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Haschimiten

Die Haschimiten oder Haschemiten (arabisch بنو هاشم Banū Hāschim, DMG Banū Hāšim) sind ein heute weitläufiger Clan des mekkanischen Stammes Quraisch, der nach Hāschim ibn ʿAbd Manāf, dem Urgroßvater des Propheten Mohammed, benannt ist. Zu Mohammeds Zeit bestand der Clan aus Hāschims Sohn ʿAbd al-Muttalib, dessen Söhnen Ḥamza, al-Ḥārith, Abū Lahab, ʿAbdallāh, Abū Tālib und al-ʿAbbās sowie deren Nachkommen.

Die Haschimiten genossen während der islamischen Geschichte immer eine Sonderrolle. So waren sie im Mittelalter von der Pflicht zur Zakat-Zahlung ausgenommen. Mehrere Zweige des Clans sind später untergegangen. Der Gelehrte Ibn Hubaira nennt im 12. Jahrhundert noch fünf Zweige der Haschimiten: die Abbasiden, die Aliden, die Nachkommen von Abū Tālibs Söhnen Dschaʿfar und ʿUqail sowie die Nachkommen von al-Ḥārith ibn ʿAbd al-Muttalib.

In der islamischen Geschichte gab es mehrere Dynastien, die haschimitische Herkunft für sich in Anspruch nahmen. Die meisten gehörten dem alidischen Zweig der Familie an. Auch die Scherifen von Mekka waren Aliden. Seitdem die Scherifen ab Ende des 19. Jahrhunderts begannen, haschimitische Herkunft zu beanspruchen, wird der Begriff Haschimiten vor allem auf diese Herrscherfamilie bezogen. Von ihr stammt auch die herrschende Dynastie von Jordanien ab.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft

Die Herrschaft der Scherifen über Mekka und Medina ist seit dem späten 10. Jahrhundert bezeugt. Dabei beherrschte die Linie der Husainiden Medina und die Linie der Hasaniden Mekka. Das Oberhaupt der Hasaniden in Mekka führte den Titel eines Großscherifen. Hauptaufgabe war die Organisation der jährlichen Pilgerzüge nach Mekka und die Sicherung der Pilgerkarawanen. Zwar mussten seit dem Niedergang des Abbasidenkalifats verschiedene Oberherren anerkannt werden, beispielsweise die Osmanen, doch wurde die Stellung der Scherifen im Hedschas dadurch nicht erschüttert.

Nachdem die Osmanen 1517 die Husainiden abgesetzt hatten, konnten die Hasaniden ihren Einfluss auf Medina ausdehnen. Da verschiedene Zweige der Familie um das Amt des Großscherifen kämpften, war eine eigenständige Machtpolitik jedoch nicht möglich. Einer der bedeutendsten Großscherifen war Ghalib (1788–1813), der lange Zeit zwischen Osmanen, Wahhabiten und Ägyptern taktierte, bis er von Muḥammad ʿAlī, dem quasi unabhängigen osmanischen Gouverneur von Ägypten, abgesetzt wurde. In der Folgezeit verstärkten die Osmanen von Syrien und Palästina aus ihre Kontrolle über die Großscherifen und hielten einen Teil ihrer Familie als Geiseln in Istanbul.

Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

Faisal I. mit Familie in Syrien 1920
Die Könige Ali von Hedschas (links), Abdullah von Transjordanien (Mitte) und Faisal von Irak (rechts)
Die Haschemiten-Könige Faisal II. von Irak und Hussein I. von Jordanien (1958)

Auch Ḥusain ibn ʿAlī war Geisel in Istanbul gewesen, als er 1908 vom Sultan als Großscherif in Mekka eingesetzt wurde. Husain blieb zunächst loyal, erhob sich jedoch während des Ersten Weltkrieges gegen die Osmanen (Arabische Revolte) und versuchte mit britischer Hilfe, ein unabhängiges, großarabisches Königreich zu gründen. Diese Pläne scheiterten an den kolonialen Interessen der Briten und Franzosen, die Mesopotamien 1918/20 unter sich aufteilten. Zwei jüngeren Söhnen Hussains gelang es, unter britischer Oberherrschaft zwei neue Monarchien zu begründen. Faisal I. wurde, nach einem missglückten Versuch in Syrien 1920, von wo ihn die Franzosen wieder vertrieben (Schlacht von Maysalun), 1921 zum ersten König des Iraks, sein jüngerer Bruder Emir Abdallah I. stieg zum Emir und später (1946) zum König von Transjordanien – dem heutigen Jordanien – auf.

Großscherif Husain hatte bereits 1916 – bei Beginn seines Aufstandes gegen die Osmanen – den Titel eines Königs des Hedschas (also des Gebiets um Mekka und Medina) angenommen. Nachdem Atatürk den letzten osmanischen Kalifen 1924 abgesetzt hatte, übernahm Hussain den vakant gewordenen Kalifentitel und damit den für viele provozierenden Anspruch auf die Herrschaft über alle Muslime. Der Saudi-Herrscher ʿAbd al-ʿAzīz ibn Saʿūd (kurz oft: Ibn-Saud), damals noch Sultan des Nedschd und ab 1932 erster König von Saudi-Arabien, griff daraufhin als der größte Konkurrent um die Herrschaft im engeren arabischen Raum unverzüglich den Hedschas und dessen Hauptstadt Mekka an. Die Gründe waren sowohl politischer als auch religiöser Natur. Dem hatte Hussain militärisch nichts entgegenzusetzen. Um sein Reich für seine Dynastie zu retten, dankte Hussain 1924 zugunsten seines Sohnes Ali ab und verzichtete zugleich auf den Kalifentitel. Ende 1925 musste König Ali vor den Saudis aus Mekka flüchten. Das Stammland der Haschimiten war seither für diese Dynastie verloren und ist bis heute Teil Saudi-Arabiens.

Zum Zentrum der Haschimiten wurde daraufhin die alte Kalifenstadt Bagdad, nunmehr Hauptstadt des Haschimiten-Königreichs Irak. Dorthin ging der aus Mekka vertriebene Zweig der Dynastie ins Exil. Ein Sohn des Ex-Königs Ali, der Emir Abd al-Ilah (ermordet im Juli 1958), stieg in der Folge zum langjährigen Prinzregenten des Iraks auf (1939–1953). Dass die Haschimiten-Herrschaft im Irak aufgrund ihrer Landesfremdheit und probritischen Haltung ernsthaft gefährdet war, wurde erstmals durch den arabisch-nationalistischen Putsch von 1941 deutlich, der jedoch durch britisches Militär niedergeschlagen wurde. Gegen das nationalrevolutionäre Ägypten unter Gamal Abdel Nasser, das ab 1952/53 und namentlich seit der Sueskrise von 1956 einen antiwestlichen gesamtarabischen Nationalismus vertrat, entwickelten sich die haschemitischen Königreiche Irak und Jordanien zur entscheidenden prowestlichen Gegenmacht (Bagdad-Pakt 1955, Union beider Reiche 1958), die jedoch innenpolitisch längst unterhöhlt war. Der blutige Militärputsch in Bagdad vom Juli 1958 stürzte die Haschimiten-Herrschaft im Irak, rottete den Großteil der dort lebenden Haschimiten aus (darunter König Faisal II. und dessen Onkel Abd ul-Ilah) und reduzierte die Dynastie damit auf den unbedeutenderen Nachbarstaat Jordanien.

Auch in Jordanien war die Haschimitenherrschaft lange durch arabisch-nationalistische Strömungen bedroht. Hinzu trat die Sprengkraft des Israel-Palästina-Konflikts. Der erste jordanische Haschimiten-König Abdallah hatte sich 1948 am verlorenen Krieg gegen Israel beteiligt, sich dann aber mit Israel auf eine Aufteilung Palästinas geeinigt, die aus dem bisherigen „Transjordanien“ 1949 ein „Gesamtjordanien“ machte und dem König die Herrschaft über die heiligen Stätten Jerusalems eintrug; im Juli 1951 wurde König Abdallah wegen dieser von arabischen Nationalisten als verräterisch empfundenen Politik ermordet. Das damals annektierte Westjordanland und Jerusalem gingen 1967 durch die Niederlage im Sechstagekrieg (Juni 1967) an Israel verloren.

Seit 1952

Auch Abdallahs Enkel König Hussein von Jordanien (1952–1999) hatte zahlreiche Attentate, die einen Sturz der Haschimiten in Jordanien bezweckten, zu überstehen. Hussein überlebte dies ebenso wie den Versuch der Palästinensischen Befreiungsfront (PLO) unter Jassir Arafat, den Staat Jordanien mit seiner palästinensischen Bevölkerungsmehrheit Schritt für Schritt von innen her zu übernehmen, indem er die PLO 1970/71 im Jordanischen Bürgerkrieg gewaltsam aus dem Land vertrieb.

Auf diese Weise, aber auch durch eine diplomatische Schaukelpolitik, die sich insgesamt vor allem an die USA anlehnte und damit die alte prowestliche Haschimitentradition fortführte, überlebte der jordanische Zweig der Dynastie bis heute. Husseins seit 1999 regierender Sohn König Abdullah II. von Jordanien soll in ununterbrochener, männlicher Linie auf Hāschim ibn ʿAbd Manāf zurückgehen, seine Mutter allerdings ist Engländerin.

  1. Vgl. Yaḥyā ibn Muḥammad Ibn Hubayra: al-Ifṣāḥ ʿan maʿānī ṣ-ṣiḥāḥ. Ed. Abū-ʿAbdallāh Muḥammad Ḥasan Muḥammad Ḥasan Ismāʿīl aš-Šāfiʿī. 2 Bde. Beirut: Dār al-Kutub al-ʿilmiyya 1417/1996. Bd. I, S. 192.
  2. Vgl. Ibn Hubayra: al-Ifṣāḥ I 192.

Haschimiten
haschimiten, muslimische, dynastie, sprache, beobachten, bearbeiten, oder, haschemiten, arabisch, بنو, هاشم, banū, hāschim, banū, hāšim, sind, heute, weitläufiger, clan, mekkanischen, stammes, quraisch, nach, hāschim, ʿabd, manāf, urgroßvater, propheten, moham. Haschimiten muslimische Dynastie Sprache Beobachten Bearbeiten Die Haschimiten oder Haschemiten arabisch بنو هاشم Banu Haschim DMG Banu Hasim sind ein heute weitlaufiger Clan des mekkanischen Stammes Quraisch der nach Haschim ibn ʿAbd Manaf dem Urgrossvater des Propheten Mohammed benannt ist Zu Mohammeds Zeit bestand der Clan aus Haschims Sohn ʿAbd al Muttalib dessen Sohnen Ḥamza al Ḥarith Abu Lahab ʿAbdallah Abu Talib und al ʿAbbas sowie deren Nachkommen Die Haschimiten genossen wahrend der islamischen Geschichte immer eine Sonderrolle So waren sie im Mittelalter von der Pflicht zur Zakat Zahlung ausgenommen 1 Mehrere Zweige des Clans sind spater untergegangen Der Gelehrte Ibn Hubaira nennt im 12 Jahrhundert noch funf Zweige der Haschimiten die Abbasiden die Aliden die Nachkommen von Abu Talibs Sohnen Dschaʿfar und ʿUqail sowie die Nachkommen von al Ḥarith ibn ʿAbd al Muttalib 2 In der islamischen Geschichte gab es mehrere Dynastien die haschimitische Herkunft fur sich in Anspruch nahmen Die meisten gehorten dem alidischen Zweig der Familie an Auch die Scherifen von Mekka waren Aliden Seitdem die Scherifen ab Ende des 19 Jahrhunderts begannen haschimitische Herkunft zu beanspruchen wird der Begriff Haschimiten vor allem auf diese Herrscherfamilie bezogen Von ihr stammt auch die herrschende Dynastie von Jordanien ab Inhaltsverzeichnis 1 Die moderne Dynastie der Haschimiten 1 1 Herkunft 1 2 Erste Halfte des 20 Jahrhunderts 1 3 Seit 1952 2 Siehe auch 3 BelegeDie moderne Dynastie der Haschimiten BearbeitenHerkunft Bearbeiten Die Herrschaft der Scherifen uber Mekka und Medina ist seit dem spaten 10 Jahrhundert bezeugt Dabei beherrschte die Linie der Husainiden Medina und die Linie der Hasaniden Mekka Das Oberhaupt der Hasaniden in Mekka fuhrte den Titel eines Grossscherifen Hauptaufgabe war die Organisation der jahrlichen Pilgerzuge nach Mekka und die Sicherung der Pilgerkarawanen Zwar mussten seit dem Niedergang des Abbasidenkalifats verschiedene Oberherren anerkannt werden beispielsweise die Osmanen doch wurde die Stellung der Scherifen im Hedschas dadurch nicht erschuttert Nachdem die Osmanen 1517 die Husainiden abgesetzt hatten konnten die Hasaniden ihren Einfluss auf Medina ausdehnen Da verschiedene Zweige der Familie um das Amt des Grossscherifen kampften war eine eigenstandige Machtpolitik jedoch nicht moglich Einer der bedeutendsten Grossscherifen war Ghalib 1788 1813 der lange Zeit zwischen Osmanen Wahhabiten und Agyptern taktierte bis er von Muḥammad ʿAli dem quasi unabhangigen osmanischen Gouverneur von Agypten abgesetzt wurde In der Folgezeit verstarkten die Osmanen von Syrien und Palastina aus ihre Kontrolle uber die Grossscherifen und hielten einen Teil ihrer Familie als Geiseln in Istanbul Erste Halfte des 20 Jahrhunderts Bearbeiten Faisal I mit Familie in Syrien 1920 Die Konige Ali von Hedschas links Abdullah von Transjordanien Mitte und Faisal von Irak rechts Die Haschemiten Konige Faisal II von Irak und Hussein I von Jordanien 1958 Auch Ḥusain ibn ʿAli war Geisel in Istanbul gewesen als er 1908 vom Sultan als Grossscherif in Mekka eingesetzt wurde Husain blieb zunachst loyal erhob sich jedoch wahrend des Ersten Weltkrieges gegen die Osmanen Arabische Revolte und versuchte mit britischer Hilfe ein unabhangiges grossarabisches Konigreich zu grunden Diese Plane scheiterten an den kolonialen Interessen der Briten und Franzosen die Mesopotamien 1918 20 unter sich aufteilten Zwei jungeren Sohnen Hussains gelang es unter britischer Oberherrschaft zwei neue Monarchien zu begrunden Faisal I wurde nach einem missgluckten Versuch in Syrien 1920 von wo ihn die Franzosen wieder vertrieben Schlacht von Maysalun 1921 zum ersten Konig des Iraks sein jungerer Bruder Emir Abdallah I stieg zum Emir und spater 1946 zum Konig von Transjordanien dem heutigen Jordanien auf Grossscherif Husain hatte bereits 1916 bei Beginn seines Aufstandes gegen die Osmanen den Titel eines Konigs des Hedschas also des Gebiets um Mekka und Medina angenommen Nachdem Ataturk den letzten osmanischen Kalifen 1924 abgesetzt hatte ubernahm Hussain den vakant gewordenen Kalifentitel und damit den fur viele provozierenden Anspruch auf die Herrschaft uber alle Muslime Der Saudi Herrscher ʿAbd al ʿAziz ibn Saʿud kurz oft Ibn Saud damals noch Sultan des Nedschd und ab 1932 erster Konig von Saudi Arabien griff daraufhin als der grosste Konkurrent um die Herrschaft im engeren arabischen Raum unverzuglich den Hedschas und dessen Hauptstadt Mekka an Die Grunde waren sowohl politischer als auch religioser Natur Dem hatte Hussain militarisch nichts entgegenzusetzen Um sein Reich fur seine Dynastie zu retten dankte Hussain 1924 zugunsten seines Sohnes Ali ab und verzichtete zugleich auf den Kalifentitel Ende 1925 musste Konig Ali vor den Saudis aus Mekka fluchten Das Stammland der Haschimiten war seither fur diese Dynastie verloren und ist bis heute Teil Saudi Arabiens Zum Zentrum der Haschimiten wurde daraufhin die alte Kalifenstadt Bagdad nunmehr Hauptstadt des Haschimiten Konigreichs Irak Dorthin ging der aus Mekka vertriebene Zweig der Dynastie ins Exil Ein Sohn des Ex Konigs Ali der Emir Abd al Ilah ermordet im Juli 1958 stieg in der Folge zum langjahrigen Prinzregenten des Iraks auf 1939 1953 Dass die Haschimiten Herrschaft im Irak aufgrund ihrer Landesfremdheit und probritischen Haltung ernsthaft gefahrdet war wurde erstmals durch den arabisch nationalistischen Putsch von 1941 deutlich der jedoch durch britisches Militar niedergeschlagen wurde Gegen das nationalrevolutionare Agypten unter Gamal Abdel Nasser das ab 1952 53 und namentlich seit der Sueskrise von 1956 einen antiwestlichen gesamtarabischen Nationalismus vertrat entwickelten sich die haschemitischen Konigreiche Irak und Jordanien zur entscheidenden prowestlichen Gegenmacht Bagdad Pakt 1955 Union beider Reiche 1958 die jedoch innenpolitisch langst unterhohlt war Der blutige Militarputsch in Bagdad vom Juli 1958 sturzte die Haschimiten Herrschaft im Irak rottete den Grossteil der dort lebenden Haschimiten aus darunter Konig Faisal II und dessen Onkel Abd ul Ilah und reduzierte die Dynastie damit auf den unbedeutenderen Nachbarstaat Jordanien Auch in Jordanien war die Haschimitenherrschaft lange durch arabisch nationalistische Stromungen bedroht Hinzu trat die Sprengkraft des Israel Palastina Konflikts Der erste jordanische Haschimiten Konig Abdallah hatte sich 1948 am verlorenen Krieg gegen Israel beteiligt sich dann aber mit Israel auf eine Aufteilung Palastinas geeinigt die aus dem bisherigen Transjordanien 1949 ein Gesamtjordanien machte und dem Konig die Herrschaft uber die heiligen Statten Jerusalems eintrug im Juli 1951 wurde Konig Abdallah wegen dieser von arabischen Nationalisten als verraterisch empfundenen Politik ermordet Das damals annektierte Westjordanland und Jerusalem gingen 1967 durch die Niederlage im Sechstagekrieg Juni 1967 an Israel verloren Seit 1952 Bearbeiten Auch Abdallahs Enkel Konig Hussein von Jordanien 1952 1999 hatte zahlreiche Attentate die einen Sturz der Haschimiten in Jordanien bezweckten zu uberstehen Hussein uberlebte dies ebenso wie den Versuch der Palastinensischen Befreiungsfront PLO unter Jassir Arafat den Staat Jordanien mit seiner palastinensischen Bevolkerungsmehrheit Schritt fur Schritt von innen her zu ubernehmen indem er die PLO 1970 71 im Jordanischen Burgerkrieg gewaltsam aus dem Land vertrieb Auf diese Weise aber auch durch eine diplomatische Schaukelpolitik die sich insgesamt vor allem an die USA anlehnte und damit die alte prowestliche Haschimitentradition fortfuhrte uberlebte der jordanische Zweig der Dynastie bis heute Husseins seit 1999 regierender Sohn Konig Abdullah II von Jordanien soll in ununterbrochener mannlicher Linie auf Haschim ibn ʿAbd Manaf zuruckgehen seine Mutter allerdings ist Englanderin Siehe auch BearbeitenKoreischiten Liste der Herrscher von Jordanien Jorg Dieter Brandes mit Sabel und Koran Der Aufstieg der Konigsfamilie Saud und der Wahabiten Thorbecke Sigmaringen 1999 ISBN 3 7995 0094 4 Belege Bearbeiten Vgl Yaḥya ibn Muḥammad Ibn Hubayra al Ifṣaḥ ʿan maʿani ṣ ṣiḥaḥ Ed Abu ʿAbdallah Muḥammad Ḥasan Muḥammad Ḥasan Ismaʿil as Safiʿi 2 Bde Beirut Dar al Kutub al ʿilmiyya 1417 1996 Bd I S 192 Vgl Ibn Hubayra al Ifṣaḥ I 192 Normdaten Person GND 119140764 OGND AKS VIAF 40181814 Wikipedia PersonensucheAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Haschimiten amp oldid 210558090, wikipedia, wiki, deutsches

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