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Gefleckter Schierling

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Der Gefleckte Schierling (Conium maculatum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Er gehört mit dem Wasserschierling (Cicuta virosa) und der Hundspetersilie (Aethusa cynapium) zu den giftigsten Arten der Doldengewächse. Mit einem Trank aus seinen Früchten oder Wurzeln wurden im Altertum Verurteilte hingerichtet, so zum Beispiel der griechische Philosoph Sokrates.

Gefleckter Schierling

Gefleckter Schierling (Conium maculatum), Illustration

Systematik
Wissenschaftlicher Name
Conium maculatum
L.
Über 2 m hohes Exemplar des Gefleckten Schierlings
Der Stängel ist meist rot gefleckt.

Inhaltsverzeichnis

Der Gefleckte Schierling wächst als zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 80 cm bis zu 2 Metern. Die weißliche Wurzel ist spindelförmig. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ein intensiver Geruch nach Mäuse-Urin. Ihre runden, hohlen Stängel sind kahl, längs gerippt und – ähnlich wie reife Pflaumen – von einer Art blauem Reif überhaucht, im unteren Teil rot gefleckt. Die kahlen Laubblätter sind im Umriss breit dreieckig und zwei- bis vierfach gefiedert oder fiedrig eingeschnitten, sie sind denen des ungiftigen Wiesen-Kerbels ähnlich.

Der zusammengesetzte doldige Blütenstand weist 8 bis zu 20 etwas behaarte Doldenstrahlen auf mit fünf bis sechs hautrandigen Hüllblättern. Er besitzt an der Basis der Döldchen mehrere Hüllblättchen. Die weißen Blüten-Kronblätter sind verkehrt-herzförmig und schwach ausgerandet mit einem sehr kleinen, spitzen eingeschlagenen Läppchen. Die Spaltfrucht ist eiförmig und 2,5 bis 3,5 mm lang, es ist ein zweiteiliges Griffelpolster (Stylopodium) vorhanden, die Teilfrucht ist im Querschnitt rundlich-fünfeckig mit wellig-gekerbten Hauptrippen.

Die Art blüht von Juni bis September.

Die Chromosomenzahl ist 2n = 22.

Das Verbreitungsgebiet des Gefleckten Schierlings umfasst ursprünglich Europa, West- und Zentralasien, Westsibirien, den Kaukasusraum, Indien, Pakistan, Marokko, Algerien, Tunesien und Äthiopien. Auf den Kanarischen Inseln ist die Ursprünglichkeit zweifelhaft. In Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Mikronesien, Südafrika, Mosambik, Simbabwe und in Xinjiang ist die Art ein Neophyt.

Der Gefleckte Schierling findet sich auf typischen Ruderalflächen wie Schuttplätzen oder Brachen, an Ackerrainen, an Straßenrändern, manchmal auch auf Rübenäckern. Er bevorzugt tiefgründigere nährstoffreiche Lehmböden und gilt als Stickstoffanzeiger. Er ist eine Kennart der Taubnessel-Schierlingsflur (Lamio albi-Conietum). Wegen zahlreicher Todesfälle beim Nutzvieh durch Schierling im Grünfutter wurden Conium-Vorkommen im Freiland durch Landwirte vielerorts gezielt eliminiert.

Siehe auch unter: Schierlingsbecher

Der Schierling gehört zu den giftigsten einheimischen Pflanzenarten. Sein in allen Teilen vorhandener Wirkstoff ist das Pseudoalkaloid Coniin, das für den Erwachsenen in einer Dosis von 0,5 bis 1 g tödlich ist. Der Gefleckte Schierling enthält zwischen 1,5 und 2,0 % des Alkaloids.

Darüber hinaus kommen auch weitere Alkaloide (hier speziell Conium-Alkaloide) wie Conhydrin, Pseudoconhydrin, Conicein und Methylconiin im Gefleckten Schierling vor. Besonders stark sind die Gifte in den unreifen Früchten konzentriert. Es wirkt vor allem auf das Nervensystem. Die Vergiftung äußert sich durch Brennen in Mund und Rachen, Brechreiz, Sehstörung, Verlust des Sprech- und Schluckvermögens und Muskelkrämpfe, bis schließlich durch Atemlähmung bei völlig erhaltenem Bewusstsein der Tod eintritt. Vergiftungen können vor allem durch die Verwechslung mit ähnlich aussehenden Doldengewächsen, etwa dem sehr ähnlichen Wiesen-Kerbel oder der Petersilie, auftreten. Der starke Mäusegeruch, die geteilten Blätter und die rötlichen Flecken der zudem bereiften Sprosse sind jedoch klare Unterscheidungsmerkmale.

  • Fruchtstand: die Rippen der Teilfrüchte sind deutlich buchtig gekerbt

  • Conium maculatum

  • Strukturformel von Coniin

Für den Gefleckten Schierling bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Bangenkraut, Bitscherling, Blutpeterlein, Blutschierling (Pommern), Butzerling, Düllkrut (Ostfriesland), Echter Schierling, Erdschierling, Gartenschierling, Hundspetersilie, Kalberkern, Krottenpeterling, Mäuseschierling (Schlesien), Mauerschierling (Bern), Pipkraut, Scharmpiepen, Scharnpiepen (Bremen), Scharpenpiepen (Elsfleth), Scherline, Scherling (Pommern), Schierling (Siebenbürgen), Schirbingk, Schirling, Schirsing, Teufelspeterling (Schweiz), Tollkörfel, Tollkraut, Wogeltod, Wüterich, Wütscherling, Wuitschirling, Wutscherling, Wutzerling, Ziegendill (Schlesien) und Ziegenkraut (Schweiz).

Die von Pedanios Dioskurides (De materia medica) und von Plinius dem Älteren (Naturalis historia) angegebenen Heilmittel-Indikationen stimmen weitgehend überein. Es wird daher angenommen, dass beide aus den gleichen Quellen schöpften. Die von ihnen „koneion“ oder „cicuta“ genannte Pflanze wird rückblickend als Schierlings-Art, meist als Gefleckter Schierling (Conium maculatum) gedeutet.

Indikationen für das „koneion“ bei Pedanios Dioskurides Indikationen für die „cicuta“ bei Plinius dem Älteren
Schierling tötet durch Erkältung Die Samen und die Blätter haben erkältende Kraft
Gegenmittel bei Schierlingsvergiftung ist ungemischter Wein Im Anfangsstadium einer Schierlingsvergiftung dient Wein als Gegenmittel, aber nur wenn der Schierling nicht in Wein eingenommen wurde
Der ausgepresste Saft aus den grünen Dolden dient als Heilmittel Man presst den Saft aus Blättern und Blüten
Der Saft mit Wein vermischt dient als Auflage bei schmerzhafter Augenentzündung Der Saft dient zur Stillung der Augenschmerzen
In Salben äußerlich ist der Saft gegen Erysipel und kriechende Geschwüre zu verwenden
Der Saft von Kraut und Dolde heilt als Auflage bei Pollution. Lässt die Hoden der Knaben verkümmern Der Saft unterdrückt zur Zeit der Mannbarkeit den Geschlechtstrieb
Der Saft von Kraut und Dolde als Umschlag vertreibt die Milch und verhindert, dass die jungfräulichen Brüste größer werden Der Saft unterdrückt äußerlich aufgelegt den Wöchnerinnen die Milch. Wenn man die Brüste während der Jungfräulichkeit mit dem Saft einstreicht, so bleiben sie immer straff

Unter den Namen sucara (Avicenna) – cicuta (Pseudo-Macer) – wutscherling (Deutscher Macer) – scherling (Hildegard) – wontzerling (Gart der Gesundheit) – wüeterich (Hieronymus Brunschwig) – schirling (Hieronymus Bock) wurde Schierling im Mittelalter und in der frühen Neuzeit geführt und lediglich die äußerliche Anwendung der Pflanze bzw. ihrer Teile wurde empfohlen. Erst im 17. Jahrhundert wurden die Arten Cicuta virosa (Wasserschierling) und Conium maculatum (Gefleckter Schierling) unterschieden.

Im 18. Jahrhundert propagierte der Wiener Arzt Anton von Störck den Schierling als „resolvierendes oder zerteilendes und alterierendes“ Mittel zur Behandlung vergrößerter Lymphknoten, zur Behandlung von fauligen Geschwüren und zur Behandlung von „Krebs“. Arzneizubereitungen aus Schierling wurden auch als krampflösende Mittel bei Tetanus und Keuchhusten eingesetzt. Im 19. Jahrhundert führten amtliche Arzneibücher Schierling als Kraut (Herba), als Pflaster und Salbe sowie als Extrakt.

Bereits 1539 berichtete Hieronymus Bock, er habe „eyn ehrlich weib“ gesehen, die versehentlich Schierlingswurzeln zusammen mit „Pestnachen“ kochte. Sobald sie von dieser Speise gegessen hatte, „fing sie [an] dol vnnd druncken zů werden, begert über sich zů steigen vnd zů fliegen etc. der wardt mit eynem drunck essigs geholffen, dz sie frydig vnd still wart.“

Die Homöopathische Schule verschreibt Schierlingszubereitungen bei langdauernder Drüsenverhärtung, Prostata- und Brustkrebs nach Stoßtrauma, Schwindel und Sehstörung nach schwerer Verlusterfahrung, auch mit Zwängen und Verwirrtheitszuständen. Die Rademachersche Schule bezeichnet Schierling als „äußerliches Milzmittel“.

Quellen

Historische Abbildungen

  • Gefleckter Schierling. FloraWeb.de
  • Eckehart J. Jäger, Klaus Werner (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. Begründet von Werner Rothmaler. 10., bearbeitete Auflage.Band4: Gefäßpflanzen: Kritischer Band. Elsevier, Spektrum Akademischer Verlag, München/Heidelberg 2005, ISBN 3-8274-1496-2.
  • Albert Thellung: Conium. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Pteridophyta, Spermatophyta. 2. Auflage. Band V. Teil 2: Angiospermae: Dicotyledones 3 (2) (Cactaceae – Cornaceae). Carl Hanser bzw. Paul Parey, München bzw. Berlin/Hamburg 1966, ISBN 3-489-74021-1,S.1081–1087 (unveränderter Nachdruck von 1926 mit Nachtrag).
  • Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands. Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten. 6., völlig neu bearbeitete Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-494-01397-7.
  1. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe und Theo Müller. 8., stark überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5,S.705.
  2. Conium im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 9. Mai 2018.
  3. R. Hand (2011): Apiaceae. – In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Datenblatt Conium
  4. Karl Hiller & Günter Bickerlich: Giftpflanzen & Arzneipflanzen Tosa Verlag, Wien 2002, S. 64, ISBN 3-85492-617-0
  5. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 106 f. (online).
  6. Georgos Vithoulkas: Homöopathische Arzneimittel. Materia Medica Viva. Band IX. Urban & Fischer, München 2009, ISBN 978-3-437-55061-4, S. 265–302.
  7. Theophrastos von Eresos: Naturgeschichte der Gewächse. 4. Jh. v. Chr. Ausgabe. Kurt Sprengel. Friedrich Hammerich, Altona 1822, Band I, S. 343 (Buch 9, Kapitel 15, Abschnitt 8) Übersetzung (Digitalisat), Band II, S. 382: Erläuterungen (Digitalisat)
  8. Pedanios Dioskurides. 1. Jh.: De Medicinali Materia libri quinque. Übersetzung. Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 413 (Buch IV, Kapitel 79): Koneion (Digitalisat)
  9. Plinius der Ältere, 1. Jh.: Naturalis historia Buch XXV, Kapitel XCV (§ 151–154): Cicuta (Digitalisat); Übersetzung Külb 1855 (Digitalisat)
  10. Galen, 2. Jh. De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus, Buch VII, Kapitel X/67 (nach der Ausgabe Kühn 1826, Band XII, S. 55): Cicuta (Digitalisat)
  11. Avicenna, 11. Jh.: Kanon der Medizin. Übersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona, Arnaldus de Villanova und Andrea Alpago (1450–1521). Basel 1556, Band II, Kapitel 671: Sucara (Digitalisat)
  12. Konstantin der Afrikaner, 11. Jh.: Liber de gradibus simplicium. Druck. Opera. Basel 1536, S. 376: Cicuta (Digitalisat)
  13. Circa instans 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 194v: Cicuta (Digitalisat)
  14. Pseudo-Serapion 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 148v (No CCCXLVII): Cicuta. Sucaram (Digitalisat)
  15. Abu Muhammad ibn al-Baitar, 13. Jh., Kitāb al-jāmiʿ li-mufradāt al-adwiya wa al-aghdhiya. Übersetzung. Joseph Sontheimer unter dem Titel Große Zusammenstellung über die Kräfte der bekannten einfachen Heil- und Nahrungsmittel. Hallberger, Stuttgart Band II 1842, S. 111: Schawkaran (Digitalisat)
  16. Pseudo-Macer. Edition: Ludwig Choulant. Macer floridus de virtutibus herbarum … Leipzig 1832, Kapitel 65 (S. 112–113): Cicuta (Digitalisat)
  17. Deutscher Macer. Cicuta. Wutscherling. Nach: Bernhard Schnell, William Crossgrove: Der deutsche Macer. Vulgatfassung. Niemeyer, Tübingen 2003, S. 344 (Kapitel 24). --- Cpg 226, Elsaß, 1459–1469, Blatt 188v–189r: ''( .xxiij. ( Cycuta heißt wutscherling vnd ist kalter nature / vnd ist als engstlich genuczt als vergifft vnd wem damit vergeben wirt der wirt fleckecht / das sint sine zeichen // ( Wer jne genuczet hat der werm starcken win vnd drinck den vnd wer er halber tod er geniset / vnd wie wol er ein vergifft sÿ gessen / so ist er doch zu vil dingen gut ( Wo die augen erhiczet sint / stoß des wutscherlings bletter vnd leg sie vff die dunnung es hilfft / oder nym das safft vnd bestreich die augen damit ( Man verdribt auch also das heilig ( Welich wib die milich wee düt die stampff wutscherling vnd leg das vff die brust / die milch trucket vnd vergeet ( Welich magt die brust zu ser wachsent die bestriche sie dick mit wutscherling safft sie werden jr nit großer ( Wer sich mit dem safft vmb die brust bestrichet es verdribet menschlichen gelust ( Wider die podagra an den fußen nym wutscherling vnd silber schume vnd leg dauon ein plaster off die fuße es hilfft ( Wutscherling ist gut vor allerhand vnrecht hicze ob man jne daruff leget oder bindet'' (Digitalisat)
  18. Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuß (1810–1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Physica, Buch I, Kapitel 39: Scherling. Migne, Paris 1855. Sp. 1144 (Digitalisat) – Übersetzung: Herbert Reier: Hildegard von Bingen Physica. Nach der Textausgabe von J. P. Migne, Paris 1882 ins Deutsche übersetzt. Kiel 1980, S. 78: Scherling ist warm und gefährlich weil er alles, was in Blut und Säften wohl und recht eingerichtet ist, niederreißt, schlimme Überschwemmungen anrichtet, wie sie sonst unruhige Stürme im Wasser zustande bringen. Nach dem Sturm lässt es schlimmste Feuchtigkeit und schlimmste Krankheit im Menschen zurück. Wer von Pfeilen und Knütteln schwer getroffen oder wer von einer Höhe herabgefallen ist, sodass Fleisch und Glieder abgeschabt sind, koche Schierling in Wasser und lege das ausgepresste Wasser auf die schmerzenden Glieder, sodass es die dort versammelten Säfte verteilt, wie es zu tun pflegt. Schwillt jemand durch Stoss oder Schlag oder Wurf unter Haut und Fleisch an, so wärme er Schierling in Wasser und lege ihn auf die Schwellung, die vergehen wird. Zur Austreibung eines anderen Tumors eignet sich Schierling nicht, weil er die schlechten Säfte, die herausgehen müssten, in den Menschen zurücktreibt.
  19. Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 87: Cicuta. Wontzerling (Digitalisat)
  20. Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 115: Cicuta (Digitalisat)
  21. Hieronymus Brunschwig: Kleines Destillierbuch, Straßburg 1500, Blatt 113v–114r: Wuntscherling (Digitalisat)
  22. Hieronymus Bock: New Kreütter Bůch. Wendel Rihel, Straßburg 1539, Teil I, Kapitel 159: Schirling (Conium maculatum) (Digitalisat)
  23. Leonhart Fuchs: New Kreütterbuch … Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 154: Wüeterich (Digitalisat)
  24. Pietro Andrea Mattioli: Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Übersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den Jüngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 384r–384v: Schirling und Wütterich (Digitalisat)
  25. Johann Jakob Wepfer: Cicutae aquaticae historia et noxae. R. König, Basel 1679 (Digitalisat)
  26. Nicolas Lémery : Dictionnaire universel des drogues simples.,Paris 1699, S. 196–197: Cicuta (Cicuta major = Conium maculatum)(Cicuta minor = Cicuta virosa) (Digitalisat); Übersetzung. Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 309 (Digitalisat)
  27. Albrecht von Haller (Herausgeber): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret [...]. Gaumische Handlung, Ulm/ Frankfurt am Main/ Leipzig 1755, Sp. 408 – 409: Cicuta major. Schierling. Sp. 409: Cicuta aquatica. Cicutaria. Wasserschierling (Digitalisat)
  28. Anton von Störck: Libellus quo demostratur cicutam non solum usu interno tutissime exhiberi : sed et esse simul remedium valde utile in multis morbis, qui hucusque curatu impossibiles dicebantrur. Trattner, Wien 1760 (Digitalisat); Libellus secundus quo confirmatur : cicutam non solum usu interno tutissime exhiberi : sed et esse simul remedium valde utile in multis morbis, qui hucusque curatu impossibiles dicebantrur. Trattner, Wien 1761 (Digitalisat) --- Abhandlung; worinn erwiesen wird: daß der Schierling (Cicuta) nicht nur innerlich ganz sicher gegeben werden könne ... Trattner, Wien 1761 (Digitalisat); Zweyte Abhandlung; worinn bekräftiget wird, daß der Schierling nicht nur zum innerlichen Gebrauche ganz sicher gegeben werden könne. Trattner, Wien 1761 (Digitalisat); Gröll, Dresden 1762 (Digitalisat)
  29. Anton de Haen: Epistola de cicuta. Ohne Ort, 1765 (Digitalisat); Epistola de cicuta, cum alethophilorum viennensium elucidatione necessaria. Amsterdam 1766 (Digitalisat)
  30. Peter Jonas Bergius: Materia medica e regno vegetabili. Hesselberg, Stockholm 1778, Band I, S. 193–196 : Conii (Cicutae) Herba, Succus inspissatus (Digitalisat). Band I, S. 212–214: Cicuta virosa (Digitalisat)
  31. Johann Peter Frank: System einer vollständigen medicinischen Polizey. Band III, Schwan, Mannheim 1783, S. 281–283: Schierling für Pastinakwurzel; Neue Auflage 1804, S. 258–260 (Digitalisat)
  32. William Cullen: A treatise of the materia medica. Charles Elliot, Edinburgh 1789. Band II, S. 263–268: Cicuta. Cicuta conium (Digitalisat); Band II, S. 268–269: Cicuta virosa (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 297–305: Schierling (cicuta) (Digitalisat); S. 305: Wutscherling (cicuta virosa) (Digitalisat)
  33. Antoine François de Fourcroy in: Félix Vicq-d'Azyr, Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Hrsg.) Encyclopédie méthodique. Médecine. Band IV, Paris 1792, S. 847–849: Cicutaire aquatique (Digitalisat) ; S. 851–859: Cigue (Digitalisat)
  34. Jean-Louis Alibert: Nouveaux éléments de thérapeutique et de matière médicale. Crapart, Paris Band I 1803, S. 421–427: Grande Cigue. Herba Conii maculati. Cigue aquatique. Herba cicutae aquaticae. Petite Cigue ou Oethuse. Herba Oethusae cynapii. (Digitalisat)
  35. August Friedrich Hecker’s practische Arzneimittellehre. Revidiert und mit neuesten Entdeckungen bereichert von einem practischen Arzte. Camesius, Wien, Band I 1814, S. 490–494: Herba Aconiti (Digitalisat); S. 495–501: Conium maculatum (Digitalisat); S. 505: Cicuta virosa (Digitalisat)
  36. Mathieu Orfila: Traité des poisons tirés des règnes mineral, végetal et animal, ou toxilogie générale, considérée sous les rapports de la physiologie, de la pathologie et de la médecine légale. Crochard, Paris 1814–1815, Band II, Teil 1 1815, S. 279–291: Grande Cigue (Conium maculatum) (Digitalisat) ; S. 291–295: Cigue aquatique (Cicuta aquatica) (Digitalisat) ; S. 295–298: Petite Cigue (Aerhusa cynapium) (Digitalisat) --- Sigismund Friedrich Hermbstädt (Übersetzer). Allgemeine Toxicologie oder Giftkunde : worin die Gifte des Mineral-, Pflanzen- und Thierreichs aus dem physiologischen, pathologischen u. medizinisch-gerichtlichen Gesichtspunkte untersucht werden. Nach dem Französischen des Herrn M.P. Orfila. Amelung, Berlin 1818, Teil III, S. 309: Gefleckter Schierling (Digitalisat); S. 322: Wasserschierling (Digitalisat) S. 326: Hundspetersilie (Digitalisat)
  37. Heinrich Friedrich Link: Cicuta. In: Dietrich Wilhelm Heinrich Busch, Carl Ferdinand von Graefe, Christoph Wilhelm Hufeland, Heinrich Friedrich Link, Karl Asmund Rudolphi (Hrsg.) Encyclopädisches Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften, Band VII, Boike, Berlin 1831, S. 649–650 (Digitalisat)
  38. Emil Osann: Conium (Schierling). In: Dietrich Wilhelm Heinrich Busch, Carl Ferdinand von Graefe, Christoph Wilhelm Hufeland, Heinrich Friedrich Link, Karl Asmund Rudolphi (Hrsg.) Encyclopädisches Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften, Band VIII, Boike, Berlin 1832, S. 308–314 (Digitalisat)
  39. Jonathan Pereira’s Handbuch der Heilmittellehre. Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet von Rudolf Buchheim. Leopold Voß, Leipzig 1846-48, Band II 1848, S. 526 – 537: Conium maculatum. Cicutin (Digitalisat)
  40. Johann Gottfried Rademacher: Rechtfertigung der von den Gelehrten misskannten, verstandesrechten Erfahrungsheillehre der alten scheidekünstigen Geheimärzte und treue Mittheilung des Ergebnisses einer 25jährigen Erprobung dieser Lehre am Krankenbette. 2 Bände. Berlin 1841–1848. 2. Ausgabe 1846, Band I, S. 211–212: Schierling als Milzmittel (Digitalisat), S. 214: Schierlingwasser als äußerliches Milzmittel (Digitalisat)
  41. Alexander Willem Michiel van Hasselt. J. B. Henkel (Übersetzer): Handbuch der Giftlehre für Chemiker, Ärzte, Apotheker und Gerichtspersonen. Vieweg, Braunschweig 1862, Teil I Allgemeine Giftlehre und die Gifte des Pflanzenreichs, S. 335–343: Conium maculatum L. (Digitalisat); S. 343–345: Cicuta virosa L. (Digitalisat)
  42. August Husemann / Theodor Husemann: Die Pflanzenstoffe in chemischer, physiologischer, pharmakologischer und toxikologischer Hinsicht. Für Aerzte, Apotheker, Chemiker und Pharmakologen. Springer, Berlin 1871, S. 255–277: Coniin (Digitalisat); S. 280: Cicutin (Digitalisat); S. 1129: Cicuten (Digitalisat)
  43. Theodor Husemann: Handbuch der gesammten Arzneimittellehre. Springer, Berlin 2. Aufl. 1883, S. 904–910: Herba Conii (Digitalisat)
  44. Carl Wilhelm Juch: Pharmacopoea Borussica oder Preußische Pharmakopoe. Aus dem Lateinischen übersetzt, und mit Anmerkungen und Zusätzen begleitet von Dr. Carl Wilhelm Juch Stein, Nürnberg 1805, S. 65: Herba Conii maculati (Digitalisat); S. 213: Schierlingspflaster (Digitalisat); S. 220: Extractum Conii maculati (Digitalisat)
  45. Friedrich Mohr Commentar zur Preussischen Pharmakopoe : nebst Übersetzung des Textes …Nach der sechsten Auflage der Pharmakcopoea borussica. Friedrich Vieweg – Braunschweig, Band I 1848, S. 395: Extractum Conii maculati (Digitalisat); S. 482: Herba Conii maculati (Digitalisat). Band II 1849, S. 416: Tinctura Conii (Digitalisat); S. 469: Tabelle D, die größten Gaben … (Digitalisat)
  46. Hermann Hager: Commentar zur Pharmacopoea Germanica. Springer, Berlin, Band I (1873), S. 590: Emplastrum Conii. Emplastrum Conii ammoniacatum (Digitalisat); S. 646 Extractum Conii (Digitalisat). Band II (1874), S. 130: Herba Conii (Digitalisat); S. 836: Unguentum Conii (Digitalisat)
Commons: Gefleckter Schierling – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Gefleckter Schierling
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Gefleckter Schierling Art der Gattung Schierlinge Conium Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten Der Gefleckte Schierling Conium maculatum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblutler Apiaceae Er gehort mit dem Wasserschierling Cicuta virosa und der Hundspetersilie Aethusa cynapium zu den giftigsten Arten der Doldengewachse Mit einem Trank aus seinen Fruchten oder Wurzeln wurden im Altertum Verurteilte hingerichtet so zum Beispiel der griechische Philosoph Sokrates Gefleckter SchierlingGefleckter Schierling Conium maculatum IllustrationSystematikEuasteriden IIOrdnung Doldenblutlerartige Apiales Familie Doldenblutler Apiaceae Unterfamilie ApioideaeGattung Schierlinge Conium Art Gefleckter SchierlingWissenschaftlicher NameConium maculatumL Uber 2 m hohes Exemplar des Gefleckten Schierlings Der Stangel ist meist rot gefleckt Inhaltsverzeichnis 1 Beschreibung 2 Vorkommen 3 Giftigkeit 4 Trivialnamen 5 Geschichte 5 1 Quellen 5 2 Historische Abbildungen 6 Literatur 7 Einzelnachweise 8 WeblinksBeschreibung BearbeitenDer Gefleckte Schierling wachst als zweijahrige krautige Pflanze und erreicht Wuchshohen von 80 cm bis zu 2 Metern Die weissliche Wurzel ist spindelformig Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ein intensiver Geruch nach Mause Urin Ihre runden hohlen Stangel sind kahl langs gerippt und ahnlich wie reife Pflaumen von einer Art blauem Reif uberhaucht im unteren Teil rot gefleckt Die kahlen Laubblatter sind im Umriss breit dreieckig und zwei bis vierfach gefiedert oder fiedrig eingeschnitten sie sind denen des ungiftigen Wiesen Kerbels ahnlich Der zusammengesetzte doldige Blutenstand weist 8 bis zu 20 etwas behaarte Doldenstrahlen auf mit funf bis sechs hautrandigen Hullblattern Er besitzt an der Basis der Doldchen mehrere Hullblattchen Die weissen Bluten Kronblatter sind verkehrt herzformig und schwach ausgerandet mit einem sehr kleinen spitzen eingeschlagenen Lappchen Die Spaltfrucht ist eiformig und 2 5 bis 3 5 mm lang es ist ein zweiteiliges Griffelpolster Stylopodium vorhanden die Teilfrucht ist im Querschnitt rundlich funfeckig mit wellig gekerbten Hauptrippen Die Art bluht von Juni bis September Die Chromosomenzahl ist 2n 22 1 Vorkommen BearbeitenDas Verbreitungsgebiet des Gefleckten Schierlings umfasst ursprunglich Europa West und Zentralasien Westsibirien den Kaukasusraum Indien Pakistan Marokko Algerien Tunesien und Athiopien 2 Auf den Kanarischen Inseln ist die Ursprunglichkeit zweifelhaft 3 In Nord Mittel und Sudamerika Australien Neuseeland Mikronesien Sudafrika Mosambik Simbabwe und in Xinjiang ist die Art ein Neophyt 2 Der Gefleckte Schierling findet sich auf typischen Ruderalflachen wie Schuttplatzen oder Brachen an Ackerrainen an Strassenrandern manchmal auch auf Rubenackern Er bevorzugt tiefgrundigere nahrstoffreiche Lehmboden und gilt als Stickstoffanzeiger Er ist eine Kennart der Taubnessel Schierlingsflur Lamio albi Conietum 1 Wegen zahlreicher Todesfalle beim Nutzvieh durch Schierling im Grunfutter wurden Conium Vorkommen im Freiland durch Landwirte vielerorts gezielt eliminiert Giftigkeit BearbeitenSiehe auch unter Schierlingsbecher Der Schierling gehort zu den giftigsten einheimischen Pflanzenarten Sein in allen Teilen vorhandener Wirkstoff ist das Pseudoalkaloid Coniin das fur den Erwachsenen in einer Dosis von 0 5 bis 1 g todlich ist Der Gefleckte Schierling enthalt zwischen 1 5 und 2 0 des Alkaloids Daruber hinaus kommen auch weitere Alkaloide hier speziell Conium Alkaloide wie Conhydrin Pseudoconhydrin Conicein und Methylconiin im Gefleckten Schierling vor Besonders stark sind die Gifte in den unreifen Fruchten konzentriert Es wirkt vor allem auf das Nervensystem Die Vergiftung aussert sich durch Brennen in Mund und Rachen Brechreiz Sehstorung Verlust des Sprech und Schluckvermogens und Muskelkrampfe bis schliesslich durch Atemlahmung bei vollig erhaltenem Bewusstsein der Tod eintritt 4 Vergiftungen konnen vor allem durch die Verwechslung mit ahnlich aussehenden Doldengewachsen etwa dem sehr ahnlichen Wiesen Kerbel oder der Petersilie auftreten Der starke Mausegeruch die geteilten Blatter und die rotlichen Flecken der zudem bereiften Sprosse sind jedoch klare Unterscheidungsmerkmale Fruchtstand die Rippen der Teilfruchte sind deutlich buchtig gekerbt Conium maculatum Strukturformel von ConiinTrivialnamen BearbeitenFur den Gefleckten Schierling bestehen bzw bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen Bangenkraut Bitscherling Blutpeterlein Blutschierling Pommern Butzerling Dullkrut Ostfriesland Echter Schierling Erdschierling Gartenschierling Hundspetersilie Kalberkern Krottenpeterling Mauseschierling Schlesien Mauerschierling Bern Pipkraut Scharmpiepen Scharnpiepen Bremen Scharpenpiepen Elsfleth Scherline Scherling Pommern Schierling Siebenburgen Schirbingk Schirling Schirsing Teufelspeterling Schweiz Tollkorfel Tollkraut Wogeltod Wuterich Wutscherling Wuitschirling Wutscherling Wutzerling Ziegendill Schlesien und Ziegenkraut Schweiz 5 Geschichte BearbeitenDie von Pedanios Dioskurides De materia medica und von Plinius dem Alteren Naturalis historia angegebenen Heilmittel Indikationen stimmen weitgehend uberein Es wird daher angenommen dass beide aus den gleichen Quellen schopften Die von ihnen koneion oder cicuta genannte Pflanze wird ruckblickend als Schierlings Art meist als Gefleckter Schierling Conium maculatum gedeutet Indikationen fur das koneion bei Pedanios Dioskurides Indikationen fur die cicuta bei Plinius dem AlterenSchierling totet durch Erkaltung Die Samen und die Blatter haben erkaltende KraftGegenmittel bei Schierlingsvergiftung ist ungemischter Wein Im Anfangsstadium einer Schierlingsvergiftung dient Wein als Gegenmittel aber nur wenn der Schierling nicht in Wein eingenommen wurdeDer ausgepresste Saft aus den grunen Dolden dient als Heilmittel Man presst den Saft aus Blattern und BlutenDer Saft mit Wein vermischt dient als Auflage bei schmerzhafter Augenentzundung Der Saft dient zur Stillung der AugenschmerzenIn Salben ausserlich ist der Saft gegen Erysipel und kriechende Geschwure zu verwendenDer Saft von Kraut und Dolde heilt als Auflage bei Pollution Lasst die Hoden der Knaben verkummern Der Saft unterdruckt zur Zeit der Mannbarkeit den GeschlechtstriebDer Saft von Kraut und Dolde als Umschlag vertreibt die Milch und verhindert dass die jungfraulichen Bruste grosser werden Der Saft unterdruckt ausserlich aufgelegt den Wochnerinnen die Milch Wenn man die Bruste wahrend der Jungfraulichkeit mit dem Saft einstreicht so bleiben sie immer straff Unter den Namen sucara Avicenna cicuta Pseudo Macer wutscherling Deutscher Macer scherling Hildegard wontzerling Gart der Gesundheit wueterich Hieronymus Brunschwig schirling Hieronymus Bock wurde Schierling im Mittelalter und in der fruhen Neuzeit gefuhrt und lediglich die ausserliche Anwendung der Pflanze bzw ihrer Teile wurde empfohlen Erst im 17 Jahrhundert wurden die Arten Cicuta virosa Wasserschierling und Conium maculatum Gefleckter Schierling unterschieden Im 18 Jahrhundert propagierte der Wiener Arzt Anton von Storck den Schierling als resolvierendes oder zerteilendes und alterierendes Mittel zur Behandlung vergrosserter Lymphknoten zur Behandlung von fauligen Geschwuren und zur Behandlung von Krebs Arzneizubereitungen aus Schierling wurden auch als krampflosende Mittel bei Tetanus und Keuchhusten eingesetzt Im 19 Jahrhundert fuhrten amtliche Arzneibucher Schierling als Kraut Herba als Pflaster und Salbe sowie als Extrakt Bereits 1539 berichtete Hieronymus Bock er habe eyn ehrlich weib gesehen die versehentlich Schierlingswurzeln zusammen mit Pestnachen kochte Sobald sie von dieser Speise gegessen hatte fing sie an dol vnnd druncken zu werden begert uber sich zu steigen vnd zu fliegen etc der wardt mit eynem drunck essigs geholffen dz sie frydig vnd still wart Die Homoopathische Schule verschreibt Schierlingszubereitungen bei langdauernder Drusenverhartung Prostata und Brustkrebs nach Stosstrauma Schwindel und Sehstorung nach schwerer Verlusterfahrung auch mit Zwangen und Verwirrtheitszustanden 6 Die Rademachersche Schule bezeichnet Schierling als ausserliches Milzmittel Quellen Bearbeiten Antike Spatantike Theophrast 4 Jh v Chr 7 Dioskurides 1 Jh 8 Plinius 1 Jh 9 Galen 2 Jh 10 Arabisches Mittelalter Avicenna 11 Jh 11 Konstantin 11 Jh 12 Circa instans 12 Jh 13 Pseudo Serapion 13 Jh 14 Ibn al Baitar 13 Jh 15 Lateinisches Mittelalter Pseudo Macer 11 Jh 16 Deutscher Macer 13 Jh 17 Hildegard von Bingen 12 Jh 18 Gart der Gesundheit 1485 19 Hortus sanitatis 1491 20 Hieronymus Brunschwig 1500 21 Neuzeit Hieronymus Bock 1539 22 Leonhart Fuchs 1543 23 Mattioli Handsch Camerarius 1586 24 Wepfer 1679 25 Lemery 1699 1721 26 Onomatologia medica completa 1755 27 Storck 1760 61 28 Haen 1765 66 29 Bergius 1778 30 Frank 1783 31 Cullen 1789 90 32 Fourcroy 1792 33 Alibert 1803 34 Hecker 1814 15 35 Orfila 1815 36 Link 1831 37 Osann 1832 38 Pereira Buchheim 1846 48 39 Rademacher 1846 40 Van Hasselt Henkel 1862 41 August Husemann Theodor Husemann 1871 42 Theodor Husemann 1883 43 Arzneibucher Pharmacopoea Borussica 1805 44 Pharmacopoea Borussica 1848 45 Pharmacopoea Germanica 1872 74 46 Historische Abbildungen Bearbeiten Wiener Dioskurides 6 Jahrhundert Gart der Gesundheit 1485 Hortus sanitatis 1491 Leonhart Fuchs 1543 Hieronymus Bock 1546 Mattioli Handsch Camerarius 1586 Johann Jakob Wepfer 1679 Anton von Storck 1762Literatur BearbeitenGefleckter Schierling FloraWeb de Eckehart J Jager Klaus Werner Hrsg Exkursionsflora von Deutschland Begrundet von Werner Rothmaler 10 bearbeitete Auflage Band 4 Gefasspflanzen Kritischer Band Elsevier Spektrum Akademischer Verlag Munchen Heidelberg 2005 ISBN 3 8274 1496 2 Albert Thellung Conium In Gustav Hegi Illustrierte Flora von Mitteleuropa Pteridophyta Spermatophyta 2 Auflage Band V Teil 2 Angiospermae Dicotyledones 3 2 Cactaceae Cornaceae Carl Hanser bzw Paul Parey Munchen bzw Berlin Hamburg 1966 ISBN 3 489 74021 1 S 1081 1087 unveranderter Nachdruck von 1926 mit Nachtrag Ruprecht Dull Herfried Kutzelnigg Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands Ein botanisch okologischer Exkursionsbegleiter zu den wichtigsten Arten 6 vollig neu bearbeitete Auflage Quelle amp Meyer Wiebelsheim 2005 ISBN 3 494 01397 7 Einzelnachweise Bearbeiten a b Erich Oberdorfer Pflanzensoziologische Exkursionsflora fur Deutschland und angrenzende Gebiete Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe und Theo Muller 8 stark uberarbeitete und erganzte Auflage Eugen Ulmer Stuttgart Hohenheim 2001 ISBN 3 8001 3131 5 S 705 a b Conium im Germplasm Resources Information Network GRIN USDA ARS National Genetic Resources Program National Germplasm Resources Laboratory Beltsville Maryland Abgerufen am 9 Mai 2018 R Hand 2011 Apiaceae In Euro Med Plantbase the information resource for Euro Mediterranean plant diversity Datenblatt Conium Karl Hiller amp Gunter Bickerlich Giftpflanzen amp Arzneipflanzen Tosa Verlag Wien 2002 S 64 ISBN 3 85492 617 0 Georg August Pritzel Carl Jessen Die deutschen Volksnamen der Pflanzen Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze Philipp Cohen Hannover 1882 Seite 106 f online Georgos Vithoulkas Homoopathische Arzneimittel Materia Medica Viva Band IX Urban amp Fischer Munchen 2009 ISBN 978 3 437 55061 4 S 265 302 Theophrastos von Eresos Naturgeschichte der Gewachse 4 Jh v Chr Ausgabe Kurt Sprengel Friedrich Hammerich Altona 1822 Band I S 343 Buch 9 Kapitel 15 Abschnitt 8 Ubersetzung Digitalisat Band II S 382 Erlauterungen Digitalisat Pedanios Dioskurides 1 Jh De Medicinali Materia libri quinque Ubersetzung Julius Berendes Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Buchern Enke Stuttgart 1902 S 413 Buch IV Kapitel 79 Koneion Digitalisat Plinius der Altere 1 Jh Naturalis historia Buch XXV Kapitel XCV 151 154 Cicuta Digitalisat Ubersetzung Kulb 1855 Digitalisat Galen 2 Jh De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus Buch VII Kapitel X 67 nach der Ausgabe Kuhn 1826 Band XII S 55 Cicuta Digitalisat Avicenna 11 Jh Kanon der Medizin Ubersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona Arnaldus de Villanova und Andrea Alpago 1450 1521 Basel 1556 Band II Kapitel 671 Sucara Digitalisat Konstantin der Afrikaner 11 Jh Liber de gradibus simplicium Druck Opera Basel 1536 S 376 Cicuta Digitalisat Circa instans 12 Jh Druck Venedig 1497 Blatt 194v Cicuta Digitalisat Pseudo Serapion 13 Jh Druck Venedig 1497 Blatt 148v No CCCXLVII Cicuta Sucaram Digitalisat Abu Muhammad ibn al Baitar 13 Jh Kitab al jamiʿ li mufradat al adwiya wa al aghdhiya Ubersetzung Joseph Sontheimer unter dem Titel Grosse Zusammenstellung uber die Krafte der bekannten einfachen Heil und Nahrungsmittel Hallberger Stuttgart Band II 1842 S 111 Schawkaran Digitalisat Pseudo Macer Edition Ludwig Choulant Macer floridus de virtutibus herbarum Leipzig 1832 Kapitel 65 S 112 113 Cicuta Digitalisat Deutscher Macer Cicuta Wutscherling Nach Bernhard Schnell William Crossgrove Der deutsche Macer Vulgatfassung Niemeyer Tubingen 2003 S 344 Kapitel 24 Cpg 226 Elsass 1459 1469 Blatt 188v 189r xxiij Cycuta heisst wutscherling vnd ist kalter nature vnd ist als engstlich genuczt als vergifft vnd wem damit vergeben wirt der wirt fleckecht das sint sine zeichen Wer jne genuczet hat der werm starcken win vnd drinck den vnd wer er halber tod er geniset vnd wie wol er ein vergifft sy gessen so ist er doch zu vil dingen gut Wo die augen erhiczet sint stoss des wutscherlings bletter vnd leg sie vff die dunnung es hilfft oder nym das safft vnd bestreich die augen damit Man verdribt auch also das heilig Welich wib die milich wee dut die stampff wutscherling vnd leg das vff die brust die milch trucket vnd vergeet Welich magt die brust zu ser wachsent die bestriche sie dick mit wutscherling safft sie werden jr nit grosser Wer sich mit dem safft vmb die brust bestrichet es verdribet menschlichen gelust Wider die podagra an den fussen nym wutscherling vnd silber schume vnd leg dauon ein plaster off die fusse es hilfft Wutscherling ist gut vor allerhand vnrecht hicze ob man jne daruff leget oder bindet Digitalisat Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton Reuss 1810 1868 S Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem Physica Buch I Kapitel 39 Scherling Migne Paris 1855 Sp 1144 Digitalisat Ubersetzung Herbert Reier Hildegard von Bingen Physica Nach der Textausgabe von J P Migne Paris 1882 ins Deutsche ubersetzt Kiel 1980 S 78 Scherling ist warm und gefahrlich weil er alles was in Blut und Saften wohl und recht eingerichtet ist niederreisst schlimme Uberschwemmungen anrichtet wie sie sonst unruhige Sturme im Wasser zustande bringen Nach dem Sturm lasst es schlimmste Feuchtigkeit und schlimmste Krankheit im Menschen zuruck Wer von Pfeilen und Knutteln schwer getroffen oder wer von einer Hohe herabgefallen ist sodass Fleisch und Glieder abgeschabt sind koche Schierling in Wasser und lege das ausgepresste Wasser auf die schmerzenden Glieder sodass es die dort versammelten Safte verteilt wie es zu tun pflegt Schwillt jemand durch Stoss oder Schlag oder Wurf unter Haut und Fleisch an so warme er Schierling in Wasser und lege ihn auf die Schwellung die vergehen wird Zur Austreibung eines anderen Tumors eignet sich Schierling nicht weil er die schlechten Safte die herausgehen mussten in den Menschen zurucktreibt Gart der Gesundheit Mainz 1485 Kapitel 87 Cicuta Wontzerling Digitalisat Hortus sanitatis 1491 Mainz 1491 Teil I Kapitel 115 Cicuta Digitalisat Hieronymus Brunschwig Kleines Destillierbuch Strassburg 1500 Blatt 113v 114r Wuntscherling Digitalisat Hieronymus Bock New Kreutter Buch Wendel Rihel Strassburg 1539 Teil I Kapitel 159 Schirling Conium maculatum Digitalisat Leonhart Fuchs New Kreutterbuch Michael Isingrin Basel 1543 Kapitel 154 Wueterich Digitalisat Pietro Andrea Mattioli Commentarii in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei de medica materia Ubersetzung durch Georg Handsch bearbeitet durch Joachim Camerarius den Jungeren Johan Feyerabend Franckfurt am Mayn 1586 Blatt 384r 384v Schirling und Wutterich Digitalisat Johann Jakob Wepfer Cicutae aquaticae historia et noxae R Konig Basel 1679 Digitalisat Nicolas Lemery Dictionnaire universel des drogues simples Paris 1699 S 196 197 Cicuta Cicuta major Conium maculatum Cicuta minor Cicuta virosa Digitalisat Ubersetzung Vollstandiges Materialien Lexicon Zu erst in Frantzosischer Sprache entworffen nunmehro aber nach der dritten um ein grosses vermehreten Edition ins Hochteutsche ubersetzt Von Christoph Friedrich Richtern Leipzig Johann Friedrich Braun 1721 Sp 309 Digitalisat Albrecht von Haller Herausgeber Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstworter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollstandig erklaret Gaumische Handlung Ulm Frankfurt am Main Leipzig 1755 Sp 408 409 Cicuta major Schierling Sp 409 Cicuta aquatica Cicutaria Wasserschierling Digitalisat Anton von Storck Libellus quo demostratur cicutam non solum usu interno tutissime exhiberi sed et esse simul remedium valde utile in multis morbis qui hucusque curatu impossibiles dicebantrur Trattner Wien 1760 Digitalisat Libellus secundus quo confirmatur cicutam non solum usu interno tutissime exhiberi sed et esse simul remedium valde utile in multis morbis qui hucusque curatu impossibiles dicebantrur Trattner Wien 1761 Digitalisat Abhandlung worinn erwiesen wird dass der Schierling Cicuta nicht nur innerlich ganz sicher gegeben werden konne Trattner Wien 1761 Digitalisat Zweyte Abhandlung worinn bekraftiget wird dass der Schierling nicht nur zum innerlichen Gebrauche ganz sicher gegeben werden konne Trattner Wien 1761 Digitalisat Groll Dresden 1762 Digitalisat Anton de Haen Epistola de cicuta Ohne Ort 1765 Digitalisat Epistola de cicuta cum alethophilorum viennensium elucidatione necessaria Amsterdam 1766 Digitalisat Peter Jonas Bergius Materia medica e regno vegetabili Hesselberg Stockholm 1778 Band I S 193 196 Conii Cicutae Herba Succus inspissatus Digitalisat Band I S 212 214 Cicuta virosa Digitalisat Johann Peter Frank System einer vollstandigen medicinischen Polizey Band III Schwan Mannheim 1783 S 281 283 Schierling fur Pastinakwurzel Neue Auflage 1804 S 258 260 Digitalisat William Cullen A treatise of the materia medica Charles Elliot Edinburgh 1789 Band II S 263 268 Cicuta Cicuta conium Digitalisat Band II S 268 269 Cicuta virosa Digitalisat Deutsch Samuel Hahnemann Schwickert Leipzig 1790 Band II S 297 305 Schierling cicuta Digitalisat S 305 Wutscherling cicuta virosa Digitalisat Antoine Francois de Fourcroy in Felix Vicq d Azyr Jean Baptiste le Rond d Alembert Hrsg Encyclopedie methodique Medecine Band IV Paris 1792 S 847 849 Cicutaire aquatique Digitalisat S 851 859 Cigue Digitalisat Jean Louis Alibert Nouveaux elements de therapeutique et de matiere medicale Crapart Paris Band I 1803 S 421 427 Grande Cigue Herba Conii maculati Cigue aquatique Herba cicutae aquaticae Petite Cigue ou Oethuse Herba Oethusae cynapii Digitalisat August Friedrich Hecker s practische Arzneimittellehre Revidiert und mit neuesten Entdeckungen bereichert von einem practischen Arzte Camesius Wien Band I 1814 S 490 494 Herba Aconiti Digitalisat S 495 501 Conium maculatum Digitalisat S 505 Cicuta virosa Digitalisat Mathieu Orfila Traite des poisons tires des regnes mineral vegetal et animal ou toxilogie generale consideree sous les rapports de la physiologie de la pathologie et de la medecine legale Crochard Paris 1814 1815 Band II Teil 1 1815 S 279 291 Grande Cigue Conium maculatum Digitalisat S 291 295 Cigue aquatique Cicuta aquatica Digitalisat S 295 298 Petite Cigue Aerhusa cynapium Digitalisat Sigismund Friedrich Hermbstadt Ubersetzer Allgemeine Toxicologie oder Giftkunde worin die Gifte des Mineral Pflanzen und Thierreichs aus dem physiologischen pathologischen u medizinisch gerichtlichen Gesichtspunkte untersucht werden Nach dem Franzosischen des Herrn M P Orfila Amelung Berlin 1818 Teil III S 309 Gefleckter Schierling Digitalisat S 322 Wasserschierling Digitalisat S 326 Hundspetersilie Digitalisat Heinrich Friedrich Link Cicuta In Dietrich Wilhelm Heinrich Busch Carl Ferdinand von Graefe Christoph Wilhelm Hufeland Heinrich Friedrich Link Karl Asmund Rudolphi Hrsg Encyclopadisches Worterbuch der medicinischen Wissenschaften Band VII Boike Berlin 1831 S 649 650 Digitalisat Emil Osann Conium Schierling In Dietrich Wilhelm Heinrich Busch Carl Ferdinand von Graefe Christoph Wilhelm Hufeland Heinrich Friedrich Link Karl Asmund Rudolphi Hrsg Encyclopadisches Worterbuch der medicinischen Wissenschaften Band VIII Boike Berlin 1832 S 308 314 Digitalisat Jonathan Pereira s Handbuch der Heilmittellehre Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet von Rudolf Buchheim Leopold Voss Leipzig 1846 48 Band II 1848 S 526 537 Conium maculatum Cicutin Digitalisat Johann Gottfried Rademacher Rechtfertigung der von den Gelehrten misskannten verstandesrechten Erfahrungsheillehre der alten scheidekunstigen Geheimarzte und treue Mittheilung des Ergebnisses einer 25jahrigen Erprobung dieser Lehre am Krankenbette 2 Bande Berlin 1841 1848 2 Ausgabe 1846 Band I S 211 212 Schierling als Milzmittel Digitalisat S 214 Schierlingwasser als ausserliches Milzmittel Digitalisat Alexander Willem Michiel van Hasselt J B Henkel Ubersetzer Handbuch der Giftlehre fur Chemiker Arzte Apotheker und Gerichtspersonen Vieweg Braunschweig 1862 Teil I Allgemeine Giftlehre und die Gifte des Pflanzenreichs S 335 343 Conium maculatum L Digitalisat S 343 345 Cicuta virosa L Digitalisat August Husemann Theodor Husemann Die Pflanzenstoffe in chemischer physiologischer pharmakologischer und toxikologischer Hinsicht Fur Aerzte Apotheker Chemiker und Pharmakologen Springer Berlin 1871 S 255 277 Coniin Digitalisat S 280 Cicutin Digitalisat S 1129 Cicuten Digitalisat Theodor Husemann Handbuch der gesammten Arzneimittellehre Springer Berlin 2 Aufl 1883 S 904 910 Herba Conii Digitalisat Carl Wilhelm Juch Pharmacopoea Borussica oder Preussische Pharmakopoe Aus dem Lateinischen ubersetzt und mit Anmerkungen und Zusatzen begleitet von Dr Carl Wilhelm Juch Stein Nurnberg 1805 S 65 Herba Conii maculati Digitalisat S 213 Schierlingspflaster Digitalisat S 220 Extractum Conii maculati Digitalisat Friedrich Mohr Commentar zur Preussischen Pharmakopoe nebst Ubersetzung des Textes Nach der sechsten Auflage der Pharmakcopoea borussica Friedrich Vieweg Braunschweig Band I 1848 S 395 Extractum Conii maculati Digitalisat S 482 Herba Conii maculati Digitalisat Band II 1849 S 416 Tinctura Conii Digitalisat S 469 Tabelle D die grossten Gaben Digitalisat Hermann Hager Commentar zur Pharmacopoea Germanica Springer Berlin Band I 1873 S 590 Emplastrum Conii Emplastrum Conii ammoniacatum Digitalisat S 646 Extractum Conii Digitalisat Band II 1874 S 130 Herba Conii Digitalisat S 836 Unguentum Conii Digitalisat Weblinks Bearbeiten Commons Gefleckter Schierling Album mit Bildern Videos und Audiodateien Gefleckter Schierling FloraWeb de Verbreitungskarte fur Deutschland In Floraweb Conium maculatumL Karte zur Verbreitung in der Schweiz In Info Flora dem nationalen Daten und Informationszentrum der Schweizer Flora Verbreitung in den Niederlanden 1 niederl Die Verbreitung auf der Nordhalbkugel nach Eric Hulten Schierling Datenblatt und Bilder bei Blumen in Schwaben Zur Giftigkeit des Gefleckten Schierlings Die Art als HeilpflanzeAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Gefleckter Schierling amp oldid 213547731, wikipedia, wiki, deutsches

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