita „Universität“). Die Betonung ist (im Neuhebräischen) schwach phonemisch, es gibt also gelegentlich Wortpaare, die sich nur durch die Betonung unterscheiden (בִּירָה birá „Hauptstadt“, בִּירָה bíra „Bier“). Manche Personennamen können auf zweierlei Weise betont werden und erhalten dadurch einen jeweils unterschiedlichen emotionalen Beiklang.

Hebräische Substantive und Adjektive können mit dem bestimmten Artikel הַ… „ha“ definiert werden. Unbestimmte Substantive bzw. Adjektive tragen gar keinen Artikel. Der bestimmte Artikel wird zusammen mit dem zugehörigen Wort geschrieben. Beispiel: נוֹעַר no`ar = Jugend, הַנּוֹעַר hano`ar = die Jugend. Wird der Artikel vorgesetzt, erhält der folgende Konsonant meist einen Punkt („Dagesch forte“), der Verdopplung anzeigt. Vor Konsonanten, die nicht verdoppelt werden können, erhält der Artikel ein langes -a („qametz“).

Verben

Außer im Bibelhebräischen verfügen hebräische Verben über drei Tempora: Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Streng genommen sind aber nur Vergangenheit und Zukunft echte Konjugationen mit Formen für die 1., 2. und 3. Person im Singular und Plural, während für die Gegenwart das Partizip verwendet wird. Hier hat jedes Verb wie das hebräische Adjektiv vier Formen: Maskulinum Singular, Femininum Singular, Maskulinum Plural, Femininum Plural. Die Person wird durch Hinzufügen des Personalpronomens angezeigt. Ein Beispiel für die Bildung des Partizips:

כּוֹתֵב אֲנִי-אַתָּה-הוּא (aní, atá, hu) kotév (ich, du, er) [m.] schreibe, schreibst, schreibt (wörtl.: ich (m.), du (m.), er ein Schreibender)
כּוֹתֶבֶת אֲנִי-אַתְּ-הִיא (aní, at, hi) kotévet (ich, du, sie) [f.] schreibe, schreibst, schreibt (wörtl.: ich (f.), du (f.), sie (Sg.) eine Schreibende)
כּוֹתְבִים אֲנַחְנוּ-אַתֶּם-הֵם (anáchnu, atém, hem) kotvím (wir, ihr, sie) [m.] schreiben, schreibt, schreiben (wörtl.: wir (m.), ihr (m.), sie (m. Pl.) Schreibende)
כּוֹתְבוֹת אֲנַחְנוּ-אַתֶּן-הֵן (anáchnu, atén, hen) kotvót (wir, ihr, sie) [f.] schreiben, schreibt, schreiben (wörtl.: wir (f.), ihr (f.), sie (f. Pl.) Schreibende)
dient dem Zeilenumbruch, bitte nicht entfernen

Im Althebräischen ist eine klare Trennung zwischen „Gegenwart“, „Vergangenheit“ und „Zukunft“ nicht möglich. Beim finiten Verb werden zwei Aktionsarten unterschieden, verteilt auf zwei Konjugationen, die traditionell „Perfekt“ und „Imperfekt“ genannt werden:

  • Perfekt = abgeschlossene, konstatierbare Handlung (im nachbiblischen Hebräisch: Vergangenheit)
  • Imperfekt = unabgeschlossene, ausstehende Handlung (im nachbiblischen Hebräisch: Zukunft).

Darüber hinaus gibt es im Bibelhebräischen zwei Ableitungen dieser Konjugationen, die deren Sinn ins Gegenteil verkehren:

  • Imperfectum Consecutivum = abgeschlossene, konstatierbare Handlung
  • Perfectum Consecutivum = unabgeschlossene, ausstehende Handlung.

Die jeweilige Consecutivum-Form unterscheidet sich von der Normalform des Perfekts oder Imperfekts dadurch, dass die Kopula „und“ vorangestellt wird. Im Falle des Imperfectum Consecutivum wird zudem der nachfolgende Konsonant verdoppelt (hebräisch מְדֻגָּשׁ, m'duggash), und die Betonung verlagert sich oft auf die vorletzte Silbe. Im Imperfectum Consecutivum werden auf der vorletzten Silbe betonte Perfekt-Formen endbetont. Wegen des vorgeschalteten „und“ können Consecutivum-Formen immer nur am Anfang des Satzes oder Halbsatzes stehen; kein anderer Satzteil, auch keine Verneinung darf vorgeschaltet werden.

Moderne Grammatiken haben die traditionellen Bezeichnungen „Perfekt“ und „Imperfekt“ aufgegeben, da diese versuchen, die Aktionsart inhaltlich zu beschreiben, was an der jeweiligen Consecutivum-Variante scheitert. Das Perfectum Consecutivum beschreibt gerade keine „perfekte“, abgeschlossene Handlung, sondern im Gegenteil eine „imperfekte“, unabgeschlossene. Also ist der Terminus „Perfekt“ ungenau. Das Gleiche gilt analog für „Imperfekt“. Die neuen Bezeichnungen beschreiben nicht mehr den Inhalt, sondern allein die äußerliche Form: Das Perfekt heißt nun Afformativ-Konjugation (abgekürzt: AK) und das Imperfekt Präformativ-Konjugation (PK). AK weist darauf hin, dass alle Formen dieser Konjugation (bis auf eine) eine Endung haben, also ein Affix oder Afformativ (sg.: kataw-ti, kataw-ta, kataw-t, kataw, katew-a; pl.: kataw-nu, ketaw-tem, ketaw-ten, katew-u); PK weist auf das Präfix oder Präformativ, die Vorsilbe, hin, die alle Formen dieser Konjugation erhalten (sg.: e-chtow, ti-chtow, ti-chtew-i, ji-chtow, ti-chtow; pl.: ni-chtow, ti-chtew-u, ti-chtow-na, ji-chtew-u, ti-chtow-na). Die Consecutivum-Formen werden AK bzw. PK mit Waw conversivum, also umkehrendem Waw, genannt. Der Buchstabe Waw steht für die Kopula „und“, die im Hebräischen mit diesem Buchstaben geschrieben wird. PK mit Waw conversivum (Imperfectum Consecutivum) ist das typische Erzähltempus der biblischen Texte und wird daher auch Narrativ genannt.

Die Funktion des Waw conversivum ist einzig für das Bibelhebräische belegt und findet in anderen semitischen Sprachen, etwa dem Arabischen oder Aramäischen, keine Entsprechung.

Die Grundlage zur Ableitung sämtlicher Konjugationsformen ist die „Wurzel“ (Wortstamm), die sich aus den Konsonanten zusammensetzt, die in allen oder den meisten Formen des Verbes und seiner Ableitungen vorkommen. Beim hebräischen Verb für „schreiben“ sind das: כָּתַב, also „k-t-w“. Je nachdem, welche Form gebildet werden soll, werden die für die Form typischen Vokale dazwischengesetzt; in vielen Formen kommen außerdem konjugationstypische Vor- und/oder Nachsilben hinzu (vgl. die oben aufgeführten Formen des Partizips und von AK und PK). Demnach findet Konjugation im Hebräischen wie in allen semitischen Sprachen vor, in und nach dem in der Regel rein konsonantischen Wortstamm statt; die meisten Wurzeln bestehen aus drei Konsonanten.

Neben AK, PK und Partizip kennt das Hebräische Infinitiv- und Imperativformen. Vorvergangenheit und Futur II sind dagegen unbekannt. Auch gibt es nahezu keine spezifischen Modalformen (Konjunktiv); sie sind fast immer mit PK identisch (oder durch geringfügige Veränderung hiervon abgeleitet).

Anders als etwa lateinische oder deutsche Verbstämme können hebräische Wurzeln nach mehreren Mustern konjugiert werden, z. B. als „Intensivstamm“ oder „Kausativ“. Es gibt also abgesehen von den als AK und PK bezeichneten Konjugationen, die Aktionsart oder Tempus bezeichnen, weitere Konjugationen, von denen jede ein eigenes AK und PK sowie Infinitive und Imperative bildet. Durch diese zusätzlichen Konjugationen (Intensivstamm, Kausativ) wird die Grundbedeutung der Wurzel variiert; sie sind das wichtigste Instrument bei der Bildung neuer Wörter und überaus produktiv. Im Folgenden drei Beispiele für Infinitive der Wurzel „k-t-w“ in verschiedenen Konjugationen:

  • לִכְתּוֹב lichtów: schreiben (Grundbedeutung)
  • לְהִתְכַּתֵּב lëhitkatéw: „einander schreiben“, d. h. korrespondieren (Intensivstamm)
  • לְהַכְתִּיב lëhachtíw: „zu schreiben geben“, d. h. diktieren, vorschreiben (Kausativ)

Die Konjugationen sind darüber hinaus die Grundlage vieler Substantivbildungen, etwa:

  • מִכְתָּב michtáw: Brief
  • הַכְתָּבָה hachtawá: Diktat
  • הִתְכַּתְּבוּת hitkatwút: Korrespondenz

(Der Wandel von k zu ch in manchen der erwähnten Formen ist eine im Hebräischen gängige Lautverschiebung und kommt bei der Flexion vieler Wörter vor; in der hebräischen Schrift wird derselbe Buchstabe geschrieben.)

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

.כל בני האדם נולדו בני חורין ושווים בערכם ובזכויותיהם. כולם חוננו בתבונה ובמצפון, לפיכך חובה עליהם לנהוג איש ברעהו ברוח של אחווה
Kol benei ha'adam noldu benei chorin veshavim be'erkam uvizchuyoteihem. Kulam chonenu bitevuna uvematspun, lefichach chova 'aleihem linhog ish bere'ehu beruach shel achava.
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

In den Jahrhunderten der Diaspora verwendeten die Juden zahlreiche Sprachen wie Jiddisch, Ladino bzw. Judezmo, Karaimisch, Judäo-Arabisch und andere, die zwar nicht direkt vom Hebräischen abstammen, jedoch zahlreiche hebräische Lehnwörter aufweisen und fast stets mit dem hebräischen Alphabet notiert wurden. Weiterhin existieren einige Sprachen sozialer Gruppen (Soziolekte) mit deutlichem hebräischen Einfluss (zumeist sekundär über das Jiddische), zum Beispiel Rotwelsch und Jenisch.

Bis heute werden biblische Zitate und Anspielungen in der Alltagssprache verwendet, besonders in gläubigen Milieus. Die Verse des Hoheliedes sind in unzähligen Varianten vertont worden; beim Eintritt des Frühlings wird oftmals Kapitel 2, Vers 11 zitiert: „Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist vorbei, die Blumen zeigen sich im Lande.“

Durch die Bibelübersetzung von Martin Luther sind einige Ausdrücke und Redewendungen mit biblischem Hintergrund in die deutsche Sprache aufgenommen worden. Beispiele: Jubeljahr, Kainsmal.

Vornamen hebräischen Ursprungs sind weit verbreitet: Achim, Benjamin, Daniel, David, Hanna, Jakob, Joachim, Joel, Johann, Johanna, Jonas, Jonathan, Joseph, Judith, Maria, Michael, Miriam, Rebekka, Samuel, Sarah, Susanne und viele andere.

Einige hebräische Wörter sind über das Jiddische in die deutsche Sprache gelangt, z. B. Tacheles aus hebräisch tachlit = Zweck, Sinnvolles, meschugge aus meshugá = verrückt/übergeschnappt, malochen aus melacha = Arbeit, koscher aus kascher = rein, tauglich, dufte wahrscheinlich aus tov = gut, betucht eventuell aus batuach = sicher, Stuss aus schtut = Unsinn (aus: [alt]). Auch manche Redewendungen haben möglicherweise einen hebräischen Ursprung. Dazu gehört Wissen, wo der Barthel den Most holt, das über das Rotwelsche ins Deutsche gekommen sein könnte. Die Bedeutung wäre in diesem Fall „Wissen, wo man mit einem Brecheisen (ברזל, barzel = Eisen) zu Geld kommen“, also einen Tresor knacken kann (מעות, ma'ot = Kleingeld, in der aschkenasischen Aussprache maos, wovon auch die Slangausdrücke „Moos“ oder „Mäuse“ für „Geld“ stammen dürften). Unwahrscheinlich ist dagegen die weit verbreitete Ableitung des Wunsches zum Jahreswechsel Einen guten Rutsch von Rosch ha-Schana = „Anfang (wörtlich: Kopf) des Jahres“, weil das Wort „Rosch“ in jüdischen Neujahrswünschen nie vorkommt; man wünscht sowohl auf Jiddisch als auch auf Hebräisch immer nur „ein gutes Jahr“. Mit Sicherheit auszuschließen ist ein hebräischer Ursprung des Ausdruckes Es zieht wie Hechtsuppe, der angeblich auf hech supha („starker Wind“) zurückgehen soll: Das Wort hech existiert im Hebräischen überhaupt nicht, und das mit supha transkribierte Wort סופה (Sturm) wird sufa ausgesprochen.

Aus historischen Gründen befinden sich viele Wörter aus dem Geschäftsleben darunter. Da den Juden im christlichen Europa jahrhundertelang kaum andere Erwerbsquellen erlaubt wurden als Handel oder Geldwesen, sind diese Gebiete wichtige sprachliche Schnittstellen. Hierher gehören die Ausdrücke Kies im Sinne von (Taschen)geld aus kis = Tasche; Pleite aus peleta = Flucht, Entkommen; Reibach aus rewach = Gewinn, oder Ausdrücke der Kriminalität z. B. Ganove (von hebräisch ganav = Dieb). Siehe dazu auch Liste deutscher Wörter aus dem Hebräischen und Jiddischen.

Bei der Schaffung von Ivrit seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden aus den europäischen Sprachen Ausdrücke entlehnt (z. B. Sigarja = Zigarette, Telefon, Telewisija = Fernsehen etc.). Die modernen Monatsnamen in Israel entsprechen den deutschen Bezeichnungen: Januar, Februar, März usw. Die einzige Abwandlung ergibt sich beim Monat August, der Ogust ausgesprochen wird, da die Vokalverbindung au im Hebräischen ungewöhnlich ist. Die Neubildung iton (Zeitung) aus et = Zeit basiert auf dem deutschen Wort. Das Deutsche als Bildungssprache in Osteuropa spielte indirekt auch bei der Belebung des Hebräischen in Palästina durch die mittel- und osteuropäischen Zionisten eine nicht unbedeutende Rolle, insbesondere bei der Erweiterung des Wortschatzes. Auch das umgangssprachliche Hebräisch hat etliche deutsche bzw. jiddische Ausdrücke aufgenommen, z. B. „spritz“, „Schluck“, „Spitz“, „Wischer“ (für Scheibenwischer) etc. Auch im handwerklichen Sektor finden sich einige deutsche Ausdrücke, wie bspw. „Stecker“ oder „Dübel“, der allerdings – aufgrund des im Hebräischen fehlenden Ü-Lautes – „Diebel“ ausgesprochen wird.

Einzeluntersuchungen

  • Frank Matheus: Ein jegliches hat seine Zeit. Tempus und Aspekt im Biblisch-Hebräischen Verbalsystem, Spenner, Kamen 2011, ISBN 978-3-89991-126-8. (KUSATU/B/Beihefte; 1)

Grammatiken

in der Reihenfolge des Erscheinens

Wörterbücher

  • Wilhelm Gesenius: Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 16. Auflage. Leipzig 1815 ( – Nachdruck: Berlin 2008, Springer Verlag, ISBN 3-540-78599-X).
  • Ludwig Köhler, Walter Baumgartner: Hebräisches und aramäisches Lexikon zum Alten Testament. 3. Auflage. Leiden 1996.
  • Georg Fohrer: Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament. Berlin / New York 1997, ISBN 3-11-001804-7.
  • PONS Kompaktwörterbuch Althebräisch. Althebräisch-Deutsch. Klett, Stuttgart 2006, ISBN 3-12-517575-5.

Lehrbücher

  • Ernst Jenni: Lehrbuch der hebräischen Sprache des alten Testamentes. Basel 1981, ISBN 3-7190-0706-5. (Schulbuch für Gymnasien konzipiert)
  • Frank Matheus: Einführung in das Biblische Hebräisch (I Studiengrammatik, II Studienbuch für das Gruppen- und Selbststudium). Münster 1997.
  • Heinz-Dieter Neef: Arbeitsbuch Hebräisch. Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Hebräisch. Mohr Siebeck, Tübingen 2015, ISBN 978-3-8252-4361-6. (Lehrbuch zur Vorbereitung auf das Hebraicum)
  • Thomas O. Lambdin: Lehrbuch Bibel-Hebräisch. 5. verbesserte und ergänzte Auflage. Brunnen, Gießen 2006.

Zur Sprachgeschichte

  • haUniversita haPetucha: Peraqim beToledot haLashon ha'Ivrit. 1–11. Tel Aviv.
  • Wilhelm Gesenius: Geschichte der hebräischen Sprache und Schrift. 1815.
  • Chaim Rabin: Die Entwicklung der hebräischen Sprache. Wiesbaden 1988.
  • Eduard Yechezkel Kutscher: A History of the Hebrew Language. Jerusalem 1982.
  • Angel Sáenz-Badillos: A History of the Hebrew Language. Cambridge 1996.
  • Joel M. Hoffman: In the Beginning: A Short History of the Hebrew Language. New York / London 2004.
  • Ghil’ad Zuckermann: Language Contact and Lexical Enrichment in Israeli Hebrew. Palgrave Macmillan, 2003. ISBN 978-1-4039-1723-2 / ISBN 978-1-4039-3869-5.
Wiktionary: Hebräisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Hebräische Sprache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Hebräische Wörterbücher – Quellen und Volltexte
Wikibooks: Hebräisch – Lern- und Lehrmaterialien
  • Für das biblische Hebräisch und darin die umstrittene Frage der Verbfunktionen / Tempusinterpretation ein neuer Erklärungstyp: Interpretationskonzept „Mathilde“, getestet am kompletten Text der ursprünglichen Josefsgeschichte. (PDF; 813 kB; 249 Seiten): Unterschiedliche Konjugationsarten deuten unterschiedliche Sprechakte an. Die Frage des Tempus wird aus weiteren Kontextindizien erschlossen.
Wikipedia-Schwesterprojekte in hebräischer Sprache
Wikipedia – die freie Enzyklopädie auf Hebräisch
Wikiquote – Zitate auf Hebräisch
Wiktionary – das freie Wörterbuch auf Hebräisch
Wikibooks – Lern- und Lehrmaterialien auf Hebräisch
Wikisource – Quellentexte auf Hebräisch
Wikinews – Nachrichten auf Hebräisch
Wikivoyage – Reiseinformationen auf Hebräisch

Allgemein

  • haGalil
  • (deutsch)
  • (private Seite)
  • (englisch)
  • (englisch)
  • (französisch)

Spezielles

  • – die bis heute älteste bekannte hebräische Inschrift
  • Eli Bar-Chen: . (zur Bedeutung des Hebräischen in Osteuropa) In: Miloš Okuka (Hg.): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens. (= Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens, Bd. 10). Wieser, Klagenfurt 2002. ISBN 3-85129-510-2.

Lehr-, Wörterbücher und Ähnliches

  1. Die heutige Form „lájla“ ist vermutlich durch Monophthongierung einer ursprünglichen Form *„lájlaj“ entstanden.
  2. Karl-Heinz Best: Quantitative Untersuchungen zu den Jiddismen im Deutschen. In: Jiddistik Mitteilungen 36, 2006, Seite 1–14; Karl-Heinz Best: Hebraismen im Deutschen. In: Glottometrics 27, 2014, Seite 10–17 (PDF ).
  3. wikt:wissen, wo Barthel den Most holt. Wiktionary bietet allerdings insgesamt 13 Erklärungen an.
Wikipedia-Schwesterprojekte in hebräischer Sprache
Wikipedia – die freie Enzyklopädie auf Hebräisch
Wikiquote – Zitate auf Hebräisch
Wiktionary – das freie Wörterbuch auf Hebräisch
Wikibooks – Lern- und Lehrmaterialien auf Hebräisch
Wikisource – Quellentexte auf Hebräisch
Wikinews – Nachrichten auf Hebräisch
Wikivoyage – Reiseinformationen auf Hebräisch
Normdaten (Sachbegriff): GND:(, )

Hebräische Sprache
hebräische, sprache, nordwestsemitische, sprache, sprache, beobachten, bearbeiten, diesem, artikel, oder, abschnitt, fehlen, noch, folgende, wichtige, informationen, artikel, geht, nicht, verschiedenen, aussprachetraditionen, siehe, auch, diskussion, aschkenas. Hebraische Sprache nordwestsemitische Sprache Sprache Beobachten Bearbeiten In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen Der Artikel geht nicht auf die verschiedenen Aussprachetraditionen ein siehe auch Diskussion Aschkenasim Kategorie Judische Sprache und Diskussion Hebraische Sprache verschiedene Aussprachetraditionen Ausserdem enthalt er kaum Belege Hilf der Wikipedia indem du sie recherchierst und einfugst Hebraisch עברית Ivrit moderne hebraische Aussprache i gehort zur kanaanaischen Gruppe des Nordwestsemitischen und damit zur afroasiatischen Sprachfamilie auch semitisch hamitische Sprachfamilie genannt Hebraisch ע ב ר ית Gesprochen in Israel Israel Palastina Autonomiegebiete Staat Palastina Polen Polen Global liturgische Sprache fur das JudentumSprecher 9 Millionen 1 Linguistische Klassifikation Afroasiatische Sprachen Semitische SprachenWestsemitische SprachenNordwestsemitische SprachenKanaanaische Sprachen dd Hebraisch dd dd Offizieller StatusAmtssprache in Israel Israel Anerkannte Minderheitensprache in Polen PolenSprachcodesISO 639 1 he Hebraisch ISO 639 2 heb Hebraisch ISO 639 3 heb Neuhebraisch hbo Biblisches Rabbinisches Hebraisch Die Basis aller spateren Entwicklungsformen des Hebraischen ist die Sprache der heiligen Schrift der Juden der hebraischen Bibel deren Quellschriften im Laufe des 1 Jahrtausends v Chr entstanden und kontinuierlich redigiert und erweitert und schliesslich um die Zeitenwende kodifiziert wurden Alt Hebraisch wird daher oft mit dem Begriff Biblisch Hebraisch gleichgesetzt selbst wenn dies weniger sprachhistorisch als literaturhistorisch begrundet ist Althebraisch als die Sprache des grossten Teiles des Alten Testamentes In der Bibel wird die Sprache ש פ ת כ נ ע ן sefat kena an Sprache Kanaans Jes 19 18 oder יהודית jehudit judisch judaisch Jes 36 11 2Ko 18 26 28 2Chr 32 18 Neh 13 24 genannt Nach der Zerstorung des Jerusalemer Tempels durch Nebukadnezar II im Jahre 586 v Chr und dem darauf folgenden Babylonischen Exil kam die dortige Amtssprache Aramaisch unter den Juden in Umlauf sodass das Hebraische fortan in Konkurrenz zum Aramaischen stand und viele Einflusse von diesem aufnahm Nach der Zerstorung des Zweiten Tempels zu Jerusalem im Jahre 70 n Chr verlagerte sich das Zentrum judischen Lebens von Judaa nach Galilaa und ins Exil Etwa ab dem Jahre 200 horte Hebraisch auf Alltagssprache zu sein Es blieb indessen eine Sakralsprache wurde jedoch nie ausschliesslich zu liturgischen Zwecken benutzt sondern auch zur Abfassung von philosophischen medizinischen juristischen und poetischen Texten sodass sich das Vokabular des Mittelhebraischen im Laufe der Jahrhunderte erweitern konnte Es ist ebenfalls bezeugt dass sich die verstreuten judischen Gemeinden zur Verstandigung untereinander des Hebraischen bedienten Die Erneuerung des Hebraischen mit dem Ziel seiner Etablierung als judische Nationalsprache in Palastina begann im spaten 19 Jahrhundert auf Initiative von Elieser Ben Jehuda 1889 grundete er in Jerusalem den Rat der hebraischen Sprache den Vorlaufer der Akademie fur die hebraische Sprache mit dem Ziel die seit etwa 1700 Jahren kaum noch gesprochene Sprache der Bibel wiederzubeleben In der Folgezeit entstand das moderne Hebraisch auf Deutsch oft als Ivrit bezeichnet dessen Unterschiede zum biblischen Hebraisch im Schriftbild und der Morphologie ausserst gering in der Syntax und dem Vokabular zum Teil gravierend sind Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 Althebraisch 1 2 Mittelhebraisch 1 3 Neuhebraisch 1 4 Modernes Hebraisch Ivrit 2 Hebraische Schrift 3 Grammatik 3 1 Substantive 3 1 1 Status Constructus 3 1 2 Genera 3 2 Verben 4 Sprachbeispiel 5 Sprachen mit starken hebraischen Einflussen 6 Verbundenheit der heutigen Sprache mit der Bibel 7 Einflusse des Hebraischen auf das Deutsche und umgekehrt 8 Siehe auch 9 Literatur 9 1 Einzeluntersuchungen 9 2 Grammatiken 9 3 Worterbucher 9 4 Lehrbucher 9 5 Zur Sprachgeschichte 10 Weblinks 10 1 Allgemein 10 2 Spezielles 10 2 1 Lehr Worterbucher und Ahnliches 11 EinzelnachweiseGeschichte BearbeitenMan unterscheidet drei Entwicklungsstufen Alt Mittel und Neuhebraisch Daneben gibt es eine eher literarisch definierte Einteilung in Bibelhebraisch Mischnahebraisch mittelalterliches Hebraisch und modernes Hebraisch diese Einteilung ist im akademischen Hebraischunterricht ublich Althebraisch Bearbeiten Das Althebraische ist aufs Engste mit der phonizisch punischen Sprache sowie den anderen semitischen Varietaten der Lander der vorderasiatischen Mittelmeerkuste verwandt die meisten Linguisten betrachten heute das Kanaanaische mit dem Hebraischen als einer von mehreren Mundarten und das Phonizische als dieselbe Sprache Sprachwissenschaftlich gesehen ist Alt Hebraisch ein sudkanaanaischer Dialekt des 1 Jahrtausends v Chr der in einem Dialektkontinuum mit den anderen kanaanaischen Sprachen Moabitisch Ammonitisch Edomitisch Ugaritisch Phonizisch usw stand Der alteste bekannte hebraische Text ist der auf eine Tontafel niedergeschriebene Gezer Kalender von 925 v Chr der heute in Istanbul ausgestellt ist Es gibt altere Zeugnisse der verwandten Dialekte Das beruhmteste Werk in althebraischer Sprache ist die judische Bibel der Tanach im christlichen Sprachgebrauch Altes Testament genannt Zu den altesten erhaltenen Abschriften biblischer Texte zahlen die Schriftrollen vom Toten Meer Sie wurden 1947 in Qumran gefunden und stammen aus der Zeit zwischen dem 3 Jahrhundert v Chr und dem spaten 1 Jahrhundert n Chr Sie weisen zahlreiche Unterschiede zur heutigen kodifizierten judischen Bibel auf und umfassen auch Schriften die in den Kanon der judischen Bibel nicht eingegangen sind Mittelhebraisch Bearbeiten Hauptartikel Mittelhebraisch Mittelhebraisch ist die Sprache spatbiblischer Texte sowie der hebraischen Teile der rabbinischen Literatur und der mittelalterlichen judischen Literatur Gepragt wurde sie massgeblich vom hebraisch aramaischen Diglossieverhaltnis das vom Babylonischen Exil bis zum Ende der rabbinischen Epoche bestimmend war In Form des Reichsaramaischen wurde die aramaische Sprache im Perserreich zur Verwaltungssprache Kerngebiet des aramaischen Sprachraums war bis dahin der syrische Raum um Damaskus gewesen Nun etablierte sich Aramaisch fur ca 700 Jahre als ethnische und politische Grenzen uberschreitende Umgangssprache im Nahen Osten zu der nach Alexanders des Grossen Sieg uber die Perser das Griechische in Konkurrenz trat Erst das Auftreten des Arabischen drangte beide Sprachen fast ganz zuruck Die Juden benutzten Aramaisch fur Bibelubersetzungen Targumim und im Talmud sowie als Umgangssprache in Babylonien und der Levante Wie das Hebraische gehort Aramaisch zum nordwestlichen Zweig der semitischen Sprachen und ist somit dem Hebraischen nahe verwandt In der mittelhebraischen Phase wurden zahlreiche aramaische Ausdrucke und Redewendungen ins Hebraische ubernommen vor allem aber die aramaische Schrift die als sogenannte Quadratschrift bis heute in Gebrauch ist wahrend die Aramaer ihre Schrift zu verschiedenen Kursiven weiterentwickelten und die Quadratschrift aufgaben Auch die Syntax des Hebraischen anderte sich in dieser Phase grundlegend Ubergang von der Struktur Pradikat Subjekt Objekt hin zu Subjekt Pradikat Objekt sowie von der parataktischen das heisst Hauptsatze bevorzugenden Syntax hin zum hypotaktischen Prinzip d h zu Hauptsatz Nebensatz Konstruktionen Das Mittelhebraische umfasst das spatbiblische Hebraisch und das Hebraisch der rabbinischen Literatur d h der Werke der judischen Gelehrten insbesondere Palastinas und Babyloniens nach der Zerstorung des Zweiten Tempels 70 n Chr Wahrend fast zweier Jahrtausenden war Hebraisch nicht Muttersprache sondern meist Zweit oder Drittsprache von Juden das heisst in der Regel von gebildeten judischen Mannern in allen Teilen der Diaspora In der traditionellen judischen Ausbildung wurde viel Zeit darauf verwandt Tora Mischna Gemara und rabbinische Kommentare im hebraischen und zum Teil aramaischen Original zu lesen Der wichtigste Beitrag zum Erhalt des biblischen Hebraisch stammt von den Masoreten die vom 7 bis zum 10 nachchristlichen Jahrhundert dem nur mit Konsonanten geschriebenen Bibeltext Vokale Akzente und sogenannte Teamim hinzufugten das heisst Angaben fur den liturgischen Gesang im Gottesdienst Da die entsprechenden Zeichen hauptsachlich aus Punkten bestehen spricht man von Punktation hebraisch Nikud Die bedeutendsten Masoreten wirkten im 9 10 Jahrhundert n Chr in Tiberias am See Genezareth Vor allem zwei Familien sind hier bedeutsam Ben Ascher und Ben Naftali Nachdem bereits vorher in Babylonien wie in Palastina Texte zum Zwecke der Vokalisierung punktiert worden waren schuf Aaron ben Mosche ben Ascher das ausfuhrlichste und grundlichste Punktationssystem das sich schliesslich allgemein durchsetzte Der allgemein anerkannte judische hebraische Bibeltext der seit dem 16 Jahrhundert auch von christlichen Theologen der Exegese des Alten Testaments zugrunde gelegt wird geht auf den punktierten Text der Familie Ben Ascher zuruck In der Biblia Hebraica Stuttgartensia ist der masoretische Text nach der altesten vollstandigen Handschrift dieser Textform dem Codex Leningradensis heute meist Codex Petropolitanus oder Codex Petersburg genannt abgedruckt Paul Kahles Erforschung verschiedener masoretischer Systeme und der Vergleich mit griechischen Umschriften des Hebraischen in der Septuaginta und der Hexapla des Origenes haben gezeigt dass die Masoreten von Tiberias in ihrer Punktation nicht der gangigen tradierten Aussprache des Hebraischen folgten sondern zum Teil ein ideales philologisches Konstrukt schufen das vor allem religiosen Bedurfnissen genugen sollte Neuhebraisch Bearbeiten Die Geschichte des neuzeitlichen Hebraisch zerfallt in zwei Perioden die aber nicht fur die gesamte Judenheit Gultigkeit besassen Wesentliche Neuerungen Abkehr von der rabbinischen Tradition und Betonung der vermeintlichen Reinheit und Ursprunglichkeit des biblischen Sprachstils brachte die judische Aufklarung im 18 19 Jahrhundert Auch bei den Juden anderer Regionen kam es ohne Beeinflussung durch die Entwicklungen in Mitteleuropa zu einer Renaissance des Hebraischen zum Beispiel im Irak Einen weiteren Neuanfang der schliesslich zur Reetablierung als muttersprachlich weitergegebenes Idiom in Palastina fuhrte bewirkten die Zionisten vom Ende des 19 Jahrhunderts an Diese Sprachform wird auf Deutsch meist als Modernhebraisch oder Ivrit bezeichnet Jedoch bezeichnet das Wort Ivrit im Hebraischen selbst ohne qualifizierendes Adjektiv die gesamte hebraische Sprache aller Perioden Neuhebraisch heisst auf Hebraisch ivrit chadascha Modernes Hebraisch Ivrit Bearbeiten Hauptartikel Ivrit Unter Ivrit wird ausserhalb Israels meist die jungste Entwicklungsphase des Neuhebraischen verstanden Das infolge der Aufklarung und des Zionismus entstandene israelische Hebraisch ist das Ergebnis einer Wiederbelebung des Entwicklungsstandes der biblischen Sprache den die Masoreten von Tiberias mit ihrem Vokalisationssystem entwickelt haben jedoch auf der Basis einer spateren eher mittelhebraischen Syntax die zudem Einflusse europaischer Sprachen aufweist Die relativ wenigen spezifisch althebraischen Formen werden in Israel verstanden und in der Schule gelehrt in der Alltagssprache jedoch nicht verwendet z B Pausalformen zudem haben zahlreiche biblische Worter heute eine andere Bedeutung Insbesondere ist das althebraische Aspektsystem des Verbs seit dem Mittelhebraischen einem Tempussystem gewichen die althebraischen Aspekte wurden bei der Ruckbesinnung auf das Bibelhebraische in der Neuzeit nicht in die moderne Sprache ubernommen Vielen gilt das Hebraische als Beispiel einer erfolgreichen Umwandlung einer alten Literatur und Sakralsprache zu einer modernen Nationalsprache Dies wurde von David Ben Gurion dem ersten Ministerprasidenten des Staates Israel mit folgendem Ausspruch kommentiert Wenn Moses heute zuruckkame und um ein Stuck Brot bate verstunde man ihn Eine derartige Auffassung wurde teilweise auch von Hebraisten und Semitisten vertreten Ullendorff ist aber umstritten Brockelmann Kritiker verweisen in diesem Zusammenhang u a auf die fur semitische Sprachen untypische Aussprache des heutigen Hebraisch das nur noch in der Orthografie aber nicht in der Phonetik die spezifisch semitischen Laute erkennen lasst d h zwischen Aleph und Ajin Kaf und Qof Thet und Taw Chet und Khaf etc unterscheidet und somit uber wesentlich weniger Laute verfugt als die meisten anderen semitischen Sprachen Die genannten Buchstabenpaare bilden heute im Hebraischen Homophone Nur Israelis mit arabischer Muttersprache differenzieren gelegentlich noch einzelne dieser Laute Eine vergleichbare Entwicklung ist z B im Maltesischen zu erkennen das sich aufgrund seiner Isolation vom Arabischen und seiner Jahrhunderte wahrenden Anbindung an den italienischen Sprachraum in mancher Hinsicht insbesondere im Bereich der Phonetik europaisiert hat Hebraische Schrift BearbeitenSiehe hebraisches Alphabet sowie die Eintrage unter den einzelnen Buchstaben von Aleph bis Taw Schreibrichtung von rechts oben nach links Grammatik Bearbeiten Tafel mit dem Wort שלום beziehungsweise Schalom Friede Hauptartikel Althebraische Grammatik Fur die Grammatik des modernen Hebraisch siehe Ivrit Substantive Bearbeiten Das Althebraisch gehort wie alle semitischen Sprachen grundsatzlich zu den Kasussprachen Seit dem Ausfall der Kasusflexion in der kanaanaischen Gruppe der semitischen Sprache werden jedoch schon ab dem 10 Jh v Chr zur Unterscheidung von Subjekt und Objekt keine Falle mehr verwendet sondern das Objekt kann optional mit einer speziellen nota objecti markiert werden das ist allerdings nur bei determinierten Objekten moglich Flexion spielt jedoch eine wichtige Rolle bei der Bildung und Ableitung von Verben Substantiven der Genitivkonstruktion Status constructus die auf Hebraisch Smichut ס מ יכו ת Stutzung genannt wird Status Constructus Bearbeiten Beispiele fur die Genitivverbindung Smichut bajit ב י ת Haus lechem ל ח ם Brot bejt lechem ב ית ל ח ם Haus des Brotes Bethlehem In Genitivverbindungen wird der bestimmte Artikel vor ihren letzten Bestandteil gesetzt alija ע ל י ה Ruckfuhrung Repatriierung no ar נו ע ר נ ע ר Jugend alijat ha no ar ע ל י ת ה נ ו ע ר die Ruckkehr nach Israel der Jugendlichen Das Besitzverhaltnis kann mithilfe der klassischen Kurzform Substantiv mit Pronominalendung oder einer langeren umschreibenden Phrase wiedergegeben werden z B von Sohn ב ן ben mein Sohn ב נ י bni bzw ה ב ן ש ל י ha ben scheli Letzteres bedeutet wortlich der Sohn der von mir ist Hier ist aus einem Relativsatz sche der die das und der Praposition le eine neue Praposition von entstanden die im biblischen Hebraisch noch unbekannt ist Sowohl an bni als auch an scheli ist die Pronominalendung der 1 Person Singular mein mir mich erkennbar Genera Bearbeiten Die hebraische Sprache kennt zwei grammatikalische Geschlechter bzw Genera mannlich und weiblich Weibliche Substantive und Namen enden meistens mit a ה oder t ת Beispiel Sarah ש ר ה Ivrith ע ב ר ית Es gibt jedoch auch einige Ausnahmen beispielsweise endet das Wort lajla ל י ל ה Nacht mit dem Buchstaben He und ist trotzdem grammatikalisch mannlich 2 Es konnen auch weibliche Nomen mannliche Endungen tragen Abstrakta werden meistens dem weiblichen Genus zugeordnet Betont wird meistens die letzte Silbe in einigen Fallen auch die vorletzte Silbe bei Fremdwortern auch andere Silben או נ יב ר ס יט ה universita Universitat Die Betonung ist im Neuhebraischen schwach phonemisch es gibt also gelegentlich Wortpaare die sich nur durch die Betonung unterscheiden ב יר ה bira Hauptstadt ב יר ה bira Bier Manche Personennamen konnen auf zweierlei Weise betont werden und erhalten dadurch einen jeweils unterschiedlichen emotionalen Beiklang Hebraische Substantive und Adjektive konnen mit dem bestimmten Artikel ה ha definiert werden Unbestimmte Substantive bzw Adjektive tragen gar keinen Artikel Der bestimmte Artikel wird zusammen mit dem zugehorigen Wort geschrieben Beispiel נו ע ר no ar Jugend ה נ ו ע ר hano ar die Jugend Wird der Artikel vorgesetzt erhalt der folgende Konsonant meist einen Punkt Dagesch forte der Verdopplung anzeigt Vor Konsonanten die nicht verdoppelt werden konnen erhalt der Artikel ein langes a qametz Verben Bearbeiten Ausser im Bibelhebraischen verfugen hebraische Verben uber drei Tempora Vergangenheit Zukunft und Gegenwart Streng genommen sind aber nur Vergangenheit und Zukunft echte Konjugationen mit Formen fur die 1 2 und 3 Person im Singular und Plural wahrend fur die Gegenwart das Partizip verwendet wird Hier hat jedes Verb wie das hebraische Adjektiv vier Formen Maskulinum Singular Femininum Singular Maskulinum Plural Femininum Plural Die Person wird durch Hinzufugen des Personalpronomens angezeigt Ein Beispiel fur die Bildung des Partizips כ ו ת ב א נ י א ת ה הו א ani ata hu kotev ich du er m schreibe schreibst schreibt wortl ich m du m er ein Schreibender כ ו ת ב ת א נ י א ת ה יא ani at hi kotevet ich du sie f schreibe schreibst schreibt wortl ich f du f sie Sg eine Schreibende כ ו ת ב ים א נ ח נו א ת ם ה ם anachnu atem hem kotvim wir ihr sie m schreiben schreibt schreiben wortl wir m ihr m sie m Pl Schreibende כ ו ת בו ת א נ ח נו א ת ן ה ן anachnu aten hen kotvot wir ihr sie f schreiben schreibt schreiben wortl wir f ihr f sie f Pl Schreibende dient dem Zeilenumbruch bitte nicht entfernen Im Althebraischen ist eine klare Trennung zwischen Gegenwart Vergangenheit und Zukunft nicht moglich Beim finiten Verb werden zwei Aktionsarten unterschieden verteilt auf zwei Konjugationen die traditionell Perfekt und Imperfekt genannt werden Perfekt abgeschlossene konstatierbare Handlung im nachbiblischen Hebraisch Vergangenheit Imperfekt unabgeschlossene ausstehende Handlung im nachbiblischen Hebraisch Zukunft Daruber hinaus gibt es im Bibelhebraischen zwei Ableitungen dieser Konjugationen die deren Sinn ins Gegenteil verkehren Imperfectum Consecutivum abgeschlossene konstatierbare Handlung Perfectum Consecutivum unabgeschlossene ausstehende Handlung Die jeweilige Consecutivum Form unterscheidet sich von der Normalform des Perfekts oder Imperfekts dadurch dass die Kopula und vorangestellt wird Im Falle des Imperfectum Consecutivum wird zudem der nachfolgende Konsonant verdoppelt hebraisch מ ד ג ש m duggash und die Betonung verlagert sich oft auf die vorletzte Silbe Im Imperfectum Consecutivum werden auf der vorletzten Silbe betonte Perfekt Formen endbetont Wegen des vorgeschalteten und konnen Consecutivum Formen immer nur am Anfang des Satzes oder Halbsatzes stehen kein anderer Satzteil auch keine Verneinung darf vorgeschaltet werden Moderne Grammatiken haben die traditionellen Bezeichnungen Perfekt und Imperfekt aufgegeben da diese versuchen die Aktionsart inhaltlich zu beschreiben was an der jeweiligen Consecutivum Variante scheitert Das Perfectum Consecutivum beschreibt gerade keine perfekte abgeschlossene Handlung sondern im Gegenteil eine imperfekte unabgeschlossene Also ist der Terminus Perfekt ungenau Das Gleiche gilt analog fur Imperfekt Die neuen Bezeichnungen beschreiben nicht mehr den Inhalt sondern allein die ausserliche Form Das Perfekt heisst nun Afformativ Konjugation abgekurzt AK und das Imperfekt Praformativ Konjugation PK AK weist darauf hin dass alle Formen dieser Konjugation bis auf eine eine Endung haben also ein Affix oder Afformativ sg kataw ti kataw ta kataw t kataw katew a pl kataw nu ketaw tem ketaw ten katew u PK weist auf das Prafix oder Praformativ die Vorsilbe hin die alle Formen dieser Konjugation erhalten sg e chtow ti chtow ti chtew i ji chtow ti chtow pl ni chtow ti chtew u ti chtow na ji chtew u ti chtow na Die Consecutivum Formen werden AK bzw PK mit Waw conversivum also umkehrendem Waw genannt Der Buchstabe Waw steht fur die Kopula und die im Hebraischen mit diesem Buchstaben geschrieben wird PK mit Waw conversivum Imperfectum Consecutivum ist das typische Erzahltempus der biblischen Texte und wird daher auch Narrativ genannt Die Funktion des Waw conversivum ist einzig fur das Bibelhebraische belegt und findet in anderen semitischen Sprachen etwa dem Arabischen oder Aramaischen keine Entsprechung Die Grundlage zur Ableitung samtlicher Konjugationsformen ist die Wurzel Wortstamm die sich aus den Konsonanten zusammensetzt die in allen oder den meisten Formen des Verbes und seiner Ableitungen vorkommen Beim hebraischen Verb fur schreiben sind das כ ת ב also k t w Je nachdem welche Form gebildet werden soll werden die fur die Form typischen Vokale dazwischengesetzt in vielen Formen kommen ausserdem konjugationstypische Vor und oder Nachsilben hinzu vgl die oben aufgefuhrten Formen des Partizips und von AK und PK Demnach findet Konjugation im Hebraischen wie in allen semitischen Sprachen vor in und nach dem in der Regel rein konsonantischen Wortstamm statt die meisten Wurzeln bestehen aus drei Konsonanten Neben AK PK und Partizip kennt das Hebraische Infinitiv und Imperativformen Vorvergangenheit und Futur II sind dagegen unbekannt Auch gibt es nahezu keine spezifischen Modalformen Konjunktiv sie sind fast immer mit PK identisch oder durch geringfugige Veranderung hiervon abgeleitet Anders als etwa lateinische oder deutsche Verbstamme konnen hebraische Wurzeln nach mehreren Mustern konjugiert werden z B als Intensivstamm oder Kausativ Es gibt also abgesehen von den als AK und PK bezeichneten Konjugationen die Aktionsart oder Tempus bezeichnen weitere Konjugationen von denen jede ein eigenes AK und PK sowie Infinitive und Imperative bildet Durch diese zusatzlichen Konjugationen Intensivstamm Kausativ wird die Grundbedeutung der Wurzel variiert sie sind das wichtigste Instrument bei der Bildung neuer Worter und uberaus produktiv Im Folgenden drei Beispiele fur Infinitive der Wurzel k t w in verschiedenen Konjugationen ל כ ת ו ב lichtow schreiben Grundbedeutung ל ה ת כ ת ב lehitkatew einander schreiben d h korrespondieren Intensivstamm ל ה כ ת יב lehachtiw zu schreiben geben d h diktieren vorschreiben Kausativ Die Konjugationen sind daruber hinaus die Grundlage vieler Substantivbildungen etwa מ כ ת ב michtaw Brief ה כ ת ב ה hachtawa Diktat ה ת כ ת בו ת hitkatwut Korrespondenz Der Wandel von k zu ch in manchen der erwahnten Formen ist eine im Hebraischen gangige Lautverschiebung und kommt bei der Flexion vieler Worter vor in der hebraischen Schrift wird derselbe Buchstabe geschrieben Sprachbeispiel BearbeitenAllgemeine Erklarung der Menschenrechte Artikel 1 כל בני האדם נולדו בני חורין ושווים בערכם ובזכויותיהם כולם חוננו בתבונה ובמצפון לפיכך חובה עליהם לנהוג איש ברעהו ברוח של אחווה source source Kol benei ha adam noldu benei chorin veshavim be erkam uvizchuyoteihem Kulam chonenu bitevuna uvematspun lefichach chova aleihem linhog ish bere ehu beruach shel achava Alle Menschen sind frei und gleich an Wurde und Rechten geboren Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Bruderlichkeit begegnen Sprachen mit starken hebraischen Einflussen BearbeitenIn den Jahrhunderten der Diaspora verwendeten die Juden zahlreiche Sprachen wie Jiddisch Ladino bzw Judezmo Karaimisch Judao Arabisch und andere die zwar nicht direkt vom Hebraischen abstammen jedoch zahlreiche hebraische Lehnworter aufweisen und fast stets mit dem hebraischen Alphabet notiert wurden Weiterhin existieren einige Sprachen sozialer Gruppen Soziolekte mit deutlichem hebraischen Einfluss zumeist sekundar uber das Jiddische zum Beispiel Rotwelsch und Jenisch Verbundenheit der heutigen Sprache mit der Bibel BearbeitenBis heute werden biblische Zitate und Anspielungen in der Alltagssprache verwendet besonders in glaubigen Milieus Die Verse des Hoheliedes sind in unzahligen Varianten vertont worden beim Eintritt des Fruhlings wird oftmals Kapitel 2 Vers 11 zitiert Denn siehe der Winter ist vergangen der Regen ist vorbei die Blumen zeigen sich im Lande Einflusse des Hebraischen auf das Deutsche und umgekehrt BearbeitenDurch die Bibelubersetzung von Martin Luther sind einige Ausdrucke und Redewendungen mit biblischem Hintergrund in die deutsche Sprache aufgenommen worden Beispiele Jubeljahr Kainsmal Vornamen hebraischen Ursprungs sind weit verbreitet Achim Benjamin Daniel David Hanna Jakob Joachim Joel Johann Johanna Jonas Jonathan Joseph Judith Maria Michael Miriam Rebekka Samuel Sarah Susanne und viele andere Einige hebraische Worter sind uber das Jiddische in die deutsche Sprache gelangt 3 z B Tacheles aus hebraisch tachlit Zweck Sinnvolles meschugge aus meshuga verruckt ubergeschnappt malochen aus melacha Arbeit koscher aus kascher rein tauglich dufte wahrscheinlich aus tov gut betucht eventuell aus batuach sicher Stuss aus schtut Unsinn aus alt Auch manche Redewendungen haben moglicherweise einen hebraischen Ursprung Dazu gehort Wissen wo der Barthel den Most holt das uber das Rotwelsche ins Deutsche gekommen sein konnte Die Bedeutung ware in diesem Fall Wissen wo man mit einem Brecheisen ברזל barzel Eisen zu Geld kommen also einen Tresor knacken kann מעות ma ot Kleingeld in der aschkenasischen Aussprache maos wovon auch die Slangausdrucke Moos oder Mause fur Geld stammen durften 4 Unwahrscheinlich ist dagegen die weit verbreitete Ableitung des Wunsches zum Jahreswechsel Einen guten Rutsch von Rosch ha Schana Anfang wortlich Kopf des Jahres weil das Wort Rosch in judischen Neujahrswunschen nie vorkommt man wunscht sowohl auf Jiddisch als auch auf Hebraisch immer nur ein gutes Jahr Mit Sicherheit auszuschliessen ist ein hebraischer Ursprung des Ausdruckes Es zieht wie Hechtsuppe der angeblich auf hech supha starker Wind zuruckgehen soll Das Wort hech existiert im Hebraischen uberhaupt nicht und das mit supha transkribierte Wort סופה Sturm wird sufa ausgesprochen Aus historischen Grunden befinden sich viele Worter aus dem Geschaftsleben darunter Da den Juden im christlichen Europa jahrhundertelang kaum andere Erwerbsquellen erlaubt wurden als Handel oder Geldwesen sind diese Gebiete wichtige sprachliche Schnittstellen Hierher gehoren die Ausdrucke Kies im Sinne von Taschen geld aus kis Tasche Pleite aus peleta Flucht Entkommen Reibach aus rewach Gewinn oder Ausdrucke der Kriminalitat z B Ganove von hebraisch ganav Dieb Siehe dazu auch Liste deutscher Worter aus dem Hebraischen und Jiddischen Bei der Schaffung von Ivrit seit Ende des 19 Jahrhunderts wurden aus den europaischen Sprachen Ausdrucke entlehnt z B Sigarja Zigarette Telefon Telewisija Fernsehen etc Die modernen Monatsnamen in Israel entsprechen den deutschen Bezeichnungen Januar Februar Marz usw Die einzige Abwandlung ergibt sich beim Monat August der Ogust ausgesprochen wird da die Vokalverbindung au im Hebraischen ungewohnlich ist Die Neubildung iton Zeitung aus et Zeit basiert auf dem deutschen Wort Das Deutsche als Bildungssprache in Osteuropa spielte indirekt auch bei der Belebung des Hebraischen in Palastina durch die mittel und osteuropaischen Zionisten eine nicht unbedeutende Rolle insbesondere bei der Erweiterung des Wortschatzes Auch das umgangssprachliche Hebraisch hat etliche deutsche bzw jiddische Ausdrucke aufgenommen z B spritz Schluck Spitz Wischer fur Scheibenwischer etc Auch im handwerklichen Sektor finden sich einige deutsche Ausdrucke wie bspw Stecker oder Dubel der allerdings aufgrund des im Hebraischen fehlenden U Lautes Diebel ausgesprochen wird Siehe auch BearbeitenProtosinaitische Schrift Phonizisches Alphabet Hebraisches Alphabet Hebraische Buchstaben Aleph Beth Gimel usw Hebraicum Hebraische Zahlen Nikud Kategorie HebraischLiteratur BearbeitenEinzeluntersuchungen Bearbeiten Frank Matheus Ein jegliches hat seine Zeit Tempus und Aspekt im Biblisch Hebraischen Verbalsystem Spenner Kamen 2011 ISBN 978 3 89991 126 8 KUSATU B Beihefte 1 Grammatiken Bearbeiten in der Reihenfolge des Erscheinens Wilhelm Gesenius Emil Kautzsch Gotthelf Bergstrasser Hebraische Grammatik 1813 28 Aufl Leipzig 1909 archive org Neudruck Hildesheim 1983 Georg Olms Verlag ISBN 3 487 00325 2 Hans Peter Stahli Hebraische Kurzgrammatik Gottingen 1985 Rudolf Meyer Hebraische Grammatik Berlin 1992 Jutta Korner Hebraische Studiengrammatik Langenscheidt Verlag Enzyklopadie Leipzig 1996 ISBN 3 324 00099 8 ausfuhrlich Martin Krause Biblisch hebraische Unterrichtsgrammatik Herausgegeben von Michael Pietsch und Martin Rosel Walter de Gruyter Berlin 2008 ISBN 978 3 11 019028 1 Jan P Lettinga Heinrich von Siebenthal Grammatik des Biblischen Hebraisch 2 erweiterte Aufl Brunnen Verlag Giessen 2016 ISBN 978 3 7655 9555 4 Alexander B Ernst Kurze Grammatik des Biblischen Hebraisch 5 durchgesehene Aufl Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 2020 ISBN 978 3 7887 2321 7 Worterbucher Bearbeiten Wilhelm Gesenius Hebraisches und Aramaisches Handworterbuch uber das Alte Testament 16 Auflage Leipzig 1815 archive org Nachdruck Berlin 2008 Springer Verlag ISBN 3 540 78599 X Ludwig Kohler Walter Baumgartner Hebraisches und aramaisches Lexikon zum Alten Testament 3 Auflage Leiden 1996 Georg Fohrer Hebraisches und aramaisches Worterbuch zum Alten Testament Berlin New York 1997 ISBN 3 11 001804 7 PONS Kompaktworterbuch Althebraisch Althebraisch Deutsch Klett Stuttgart 2006 ISBN 3 12 517575 5 Lehrbucher Bearbeiten Ernst Jenni Lehrbuch der hebraischen Sprache des alten Testamentes Basel 1981 ISBN 3 7190 0706 5 Schulbuch fur Gymnasien konzipiert Frank Matheus Einfuhrung in das Biblische Hebraisch I Studiengrammatik II Studienbuch fur das Gruppen und Selbststudium Munster 1997 Heinz Dieter Neef Arbeitsbuch Hebraisch Materialien Beispiele und Ubungen zum Biblisch Hebraisch Mohr Siebeck Tubingen 2015 ISBN 978 3 8252 4361 6 Lehrbuch zur Vorbereitung auf das Hebraicum Thomas O Lambdin Lehrbuch Bibel Hebraisch 5 verbesserte und erganzte Auflage Brunnen Giessen 2006 Zur Sprachgeschichte Bearbeiten haUniversita haPetucha Peraqim beToledot haLashon ha Ivrit 1 11 Tel Aviv Wilhelm Gesenius Geschichte der hebraischen Sprache und Schrift 1815 Chaim Rabin Die Entwicklung der hebraischen Sprache Wiesbaden 1988 Eduard Yechezkel Kutscher A History of the Hebrew Language Jerusalem 1982 Angel Saenz Badillos A History of the Hebrew Language Cambridge 1996 Joel M Hoffman In the Beginning A Short History of the Hebrew Language New York London 2004 Ghil ad Zuckermann Language Contact and Lexical Enrichment in Israeli Hebrew Palgrave Macmillan 2003 ISBN 978 1 4039 1723 2 ISBN 978 1 4039 3869 5 Weblinks Bearbeiten Wiktionary Hebraisch Bedeutungserklarungen Wortherkunft Synonyme Ubersetzungen Commons Hebraische Sprache Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wikisource Hebraische Worterbucher Quellen und Volltexte Wikibooks Hebraisch Lern und Lehrmaterialien Fur das biblische Hebraisch und darin die umstrittene Frage der Verbfunktionen Tempusinterpretation ein neuer Erklarungstyp Interpretationskonzept Mathilde getestet am kompletten Text der ursprunglichen Josefsgeschichte Kurzversion PDF 813 kB 249 Seiten Unterschiedliche Konjugationsarten deuten unterschiedliche Sprechakte an Die Frage des Tempus wird aus weiteren Kontextindizien erschlossen Wikipedia Schwesterprojekte in hebraischer Sprache Wikipedia die freie Enzyklopadie auf Hebraisch Wikiquote Zitate auf Hebraisch Wiktionary das freie Worterbuch auf Hebraisch Wikibooks Lern und Lehrmaterialien auf Hebraisch Wikisource Quellentexte auf Hebraisch Wikinews Nachrichten auf Hebraisch Wikivoyage Reiseinformationen auf Hebraisch Holger Gzella Hebraisch In Michaela Bauks Klaus Koenen Stefan Alkier Hrsg Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet WiBiLex Stuttgart 2006 ff Allgemein Bearbeiten www hagalil com haGalil www hebraicum de deutsch Bibliographie Nachschlagewerke hebraisch private Seite www nirdagan com englisch www hebrewlanguageguide com englisch www hebreu org franzosisch Hebraische Typografie im deutschsprachigen RaumSpezielles Bearbeiten Kalender von Gezer die bis heute alteste bekannte hebraische Inschrift Eli Bar Chen Hebraisch zur Bedeutung des Hebraischen in Osteuropa In Milos Okuka Hg Lexikon der Sprachen des europaischen Ostens Wieser Enzyklopadie des europaischen Ostens Bd 10 Wieser Klagenfurt 2002 ISBN 3 85129 510 2 Lehr Worterbucher und Ahnliches Bearbeiten Uberblick uber das Verbalsystem im biblischen Hebraisch PDF 67 Seiten Deutsch hebraisches und hebraisch deutsches Worterbuch im Aufbau Lehrkurs fur biblisches Hebraisch als einzelne PDF Dateien Wortkunde fur das Hebraisch des Alten Testaments Phonetisch transkribierter Lehrkurs fur modernes Hebraisch mit Verbwurzeln und abgeleiteten Verben Worterbuch Deutsch Hebraisch und Hebraisch Deutsch Modernhebraisch Englisch hebraisches Worterbuch mit Deklinationen Milon DAVAR Hebrew Dictionary Freeware englisch Gesenius s Hebrew and Chaldee Lexicon nachschlagbar u a uber Verlinkungen im Text des Alten Testaments Alan Wood s Unicode Resources Hebrew englisch Fernkurs Hebraisch Probeseiten Einzelnachweise Bearbeiten israelhayom co il Die heutige Form lajla ist vermutlich durch Monophthongierung einer ursprunglichen Form lajlaj entstanden Karl Heinz Best Quantitative Untersuchungen zu den Jiddismen im Deutschen In Jiddistik Mitteilungen 36 2006 Seite 1 14 Karl Heinz Best Hebraismen im Deutschen In Glottometrics 27 2014 Seite 10 17 PDF Volltext wikt wissen wo Barthel den Most holt Wiktionary bietet allerdings insgesamt 13 Erklarungen an Judische Sprachen Hebraisch Ivrit Aramaisch Jiddisch Jevanisch Judao Arabisch Knaanisch Judao Persisch Judao Tatisch Karaimisch Krimtschakisch Judao Malayalam Judao Georgisch Judao romanische Sprachen Ladino Judenspanisch Judao Katalanisch Zarfatisch Wikipedia Schwesterprojekte in hebraischer Sprache Wikipedia die freie Enzyklopadie auf Hebraisch Wikiquote Zitate auf Hebraisch Wiktionary das freie Worterbuch auf Hebraisch Wikibooks Lern und Lehrmaterialien auf Hebraisch Wikisource Quellentexte auf Hebraisch Wikinews Nachrichten auf Hebraisch Wikivoyage Reiseinformationen auf Hebraisch Normdaten Sachbegriff GND 4023922 6 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Hebraische Sprache amp oldid 214380030, wikipedia, wiki, deutsches

deutschland

buch, bücher, bibliothek

artikel

lesen, herunterladen

kostenlos

kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele