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Finanzanalyse

Die Finanzanalyse ist im Finanzwesen das Arbeitsergebnis der Tätigkeit eines Finanzanalysten oder eine Funktion, wobei sie eine Analyse der Finanzen und der Finanzierung zum Inhalt hat.

Inhaltsverzeichnis

Finanzanalysen werden meist schriftlich verfasst und betreffen insbesondere die Bilanzanalyse von Wirtschaftssubjekten wie Unternehmen, Fonds, Staaten und deren Untergliederungen (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Staatshaushalt, Due-Diligence-Prüfung, SWOT-Analyse, kommunale Jahresabschlussanalyse) oder Privathaushalten (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, private Liquiditätsrechnung), die Analyse von Wirtschaftszweigen (Branchenstrukturanalyse), Marktanalysen (Marktdaten von Gütermarkt oder Finanzmärkten: Geld-, Devisen- und Kapitalmarkt), Konkurrenzanalysen, Wettbewerbsanalysen oder die Analyse von Finanzinstrumenten (Wertpapieranalyse und hier speziell die Aktienanalyse).

Finanzanalysen unterscheiden sich im Hinblick auf ihr Analyseziel danach, ob sie vom Finanzanalysten für interne Zwecke seines Arbeitgebers (etwa die Kreditwürdigkeitsprüfung bei Kreditinstituten oder die Analyse des Sicherungsvermögens bei Versicherern) oder für Kunden oder die Öffentlichkeit (etwa Analysen der Ratingagenturen) bestimmt sind. Auch Finanzjournalisten (z. B. in Börsenbriefen) und individuelle Investoren erstellen Finanzanalysen.

Finanzanalyse ist gemäߧ 2 Abs. 3a WpHG eine Wertpapiernebendienstleistung. Personen, die im Rahmen ihrer Berufs- oder Geschäftstätigkeit eine Information über Finanzinstrumente oder deren Emittenten erstellen, die direkt oder indirekt eine Empfehlung für eine bestimmte Anlageentscheidung enthält und einem unbestimmten Personenkreis zugänglich gemacht werden soll, sind zu der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit verpflichtet (§ 34b Abs. 1 WpHG).

Diese Legaldefinition stammt aus Art. 3 Abs. 1 Nummer 34 der Marktmissbrauchsverordnung, die in allen EU-Mitgliedstaaten gilt. Danach handelt es sich um „Personen, die im Rahmen ihrer Berufs- oder Geschäftstätigkeit eine Information über Finanzinstrumente oder deren Emittenten erstellen, die direkt oder indirekt eine Empfehlung für eine bestimmte Anlageentscheidung enthält und einem unbestimmten Personenkreis zugänglich gemacht werden soll“.

Die im Januar 2018 aufgehobene Finanzanalyseverordnung (FinAnV) schrieb in§ 1 FinAnV die sachgerechte Erstellung und Darbietung von Finanzanalysen nach§ 85 Abs. 1 Satz 2 WpHG vor, wobei gemäߧ 2 FinAnV die Namen der Ersteller, die Bezeichnung ihrer Berufe, in deren Ausübung sie die Finanzanalyse erstellen, und die Bezeichnung des für die Erstellung verantwortlichen Unternehmens bei der Darbietung einer Finanzanalyse anzugeben waren. In der Finanzanalyse waren nach§ 3 FinAnV Angaben über Tatsachen, Angaben über Werturteile Dritter, insbesondere Interpretationen oder Schätzungen und eigene Werturteile, insbesondere Hochrechnungen, Vorhersagen und Kursziele sorgfältig voneinander zu unterscheiden und kenntlich zu machen. In der Finanzanalyse waren gemäߧ 4 Abs. 2 FinAnV alle wesentlichen Informationsquellen, insbesondere die betroffenen Emittenten, zu nennen. Es war schließlich anzugeben, ob die Finanzanalysen vor deren Weitergabe oder Veröffentlichung dem Emittenten zugänglich gemacht und danach geändert wurden.

Finanzanalysen beinhalten die systematische Aufbereitung und die Kommunikation von Informationen über die finanzielle Situation von Wirtschaftssubjekten, Branchen und Märkten. Sie machen Aussagen über Finanzrisiken, enthalten Prognosen und Bewertungen (Ratings). Die Finanzanalyse bedient sich methodisch der Chartanalyse, technischen Analyse, Fundamentalanalyse und Marktzustandsanalyse:

Finanzanalysen liefern selten präzise Ergebnisse. Häufig wird eine Kombination von zwei oder sogar allen drei Analyseformen angewandt, um zu einem zuverlässigeren Resultat zu gelangen.

Das Research erarbeitet makroökonomische Analysen, die Anlageberatung übernimmt die Analyse von Finanzprodukten, Portfoliomanagement und Vermögensverwaltung analysieren Portfolien (Kreditportfolio, Wertpapierportfolio).

Die Finanzanalyse ist in drei Abschnitte gegliedert, und zwar in die Retrospektive (Zusammenstellung der Daten aus der Vergangenheit), Analyse der Zusammenhänge und Prognose. Von Bedeutung ist die Auswahl der Quellen, bei denen Primärquellen den Vorrang haben, weil sie beispielsweise unmittelbare Informationen aus dem zu analysierenden Unternehmen darstellen (Geschäftsberichte), während als Sekundärquellen andere Finanzanalysen verarbeitet werden, die Primärquellen verwandt haben.

Unterschieden werden kann je nach Zweck die

Während die Gewinnschwellenanalyse untersucht, welche Ausbringungsmenge ein Unternehmen benötigt, um Gewinne zu erwirtschaften, befasst sich die Unternehmenswertanalyse mit der Unternehmensbewertung.

Es gibt ausgebildete Finanzanalysten, die umfangreiche Unternehmensstudien erstellen und im Verlauf dessen meist ein Kursziel errechnen und eine Empfehlung wie zum Beispiel „Kaufen“, „Akkumulieren“ oder „Verkaufen“ aussprechen. Zur Erfolgskontrolle kann eine Performancemessung dienen, die den vorhergesagten mit dem tatsächlich eintretenden Kursverlauf vergleicht.

Das Ergebnis der Analyse ist oft eine Handlungsempfehlung. Der Analyst ordnet das untersuchte Wertpapier beziehungsweise den untersuchten Markt in Kategorien ein. Üblich sind die Empfehlungen:

Während Kaufen und Verkaufen selbsterklärend sind, ist die Empfehlung „Halten“ interpretationsbedürftig. Üblicherweise bedeutet „Halten“, dass die erwarteten Kursänderungen unter Berücksichtigung der Transaktionskosten keine klare Empfehlung erlauben. Besitzt der Anleger das Papier bereits, lohnt sich ein Tausch in ein mit „Kaufen“ beurteiltes Papier nicht. Besitzt er es nicht, so sollte er vorzugsweise ein mit „Kaufen“ beurteiltes Papier erwerben.

Manche Analysten differenzieren stärker und heben besonders empfehlenswerte (risikoreiche) Aktien mit dem Attribut „strong“ (deutschstark, deutlich) hervor. Eine weitere Differenzierung kann das Wort „Akkumulieren“ bzw. "Abbauen" bedeuten:

Ist die Empfehlung nicht anders gekennzeichnet, so ist es eine absolute (das heißt von der Marktentwicklung unabhängige) Empfehlung. Teilweise setzen Analysten die Marktentwicklung jedoch als gegeben voraus und bewerten Papiere relativ zum Markt. Die Urteile lauten dann:

  • englischoutperformer → besser als der Markt,
  • englischmarket performer → dem Markt entsprechend,
  • englischunderperformer → schlechter als der Markt.

Eine solche Bewertung setzt die Angabe eines Index als Benchmark voraus.

Weiterhin kann eine Empfehlung auf das Gewicht der einzelnen Anlage im Portfolio bezogen sein. So empfiehlt der Analyst, Wertpapiere gemäß der eigenen Risikobereitschaft zu

  • übergewichten (englischoverweight), wenn die Wertpapiere gute Wertsteigerungschancen haben,
  • Untergewichten (englischunderweight), wenn die Papiere schlechte Wertsteigerungschancen haben.

Meist wird die Empfehlung des Analysten nach Anlagedauer und Risikobereitschaft differenziert. So kann zum Beispiel ein Analyst empfehlen:

  • Kurzfristig: Halten,
  • Langfristig: Verkaufen.

Er erwartet somit eine langfristige Wertminderung.

  1. Benjamin Graham, Geheimnisse der Wertpapieranalyse, FinanzBuch Verlag, 1999, ISBN 3-932114-24-8.
  2. Klaus Spremann/Patrick Scheurle, Finanzanalyse, 2010, S. 1
  3. Klaus Spremann/Patrick Scheurle, Finanzanalyse, 2010, S. 2
  4. Klaus Spremann/Patrick Scheurle, Finanzanalyse, 2010, S. 4 f.
  5. Klaus Spremann/Patrick Scheurle, Finanzanalyse, 2010, S. 6
  6. André Küster-Simić, Finanzanalyse, 1996, S. 2
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Normdaten (Sachbegriff): GND:4133000-6(OGND, AKS)

Finanzanalyse
finanzanalyse, bewertung, finanzmärkten, produkten, sprache, beobachten, bearbeiten, finanzwesen, arbeitsergebnis, tätigkeit, eines, finanzanalysten, oder, eine, funktion, wobei, eine, analyse, finanzen, finanzierung, inhalt, inhaltsverzeichnis, allgemeines, r. Finanzanalyse Bewertung von Finanzmarkten und produkten Sprache Beobachten Bearbeiten Die Finanzanalyse ist im Finanzwesen das Arbeitsergebnis der Tatigkeit eines Finanzanalysten oder eine Funktion wobei sie eine Analyse der Finanzen und der Finanzierung zum Inhalt hat Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Rechtsfragen 3 Inhalt 4 Arten 5 Ergebnisse der Wertpapieranalyse 6 EinzelnachweiseAllgemeines BearbeitenFinanzanalysen werden meist schriftlich verfasst und betreffen insbesondere die Bilanzanalyse von Wirtschaftssubjekten wie Unternehmen Fonds Staaten und deren Untergliederungen Bilanz Gewinn und Verlustrechnung Staatshaushalt Due Diligence Prufung SWOT Analyse kommunale Jahresabschlussanalyse oder Privathaushalten Einnahmen Ausgaben Rechnung private Liquiditatsrechnung die Analyse von Wirtschaftszweigen Branchenstrukturanalyse Marktanalysen Marktdaten von Gutermarkt oder Finanzmarkten Geld Devisen und Kapitalmarkt Konkurrenzanalysen Wettbewerbsanalysen oder die Analyse von Finanzinstrumenten Wertpapieranalyse und hier speziell die Aktienanalyse 1 Finanzanalysen unterscheiden sich im Hinblick auf ihr Analyseziel danach ob sie vom Finanzanalysten fur interne Zwecke seines Arbeitgebers etwa die Kreditwurdigkeitsprufung bei Kreditinstituten oder die Analyse des Sicherungsvermogens bei Versicherern oder fur Kunden oder die Offentlichkeit etwa Analysen der Ratingagenturen bestimmt sind Auch Finanzjournalisten z B in Borsenbriefen und individuelle Investoren erstellen Finanzanalysen Rechtsfragen BearbeitenFinanzanalyse ist gemass 2 Abs 3a WpHG eine Wertpapiernebendienstleistung Personen die im Rahmen ihrer Berufs oder Geschaftstatigkeit eine Information uber Finanzinstrumente oder deren Emittenten erstellen die direkt oder indirekt eine Empfehlung fur eine bestimmte Anlageentscheidung enthalt und einem unbestimmten Personenkreis zuganglich gemacht werden soll sind zu der erforderlichen Sachkenntnis Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit verpflichtet 34b Abs 1 WpHG Diese Legaldefinition stammt aus Art 3 Abs 1 Nummer 34 der Marktmissbrauchsverordnung die in allen EU Mitgliedstaaten gilt Danach handelt es sich um Personen die im Rahmen ihrer Berufs oder Geschaftstatigkeit eine Information uber Finanzinstrumente oder deren Emittenten erstellen die direkt oder indirekt eine Empfehlung fur eine bestimmte Anlageentscheidung enthalt und einem unbestimmten Personenkreis zuganglich gemacht werden soll Die im Januar 2018 aufgehobene Finanzanalyseverordnung FinAnV schrieb in 1 FinAnV die sachgerechte Erstellung und Darbietung von Finanzanalysen nach 85 Abs 1 Satz 2 WpHG vor wobei gemass 2 FinAnV die Namen der Ersteller die Bezeichnung ihrer Berufe in deren Ausubung sie die Finanzanalyse erstellen und die Bezeichnung des fur die Erstellung verantwortlichen Unternehmens bei der Darbietung einer Finanzanalyse anzugeben waren In der Finanzanalyse waren nach 3 FinAnV Angaben uber Tatsachen Angaben uber Werturteile Dritter insbesondere Interpretationen oder Schatzungen und eigene Werturteile insbesondere Hochrechnungen Vorhersagen und Kursziele sorgfaltig voneinander zu unterscheiden und kenntlich zu machen In der Finanzanalyse waren gemass 4 Abs 2 FinAnV alle wesentlichen Informationsquellen insbesondere die betroffenen Emittenten zu nennen Es war schliesslich anzugeben ob die Finanzanalysen vor deren Weitergabe oder Veroffentlichung dem Emittenten zuganglich gemacht und danach geandert wurden Inhalt BearbeitenFinanzanalysen beinhalten die systematische Aufbereitung und die Kommunikation von Informationen uber die finanzielle Situation von Wirtschaftssubjekten Branchen und Markten Sie machen Aussagen uber Finanzrisiken enthalten Prognosen und Bewertungen Ratings 2 Die Finanzanalyse bedient sich methodisch der Chartanalyse technischen Analyse Fundamentalanalyse und Marktzustandsanalyse 3 Die Chartanalyse befasst sich mit dem Kursverlauf von Wertpapieren Borsenindizes usw und versucht aus Mustern im vergangenen Kursverlauf Ruckschlusse auf dessen weitere Entwicklung zu ziehen Die technische Analyse versucht aus der Kurs und Umsatzhistorie des Basiswerts gunstige Kauf bzw Verkaufzeitpunkte zu ermitteln und damit die Kursentwicklung oder zumindest deren Eintrittswahrscheinlichkeit vorherzusagen Die Fundamentalanalyse befasst sich mit den betriebswirtschaftlichen Daten eines Unternehmens und mit dessen okonomischem Umfeld Sie versucht daraus einen fairen oder inneren Wert des Unternehmens und ggf von dessen Aktien zu berechnen und geht davon aus dass sich die Aktien aufgrund einer nicht vollkommenen aber doch vorhandenen Markteffizienz fruher oder spater diesem fairen Wert annahern Es handelt sich also um eine Form der Unternehmensbewertung Die Sentimentanalyse berucksichtigt die Stimmungen von Marktteilnehmern und versucht daraus die Entwicklung von Borsenkursen abzuleiten Zeitreihenanalyse mit Trendextrapolation und exponentieller Glattung Finanzanalysen liefern selten prazise Ergebnisse Haufig wird eine Kombination von zwei oder sogar allen drei Analyseformen angewandt um zu einem zuverlassigeren Resultat zu gelangen Das Research erarbeitet makrookonomische Analysen die Anlageberatung ubernimmt die Analyse von Finanzprodukten Portfoliomanagement und Vermogensverwaltung analysieren Portfolien Kreditportfolio Wertpapierportfolio 4 Die Finanzanalyse ist in drei Abschnitte gegliedert und zwar in die Retrospektive Zusammenstellung der Daten aus der Vergangenheit Analyse der Zusammenhange und Prognose 5 Von Bedeutung ist die Auswahl der Quellen bei denen Primarquellen den Vorrang haben weil sie beispielsweise unmittelbare Informationen aus dem zu analysierenden Unternehmen darstellen Geschaftsberichte wahrend als Sekundarquellen andere Finanzanalysen verarbeitet werden die Primarquellen verwandt haben Arten BearbeitenUnterschieden werden kann je nach Zweck die 6 Gewinnschwellenanalyse Break even Analyse Kreditwurdigkeitsprufung Wertpapieranalyse und Unternehmenswertanalyse Wahrend die Gewinnschwellenanalyse untersucht welche Ausbringungsmenge ein Unternehmen benotigt um Gewinne zu erwirtschaften befasst sich die Unternehmenswertanalyse mit der Unternehmensbewertung Ergebnisse der Wertpapieranalyse BearbeitenEs gibt ausgebildete Finanzanalysten die umfangreiche Unternehmensstudien erstellen und im Verlauf dessen meist ein Kursziel errechnen und eine Empfehlung wie zum Beispiel Kaufen Akkumulieren oder Verkaufen aussprechen Zur Erfolgskontrolle kann eine Performancemessung dienen die den vorhergesagten mit dem tatsachlich eintretenden Kursverlauf vergleicht Das Ergebnis der Analyse ist oft eine Handlungsempfehlung Der Analyst ordnet das untersuchte Wertpapier beziehungsweise den untersuchten Markt in Kategorien ein Ublich sind die Empfehlungen Kaufen englisch Buy Halten englisch Hold Verkaufen englisch Sell Wahrend Kaufen und Verkaufen selbsterklarend sind ist die Empfehlung Halten interpretationsbedurftig Ublicherweise bedeutet Halten dass die erwarteten Kursanderungen unter Berucksichtigung der Transaktionskosten keine klare Empfehlung erlauben Besitzt der Anleger das Papier bereits lohnt sich ein Tausch in ein mit Kaufen beurteiltes Papier nicht Besitzt er es nicht so sollte er vorzugsweise ein mit Kaufen beurteiltes Papier erwerben Manche Analysten differenzieren starker und heben besonders empfehlenswerte risikoreiche Aktien mit dem Attribut strong deutsch stark deutlich hervor Eine weitere Differenzierung kann das Wort Akkumulieren bzw Abbauen bedeuten Klarer Kauf englisch Strong Buy Kaufen englisch Buy Akkumulieren englisch Accumulate Halten englisch Hold Abbauen englisch Reduce Verkaufen englisch Sell Klarer Verkauf englisch Strong Sell Ist die Empfehlung nicht anders gekennzeichnet so ist es eine absolute das heisst von der Marktentwicklung unabhangige Empfehlung Teilweise setzen Analysten die Marktentwicklung jedoch als gegeben voraus und bewerten Papiere relativ zum Markt Die Urteile lauten dann englisch outperformer besser als der Markt englisch market performer dem Markt entsprechend englisch underperformer schlechter als der Markt Eine solche Bewertung setzt die Angabe eines Index als Benchmark voraus Weiterhin kann eine Empfehlung auf das Gewicht der einzelnen Anlage im Portfolio bezogen sein So empfiehlt der Analyst Wertpapiere gemass der eigenen Risikobereitschaft zu ubergewichten englisch overweight wenn die Wertpapiere gute Wertsteigerungschancen haben Untergewichten englisch underweight wenn die Papiere schlechte Wertsteigerungschancen haben Meist wird die Empfehlung des Analysten nach Anlagedauer und Risikobereitschaft differenziert So kann zum Beispiel ein Analyst empfehlen Kurzfristig Halten Langfristig Verkaufen Er erwartet somit eine langfristige Wertminderung Einzelnachweise Bearbeiten Benjamin Graham Geheimnisse der Wertpapieranalyse FinanzBuch Verlag 1999 ISBN 3 932114 24 8 Klaus Spremann Patrick Scheurle Finanzanalyse 2010 S 1 Klaus Spremann Patrick Scheurle Finanzanalyse 2010 S 2 Klaus Spremann Patrick Scheurle Finanzanalyse 2010 S 4 f Klaus Spremann Patrick Scheurle Finanzanalyse 2010 S 6 Andre Kuster Simic Finanzanalyse 1996 S 2Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten Normdaten Sachbegriff GND 4133000 6 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Finanzanalyse amp oldid 206820260, wikipedia, wiki, deutsches

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