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Gonterskirchen

Gonterskirchen ist ein Stadtteil der Gemeinde Laubach im mittelhessischen Landkreis Gießen.

Gonterskirchen
Stadt Laubach50.5166666666679.0225183Koordinaten:50° 31′ 0″ N,9° 1′ 21″ O
Höhe: 183 (182–237) m ü. NHN
Fläche: 17,04 km²
Einwohner: 696 (Mai 2011)
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35321
Vorwahl: 06405
Panoramablick über Gonterskirchen

Inhaltsverzeichnis

Gonterskirchen liegt am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg am Zusammenfluss des Schifferbachs in die Horloff, 4 km südöstlich von Laubach. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3138.

Südansicht der Kirche von Gonterskirchen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1239. In erhaltenen Urkunden wurde Gonterskirchen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):

  • de Gunthardskirche (1239), Gunterskirche
  • de Gunthardeskirchen (1241)
  • Gunthardeskirgen (1288)
  • Gunterskirchen (1340)
  • Guntirskirchin (1379)

Über Jahrhunderte galt Gonterskirchen als das ärmste Dorf in der Grafschaft Solms-Laubach. Bedingt durch die weitläufigen Wälder entwickelte sich der Ort im Mittelalter zu einer Köhlergemeinde, zeitweilig übten fast alle Familien dieses Handwerk aus. Dazu kamen Nagelschmiede.

Am 1. Juni 1324 wird erstmals eine Mühle in Gonterskirchen erwähnt.

Ab dem 18. Jahrhundert verdienten viele Männer ihr Geld als sogenannte Schmelzgänger in der bei Laubach gelegenen Friedrichshütte.

Die Grafen zu Solms-Laubach ließen in Gonterskirchen mit seinen ausgedehnten Wäldern und dem damit verbundenen Wildreichtum um 1750 ein Jagdhaus errichten.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Gonterskirchen am 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Laubach eingemeindet. Für den Stadtteil Gonterskirchen wurde, wie für die anderen eingemeindeten ehemals eigenständigen Gemeinden von Laubach, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.

Herrschaft

Schon in der Karolingerzeit erhielt die Abtei Hersfeld Besitz in der Wetterau und den angrenzenden nördlichen Gebieten. Hungen und Laubach wurden zu Zentren der „Hersfelder Mark“. Im Raum um Laubach finden sich im gleichen Zeitraum Schenkungen an das Kloster Fulda. Zu diesen Tradenten gehört auch ein nach 800 genannter „Presbyter“ Gunthard, in dem Steen den Gründer von Kirche und Ort Gonterskirchen sieht.

Im 12. Jahrhundert erhielt der Vogt des Klosters Hersfeld, Kuno I. von Münzenberg, die Hälfte aller Nutzungsrechte im Gebiet um Ruppertsburg. Nach dem Aussterben der Münzenberger, 1255, gelangte das Gebiet auf dem Erbwege an die Herren von Hanau.

Ulrich zu Hanau und seine Frau Agnese erlaubten am 5. Dezember 1340 ihrem Sohn Ulrich den Verkauf von Burg und Dorf „Laupach“ zusammen mit den dazu gehörigen Gerichten und Dörfern, u. a. „Guntherskirchen“ und „Aeinhartshusen“. Der bereits abgeschlossene Verkauf an dem Mainzer Erzbischof Heinrich III. von Virneberg wurde durch Philipp den Älteren von Falkenstein, der mit einer von Hanau verheiratet war, abgetrieben. Zur Herrschaft Laubach gehörten 1341 u. a. Gonterskirchen und Einartshausen sowie die späteren Wüstungen Germanshausen und Horloff. Nach dem Aussterben der Falkensteiner 1418 teilten sich die Brüder Bernhard und Johannes von Solms den gewaltigen Besitz.

1432 fiel Gonterskirchen infolge der Solms’schen Teilung an die Johannische Linie Solms-Lich.

Gonterskirchen unter Klosterbesitz

Die Ritter Gottfried Strebekotz und Klas von Engelnhausen verkauften 1365 Gülten an das Kloster Haina zu Gonterskirchen, Wiemannshausen, Laubach und Nieder-Hindernau. Es ist auch wohl dieser Besitz, den das Kloster 1528 an Graf Philipp von Solms-Lich für 2.000 fl. mit seinem Hof in Utphe samt Zinsen zu Ober-Bessingen, Ettingshausen, Gonterskirchen, Laubach und Trais-Horloff verkauft.

Das Antoniterkloster Grünberg erhielt 1477 eine Stiftung u. a. aus dem Zehnten zu Gonterskirchen. Weiterhin konnten die Grünberger Antoniter 1489 vom Kloster Arnsburg dessen Güterbesitz in Gonterskirchen erwerben.

Bis 1702 waren Ruppertsburg und Einartshausen Filialkirchen der Pfarrer zu Gonterskirchen; das Kirchenpatronat lag ursprünglich bei den Grafen zu Solms-Lich, seit 1548 bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei den Grafen zu Solms-Laubach. 1809 trat die Pfarrei Gonterskirchen zusammen mit Einartshausen der Unierten Kirche bei.

Wüstungen um Gonterskirchen

Wüstungen um Gonterskirchen

Um Gonterskirchen herum findet sich eine erstaunlich große Anzahl von Wüstungen. Innerhalb der heutigen Gemarkung sind dies:

  • Germanshausen
  • Hartmannshausen
  • Hindernau (auch „Nieder-Hinderna“ und „Ober-Hinderna“)
  • Lauzendorf
  • Horloff
  • Selbach

Außerhalb der offiziellen Gemarkungsgrenzen, aber in näherer Umgebung von Gonterskirchen finden sich außerdem:

  • Sorgenlos
  • Buchholz
  • Rutthardshausen
  • Gersrode (auch „Hirschrod“)
  • Winden (oder „Wynden“)

Die hohe Anzahl von Wüstungen und Auflassungen ist in vielen Fällen mit dem Bestreben der Grafen zu Solms-Laubach zu erklären, kleinere Ortschaften gewaltsam in die Kernstadt Laubach einzugemeinden. Ein besonders grausamer Fall dieser Form von gewüsteten Dörfern ereignete sich, einer Sage nach, um ca. 1400, als der damalige Graf von Laubach in einer Nacht sieben Dörfer zwischen Laubach und Schotten zerstören ließ. Wahrscheinlicher als die Zerstörung in einer Nacht ist allerdings, dass die Dörfer zwischen 1412 und 1432 zerstört oder aufgegeben wurden und die Bewohner nach Laubach umsiedeln mussten.

Territorialgeschichte und Verwaltung

Die folgende Liste zeigt die Territorien in denen Gonterskirchen lag bzw. die Verwaltungseinheiten denen es unterstand im Überblick:

Gerichte seit 1803

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Gießen als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Gonterskirchen ab 1806 das „Patrimonialgericht der Grafen Solms-Laubach“ in Laubach zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Grafen Solms-Laubach ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Laubach“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Gonterskirchen zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Graf 1823. Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Laubach“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.

Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts, die Gemeinde Gonterskirchen wurde dem Sprengels des Amtsgerichts Gießen zugelegt. Die übergeordneten Instanzen sind jetzt, das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

• 1631: 59 Untertanen, 10 Witwen
Gonterskirchen: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2011
Jahr Einwohner
1791
455
1834
462
1840
507
1846
500
1852
495
1858
500
1864
492
1871
515
1875
532
1885
501
1895
552
1905
559
1910
582
1925
540
1939
504
1946
758
1950
739
1956
626
1961
623
1967
633
1980
?
1990
?
2000
?
2011
696
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: ; Zensus 2011

Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon

• 1830: 455 evangelische Einwohner
• 1961: 542 evangelische, 77 römisch-katholische Einwohner

Erwerbstätigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon

• 1961: Erwerbspersonen: 164 Land- und Forstwirtschaft, 138 Prod. Gewerbe, 28 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 21 Dienstleistung und Sonstiges.

Ortsvorsteher ist Klaus Rühl (Stand Januar 2020).

  • SV 1958 Gonterskirchen
  • Georg Heinrich Melchior, geb. 1925 in Gonterskirchen, Naturwissenschaftler, Professor und Direktor, Heimatforscher, verstorben 2017
  • 750 Jahre Gonterskirchen. 1239–1988. = Laubacher Hefte 8, 2005.
  • Hans Heinrich Kaminsky: Die frühesten Erwähnungen Gonterskirchens. In: Laubacher Hefte. 8, S. 12 f.
  • Georg Heinrich Melchior: Die Gonterskirchener Volksschule vor 1800 als Beispiel für die Grafschaft Solms-Laubach. In: Laubacher Hefte. 17, 2005, S. 29–45.
  • Georg Heinrich Melchior: Mühlenrecht und Mühlenpraxis am Beispiel der Solms-Laubachischen „Guntherßkircher“ Erbmühle unter dem Pfarrhof. In: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins. NF 82, 1997, S. 137–275.
  • Literatur über Gonterskirchen In: Hessische Bibliographie
  • Suche nach Gonterskirchen In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
  1. Gonterskirchen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt; abgerufen im August 2020
  3. Landau, S. 174.
  4. Ferdinand Dreher, Das Testament des Angelus de Sassin, olim civis in Frideberg. In: Friedberger Geschichtsblätter 1 (1909), S. 35–57.
  5. Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Laubach, Landkreis Gießen vom 6. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971Nr.4,S.141,Punkt 173 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;6,3MB]).
  6. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844,S.301.
  7. Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Laubach, abgerufen im August 2020.
  8. Jürgen Steen, Königtum und Adel in der frühmittelalterlichen Siedlungs-, Sozial- und Agrargeschichte in der Wetterau. Studien zum Verhältnis von Landnahme und Kontinuität am Beispiel einer Randlandschaft des Merowingerreichs, Ffm 1979 = Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main XIV, S. 186.
  9. Heinrich Eduard Scriba, Regesten der bis jetzt gedruckten Urkunden zur Landes- und Orts-Geschichte des Grossherzogthums Hessen. Band 2: Die Regesten der Provinz Oberhessen enthaltend, Darmstadt 1849.
  10. Heinrich Reimer, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Teil 1. Leipzig 1891, 470.
  11. Wolf-Arno Kropat, Reich, Adel und Kirche in der Wetterau von der Karolinger- bis zur Stauferzeit. = Wetterauer Geschichtsblätter 13 (1964), S. 134–137.
  12. Albrecht Eckhardt, Klosterarchive: Regesten und Urkunde. 6, 1, Nr. 693 f. Marburg 1977.
  13. Friedrich Battenberg, Solmser Urkunden. Regesten zu den Urkundenbeständen und Kopiaren der Grafen und Fürsten von Solms im Staatsarchiv Darmstadt (Abteilungen B 9 und F 24 B), im gräflichen Archiv zu Laubach und im fürstlichen Archiv zu Lich. 1131–1913. Bd. 1–5, Darmstadt 1981–1986. Solmser Urkunden 3, Nr. 2654, 2680.
  14. Albrecht Eckhardt, Klosterarchive: Regesten und Urkunde. Die oberhessischen Klöster 3, 1, Nr. 489, und 3, 2, Nr. 489.
  15. Helge Braunroth: Sagen um Laubach. Dritte, schriftbildlich verbesserte Auflage 2018. Laubacher Tourismus- und Service GmbH, Laubach 2018, ISBN 978-3-00-061228-2.
  16. Leonard Volk: Die Wüstungen im Kreis Schotten. 1940.
  17. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. Abgerufen im September 2018 (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  18. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen.Band13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471,S.12ff. (Online bei google books).
  19. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit.Band3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC 165696316,S.22, 438f. (Online bei google books).
  20. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.Band22. Weimar 1821,S.424f. (online bei Google Books).
  21. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen.Band3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830,S.135 (online bei Google Books).
  22. Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937Nr.8,S.121ff. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;11,2MB]).
  23. Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1. Johann Andreas Kranzbühler, 1832,S.271 (online bei Google Books).
  24. Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848Nr.40,S.237–241 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;42,9MB]).
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  26. Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968Nr.4,S.41–44,Artikel 1, Abs. 2 c) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;298kB]).
  27. Ortsbeirat Gonterskirchen. In: Webauftritt. Stadt Laubach, abgerufen im August 2020.
Normdaten (Geografikum): GND:5194417-0(OGND, AKS) | VIAF:122638709

Gonterskirchen
gonterskirchen, stadtteil, laubach, sprache, beobachten, bearbeiten, stadtteil, gemeinde, laubach, mittelhessischen, landkreis, gießen, stadt, laubach50, 516666666667, 0225, koordinaten, ohöhe, nhnfläche, einwohner, 2011, bevölkerungsdichte, einwohner, eingeme. Gonterskirchen Stadtteil von Laubach Sprache Beobachten Bearbeiten Gonterskirchen ist ein Stadtteil der Gemeinde Laubach im mittelhessischen Landkreis Giessen GonterskirchenStadt Laubach50 516666666667 9 0225 183 Koordinaten 50 31 0 N 9 1 21 OHohe 183 182 237 m u NHNFlache 17 04 km 1 Einwohner 696 Mai 2011 2 Bevolkerungsdichte 41 Einwohner km Eingemeindung 31 Dezember 1970Postleitzahl 35321Vorwahl 06405Panoramablick uber Gonterskirchen Inhaltsverzeichnis 1 Geografische Lage 2 Geschichte 2 1 Herrschaft 2 2 Gonterskirchen unter Klosterbesitz 2 3 Wustungen um Gonterskirchen 2 4 Territorialgeschichte und Verwaltung 2 5 Gerichte seit 1803 2 6 Bevolkerung 2 6 1 Einwohnerentwicklung 2 6 2 Religionszugehorigkeit 2 6 3 Erwerbstatigkeit 3 Politik 4 Sehenswurdigkeiten 5 Vereine 6 Personlichkeiten 7 Literatur 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseGeografische Lage BearbeitenGonterskirchen liegt am Rande des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg am Zusammenfluss des Schifferbachs in die Horloff 4 km sudostlich von Laubach Durch den Ort verlauft die Landesstrasse 3138 Geschichte Bearbeiten Sudansicht der Kirche von Gonterskirchen Erstmals urkundlich erwahnt wurde das Dorf im Jahre 1239 1 In erhaltenen Urkunden wurde Gonterskirchen unter den folgenden Namen erwahnt in Klammern das Jahr der Erwahnung 1 de Gunthardskirche 1239 Gunterskirche 3 de Gunthardeskirchen 1241 Gunthardeskirgen 1288 Gunterskirchen 1340 Guntirskirchin 1379 Uber Jahrhunderte galt Gonterskirchen als das armste Dorf in der Grafschaft Solms Laubach Bedingt durch die weitlaufigen Walder entwickelte sich der Ort im Mittelalter zu einer Kohlergemeinde zeitweilig ubten fast alle Familien dieses Handwerk aus Dazu kamen Nagelschmiede Am 1 Juni 1324 wird erstmals eine Muhle in Gonterskirchen erwahnt 4 Ab dem 18 Jahrhundert verdienten viele Manner ihr Geld als sogenannte Schmelzganger in der bei Laubach gelegenen Friedrichshutte Die Grafen zu Solms Laubach liessen in Gonterskirchen mit seinen ausgedehnten Waldern und dem damit verbundenen Wildreichtum um 1750 ein Jagdhaus errichten Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Gonterskirchen am 31 Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Laubach eingemeindet 5 6 Fur den Stadtteil Gonterskirchen wurde wie fur die anderen eingemeindeten ehemals eigenstandigen Gemeinden von Laubach ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet 7 Herrschaft Bearbeiten Schon in der Karolingerzeit erhielt die Abtei Hersfeld Besitz in der Wetterau und den angrenzenden nordlichen Gebieten Hungen und Laubach wurden zu Zentren der Hersfelder Mark Im Raum um Laubach finden sich im gleichen Zeitraum Schenkungen an das Kloster Fulda Zu diesen Tradenten gehort auch ein nach 800 genannter Presbyter Gunthard in dem Steen den Grunder von Kirche und Ort Gonterskirchen sieht 8 Im 12 Jahrhundert erhielt der Vogt des Klosters Hersfeld Kuno I von Munzenberg die Halfte aller Nutzungsrechte im Gebiet um Ruppertsburg Nach dem Aussterben der Munzenberger 1255 gelangte das Gebiet auf dem Erbwege an die Herren von Hanau Ulrich zu Hanau und seine Frau Agnese erlaubten am 5 Dezember 1340 ihrem Sohn Ulrich den Verkauf von Burg und Dorf Laupach zusammen mit den dazu gehorigen Gerichten und Dorfern u a Guntherskirchen und Aeinhartshusen 9 Der bereits abgeschlossene Verkauf an dem Mainzer Erzbischof Heinrich III von Virneberg 10 wurde durch Philipp den Alteren von Falkenstein der mit einer von Hanau verheiratet war abgetrieben Zur Herrschaft Laubach gehorten 1341 u a Gonterskirchen und Einartshausen sowie die spateren Wustungen Germanshausen und Horloff 11 Nach dem Aussterben der Falkensteiner 1418 teilten sich die Bruder Bernhard und Johannes von Solms den gewaltigen Besitz 1432 fiel Gonterskirchen infolge der Solms schen Teilung an die Johannische Linie Solms Lich Gonterskirchen unter Klosterbesitz Bearbeiten Die Ritter Gottfried Strebekotz und Klas von Engelnhausen verkauften 1365 Gulten an das Kloster Haina zu Gonterskirchen Wiemannshausen Laubach und Nieder Hindernau 12 Es ist auch wohl dieser Besitz den das Kloster 1528 an Graf Philipp von Solms Lich fur 2 000 fl mit seinem Hof in Utphe samt Zinsen zu Ober Bessingen Ettingshausen Gonterskirchen Laubach und Trais Horloff verkauft 13 Das Antoniterkloster Grunberg erhielt 1477 eine Stiftung u a aus dem Zehnten zu Gonterskirchen Weiterhin konnten die Grunberger Antoniter 1489 vom Kloster Arnsburg dessen Guterbesitz in Gonterskirchen erwerben 14 Bis 1702 waren Ruppertsburg und Einartshausen Filialkirchen der Pfarrer zu Gonterskirchen das Kirchenpatronat lag ursprunglich bei den Grafen zu Solms Lich seit 1548 bis zu Beginn des 20 Jahrhunderts bei den Grafen zu Solms Laubach 1809 trat die Pfarrei Gonterskirchen zusammen mit Einartshausen der Unierten Kirche bei Wustungen um Gonterskirchen Bearbeiten Wustungen um Gonterskirchen Um Gonterskirchen herum findet sich eine erstaunlich grosse Anzahl von Wustungen 15 Innerhalb der heutigen Gemarkung sind dies Germanshausen Hartmannshausen Hindernau auch Nieder Hinderna und Ober Hinderna Lauzendorf Horloff Selbach Ausserhalb der offiziellen Gemarkungsgrenzen aber in naherer Umgebung von Gonterskirchen finden sich ausserdem Sorgenlos Buchholz Rutthardshausen Gersrode auch Hirschrod Winden oder Wynden Die hohe Anzahl von Wustungen und Auflassungen ist in vielen Fallen mit dem Bestreben der Grafen zu Solms Laubach zu erklaren kleinere Ortschaften gewaltsam in die Kernstadt Laubach einzugemeinden Ein besonders grausamer Fall dieser Form von gewusteten Dorfern ereignete sich einer Sage nach um ca 1400 als der damalige Graf von Laubach in einer Nacht sieben Dorfer zwischen Laubach und Schotten zerstoren liess Wahrscheinlicher als die Zerstorung in einer Nacht ist allerdings dass die Dorfer zwischen 1412 und 1432 zerstort oder aufgegeben wurden und die Bewohner nach Laubach umsiedeln mussten 16 Territorialgeschichte und Verwaltung Bearbeiten Die folgende Liste zeigt die Territorien in denen Gonterskirchen lag bzw die Verwaltungseinheiten denen es unterstand im Uberblick 1 17 18 vor 1806 Heiliges Romisches Reich Grafschaft Solms Laubach Anteil an der Herrschaft Munzenberg Amt Laubach des Grafen Solms Laubach ab 1806 Rheinbund Grossherzogtum Hessen durch Rheinbundakte Oberfurstentum Hessen Amt Laubach des Grafen Solms Laubach 19 ab 1815 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Amt Laubach des Grafen Solms Laubach 20 ab 1820 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Amt Laubach Patrimonialgericht Standesherrliches Amt Laubach des Grafen Solms Laubach ab 1822 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Landratsbezirk Hungen Trennung zwischen Justiz Landgericht Laubach 1822 gingen die Rechte des standesherrlichen Amts Laubach an das Landgericht uber wo sie im Namen der Standesherren ausgeubt wurden und Verwaltung 21 ab 1837 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Kreis Grunberg ab 1848 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Regierungsbezirk Giessen ab 1852 Deutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Kreis Schotten ab 1867 Norddeutscher Bund Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Kreis Schotten ab 1871 Deutsches Reich Grossherzogtum Hessen Provinz Oberhessen Kreis Schotten ab 1918 Deutsches Reich Volksstaat Hessen Provinz Oberhessen Kreis Schotten ab 1938 Deutsches Reich Volksstaat Hessen Landkreis Giessen Provinzen 1937 aufgelost 22 ab 1945 Amerikanische Besatzungszone Gross Hessen Regierungsbezirk Darmstadt Landkreis Giessen ab 1949 Bundesrepublik Deutschland Land Hessen seit 1946 Regierungsbezirk Darmstadt Landkreis Giessen am 31 Dezember 1970 wurde Gonterskirchen als Stadtteil nach Laubach eingegliedert ab 1971 Bundesrepublik Deutschland Land Hessen Regierungsbezirk Darmstadt Landkreis Giessen ab 1977 Bundesrepublik Deutschland Land Hessen Regierungsbezirk Darmstadt Lahn Dill Kreis ab 1979 Bundesrepublik Deutschland Land Hessen Regierungsbezirk Darmstadt Landkreis Giessen ab 1981 Bundesrepublik Deutschland Land Hessen Regierungsbezirk Giessen Landkreis GiessenGerichte seit 1803 Bearbeiten In der Landgrafschaft Hessen Darmstadt wurde mit Ausfuhrungsverordnung vom 9 Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert Fur die Provinz Oberhessen wurde das Hofgericht Giessen als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Amter bzw Standesherren vorgenommen und somit war fur Gonterskirchen ab 1806 das Patrimonialgericht der Grafen Solms Laubach in Laubach zustandig Das Hofgericht war fur normale burgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz fur standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfalle die erste Instanz Die zweite Instanz fur die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien Ubergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt Mit der Grundung des Grossherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten wahrend die Aufgaben der ersten Instanz 1821 1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land bzw Stadtgerichte ubergingen Ab 1822 liessen die Grafen Solms Laubach ihre Rechte am Gericht durch das Grossherzogtum Hessen in ihrem Namen ausuben Landgericht Laubach war daher die Bezeichnung fur das erstinstanzliche Gericht das fur Gonterskirchen zustandig war Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeubt wurde verzichtete der Graf 1823 23 Erst infolge der Marzrevolution 1848 wurden mit dem Gesetz uber die Verhaltnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 15 April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgultig aufgehoben 24 Anlasslich der Einfuhrung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1 Oktober 1879 infolgedessen die bisherigen grossherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden wahrend die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Laubach und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Giessen 25 Am 1 Juli 1968 erfolgte die Auflosung des Amtsgerichts die Gemeinde Gonterskirchen wurde dem Sprengels des Amtsgerichts Giessen zugelegt 26 Die ubergeordneten Instanzen sind jetzt das Landgericht Giessen das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz Bevolkerung Bearbeiten Einwohnerentwicklung Bearbeiten 1631 59 Untertanen 10 Witwen 1 Gonterskirchen Einwohnerzahlen von 1791 bis 2011Jahr Einwohner1791 4551834 4621840 5071846 5001852 4951858 5001864 4921871 5151875 5321885 5011895 5521905 5591910 5821925 5401939 5041946 7581950 7391956 6261961 6231967 6331980 1990 2000 2011 696Datenquelle Histo risches Ge mein de ver zeich nis fur Hessen Die Be vol ke rung der Ge mei nden 1834 bis 1967 Wies baden Hes sisches Statis tisches Lan des amt 1968 Weitere Quellen 1 Zensus 2011 2 Religionszugehorigkeit Bearbeiten Quelle Historisches Ortslexikon 1 1830 455 evangelische Einwohner 1961 542 evangelische 77 romisch katholische EinwohnerErwerbstatigkeit Bearbeiten Quelle Historisches Ortslexikon 1 1961 Erwerbspersonen 164 Land und Forstwirtschaft 138 Prod Gewerbe 28 Handel Verkehr und Nachrichtenubermittlung 21 Dienstleistung und Sonstiges Politik BearbeitenOrtsvorsteher ist Klaus Ruhl Stand Januar 2020 27 Sehenswurdigkeiten BearbeitenEvangelische Kirche Steinbruch GonterskirchenVereine BearbeitenSV 1958 GonterskirchenPersonlichkeiten BearbeitenGeorg Heinrich Melchior geb 1925 in Gonterskirchen Naturwissenschaftler Professor und Direktor Heimatforscher verstorben 2017Literatur Bearbeiten750 Jahre Gonterskirchen 1239 1988 Laubacher Hefte 8 2005 Hans Heinrich Kaminsky Die fruhesten Erwahnungen Gonterskirchens In Laubacher Hefte 8 S 12 f Georg Heinrich Melchior Die Gonterskirchener Volksschule vor 1800 als Beispiel fur die Grafschaft Solms Laubach In Laubacher Hefte 17 2005 S 29 45 Georg Heinrich Melchior Muhlenrecht und Muhlenpraxis am Beispiel der Solms Laubachischen Gunthersskircher Erbmuhle unter dem Pfarrhof In Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 82 1997 S 137 275 Literatur uber Gonterskirchen In Hessische Bibliographie Suche nach Gonterskirchen In Archivportal D der Deutschen Digitalen BibliothekWeblinks BearbeitenDie Stadtteile In Webauftritt der Stadt Laubach Gonterskirchen Landkreis Giessen Historisches Ortslexikon fur Hessen In Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen LAGIS Einzelnachweise Bearbeiten a b c d e f g h Gonterskirchen Landkreis Giessen Historisches Ortslexikon fur Hessen Stand 15 Marz 2018 In Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen LAGIS a b Ausgewahlte Daten uber Bevolkerung und Haushalte am 9 Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen PDF 1 MB In Zensus 2011 Hessisches Statistisches Landesamt abgerufen im August 2020 Landau S 174 Ferdinand Dreher Das Testament des Angelus de Sassin olim civis in Frideberg In Friedberger Geschichtsblatter 1 1909 S 35 57 Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Laubach Landkreis Giessen vom 6 Januar 1971 In Der Hessische Minister des Inneren Hrsg Staatsanzeiger fur das Land Hessen 1971 Nr 4 S 141 Punkt 173 Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags PDF 6 3 MB Karl Heinz Gerstemeier Karl Reinhard Hinkel Hessen Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform Eine Dokumentation Hrsg Hessischer Minister des Inneren Bernecker Melsungen 1977 DNB 770396321 OCLC 180532844 S 301 Hauptsatzung PDF 155 kB 6 In Webauftritt Stadt Laubach abgerufen im August 2020 Jurgen Steen Konigtum und Adel in der fruhmittelalterlichen Siedlungs Sozial und Agrargeschichte in der Wetterau Studien zum Verhaltnis von Landnahme und Kontinuitat am Beispiel einer Randlandschaft des Merowingerreichs Ffm 1979 Schriften des Historischen Museums Frankfurt am Main XIV S 186 Heinrich Eduard Scriba Regesten der bis jetzt gedruckten Urkunden zur Landes und Orts Geschichte des Grossherzogthums Hessen Band 2 Die Regesten der Provinz Oberhessen enthaltend Darmstadt 1849 Heinrich Reimer Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau Teil 1 Leipzig 1891 470 Wolf Arno Kropat Reich Adel und Kirche in der Wetterau von der Karolinger bis zur Stauferzeit Wetterauer Geschichtsblatter 13 1964 S 134 137 Albrecht Eckhardt Klosterarchive Regesten und Urkunde 6 1 Nr 693 f Marburg 1977 Friedrich Battenberg Solmser Urkunden Regesten zu den Urkundenbestanden und Kopiaren der Grafen und Fursten von Solms im Staatsarchiv Darmstadt Abteilungen B 9 und F 24 B im graflichen Archiv zu Laubach und im furstlichen Archiv zu Lich 1131 1913 Bd 1 5 Darmstadt 1981 1986 Solmser Urkunden 3 Nr 2654 2680 Albrecht Eckhardt Klosterarchive Regesten und Urkunde Die oberhessischen Kloster 3 1 Nr 489 und 3 2 Nr 489 Helge Braunroth Sagen um Laubach Dritte schriftbildlich verbesserte Auflage 2018 Laubacher Tourismus und Service GmbH Laubach 2018 ISBN 978 3 00 061228 2 Leonard Volk Die Wustungen im Kreis Schotten 1940 Michael Rademacher Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 Land Hessen Abgerufen im September 2018 Online Material zur Dissertation Osnabruck 2006 Grossherzogliche Centralstelle fur die Landesstatistik Hrsg Beitrage zur Statistik des Grossherzogtums Hessen Band 13 G Jonghause s Hofbuchhandlung Darmstadt 1872 DNB 013163434 OCLC 162730471 S 12 ff Online bei google books Wilhelm von der Nahmer Handbuch des Rheinischen Particular Rechts Entwickelung der Territorial und Verfassungsverhaltnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins vom ersten Beginnen der franzosischen Revolution bis in die neueste Zeit Band 3 Sauerlander Frankfurt am Main 1832 OCLC 165696316 S 22 438 f Online bei google books Neuste Lander und Volkerkunde Ein geographisches Lesebuch fur alle Stande Kur Hessen Hessen Darmstadt und die freien Stadte Band 22 Weimar 1821 S 424 f online bei Google Books Georg W Wagner Statistisch topographisch historische Beschreibung des Grossherzogthums Hessen Provinz Oberhessen Band 3 Carl Wilhelm Leske Darmstadt 1830 S 135 online bei Google Books Gesetz uber die Aufhebung der Provinzen Starkenburg Oberhessen und Rheinhessen vom 1 April 1937 In Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler Hrsg Hessisches Regierungsblatt 1937 Nr 8 S 121 ff Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags PDF 11 2 MB Theodor Hartleben Hrsg Allgemeine deutsche Justiz Kameral und Polizeifama Band 2 Teil 1 Johann Andreas Kranzbuhler 1832 S 271 online bei Google Books Gesetz uber die Verhaltnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7 August 1848 In Grossherzog von Hessen Hrsg Grossherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1848 Nr 40 S 237 241 Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags PDF 42 9 MB Verordnung zur Ausfuhrung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einfuhrungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14 Mai 1879 In Grossherzog von Hessen und bei Rhein Hrsg Grossherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1879 Nr 15 S 197 211 Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags PDF 17 8 MB Zweites Gesetz zur Anderung des Gerichtsorganisationsgesetzes Andert GVBl II 210 16 vom 12 Februar 1968 In Der Hessische Minister der Justiz Hrsg Gesetz und Verordnungsblatt fur das Land Hessen 1968 Nr 4 S 41 44 Artikel 1 Abs 2 c und Artikel 2 Abs 4 d Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags PDF 298 kB Ortsbeirat Gonterskirchen In Webauftritt Stadt Laubach abgerufen im August 2020 Stadtteile von Laubach Altenhain Freienseen Gonterskirchen Laubach Lauter Munster Rothges Ruppertsburg mit Friedrichshutte Wetterfeld Normdaten Geografikum GND 5194417 0 OGND AKS VIAF 122638709Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Gonterskirchen amp oldid 212869804, wikipedia, wiki, deutsches

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