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Billy Currie

Billy Currie (* 1. April 1950 in Huddersfield, England als William Lee Currie) ist ein britischer Musiker und Songwriter.

Currie bei der Return to Eden-Tour von Ultravox im Duisburger Theater am Marientor, 7. August 2009
Currie bei der Brilliant-Tour von Ultravox in der Berliner C-Halle, 25. Oktober 2012
Currie mit Ultravox im Londoner The O₂, 30. November 2013

Bekannt wurde Currie als Keyboarder der New-Wave-Band Ultravox, die ihre größten kommerziellen Erfolge in den 1980er-Jahren hatte.

Inhaltsverzeichnis

Currie entwickelte seine Begeisterung für Musik bereits in jungen Jahren, nachdem ihm ein Verwandter eine Gitarre schenkte. Er nahm Musikunterricht, erlernte das Spiel der Geige und sang in einem Chor. Ende der 1960er-Jahre besuchte er eine Musikschule und wirkte in mehreren Orchestern mit. Sein Interesse galt zunächst weiteren klassischen Instrumenten wie Flöte, Violoncello und Fagott.

1974 schloss sich Currie der Glam-Rock-Band Tiger Lily an – ein unter diesem Namen kurzlebiges Projekt, an dem aber mit Sänger John Foxx (noch unter seinem bürgerlichen Namen Dennis Leigh), Bassist Chris Cross und Schlagzeuger Warren Cann drei Gründungsmitglieder von Ultravox beteiligt waren. Von 1977 bis 1979 veröffentlichte die Gruppe drei für die damalige Zeit als experimentell einzustufende Alben. 1979 wurde John Foxx von Midge Ure als Sänger, Songwriter und Gitarrist ersetzt. Zur selben Zeit arbeitete Ure bereits mit Currie in der Band Visage zusammen, die vor allem mit dem Hit Fade to Grey internationale Bekanntheit erlangte. In den darauffolgenden Jahren produzierte Ultravox fünf erfolgreiche Studioalben und erreichte mit der gleichnamigen Singleauskopplung des Debütalbums Vienna Platz zwei in den britischen Charts. 1988 löste sich die Band auf und wurde von Currie Anfang der 1990er-Jahre mit anderen Musikern kurzzeitig neu ins Leben gerufen. 2009 und 2010 fanden zwei Reunion-Tourneen durch Großbritannien und andere europäische Länder in Originalbesetzung statt. Ende Mai 2012 wurde das Studioalbum Brilliant veröffentlicht.

Neben seiner Mitarbeit bei Visage hatte Currie mehrere Gastauftritte bei anderen Künstlern, beispielsweise Phil Lynotts Solodebüt Solo in Soho, Gary Numans The Pleasure Principle und Steve Howes Turbulence. 1988 brachte Currie das erste Soloalbum Transportation heraus. Unter seinem eigenen Label folgten ab 2001 weitere Alben.

Anfang der 1980er-Jahre spielte Currie neben anderen analogen Synthesizern einen ARP Odyssey. Typisches Stilelement bei vielen Arrangements waren Portamentos und der effektvolle Einsatz des Oszillators. Häufig fügte er den Kompositionen auch Soli mit der Violine oder Bratsche hinzu.

Currie lebt in London, ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn.

Ultravox

Gary Numan

  • 1979: The Pleasure Principle (Gastauftritt)
  • 1981: Living Ornaments '79

Visage

  • 1980: Visage
  • 1982: The Anvil
  • 1984: Beat Boy (Gastauftritt)

Humania

  • 1989: Sinews of the Soul (2006 veröffentlicht)

Solo

  • 1988: Transportation
  • 1990: Stand Up and Walk
  • 2001: Unearthed
  • 2001: Keys and the Fiddle
  • 2002: Push
  • 2003: Pieces of the Puzzle
  • 2004: Still Movement
  • 2007: Accidental Poetry of the Structure
  • 2009: Refine
  • 2013: Balletic Transcend
  • 2016: Doppel
Commons: Billy Currie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. In: synthmuseum.com. 2000, abgerufen am 20. April 2009 (englisch).
Midge Ure • Chris Cross • Billy Currie • Warren Cann
John Foxx • Stevie Shears • Robin Simon


Studioalben

Ultravox!Ha!-Ha!-Ha!Systems of RomanceViennaRage in EdenQuartetLamentU-Vox • Revelation • Ingenuity • Brilliant

Extended Plays

Retro • Moments from Eden • Live (Single Edit)

Livealben

BBC Radio 1 Live in Concert • Monument – The Soundtrack • Future Picture • Return to Eden – Live at the Roundhouse • 2012 Tour

Singles

Dangerous Rhythm • Young Savage • ROckWrok • Slow Motion • Quiet Men • Sleepwalk • Passing Strangers • Vienna • All Stood Still • The Thin Wall • The Voice • Reap the Wild Wind • Hymn • Visions in Blue • We Came to Dance • One Small Day • Dancing with Tears in My Eyes • Lament • Heart of the Country • Love’s Great Adventure • Same Old Story • All Fall Down • All in One Day • Vienna 92 • I Am Alive • There Goes a Beautiful World

Normdaten (Person): GND:(, ) | LCCN: | VIAF: |
Personendaten
NAME Currie, Billy
ALTERNATIVNAMEN Currie, William Lee (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG britischer Musiker und Songwriter
GEBURTSDATUM 1. April 1950
GEBURTSORT Huddersfield, England

Billy Currie
billy, currie, britischer, musiker, songwriter, sprache, beobachten, bearbeiten, april, 1950, huddersfield, england, william, currie, britischer, musiker, songwriter, currie, return, eden, tour, ultravox, duisburger, theater, marientor, august, 2009, currie, b. Billy Currie britischer Musiker und Songwriter Sprache Beobachten Bearbeiten Billy Currie 1 April 1950 in Huddersfield England als William Lee Currie ist ein britischer Musiker und Songwriter Currie bei der Return to Eden Tour von Ultravox im Duisburger Theater am Marientor 7 August 2009 Currie bei der Brilliant Tour von Ultravox in der Berliner C Halle 25 Oktober 2012 Currie mit Ultravox im Londoner The O 30 November 2013 Bekannt wurde Currie als Keyboarder der New Wave Band Ultravox die ihre grossten kommerziellen Erfolge in den 1980er Jahren hatte Inhaltsverzeichnis 1 Karriere 2 Diskografie Alben 2 1 Ultravox 2 2 Gary Numan 2 3 Visage 2 4 Humania 2 5 Solo 3 Weblinks 4 EinzelnachweiseKarriere BearbeitenCurrie entwickelte seine Begeisterung fur Musik bereits in jungen Jahren nachdem ihm ein Verwandter eine Gitarre schenkte Er nahm Musikunterricht erlernte das Spiel der Geige und sang in einem Chor Ende der 1960er Jahre besuchte er eine Musikschule und wirkte in mehreren Orchestern mit Sein Interesse galt zunachst weiteren klassischen Instrumenten wie Flote Violoncello und Fagott 1974 schloss sich Currie der Glam Rock Band Tiger Lily an ein unter diesem Namen kurzlebiges Projekt an dem aber mit Sanger John Foxx noch unter seinem burgerlichen Namen Dennis Leigh Bassist Chris Cross und Schlagzeuger Warren Cann drei Grundungsmitglieder von Ultravox beteiligt waren Von 1977 bis 1979 veroffentlichte die Gruppe drei fur die damalige Zeit als experimentell einzustufende Alben 1979 wurde John Foxx von Midge Ure als Sanger Songwriter und Gitarrist ersetzt Zur selben Zeit arbeitete Ure bereits mit Currie in der Band Visage zusammen die vor allem mit dem Hit Fade to Grey internationale Bekanntheit erlangte In den darauffolgenden Jahren produzierte Ultravox funf erfolgreiche Studioalben und erreichte mit der gleichnamigen Singleauskopplung des Debutalbums Vienna Platz zwei in den britischen Charts 1988 loste sich die Band auf und wurde von Currie Anfang der 1990er Jahre mit anderen Musikern kurzzeitig neu ins Leben gerufen 2009 und 2010 fanden zwei Reunion Tourneen durch Grossbritannien und andere europaische Lander in Originalbesetzung statt Ende Mai 2012 wurde das Studioalbum Brilliant veroffentlicht Neben seiner Mitarbeit bei Visage hatte Currie mehrere Gastauftritte bei anderen Kunstlern beispielsweise Phil Lynotts Solodebut Solo in Soho Gary Numans The Pleasure Principle und Steve Howes Turbulence 1988 brachte Currie das erste Soloalbum Transportation heraus Unter seinem eigenen Label folgten ab 2001 weitere Alben Anfang der 1980er Jahre spielte Currie neben anderen analogen Synthesizern einen ARP Odyssey 1 Typisches Stilelement bei vielen Arrangements waren Portamentos und der effektvolle Einsatz des Oszillators Haufig fugte er den Kompositionen auch Soli mit der Violine oder Bratsche hinzu Currie lebt in London ist verheiratet und hat eine Tochter sowie einen Sohn Diskografie Alben BearbeitenUltravox Bearbeiten 1977 Ultravox 1977 Ha Ha Ha 1978 Systems of Romance 1980 Vienna 1981 Rage in Eden 1982 Quartet 1983 Monument The Soundtrack 1984 Lament 1986 U Vox 1991 BBC Radio 1 Live in Concert 1981 1993 Revelation 1994 Ingenuity 1995 Future Picture 2010 Return to Eden Live at the Roundhouse 2012 BrilliantGary Numan Bearbeiten 1979 The Pleasure Principle Gastauftritt 1981 Living Ornaments 79Visage Bearbeiten 1980 Visage 1982 The Anvil 1984 Beat Boy Gastauftritt Humania Bearbeiten 1989 Sinews of the Soul 2006 veroffentlicht Solo Bearbeiten 1988 Transportation 1990 Stand Up and Walk 2001 Unearthed 2001 Keys and the Fiddle 2002 Push 2003 Pieces of the Puzzle 2004 Still Movement 2007 Accidental Poetry of the Structure 2009 Refine 2013 Balletic Transcend 2016 DoppelWeblinks Bearbeiten Commons Billy Currie Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Offizielle Webprasenz Billy Currie bei AllMusic englisch Billy Currie bei DiscogsEinzelnachweise Bearbeiten ARP Odyssey In synthmuseum com 2000 abgerufen am 20 April 2009 englisch UltravoxMidge Ure Chris Cross Billy Currie Warren CannJohn Foxx Stevie Shears Robin Simon Studioalben Ultravox Ha Ha Ha Systems of Romance Vienna Rage in Eden Quartet Lament U Vox Revelation Ingenuity BrilliantExtended Plays Retro Moments from Eden Live Single Edit Livealben BBC Radio 1 Live in Concert Monument The Soundtrack Future Picture Return to Eden Live at the Roundhouse 2012 TourSingles Dangerous Rhythm Young Savage ROckWrok Slow Motion Quiet Men Sleepwalk Passing Strangers Vienna All Stood Still The Thin Wall The Voice Reap the Wild Wind Hymn Visions in Blue We Came to Dance One Small Day Dancing with Tears in My Eyes Lament Heart of the Country Love s Great Adventure Same Old Story All Fall Down All in One Day Vienna 92 I Am Alive There Goes a Beautiful WorldDiskografie Normdaten Person GND 134353099 OGND AKS LCCN no98017521 VIAF 14483392 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Currie BillyALTERNATIVNAMEN Currie William Lee vollstandiger Name KURZBESCHREIBUNG britischer Musiker und SongwriterGEBURTSDATUM 1 April 1950GEBURTSORT Huddersfield EnglandAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Billy Currie amp oldid 208876400, wikipedia, wiki, deutsches

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