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Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine Universität des Landes Baden-Württemberg in Tübingen. Sie wurde 1477 auf Betreiben des Grafen Eberhard im Bart gegründet, zählt somit zu den ältesten Universitäten in Europa und trägt zudem den ersten Namen des württembergischen Herzogs Karl Eugen. Sie bietet das Fächerspektrum einer Volluniversität an.

Eberhard Karls Universität Tübingen
Motto Attempto!
Ich wag’s!
Gründung 1477
Trägerschaft staatlich
Ort Tübingen
Bundesland Baden-Württemberg Baden-Württemberg
Land Deutschland Deutschland
Rektor Bernd Engler
Studenten 27.436 (WS 2020/21)
davon ca. 59 % weiblich
Mitarbeiter 18.223 (2020; einschl. Uni-Klinikum)
davon Professoren 529
Jahresetat 684,9 Mio. Euro (2020)
245,9 Mio. Euro Drittmittel
Netzwerke Exzellenzinitiative, DFH, German U15
Website

Die Universität besitzt eine lange Tradition und genießt national wie international, insbesondere in den Fachbereichen Theologie, Medizin, Jura sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, eine hohe akademische Reputation. Bis heute (Stand: 12. November 2019) gibt es insgesamt 11 Nobelpreisträger, 4 Humboldt-Professuren und 15 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preisträger an der bzw. mit Verbindungen zur Universität Tübingen.

Im Juni 2012 erhielt die Universität im Rahmen der dritten deutschen Hochschul-Exzellenzinitiative den Exzellenzstatus, welcher 2019 im Zuge der Exzellenzstrategie verlängert wurde. Sie gehört damit zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Heute ist sie in sieben Fakultäten der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften mit etwa 30 Studienrichtungen gegliedert. Im Wintersemester 2019/2020 sind rund 27.196 Studenten immatrikuliert. Das Leben in der etwa 30 Kilometer südlich von Stuttgart gelegenen Universitätsstadt ist geprägt von Studenten, die rund ein Drittel der Einwohnerzahl ausmachen.

Unter den Alumni befinden sich unter anderem mit Benedikt XVI. ein Papst, Bundespräsidenten, EU-Kommissare, Minister und Richter des Bundesverfassungsgerichts.

Inhaltsverzeichnis

Universitätsgründung im 15. Jahrhundert

Eine Schlüsselrolle bei der Gründung hatte Mechthild von der Pfalz, die Mutter Eberhards und Erzherzogin von Österreich. Mechthild, die seit 1463 im nahegelegenen Rottenburg residierte, hatte die Verlegung des Stiftes Sindelfingen nach Tübingen, der damals größten und bedeutendsten Stadt des südwürttembergischen Landesteils, veranlasst. Nachdem dies 1476 von Papst Sixtus IV. genehmigt worden war, konnte das Stift zum Ausgangspunkt der noch ehrgeizigeren Pläne werden. Mechthild, die bereits bei der Gründung der Freiburger Universität entscheidend mitgewirkt hatte, konnte ihren Sohn Eberhard für das Projekt einer Universitätsgründung in Tübingen gewinnen. Großen Anteil an der Universitätsgründung hatte auch Eberhards Vertrauter Johannes Nauclerus, der erster Rektor und später langjähriger Kanzler der Universität wurde. Der Wahlspruch „Attempto!“ (lateinisch für „Ich wag’s!“) des Universitätsgründers Eberhard ist bis heute das Motto der Universität. In seinem Freiheitsbrief vom 9. Oktober 1477, mit dem der Universität Privilegien wie Steuererleichterungen, Befreiung von Frondiensten und akademische Gerichtsbarkeit verliehen wurden, schrieb Eberhard über seine Absichten:

So haben wir in der guten meynung helffen zůgraben den brunen des lebens darüs von allen enden der weltt vnersihlich geschöpfft mag werden trostlich und hailsam wyßheit zu erlöschung des verderplichen fürs Menschlicher vnuernunfft vnd Blintheit, vns vsserwelt vnd fürgenomen ain hoch gemain schůl vnd Vniuersitet in unser stat Tüwingen zu stifften vnd vfftzurichten
(„So haben wir in der guten Meinung, helfen zu graben den Brunnen des Lebens, daraus von allen Enden der Welt unversieglich geschöpft mag werden tröstliche und heilsame Weisheit zur Erlöschung des verderblichen Feuers menschlicher Unvernunft und Blindheit, uns auserwählt und vorgenommen, eine hohe gemeine Schule und Universität in unserer Stadt Tübingen zu stiften und aufzurichten“)

Nachdem am 11. März 1477 die Universitätsgründung öffentlich bekanntgegeben worden war, errichtete man binnen kürzester Zeit zwei große Fachwerkgebäude (Münzgasse 22–26) unweit des Neckars, so dass der Vorlesungsbetrieb bereits im Oktober 1477 begonnen werden konnte. Der weitere Aufbau der Universität wurde in den folgenden Jahren rasch vorangetrieben, so dass 1482 alle Universitätsbauten fertiggestellt waren. Daher kam eine Verlegung der Universität nach Stuttgart nicht mehr in Frage, als Stuttgart 1482 im Zuge der württembergischen Wiedervereinigung (siehe Münsinger Vertrag) die neue Landeshauptstadt und Residenz Eberhards wurde.

Ihren heutigen Namen erhielt die Universität 1769 von dem württembergischen Herzog Karl Eugen, der seinen Namen dem des Gründers, Graf Eberhard im Bart, hinzufügte. Er installierte sich selbst im Jahr 1767 als „Rector perpetuus“ und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr. Trotzdem hatte er mit der Gründung der Hohen Karlsschule in Stuttgart eine der größten Existenzkrisen der Tübinger Universität herbeigeführt.

Jüngere Geschichte

Tübinger Universitätsviertel, Holzstich von Gottlob Theuerkauf, 1877

Im Jahr 1805 wurde in der Alten Burse, dem 1478 erbauten, ältesten heute noch genutzten Gebäude der Universität das erste Universitätsklinikum eingerichtet. Zusätzlich zu den vier Gründungsfakultäten wurden 1817 eine katholisch-theologische und eine staatswirtschaftliche Fakultät gegründet. 1863 erhielt die Eberhard Karls Universität die erste eigenständige naturwissenschaftliche Fakultät in Deutschland.

Bei der 450-Jahr-Feier hielt Hans Ellenbeck am 24. Juli 1927 die Ansprache beim Gefallenendenkmal auf der Eberhardshöhe. Für den Reichspräsidenten und die Reichsregierung sprach Hermann Emil Kuenzer. An den Festlichkeiten nahmen auch Albrecht Herzog von Württemberg und der Bischof von Rottenburg Joannes Baptista Sproll teil. Beim Fackelzug zogen 4000 Studenten von der Universität zur Kastanienallee.

Die Universität spielte eine führende Rolle bei den Bestrebungen, die Politik des Dritten Reiches „wissenschaftlich“ zu legitimieren. Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei der Reichstagswahl März 1933 gab es kaum noch jüdische Dozenten und nur wenige jüdische Studierende. Der spätere Nobelpreisträger für Physik Hans Bethe wurde am 20. April 1933 wegen nichtarischer Abstammung entlassen, der Religionsphilosoph Traugott Konstantin Oesterreich wurde 1933 und der Mathematiker Erich Kamke 1937 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, wahrscheinlich war in beiden Fällen die nichtarische Abstammung der Ehefrau der Grund. Am Universitätsklinikum wurden mindestens 1158 Personen zwangssterilisiert.

In der Nachkriegszeit in Deutschland wurden bedeutende Gelehrte nach Tübingen berufen. Adolf Butenandt, Eduard Spranger, Romano Guardini, Ernst Kretschmer, Helmut Thielicke und andere brachten der Universität einen hohen Ruf. Der Philosoph Ernst Bloch diente vielen Tübinger Studierenden als Vorbild. Nach seinem Tod entstand 1977 die bis heute bei Studenten verbreitete Bezeichnung „Ernst-Bloch-Universität“. Das entsprechende Logo zeigt eine geballte Faust, die auf eine bekannte Geste Blochs – die erhobene Faust als Ausdruck des Protests – zurückgeführt wird.

Anfang 1989 wurde bekannt, dass am Anatomischen Institut weiterhin Präparate verwendet wurden, die von Opfern aus der Zeit des Nationalsozialismus stammen. Diese wurden auf dem Stadtfriedhof Tübingen unweit des Anatomischen Instituts auf dem Gräberfeld X beigesetzt. Es wurde eine Gedenktafel aufgestellt.

Zwischenzeitlich war die Universität in 14 Fakultäten unterteilt, die im Jahre 2010 wieder zu sieben fächerübergreifenden Fakultäten zusammengelegt wurden. Das Logo der Universität ist seit 1999 die von HAP Grieshaber anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums 1977 gestaltete Palme des Gründers Eberhard mit dessen Wahlspruch Attempto! Die „Eberhard-Karls-Universität“ schreibt sich seither ohne Bindestriche. 2005 initiierte die Universität die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. 2010 war sie Gründungsmitglied des Matariki Universitätsnetzwerks.

Gleichstellung an der Universität

Dass mittlerweile circa 60 Prozent der in Tübingen immatrikulierten Studierenden Frauen sind, ist eine eher jüngere Entwicklung. 1881 durfte erstmals eine Gasthörerin aus den USA eine Vorlesung mitverfolgen, allerdings durch die geöffnete Tür aus einem Nebenraum. Erste Studentin, wenngleich „außerordentlich immatrikuliert“, war von 1892 bis 1895 Maria Gräfin von Linden. Erst 1904 wurde Frauen das Recht einer „ordentlichen Immatrikulation“ eingeräumt.

Nach der Festschreibung der Gleichstellungspolitik im Hochschulrahmengesetz wurde 1986 die erste Gleichstellungskommission des Senats gewählt, seit 1989 werden Fragen der Gleichstellung von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten.

Rektoren der Universität

Bereits am 19. Mai 1945 wurde der erste Nachkriegsrektor gewählt. Als erste in Deutschland eröffnete die Eberhard-Karls-Universität am 15. Oktober 1945 den Lehrbetrieb.

Kanzler

Der Kanzler war bis zur Reformation Vertreter des Papstes und seit 1561 des lutherischen Herzogs von Württemberg. Von 1561 bis 1817 vertrat der Kanzler zugleich das erste theologische Ordinariat. Nominell stand das Kanzleramt unter dem Amt des Rektors. Der Kanzler führte die Aufsicht über die Universität und kontrollierte den Lehrbetrieb sowie die Einhaltung der Zensurbestimmungen.

Hörsaalgebäude Kupferbau von Paul Baumgarten
Institut für Politikwissenschaft

1933 wurde Gustav Bebermeyer als „Beauftragter mit besonderen Vollmachten an der Universität“ eingesetzt, das Kanzleramt blieb unbesetzt. Es wurde auch nach der Zeit des Nationalsozialismus nicht wiederhergestellt, erst mit der am 1. Oktober 1969 wirksam gewordenen Grundordnung der Universität wurde wieder ein Amt mit dieser Bezeichnung geschaffen.

  • 1959–1972 Albert Lebsanft (1910–1995), 1959–1970 als Universitätsrat Leiter der Universitätsverwaltung, 1970–1972 als Kanzler

Mit der Ablösung der Rektorats- durch die Präsidialverfassung im Oktober 1972 entfiel das Universitätsorgan Kanzler wieder. Lebsanft wechselte in das Kultusministerium nach Stuttgart, und von 1973 bis 1974 war der Jurist Harald Volkmar, von 1974 bis 1979 der Jurist Heinz Doerner als Leitender Verwaltungsbeamter Leiter der Universitätsverwaltung. Mit dem am 22. November 1977 verkündeten baden-württembergischen Universitätsgesetz gab es wieder das Amt eines Kanzlers, bis zu dessen Wahl 1979 Doerner mit der kommissarischen Geschäftsführung betraut wurde.

Neuphilologikum (Brechtbau)

Seit der Neugliederung der Fakultäten im Oktober 2010 ist die Eberhard Karls Universität in sieben Fakultäten gegliedert:

Während die geisteswissenschaftlichen Fakultäten im Bereich der Altstadt im Tal angesiedelt sind, befinden sich die naturwissenschaftlichen Institute mit einer eigenen Mensa auf der Morgenstelle in nördlicher Richtung auf einer Anhöhe, die diesen Gewannnamen trägt. Einige wenige Einrichtungen der Universität befinden sich auch auf der südlichen Neckarseite, so zum Beispiel das Hector-Institut für empirische Bildungsforschung.

Zu den größten zulassungsbeschränkten Studiengängen bezogen auf die Studienplätze pro Jahr gehören die Studiengänge Rechtswissenschaft (398), Medizin (327) und Pharmazie (140) sowie die Bachelorstudiengänge Lehramt Deutsch (250), Lehramt Englisch (250), Biologie (178), Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit/Erwachsenenbildung (120), Psychologie (119) und Economics and Business Administration (100).

Die Universität Tübingen gilt seit 2012 als eine von elf deutschen Eliteuniversitäten, die sich im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative erfolgreich durchgesetzt haben. Der Universität stehen aufgrund dieses Erfolges erhebliche zusätzliche Fördergelder zur Verfügung. Nachdem Tübingen im Jahr 2012 erstmals die Aufnahme in die Exzellenzinitiative gelungen war, folgte 2019 die Verlängerung. Mit drei erfolgreichen Exzellenzclustern, die von der Exzellenzinitiative 2018 bewilligt wurden, gehört Tübingen zudem zu den drei forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und ist die forschungsstärkste Universität in Baden-Württemberg.

Gemäß Times Higher Education World University Ranking rangierte Tübingen 2021 auf Platz 78 der besten Universitäten der Welt und gehörte zu den fünf besten Universitäten Deutschlands. So beschreibt beispielsweise auch die britische Zeitschrift The Economist Tübingen als „home to a famous university“.

Innerhalb Deutschlands zählt die Universität Tübingen fächerübergreifend regelmäßig zu den besten zehn Universitäten.

Traditionell ist Tübingen insbesondere in den Fachbereichen Theologie, Medizin, Rechts- und Geisteswissenschaften besonders stark:

Die Universität Tübingen ist zudem Mitglied im größten Forschungskonsortium Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz, unter anderem zusammen mit dem Max-Planck-Institut für intelligente Systeme sowie Unternehmen wie Amazon, BMW und Daimler.

Die Universität Tübingen ist zudem die einzige deutschsprachige Universität, an welcher die „strategische Kommunikation“ Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird. Erster Lehrstuhlinhaber war der frühere Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin Walter Jens.

Universitätsbibliothek

UB: Eingang zum Historischen Lesesaal des alten Bibliotheksgebäudes von Paul Bonatz

Die Universitätsbibliothek Tübingen (UB) ist organisatorisch Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM). Sie ist eine öffentliche wissenschaftliche Universalbibliothek, die auch der Bevölkerung zur Verfügung steht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1499.

Universitätsklinikum

Fremdsprachenzentrum

Das Fremdsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate (UNIcert) für Studenten aller Fakultäten an.

Forum Scientiarum

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Hauptartikel: Forum Scientiarum

Das Forum Scientiarum dient der Förderung des Dialogs in der Wissenschaft (zwischen den Einzelwissenschaften, zwischen Wissenschaft und Lebenswelt und zwischen den Kulturen und ihrem Blick auf die Stellung von Wissenschaft). Es wurde am 2. Februar 2007 eröffnet. Das Forum wird von der Universität, der Udo Keller Stiftung Forum Humanum, der Klett Stiftung und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg getragen.

Um seine Aufgabe zu erfüllen, veranstaltet das Forum Scientiarum jedes Jahr ein Studienkolleg für 25 Studierende aller Fächer, mehrere Seminare mit fachübergreifendem Charakter, Workshops und Tagungen zu interdisziplinären Fragestellungen und bietet die Möglichkeit für Wissenschaftler für mehrere Monate interdisziplinäre Forschung und Lehre zu betreiben.

Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften

Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) befasst sich fachübergreifend mit ethischen Fragen der Wissenschaft. Es wurde 1990 gegründet und ging aus dem 1985 gegründeten Gesprächskreis "Ethik in den Naturwissenschaften" hervor. Das IZEW wird von allen Fakultäten der Universität getragen.

Tübingen School of Education (TüSE)

Die im Oktober 2015 gegründete Tübingen School of Education (TüSE) ging aus dem Zentrum für Lehrerbildung und der Arbeitsgruppe Lehrerbildung hervor. Die Aufgabe der TüSE liegt in der Koordination und Organisation der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an der Universität Tübingen.

Die TüSE ist in sechs Arbeitsbereiche eingeteilt (Studium und Lehre/Studienberatung; Professionsbezug; Forschung; Nachwuchsförderung; Inklusion, Diversität, Heterogenität; Internationalisierung). Derzeit studieren mehr als 4000 Lehramtsstudierende eine Kombination aus den mehr als 25 Lehramtsfächern.

Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung

Das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) beschäftigt sich als fakultätsübergreifendes interdisziplinäres Forschungszentrum im Bereich der Geschlechter- und Diversitätsforschung.

Zentrum für Quantitative Biologie

Das Zentrum für Quantitative Biologie (QBiC) ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, welches verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Bioinformatik für Forschung und Lehre anbietet (u. a. Next Generation Sequencing, Proteomics, Metabolomics). Es wurde im Sommer 2012 eröffnet und aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.

Center for Light Matter Interaction, Sensors & Analytics

Das Center for Light Matter Interaction, Sensors & Analytics (LISA+) ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, welches Dienstleistungen im Bereich der Nanotechnologie zur Verfügung stellt. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.

eScience-Center

Das eScience-Center ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität. Es stellt Universitätsangehörigen Dienstleistungen im Bereich der Digital Humanities zu Verfügung. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.

China Centrum Tübingen

Das China Centrum Tübingen (CCT) ist eine fakultätsübergreifende zentrale Einrichtung der Universität. Seine Aufgabe liegt in der Förderung der Schaffung einer Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit China. Dazu werden verschiedene Projekte, wie verschiedene Ringvorlesungen oder Vorbereitungsseminare für Auslandsaufenthalte angeboten. Dem CCT ist das Erich-Paulun-Institut angegliedert. Das CCT wird durch die Karl Schlecht Stiftung gefördert.

European Research Center on Contemporary Taiwan

Das am 1. Juni 2008 gegründete European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) dient der Förderung von sozialwissenschaftlicher Forschung über das zeitgenössische Taiwan. Dazu wird u. a. ein Forschungsaustausch angeboten. Das Zentrum wird von der Universität und der Chiang Ching-kuo Foundation for International Scholarly Exchange (Taiwan) getragen.

Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement

Das Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement (ZEQ) der Universität ist eine zentrale fakultätsunabhängige Einrichtung, die die Aufgabe des Qualitätsmanagements und der Systemakkreditierung innehat. Dazu werden u. a. Studierendenbefragungen durchgeführt.

Zentrum für Medienkompetenz (ZfM)

Das Zentrum für Medienkompetenz bietet verschiedene Angebote im Bereich der Medienarbeit an. Es unterstützt und berät die Fakultäten bei Fragen im Bereich der Medien, bietet Kurse an und vereint verschiedene universitären Redaktionen miteinander (z. B. CampusTV und Radio Micro-Europa). Mit einem eigenen TV- und Hörfunkstudio werden diverse Programme umgesetzt und zudem Equipment sowie Räume für Studierende verfügbar gemacht.

Baden-Württembergisches Brasilienzentrum

Das Brasilienzentrum wurde im Jahr 2000 nach Beschlüssen zwischen Baden-Württemberg und Rio Grande do Sul, die eine Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen vorsehen, eingerichtet. Es arbeitet hochschulübergreifend für ganz Baden-Württemberg. Das Angebot des Zentrums richtet sich an Promotionsstudierende, Post-Docs und Gastprofessoren. Es werden Stipendien vergeben, das Zentrum für Forschung und Naturschutz (Centro de Pesquisas e Conservação da Natureza, CPCN) im Araukarienwald mitbetreut und alle 2 Jahre ein Deutsch-Brasilianisches Symposium zur nachhaltigen Entwicklung veranstaltet.

Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin

Das Kompetenzzentrum für Didaktik in der Medizin wurde 2001 gegründet. Es ist ein an der medizinischen Fakultät der Universität angesiedelt. Seine Aufgaben liegen im Bereich der didaktischen Ausbildung von Hochschullehrern/Hochschullehrerinnen und Tutoren/Tutorinnen, sowie in der Ausbildungsforschung. Es ist im MedizinDidaktikNetz Deutschland des MFT, sowie im Kompetenznetz Lehre in der Medizin Baden-Württemberg vernetzt.

Das Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin wird durch das BMBF und das MWK finanziell unterstützt.

Botanischer Garten

Der Botanische Garten der Universität befindet sich bei den naturwissenschaftlichen Instituten auf der Morgenstelle und beherbergt eine Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen. Er dient der Lehre und Forschung, steht aber auch der Öffentlichkeit offen. Es werden verschiedene Vorträge, Führungen und Ausstellungen angeboten. Der Botanischen Gartens besitzt etwa 10 Hektar Freiland- und 3000 m² Gewächshausfläche.

Museum der Universität

Vollplastik eines Mammuts, Mammutelfenbein, 40 000 Jahre alt, Vogelherdhöhle, Teil des UNESCO-WelterbesHöhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura“, Museum der Universität Tübingen (MUT)

Das junge Museum der Universität Tübingen (MUT) macht es sich seit 2006 zur Aufgabe, die rund 70 und zum Teil sehr alten, singulären Lehr-, Schau- und Forschungssammlungen der Universität aus allen Fakultäten sammlungstechnisch, kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren. In interdisziplinär angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Öffentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden. Darüber hinaus wird über den Master-Profilstudiengang „Museum & Sammlungen“ des MUT unter Beteiligung von neun geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern die Ausbildung von Studierenden im Museumswesen angeboten.

Schloss Hohentübingen, erstes Schlosstor, während der Tübinger Kulturnacht 2016

Acht wissenschaftliche Lehrsammlungen – Ursprünge der Kunst, Pfahlbauten + Kelten, Keilschriften, Götter + Gräber, Antike Kunst, Antike Münzen, Antike Skulpturen – sind im Museum Alte Kulturen und in der Dauerausstellung WeltKulturen im Schloss Hohentübingen für die Öffentlichkeit zugänglich. Zusätzlich existieren noch weitere, teilweise zugängliche wissenschaftliche Lehrsammlungen auf Hohentübingen: Wiege der Biochemie (Schlosslabor), BildBestand, AlltagsKultur, AntikenBilder, Professorengalerie (partiell), Schlosskirche und TonSteineScherben.

Das MUT – und somit die Eberhard Karls Universität Tübingen – beherbergt als weltweit einzige universitäre Einrichtung Artefakte mit Welteerbestatus wie die ältesten erhaltenen figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit, Mammutelfenbeinfiguren und Fragmente von Knochenflöten. Diese stammen aus der Vogelherdhöhle (Schwäbische Alb), die seit 2017 Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura“ ist.

Collegium Musicum

Das Collegium Musicum ist eine zentrale Einrichtung der Universität. Es ermöglicht Studierenden aller Fakultäten verschiedene musikalische Angebote in Anspruch zu nehmen. Unter anderem wird ein akademisches Orchester, ein akademischer Chor und ein großer A-cappella-Chor ("Camerata Vocalis") angeboten.

Kulturreferat

Das Kulturreferat wurde im Februar 1951 vom AStA gegründet. Nach der Auflösung des AStA 1978 wurde es der Universität angegliedert. Das Kulturreferat organisiert verschiedene Konzerte, welche für alle Besucher offenstehen. Es wird von der Universität, der Museumsgesellschaft Tübingen und der Stadt getragen

Zeicheninstitut

Das Zeicheninstitut der Universität bietet verschiedene Kurse im künstlerischen Bereich für Studierende aller Fakultäten an.

Isotopenlabor

Das Isotopenlabor ist die zentrale Einrichtung für Strahlenschutz der Universität und des Universitätsklinikums.

Zentrum für Datenverarbeitung

Das 1960 gegründete Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) versorgt als Rechenzentrum der Universität alle Angehörigen der Universität mit einer IT-Infrastruktur und verschiedenen IT-Dienstleistungen.

Hochschulsport

Der Hochschulsport ist am Sportwissenschaftlichen Institut angelagert. Es werden für Studierende und Mitarbeiter der Universität u. a. verschiedene Sportkurse, eine Kraft- und Fitnesshalle (inkl. Kletterturm) sowie Wettkampfsport angeboten.

Geologischer Lehrpfad Kirnberg

Im Rahmen des 500-jährigen Bestehens wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg im Schönbuch eröffnet, bei dem die Keuperschichten auf mehreren Schautafeln erläutert werden und einen geologischen Überblick des Schönbuchs bieten. Am 2. Juni 2017 wurde der überarbeitete Geologische Lehrpfad der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben. Der Lehrpfad wird durch umfangreiche Fossilfunde ergänzt, die sich in der neu konzipierten Paläontologischen Sammlung der Eberhard Karls Universität befinden.

Wissenschaftliche Einrichtungen

Akademische Lehrkrankenhäuser

Neben den akademischen Lehrkrankenhäusern ist der Universität ein Netz aus akademischen Lehrpraxen angegliedert.

Unternehmen

Studentenwerk

Mit der Universität ist eine Reihe von namhaften Persönlichkeiten verbunden, die an ihr studiert, geforscht oder gelehrt haben.

Die Universität Tübingen zählt zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit, einschließlich mehrerer Hochschulen der Association of American Universities. Partneruniversitäten sind unter anderem die University of Cambridge, Karls-Universität Prag, Universität Warschau, University of Haifa, University of St. Andrews, University of Edinburgh und das University College London in Großbritannien, die Staatliche Moskauer Universität, die National University of Singapore, University of Hong Kong, Chūō-Universität und Peking University in Asien, die McGill University in Kanada, Universidade de São Paulo in Brasilien sowie die Yale University, University of Michigan, University of California, Berkeley, Georgetown University, University of Texas at Austin, University of North Carolina at Chapel Hill, Brown University und das Princeton Theological Seminary in den USA. Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universität haben die Möglichkeit, im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusätzliche Kosten an besagten Partneruniversitäten zu studieren. Austauschprogramme dieser Art existieren zurzeit für insgesamt über 500 Universitäten in 61 Ländern und werden von über 1.000 Tübinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen.

  • Andreas Christoph Zeller: . Johann David Bauhof, Tübingen 1743 (Online-Ressource, abgerufen am 28. Juli 2011); enthält u. a. Urkunden und ein vollständiges Rektoren- (S. 376–396), Kanzler- (S. 396–398) und Professoren-Verzeichnis (Theologie: S. 398–433, Jura: S. 433–461, Medizin: S. 461–470, Artes und Philosophie: S. 470–516) von 1477 bis 1742
  • Uwe Dietrich Adam: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Mohr Siebeck, Tübingen 1977, ISBN 3-16-939602-1.
  • Irmela Bauer-Klöden/Johannes Michael Wischnath: Die Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Geschichte in Bildern, Sutton, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-357-1.
  • Martin Biastoch: Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung (= Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Band 44). Sigmaringen 1996, ISBN 3-7995-3236-6.
  • Hans-Martin Decker-Hauff u. a. (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen 1477-1977, Attempto Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-921552-00-1.
  • Hans-Martin Decker-Hauff (Hrsg.): Die Universität Tübingen von 1477 bis 1977 in Bildern und Dokumenten, Attempto Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-921552-02-8.
  • Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Kindler, München 1977, ISBN 3-463-00709-6.
  • Ulrich Köpf, Sönke Lorenz, Anton Schindling, Wilfried Setzler: „Brunnen des Lebens“ – Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Fotos von Manfred Grohe. Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2002, ISBN 3-928011-48-0.
  • Sonja Levsen: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900–1929. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-35151-8.
  • Sylvia Paletschek: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07254-3.
  • Volker [Karl] Schäfer: Aus dem „Brunnen des Lebens“. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Festgabe zum 70. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 5). Herausgegeben von Sönke Lorenz. Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 3-7995-5505-6.
  • Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 10). Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-5510-4.
  • Urban Wiesing, Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger, Susanne Michl (Hrsg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Band 73, Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09706-2.
  • Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Universität Tübingen (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Band 1). MUT, Tübingen 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9.
  • Ernst Seidl: Treasures of Hohentübingen Castle. Selected Pieces from the Collections of the Museum of the University of Tübingen MUT. MUT, Tübingen 2014, ISBN 978-3-9816616-3-7.
  • Ernst Seidl: Forschung – Lehre – Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Band 9). Museum der Universität Tübingen, Tübingen 2015, ISBN 978-3-9816616-5-1.
  • Silke Schöttle: Männer von Welt: Exerzitien- und Sprachmeister am Collegium Illustre und an der Universität Tübingen 1594–1819 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen Band 209). Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-031383-5.
  • Ernst Seidl: Museen + Sammlungen der Universität Tübingen. MUT, Tübingen 2016, ISBN 978-3-9817947-4-8.
  • Uwe Jens Wandel u. a. (Hrsg.): "...helfen zu graben den Brunnen des Lebens". Historische Jubiläumsausstellung des Universitätsarchivs Tübingen, Universitätsbibliothek Tübingen 1977 (Ausstellungskataloge der Universität Tübingen, Band 8).
Commons: University of Tübingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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  10. H. E. Kuenzer: Auszug aus meinem Lebenslauf. Teil II. Frankenzeitung des Corps Franconia Tübingen, Nr. 156, S. 52–59; postum veröffentlicht
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  12. Michael Seifert: Eberhard Karls Universität Tübingen, Pressemitteilung vom 14. Juli 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 20. Dezember 2014.
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Staatliche Universitäten

FreiburgHeidelbergHohenheimKarlsruheKonstanzMannheimStuttgartTübingenUlm

Private Universitäten

Friedrichshafen

Pädagogische Hochschulen

FreiburgHeidelbergKarlsruheLudwigsburgSchwäbisch GmündWeingarten

Kunsthochschulen (inkl. Musikhochschulen)

FreiburgHeidelberg • Karlsruhe (Musik, Bildende Künste, Gestaltung) • Ludwigsburg (Filmakademie, Darstellende Kunst) • Mannheim (Musik und Darstellende Kunst, Popakademie) • RottenburgSchwäbisch Gmünd • Stuttgart (Musik und Darstellende Kunst, Bildenden Künste) • TrossingenTübingen

Staatliche (Fach-)Hochschulen

AalenAlbstadt-SigmaringenBiberachEsslingenFurtwangenHeilbronnKarlsruheKehlKonstanzLudwigsburg • Mannheim (HS, HdBA) • Nürtingen-GeislingenOffenburgPforzheimRavensburg-WeingartenReutlingenRottenburgSchwetzingen • Stuttgart (HfT, HdM) • UlmVillingen-Schwenningen

Kirchliche und Private (Fach-)Hochschulen

Freiburg (EH, HKDM, KH) • Heilbronn • Heidelberg (Fresenius, SRH, HfJS) • KarlsruheKonstanzLiebenzellLudwigsburgMannheimReutlingenRiedlingen • Stuttgart (AKAD, Freie HS, media, Merz, VWA, HfK+G, Macromedia)

Duale Hochschule Baden-Württemberg

HeidenheimHeilbronnKarlsruheLörrachMannheimMosbachRavensburgStuttgartVillingen-Schwenningen

48.5246388888899.0591666666667Koordinaten:48° 31′ 28,7″ N,9° 3′ 33″ O

Normdaten (Körperschaft): GND:(, ) | LCCN: | VIAF:

Eberhard Karls Universität Tübingen
eberhard, karls, universität, tübingen, staatliche, deutsche, universität, baden, württemberg, sprache, beobachten, bearbeiten, eine, universität, landes, baden, württemberg, tübingen, wurde, 1477, betreiben, grafen, eberhard, bart, gegründet, zählt, somit, äl. Eberhard Karls Universitat Tubingen staatliche deutsche Universitat in Baden Wurttemberg Sprache Beobachten Bearbeiten Die Eberhard Karls Universitat Tubingen ist eine Universitat des Landes Baden Wurttemberg in Tubingen Sie wurde 1477 auf Betreiben des Grafen Eberhard im Bart gegrundet zahlt somit zu den altesten Universitaten in Europa und tragt zudem den ersten Namen des wurttembergischen Herzogs Karl Eugen Sie bietet das Facherspektrum einer Volluniversitat an Eberhard Karls Universitat TubingenMotto Attempto Ich wag s Grundung 1477Tragerschaft staatlichOrt TubingenBundesland Baden Wurttemberg Baden WurttembergLand Deutschland DeutschlandRektor Bernd Engler 1 Studenten 27 436 WS 2020 21 davon ca 59 weiblich 2 Mitarbeiter 18 223 2020 einschl Uni Klinikum 2 davon Professoren 529Jahresetat 684 9 Mio Euro 2020 2 245 9 Mio Euro DrittmittelNetzwerke Exzellenzinitiative DFH 3 German U15Website www uni tuebingen de Die Universitat besitzt eine lange Tradition und geniesst national wie international insbesondere in den Fachbereichen Theologie Medizin Jura sowie Wirtschafts und Sozialwissenschaften eine hohe akademische Reputation Bis heute Stand 12 November 2019 gibt es insgesamt 11 Nobelpreistrager 4 4 Humboldt Professuren 5 und 15 Gottfried Wilhelm Leibniz Preistrager 6 an der bzw mit Verbindungen zur Universitat Tubingen Im Juni 2012 erhielt die Universitat im Rahmen der dritten deutschen Hochschul Exzellenzinitiative den Exzellenzstatus welcher 2019 im Zuge der Exzellenzstrategie verlangert wurde 7 Sie gehort damit zu den elf Exzellenzuniversitaten Deutschlands Heute ist sie in sieben Fakultaten der Natur Sozial und Geisteswissenschaften mit etwa 30 Studienrichtungen gegliedert Im Wintersemester 2019 2020 sind rund 27 196 Studenten immatrikuliert Das Leben in der etwa 30 Kilometer sudlich von Stuttgart gelegenen Universitatsstadt ist gepragt von Studenten die rund ein Drittel der Einwohnerzahl ausmachen Unter den Alumni befinden sich unter anderem mit Benedikt XVI ein Papst Bundesprasidenten EU Kommissare Minister und Richter des Bundesverfassungsgerichts Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1 1 Universitatsgrundung im 15 Jahrhundert 1 2 Jungere Geschichte 1 3 Gleichstellung an der Universitat 1 4 Rektoren der Universitat 1 5 Kanzler 2 Fakultaten 3 Studiengange 4 Akademische Reputation 5 Zentrale Universitatseinrichtungen 5 1 Universitatsbibliothek 5 2 Universitatsklinikum 5 3 Fremdsprachenzentrum 5 4 Forum Scientiarum 5 5 Internationales Zentrum fur Ethik in den Wissenschaften 5 6 Tubingen School of Education TuSE 5 7 Zentrum fur Gender und Diversitatsforschung 5 8 Zentrum fur Quantitative Biologie 5 9 Center for Light Matter Interaction Sensors amp Analytics 5 10 eScience Center 5 11 China Centrum Tubingen 5 12 European Research Center on Contemporary Taiwan 5 13 Zentrum fur Evaluation und Qualitatsmanagement 5 14 Zentrum fur Medienkompetenz ZfM 5 15 Baden Wurttembergisches Brasilienzentrum 5 16 Kompetenzzentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin 5 17 Botanischer Garten 5 18 Museum der Universitat 5 19 Collegium Musicum 5 20 Kulturreferat 5 21 Zeicheninstitut 5 22 Isotopenlabor 5 23 Zentrum fur Datenverarbeitung 5 24 Hochschulsport 5 25 Geologischer Lehrpfad Kirnberg 6 Mit der Universitat assoziierte Einrichtungen 6 1 Wissenschaftliche Einrichtungen 76 6 2 Akademische Lehrkrankenhauser 77 6 3 Unternehmen 6 3 1 Studentenwerk 7 Studentenverbindungen 8 Personlichkeiten 9 Partneruniversitaten 10 Quellen 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseGeschichte Bearbeiten Alte Aula Die Neue Aula Universitatsgrundung im 15 Jahrhundert Bearbeiten Eine Schlusselrolle bei der Grundung hatte Mechthild von der Pfalz die Mutter Eberhards und Erzherzogin von Osterreich Mechthild die seit 1463 im nahegelegenen Rottenburg residierte hatte die Verlegung des Stiftes Sindelfingen nach Tubingen der damals grossten und bedeutendsten Stadt des sudwurttembergischen Landesteils veranlasst Nachdem dies 1476 von Papst Sixtus IV genehmigt worden war konnte das Stift zum Ausgangspunkt der noch ehrgeizigeren Plane werden Mechthild die bereits bei der Grundung der Freiburger Universitat entscheidend mitgewirkt hatte konnte ihren Sohn Eberhard fur das Projekt einer Universitatsgrundung in Tubingen gewinnen Grossen Anteil an der Universitatsgrundung hatte auch Eberhards Vertrauter Johannes Nauclerus der erster Rektor und spater langjahriger Kanzler der Universitat wurde Der Wahlspruch Attempto lateinisch fur Ich wag s des Universitatsgrunders Eberhard ist bis heute das Motto der Universitat In seinem Freiheitsbrief vom 9 Oktober 1477 mit dem der Universitat Privilegien wie Steuererleichterungen Befreiung von Frondiensten und akademische Gerichtsbarkeit verliehen wurden schrieb Eberhard uber seine Absichten So haben wir in der guten meynung helffen zugraben den brunen des lebens darus von allen enden der weltt vnersihlich geschopfft mag werden trostlich und hailsam wyssheit zu erloschung des verderplichen furs Menschlicher vnuernunfft vnd Blintheit vns vsserwelt vnd furgenomen ain hoch gemain schul vnd Vniuersitet in unser stat Tuwingen zu stifften vnd vfftzurichten 8 So haben wir in der guten Meinung helfen zu graben den Brunnen des Lebens daraus von allen Enden der Welt unversieglich geschopft mag werden trostliche und heilsame Weisheit zur Erloschung des verderblichen Feuers menschlicher Unvernunft und Blindheit uns auserwahlt und vorgenommen eine hohe gemeine Schule und Universitat in unserer Stadt Tubingen zu stiften und aufzurichten Nachdem am 11 Marz 1477 die Universitatsgrundung offentlich bekanntgegeben worden war errichtete man binnen kurzester Zeit zwei grosse Fachwerkgebaude Munzgasse 22 26 unweit des Neckars so dass der Vorlesungsbetrieb bereits im Oktober 1477 begonnen werden konnte Der weitere Aufbau der Universitat wurde in den folgenden Jahren rasch vorangetrieben so dass 1482 alle Universitatsbauten fertiggestellt waren Daher kam eine Verlegung der Universitat nach Stuttgart nicht mehr in Frage als Stuttgart 1482 im Zuge der wurttembergischen Wiedervereinigung siehe Munsinger Vertrag die neue Landeshauptstadt und Residenz Eberhards wurde Ihren heutigen Namen erhielt die Universitat 1769 von dem wurttembergischen Herzog Karl Eugen der seinen Namen dem des Grunders Graf Eberhard im Bart hinzufugte Er installierte sich selbst im Jahr 1767 als Rector perpetuus und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr Trotzdem hatte er mit der Grundung der Hohen Karlsschule in Stuttgart eine der grossten Existenzkrisen der Tubinger Universitat herbeigefuhrt 9 Jungere Geschichte Bearbeiten Tubinger Universitatsviertel Holzstich von Gottlob Theuerkauf 1877 Im Jahr 1805 wurde in der Alten Burse dem 1478 erbauten altesten heute noch genutzten Gebaude der Universitat das erste Universitatsklinikum eingerichtet Zusatzlich zu den vier Grundungsfakultaten wurden 1817 eine katholisch theologische und eine staatswirtschaftliche Fakultat gegrundet 1863 erhielt die Eberhard Karls Universitat die erste eigenstandige naturwissenschaftliche Fakultat in Deutschland Bei der 450 Jahr Feier hielt Hans Ellenbeck am 24 Juli 1927 die Ansprache beim Gefallenendenkmal auf der Eberhardshohe Fur den Reichsprasidenten und die Reichsregierung sprach Hermann Emil Kuenzer An den Festlichkeiten nahmen auch Albrecht Herzog von Wurttemberg und der Bischof von Rottenburg Joannes Baptista Sproll teil Beim Fackelzug zogen 4000 Studenten von der Universitat zur Kastanienallee 10 Die Universitat spielte eine fuhrende Rolle bei den Bestrebungen die Politik des Dritten Reiches wissenschaftlich zu legitimieren Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei der Reichstagswahl Marz 1933 gab es kaum noch judische Dozenten und nur wenige judische Studierende Der spatere Nobelpreistrager fur Physik Hans Bethe wurde am 20 April 1933 wegen nichtarischer Abstammung entlassen der Religionsphilosoph Traugott Konstantin Oesterreich wurde 1933 und der Mathematiker Erich Kamke 1937 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wahrscheinlich war in beiden Fallen die nichtarische Abstammung der Ehefrau der Grund 11 Am Universitatsklinikum wurden mindestens 1158 Personen zwangssterilisiert 12 In der Nachkriegszeit in Deutschland wurden bedeutende Gelehrte nach Tubingen berufen Adolf Butenandt Eduard Spranger Romano Guardini Ernst Kretschmer Helmut Thielicke und andere brachten der Universitat einen hohen Ruf Der Philosoph Ernst Bloch diente vielen Tubinger Studierenden als Vorbild Nach seinem Tod entstand 1977 die bis heute bei Studenten verbreitete Bezeichnung Ernst Bloch Universitat Das entsprechende Logo zeigt eine geballte Faust die auf eine bekannte Geste Blochs die erhobene Faust als Ausdruck des Protests zuruckgefuhrt wird 13 Anfang 1989 wurde bekannt dass am Anatomischen Institut weiterhin Praparate verwendet wurden die von Opfern aus der Zeit des Nationalsozialismus stammen Diese wurden auf dem Stadtfriedhof Tubingen unweit des Anatomischen Instituts auf dem Graberfeld X beigesetzt Es wurde eine Gedenktafel aufgestellt Zwischenzeitlich war die Universitat in 14 Fakultaten unterteilt die im Jahre 2010 wieder zu sieben facherubergreifenden Fakultaten zusammengelegt wurden Das Logo der Universitat ist seit 1999 die von HAP Grieshaber anlasslich des 500 jahrigen Universitatsjubilaums 1977 gestaltete Palme des Grunders Eberhard mit dessen Wahlspruch Attempto Die Eberhard Karls Universitat schreibt sich seither ohne Bindestriche 2005 initiierte die Universitat die Hochschulregion Tubingen Hohenheim 2010 war sie Grundungsmitglied des Matariki Universitatsnetzwerks Gleichstellung an der Universitat Bearbeiten Hauptartikel Gleichstellung der Geschlechter Dass mittlerweile circa 60 Prozent der in Tubingen immatrikulierten Studierenden Frauen sind ist eine eher jungere Entwicklung 1881 durfte erstmals eine Gasthorerin aus den USA eine Vorlesung mitverfolgen allerdings durch die geoffnete Tur aus einem Nebenraum Erste Studentin wenngleich ausserordentlich immatrikuliert war von 1892 bis 1895 Maria Grafin von Linden Erst 1904 wurde Frauen das Recht einer ordentlichen Immatrikulation eingeraumt Nach der Festschreibung der Gleichstellungspolitik im Hochschulrahmengesetz wurde 1986 die erste Gleichstellungskommission des Senats gewahlt seit 1989 werden Fragen der Gleichstellung von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten Rektoren der Universitat Bearbeiten Hauptartikel Liste der Rektoren der Eberhard Karls Universitat Tubingen Bereits am 19 Mai 1945 wurde der erste Nachkriegsrektor gewahlt Als erste in Deutschland eroffnete die Eberhard Karls Universitat am 15 Oktober 1945 den Lehrbetrieb Kanzler Bearbeiten Der Kanzler war bis zur Reformation Vertreter des Papstes und seit 1561 des lutherischen Herzogs von Wurttemberg Von 1561 bis 1817 vertrat der Kanzler zugleich das erste theologische Ordinariat Nominell stand das Kanzleramt unter dem Amt des Rektors Der Kanzler fuhrte die Aufsicht uber die Universitat und kontrollierte den Lehrbetrieb sowie die Einhaltung der Zensurbestimmungen 14 Horsaalgebaude Kupferbau von Paul Baumgarten Institut fur Politikwissenschaft 1477 1482 Johannes Tegen 1482 1510 Johannes Vergenhans Nauclerus 1510 1538 Ambrosius Widmann 1538 1550 Johannes Scheurer auch Johann Scheurer gen Ofterdinger 1550 1561 Ambrosius Widmann 1561 Jacob Beurlin 1562 1590 Jacob Andreae 1590 1599 Jakob Heerbrand 1604 1605 Stephan Gerlach Vizekanzler 1605 1617 Andreas Osiander 1618 1619 Matthias Hafenreffer 1620 1638 Lucas Osiander der Jungere 1639 1650 Melchior Nicolai als Prokanzler 1652 1656 Johann Ulrich Pregizer I 1656 1680 Tobias Wagner 1656 1662 Prokanzler 1681 1697 Johann Adam Osiander 1698 1699 Georg Heinrich Keller als Prokanzler 1699 1702 Michael Muller 1704 1720 Johann Wolfgang Jager 1720 1756 Christoph Matthaus Pfaff 1757 1777 Jeremias Friedrich Reuss 1777 1779 Johann Friedrich Cotta 1780 1785 Christoph Friedrich Sartorius 1777 1780 Vizekanzler 1786 1806 Johann Friedrich LeBret 1806 1817 Christian Friedrich Schnurrer 1819 1835 Johann Heinrich Ferdinand Autenrieth 1819 1822 Vizekanzler 1835 1851 Karl Georg von Wachter 1851 1862 Karl von Gerber 1851 1855 Vizekanzler 1864 1870 Theodor von Gessler 1870 1889 Gustav von Rumelin 1889 1899 Carl Heinrich Weizsacker 1900 1908 Gustav von Schonberg 1908 1931 Max von Rumelin 1931 1933 August Hegler 15 1933 wurde Gustav Bebermeyer als Beauftragter mit besonderen Vollmachten an der Universitat eingesetzt das Kanzleramt blieb unbesetzt Es wurde auch nach der Zeit des Nationalsozialismus nicht wiederhergestellt erst mit der am 1 Oktober 1969 wirksam gewordenen Grundordnung der Universitat wurde wieder ein Amt mit dieser Bezeichnung geschaffen 1959 1972 Albert Lebsanft 1910 1995 1959 1970 als Universitatsrat Leiter der Universitatsverwaltung 1970 1972 als Kanzler Mit der Ablosung der Rektorats durch die Prasidialverfassung im Oktober 1972 entfiel das Universitatsorgan Kanzler wieder Lebsanft wechselte in das Kultusministerium nach Stuttgart und von 1973 bis 1974 war der Jurist Harald Volkmar von 1974 bis 1979 der Jurist Heinz Doerner als Leitender Verwaltungsbeamter Leiter der Universitatsverwaltung Mit dem am 22 November 1977 verkundeten baden wurttembergischen Universitatsgesetz gab es wieder das Amt eines Kanzlers bis zu dessen Wahl 1979 Doerner mit der kommissarischen Geschaftsfuhrung betraut wurde 1979 2003 Georg Sandberger seit 2003 Andreas RothfussFakultaten Bearbeiten Neuphilologikum Brechtbau Seit der Neugliederung der Fakultaten im Oktober 2010 16 ist die Eberhard Karls Universitat in sieben Fakultaten gegliedert Evangelisch Theologische Fakultat Tubingen Fakultat 1 Katholisch Theologische Fakultat Tubingen Fakultat 2 Juristische Fakultat Fakultat 3 Medizinische Fakultat Fakultat 4 Philosophische Fakultat Fakultat 5 Wirtschafts und Sozialwissenschaftliche Fakultat Fakultat 6 Mathematisch Naturwissenschaftliche Fakultat Fakultat 7 Wahrend die geisteswissenschaftlichen Fakultaten im Bereich der Altstadt im Tal angesiedelt sind befinden sich die naturwissenschaftlichen Institute mit einer eigenen Mensa auf der Morgenstelle in nordlicher Richtung auf einer Anhohe die diesen Gewannnamen tragt Einige wenige Einrichtungen der Universitat befinden sich auch auf der sudlichen Neckarseite so zum Beispiel das Hector Institut fur empirische Bildungsforschung Studiengange BearbeitenZu den grossten zulassungsbeschrankten Studiengangen bezogen auf die Studienplatze pro Jahr gehoren die Studiengange Rechtswissenschaft 398 Medizin 327 und Pharmazie 140 sowie die Bachelorstudiengange Lehramt Deutsch 250 Lehramt Englisch 250 Biologie 178 Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit Erwachsenenbildung 120 Psychologie 119 und Economics and Business Administration 100 17 18 Akademische Reputation Bearbeiten Theologicum Die Universitat Tubingen gilt seit 2012 als eine von elf deutschen Eliteuniversitaten die sich im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative erfolgreich durchgesetzt haben Der Universitat stehen aufgrund dieses Erfolges erhebliche zusatzliche Fordergelder zur Verfugung 19 Nachdem Tubingen im Jahr 2012 erstmals die Aufnahme in die Exzellenzinitiative gelungen war folgte 2019 die Verlangerung 7 Mit drei erfolgreichen Exzellenzclustern die von der Exzellenzinitiative 2018 bewilligt wurden gehort Tubingen zudem zu den drei forschungsstarksten Universitaten Deutschlands und ist die forschungsstarkste Universitat in Baden Wurttemberg 20 Gemass Times Higher Education World University Ranking rangierte Tubingen 2021 auf Platz 78 der besten Universitaten der Welt 21 und gehorte zu den funf besten Universitaten Deutschlands 22 So beschreibt beispielsweise auch die britische Zeitschrift The Economist Tubingen als home to a famous university 23 Innerhalb Deutschlands zahlt die Universitat Tubingen facherubergreifend regelmassig zu den besten zehn Universitaten 24 25 26 Traditionell ist Tubingen insbesondere in den Fachbereichen Theologie Medizin Rechts und Geisteswissenschaften besonders stark Im QS World University Ranking 2019 landet Tubingen in den Bereichen Theologie und Religionsphilosophie auf dem weltweit sechsten Platz 27 Das Times Higher Education World University Ranking 2021 platziert Tubingen im Fachbereich der Human und Geisteswissenschaften Arts amp Humanities auf Platz 24 weltweit 28 Dabei rangiert Tubingen laut QS World University Ranking 2021 insbesondere in den Fachern Archaologie Platz 21 Vor und Fruhgeschichte Platz 35 und Anthropologie Platz 49 weltweit an der Spitze 29 Im Bereich Biowissenschaften Life Sciences und Medizin gehort Tubingen laut Times Higher Education World University Ranking 2021 zu den weltweit besten 61 bzw 75 Universitaten Auch in der Psychologie Platz 65 schneidet Tubingen stark ab 30 Im juristischen Fachbereich wurde die Universitat Tubingen im Wirtschaftswoche Hochschulranking 2021 auf den zweiten Platz in Deutschland direkt nach der LMU Munchen platziert 31 Auch laut internationalen Rankings zahlt Tubingen regelmassig zu den zehn besten deutschen Universitaten fur Rechtswissenschaft 32 Die Universitat Tubingen ist zudem Mitglied im grossten Forschungskonsortium Europas im Bereich der Kunstlichen Intelligenz unter anderem zusammen mit dem Max Planck Institut fur intelligente Systeme sowie Unternehmen wie Amazon BMW und Daimler 33 Die Universitat Tubingen ist zudem die einzige deutschsprachige Universitat an welcher die strategische Kommunikation 34 Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird Erster Lehrstuhlinhaber war der fruhere Prasident des deutschen P E N Zentrums und Prasident der Akademie der Kunste zu Berlin Walter Jens Zentrale Universitatseinrichtungen BearbeitenUniversitatsbibliothek Bearbeiten UB Eingang zum Historischen Lesesaal des alten Bibliotheksgebaudes von Paul Bonatz Die Universitatsbibliothek Tubingen UB ist organisatorisch Teil des Informations Kommunikations und Medienzentrums IKM Sie ist eine offentliche wissenschaftliche Universalbibliothek die auch der Bevolkerung zur Verfugung steht Erstmals urkundlich erwahnt wurde sie im Jahr 1499 Universitatsklinikum Bearbeiten Hauptartikel Universitatsklinikum Tubingen Fremdsprachenzentrum Bearbeiten Das Fremdsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate UNIcert fur Studenten aller Fakultaten an 35 Forum Scientiarum Bearbeiten Universitatsklinik fur Psychiatrie und Psychotherapie Hauptartikel Forum Scientiarum Das Forum Scientiarum dient der Forderung des Dialogs in der Wissenschaft zwischen den Einzelwissenschaften zwischen Wissenschaft und Lebenswelt und zwischen den Kulturen und ihrem Blick auf die Stellung von Wissenschaft Es wurde am 2 Februar 2007 eroffnet Das Forum wird von der Universitat der Udo Keller Stiftung Forum Humanum der Klett Stiftung und der Evangelischen Landeskirche in Wurttemberg getragen 36 37 38 Um seine Aufgabe zu erfullen veranstaltet das Forum Scientiarum jedes Jahr ein Studienkolleg fur 25 Studierende aller Facher mehrere Seminare mit fachubergreifendem Charakter Workshops und Tagungen zu interdisziplinaren Fragestellungen und bietet die Moglichkeit fur Wissenschaftler fur mehrere Monate interdisziplinare Forschung und Lehre zu betreiben 39 Internationales Zentrum fur Ethik in den Wissenschaften Bearbeiten Das Internationale Zentrum fur Ethik in den Wissenschaften IZEW befasst sich fachubergreifend mit ethischen Fragen der Wissenschaft Es wurde 1990 gegrundet und ging aus dem 1985 gegrundeten Gesprachskreis Ethik in den Naturwissenschaften hervor Das IZEW wird von allen Fakultaten der Universitat getragen 40 41 42 Tubingen School of Education TuSE Bearbeiten Die im Oktober 2015 gegrundete Tubingen School of Education TuSE ging aus dem Zentrum fur Lehrerbildung und der Arbeitsgruppe Lehrerbildung hervor Die Aufgabe der TuSE liegt in der Koordination und Organisation der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an der Universitat Tubingen 43 44 Die TuSE ist in sechs Arbeitsbereiche eingeteilt Studium und Lehre Studienberatung Professionsbezug Forschung Nachwuchsforderung Inklusion Diversitat Heterogenitat Internationalisierung Derzeit studieren mehr als 4000 Lehramtsstudierende eine Kombination aus den mehr als 25 Lehramtsfachern 43 44 Zentrum fur Gender und Diversitatsforschung Bearbeiten Das Zentrum fur Gender und Diversitatsforschung ZGD beschaftigt sich als fakultatsubergreifendes interdisziplinares Forschungszentrum im Bereich der Geschlechter und Diversitatsforschung 45 Zentrum fur Quantitative Biologie Bearbeiten Das Zentrum fur Quantitative Biologie QBiC ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universitat welches verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Bioinformatik fur Forschung und Lehre anbietet u a Next Generation Sequencing Proteomics Metabolomics Es wurde im Sommer 2012 eroffnet und aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert 46 47 48 Center for Light Matter Interaction Sensors amp Analytics Bearbeiten Das Center for Light Matter Interaction Sensors amp Analytics LISA ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universitat welches Dienstleistungen im Bereich der Nanotechnologie zur Verfugung stellt Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert 48 49 eScience Center Bearbeiten Das eScience Center ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universitat Es stellt Universitatsangehorigen Dienstleistungen im Bereich der Digital Humanities zu Verfugung Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert 48 50 China Centrum Tubingen Bearbeiten Das China Centrum Tubingen CCT ist eine fakultatsubergreifende zentrale Einrichtung der Universitat Seine Aufgabe liegt in der Forderung der Schaffung einer Verknupfung von Wissenschaft Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit China Dazu werden verschiedene Projekte wie verschiedene Ringvorlesungen oder Vorbereitungsseminare fur Auslandsaufenthalte angeboten Dem CCT ist das Erich Paulun Institut angegliedert Das CCT wird durch die Karl Schlecht Stiftung gefordert 51 52 European Research Center on Contemporary Taiwan Bearbeiten Das am 1 Juni 2008 gegrundete European Research Center on Contemporary Taiwan ERCCT dient der Forderung von sozialwissenschaftlicher Forschung uber das zeitgenossische Taiwan Dazu wird u a ein Forschungsaustausch angeboten Das Zentrum wird von der Universitat und der Chiang Ching kuo Foundation for International Scholarly Exchange Taiwan getragen 53 Zentrum fur Evaluation und Qualitatsmanagement Bearbeiten Das Zentrum fur Evaluation und Qualitatsmanagement ZEQ der Universitat ist eine zentrale fakultatsunabhangige Einrichtung die die Aufgabe des Qualitatsmanagements und der Systemakkreditierung innehat Dazu werden u a Studierendenbefragungen durchgefuhrt 54 Zentrum fur Medienkompetenz ZfM Bearbeiten Das Zentrum fur Medienkompetenz bietet verschiedene Angebote im Bereich der Medienarbeit an Es unterstutzt und berat die Fakultaten bei Fragen im Bereich der Medien bietet Kurse an und vereint verschiedene universitaren Redaktionen miteinander z B CampusTV und Radio Micro Europa 55 56 Mit einem eigenen TV und Horfunkstudio werden diverse Programme umgesetzt und zudem Equipment sowie Raume fur Studierende verfugbar gemacht Baden Wurttembergisches Brasilienzentrum Bearbeiten Das Brasilienzentrum wurde im Jahr 2000 nach Beschlussen zwischen Baden Wurttemberg und Rio Grande do Sul die eine Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen vorsehen eingerichtet Es arbeitet hochschulubergreifend fur ganz Baden Wurttemberg Das Angebot des Zentrums richtet sich an Promotionsstudierende Post Docs und Gastprofessoren Es werden Stipendien vergeben das Zentrum fur Forschung und Naturschutz Centro de Pesquisas e Conservacao da Natureza CPCN im Araukarienwald mitbetreut und alle 2 Jahre ein Deutsch Brasilianisches Symposium zur nachhaltigen Entwicklung veranstaltet 57 Kompetenzzentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin Bearbeiten Das Kompetenzzentrum fur Didaktik in der Medizin wurde 2001 gegrundet Es ist ein an der medizinischen Fakultat der Universitat angesiedelt Seine Aufgaben liegen im Bereich der didaktischen Ausbildung von Hochschullehrern Hochschullehrerinnen und Tutoren Tutorinnen sowie in der Ausbildungsforschung Es ist im MedizinDidaktikNetz Deutschland des MFT sowie im Kompetenznetz Lehre in der Medizin Baden Wurttemberg vernetzt 58 59 60 Das Kompetenzzentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin wird durch das BMBF und das MWK finanziell unterstutzt 58 Botanischer Garten Bearbeiten Der Botanische Garten der Universitat befindet sich bei den naturwissenschaftlichen Instituten auf der Morgenstelle und beherbergt eine Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen Er dient der Lehre und Forschung steht aber auch der Offentlichkeit offen Es werden verschiedene Vortrage Fuhrungen und Ausstellungen angeboten Der Botanischen Gartens besitzt etwa 10 Hektar Freiland und 3000 m Gewachshausflache 61 62 Museum der Universitat Bearbeiten Vollplastik eines Mammuts Mammutelfenbein 40 000 Jahre alt Vogelherdhohle Teil des UNESCO Welterbes Hohlen und Eiszeitkunst im Schwabischen Jura Museum der Universitat Tubingen MUT Das junge Museum der Universitat Tubingen MUT macht es sich seit 2006 zur Aufgabe die rund 70 und zum Teil sehr alten singularen Lehr Schau und Forschungssammlungen der Universitat aus allen Fakultaten sammlungstechnisch kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren In interdisziplinar angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Offentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden Daruber hinaus wird uber den Master Profilstudiengang Museum amp Sammlungen 63 des MUT unter Beteiligung von neun geistes und kulturwissenschaftlichen Fachern die Ausbildung von Studierenden im Museumswesen angeboten 64 Schloss Hohentubingen erstes Schlosstor wahrend der Tubinger Kulturnacht 2016 Acht wissenschaftliche Lehrsammlungen Ursprunge der Kunst Pfahlbauten Kelten Keilschriften Gotter Graber Antike Kunst Antike Munzen Antike Skulpturen sind im Museum Alte Kulturen und in der Dauerausstellung WeltKulturen im Schloss Hohentubingen fur die Offentlichkeit zuganglich Zusatzlich existieren noch weitere teilweise zugangliche wissenschaftliche Lehrsammlungen auf Hohentubingen Wiege der Biochemie Schlosslabor BildBestand AlltagsKultur AntikenBilder Professorengalerie partiell Schlosskirche und TonSteineScherben Das MUT und somit die Eberhard Karls Universitat Tubingen beherbergt als weltweit einzige universitare Einrichtung Artefakte mit Welteerbestatus wie die altesten erhaltenen figurlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit Mammutelfenbeinfiguren und Fragmente von Knochenfloten Diese stammen aus der Vogelherdhohle Schwabische Alb die seit 2017 Teil des UNESCO Welterbes Hohlen und Eiszeitkunst im Schwabischen Jura ist Collegium Musicum Bearbeiten Das Collegium Musicum ist eine zentrale Einrichtung der Universitat Es ermoglicht Studierenden aller Fakultaten verschiedene musikalische Angebote in Anspruch zu nehmen Unter anderem wird ein akademisches Orchester ein akademischer Chor und ein grosser A cappella Chor Camerata Vocalis angeboten 65 Kulturreferat Bearbeiten Das Kulturreferat wurde im Februar 1951 vom AStA gegrundet Nach der Auflosung des AStA 1978 wurde es der Universitat angegliedert Das Kulturreferat organisiert verschiedene Konzerte welche fur alle Besucher offenstehen Es wird von der Universitat der Museumsgesellschaft Tubingen und der Stadt getragen 66 67 Zeicheninstitut Bearbeiten Das Zeicheninstitut der Universitat bietet verschiedene Kurse im kunstlerischen Bereich fur Studierende aller Fakultaten an 68 Isotopenlabor Bearbeiten Das Isotopenlabor ist die zentrale Einrichtung fur Strahlenschutz der Universitat und des Universitatsklinikums 69 Zentrum fur Datenverarbeitung Bearbeiten Das 1960 gegrundete Zentrum fur Datenverarbeitung ZDV versorgt als Rechenzentrum der Universitat alle Angehorigen der Universitat mit einer IT Infrastruktur und verschiedenen IT Dienstleistungen 70 71 Hochschulsport Bearbeiten Der Hochschulsport ist am Sportwissenschaftlichen Institut angelagert Es werden fur Studierende und Mitarbeiter der Universitat u a verschiedene Sportkurse eine Kraft und Fitnesshalle inkl Kletterturm sowie Wettkampfsport angeboten 72 Geologischer Lehrpfad Kirnberg Bearbeiten Im Rahmen des 500 jahrigen Bestehens wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg 73 im Schonbuch eroffnet bei dem die Keuperschichten auf mehreren Schautafeln erlautert werden und einen geologischen Uberblick des Schonbuchs bieten Am 2 Juni 2017 wurde der uberarbeitete Geologische Lehrpfad der Offentlichkeit vorgestellt und ubergeben 74 Der Lehrpfad wird durch umfangreiche Fossilfunde erganzt die sich in der neu konzipierten Palaontologischen Sammlung der Eberhard Karls Universitat befinden 75 Mit der Universitat assoziierte Einrichtungen BearbeitenWissenschaftliche Einrichtungen 76 Bearbeiten Institut fur Angewandte Wirtschaftsforschung e V An Institut der Universitat Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut An Institut der Universitat Weltethos Institut An Institut der Universitat BCCN Bernstein Zentrum fur Computational Neuroscience Curt Engelhorn Zentrum Archaometrie DKTK Deutsches Konsortium fur translationale Krebsforschung der Helmholtz Gesellschaft DZD Deutsches Zentrum fur Diabetesforschung der Helmholtz Gesellschaft DZIF Deutsches Zentrum fur Infektionsforschung der Helmholtz Gesellschaft DZNE Deutsches Zentrum fur neurodegenerative Erkrankungen der Helmholtz Gesellschaft Dr Margrete Fischer Bosch Institut fur Klinische Pharmakologie F A T K Forschungsinstitut fur Arbeit Technik und Kultur e V Forschungsinstitut Senckenberg Forschungszentrum Julich Helmholtz Gemeinschaft Fraunhofer Institut fur Grenzflachen und Bioverfahrenstechnik Friedrich Miescher Laboratorium der Max Planck Gesellschaft Heidelberger Akademie der Wissenschaften Helmholtz Zentrum fur Umweltforschung HIH Hertie Institut fur klinische Hirnforschung Institut fur donauschwabische Geschichte und Landeskunde Institut fur Rehabilitationsforschung Qualitatsentwicklung und Strukturanalyse in der Behindertenhilfe REQUEST e V Leibniz Institut fur Wissensmedien MFO Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach Leibniz Gemeinschaft Max Planck Institut fur biologische Kybernetik Max Planck Institut fur Entwicklungsbiologie Max Planck Institut fur Intelligente Systeme ZEM Zentrum fur Ernahrungsmedizin mit Universitat Hohenheim IZST Interuniversitares Zentrum fur Medizinische Technologie mit Universitat Stuttgart Akademische Lehrkrankenhauser 77 Bearbeiten medius Kliniken Esslingen Klinikum Esslingen Klinikum Friedrichshafen Krankenhaus Freudenstadt Kliniken Nagold Rems Murr Kliniken Winnenden Klinikum am Steinenberg Reutlingen Kreiskrankenhaus Sigmaringen Klinikum Sindelfingen Boblingen Diakonie Klinikum Stuttgart Klinikum Stuttgart Marienhospital Stuttgart Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart Zollernalb Klinikum Neben den akademischen Lehrkrankenhausern ist der Universitat ein Netz aus akademischen Lehrpraxen angegliedert 78 Unternehmen Bearbeiten Studentenwerk Bearbeiten Hauptartikel Tubinger Studentenwerk und Studentenwerk Tubingen HohenheimStudentenverbindungen Bearbeiten Hauptartikel Liste der Studentenverbindungen in Tubingen und Tubinger Senioren ConventPersonlichkeiten BearbeitenMit der Universitat ist eine Reihe von namhaften Personlichkeiten verbunden die an ihr studiert geforscht oder gelehrt haben Liste bekannter Personlichkeiten der Eberhard Karls Universitat Tubingen Kategorie Person Eberhard Karls Universitat Tubingen Partneruniversitaten BearbeitenDie Universitat Tubingen zahlt zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit einschliesslich mehrerer Hochschulen der Association of American Universities Partneruniversitaten sind unter anderem die University of Cambridge Karls Universitat Prag Universitat Warschau University of Haifa University of St Andrews University of Edinburgh und das University College London in Grossbritannien die Staatliche Moskauer Universitat die National University of Singapore University of Hong Kong Chuō Universitat und Peking University in Asien die McGill University in Kanada Universidade de Sao Paulo in Brasilien sowie die Yale University University of Michigan University of California Berkeley Georgetown University University of Texas at Austin University of North Carolina at Chapel Hill Brown University und das Princeton Theological Seminary in den USA 79 Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universitat haben die Moglichkeit im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusatzliche Kosten an besagten Partneruniversitaten zu studieren Austauschprogramme dieser Art existieren zurzeit fur insgesamt uber 500 Universitaten in 61 Landern und werden von uber 1 000 Tubinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen 80 Quellen BearbeitenAndreas Christoph Zeller Ausfuhrliche Merckwurdigkeiten Der Hochfurstl Wurtembergischen Universitat und Stadt Tubingen Johann David Bauhof Tubingen 1743 Online Ressource abgerufen am 28 Juli 2011 enthalt u a Urkunden und ein vollstandiges Rektoren S 376 396 Kanzler S 396 398 und Professoren Verzeichnis Theologie S 398 433 Jura S 433 461 Medizin S 461 470 Artes und Philosophie S 470 516 von 1477 bis 1742Literatur BearbeitenUwe Dietrich Adam Hochschule und Nationalsozialismus Die Universitat Tubingen im Dritten Reich Mohr Siebeck Tubingen 1977 ISBN 3 16 939602 1 Irmela Bauer Kloden Johannes Michael Wischnath Die Eberhard Karls Universitat Tubingen Geschichte in Bildern Sutton Erfurt 2001 ISBN 3 89702 357 1 Martin Biastoch Tubinger Studenten im Kaiserreich Eine sozialgeschichtliche Untersuchung Contubernium Tubinger Beitrage zur Universitats und Wissenschaftsgeschichte Band 44 Sigmaringen 1996 ISBN 3 7995 3236 6 Hans Martin Decker Hauff u a Hrsg Beitrage zur Geschichte der Universitat Tubingen 1477 1977 Attempto Verlag Tubingen 1977 ISBN 3 921552 00 1 Hans Martin Decker Hauff Hrsg Die Universitat Tubingen von 1477 bis 1977 in Bildern und Dokumenten Attempto Verlag Tubingen 1977 ISBN 3 921552 02 8 Walter Jens Eine deutsche Universitat 500 Jahre Tubinger Gelehrtenrepublik Kindler Munchen 1977 ISBN 3 463 00709 6 2 Auflage mit berichtigter Nennung der Verfasser Inge Jens und Walter Jens rororo Reinbek bei Hamburg 2006 ISBN 3 499 61690 4 Ulrich Kopf Sonke Lorenz Anton Schindling Wilfried Setzler Brunnen des Lebens Orte der Wissenschaft Ein Rundgang durch 525 Jahre Universitat Tubingen Fotos von Manfred Grohe Schwabisches Tagblatt Tubingen 2002 ISBN 3 928011 48 0 Sonja Levsen Elite Mannlichkeit und Krieg Tubinger und Cambridger Studenten 1900 1929 Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 2006 ISBN 3 525 35151 8 Sylvia Paletschek Die permanente Erfindung einer Tradition Die Universitat Tubingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik Steiner Stuttgart 2001 ISBN 3 515 07254 3 Volker Karl Schafer Aus dem Brunnen des Lebens Gesammelte Beitrage zur Geschichte der Universitat Tubingen Festgabe zum 70 Geburtstag Tubinger Bausteine zur Landesgeschichte Band 5 Herausgegeben von Sonke Lorenz Thorbecke Ostfildern 2005 ISBN 3 7995 5505 6 Tubingensia Impulse zur Stadt und Universitatsgeschichte Festschrift fur Wilfried Setzler zum 65 Geburtstag Tubinger Bausteine zur Landesgeschichte Band 10 Herausgegeben von Sonke Lorenz und Volker Karl Schafer in Verbindung mit dem Institut fur Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universitat Tubingen Redaktion Susanne Borgards Thorbecke Ostfildern 2008 ISBN 978 3 7995 5510 4 Urban Wiesing Klaus Rainer Brintzinger Bernd Grun Horst Junginger Susanne Michl Hrsg Die Universitat Tubingen im Nationalsozialismus Contubernium Tubinger Beitrage zur Universitats und Wissenschaftsgeschichte Band 73 Steiner Stuttgart 2010 ISBN 978 3 515 09706 2 Ernst Seidl Schatze aus dem Schloss Hohentubingen Ausgewahlte Objekte aus den Sammlungen der Universitat Tubingen Schriften des Museums der Universitat Tubingen Band 1 MUT Tubingen 2012 ISBN 978 3 9812736 4 9 Ernst Seidl Treasures of Hohentubingen Castle Selected Pieces from the Collections of the Museum of the University of Tubingen MUT MUT Tubingen 2014 ISBN 978 3 9816616 3 7 Ernst Seidl Forschung Lehre Unrecht Die Universitat Tubingen im Nationalsozialismus Schriften des Museums der Universitat Tubingen Band 9 Museum der Universitat Tubingen Tubingen 2015 ISBN 978 3 9816616 5 1 Silke Schottle Manner von Welt Exerzitien und Sprachmeister am Collegium Illustre und an der Universitat Tubingen 1594 1819 Veroffentlichungen der Kommission fur geschichtliche Landeskunde in Baden Wurttemberg Reihe B Forschungen Band 209 Kohlhammer Stuttgart 2016 ISBN 978 3 17 031383 5 Ernst Seidl Museen Sammlungen der Universitat Tubingen MUT Tubingen 2016 ISBN 978 3 9817947 4 8 Uwe Jens Wandel u a Hrsg helfen zu graben den Brunnen des Lebens Historische Jubilaumsausstellung des Universitatsarchivs Tubingen Universitatsbibliothek Tubingen 1977 Ausstellungskataloge der Universitat Tubingen Band 8 Weblinks Bearbeiten Commons University of Tubingen Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Universitatsbibliografie Offizielle Website Bibliografie Literatur zur Geschichte der Universitat Tubingen bis 2017Einzelnachweise Bearbeiten Eberhard Karls Universitat Tubingen Der Rektor Abgerufen am 2 August 2019 a b c Zahlen und Fakten zur Universitat Tubingen Abgerufen am 1 Juli 2021 Netzwerk Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH In www dfh ufa org Deutsch Franzosische Hochschule abgerufen am 3 Oktober 2019 Nobelpreistrager Universitat Tubingen Abgerufen am 12 November 2019 Humboldt Professuren Universitat Tubingen Abgerufen am 12 November 2019 Leibniz Preise Universitat Tubingen Abgerufen am 12 November 2019 a b Das sind die deutschen Exzellenz Universitaten In sueddeutsche de 19 Juli 2019 ISSN 0174 4917 sueddeutsche de abgerufen am 19 Juli 2019 Rudolph von Roth Hrsg Urkunden zur Geschichte der Universitat Tubingen aus den Jahren 1476 bis 1550 H Laupp Tubingen 1877 S 31 Zur Geschichte der Eberhard Karls Universitat Tubingen Memento vom 2 Mai 2009 im Internet Archive H E Kuenzer Auszug aus meinem Lebenslauf Teil II Frankenzeitung des Corps Franconia Tubingen Nr 156 S 52 59 postum veroffentlicht Juden an der Universitat Tubingen im Nationalsozialismus PDF 132 kB Bericht des Arbeitskreises Universitat Tubingen im Nationalsozialismus 19 Januar 2006 Michael Seifert Neuer Bericht des Arbeitskreises Universitat Tubingen im Nationalsozialismus Eberhard Karls Universitat Tubingen Pressemitteilung vom 14 Juli 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft idw online de abgerufen am 20 Dezember 2014 Ernst Bloch Universitat Die Kanzler der Universitat Tubingen 1477 1933 Memento vom 16 Dezember 2013 im Internet Archive Wolfram Angerbauer Das Kanzleramt an der Universitat Tubingen und seine Inhaber 1590 1817 Mohr Tubingen 1972 ISBN 3 16 833471 5 Pressemeldung der Universitat Tubingen zur Neugliederung der Fakultaten Memento vom 30 Dezember 2015 im Internet Archive ZZVO Universitaten 2019 20 landesrecht bw de November 2019 abgerufen am 10 November 2019 ZZVO Zentrales Vergabeverfahren 2019 20 landesrecht bw de November 2019 abgerufen am 10 November 2019 Newsletter Uni Tubingen aktuell Sonderausgabe zur Exzellenzinitiative Mit drei siegreichen Clustern wurde Tubingen zur erfolgreichsten Universitat in Baden Wurttemberg Abgerufen am 19 Juli 2019 University of Tubingen Abgerufen am 21 September 2018 amerikanisches Englisch Best universities in Germany 2 September 2020 abgerufen am 16 November 2020 englisch Dissecting the miracle The ingredients of German economic success are more complex than they seem The Economist 15 Juni 2013 ShanghaiRanking Univiersities Abgerufen am 4 Juni 2021 Top Universities in Germany 2021 Abgerufen am 4 Juni 2021 englisch US News Best Global Universities in Germany Abgerufen am 4 Juni 2021 Theology Divinity amp Religious Studies 15 Februar 2019 abgerufen am 19 Juli 2019 englisch University of Tubingen 21 Mai 2021 abgerufen am 4 Juni 2021 englisch Eberhard Karls Universitat Tubingen Abgerufen am 4 Juni 2021 englisch University of Tubingen 21 Mai 2021 abgerufen am 4 Juni 2021 englisch Varinia Bernau Hochschulranking 2021 Alle Ergebnisse zum Uni Ranking im Uberblick Abgerufen am 4 Juni 2021 QS World University Rankings by Subject 2021 Law amp Legal Studies Abgerufen am 4 Juni 2021 englisch Jonathan Williams Uber Cyber Valley Abgerufen am 4 Juni 2021 Tubinger Rhetorik Erfolgreich reden seit 1496 Fachsprachenzentrum Leitbild Aufgabe und Struktur des Forums In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Trager In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Feierliche Eroffnung am 2 Februar 2007 In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Leitbild Aufgabe und Struktur In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Das Internationale Zentrum fur Ethik in den Wissenschaften In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Organisation des IZEW In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Die Geschichte des IZEW In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 a b Informationen zur TuSE In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 a b Tubingen School of Education TuSE In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Zentrum fur Gender und Diversitatsforschung In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Zentrum fur Quantitative Biologie In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Services des QBiC In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 a b c Forschungsinfrastruktur In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Zentrum LISA In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 eScience Center In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Erich Paulun Institut In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Das CCT In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 About the CCKF ERCCT In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Zentrum fur Evaluation und Qualitatsmanagement In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Zentrum fur Medienkompetenz ZFM In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 www uni tuebingen de In Universitat Tubingen Abgerufen am 2 Marz 2019 Das Brasilien Zentrum In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 a b Das Kompetenzzentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin Baden Wurttemberg In Universitat Tubingen Kompetenzzentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin Abgerufen am 3 Marz 2019 MedizinDidaktikNetz Deutschland In http www medidaktik de Universitat Tubingen Zentrum fur Hochschuldidaktik in der Medizin abgerufen am 3 Marz 2019 Das Kompetenznetz Lehre In www medizin bw de Kompetenznetz Lehre in der Medizin abgerufen am 3 Marz 2019 Uberblick Botanischer Garten In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Fakten Botanischer Garten Tubingen In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Masterprofil Museum amp Sammlungen Memento vom 29 Marz 2017 im Internet Archive Museum der Universitat Tubingen MUT Collegium Musicum In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Trager des Kulturreferats In www konzerte tuebingen de Kulturreferat der Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Geschichte des Kulturreferats In www konzerte tuebingen de Kulturreferat der Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Zeicheninstitut In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Isotopenlabor amp Strahlenschutz In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Das ZDV uber sich In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Geschichte des ZDV In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Hochschulsport der Universitat Tubingen In www hsp uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 3 Marz 2019 Johannes Baier Der Geologische Lehrpfad am Kirnberg Keuper SW Deutschland In Jber Mitt oberrhein geol Ver N F 93 2011 s 9 26 Zusammenfassung Johannes Baier Der neue Geologische Lehrpfad im Kirnbachtal Keuper Schonbuch In Aufschluss 71 2020 S 81 89 Johannes Baier Museumsportrat Das neue Palaontologische Museum in Tubingen In Fossilien 30 2013 S 247 252 Kooperationen der Universitat In www uni tuebingen de Universitat Tubingen abgerufen am 2 Marz 2019 Akademische Lehrkrankenhauser In www uni tuebingen de Universitat Tubingen Medizinische Fakultat abgerufen am 2 Marz 2019 Akkreditierte Lehrpraxen fur das PJ Tertial Allgemeinmedizin Universitatsklinikum und Medizinische Fakultat Tubingen abgerufen am 18 Marz 2019 Liste der Partnerhochschulen Fachubergreifender Austausch Abgerufen am 16 September 2018 Aus Tubingen in die Welt Studieren im Ausland Bei der zweiten Runde der Exzellenzinitiative ab 2012 mit ihren Zukunftskonzepten pramierte Universitaten und Hochschulen RWTH Aachen Universitat Bremen Freie Universitat Berlin Humboldt Universitat zu Berlin Technische Universitat Dresden Ruprecht Karls Universitat Heidelberg Universitat zu Koln Universitat Konstanz Ludwig Maximilians Universitat Munchen Technische Universitat Munchen Eberhard Karls Universitat TubingenBei der ersten Runde der Exzellenzstrategie ab 2019 mit ihren Antragen erfolgreiche Universitaten RWTH Aachen Berlin University Alliance Freie Universitat Berlin Humboldt Universitat zu Berlin und Technische Universitat Berlin Rheinische Friedrich Wilhelms Universitat Bonn Technische Universitat Dresden Universitat Hamburg Ruprecht Karls Universitat Heidelberg Karlsruher Institut fur Technologie Universitat Konstanz Ludwig Maximilians Universitat Munchen Technische Universitat Munchen Eberhard Karls Universitat TubingenV DUniversitaten und Hochschulen in Baden WurttembergStaatliche Universitaten Freiburg Heidelberg Hohenheim Karlsruhe Konstanz Mannheim Stuttgart Tubingen Ulm Private Universitaten FriedrichshafenPadagogische Hochschulen Freiburg Heidelberg Karlsruhe Ludwigsburg Schwabisch Gmund WeingartenKunsthochschulen inkl Musikhochschulen Freiburg Heidelberg Karlsruhe Musik Bildende Kunste Gestaltung Ludwigsburg Filmakademie Darstellende Kunst Mannheim Musik und Darstellende Kunst Popakademie Rottenburg Schwabisch Gmund Stuttgart Musik und Darstellende Kunst Bildenden Kunste Trossingen TubingenStaatliche Fach Hochschulen Aalen Albstadt Sigmaringen Biberach Esslingen Furtwangen Heilbronn Karlsruhe Kehl Konstanz Ludwigsburg Mannheim HS HdBA Nurtingen Geislingen Offenburg Pforzheim Ravensburg Weingarten Reutlingen Rottenburg Schwetzingen Stuttgart HfT HdM Ulm Villingen SchwenningenKirchliche und Private Fach Hochschulen 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