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Gesellschaft Deutscher Chemiker

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, die ursprünglich nur Diplom-Chemikerinnen und Diplom-Chemikern offenstand. Die GDCh wurde 1949 in Frankfurt am Main in der Tradition der Deutschen Chemischen Gesellschaft zu Berlin (DChG, gegründet 1867) und des Vereins Deutscher Chemiker aus Vorläufervereinigungen der Besatzungszonen gegründet. Im Jahre 1910 wurde das erste weibliche Mitglied in den Verein Deutscher Chemiker aufgenommen. Nach der Herstellung der Einheit Deutschlands traten viele Mitglieder der ehemaligen Chemischen Gesellschaft der DDR der GDCh bei. Infolge einer Satzungsänderung kann seit dem 11. Oktober 2006 jeder Interessierte Mitglied der Gesellschaft werden, wenn er die Zwecke und Ziele der Gesellschaft unterstützen will und an der Chemie wissenschaftlich interessiert ist. So verpflichtet sich jedes Mitglied der GDCh unter anderem zur Einhaltung des Verhaltenskodex und bekennt sich somit zu Freiheit, Toleranz und Wahrhaftigkeit in der Wissenschaft.

Gesellschaft Deutscher Chemiker
(GDCh)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1949
Gründer August Wilhelm von Hofmann
Sitz Frankfurt am Main
Vorläufer Deutsche Chemische Gesellschaft
Schwerpunkt wissenschaftliche Gesellschaft
Vorsitz Peter R. Schreiner
Geschäftsführung Wolfram Koch
Mitglieder rund 31.000
Website

Inhaltsverzeichnis

Die GDCh hat rund 31.000 Mitglieder (Stand Juli 2020) aus Wissenschaft, Wirtschaft und freien Berufen, davon um die 10.000 studentische und Jungmitglieder. Der Anteil der weiblichen Mitglieder liegt bei derzeit ca. 29 % (Stand November 2017). Die GDCh gliedert sich in 27 Fachgruppen (Stand Januar 2016), die zum einen spezielle Fachgebiete (wie Analytische Chemie, Lebensmittelchemische Gesellschaft usw.), zum anderen bestimmte Interessengruppen (Chancengleichheit, Öffentlicher Dienst) vertreten. Darüber hinaus gibt es das 1997 gegründete JungChemikerForum (JCF) als Zusammenschluss der jungen Mitglieder der GDCh, vorrangig Studierende und Doktoranden. Regional ist die GDCh in 60 Ortsverbänden und 54 Regionalforen des JungChemikerForums (meist an Chemie-Universitätsstandorten) vertreten.

Die Aufgabe der GDCh ist die Förderung der Chemie und der Chemikerinnen und Chemiker auf gemeinnütziger Grundlage, unter anderem durch Tagungen, Fortbildungen, Auszeichnungen und die Herausgabe von Fachliteratur, wie die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift Nachrichten aus der Chemie oder die weltweit bedeutendste Chemiezeitschrift Angewandte Chemie mit ihrer englischsprachigen Edition.

Geschäftsstelle

Die GDCh unterhält eine Geschäftsstelle im Carl-Bosch-Haus in Frankfurt am Main, Varrentrappstraße 40–42; Geschäftsführer ist Wolfram Koch.

Zweck der Gesellschaft Deutscher Chemiker

  • Förderung der wissenschaftlichen Arbeit in Forschung und Lehre
  • Weiterentwicklung der Aus- und Fortbildung an Schulen und Hochschulen
  • Schaffung von Netzwerken und Förderung der internationalen Zusammenarbeit
  • Dialog mit der Öffentlichkeit, Präsentation in Politik und Gesellschaft
  • Förderung der Nachhaltigkeit zugunsten zukünftiger Generationen

Ortsverbände

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ist über ihre 60 Ortsverbände in allen Regionen Deutschlands vertreten. Diese sind meist an Standorten chemischer Forschung und Produktion präsent. Die GDCh-Ortsverbände veranstalten Kolloquien mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland, bieten populärwissenschaftliche Vorträge an, bringen die Chemie in regionale Aktivitäten ein und sind Ansprechpartner vor Ort für Journalisten, Lehrer und Schüler.

JungChemikerForum

Das JungChemikerForum (JCF) ist die 1997 gegründete Organisation der jungen Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), die insgesamt mehr als 9000 Mitglieder und damit fast 30 % der gesamten Gesellschaft ausmacht. In ihm koordinieren und organisieren junge Chemiker ihre Interessen und Aktivitäten, wie zum Beispiel Jobmessen, Symposien, Kolloquien, Workshops und Vorträge. Mit 54 Regionalforen (meist an Chemie-Universitätsstandorten) ist das JungChemikerForum ebenfalls in allen Regionen Deutschlands vertreten. Einige Angebote werden mit Partnervereinen wie der jungen DPG organisiert.

Fachgruppen

Folgende Fachgruppen sind unter dem Dach der GDCh vertreten:

Analytische Chemie

Die Fachgruppe Analytische Chemie ist mit aktuell ca. 2200 Mitgliedern die zweitgrößte Fachgruppe der GDCh. Sie gliedert sich in zehn Arbeitskreise. Die Junganalytiker (Mitglieder jünger als 40 Jahre) sind mit zwei Mitgliedern im Vorstand vertreten. In der Fachgruppe sind Chemiker – aber auch Naturwissenschaftler aus Physik, Biologie und den Ingenieurwissenschaften – aus Industrie, KMU, Hochschulen, Forschungsinstituten sowie Ämtern und Behörden beheimatet, die sich mit der Entwicklung von Instrumenten und Methoden für die Analytik beschäftigen. Die Fragestellungen, die von Analytikern bearbeitet werden, sind in der Regel stark anwendungsorientiert. Hierbei spielen sowohl die Konzentrationsanalytik (quantitative Analyse) als auch die Strukturanalytik (qualitative Analyse) eine wichtige Rolle.

Die analytische Chemie umfasst die Themen: Atom- und Molekülspektroskopie, Bioanalytik, Oberflächenanalytik, Elektroanalytik, Chemometrik, Element- und Speziesanalytik, Chemo- und Biosensoren, Industrielle Analytik, Klinische und forensische Analytik, Massenspektrometrie, Nanoanalytik, Pharmazeutische Analytik, Probenvorbereitung, Trenntechniken, Prozessanalytik, Wasser- und Umweltanalytik.

Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC)

Die AKCC-Mitglieder sind überzeugt, dass die Chemie noch mehr leisten könnte, wenn ihre Entscheidungsgremien in Wissenschaft und Wirtschaft ausgewogen mit Frauen und Männern besetzt wären. Hierzu gibt es drei Initiativen:

  1. Projekte bzw. Netzwerke zur Frauenförderung,
  2. Perspektiven für ambitionierte Karrierewege durch Präsenz von weiblichen und männlichen Vorbildern (Zielgruppe JungChemikerForum),
  3. Stimulierung der Diskussion über Chancengleichheit.

Der Arbeitskreis fordert bessere Aufstiegschancen und setzt sich für geeignete Rahmenbedingungen ein, z. B. für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Davon werden Hochschulen und Unternehmen profitieren. Der AK Chancengleichheit in der Chemie leistet Beiträge zum wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt.

Die Abstimmung zur Auflösung des AKCC wurde mit Stichtag 16. Juni 2017 durchgeführt. Die Auflösung der GDCh-Sektion Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) ist von den Mitgliedern mit der erforderlichen Mehrheit befürwortet worden. Da nicht alle AKCC-Mitglieder am 3. März 2017 erschienen waren, wurde die Beschlussfassung laut Geschäftsordnung im Anschluss durch Online, bzw. schriftliche Umfrage bei den Mitgliedern herbeigeführt. In diesem Falle gilt die Zweidrittelmehrheit (75 %) der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Anteil an Zustimmungen betrug 83,1 %.

Die Sektion Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) wird somit zum 31. Dezember 2017 aufgelöst.

Bauchemie

Die Bauchemie stellt eine klassische Querschnittswissenschaft dar. Die Fachgruppe sieht sich deshalb als Forum für den interdisziplinären Dialog zwischen Chemikern, Bauingenieuren, Geowissenschaftlern, Architekten, Denkmalpflegern und Baustoffkundlern. Mit der Organisation von nationalen und internationalen Tagungen sowie von Workshops wird ein enges Netzwerk aus Interessierten am Fachgebiet gefördert. Die Fachgruppe unterstützt Nachwuchswissenschaftler mit der Vergabe von Förderpreisen für herausragende Diplom-/Masterarbeiten als auch Dissertationen auf dem Gebiet der Bauchemie. Die Teilnahme an Fachgruppenveranstaltungen wird für Studierende und Promovierende, die Mitglieder der Fachgruppe sind, mittels Stipendien unterstützt.

Biochemie

Die Fachgruppe Biochemie wurde 1981 gegründet und führt über 700 Wissenschaftler aus Hochschule, Forschungsinstituten und Industrie zusammen. Durch intensiven Austausch stellt sich die Fachgruppe den aktuellen Herausforderungen in Forschung, Anwendung und Ausbildung und trägt wirkungsvoll zur Erhaltung und Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Die Fachgruppe richtet regelmäßig nationale oder internationale Arbeitstagungen aus, die sowohl der Biochemie allgemein als auch wechselnden Sonderthemen gewidmet sind. Diese reichen von der Katalyse in der Biochemie über die Stabilität und Stabilisierung von Proteinstrukturen, von der Chemie der Genforschung, der Chemie der neuronalen Informationsübertragung bis hin zur biologischen Energieübertragung. Darüber hinaus unterstützt die Fachgruppe Tagungen anderer Organisationen auf dem Gebiet der Biochemie. Sie fördert weiterhin die universitäre Ausbildung, die Qualifizierung von Jungwissenschaftlern, die Weiterbildung der Lehrer und widmet sich besonders der Berufssituation der Hochschulabsolventen. Zudem publizieren die Mitglieder der Fachgruppe regelmäßig in den Nachrichten aus der Chemie, der Mitgliederzeitschrift der GDCh. Sie tragen so zur Verbreitung neuester biochemischer Forschungsergebnisse und zu einem besseren Verständnis dieser spannenden Disziplin bei. Das Netzwerk von Fachleuten der verschiedenen biochemischen Spezialgebiete wird auf nationaler und internationaler Ebene ständig verbessert und erweitert. Darüber hinaus pflegt die Fachgruppe intensiven Kontakt zu anderen Fachgruppen, wie der FG Medizinische Chemie, der Liebig-Vereinigung für Organische Chemie und der Fachsektion Chemische Biologie.

Chemie des Waschens

Das Ziel der Fachgruppe Chemie des Waschens ist es, ein Forum für Interessierte aus Industrie, Behörden, Hochschulen, Instituten und Medien zu schaffen, in dem Diskussionen zu allen technischen Fragen rund um Wasch- und Reinigungsmittel offen und konstruktiv geführt werden können. Dabei richtet sich das Augenmerk auf wissenschaftsorientierte Aussagen zum nachhaltigen Nutzen für die Menschen in ihrer Umwelt.

Von besonderem Interesse für Jungmitglieder sind der jährlich ausgeschriebene Förderpreis im Bereich Grundlagenforschung bei Wasch- und Reinigungsmitteln sowie die Vergabe von Stipendien zur Teilnahme an der Jahrestagung, der European Detergents Conference EDC.

Chemie-Information-Computer (CIC)

Die Fachgruppe „Chemie-Information-Computer“ (CIC) möchte Wissenschaftler zusammenzubringen, die Interesse an der Computer-gestützten Lösung/Bearbeitung von chemischen Fragestellungen haben. Hierunter fallen Bereiche der Chemoinformatik (Methoden der Informatik, die versuchen, chemische Probleme zu lösen, wie z. B. die effiziente Speicherung und Suche von Molekülstrukturen und Moleküleigenschaften in Chemieinformationssystemen), die Molekül-Modellierung (z. B. Wirkstoffdesignansätze oder Computersimulationsmethoden), die Molekülmechanik und quantenchemische Methoden. Außerdem fördert die Fachgruppe den Einsatz von Open-Access- und Open-Source-Konzepten und engagiert sich auch international in der Computational Chemistry Community.

Nachwuchswissenschaftler werden jährlich für herausragende Diplom-/Master- und Doktorarbeiten auf dem Gebiet Chemie-Information-Computer von der Fachgruppe während der Tagung German Conference on Chemoinformatics (GCC) mit dem CIC Award for Computational Chemistry ausgezeichnet.

Aktuell:

Die Fachgruppe hat sich im Jahr 2018 umbenannt in "Computer in der Chemie" (CIC). Sie sieht ihre Aufgaben in

  • der Förderung der Computeranwendungen in den chemischen Wissenschaften als Unterrichtsbestandteile an den Hochschulen in der Regel jährlich stattfindende internationalen Fachgruppenjahrestagung,
  • der Unterstützung von Open Access und Open-Source-Entwicklungen im Themengebiet der Fachgruppe,
  • der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule,
  • der Mitwirkung in einschlägigen nationalen und internationalen Arbeitskreisen,
  • der Pflege der Beziehung zu verwandten Institutionen im In- und Ausland.

Chemie und Energie

Die Fachgruppe Chemie und Energie wurde im März 2009 als Arbeitsgemeinschaft gegründet und am 1. Januar 2016 in eine Fachgruppe überführt. Sie ist ein Zusammenschluss von ca. 250 Einzelpersonen, die sich für das Thema „Chemie und Energie“ interessieren. Die Fachgruppe beschäftigt sich unter chemischen Gesichtspunkten mit wissenschaftlichen und technischen Fragestellungen zum Thema „Energieversorgung der Zukunft“. Sie dient außerdem als Daten- und Informationsdrehscheibe zum Thema Chemie und Energie, macht energierelevante Aktivitäten in der GDCh sichtbar und organisiert den Austausch mit vergleichbaren technischen und naturwissenschaftlichen Arbeitskreisen und weiteren Partnern, die sich aus anderen Blickwinkeln mit dem Thema Energie befassen.

Chemieunterricht

Die Fachgruppe Chemieunterricht (FGCU) ist mit über 1900 Mitgliedern das Forum in der GDCh für alle Fragen zu Chemie an der Schule und zur Chemiedidaktik. Sie ist das Forum in der GDCh für alle Fragen zu Chemie in der Schule und zur Chemiedidaktik. Hier bringen sich Studenten, Referendare, Lehrkräfte aller Schulstufen und -arten, Fachdidaktiker und -wissenschaftler sowie Vertreter aus der Industrie und öffentlichem Dienst ein, um Schüler im Unterricht für die Chemie zu begeistern. Praxisnahe Angebote der FGCU sind unter anderen

  • Die jährliche Vortrags- & Fortbildungstagung mit Diskussions-, Experimental- und Postervorträgen sowie Workshops
  • Diskussionskreis Wissenschaftlicher Nachwuchs
  • Fachgruppenpreise: Der Friedrich-Stromeyer-Preis, der Heinrich-Roessler-Preis und der Heinz-Schmidkunz-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker werden auf der jährlichen Tagung der FGCU verliehen.
  • Das Publikationsorgan der FGCU ist die Zeitschrift Chemkon, die in vier Print-Ausgaben und acht Online-Ausgaben pro Jahr erscheint. Die vier zusätzlichen Online-Ausgaben sollen vornehmlich Themen der Sekundarstufe II behandeln.

Chemiker im Öffentlichen Dienst

Die Mitglieder der Fachgruppe Chemiker im Öffentlichen Dienst stehen mit ihrer Arbeit direkt im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Neben dem chemischen Fachwissen benötigen sie umfangreiche Kenntnisse über gesetzliche Regelwerke und gesellschaftspolitische Hintergründe. Die Fachgruppe möchte insbesondere die Jungchemiker über die Tätigkeitsfelder im öffentlichen Dienst informieren und ihnen zeigen, wo sie ihr in ihrem Berufsleben begegnen könnten.

Elektrochemie

Batterien, Brennstoffzellen, Desinfektion, Korrosionsschutz, Sensoren, Biotechnologie, Spurenstoffe und Chlorsynthese sind nur einige aktuelle Themen, zu denen die Elektrochemie wesentliche Beiträge liefert. Die Fachgruppe hat die Förderung aller Bereiche der Elektrochemie von den Grundlagen bis zur Anwendung zum Ziel. Für Jungmitglieder, die im Rahmen einer kleinen Party begrüßt werden, schreibt die Fachgruppe jährlich einen Förderpreis aus und bietet Tagungsstipendien, Exkursionen in die Elektrochemie und eine Landkarte elektrochemischer Studiengänge, Unternehmen und Institute an.

Festkörperchemie und Materialforschung

Die Fachgruppe Festkörperchemie und Materialforschung vereint die Förderung der Festkörperchemie als einer kreativen Synthese-Disziplin im Zentrum der Chemie mit der physikalisch-chemisch orientierten Materialforschung als einer weiteren Basis für moderne Festkörpertechnologien. Die Fachgruppe bildet den Rahmen für den wissenschaftlichen Austausch von Forschern aus Universitäten, Forschungsinstituten und in Industrieunternehmen – und sie bietet seit ihrer Gründung dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Kontakte mit erfahrenen Festkörperchemikern. Im Zentrum der Fachgruppenarbeit steht auch in Zukunft der Anspruch, den hohen Standard der Festkörperchemie in Deutschland weiter zu fördern und die interdisziplinäre Materialforschung durch Impulse aus der Chemie richtungsweisend mitzugestalten.

Freiberufliche Chemiker und Inhaber freier unabhängiger Laboratorien

Die FFCh bringt die beruflich selbständigen Chemiker zusammen. Kontakte („Networking“) und ständige Weiterbildung sind für Selbständige wichtige Erfolgsfaktoren; beides will die Fachgruppe anbieten und pflegen. Chemiker jeden Alters – ob noch an der Hochschule oder schon im Seniorenalter – die sich mit dem Gedanken an eine Selbständigkeit tragen, finden in der FFCh Kontakte und Hilfe zu wissenschaftlichen und geschäftlichen Fragestellungen, z. B. dem Businessplan.

Geschichte der Chemie

Die Fachgruppe Geschichte der Chemie bietet eine Plattform für Präsentationen historischer Arbeiten. Alle zwei Jahre findet eine Tagung statt, Ergebnisse und Neuigkeiten werden in den Mitteilungen der FG veröffentlicht. In der Fachgruppe wird der Dialog über die historischen Wurzeln, Traditionen und das Selbstverständnis der Chemiker geführt, gerade über Generationengrenzen hinweg. Für Nachwuchswissenschaftler/innen wird seit 1992 alle zwei Jahre der Bettina-Haupt-Förderpreis ausgeschrieben, benannt nach der 1985 jung verstorbenen Chemiehistorikerin Bettina Haupt, geb. Sperlich.

Gewerblicher Rechtsschutz

Die Kernarbeit der Fachgruppe „Gewerblicher Rechtsschutz“ ist die Förderung der auf den Gebieten des gesamten gewerblichen Rechtsschutzes und der Patentfragen tätigen Mitglieder. Arbeitstagungen, Seminare und Kolloquien dienen diesem Zweck. Als Bildungsforum für den gewerblichen Rechtsschutz, als Forum für den Erfahrungsaustausch für Patentfragen, Gesetzgebung, Rechtsprechung und Amtspraxis ist die Fachgruppe sehr angesehen, wozu der jährlich stattfindende Spezialisierungstag besonders beiträgt.

Die Fachgruppe steht auch als Berater von Studenten etc. zur Vermittlung des entsprechenden Rüstzeuges und von Grundkenntnissen für eine Tätigkeit im gewerblichen Rechtsschutz zur Verfügung. Ausdrückliches Ziel ist es dabei, den Diplomchemikern die entsprechenden patentrechtlichen Grundlagen an Hochschulen und Universitäten zu vermitteln.

Lackchemie

Die Fachgruppe Lackchemie vertritt ein vielfältiges, interdisziplinäres und daher komplexes Fachgebiet, in dem sowohl traditionelle Wissenschaftsbereiche, wie z. B. die anorganische, organische und Kolloidchemie, als auch neue, wie die Nano- und Umwelttechnologie, ihr Forum finden. Durch die „offenen Grenzen“ des Fachgebiets ist die Fachgruppe besonders stark auf einen intensiven, vernetzten Wissens- und Erfahrungsaustausch angewiesen. Für studentische Mitglieder gibt es eine kostenlose Börse für Betriebspraktika, Ferienjobs und Examensarbeiten sowie kostenfreie Teilnahme an der Lacktagung und der Summer-School Coatings and Colourants.

Lebensmittelchemische Gesellschaft (LChG)

Die Lebensmittelchemische Gesellschaft stellt innerhalb der GDCh die meisten Mitglieder, deren fachlicher Wirkungskreis von Hochschule bis zu Ministerien, der Lebensmittelüberwachung bis zur Industrie und Selbständigen reicht. In vielen Arbeitsgruppen werden hier aktuelle wissenschaftliche Themen bearbeitet und ein Austausch auf den jährlichen großen (Deutscher Lebensmittelchemikertag) und kleineren Tagungen (Regionalverbandstagungen) sowie über die eigene Zeitschrift „Lebensmittelchemie“ gewährleistet.

Die Arbeitsgruppe Junge Lebensmittelchemie (AG JLC) stellt dabei als Interessenvertretung von Studierenden oder Promovierenden im Fach Lebensmittelchemie an deutschen Hochschulen, Lebensmittelchemikern im Praktischen Jahr sowie Berufseinsteigern eine Sonderrolle da. Sie sticht dabei nicht nur durch ihre schiere Größe, sondern auch durch ihre losgelöste Organisationsstruktur heraus.

Liebig-Vereinigung für Organische Chemie

Die Liebig-Vereinigung für Organische Chemie widmet sich den Themen der Organischen Chemie im engeren wie weiteren Sinne. Sie vergibt an jüngere Wissenschaftler, die sich durch neue, originelle und richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Fachgebiet qualifiziert haben, den ORCHEM-Preis für Nachwuchswissenschaftler. Weiterhin werden an Promovierende und Postdocs mit neuen und originellen wissenschaftlichen Arbeiten Posterpreise und Kurzvorträge vergeben, z. B. im Rahmen der Orchem-Tagungen, der WIFO-Veranstaltungen der GDCh, und auch in Verbindung mit wechselnden Fachtagungen, die von den Mitgliedern ausgerichtet werden.

Magnetische Resonanzspektroskopie

Die Fachgruppe Magnetische Resonanzspektroskopie bildet ein Forum für den Kontakt zwischen allen auf dem Gebiet der magnetischen Resonanz tätigen Wissenschaftlern an der Hochschule, in der Industrie und an anderen Institutionen im In- und Ausland. Aufgrund des interdisziplinären Charakters der Methode herrscht reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Chemikern, Physikern und Biologen. Studentische Mitglieder der Fachgruppe nehmen kostenlos an den jährlich stattfindenden Fachgruppen-Tagungen teil und können mit dem Ernst-Award ausgezeichnet werden.

Makromolekulare Chemie

Die Fachgruppe Makromolekulare Chemie führt Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Industrie zusammen und bündelt die Expertisen aus den Bereichen Polymerchemie, -physik und -anwendungen. Durch intensiven Austausch nach innen und außen stellt sich die Fachgruppe den aktuellen Herausforderungen in Forschung, Anwendung und Ausbildung im Bereich der Makromolekularen Wissenschaften und trägt zur Erhaltung und Förderung der Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Die Fachgruppe führt den Hochschullehrernachwuchs-Workshop mit Vergabe des Reimund Stadler-Preises durch. Dieser Workshop bietet angehenden Hochschullehrern aus dem Bereich der Polymerchemie und angrenzender Gebiete die Möglichkeit, ihre Arbeiten im Kreise ausgewählter Wissenschaftler vorzustellen, und fördert so die Vernetzung untereinander, aber auch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Instituten und der Industrie. Für herausragende Arbeiten verleiht die Fachgruppe zu diesem Anlass den Reimund Stadler-Preis. Weiterhin vergibt die Fachgruppe Reisestipendien an Studierende und Doktoranden. Auf Antrag gewährt sie Beihilfen für die Teilnahme an Tagungs- und Konferenzveranstaltungen. Sie ist Mitherausgeberin des Hochschulführers Makromolekulare Chemie und wirkt beim Fortbildungsprogramm der GDCh mit.

Medizinische Chemie

Die Fachgruppe Medizinische Chemie besteht seit 1971. Ihre ca. 800 Mitglieder sind in Hochschulinstituten, anderen Forschungseinrichtungen und in der pharmazeutischen Industrie tätig. Es sind vor allem Chemiker und Pharmazeuten, aber auch Informatiker, Verfahrensingenieure u. a. Die Fachgruppe hat zum Ziel den Brückenschlag zwischen Chemie einerseits und Biologie, Medizin und Pharmazie andererseits. Sie befasst sich gebietsübergreifend mit Fragen der modernen Arzneimittelentwicklung, insbesondere der Wirkstofffindung, der Leitsubstanzoptimierung unter Einbeziehung der modernen Technologien wie kombinatorische Synthese, Hochdurchsatz-Screeningsysteme auf der Basis molekularbiologischer Grundlagen, Drug Design, Molecular-Modelling, quantitative Struktur-/Wirkungsanalysen, Pharmakokinetik und Metabolismus u. a.

Die Fachgruppe hat das Ziel, diese Disziplin national und international zu fördern und zu vertreten. Schwerpunkte dabei sind die Organisation einer alljährlichen Tagung „Frontiers in Medicinal Chemistry“ mit internationaler Beteiligung, einer Summerschool speziell für Studenten und junge Wissenschaftler und die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern durch die Vergabe von Promotionspreisen und eines Innovationspreises.

Nachhaltige Chemie

Die Fachgruppe Nachhaltige Chemie beschäftigt sich mit den Beiträgen der Chemie zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft. Die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit werden u. a. auf der jährlich stattfindenden Jahrestagung diskutiert. Zur Unterstützung der Nachwuchsförderung verleiht die Fachgruppe einen Preis für die beste Promotionsarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Chemie. Nachhaltige Chemie ist die Erforschung der Nutzung stofflicher Ressourcen und deren Umwandlung ohne Schaden für zukünftige Generationen.

Dabei gibt es folgende Themenschwerpunkte: sparsame Energiewirtschaft, nachwachsende Rohstoffe, umweltschonende Katalyse, alternative Reaktionsbedingungen, Bewertung von chemischen Prozessen und Produkten, nachhaltige Produkte. Die aktuelle Jahrestagung findet vom 17. bis 19. September 2018 in Aachen statt.

Nuklearchemie

Die Fachgruppe Nuklearchemie beschäftigt sich interdisziplinär mit Themen, die den Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung beinhalten. Dazu gehört Forschung in den Bereichen Lebenswissenschaften, Energie, Umweltschutz bis hin zu grundlegenden wissenschaftlichen Fragestellungen z. B. zur Radioanalytik oder zur Chemie superschwerer Elemente. Die Fachgruppe organisiert entsprechende Fachtagungen und fördert insbesondere junge Wissenschaftler z. B. durch Verleihung von Doktorandenpreisen.

Photochemie

Die Fachgruppe Photochemie besteht seit 1971 und hat ca. 300 Mitglieder (Stand: Januar 2016). Ihre Ziele auf dem Gebiet der Photochemie und ihren Grenzgebieten sind u. a. die Förderung des Gedankenaustausch unter Fachkollegen zu fördern und fachliche Anregungen zu vermitteln, die Beziehungen zu entsprechenden Organisationen im Ausland zu pflegen, die fachbezogene Lehre im Chemieunterricht an den Hochschulen zu verankern bzw. zu stärken und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Um den fachlichen und wissenschaftlichen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern zu fördern, führt die Fachgruppe in regelmäßigen Abständen (z. Z. alle zwei Jahre) wissenschaftliche Vortragsveranstaltungen (einschließlich Posterpräsentationen) durch. Weitere Aufgaben der Fachgruppe bestehen in der Organisation von Fortbildungskursen und Informationstagen und der Unterrichtung der Presse zu aktuellen Themen.

Die Photochemie umfasst die Themengebiete: Photosynthese, Solarchemie, photoinduzierte Reaktionen, Photochromie, optische Spektroskopie, Photoprozesse der Atmosphäre, Chemische Grundlagen des Sehvorgangs, Fotografie, photodynamische Therapie.

Seniorexperten Chemie

Um der demografischen Entwicklung seiner Mitglieder Rechnung zu tragen, wurde im Oktober 2006 die Sektion Seniorexperten Chemie (SEC, engl. Senior Expert Chemists) gegründet.

Die SEC sind GDCh-Mitglieder im fortgeschrittenen Alter, meist Pensionäre. Sie haben alle eine Hochschulausbildung und langjährige Berufserfahrung. Die SEC möchten dieses Wissen auch weiterhin nutzen und stellen es daher der Öffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung.

Die Arbeit der SEC konzentriert sich auf die folgenden Themen: Netzwerke und Beziehungen von Chemikern im In- und Ausland, Ansehen und Verständnis der Chemie in der Öffentlichkeit und Chemie-Bildung in jedem Lebensalter. Das SEC Jahrestreffen ist dabei das prominenteste Projekt. Die SEC schreiben aber auch verständliche Kolumnen für die Tagespresse, bieten Schulen und anderen Bildungseinrichtungen didaktisch fundierte Vorträge an oder organisieren technisch orientierte Exkursionen (SEC Technology Tour). In Zukunft möchten die SEC verstärkt mit den Ortsverbänden der GDCh zusammenarbeiten.

Umweltchemie und Ökotoxikologie

Die Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie der GDCh beschäftigt sich mit dem Verbleib von Chemikalien in der Umwelt (Umweltchemie) – ihren Eintragswegen, ihrer Verteilung und ihrer Umwandlung in den Kompartimenten Boden, Wasser, Luft – und deren Wirkung auf Organismen und Lebensräume (Ökotoxikologie). Das Themenfeld ist ausgesprochen interdisziplinär und ein weites Forschungs- und Betätigungsfeld für Chemiker, Biologen, Geowissenschaftler, Juristen, Ingenieure und Wissenschaftler weiterer verwandter Fachrichtungen. Für interessierte Wissenschaftler und Praktiker bietet die Fachgruppe mit ihren Arbeitskreisen ein Forum zur Weiterentwicklung des Fachgebiets. Derzeit bestehen mit insgesamt ca. 800 Mitgliedern die folgenden Arbeitskreise: Atmosphärenchemie, Bodenchemie und Bodenökologie, Chemikalienbewertung Umweltmonitoring.

Die Fachgruppe verleiht seit 2009 den Paul-Crutzen-Preis.

Vereinigung für Chemie und Wirtschaft

Die Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW) wurde 1999 vor dem Hintergrund gegründet, innerhalb der GDCh auch der beruflichen Realität der in der Wirtschaft tätigen Chemiker Rechnung zu tragen. Seither hat sie sich zu einem wichtigen beruflichen Netzwerk der Chemiewirtschaft und Pharmaindustrie entwickelt und sich immer wieder mit eigenständigen Beiträgen in den Diskurs der Industrie- und Technologieentwicklung eingeschaltet. Sie bietet ein Forum für den offenen Austausch zu aktuellen Fragen und Entwicklungen in der Branche, organisiert zu wichtigen Themen Vortragsveranstaltungen, gibt Publikationen heraus und verleiht einen Studienpreis Wirtschaftschemie.

Die Vereinigung umfasst ca. 700 Mitglieder und eröffnet diesem Kreis von interessierten Chemikern, Hochschullehrern, Betriebswirten und Studenten ein Gesprächsforum für Belange der Chemiewirtschaft in Konferenzen zu aktuellen Themen aus Entwicklung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Chemiebranche. Auch bei Stammtischen in verschiedenen Städten werden Diskussionsmöglichkeiten geboten.

Wasserchemische Gesellschaft

Die Wasserchemische Gesellschaft ist tätig für den wirksamen Schutz, die sinnvolle Nutzung, die zweckmäßige Aufbereitung und Reinigung sowie die sachgemäße Untersuchung und Beurteilung des Wassers. Ihre fachliche Arbeit wird im Wesentlichen in den drei Hauptausschüssen „Analyseverfahren“, „Stoffe und Gewässergüte“ und „Wissenschaftliche Grundlagen“ und deren Arbeitskreisen geleistet. Die Wasserchemische Gesellschaft gibt die Deutschen Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung und die Zeitschrift „Vom Wasser – Das Journal“ heraus. Für die Teilnahme an der Jahrestagung der Fachgruppe im Frühjahr werden zahlreiche Stipendien vergeben, außerdem vergibt die Fachgruppe, gefördert von der Walter-Kölle-Stiftung, jährlich in der Regel einen Promotionspreis auf dem Gebiet der Wasserchemie.

Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie

Die Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie setzt sich für die Entwicklung des Verständnisses für die Anorganische Chemie ein, regt Forschungsrichtungen und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie an, fördert das Fach Anorganische Chemie an den Hochschulen und informiert ihre Mitglieder über wesentliche Veröffentlichungen sowie andere Aktivitäten, die das Gebiet der Anorganische Chemie betreffen. Sie unterstützt den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern und ausländischen Kollegen. Mit Nachwuchsgruppenpreisen der Wöhler-Vereinigung, welche auf der Fachgruppentagung und dem Wissenschaftsforum vergeben werden, unterstützt sie den wissenschaftlichen Nachwuchs. Durch die Zusammenarbeit mit Vertretern der chemischen Industrie schlägt die Wöhler-Vereinigung eine Brücke zwischen Schule, Hochschule und Beruf.

Arbeitsgemeinschaften und weitere Strukturen

Folgende Arbeitsgemeinschaften und weitere Strukturen sind unter dem Dach der GDCh vertreten:

Deutsche Gesellschaft für Katalyse (GeCatS)

Die Deutsche Gesellschaft für Katalyse (GeCatS) ist die zentrale Interessenvertretung der deutschen Katalyse-Gemeinschaft. Ihr gehören ca. 1100 Mitglieder an. Aufgaben und Ziele der Gesellschaft sind u. a., den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, das Ansehen des Fachgebietes in der breiten Öffentlichkeit zu verbessern und eine Diskussions- und Informationsplattform für die Katalyseforschung und -anwendung zu bieten. Weitere zentrale Anliegen sind Kooperationen mit anderen nationalen/europäischen/internationalen Organisationen, die Lobbyarbeit bei Förderorganisationen und die Organisation und Durchführung eines jährlichen Fachtreffens (Jahrestreffen Deutscher Katalytiker). Trägergesellschaften sind DECHEMA, VDI-GVC sowie GDCh, DBG und DGMK.

Arbeitsgruppe Berufliche Bildung

Die Arbeitsgruppe Berufliche Bildung der GDCh setzt sich aus Angehörigen nicht-akademischer Chemieberufe wie Chemisch-technische Assistenten, Chemielaboranten oder Chemietechniker zusammen. Die Arbeitsgruppe bietet eine Plattform zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, gibt fachliche Anregungen und arbeitet unabhängig von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden oder Organisationen der chemischen Industrie. Zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe gehört es, regelmäßig die aktuelle Situation aller mittleren Chemieberufe zu bewerten und in Ausbildungsfragen und Novellierungen den Kontakt zu den zuständigen Ministerien der Bundesländer, der Ständigen Konferenz der Kultusminister (KMK), den Fachverbänden und anderen Interessensvertretungen zu halten. Darüber hinaus setzt sich die Arbeitsgruppe für eine Ausweitung des Fortbildungsangebots für nicht-akademische Berufsgruppen ein.

Arbeitsgemeinschaft Chemie in der Medizinerausbildung

Die Arbeitsgemeinschaft Chemie in der Medizinerausbildung wurde am 2. September 2010 gegründet. Ziel der AG ist die Weiterentwicklung und Modernisierung der chemisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung in medizinischen Studiengängen (Human- und Zahnmedizin, aber auch Veterinärmedizin, Molekulare Medizin u. Ä.). Zudem vertritt die Arbeitsgemeinschaft die Interessen dieser Fächer und ihrer Vertreter nach außen, insbesondere in Bezug auf die Erstellung von Ausbildungsstandards und die Vertretung in universitätsübergreifenden bzw. außeruniversitären Gremien. Ziel ist die nachhaltige Verankerung der Chemie als naturwissenschaftliches Grundlagenfach in einem modernen Medizinstudium, das den Chancen und Herausforderungen des rapide wachsenden molekularen Wissens gerecht wird. Außerdem stellt die AG eine Plattform für den Erfahrungsaustausch auf jeder Ebene dar.

Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft

Die Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft wurde 2014 von GDCh-Präsident Thomas Geelhaar gegründet, der für seine Amtszeit „Chemie und Gesellschaft“ als Schwerpunktthema gewählt hat. Unter dem Motto „Chemie im Dialog mit der Gesellschaft – Information, Faszination, Kontroversen“ beabsichtigt die Arbeitsgemeinschaft insbesondere zu kontrovers diskutierten Themen die Perspektive der Chemie einzubringen. Im Fokus steht dabei ein ehrlicher und transparenter Dialog mit Öffentlichkeit, Politik und Zivilgesellschaft. Die Arbeitsgemeinschaft thematisiert sowohl die Errungenschaften der Chemie als auch die großen Herausforderungen Energieversorgung, Klimawandel und Wandel der Rohstoffbasis, und wendet sich insbesondere auch an die nächste Generation, um Faszination für die Chemie zu schaffen.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC)

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) wurde 1897 als Verband der Laboratoriumsvorstände an deutschen Hochschulen gegründet und ist seit 1999 eine Arbeitsgemeinschaft in der GDCh. Die ADUC fördert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Chemie sowie die Bildung eines geeigneten wissenschaftlichen Nachwuchses. Zu den Aufgaben und Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft gehören Stellungnahmen zur Entwicklung der Chemie in Forschung und Lehre an Hochschulen, die Planung und Ausrichtung der Chemiedozententagung, die Vergabe des ADUC-Jahrespreises für Habilitanden/Habilitandinnen sowie die Abstimmung von Studiengängen mit der Konferenz der Fachbereiche Chemie.

Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie

Die Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie wurde 2008 gegründet, um der Fluorchemie als einer interdisziplinären Wissenschaft mit Anknüpfungspunkten zu bestehenden Fachgruppen der GDCh gerecht zu werden. Die Aufgaben der AG bestehen darin, Interesse und Verständnis für die Fluorchemie und ihre Teilgebiete zu wecken, die Fluorchemie an den Hochschulen, in der Industrie und in öffentlichen Institutionen zu fördern und den Nachwuchs in allen Bereichen der Fluorchemie zu unterstützen. Darüber hinaus informiert die AG über wesentliche Forschungsrichtungen und andere Aktivitäten auf dem Gebiet der Fluorchemie, baut die Kontakte und den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie mit ausländischen Kollegen aus, und fördert die Fortbildung im Bereich der Fluorchemie. Gleichzeitig soll eine Brücke zwischen Schule, Hochschule und Beruf geschlagen sowie die Verbindung und Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen der Chemie intensiviert werden.

Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC)

Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC) wird von den drei wissenschaftlichen Gesellschaften, Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie (DBG), Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), getragen. Die AG fördert die Zusammenarbeit der auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie tätigen Wissenschaftler und vertritt ihre Interessen gegenüber anderen Fächern und deren Verbänden.

Gemeinsame Fachgruppe chemische Biologie

Die Fachgruppe chemische Biologie wurde 2005 gemeinsam von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V. (DECHEMA), der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft e. V. (DPhG), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e. V. (GBM) und der Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh) gegründet. Wichtigstes Ziel der Fachgruppe ist der Start des ChemBioNet als ein Experten- und Ressourcen-Netzwerk zur Unterstützung der Chemischen Biologie in der akademischen Grundlagenforschung.

Gemeinsame Fachgruppe Bioinformatik

Die Bioinformatik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die Fragen aus der biowissenschaftlichen Forschung, vor allem solche auf molekularem Niveau, mit mathematischen Ansätzen und computergestützten Methoden bearbeitet. Aus diesem Grund vereinbarten die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V. (DECHEMA), die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e. V. (GBM), die Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (GDCh) und die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) im Mai 2014, die Aktivitäten ihrer Fachgruppen auf dem Gebiet der Informatik in den Lebenswissenschaften in der Gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik zusammenzuführen.

Die Fachgruppe unterstützt die akademische Lehre intensiv durch Beiträge zur Ausbildung und zur Gestaltung und setzt sich für die Anpassung des Ausbildungsangebots an die sich stark wandelnde Nachfrage ein. Jährlich findet darüber hinaus die German Conference on Bioinformatics (GCB) statt, die größte nationale Veranstaltung dieser Art in Europa.

Fortbildung

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker bietet Fortbildungskurse für Chemiker unter anderem in folgenden Bereichen an:

  • „Analytische Chemie“ (Chromatographie, Massenspektrometrie, Spektroskopie),
  • „Qualitätssicherung“,
  • „Biowissenschaften“ (medizinische Chemie),
  • „Synthesemethoden“,
  • „Lebensmittelchemie“,
  • „moderne Methoden und Verfahren“,
  • „Chemie und Wirtschaft“,
  • „Chemie und Recht“.

Auch Nichtchemiker können sich unter der Rubrik „Chemie für Nichtchemiker“ Kenntnisse in den Grundlagen der Chemie aneignen.

Fachzeitschriften

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ist Herausgeber und Eigentümer bzw. Mitherausgeber/Miteigentümer einer Reihe von renommierten Fachzeitschriften aus fast allen Bereichen der Chemie. Über die Wiley-VCH GmbH & Co. KGaA in Weinheim werden unter anderem verlegt: die Angewandte Chemie in deutscher und englischer Ausgabe, die Chemistry Europe Zeitschriften (mit dem Magazin ChemistryViews), die Zeitschrift Chemie Ingenieur Technik (mit CITplus und ChemBioEng Reviews), die Chemie in unserer Zeit sowie die CHEMKON. Zusammen mit dem Wissenschaftsverlag Springer Science+Business Media gibt die GDCh, gemeinsam mit den französischen, spanischen, italienischen, schweizerischen, österreichischen und polnischen chemischen Gesellschaften seit 2002 die Zeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry heraus.

Gänzlich in redaktioneller Eigenregie und mit verlegerischer Betreuung durch Wiley-VCH erscheint die Mitgliederzeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“.

Kooperationen

Die GDCh beteiligt sich in vielfältiger Weise an Diskussionen und Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene. Im nationalen Kontext betrifft dies in erster Linie themenorientierte Kooperationen mit befreundeten Fachgesellschaften. Im internationalen Zusammenhang ist ein stärkeres Zusammenwachsen der europäischen chemischen Gesellschaften mit dem Ziel, einen gemeinsamen europäischen Forschungsraum in der Chemie zu schaffen, ebenso Anliegen der GDCh wie die enge Kooperation mit ihren Partnern im nicht europäischen Ausland. Zur Verwirklichung dieser Ziele arbeitet die GDCh engagiert in den europäischen und internationalen Dachorganisationen der Chemie mit.

Diese sind u. a. die European Chemical Society (EuChemS), Chemistry Europe, die IUPAC/Deutscher Zentralausschuss für Chemie; die Akkreditierungsagentur ASIIN und das Forum Analytik.

Tagungen

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker veranstaltet nationale und internationale Tagungen, Symposien und Kongresse zu allen Gebieten der Chemie.

Wissenschaftsforum Chemie

Das Wissenschaftsforum Chemie ist ein deutscher Wissenschaftskongress zum Thema Chemie der GDCh. Sie findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Deutschland statt. Es deckt die gesamte Breite der Chemie ab. Hier treffen sich ca. 2000 Chemiker. Neben dem vielseitigen und hochkarätigen wissenschaftlichen Programm gibt es eine große Firmenausstellung, eine Jobbörse und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, auch für die interessierte Öffentlichkeit.

Das GDCh-Wissenschaftsforum 2017 „Chemie bewegt“ zum 150-jährigen Jubiläum fand im September in Berlin statt. Die GDCh-Fachgruppen tagten in mehreren Postersessions und Symposien im Rahmen des Wissenschaftsforums Chemie 2017 der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) am 12. und 13. September 2017 an der Freien Universität und im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem. Die Veranstaltungen beinhalteten das Spektrum der modernen Chemie – vom Schulexperiment über die Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. Sie dienten dem wissenschaftlichen Austausch über neue Trends sowohl in Industrie als auch an Schule, Hochschule und in Forschungseinrichtungen. Auch Chemielehrer bekamen neue Impulse zur zeitgemäßen Gestaltung des Chemieunterrichts. Das Wissenschaftsforum hatte auch andere Zielgruppen im Blick: Schüler ebenso wie Existenzgründer, Wirtschaftsvertreter, Investoren oder Politiker. Das Themenspektrum reicht dabei vom „Science Slam zur Chemie“ über den Experimentiertag für Schüler bis zum Innovationsmarathon.

Projekte

Die GDCh fördert die Chemie in Lehre, Forschung sowie Anwendung und engagiert sich für Verständnis und Wissen von Chemie und chemischen Zusammenhängen in der Öffentlichkeit u. a. auch in folgenden Projekten:

  • Wöchentlich werden auf der Internetseite der „Aktuellen Wochenschau“ Einblicke in aktuelle Forschungsthemen verschiedener Teilbereiche der Chemie vermittelt (bisherige Themen: Analytische Chemie, Elektrochemie und Farben & Lacke, Nachhaltige Chemie, Lebensmittelchemie, Chemie & Energie, Bauchemie, Chancengleichheit in der Chemie, Biochemie, Wasserchemie sowie Chemie und Licht).
  • Auf der Internetplattform „Faszination Chemie“ werden verschiedene chemische Inhalte möglichst öffentlichkeitsnah und interessant dargestellt. Dabei wird weitgehend auf komplizierte chemische Formeln verzichtet. Die Artikel richten sich vom Schwierigkeitsgrad sowohl an Laien als auch an chemieaffine Leser. Ziele der Plattform sind das Näherbringen von Informationen und das Wecken von Faszination für die Chemie.
  • Angebote zur Lehrerfortbildung in GDCh-Fortbildungszentren in Kooperation mit mehreren Universitäten.
  • Vergabe von Reisestipendien zur Teilnahme an Tagungen und Kongressen.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker vergibt die folgenden Preise und Auszeichnungen:

Gedenkmünze A von Baeyer, die von der Gesellschaft Deutscher Chemiker als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der organischen Chemie vergeben wird.
Gedenkwürfel (Wilhelm Klemm), die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der anorganischen Chemie vergeben wird.
Gedenkmünze (Fresenius), die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der Analytik vergeben wird.
Gedenkmünze (Gmelin-Beilstein), die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der Geschichte der Chemie und Chemieliteratur vergeben wird.

Zwei Preise mit 50.000 € gehören zu den höchstdotierten deutschen Preisen in den Naturwissenschaften:

Weitere (zumeist mit 7500 € dotierte und jährlich vergebene) Preise der GDCh sind:

Weitere Preise werden von den Fachgruppen vergeben:

Mit dem Programm „Historische Stätten der Chemie“ würdigt die GDCh darüber hinaus Wirkungsstätten von geschichtlich bedeutenden Chemikern. Im Rahmen dieser Reihe wurde am Sonntag, dem 10. September 2017 am Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität Berlin die Gedenktafel August Wilhelm von Hofmanns (1818–1892), des Gründungspräsidenten der GDCh, feierlich enthüllt.

Bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind mehrere Stiftungen angesiedelt, die neben Fördermaßnahmen auch Auszeichnungen vergeben:

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker erhielt 1999 die Lavoisier-Medaille der französischen chemischen Gesellschaft.

Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste Auszeichnung der GDCh. Sie wird Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen verliehen, die sich herausragende Verdienste um die Förderung der Chemie und um die Ziele der GDCh erworben haben. Auf der Grundlage von Vorschlägen des GDCh-Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung die Ernennung von Ehrenmitgliedern. Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen GDCh-Mitglieder, jedoch ohne deren Pflichten.

Ehrenmitglieder der GDCh sind:

  • Gesellschaft deutscher Chemiker (Hrsg.): 50 Jahre GDCH : Chemie erlebt, Redaktion: Renate Hoer, Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V., Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-924763-79-8.
  • Walter Ruske: 100 Jahre Deutsche Chemische Gesellschaft. Im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Chemiker verfasst. Weinheim/Bergstr.: Verlag Chemie 1967.
  • Adolf Butenandt: 100 Jahre Deutsche Chemische Gesellschaft, in: Chemische Berichte 100 (1967) Seiten CLIX–CLXXI.
  • Helmut Maier: Chemiker im „Dritten Reich“. Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS-Herrschaftsapparat. Im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Chemiker verfasst. Weinheim/Bergstraße, Wiley-VCH, 2015.
  1. Zuvor musste in der Tradition der DChG von 1867 jeder Aufnahmeantrag von zwei aktiven Mitgliedern mit Unterschrift befürwortet werden. Ein (begonnenes) Chemie-Studium, meist nach der Vordiplom-Prüfung, war daher Voraussetzung.
  2. (Memento vom 20. Dezember 2015 im Internet Archive)
  3. GDCh, 1. März 2018, abgerufen am 1. März 2018.
  4. CHEMKON feiert 25-jähriges Jubiläum und geht neue Wege. In: CHEMKON.Band24,Nr.5, 1. November 2017, ISSN ,S.369–369, doi:.
  5. , auf gdch.de
  6. .
  7. .
  8. .
  9. .
  10. GDCh.de, abgerufen am 8. Juli 2013.
  11. Dieser Preis ging im Jahre 2016 an die Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia.
  12. GDCh.de, abgerufen am 8. Juli 2013.
Normdaten (Körperschaft): GND:(, ) | LCCN: | VIAF:

Gesellschaft Deutscher Chemiker
gesellschaft, deutscher, chemiker, wissenschaftliche, gesellschaft, deutschland, sprache, beobachten, bearbeiten, gdch, eine, wissenschaftliche, gesellschaft, deutschland, sitz, frankfurt, main, ursprünglich, diplom, chemikerinnen, diplom, chemikern, offenstan. Gesellschaft Deutscher Chemiker wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland Sprache Beobachten Bearbeiten Die Gesellschaft Deutscher Chemiker e V GDCh ist eine wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main die ursprunglich nur Diplom Chemikerinnen und Diplom Chemikern offenstand Die GDCh wurde 1949 in Frankfurt am Main in der Tradition der Deutschen Chemischen Gesellschaft zu Berlin DChG gegrundet 1867 und des Vereins Deutscher Chemiker aus Vorlaufervereinigungen der Besatzungszonen gegrundet Im Jahre 1910 wurde das erste weibliche Mitglied in den Verein Deutscher Chemiker aufgenommen Nach der Herstellung der Einheit Deutschlands traten viele Mitglieder der ehemaligen Chemischen Gesellschaft der DDR der GDCh bei Infolge einer Satzungsanderung kann seit dem 11 Oktober 2006 1 jeder Interessierte Mitglied der Gesellschaft werden wenn er die Zwecke und Ziele der Gesellschaft unterstutzen will und an der Chemie wissenschaftlich interessiert ist So verpflichtet sich jedes Mitglied der GDCh unter anderem zur Einhaltung des Verhaltenskodex und bekennt sich somit zu Freiheit Toleranz und Wahrhaftigkeit in der Wissenschaft Gesellschaft Deutscher Chemiker GDCh Rechtsform eingetragener VereinGrundung 1949Grunder August Wilhelm von HofmannSitz Frankfurt am MainVorlaufer Deutsche Chemische GesellschaftSchwerpunkt wissenschaftliche GesellschaftVorsitz Peter R SchreinerGeschaftsfuhrung Wolfram KochMitglieder rund 31 000Website www gdch de Inhaltsverzeichnis 1 Uberblick und Struktur 1 1 Geschaftsstelle 1 2 Zweck der Gesellschaft Deutscher Chemiker 1 3 Ortsverbande 1 4 JungChemikerForum 1 5 Fachgruppen 1 5 1 Analytische Chemie 1 5 2 Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie AKCC 1 5 3 Bauchemie 1 5 4 Biochemie 1 5 5 Chemie des Waschens 1 5 6 Chemie Information Computer CIC 1 5 7 Chemie und Energie 1 5 8 Chemieunterricht 1 5 9 Chemiker im Offentlichen Dienst 1 5 10 Elektrochemie 1 5 11 Festkorperchemie und Materialforschung 1 5 12 Freiberufliche Chemiker und Inhaber freier unabhangiger Laboratorien 1 5 13 Geschichte der Chemie 1 5 14 Gewerblicher Rechtsschutz 1 5 15 Lackchemie 1 5 16 Lebensmittelchemische Gesellschaft LChG 1 5 17 Liebig Vereinigung fur Organische Chemie 1 5 18 Magnetische Resonanzspektroskopie 1 5 19 Makromolekulare Chemie 1 5 20 Medizinische Chemie 1 5 21 Nachhaltige Chemie 1 5 22 Nuklearchemie 1 5 23 Photochemie 1 5 24 Seniorexperten Chemie 1 5 25 Umweltchemie und Okotoxikologie 1 5 26 Vereinigung fur Chemie und Wirtschaft 1 5 27 Wasserchemische Gesellschaft 1 5 28 Wohler Vereinigung fur Anorganische Chemie 1 6 Arbeitsgemeinschaften und weitere Strukturen 1 6 1 Deutsche Gesellschaft fur Katalyse GeCatS 1 6 2 Arbeitsgruppe Berufliche Bildung 1 6 3 Arbeitsgemeinschaft Chemie in der Medizinerausbildung 1 6 4 Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft 1 6 5 Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitatsprofessoren und professorinnen fur Chemie ADUC 1 6 6 Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie 1 6 7 Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie AGTC 1 6 8 Gemeinsame Fachgruppe chemische Biologie 1 6 9 Gemeinsame Fachgruppe Bioinformatik 1 7 Fortbildung 1 8 Fachzeitschriften 1 9 Kooperationen 1 10 Tagungen 1 10 1 Wissenschaftsforum Chemie 1 11 Projekte 2 Preise und Auszeichnungen 3 Ehrenmitglieder 4 Prasidenten der Gesellschaft Deutscher Chemiker seit 1949 5 Literatur 6 Weblinks 7 EinzelnachweiseUberblick und Struktur BearbeitenDie GDCh hat rund 31 000 Mitglieder Stand Juli 2020 aus Wissenschaft Wirtschaft und freien Berufen davon um die 10 000 studentische und Jungmitglieder Der Anteil der weiblichen Mitglieder liegt bei derzeit ca 29 Stand November 2017 Die GDCh gliedert sich in 27 Fachgruppen Stand Januar 2016 die zum einen spezielle Fachgebiete wie Analytische Chemie Lebensmittelchemische Gesellschaft usw zum anderen bestimmte Interessengruppen Chancengleichheit Offentlicher Dienst vertreten Daruber hinaus gibt es das 1997 gegrundete JungChemikerForum JCF als Zusammenschluss der jungen Mitglieder der GDCh vorrangig Studierende und Doktoranden Regional ist die GDCh in 60 Ortsverbanden und 54 Regionalforen des JungChemikerForums meist an Chemie Universitatsstandorten vertreten Die Aufgabe der GDCh ist die Forderung der Chemie und der Chemikerinnen und Chemiker auf gemeinnutziger Grundlage unter anderem durch Tagungen Fortbildungen Auszeichnungen und die Herausgabe von Fachliteratur wie die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift Nachrichten aus der Chemie oder die weltweit bedeutendste Chemiezeitschrift Angewandte Chemie mit ihrer englischsprachigen Edition Geschaftsstelle Bearbeiten Die GDCh unterhalt eine Geschaftsstelle im Carl Bosch Haus in Frankfurt am Main Varrentrappstrasse 40 42 Geschaftsfuhrer ist Wolfram Koch Zweck der Gesellschaft Deutscher Chemiker Bearbeiten Forderung der wissenschaftlichen Arbeit in Forschung und Lehre Weiterentwicklung der Aus und Fortbildung an Schulen und Hochschulen Schaffung von Netzwerken und Forderung der internationalen Zusammenarbeit Dialog mit der Offentlichkeit Prasentation in Politik und Gesellschaft Forderung der Nachhaltigkeit zugunsten zukunftiger GenerationenOrtsverbande Bearbeiten Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ist uber ihre 60 Ortsverbande in allen Regionen Deutschlands vertreten Diese sind meist an Standorten chemischer Forschung und Produktion prasent Die GDCh Ortsverbande veranstalten Kolloquien mit Wissenschaftlern aus dem In und Ausland bieten popularwissenschaftliche Vortrage an bringen die Chemie in regionale Aktivitaten ein und sind Ansprechpartner vor Ort fur Journalisten Lehrer und Schuler JungChemikerForum Bearbeiten Das JungChemikerForum JCF ist die 1997 gegrundete Organisation der jungen Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Chemiker GDCh die insgesamt mehr als 9000 Mitglieder und damit fast 30 der gesamten Gesellschaft ausmacht In ihm koordinieren und organisieren junge Chemiker ihre Interessen und Aktivitaten wie zum Beispiel Jobmessen Symposien Kolloquien Workshops und Vortrage Mit 54 Regionalforen meist an Chemie Universitatsstandorten ist das JungChemikerForum ebenfalls in allen Regionen Deutschlands vertreten Einige Angebote werden mit Partnervereinen wie der jungen DPG organisiert Fachgruppen Bearbeiten Folgende Fachgruppen sind unter dem Dach der GDCh vertreten Analytische Chemie Bearbeiten Die Fachgruppe Analytische Chemie ist mit aktuell ca 2200 Mitgliedern die zweitgrosste Fachgruppe der GDCh Sie gliedert sich in zehn Arbeitskreise Die Junganalytiker Mitglieder junger als 40 Jahre sind mit zwei Mitgliedern im Vorstand vertreten In der Fachgruppe sind Chemiker aber auch Naturwissenschaftler aus Physik Biologie und den Ingenieurwissenschaften aus Industrie KMU Hochschulen Forschungsinstituten sowie Amtern und Behorden beheimatet die sich mit der Entwicklung von Instrumenten und Methoden fur die Analytik beschaftigen Die Fragestellungen die von Analytikern bearbeitet werden sind in der Regel stark anwendungsorientiert Hierbei spielen sowohl die Konzentrationsanalytik quantitative Analyse als auch die Strukturanalytik qualitative Analyse eine wichtige Rolle Die analytische Chemie umfasst die Themen Atom und Molekulspektroskopie Bioanalytik Oberflachenanalytik Elektroanalytik Chemometrik Element und Speziesanalytik Chemo und Biosensoren Industrielle Analytik Klinische und forensische Analytik Massenspektrometrie Nanoanalytik Pharmazeutische Analytik Probenvorbereitung Trenntechniken Prozessanalytik Wasser und Umweltanalytik Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie AKCC Bearbeiten Die AKCC Mitglieder sind uberzeugt dass die Chemie noch mehr leisten konnte wenn ihre Entscheidungsgremien in Wissenschaft und Wirtschaft ausgewogen mit Frauen und Mannern besetzt waren Hierzu gibt es drei Initiativen Projekte bzw Netzwerke zur Frauenforderung Perspektiven fur ambitionierte Karrierewege durch Prasenz von weiblichen und mannlichen Vorbildern Zielgruppe JungChemikerForum Stimulierung der Diskussion uber Chancengleichheit Der Arbeitskreis fordert bessere Aufstiegschancen und setzt sich fur geeignete Rahmenbedingungen ein z B fur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Davon werden Hochschulen und Unternehmen profitieren Der AK Chancengleichheit in der Chemie leistet Beitrage zum wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt Die Abstimmung zur Auflosung des AKCC wurde mit Stichtag 16 Juni 2017 durchgefuhrt Die Auflosung der GDCh Sektion Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie AKCC ist von den Mitgliedern mit der erforderlichen Mehrheit befurwortet worden Da nicht alle AKCC Mitglieder am 3 Marz 2017 erschienen waren wurde die Beschlussfassung laut Geschaftsordnung im Anschluss durch Online bzw schriftliche Umfrage bei den Mitgliedern herbeigefuhrt In diesem Falle gilt die Zweidrittelmehrheit 75 der abgegebenen gultigen Stimmen Der Anteil an Zustimmungen betrug 83 1 Die Sektion Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie AKCC wird somit zum 31 Dezember 2017 aufgelost Bauchemie Bearbeiten Die Bauchemie stellt eine klassische Querschnittswissenschaft dar Die Fachgruppe sieht sich deshalb als Forum fur den interdisziplinaren Dialog zwischen Chemikern Bauingenieuren Geowissenschaftlern Architekten Denkmalpflegern und Baustoffkundlern Mit der Organisation von nationalen und internationalen Tagungen sowie von Workshops wird ein enges Netzwerk aus Interessierten am Fachgebiet gefordert Die Fachgruppe unterstutzt Nachwuchswissenschaftler mit der Vergabe von Forderpreisen fur herausragende Diplom Masterarbeiten als auch Dissertationen auf dem Gebiet der Bauchemie Die Teilnahme an Fachgruppenveranstaltungen wird fur Studierende und Promovierende die Mitglieder der Fachgruppe sind mittels Stipendien unterstutzt Biochemie Bearbeiten Die Fachgruppe Biochemie wurde 1981 gegrundet und fuhrt uber 700 Wissenschaftler aus Hochschule Forschungsinstituten und Industrie zusammen Durch intensiven Austausch stellt sich die Fachgruppe den aktuellen Herausforderungen in Forschung Anwendung und Ausbildung und tragt wirkungsvoll zur Erhaltung und Forderung der Wettbewerbsfahigkeit des Wissenschafts und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei Die Fachgruppe richtet regelmassig nationale oder internationale Arbeitstagungen aus die sowohl der Biochemie allgemein als auch wechselnden Sonderthemen gewidmet sind Diese reichen von der Katalyse in der Biochemie uber die Stabilitat und Stabilisierung von Proteinstrukturen von der Chemie der Genforschung der Chemie der neuronalen Informationsubertragung bis hin zur biologischen Energieubertragung Daruber hinaus unterstutzt die Fachgruppe Tagungen anderer Organisationen auf dem Gebiet der Biochemie Sie fordert weiterhin die universitare Ausbildung die Qualifizierung von Jungwissenschaftlern die Weiterbildung der Lehrer und widmet sich besonders der Berufssituation der Hochschulabsolventen Zudem publizieren die Mitglieder der Fachgruppe regelmassig in den Nachrichten aus der Chemie der Mitgliederzeitschrift der GDCh Sie tragen so zur Verbreitung neuester biochemischer Forschungsergebnisse und zu einem besseren Verstandnis dieser spannenden Disziplin bei Das Netzwerk von Fachleuten der verschiedenen biochemischen Spezialgebiete wird auf nationaler und internationaler Ebene standig verbessert und erweitert Daruber hinaus pflegt die Fachgruppe intensiven Kontakt zu anderen Fachgruppen wie der FG Medizinische Chemie der Liebig Vereinigung fur Organische Chemie und der Fachsektion Chemische Biologie Chemie des Waschens Bearbeiten Das Ziel der Fachgruppe Chemie des Waschens ist es ein Forum fur Interessierte aus Industrie Behorden Hochschulen Instituten und Medien zu schaffen in dem Diskussionen zu allen technischen Fragen rund um Wasch und Reinigungsmittel offen und konstruktiv gefuhrt werden konnen Dabei richtet sich das Augenmerk auf wissenschaftsorientierte Aussagen zum nachhaltigen Nutzen fur die Menschen in ihrer Umwelt Von besonderem Interesse fur Jungmitglieder sind der jahrlich ausgeschriebene Forderpreis im Bereich Grundlagenforschung bei Wasch und Reinigungsmitteln sowie die Vergabe von Stipendien zur Teilnahme an der Jahrestagung der European Detergents Conference EDC Chemie Information Computer CIC Bearbeiten Die Fachgruppe Chemie Information Computer CIC 2 mochte Wissenschaftler zusammenzubringen die Interesse an der Computer gestutzten Losung Bearbeitung von chemischen Fragestellungen haben Hierunter fallen Bereiche der Chemoinformatik Methoden der Informatik die versuchen chemische Probleme zu losen wie z B die effiziente Speicherung und Suche von Molekulstrukturen und Molekuleigenschaften in Chemieinformationssystemen die Molekul Modellierung z B Wirkstoffdesignansatze oder Computersimulationsmethoden die Molekulmechanik und quantenchemische Methoden Ausserdem fordert die Fachgruppe den Einsatz von Open Access und Open Source Konzepten und engagiert sich auch international in der Computational Chemistry Community Nachwuchswissenschaftler werden jahrlich fur herausragende Diplom Master und Doktorarbeiten auf dem Gebiet Chemie Information Computer von der Fachgruppe wahrend der Tagung German Conference on Chemoinformatics GCC mit dem CIC Award for Computational Chemistry ausgezeichnet Aktuell Die Fachgruppe hat sich im Jahr 2018 umbenannt in Computer in der Chemie CIC Sie sieht ihre Aufgaben in der Forderung der Computeranwendungen in den chemischen Wissenschaften als Unterrichtsbestandteile an den Hochschulen in der Regel jahrlich stattfindende internationalen Fachgruppenjahrestagung der Unterstutzung von Open Access und Open Source Entwicklungen im Themengebiet der Fachgruppe der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule der Mitwirkung in einschlagigen nationalen und internationalen Arbeitskreisen der Pflege der Beziehung zu verwandten Institutionen im In und Ausland Chemie und Energie Bearbeiten Die Fachgruppe Chemie und Energie wurde im Marz 2009 als Arbeitsgemeinschaft gegrundet und am 1 Januar 2016 in eine Fachgruppe uberfuhrt Sie ist ein Zusammenschluss von ca 250 Einzelpersonen die sich fur das Thema Chemie und Energie interessieren Die Fachgruppe beschaftigt sich unter chemischen Gesichtspunkten mit wissenschaftlichen und technischen Fragestellungen zum Thema Energieversorgung der Zukunft Sie dient ausserdem als Daten und Informationsdrehscheibe zum Thema Chemie und Energie macht energierelevante Aktivitaten in der GDCh sichtbar und organisiert den Austausch mit vergleichbaren technischen und naturwissenschaftlichen Arbeitskreisen und weiteren Partnern die sich aus anderen Blickwinkeln mit dem Thema Energie befassen Chemieunterricht Bearbeiten Die Fachgruppe Chemieunterricht FGCU 3 ist mit uber 1900 Mitgliedern das Forum in der GDCh fur alle Fragen zu Chemie an der Schule und zur Chemiedidaktik Sie ist das Forum in der GDCh fur alle Fragen zu Chemie in der Schule und zur Chemiedidaktik Hier bringen sich Studenten Referendare Lehrkrafte aller Schulstufen und arten Fachdidaktiker und wissenschaftler sowie Vertreter aus der Industrie und offentlichem Dienst ein um Schuler im Unterricht fur die Chemie zu begeistern Praxisnahe Angebote der FGCU sind unter anderen Die jahrliche Vortrags amp Fortbildungstagung mit Diskussions Experimental und Postervortragen sowie Workshops 4 Diskussionskreis Wissenschaftlicher Nachwuchs Fachgruppenpreise Der Friedrich Stromeyer Preis der Heinrich Roessler Preis und der Heinz Schmidkunz Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker werden auf der jahrlichen Tagung der FGCU verliehen Das Publikationsorgan der FGCU ist die Zeitschrift Chemkon die in vier Print Ausgaben und acht Online Ausgaben pro Jahr erscheint 5 Die vier zusatzlichen Online Ausgaben sollen vornehmlich Themen der Sekundarstufe II behandeln Chemiker im Offentlichen Dienst Bearbeiten Die Mitglieder der Fachgruppe Chemiker im Offentlichen Dienst stehen mit ihrer Arbeit direkt im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft Wissenschaft und Gesellschaft Neben dem chemischen Fachwissen benotigen sie umfangreiche Kenntnisse uber gesetzliche Regelwerke und gesellschaftspolitische Hintergrunde Die Fachgruppe mochte insbesondere die Jungchemiker uber die Tatigkeitsfelder im offentlichen Dienst informieren und ihnen zeigen wo sie ihr in ihrem Berufsleben begegnen konnten Elektrochemie Bearbeiten Batterien Brennstoffzellen Desinfektion Korrosionsschutz Sensoren Biotechnologie Spurenstoffe und Chlorsynthese sind nur einige aktuelle Themen zu denen die Elektrochemie wesentliche Beitrage liefert Die Fachgruppe hat die Forderung aller Bereiche der Elektrochemie von den Grundlagen bis zur Anwendung zum Ziel Fur Jungmitglieder die im Rahmen einer kleinen Party begrusst werden schreibt die Fachgruppe jahrlich einen Forderpreis aus und bietet Tagungsstipendien Exkursionen in die Elektrochemie und eine Landkarte elektrochemischer Studiengange Unternehmen und Institute an Festkorperchemie und Materialforschung Bearbeiten Die Fachgruppe Festkorperchemie und Materialforschung vereint die Forderung der Festkorperchemie als einer kreativen Synthese Disziplin im Zentrum der Chemie mit der physikalisch chemisch orientierten Materialforschung als einer weiteren Basis fur moderne Festkorpertechnologien Die Fachgruppe bildet den Rahmen fur den wissenschaftlichen Austausch von Forschern aus Universitaten Forschungsinstituten und in Industrieunternehmen und sie bietet seit ihrer Grundung dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Kontakte mit erfahrenen Festkorperchemikern Im Zentrum der Fachgruppenarbeit steht auch in Zukunft der Anspruch den hohen Standard der Festkorperchemie in Deutschland weiter zu fordern und die interdisziplinare Materialforschung durch Impulse aus der Chemie richtungsweisend mitzugestalten Freiberufliche Chemiker und Inhaber freier unabhangiger Laboratorien Bearbeiten Die FFCh bringt die beruflich selbstandigen Chemiker zusammen Kontakte Networking und standige Weiterbildung sind fur Selbstandige wichtige Erfolgsfaktoren beides will die Fachgruppe anbieten und pflegen Chemiker jeden Alters ob noch an der Hochschule oder schon im Seniorenalter die sich mit dem Gedanken an eine Selbstandigkeit tragen finden in der FFCh Kontakte und Hilfe zu wissenschaftlichen und geschaftlichen Fragestellungen z B dem Businessplan Geschichte der Chemie Bearbeiten Die Fachgruppe Geschichte der Chemie bietet eine Plattform fur Prasentationen historischer Arbeiten Alle zwei Jahre findet eine Tagung statt Ergebnisse und Neuigkeiten werden in den Mitteilungen der FG veroffentlicht In der Fachgruppe wird der Dialog uber die historischen Wurzeln Traditionen und das Selbstverstandnis der Chemiker gefuhrt gerade uber Generationengrenzen hinweg Fur Nachwuchswissenschaftler innen wird seit 1992 alle zwei Jahre der Bettina Haupt Forderpreis ausgeschrieben benannt nach der 1985 jung verstorbenen Chemiehistorikerin Bettina Haupt geb Sperlich 6 Gewerblicher Rechtsschutz Bearbeiten Die Kernarbeit der Fachgruppe Gewerblicher Rechtsschutz ist die Forderung der auf den Gebieten des gesamten gewerblichen Rechtsschutzes und der Patentfragen tatigen Mitglieder Arbeitstagungen Seminare und Kolloquien dienen diesem Zweck Als Bildungsforum fur den gewerblichen Rechtsschutz als Forum fur den Erfahrungsaustausch fur Patentfragen Gesetzgebung Rechtsprechung und Amtspraxis ist die Fachgruppe sehr angesehen wozu der jahrlich stattfindende Spezialisierungstag besonders beitragt Die Fachgruppe steht auch als Berater von Studenten etc zur Vermittlung des entsprechenden Rustzeuges und von Grundkenntnissen fur eine Tatigkeit im gewerblichen Rechtsschutz zur Verfugung Ausdruckliches Ziel ist es dabei den Diplomchemikern die entsprechenden patentrechtlichen Grundlagen an Hochschulen und Universitaten zu vermitteln Lackchemie Bearbeiten Die Fachgruppe Lackchemie vertritt ein vielfaltiges interdisziplinares und daher komplexes Fachgebiet in dem sowohl traditionelle Wissenschaftsbereiche wie z B die anorganische organische und Kolloidchemie als auch neue wie die Nano und Umwelttechnologie ihr Forum finden Durch die offenen Grenzen des Fachgebiets ist die Fachgruppe besonders stark auf einen intensiven vernetzten Wissens und Erfahrungsaustausch angewiesen Fur studentische Mitglieder gibt es eine kostenlose Borse fur Betriebspraktika Ferienjobs und Examensarbeiten sowie kostenfreie Teilnahme an der Lacktagung und der Summer School Coatings and Colourants Lebensmittelchemische Gesellschaft LChG Bearbeiten Hauptartikel Lebensmittelchemische Gesellschaft Die Lebensmittelchemische Gesellschaft stellt innerhalb der GDCh die meisten Mitglieder deren fachlicher Wirkungskreis von Hochschule bis zu Ministerien der Lebensmitteluberwachung bis zur Industrie und Selbstandigen reicht In vielen Arbeitsgruppen werden hier aktuelle wissenschaftliche Themen bearbeitet und ein Austausch auf den jahrlichen grossen Deutscher Lebensmittelchemikertag und kleineren Tagungen Regionalverbandstagungen sowie uber die eigene Zeitschrift Lebensmittelchemie gewahrleistet Die Arbeitsgruppe Junge Lebensmittelchemie AG JLC stellt dabei als Interessenvertretung von Studierenden oder Promovierenden im Fach Lebensmittelchemie an deutschen Hochschulen Lebensmittelchemikern im Praktischen Jahr sowie Berufseinsteigern eine Sonderrolle da Sie sticht dabei nicht nur durch ihre schiere Grosse sondern auch durch ihre losgeloste Organisationsstruktur heraus Liebig Vereinigung fur Organische Chemie Bearbeiten Die Liebig Vereinigung fur Organische Chemie widmet sich den Themen der Organischen Chemie im engeren wie weiteren Sinne Sie vergibt an jungere Wissenschaftler die sich durch neue originelle und richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Fachgebiet qualifiziert haben den ORCHEM Preis fur Nachwuchswissenschaftler Weiterhin werden an Promovierende und Postdocs mit neuen und originellen wissenschaftlichen Arbeiten Posterpreise und Kurzvortrage vergeben z B im Rahmen der Orchem Tagungen der WIFO Veranstaltungen der GDCh und auch in Verbindung mit wechselnden Fachtagungen die von den Mitgliedern ausgerichtet werden Magnetische Resonanzspektroskopie Bearbeiten Die Fachgruppe Magnetische Resonanzspektroskopie bildet ein Forum fur den Kontakt zwischen allen auf dem Gebiet der magnetischen Resonanz tatigen Wissenschaftlern an der Hochschule in der Industrie und an anderen Institutionen im In und Ausland Aufgrund des interdisziplinaren Charakters der Methode herrscht reger Gedanken und Erfahrungsaustausch zwischen Chemikern Physikern und Biologen Studentische Mitglieder der Fachgruppe nehmen kostenlos an den jahrlich stattfindenden Fachgruppen Tagungen teil und konnen mit dem Ernst Award ausgezeichnet werden Makromolekulare Chemie Bearbeiten Die Fachgruppe Makromolekulare Chemie fuhrt Wissenschaftler aus Hochschulen Forschungsinstituten und Industrie zusammen und bundelt die Expertisen aus den Bereichen Polymerchemie physik und anwendungen Durch intensiven Austausch nach innen und aussen stellt sich die Fachgruppe den aktuellen Herausforderungen in Forschung Anwendung und Ausbildung im Bereich der Makromolekularen Wissenschaften und tragt zur Erhaltung und Forderung der Wettbewerbsfahigkeit des Wissenschafts und Wirtschaftsstandorts Deutschland bei Die Fachgruppe fuhrt den Hochschullehrernachwuchs Workshop mit Vergabe des Reimund Stadler Preises durch Dieser Workshop bietet angehenden Hochschullehrern aus dem Bereich der Polymerchemie und angrenzender Gebiete die Moglichkeit ihre Arbeiten im Kreise ausgewahlter Wissenschaftler vorzustellen und fordert so die Vernetzung untereinander aber auch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen Instituten und der Industrie Fur herausragende Arbeiten verleiht die Fachgruppe zu diesem Anlass den Reimund Stadler Preis Weiterhin vergibt die Fachgruppe Reisestipendien an Studierende und Doktoranden Auf Antrag gewahrt sie Beihilfen fur die Teilnahme an Tagungs und Konferenzveranstaltungen Sie ist Mitherausgeberin des Hochschulfuhrers Makromolekulare Chemie und wirkt beim Fortbildungsprogramm der GDCh mit Medizinische Chemie Bearbeiten Die Fachgruppe Medizinische Chemie besteht seit 1971 Ihre ca 800 Mitglieder sind in Hochschulinstituten anderen Forschungseinrichtungen und in der pharmazeutischen Industrie tatig Es sind vor allem Chemiker und Pharmazeuten aber auch Informatiker Verfahrensingenieure u a Die Fachgruppe hat zum Ziel den Bruckenschlag zwischen Chemie einerseits und Biologie Medizin und Pharmazie andererseits Sie befasst sich gebietsubergreifend mit Fragen der modernen Arzneimittelentwicklung insbesondere der Wirkstofffindung der Leitsubstanzoptimierung unter Einbeziehung der modernen Technologien wie kombinatorische Synthese Hochdurchsatz Screeningsysteme auf der Basis molekularbiologischer Grundlagen Drug Design Molecular Modelling quantitative Struktur Wirkungsanalysen Pharmakokinetik und Metabolismus u a Die Fachgruppe hat das Ziel diese Disziplin national und international zu fordern und zu vertreten Schwerpunkte dabei sind die Organisation einer alljahrlichen Tagung Frontiers in Medicinal Chemistry mit internationaler Beteiligung einer Summerschool speziell fur Studenten und junge Wissenschaftler und die Forderung von Nachwuchswissenschaftlern durch die Vergabe von Promotionspreisen und eines Innovationspreises Nachhaltige Chemie Bearbeiten Die Fachgruppe Nachhaltige Chemie beschaftigt sich mit den Beitragen der Chemie zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft Die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit werden u a auf der jahrlich stattfindenden Jahrestagung diskutiert Zur Unterstutzung der Nachwuchsforderung verleiht die Fachgruppe einen Preis fur die beste Promotionsarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Chemie Nachhaltige Chemie ist die Erforschung der Nutzung stofflicher Ressourcen und deren Umwandlung ohne Schaden fur zukunftige Generationen Dabei gibt es folgende Themenschwerpunkte sparsame Energiewirtschaft nachwachsende Rohstoffe umweltschonende Katalyse alternative Reaktionsbedingungen Bewertung von chemischen Prozessen und Produkten nachhaltige Produkte Die aktuelle Jahrestagung findet vom 17 bis 19 September 2018 in Aachen statt Nuklearchemie Bearbeiten Die Fachgruppe Nuklearchemie beschaftigt sich interdisziplinar mit Themen die den Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung beinhalten Dazu gehort Forschung in den Bereichen Lebenswissenschaften Energie Umweltschutz bis hin zu grundlegenden wissenschaftlichen Fragestellungen z B zur Radioanalytik oder zur Chemie superschwerer Elemente Die Fachgruppe organisiert entsprechende Fachtagungen und fordert insbesondere junge Wissenschaftler z B durch Verleihung von Doktorandenpreisen Photochemie Bearbeiten Die Fachgruppe Photochemie besteht seit 1971 und hat ca 300 Mitglieder Stand Januar 2016 Ihre Ziele auf dem Gebiet der Photochemie und ihren Grenzgebieten sind u a die Forderung des Gedankenaustausch unter Fachkollegen zu fordern und fachliche Anregungen zu vermitteln die Beziehungen zu entsprechenden Organisationen im Ausland zu pflegen die fachbezogene Lehre im Chemieunterricht an den Hochschulen zu verankern bzw zu starken und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fordern Um den fachlichen und wissenschaftlichen Gedankenaustausch unter ihren Mitgliedern zu fordern fuhrt die Fachgruppe in regelmassigen Abstanden z Z alle zwei Jahre wissenschaftliche Vortragsveranstaltungen einschliesslich Posterprasentationen durch Weitere Aufgaben der Fachgruppe bestehen in der Organisation von Fortbildungskursen und Informationstagen und der Unterrichtung der Presse zu aktuellen Themen Die Photochemie umfasst die Themengebiete Photosynthese Solarchemie photoinduzierte Reaktionen Photochromie optische Spektroskopie Photoprozesse der Atmosphare Chemische Grundlagen des Sehvorgangs Fotografie photodynamische Therapie Seniorexperten Chemie Bearbeiten Um der demografischen Entwicklung seiner Mitglieder Rechnung zu tragen wurde im Oktober 2006 die Sektion Seniorexperten Chemie SEC engl Senior Expert Chemists gegrundet 7 Die SEC sind GDCh Mitglieder im fortgeschrittenen Alter meist Pensionare Sie haben alle eine Hochschulausbildung und langjahrige Berufserfahrung Die SEC mochten dieses Wissen auch weiterhin nutzen und stellen es daher der Offentlichkeit unentgeltlich zur Verfugung Die Arbeit der SEC konzentriert sich auf die folgenden Themen Netzwerke und Beziehungen von Chemikern im In und Ausland Ansehen und Verstandnis der Chemie in der Offentlichkeit und Chemie Bildung in jedem Lebensalter Das SEC Jahrestreffen ist dabei das prominenteste Projekt Die SEC schreiben aber auch verstandliche Kolumnen fur die Tagespresse bieten Schulen und anderen Bildungseinrichtungen didaktisch fundierte Vortrage an oder organisieren technisch orientierte Exkursionen SEC Technology Tour In Zukunft mochten die SEC verstarkt mit den Ortsverbanden der GDCh zusammenarbeiten Umweltchemie und Okotoxikologie Bearbeiten Die Fachgruppe Umweltchemie und Okotoxikologie der GDCh beschaftigt sich mit dem Verbleib von Chemikalien in der Umwelt Umweltchemie ihren Eintragswegen ihrer Verteilung und ihrer Umwandlung in den Kompartimenten Boden Wasser Luft und deren Wirkung auf Organismen und Lebensraume Okotoxikologie Das Themenfeld ist ausgesprochen interdisziplinar und ein weites Forschungs und Betatigungsfeld fur Chemiker Biologen Geowissenschaftler Juristen Ingenieure und Wissenschaftler weiterer verwandter Fachrichtungen Fur interessierte Wissenschaftler und Praktiker bietet die Fachgruppe mit ihren Arbeitskreisen ein Forum zur Weiterentwicklung des Fachgebiets Derzeit bestehen mit insgesamt ca 800 Mitgliedern die folgenden Arbeitskreise Atmospharenchemie Bodenchemie und Bodenokologie Chemikalienbewertung Umweltmonitoring Die Fachgruppe verleiht seit 2009 den Paul Crutzen Preis Vereinigung fur Chemie und Wirtschaft Bearbeiten Die Vereinigung fur Chemie und Wirtschaft VCW 8 wurde 1999 vor dem Hintergrund gegrundet innerhalb der GDCh auch der beruflichen Realitat der in der Wirtschaft tatigen Chemiker Rechnung zu tragen Seither hat sie sich zu einem wichtigen beruflichen Netzwerk der Chemiewirtschaft und Pharmaindustrie entwickelt und sich immer wieder mit eigenstandigen Beitragen in den Diskurs der Industrie und Technologieentwicklung eingeschaltet Sie bietet ein Forum fur den offenen Austausch zu aktuellen Fragen und Entwicklungen in der Branche organisiert zu wichtigen Themen Vortragsveranstaltungen gibt Publikationen heraus und verleiht einen Studienpreis Wirtschaftschemie Die Vereinigung umfasst ca 700 Mitglieder und eroffnet diesem Kreis von interessierten Chemikern Hochschullehrern Betriebswirten und Studenten ein Gesprachsforum fur Belange der Chemiewirtschaft in Konferenzen zu aktuellen Themen aus Entwicklung Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Chemiebranche Auch bei Stammtischen in verschiedenen Stadten werden Diskussionsmoglichkeiten geboten Wasserchemische Gesellschaft Bearbeiten Die Wasserchemische Gesellschaft ist tatig fur den wirksamen Schutz die sinnvolle Nutzung die zweckmassige Aufbereitung und Reinigung sowie die sachgemasse Untersuchung und Beurteilung des Wassers Ihre fachliche Arbeit wird im Wesentlichen in den drei Hauptausschussen Analyseverfahren Stoffe und Gewassergute und Wissenschaftliche Grundlagen und deren Arbeitskreisen geleistet Die Wasserchemische Gesellschaft gibt die Deutschen Einheitsverfahren zur Wasser Abwasser und Schlammuntersuchung und die Zeitschrift Vom Wasser Das Journal heraus Fur die Teilnahme an der Jahrestagung der Fachgruppe im Fruhjahr werden zahlreiche Stipendien vergeben ausserdem vergibt die Fachgruppe gefordert von der Walter Kolle Stiftung jahrlich in der Regel einen Promotionspreis auf dem Gebiet der Wasserchemie Wohler Vereinigung fur Anorganische Chemie Bearbeiten Die Wohler Vereinigung fur Anorganische Chemie setzt sich fur die Entwicklung des Verstandnisses fur die Anorganische Chemie ein regt Forschungsrichtungen und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie an fordert das Fach Anorganische Chemie an den Hochschulen und informiert ihre Mitglieder uber wesentliche Veroffentlichungen sowie andere Aktivitaten die das Gebiet der Anorganische Chemie betreffen Sie unterstutzt den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern und auslandischen Kollegen Mit Nachwuchsgruppenpreisen der Wohler Vereinigung welche auf der Fachgruppentagung und dem Wissenschaftsforum vergeben werden unterstutzt sie den wissenschaftlichen Nachwuchs Durch die Zusammenarbeit mit Vertretern der chemischen Industrie schlagt die Wohler Vereinigung eine Brucke zwischen Schule Hochschule und Beruf Arbeitsgemeinschaften und weitere Strukturen Bearbeiten Folgende Arbeitsgemeinschaften und weitere Strukturen sind unter dem Dach der GDCh vertreten Deutsche Gesellschaft fur Katalyse GeCatS Bearbeiten Die Deutsche Gesellschaft fur Katalyse GeCatS ist die zentrale Interessenvertretung der deutschen Katalyse Gemeinschaft Ihr gehoren ca 1100 Mitglieder an Aufgaben und Ziele der Gesellschaft sind u a den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fordern das Ansehen des Fachgebietes in der breiten Offentlichkeit zu verbessern und eine Diskussions und Informationsplattform fur die Katalyseforschung und anwendung zu bieten Weitere zentrale Anliegen sind Kooperationen mit anderen nationalen europaischen internationalen Organisationen die Lobbyarbeit bei Forderorganisationen und die Organisation und Durchfuhrung eines jahrlichen Fachtreffens Jahrestreffen Deutscher Katalytiker Tragergesellschaften sind DECHEMA VDI GVC sowie GDCh DBG und DGMK Arbeitsgruppe Berufliche Bildung Bearbeiten Die Arbeitsgruppe Berufliche Bildung der GDCh setzt sich aus Angehorigen nicht akademischer Chemieberufe wie Chemisch technische Assistenten Chemielaboranten oder Chemietechniker zusammen Die Arbeitsgruppe bietet eine Plattform zum Gedanken und Erfahrungsaustausch gibt fachliche Anregungen und arbeitet unabhangig von Gewerkschaften Arbeitgeberverbanden oder Organisationen der chemischen Industrie Zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe gehort es regelmassig die aktuelle Situation aller mittleren Chemieberufe zu bewerten und in Ausbildungsfragen und Novellierungen den Kontakt zu den zustandigen Ministerien der Bundeslander der Standigen Konferenz der Kultusminister KMK den Fachverbanden und anderen Interessensvertretungen zu halten Daruber hinaus setzt sich die Arbeitsgruppe fur eine Ausweitung des Fortbildungsangebots fur nicht akademische Berufsgruppen ein Arbeitsgemeinschaft Chemie in der Medizinerausbildung Bearbeiten Die Arbeitsgemeinschaft Chemie in der Medizinerausbildung wurde am 2 September 2010 gegrundet Ziel der AG ist die Weiterentwicklung und Modernisierung der chemisch naturwissenschaftlichen Ausbildung in medizinischen Studiengangen Human und Zahnmedizin aber auch Veterinarmedizin Molekulare Medizin u A Zudem vertritt die Arbeitsgemeinschaft die Interessen dieser Facher und ihrer Vertreter nach aussen insbesondere in Bezug auf die Erstellung von Ausbildungsstandards und die Vertretung in universitatsubergreifenden bzw ausseruniversitaren Gremien Ziel ist die nachhaltige Verankerung der Chemie als naturwissenschaftliches Grundlagenfach in einem modernen Medizinstudium das den Chancen und Herausforderungen des rapide wachsenden molekularen Wissens gerecht wird Ausserdem stellt die AG eine Plattform fur den Erfahrungsaustausch auf jeder Ebene dar Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft Bearbeiten Die Arbeitsgemeinschaft Chemie und Gesellschaft wurde 2014 von GDCh Prasident Thomas Geelhaar gegrundet der fur seine Amtszeit Chemie und Gesellschaft als Schwerpunktthema gewahlt hat Unter dem Motto Chemie im Dialog mit der Gesellschaft Information Faszination Kontroversen beabsichtigt die Arbeitsgemeinschaft insbesondere zu kontrovers diskutierten Themen die Perspektive der Chemie einzubringen Im Fokus steht dabei ein ehrlicher und transparenter Dialog mit Offentlichkeit Politik und Zivilgesellschaft Die Arbeitsgemeinschaft thematisiert sowohl die Errungenschaften der Chemie als auch die grossen Herausforderungen Energieversorgung Klimawandel und Wandel der Rohstoffbasis und wendet sich insbesondere auch an die nachste Generation um Faszination fur die Chemie zu schaffen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitatsprofessoren und professorinnen fur Chemie ADUC Bearbeiten Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitatsprofessoren und professorinnen fur Chemie ADUC wurde 1897 als Verband der Laboratoriumsvorstande an deutschen Hochschulen gegrundet und ist seit 1999 eine Arbeitsgemeinschaft in der GDCh Die ADUC fordert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Chemie sowie die Bildung eines geeigneten wissenschaftlichen Nachwuchses Zu den Aufgaben und Aktivitaten der Arbeitsgemeinschaft gehoren Stellungnahmen zur Entwicklung der Chemie in Forschung und Lehre an Hochschulen die Planung und Ausrichtung der Chemiedozententagung die Vergabe des ADUC Jahrespreises fur Habilitanden Habilitandinnen sowie die Abstimmung von Studiengangen mit der Konferenz der Fachbereiche Chemie Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie Bearbeiten Die Arbeitsgemeinschaft Fluorchemie wurde 2008 gegrundet um der Fluorchemie als einer interdisziplinaren Wissenschaft mit Anknupfungspunkten zu bestehenden Fachgruppen der GDCh gerecht zu werden Die Aufgaben der AG bestehen darin Interesse und Verstandnis fur die Fluorchemie und ihre Teilgebiete zu wecken die Fluorchemie an den Hochschulen in der Industrie und in offentlichen Institutionen zu fordern und den Nachwuchs in allen Bereichen der Fluorchemie zu unterstutzen Daruber hinaus informiert die AG uber wesentliche Forschungsrichtungen und andere Aktivitaten auf dem Gebiet der Fluorchemie baut die Kontakte und den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie mit auslandischen Kollegen aus und fordert die Fortbildung im Bereich der Fluorchemie Gleichzeitig soll eine Brucke zwischen Schule Hochschule und Beruf geschlagen sowie die Verbindung und Zusammenarbeit mit den anderen Disziplinen der Chemie intensiviert werden Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie AGTC Bearbeiten Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie AGTC wird von den drei wissenschaftlichen Gesellschaften Deutsche Bunsen Gesellschaft fur Physikalische Chemie DBG Deutsche Physikalische Gesellschaft DPG und Gesellschaft Deutscher Chemiker GDCh getragen Die AG fordert die Zusammenarbeit der auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie tatigen Wissenschaftler und vertritt ihre Interessen gegenuber anderen Fachern und deren Verbanden Gemeinsame Fachgruppe chemische Biologie Bearbeiten Die Fachgruppe chemische Biologie wurde 2005 gemeinsam von der Gesellschaft fur Chemische Technik und Biotechnologie e V DECHEMA der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft e V DPhG der Gesellschaft fur Biochemie und Molekularbiologie e V GBM und der Gesellschaft Deutscher Chemiker e V GDCh gegrundet Wichtigstes Ziel der Fachgruppe ist der Start des ChemBioNet als ein Experten und Ressourcen Netzwerk zur Unterstutzung der Chemischen Biologie in der akademischen Grundlagenforschung Gemeinsame Fachgruppe Bioinformatik Bearbeiten Die Bioinformatik ist eine interdisziplinare Wissenschaft die Fragen aus der biowissenschaftlichen Forschung vor allem solche auf molekularem Niveau mit mathematischen Ansatzen und computergestutzten Methoden bearbeitet Aus diesem Grund vereinbarten die Gesellschaft fur Chemische Technik und Biotechnologie e V DECHEMA die Gesellschaft fur Biochemie und Molekularbiologie e V GBM die Gesellschaft Deutscher Chemiker e V GDCh und die Gesellschaft fur Informatik e V GI im Mai 2014 die Aktivitaten ihrer Fachgruppen auf dem Gebiet der Informatik in den Lebenswissenschaften in der Gemeinsamen Fachgruppe Bioinformatik zusammenzufuhren Die Fachgruppe unterstutzt die akademische Lehre intensiv durch Beitrage zur Ausbildung und zur Gestaltung und setzt sich fur die Anpassung des Ausbildungsangebots an die sich stark wandelnde Nachfrage ein Jahrlich findet daruber hinaus die German Conference on Bioinformatics GCB statt die grosste nationale Veranstaltung dieser Art in Europa Fortbildung Bearbeiten Die Gesellschaft Deutscher Chemiker bietet Fortbildungskurse fur Chemiker unter anderem in folgenden Bereichen an Analytische Chemie Chromatographie Massenspektrometrie Spektroskopie Qualitatssicherung Biowissenschaften medizinische Chemie Synthesemethoden Lebensmittelchemie moderne Methoden und Verfahren Chemie und Wirtschaft Chemie und Recht Auch Nichtchemiker konnen sich unter der Rubrik Chemie fur Nichtchemiker Kenntnisse in den Grundlagen der Chemie aneignen Fachzeitschriften Bearbeiten Die Gesellschaft Deutscher Chemiker ist Herausgeber und Eigentumer bzw Mitherausgeber Miteigentumer einer Reihe von renommierten Fachzeitschriften aus fast allen Bereichen der Chemie Uber die Wiley VCH GmbH amp Co KGaA in Weinheim werden unter anderem verlegt die Angewandte Chemie in deutscher und englischer Ausgabe die Chemistry Europe Zeitschriften mit dem Magazin ChemistryViews die Zeitschrift Chemie Ingenieur Technik mit CITplus und ChemBioEng Reviews die Chemie in unserer Zeit sowie die CHEMKON Zusammen mit dem Wissenschaftsverlag Springer Science Business Media gibt die GDCh gemeinsam mit den franzosischen spanischen italienischen schweizerischen osterreichischen und polnischen chemischen Gesellschaften seit 2002 die Zeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry heraus Ganzlich in redaktioneller Eigenregie und mit verlegerischer Betreuung durch Wiley VCH erscheint die Mitgliederzeitschrift Nachrichten aus der Chemie Kooperationen Bearbeiten Die GDCh beteiligt sich in vielfaltiger Weise an Diskussionen und Aktivitaten auf nationaler und internationaler Ebene Im nationalen Kontext betrifft dies in erster Linie themenorientierte Kooperationen mit befreundeten Fachgesellschaften Im internationalen Zusammenhang ist ein starkeres Zusammenwachsen der europaischen chemischen Gesellschaften mit dem Ziel einen gemeinsamen europaischen Forschungsraum in der Chemie zu schaffen ebenso Anliegen der GDCh wie die enge Kooperation mit ihren Partnern im nicht europaischen Ausland Zur Verwirklichung dieser Ziele arbeitet die GDCh engagiert in den europaischen und internationalen Dachorganisationen der Chemie mit Diese sind u a die European Chemical Society EuChemS Chemistry Europe 9 die IUPAC Deutscher Zentralausschuss fur Chemie die Akkreditierungsagentur ASIIN und das Forum Analytik Tagungen Bearbeiten Die Gesellschaft Deutscher Chemiker veranstaltet nationale und internationale Tagungen Symposien und Kongresse zu allen Gebieten der Chemie Wissenschaftsforum Chemie Bearbeiten Das Wissenschaftsforum Chemie ist ein deutscher Wissenschaftskongress zum Thema Chemie der GDCh Sie findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Deutschland statt Es deckt die gesamte Breite der Chemie ab Hier treffen sich ca 2000 Chemiker Neben dem vielseitigen und hochkaratigen wissenschaftlichen Programm gibt es eine grosse Firmenausstellung eine Jobborse und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auch fur die interessierte Offentlichkeit Das GDCh Wissenschaftsforum 2017 Chemie bewegt zum 150 jahrigen Jubilaum fand im September in Berlin statt Die GDCh Fachgruppen tagten in mehreren Postersessions und Symposien im Rahmen des Wissenschaftsforums Chemie 2017 der Gesellschaft Deutscher Chemiker GDCh am 12 und 13 September 2017 an der Freien Universitat und im Harnack Haus der Max Planck Gesellschaft in Berlin Dahlem Die Veranstaltungen beinhalteten das Spektrum der modernen Chemie vom Schulexperiment uber die Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung Sie dienten dem wissenschaftlichen Austausch uber neue Trends sowohl in Industrie als auch an Schule Hochschule und in Forschungseinrichtungen Auch Chemielehrer bekamen neue Impulse zur zeitgemassen Gestaltung des Chemieunterrichts Das Wissenschaftsforum hatte auch andere Zielgruppen im Blick Schuler ebenso wie Existenzgrunder Wirtschaftsvertreter Investoren oder Politiker Das Themenspektrum reicht dabei vom Science Slam zur Chemie uber den Experimentiertag fur Schuler bis zum Innovationsmarathon Projekte Bearbeiten Die GDCh fordert die Chemie in Lehre Forschung sowie Anwendung und engagiert sich fur Verstandnis und Wissen von Chemie und chemischen Zusammenhangen in der Offentlichkeit u a auch in folgenden Projekten Wochentlich werden auf der Internetseite der Aktuellen Wochenschau Einblicke in aktuelle Forschungsthemen verschiedener Teilbereiche der Chemie vermittelt bisherige Themen Analytische Chemie Elektrochemie und Farben amp Lacke Nachhaltige Chemie Lebensmittelchemie Chemie amp Energie Bauchemie Chancengleichheit in der Chemie Biochemie Wasserchemie sowie Chemie und Licht 10 Auf der Internetplattform Faszination Chemie werden verschiedene chemische Inhalte moglichst offentlichkeitsnah und interessant dargestellt Dabei wird weitgehend auf komplizierte chemische Formeln verzichtet Die Artikel richten sich vom Schwierigkeitsgrad sowohl an Laien als auch an chemieaffine Leser Ziele der Plattform sind das Naherbringen von Informationen und das Wecken von Faszination fur die Chemie 11 Angebote zur Lehrerfortbildung in GDCh Fortbildungszentren in Kooperation mit mehreren Universitaten 12 Vergabe von Reisestipendien zur Teilnahme an Tagungen und Kongressen Preise und Auszeichnungen BearbeitenDie Gesellschaft Deutscher Chemiker vergibt die folgenden Preise und Auszeichnungen 13 Gedenkmunze A von Baeyer die von der Gesellschaft Deutscher Chemiker als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der organischen Chemie vergeben wird Gedenkwurfel Wilhelm Klemm die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der anorganischen Chemie vergeben wird Gedenkmunze Fresenius die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der Analytik vergeben wird Gedenkmunze Gmelin Beilstein die von der GDCh als besondere Auszeichnung auf dem Gebiet der Geschichte der Chemie und Chemieliteratur vergeben wird Zwei Preise mit 50 000 gehoren zu den hochstdotierten deutschen Preisen in den Naturwissenschaften Otto Hahn Preis facherubergreifend gemeinsame Vergabe mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stadt Frankfurt am Main Karl Ziegler Preis vergeben durch die bei der GDCh angesiedelte Karl Ziegler Stiftung s u Weitere zumeist mit 7500 dotierte und jahrlich vergebene Preise der GDCh sind Adolf von Baeyer Denkmunze Organische Chemie Albrecht Kossel Preis Biochemie wird erst seit 2014 vergeben Alfred Stock Gedachtnispreis Anorganische Chemie Arfwedson Schlenk Preis gestiftet von Chemetall jetzt Rockwood Lithium August Wilhelm von Hofmann Denkmunze facherubergreifend Carl Duisberg Gedachtnispreis facherubergreifend fur Nachwuchswissenschaftler Carl Duisberg Plakette fur Verdienste um die Forderung der Chemie Carl Roth Forderpreis gestiftet von der Carl Roth GmbH amp Co KG Nachwuchswissenschaftler deren Studienabschluss nicht mehr als funf Jahre zuruckliegt Clemens Winkler Medaille Analytische Chemie Emil Fischer Medaille Organische Chemie Eberhard Gerstel Preis Analytische Trenntechnik wird erst seit 2010 vergeben Erich Huckel Preis Theoretische Chemie wird erst ab 2016 vergeben Fresenius Preis Analytische Chemie GDCh Preis fur Journalisten und Schriftsteller 14 Gmelin Beilstein Denkmunze Chemieinformation Geschichte der Chemie Heinz Schmidkunz Preis fur Chemiedidaktik benannt nach Heinz Schmidkunz 1929 2012 Hermann Staudinger Preis Makromolekulare Chemie Horst Pracejus Preis Chiralitat in der Chemie Innovationspreis in Medizinisch Pharmazeutischer Chemie gemeinsame Vergabe mit der DPhG Joseph Konig Gedenkmunze Lebensmittelchemie Liebig Denkmunze facherubergreifend Mit dieser Medaille wurde 1931 erstmals eine Frau Ida Noddack ausgezeichnet Paul Bunge Preis vergeben durch die Hans R Jenemann Stiftung Primo Levi Preis erstmals im Jahre 2017 vergeben zusammen mit der italienischen chemischen Gesellschaft fur Verdienste von Chemikern um die Menschenrechte Wilhelm Klemm Preis Anorganische Chemie Wilhelm Ostwald Nachwuchspreis facherubergreifend gemeinsam mit der Deutschen Bunsen Gesellschaft und der Wilhelm Ostwald Gesellschaft Wohler Preis fur Nachhaltige Chemie Weitere Preise werden von den Fachgruppen vergeben Bauchemie Chemieunterricht Friedrich Stromeyer Preis Heinrich Roessler Preis Medizinische Chemie Medizinisch Pharmazeutische Chemie Photochemie Albert Weller Preis der von der GDCh gemeinsam mit der Deutschen Bunsen Gesellschaft fur Physikalische Chemie verliehen wird Umweltchemie und Okotoxikologie Paul Crutzen Preis benannt nach Paul Crutzen Wasserchemie Mit dem Programm Historische Statten der Chemie wurdigt die GDCh daruber hinaus Wirkungsstatten von geschichtlich bedeutenden Chemikern 15 Im Rahmen dieser Reihe wurde am Sonntag dem 10 September 2017 am Jakob und Wilhelm Grimm Zentrum der Humboldt Universitat Berlin die Gedenktafel August Wilhelm von Hofmanns 1818 1892 des Grundungsprasidenten der GDCh feierlich enthullt Bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind mehrere Stiftungen angesiedelt die neben Fordermassnahmen auch Auszeichnungen vergeben August Wilhelm von Hofmann Stiftung benannt nach August Wilhelm von Hofmann 1818 1892 vergibt Stipendien an Studierende der Chemie Georg Manecke Stiftung benannt nach Georg Manecke 1916 1990 Hellmut Bredereck Stiftung benannt nach Hellmut Bredereck 1904 1981 Hellmut Bredereck Preis Hermann Schnell Stiftung benannt nach Hermann Schnell 1916 1999 Karl Ziegler Stiftung benannt nach Karl Ziegler 1898 1973 Karl Ziegler Preis Karl Ziegler Forderpreis Klaus Grohe Stiftung benannt nach Klaus Grohe 1934 Klaus Grohe Preis fur medizinische Chemie Hans R Jenemann Stiftung benannt nach Hans R Jenemann 1920 1996 Paul Bunge Preis Meyer Galow Stiftung fur Wirtschaftschemie benannt nach Erhard Meyer Galow Meyer Galow Preis fur Wirtschaftschemie Die Gesellschaft Deutscher Chemiker erhielt 1999 die Lavoisier Medaille der franzosischen chemischen Gesellschaft Ehrenmitglieder BearbeitenDie Ehrenmitgliedschaft ist die hochste Auszeichnung der GDCh Sie wird Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen verliehen die sich herausragende Verdienste um die Forderung der Chemie und um die Ziele der GDCh erworben haben Auf der Grundlage von Vorschlagen des GDCh Vorstandes beschliesst die Mitgliederversammlung die Ernennung von Ehrenmitgliedern Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen GDCh Mitglieder jedoch ohne deren Pflichten Ehrenmitglieder der GDCh sind 16 1952 Otto Hahn Gottingen Arvid Hedvall Goteborg Schweden Pierre Jolibois Paris Frankreich Paul Karrer Zurich Schweiz Alexander Robertus Todd Cambridge GB 1953 Philipp Heinrich Horlein Wuppertal Elberfeld 1955 Robert Burns Woodward Cambridge USA 1956 Hermann Staudinger Freiburg 1957 Otto Heinrich Warburg Berlin 1958 Hans Leberecht Meerwein Marburg Alfred Kuhn Tubingen 1959 Arthur Stoll Arlesheim Schweiz 1963 Wilhelm Klemm Munster 1965 Otto Bayer Leverkusen 1967 Karl Johann Freudenberg Heidelberg Friedrich Wessely Chemiker Wien Osterreich Albin Kurt Mothes Halle Saale 1968 Karl Waldemar Ziegler Mulheim Ruhr 1979 Rudolf Brill Berlin 1981 Adolf Butenandt Munchen 1982 Harry Julius Emeleus Cambridge GB 1983 Vladimir Prelog Zurich Schweiz 1984 Ernst Otto Fischer Munchen 1988 Oskar Glemser Gottingen 1991 Rolf Huisgen Munchen 1994 Heinrich Noth Munchen 1997 Hubert Markl Konstanz u Munchen 1998 Jean Marie Lehn Strassburg Frankreich 1999 Heinz A Staab Heidelberg Roald Hoffmann Ithaca USA 2000 Rudolf Zahradnik Prag Tschechien 2001 Wilhelm Nils Fresenius Taunusstein 2003 Heindirk tom Dieck Friedrichsdorf 2004 Leopold Horner Mainz 2006 Hans Jurgen Quadbeck Seeger Bad Durkheim 2007 George A Olah Los Angeles USA 2008 Gerhard Ertl Berlin 2012 Gunter S Fischer Halle Saale Ekkehard Winterfeldt Hannover 2014 Gunther Wilke Mulheim Ruhr 2015 Henning Hopf Braunschweig 2016 Dieter Jahn Edingen Neckarhausen 2017 Egon Fanghanel Helga Rubsamen Schaeff und Peter Golitz 2019 Francois DiederichPrasidenten der Gesellschaft Deutscher Chemiker seit 1949 Bearbeiten1949 1951 Karl Ziegler 1898 1973 MPI fur Kohlenforschung Mulheim Ruhr 1952 1953 Wilhelm Klemm Chemiker 1896 1985 Universitat Munster 1954 1955 Ulrich Haberland 1900 1961 Bayer AG Leverkusen 1956 1957 Burckhardt Helferich 1887 1982 Universitat Bonn 1958 1959 Carl Wurster 1900 1974 BASF AG Ludwigshafen 1960 1961 Egon Wiberg 1901 1976 Universitat Munchen 1962 1963 Karl Winnacker 1903 1989 Hoechst AG Frankfurt Main 1964 1965 Richard Kuhn 1900 1967 MPI fur Medizinische Forschung Heidelberg 1966 1967 Hellmut Ley 1909 1973 Metallgesellschaft AG Frankfurt Main 1968 1969 Hellmut Bredereck 1904 1981 Universitat Stuttgart 1970 1971 Bernhard Timm 1909 1992 BASF AG Ludwigshafen 1972 1973 Feodor Lynen 1911 1979 MPI fur Biochemie Martinsried 1974 1975 Kurt Hansen 1910 2002 Bayer AG Leverkusen 1976 1977 Oskar Glemser 1911 2005 Universitat Gottingen 1978 1979 Ernst Biekert 1924 2013 Knoll AG Ludwigshafen 1980 1981 Gunther Wilke 1925 2016 MPI fur Kohlenforschung 1982 1983 Rolf Sammet 1920 1997 Hoechst AG Frankfurt Main 1984 1985 Heinz A Staab 1926 2012 MPI fur Medizinische Forschung 1986 1987 Jan Thesing 1924 2018 Merck KGaA Darmstadt 1988 1989 Heinrich Noth 1928 2015 Universitat Munchen 1990 1991 Carl Heinrich Krauch 1931 2004 Huls AG Marl 1992 1993 Heinrich Noth 1928 2015 Universitat Munchen 1994 1995 Hans Jurgen Quadbeck Seeger 1939 BASF AG Ludwigshafen 1996 1997 Ekkehard Winterfeldt 1932 2014 Universitat Hannover 1998 1999 Erhard Meyer Galow 1942 Huls AG und Stinnes AG 2000 2001 Gerhard Erker 1946 Universitat Munster 2002 2003 Fred Robert Heiker 1949 Bayer AG Leverkusen 2004 2005 Henning Hopf 1940 Technische Universitat Braunschweig 2006 2007 Dieter Jahn 1951 BASF AG Ludwigshafen 2008 2009 Klaus Mullen 1947 MPI fur Polymerforschung Mainz 2010 2011 Michael Droscher 1949 Evonik Degussa GmbH Essen 2012 2013 Barbara Albert 1966 Technische Universitat Darmstadt 2014 2015 Thomas Geelhaar 1957 Merck KGaA Darmstadt 2016 2017 Thisbe K Lindhorst 1962 Christian Albrechts Universitat zu Kiel 2018 2019 Matthias Urmann 1964 Sanofi Aventis Frankfurt am Main 2020 2022 Peter R Schreiner 1965 Justus Liebig Universitat GiessenLiteratur BearbeitenGesellschaft deutscher Chemiker Hrsg 50 Jahre GDCH Chemie erlebt Redaktion Renate Hoer Gesellschaft Deutscher Chemiker e V Frankfurt am Main 1999 ISBN 3 924763 79 8 Walter Ruske 100 Jahre Deutsche Chemische Gesellschaft Im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Chemiker verfasst Weinheim Bergstr Verlag Chemie 1967 Adolf Butenandt 100 Jahre Deutsche Chemische Gesellschaft in Chemische Berichte 100 1967 Seiten CLIX CLXXI Helmut Maier Chemiker im Dritten Reich Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS Herrschaftsapparat Im Auftrag der Gesellschaft Deutscher Chemiker verfasst Weinheim Bergstrasse Wiley VCH 2015 Weblinks Bearbeitengdch de jungchemikerforum de faszinationchemie de aktuelle wochenschau de wifo2017 deEinzelnachweise Bearbeiten Zuvor musste in der Tradition der DChG von 1867 jeder Aufnahmeantrag von zwei aktiven Mitgliedern mit Unterschrift befurwortet werden Ein begonnenes Chemie Studium meist nach der Vordiplom Prufung war daher Voraussetzung Fachgruppe Chemie Information Computer Memento vom 20 Dezember 2015 im Internet Archive Fachgruppe Chemieunterricht FGCU 2018 GDCh 1 Marz 2018 abgerufen am 1 Marz 2018 CHEMKON feiert 25 jahriges Jubilaum und geht neue Wege In CHEMKON Band 24 Nr 5 1 November 2017 ISSN 1521 3730 S 369 369 doi 10 1002 ckon 201710315 Bettina Haupt Forderpreis fur Geschichte der Chemie auf gdch de Die SEC auf der Webseite der GDCh Vereinigung fur Chemie und Wirtschaft Chemistry Europe 1 Faszination Chemie GDCh Lehrerfortbildung GDCh Preise GDCh de abgerufen am 8 Juli 2013 Dieser Preis ging im Jahre 2016 an die Redaktion Chemie der deutschsprachigen Wikipedia Programm Historische Statten der Chemie der GDCh GDCh de abgerufen am 8 Juli 2013 Offizielle Webseite GDChNormdaten Korperschaft GND 2012027 8 OGND AKS LCCN n50000297 VIAF 159247884 Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Gesellschaft Deutscher Chemiker amp oldid 215766642, wikipedia, wiki, deutsches

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