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Bihać

Die Stadt liegt im Tal der Una, welches sich hier zu einem breiten Talkessel ausdehnt. Ober- und unterhalb des Stadtgebietes verläuft der Fluss dagegen durch enge Schluchten. Südöstlich von Bihać erheben sich die Berge des Grmeč-Gebirges bis auf über 1100 m, im Westen verläuft die kroatische Grenze auf dem Bergzug der Plješevica, deren höchster Gipfel (1649 m) Bihać überragt.

Das Gemeindegebiet setzt sich von Bihać aus noch etwa 40 km in südlicher Richtung schlauchförmig entlang der kroatischen Grenze bis hinter Kulen Vakuf fort und umfasst weitere Orte wie zum Beispiel Martin Brod und Donja Gata. Der südlichste Gemeindeteil ist Bosanski Osredci.

Das Klima ist feucht-gemäßigt und mitteleuropäisch geprägt. Die Sommer sind warm und trocken, die Winter kalt mit reichlich Niederschlägen. Die Durchschnittstemperatur im Januar ist 0,4 °C, im Juli 21 °C. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 10,6 °C; der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt 1308 mm. Die tiefste jemals gemessene Temperatur lag bei −24,8 °C (am 24. Januar 1963), die höchste bei 38,6 °C (am 28. Juli 1983).

Frühgeschichte

Das Unatal scheint schon in vorgeschichtlicher Zeit besonders wichtig gewesen zu sein. Bei Ripač, etwa 10 km südöstlich von Bihać, wurden ausgedehnte Pfahlbauten gefunden, deren Beginn in die Bronzezeit reicht. Etwas näher bei Bihać, bei Jezerine, wurde ein großes Gräberfeld der La-Tène-Periode mit zahlreichen Urnen und wertvollen Beigaben entdeckt, ein anderes in Ribić, einem Vorort von Bihać.

Bis 1918

Die Stadt wurde erstmals 1260 in einem Dokument des Königs Béla IV. erwähnt, wo sie als Eigentum des Zisterzienser-Klosters von Topusko bezeichnet wird. Die Stadt hieß in lateinischen Urkunden Castrum bichiciense, in deutschen Wihitsch. Im Mittelalter war Bihać zeitweise Sitz der kroatisch-ungarischen Könige. König Béla IV. ließ die Stadt im 13. Jahrhundert mit einem Mauerring umgeben, an dessen Stelle heute die Ringstraße verläuft. Vom 13. bis 16. Jahrhundert fand mehrmals in Bihać die Versammlung des kroatischen Sabors statt. 1592 wurde die Stadt von den Osmanen erobert und wurde Teil des Paschaliks Bosnien, dessen Geschichte es seitdem teilte. Als osmanische Festung nahe der Grenze zur österreichischen Militärgrenze wurde Bihać in den Türkenkriegen mehr als 63 Mal von den österreichischen Armeen belagert, doch nie eingenommen. Bihać galt damals aufgrund seiner hohen und starken Mauern als uneinnehmbar.

Kroatische Burg Bihać gegen 1590, vor der osmanischen Eroberung
Kapitänsturm und Turm des Heiligen Antonius
Alija-Izetbegović-Brücke
Una-Ufer bei Bihać

Infolge des Berliner Vertrags fiel 1878 die mehrheitlich von Muslimen bewohnte Stadt zusammen mit Bosnien-Herzegowina unter die Verwaltung Österreich-Ungarns. Aber erst im September 1878 wurde Bihać von österreichisch-ungarischen Truppen unter General Reinländer gegen heftigen Widerstand eingenommen. Ab 1888 wurden die Befestigungsmauern bis auf wenige Reste abgebaut.

1918 bis 1990

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem daraus folgenden Zerfall von Österreich-Ungarn gehörte die Stadt zum neu gegründeten Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde. Hier wurde Bihać Kreisstadt in der Banschaft von Vrbas. Im Zweiten Weltkrieg wurde Bihać am 13. April 1941 von deutschen Truppen überfallen und anschließend Teil des mit dem nationalsozialistischen Deutschland verbündeten Vasallenstaats Unabhängiger Staat Kroatien. Für die Opfer eines durch die Ustascha 1941 verübten Massakers wurde 1981 ein von Bogdan Bogdanović entworfener Gedenkpark in Garavice eingeweiht.

Bereits wenige Tage nach dem Überfall formierte sich in der Stadt und deren Umgebung der Widerstand gegen die Besatzung, der im April 1942 in der Übernahme der Stadt durch die Partisanen und der Ausrufung der Bihaćer Republik gipfelte. Am 26. und 27. November 1942 fand hier die erste Sitzung des Antifaschistischen Rats der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ) statt, der die Basis für die spätere jugoslawische Regierung unter Tito bildete. Am 29. Januar 1943 gelang es den deutschen Truppen, die Stadt wieder einzunehmen. Sie blieb bis zu ihrer Befreiung durch die Jugoslawische Volksbefreiungsarmee am 28. März 1945 unter deutscher Besatzung.

Während der Zeit des sozialistischen Jugoslawiens gehörte Bihać als Kreisstadt zur innerhalb Jugoslawiens neu gebildeten Sozialistischen Republik Bosnien und Herzegowina und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und Verwaltungszentrum in Nordwestbosnien.

Ab 1990

Im Bosnienkrieg bildete das Gebiet um Bihać 1992 bis 1995 eine von serbischen Milizen aus der Republika Srpska auf der einen und aus der Republik Serbische Krajina auf der anderen Seite umzingelte Enklave, die sich über die gesamte Länge des Krieges unter der Kontrolle bosnischer Regierungstruppen befand und zur UN-Schutzzone erklärt wurde. Zeitweise wurde von Verantwortlichen um Fikret Abdić aus dem nördlich der Stadt gelegenen Gebiet ein Sonderfrieden mit den Belagerern vereinbart. Dies wurde jedoch von der Führung des bosnischen Armeekorps in Bihać abgelehnt, was zeitweilig zu Kämpfen zwischen bosniakisch dominierten Truppen führte. Im Sommer 1995 verschärfte sich die Lage der Enklave Bihać dramatisch. Laut damaligen Schätzungen der UNO drängten sich rund 150.000 Flüchtlinge in der Enklave, die nun verstärkt unter serbischem Artilleriebeschuss lag und in die die Serben ihre Stellungen vorantrieben. Auch internationale Beobachter rechneten bereits im Juli 1995 für Bihać mit einer humanitären Katastrophe.

Am 4. August 1995 begann die kroatische Armee in einer groß angelegten Militäroffensive, Militäroperation Oluja, mit der Rückeroberung der serbisch besetzten Gebiete in Kroatien. Diese Operation dauerte vier Tage; die gesamte Republik Serbische Krajina wurde wieder in kroatisches Hoheitsgebiet integriert. Die drohende Gefahr für die bisherige Enklave Bihać war durch diese kroatische Offensive in letzter Minute abgewendet. Gleichzeitig, wohl in koordinierter Militäroperation, kämpften kroatische und bosnische Einheiten auch in Westbosnien erfolgreich gegen die serbische Einheiten, die sich immer stärker in die Defensive gedrängt sahen. In wenigen Wochen war ganz Westbosnien wieder in der Hand der bosnisch-kroatischen Föderation, das bosnische Kernland konnte fortan wieder mit dem Gebiet Bihać verbunden werden.

Am 24. Juli 2014 bekam Bihać vom Parlament der Föderation Bosnien und Herzegowina den Status einer Stadt (Grad) zugewiesen.

Seit der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 wurde Bihać von Migranten als Aufenthaltsort vor dem Grenzübertritt in die Europäische Union genutzt. Im Sommer 2019 erregten insbesondere Berichte über menschenunwürdige Zustände im auf dem Gemeindegebiet befindlichen Flüchtlingslager Vučjak größere mediale Aufmerksamkeit. So gab es dort laut Augenzeugen keinen Strom, kaum genug Nahrung und keine Sanitäranlagen. Fast alle Bewohner litten unter Krätze und waren anderweitig krank. Im November 2019 verhängte die Regionalregierung des Kantons Una-Sana eine Ausgangssperre über Vučjak und ein weiteres Lager nahe Bihać, nachdem in der Region mehr Straftaten registriert wurden und Anwohner protestierten. Nach Darstellung bosnischer Medien begingen Flüchtlinge vor allem Einbrüche in Häuser sowie Lebensmittel- und Autodiebstähle. Unter den Flüchtlingen hatte es ebenfalls Gewaltkonflikte gegeben. Nachdem etwa 500 der 600 Migranten bzw. Bewohner im Camp am 5. Dezember in einen Hungerstreik getreten waren, löste Bosnien das Flüchtlingslager am 10. Dezember auf. Die 600 Bewohner wurden in eine ehemalige Kaserne gebracht.

2020 entstand etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt das Flüchtlingslager Lipa, das zu einem dauerhaften Aufnahmezentrum werden sollte. Auch dort herrschten menschenunwürdige Zustände; es gab weder Strom noch Wasserleitungen. Während der Räumung des nicht winterfesten Lagers am 23. Dezember 2020 wurden Zelte und Container in Brand gesteckt. Viele Flüchtlinge haben seitdem keine Unterkunft; etwa 3000 bis 4000 leben auf der Straße oder in den umliegenden Wäldern. Anwohner protestierten gegen Pläne, ein geschlossenes Lager im Stadtzentrum vorübergehend wieder zu öffnen.

Nord:

  • Bakšaiš
  • Hatinac

Ost:

  • Gornje Prekounje
  • Donje Prekounje
  • Brklja
  • Čavkići

Süd:

  • Luke

West:

  • Ceravci
  • Ozimice I
  • Ozimice II
  • Repušine

Zentrum:

  • Altstadt/Zentrum

Bei der Volkszählung von 1991 hatte die Gemeinde Bihać 70.732 Einwohner. Davon bezeichneten sich 46.737 als Bosniaken (66,07 %), 12.689 als Serben (17,93 %) und 5.580 als Kroaten (7,88 %). Weitere 8 % gaben an, entweder Jugoslawen oder anderer Nationalität zu sein bzw. machten keine Angaben.

Zur Volkszählung 2013 – der ersten nach dem Bosnienkrieg – hatte Bihać nurmehr 56.261 Einwohner, davon 49.550 Bosniaken (88,1 %), 3265 Kroaten (5,8 %) und 910 Serben (1,6 %).

Bihać (Wihitsch) nach der osmanischen Eroberung, Kupferstich von 1686
Blick auf die Innenstadt von Bihać

Die sehenswerte Altstadt befindet sich auf dem linken Ufer der Una und wurde auf einem Hügel erbaut, der die Talebene der Una überblickt.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Kirche des hl. Antonius, von der seit dem Zweiten Weltkrieg nur noch der Kirchturm und einige Grundmauern des Kirchenschiffs erhalten sind. Der Antonius-Kirchturm – von den Einwohnern auch einfach als Bihaćka kula („Bihaćer Turm“) bezeichnet – ist jenes Bauwerk der Altstadt, welches die Stadtsilhouette beherrscht.

Unmittelbar neben dem Kirchturm befindet sich am südlichen Ausgang der Altstadt der Kapitänsturm, ein trutziges Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung, in dem heutzutage ein Museum zur Stadtgeschichte untergebracht ist. Im südlichen Teil der Altstadt sind zudem die alten Stadtmauern erhalten.

Nördlich der Altstadt befindet sich auch die Fethija-Moschee, ursprünglich eine gotische Kirche, die 1592 zu einer Moschee umgebaut wurde.

Bildungseinrichtungen

Bihać ist Sitz der Universität Bihać.

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1998 im Juni findet jährlich das Theaterfestival Bihaćko ljeto („Bihaćer Sommer“) statt. Im Juli wird auf dem Flussabschnitt der Una oberhalb von Bihać die internationale Una regata veranstaltet.

Im ehemaligen Jugoslawien wurde Bihać zur Industriestadt entwickelt. Fabriken wie Kombiteks, Krajinametal und Polietilenka waren Träger der wirtschaftlichen Entwicklung. Heute ist Bihać der Sitz einer der größten Brauereien in Bosnien und Herzegowina, die zwei Biermarken, Preminger und Unski biser produziert. Die Bihać Molkerei, die der deutschen Firma Meggle gehört, ist eines der führenden Unternehmen in Bosnien und Herzegowina. BIRA (Bihać Branche Kühlanlagen) ist einer der erfolgreichen exportorientierten Fabriken in Bosnien und Herzegowina. Heute werden signifikante Ergebnisse in der Tourismusbranche erreicht. Bihać Rafting auf dem Fluss Una gilt als einer der besten in der Region. Der Agrarsektor lebt von seinem fruchtbaren Boden.

Verkehr

Bahnhof von Bihać

Bihać stellt den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt im Nordwesten des Landes dar. Es liegt an der Kreuzung der Magistralstraßen 5 nach Jajce und Sarajevo und 14 nach Bosanska Krupa und Novi Grad.

Die Stadt verfügt über einen Bahnhof an der Una-Bahn, der sich im östlichen Teil der Stadt befindet. Von hier fahren Züge in Richtung Sarajevo, während die Strecke nach Süden nicht bedient wird.

2023 soll der in Bau befindliche zivile Flughafen Bihać eröffnet werden.

  • Fethija-Moschee im nördlichen Teil der Altstadt

  • Der Kapitänsturm (rechts) und die Turbe im Stadtzentrum

  • „Djevojka sa Une“

  • AVNOJ-Museum in Bihać

Commons: Bihać – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. TEMPERATURES AND PRECIPITATIONS. (Nicht mehr online verfügbar.) In: fzs.ba. Archiviert vomOriginal am24. September 2015; abgerufen am 19. Januar 2015.
  2. Džafer Mahmutović, Stari Bihać, Bihać 2001.
  3. Beim Berliner Kongress 1878 erhielt Österreich-Ungarn gegen den Protest des Osmanischen Reiches das Recht, Bosnien und die Herzegowina zu besetzen, um den russischen Machtzuwachs auf dem Balkan auszugleichen.
  4. Geschichtsabschnitt auf der Homepage der Stadt (Memento vom 28. Oktober 2008 im Internet Archive)
  5. Jože Pirjevec: Tito. Die Biografie. München 2018, S. 116
  6. SPIEGEL TV GmbH: SPIEGEL TV vom 28.01.2019 | spiegel.tv. Abgerufen am 31. Januar 2019.
  7. mdr.de: Flüchtlinge in Bosnien: Verprügelt, hungrig und sich selbst überlassen | MDR.DE. Abgerufen am 31. Januar 2019.
  8. Dramatische Lage in Flüchtlingslager in Bosnien. ORF.at, 17. Juli 2019, abgerufen am 23. Juli 2019.
  9. Clemens Verenkotte: Bosnien-Herzegowina - Flüchtlingslager auf früherer Müllhalde. Deutschlandfunk, 22. Juli 2019, abgerufen am 23. Juli 2019 (deutsch).
  10. Keno Verseck: Flüchtlingskrise in Bosnien: Humanitäre Katastrophe vor den Toren der EU. In: Spiegel Online. 25. November 2019 (spiegel.de [abgerufen am 25. November 2019]).
  11. Migrantencamp Vucjak: Bosnische Behörden lösen Elendslager auf. In: Spiegel Online. 10. Dezember 2019 (spiegel.de [abgerufen am 10. Dezember 2019]).
  12. Lager in Bosnien geräumt: Großbrand in Flüchtlingslager Lipa. In: tagesschau.de. 23. Dezember 2020, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  13. Dragan Maksimović, Rüdiger Rossig: Westbosnien: Feuer im Flüchtlingslager. In: Deutsche Welle. 23. Dezember 2020, abgerufen am 25. Dezember 2020.
  14. Hunderte Migranten kampieren bei Schneefall in Bosnien im Freien (27. Dezember 2020)
  15. Agencija za statistiku Bosne i Hercegovine: Popis stanovništva, domaćinstava i stanova u Bosni i Hercegovini, 2013. Rezultati popisa. (pdf, 19,7 MB) Sarajevo, Juni 2016; S. 56
  16. Plan zur Restaurierung der Fethija-Moschee (Memento vom 22. November 2008 im Internet Archive)
  17. Ex-YU Aviation Portal

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Bihać
bihać, bosnien, herzegowina, sprache, beobachten, bearbeiten, weitergeleitet, bihac, dieser, artikel, beschreibt, stadt, bosnien, herzegowina, deutschen, musikvideo, werbespotregisseur, siehe, zoran, Бихаћbasisdatenstaat, bosnien, herzegowinaentität, föderatio. Bihac Ort in Bosnien und Herzegowina Sprache Beobachten Bearbeiten Weitergeleitet von Bihac Dieser Artikel beschreibt die Stadt in Bosnien Herzegowina Zum deutschen Musikvideo und Werbespotregisseur siehe Zoran Bihac Bihac BihaћBasisdatenStaat Bosnien und HerzegowinaEntitat Foderation BiHKanton Una SanaKoordinaten 44 49 N 15 52 O 44 812411111111 15 866488888889 163 Koordinaten 44 48 45 N 15 51 59 OHohe 163 m i J Flache 900 km Einwohner 61 186 2013 Bevolkerungsdichte 68 Einwohner je km Telefonvorwahl 387 0 37Postleitzahl 77000Struktur und Verwaltung Stand 2016 Gemeindeart StadtBurgermeister Suhret Fazlic Građanski savez Webprasenz www bihac org Bihac serbisch kyrillisch Bihaћ ist eine Stadt im aussersten Nordwesten von Bosnien und Herzegowina Sie liegt nahe der Grenze zu Kroatien am Fluss Una und ist Hauptort des Kantons Una Sana in der Foderation Bosnien und Herzegowina Die Gemeinde Bihac die neben der eigentlichen Stadt auch das nahere Umland umfasst hat etwa 61 000 Einwohner Mehr als 90 der Einwohner sind Bosniaken Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 2 Klima 3 Geschichte 3 1 Fruhgeschichte 3 2 Bis 1918 3 3 1918 bis 1990 3 4 Ab 1990 4 Stadtgliederung 5 Bevolkerung 6 Kultur und Sehenswurdigkeiten 6 1 Bildungseinrichtungen 6 2 Regelmassige Veranstaltungen 7 Stadtepartnerschaften 8 Wirtschaft 8 1 Verkehr 9 Personlichkeiten 10 Abbildungen 11 Literatur 12 Weblinks 13 EinzelnachweiseGeografie BearbeitenDie Stadt liegt im Tal der Una welches sich hier zu einem breiten Talkessel ausdehnt Ober und unterhalb des Stadtgebietes verlauft der Fluss dagegen durch enge Schluchten Sudostlich von Bihac erheben sich die Berge des Grmec Gebirges bis auf uber 1100 m im Westen verlauft die kroatische Grenze auf dem Bergzug der Pljesevica deren hochster Gipfel 1649 m Bihac uberragt Das Gemeindegebiet setzt sich von Bihac aus noch etwa 40 km in sudlicher Richtung schlauchformig entlang der kroatischen Grenze bis hinter Kulen Vakuf fort und umfasst weitere Orte wie zum Beispiel Martin Brod und Donja Gata Der sudlichste Gemeindeteil ist Bosanski Osredci Klima BearbeitenDas Klima ist feucht gemassigt und mitteleuropaisch gepragt Die Sommer sind warm und trocken die Winter kalt mit reichlich Niederschlagen Die Durchschnittstemperatur im Januar ist 0 4 C im Juli 21 C Die jahrliche Durchschnittstemperatur liegt bei 10 6 C der durchschnittliche jahrliche Niederschlag betragt 1308 mm Die tiefste jemals gemessene Temperatur lag bei 24 8 C am 24 Januar 1963 die hochste bei 38 6 C am 28 Juli 1983 1 Geschichte BearbeitenFruhgeschichte Bearbeiten Das Unatal scheint schon in vorgeschichtlicher Zeit besonders wichtig gewesen zu sein Bei Ripac etwa 10 km sudostlich von Bihac wurden ausgedehnte Pfahlbauten gefunden deren Beginn in die Bronzezeit reicht Etwas naher bei Bihac bei Jezerine wurde ein grosses Graberfeld der La Tene Periode mit zahlreichen Urnen und wertvollen Beigaben entdeckt ein anderes in Ribic einem Vorort von Bihac 2 Bis 1918 Bearbeiten Die Stadt wurde erstmals 1260 in einem Dokument des Konigs Bela IV erwahnt wo sie als Eigentum des Zisterzienser Klosters von Topusko bezeichnet wird Die Stadt hiess in lateinischen Urkunden Castrum bichiciense in deutschen Wihitsch Im Mittelalter war Bihac zeitweise Sitz der kroatisch ungarischen Konige Konig Bela IV liess die Stadt im 13 Jahrhundert mit einem Mauerring umgeben an dessen Stelle heute die Ringstrasse verlauft Vom 13 bis 16 Jahrhundert fand mehrmals in Bihac die Versammlung des kroatischen Sabors statt 1592 wurde die Stadt von den Osmanen erobert und wurde Teil des Paschaliks Bosnien dessen Geschichte es seitdem teilte Als osmanische Festung nahe der Grenze zur osterreichischen Militargrenze wurde Bihac in den Turkenkriegen mehr als 63 Mal von den osterreichischen Armeen belagert doch nie eingenommen Bihac galt damals aufgrund seiner hohen und starken Mauern als uneinnehmbar Kroatische Burg Bihac gegen 1590 vor der osmanischen Eroberung Kapitansturm und Turm des Heiligen Antonius Alija Izetbegovic Brucke Una Ufer bei Bihac Infolge des Berliner Vertrags fiel 1878 die mehrheitlich von Muslimen bewohnte Stadt zusammen mit Bosnien Herzegowina unter die Verwaltung Osterreich Ungarns 3 Aber erst im September 1878 wurde Bihac von osterreichisch ungarischen Truppen unter General Reinlander gegen heftigen Widerstand eingenommen Ab 1888 wurden die Befestigungsmauern bis auf wenige Reste abgebaut 4 1918 bis 1990 Bearbeiten Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem daraus folgenden Zerfall von Osterreich Ungarn gehorte die Stadt zum neu gegrundeten Konigreich der Serben Kroaten und Slowenen das 1929 in Konigreich Jugoslawien umbenannt wurde Hier wurde Bihac Kreisstadt in der Banschaft von Vrbas Im Zweiten Weltkrieg wurde Bihac am 13 April 1941 von deutschen Truppen uberfallen und anschliessend Teil des mit dem nationalsozialistischen Deutschland verbundeten Vasallenstaats Unabhangiger Staat Kroatien Fur die Opfer eines durch die Ustascha 1941 verubten Massakers wurde 1981 ein von Bogdan Bogdanovic entworfener Gedenkpark in Garavice eingeweiht Bereits wenige Tage nach dem Uberfall formierte sich in der Stadt und deren Umgebung der Widerstand gegen die Besatzung der im April 1942 in der Ubernahme der Stadt durch die Partisanen und der Ausrufung der Bihacer Republik gipfelte Am 26 und 27 November 1942 fand hier die erste Sitzung des Antifaschistischen Rats der Nationalen Befreiung Jugoslawiens AVNOJ statt der die Basis fur die spatere jugoslawische Regierung unter Tito bildete 5 Am 29 Januar 1943 gelang es den deutschen Truppen die Stadt wieder einzunehmen Sie blieb bis zu ihrer Befreiung durch die Jugoslawische Volksbefreiungsarmee am 28 Marz 1945 unter deutscher Besatzung Wahrend der Zeit des sozialistischen Jugoslawiens gehorte Bihac als Kreisstadt zur innerhalb Jugoslawiens neu gebildeten Sozialistischen Republik Bosnien und Herzegowina und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und Verwaltungszentrum in Nordwestbosnien Ab 1990 Bearbeiten Im Bosnienkrieg bildete das Gebiet um Bihac 1992 bis 1995 eine von serbischen Milizen aus der Republika Srpska auf der einen und aus der Republik Serbische Krajina auf der anderen Seite umzingelte Enklave die sich uber die gesamte Lange des Krieges unter der Kontrolle bosnischer Regierungstruppen befand und zur UN Schutzzone erklart wurde Zeitweise wurde von Verantwortlichen um Fikret Abdic aus dem nordlich der Stadt gelegenen Gebiet ein Sonderfrieden mit den Belagerern vereinbart Dies wurde jedoch von der Fuhrung des bosnischen Armeekorps in Bihac abgelehnt was zeitweilig zu Kampfen zwischen bosniakisch dominierten Truppen fuhrte Im Sommer 1995 verscharfte sich die Lage der Enklave Bihac dramatisch Laut damaligen Schatzungen der UNO drangten sich rund 150 000 Fluchtlinge in der Enklave die nun verstarkt unter serbischem Artilleriebeschuss lag und in die die Serben ihre Stellungen vorantrieben Auch internationale Beobachter rechneten bereits im Juli 1995 fur Bihac mit einer humanitaren Katastrophe Am 4 August 1995 begann die kroatische Armee in einer gross angelegten Militaroffensive Militaroperation Oluja mit der Ruckeroberung der serbisch besetzten Gebiete in Kroatien Diese Operation dauerte vier Tage die gesamte Republik Serbische Krajina wurde wieder in kroatisches Hoheitsgebiet integriert Die drohende Gefahr fur die bisherige Enklave Bihac war durch diese kroatische Offensive in letzter Minute abgewendet Gleichzeitig wohl in koordinierter Militaroperation kampften kroatische und bosnische Einheiten auch in Westbosnien erfolgreich gegen die serbische Einheiten die sich immer starker in die Defensive gedrangt sahen In wenigen Wochen war ganz Westbosnien wieder in der Hand der bosnisch kroatischen Foderation das bosnische Kernland konnte fortan wieder mit dem Gebiet Bihac verbunden werden Am 24 Juli 2014 bekam Bihac vom Parlament der Foderation Bosnien und Herzegowina den Status einer Stadt Grad zugewiesen Seit der Fluchtlingskrise in Europa ab 2015 wurde Bihac von Migranten als Aufenthaltsort vor dem Grenzubertritt in die Europaische Union genutzt 6 7 Im Sommer 2019 erregten insbesondere Berichte uber menschenunwurdige Zustande im auf dem Gemeindegebiet befindlichen Fluchtlingslager Vucjak grossere mediale Aufmerksamkeit 8 9 So gab es dort laut Augenzeugen keinen Strom kaum genug Nahrung und keine Sanitaranlagen Fast alle Bewohner litten unter Kratze und waren anderweitig krank 10 Im November 2019 verhangte die Regionalregierung des Kantons Una Sana eine Ausgangssperre uber Vucjak und ein weiteres Lager nahe Bihac nachdem in der Region mehr Straftaten registriert wurden und Anwohner protestierten Nach Darstellung bosnischer Medien begingen Fluchtlinge vor allem Einbruche in Hauser sowie Lebensmittel und Autodiebstahle Unter den Fluchtlingen hatte es ebenfalls Gewaltkonflikte gegeben 10 Nachdem etwa 500 der 600 Migranten bzw Bewohner im Camp am 5 Dezember in einen Hungerstreik getreten waren loste Bosnien das Fluchtlingslager am 10 Dezember auf 11 Die 600 Bewohner wurden in eine ehemalige Kaserne gebracht 11 2020 entstand etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt das Fluchtlingslager Lipa das zu einem dauerhaften Aufnahmezentrum werden sollte Auch dort herrschten menschenunwurdige Zustande es gab weder Strom noch Wasserleitungen Wahrend der Raumung des nicht winterfesten Lagers am 23 Dezember 2020 wurden Zelte und Container in Brand gesteckt Viele Fluchtlinge haben seitdem keine Unterkunft etwa 3000 bis 4000 leben auf der Strasse oder in den umliegenden Waldern 12 13 Anwohner protestierten gegen Plane ein geschlossenes Lager im Stadtzentrum vorubergehend wieder zu offnen 14 Stadtgliederung BearbeitenNord Baksais Hatinac Ost Gornje Prekounje Donje Prekounje Brklja Cavkici Sud Luke West Ceravci Ozimice I Ozimice II Repusine Zentrum Altstadt ZentrumBevolkerung BearbeitenBei der Volkszahlung von 1991 hatte die Gemeinde Bihac 70 732 Einwohner Davon bezeichneten sich 46 737 als Bosniaken 66 07 12 689 als Serben 17 93 und 5 580 als Kroaten 7 88 Weitere 8 gaben an entweder Jugoslawen oder anderer Nationalitat zu sein bzw machten keine Angaben Zur Volkszahlung 2013 der ersten nach dem Bosnienkrieg hatte Bihac nurmehr 56 261 Einwohner davon 49 550 Bosniaken 88 1 3265 Kroaten 5 8 und 910 Serben 1 6 15 Kultur und Sehenswurdigkeiten Bearbeiten Bihac Wihitsch nach der osmanischen Eroberung Kupferstich von 1686 Blick auf die Innenstadt von Bihac Die sehenswerte Altstadt befindet sich auf dem linken Ufer der Una und wurde auf einem Hugel erbaut der die Talebene der Una uberblickt Zu den Sehenswurdigkeiten gehort die Kirche des hl Antonius von der seit dem Zweiten Weltkrieg nur noch der Kirchturm und einige Grundmauern des Kirchenschiffs erhalten sind Der Antonius Kirchturm von den Einwohnern auch einfach als Bihacka kula Bihacer Turm bezeichnet ist jenes Bauwerk der Altstadt welches die Stadtsilhouette beherrscht Unmittelbar neben dem Kirchturm befindet sich am sudlichen Ausgang der Altstadt der Kapitansturm ein trutziges Uberbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung in dem heutzutage ein Museum zur Stadtgeschichte untergebracht ist Im sudlichen Teil der Altstadt sind zudem die alten Stadtmauern erhalten Nordlich der Altstadt befindet sich auch die Fethija Moschee ursprunglich eine gotische Kirche die 1592 zu einer Moschee umgebaut wurde 16 Bildungseinrichtungen Bearbeiten Bihac ist Sitz der Universitat Bihac Regelmassige Veranstaltungen Bearbeiten Seit 1998 im Juni findet jahrlich das Theaterfestival Bihacko ljeto Bihacer Sommer statt Im Juli wird auf dem Flussabschnitt der Una oberhalb von Bihac die internationale Una regata veranstaltet Stadtepartnerschaften BearbeitenNovo mesto Slowenien Bondeno Italien Hamm Deutschland Wirtschaft BearbeitenIm ehemaligen Jugoslawien wurde Bihac zur Industriestadt entwickelt Fabriken wie Kombiteks Krajinametal und Polietilenka waren Trager der wirtschaftlichen Entwicklung Heute ist Bihac der Sitz einer der grossten Brauereien in Bosnien und Herzegowina die zwei Biermarken Preminger und Unski biser produziert Die Bihac Molkerei die der deutschen Firma Meggle gehort ist eines der fuhrenden Unternehmen in Bosnien und Herzegowina BIRA Bihac Branche Kuhlanlagen ist einer der erfolgreichen exportorientierten Fabriken in Bosnien und Herzegowina Heute werden signifikante Ergebnisse in der Tourismusbranche erreicht Bihac Rafting auf dem Fluss Una gilt als einer der besten in der Region Der Agrarsektor lebt von seinem fruchtbaren Boden Verkehr Bearbeiten Bahnhof von Bihac Bihac stellt den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt im Nordwesten des Landes dar Es liegt an der Kreuzung der Magistralstrassen 5 nach Jajce und Sarajevo und 14 nach Bosanska Krupa und Novi Grad Die Stadt verfugt uber einen Bahnhof an der Una Bahn der sich im ostlichen Teil der Stadt befindet Von hier fahren Zuge in Richtung Sarajevo wahrend die Strecke nach Suden nicht bedient wird 2023 soll der in Bau befindliche zivile Flughafen Bihac eroffnet werden 17 Personlichkeiten BearbeitenErna Sailer 1908 2004 osterreichische Juristin und Diplomatin Borislav Stankovic 1925 2020 Basketballspieler trainer und funktionar Ekrem Causevic 1952 Universitatsprofessor und Ubersetzer gt Irfan Ljubijankic 1952 1995 Politiker und Diplomat Gesichtschirurg und Komponist Sead Lipovaca 1955 Frontmann der Band Divlje Jagode Alen Islamovic 1957 Rockmusiker und sanger Divlje Jagode Bijelo Dugme Faruk Sehic 1970 Schriftsteller und Journalist Nihad Hasanovic 1974 Schriftsteller und Ubersetzer Alen Besic 1975 Literaturkritiker Ubersetzer und Dichter Azra Kolakovic 1977 2017 Turbo Folk Sangerin Komponistin Dzanan Musa 1999 BasketballspielerAbbildungen Bearbeiten Fethija Moschee im nordlichen Teil der Altstadt Der Kapitansturm rechts und die Turbe im Stadtzentrum Djevojka sa Une AVNOJ Museum in BihacLiteratur BearbeitenAdnan Alijagic Der Kampf um Bihac Ein wichtiger Kriegsschauplatz und seine Besonderheiten 1992 1995 Diplomarbeit Graz 2007 ISBN 978 3 640 17258 0 Auszuge bei books google de Dzafer Mahmutovic Stari Bihac Bihac 2001Weblinks Bearbeiten Commons Bihac Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Offizielle Website der Stadt Bihac Ort der Versammlung des mittelalterlichen kroatischen ParlamentsEinzelnachweise Bearbeiten TEMPERATURES AND PRECIPITATIONS Nicht mehr online verfugbar In fzs ba Archiviert vom Original am 24 September 2015 abgerufen am 19 Januar 2015 Dzafer Mahmutovic Stari Bihac Bihac 2001 Beim Berliner Kongress 1878 erhielt Osterreich Ungarn gegen den Protest des Osmanischen Reiches das Recht Bosnien und die Herzegowina zu besetzen um den russischen Machtzuwachs auf dem Balkan auszugleichen Geschichtsabschnitt auf der Homepage der Stadt Memento vom 28 Oktober 2008 im Internet Archive Joze Pirjevec Tito Die Biografie Munchen 2018 S 116 SPIEGEL TV GmbH SPIEGEL TV vom 28 01 2019 spiegel tv Abgerufen am 31 Januar 2019 mdr de Fluchtlinge in Bosnien Verprugelt hungrig und sich selbst uberlassen MDR DE Abgerufen am 31 Januar 2019 Dramatische Lage in Fluchtlingslager in Bosnien ORF at 17 Juli 2019 abgerufen am 23 Juli 2019 Clemens Verenkotte Bosnien Herzegowina Fluchtlingslager auf fruherer Mullhalde Deutschlandfunk 22 Juli 2019 abgerufen am 23 Juli 2019 deutsch a b Keno Verseck Fluchtlingskrise in Bosnien Humanitare Katastrophe vor den Toren der EU In Spiegel Online 25 November 2019 spiegel de abgerufen am 25 November 2019 a b Migrantencamp Vucjak Bosnische Behorden losen Elendslager auf In Spiegel Online 10 Dezember 2019 spiegel de abgerufen am 10 Dezember 2019 Lager in Bosnien geraumt Grossbrand in Fluchtlingslager Lipa In tagesschau de 23 Dezember 2020 abgerufen am 25 Dezember 2020 Dragan Maksimovic Rudiger Rossig Westbosnien Feuer im Fluchtlingslager In Deutsche Welle 23 Dezember 2020 abgerufen am 25 Dezember 2020 Hunderte Migranten kampieren bei Schneefall in Bosnien im Freien 27 Dezember 2020 Agencija za statistiku Bosne i Hercegovine Popis stanovnistva domacinstava i stanova u Bosni i Hercegovini 2013 Rezultati popisa pdf 19 7 MB Sarajevo Juni 2016 S 56 Plan zur Restaurierung der Fethija Moschee Memento vom 22 November 2008 im Internet Archive Ex YU Aviation PortalGrossstadte in Bosnien und Herzegowina Banja Luka Bihac Mostar Sarajevo Tuzla ZenicaGemeinden in Bosnien und Herzegowina Banja Luka Banovici Berkovici Bihac Bijeljina Bileca Bosanska Krupa Bosanski Petrovac Bosansko Grahovo Bratunac Brcko Breza Brod Bugojno Busovaca Buzim Cazin Centar Cajnice Capljina Celic Celinac Citluk Derventa Doboj Doboj Istok Doboj Jug Dobretici Domaljevac Samac Donji Vakuf Donji Zabar Drvar Foca Foca Ustikolina Fojnica Gacko Glamoc Gorazde Gornji Vakuf Uskoplje Gracanica Gradacac Gradiska Grude Hadzici Han Pijesak Ilidza Ilijas Istocna Ilidza Istocni Drvar Istocni Mostar Istocni Stari Grad Istocno Novo Sarajevo Jablanica Jajce Jezero Kakanj Kalesija Kalinovik Kiseljak Kladanj Kljuc Knezevo Konjic Kostajnica Kotor Varos Kozarska Dubica Kresevo Krupa na Uni Kupres Kupres RS Laktasi Livno Ljubinje Ljubuski Lopare Lukavac Maglaj Milici Modrica Mostar Mrkonjic Grad Neum Nevesinje Novi Grad Novi Grad Bos Novi Novi Travnik Novo Sarajevo Odzak Olovo Orasje Osmaci Ostra Luka Pale Pale Praca Pelagicevo Petrovac Petrovo Posusje Prijedor Prnjavor Prozor Rama Ravno Ribnik Rogatica Rudo Sanski Most Sapna Sokolac Srbac Srebrenica Srebrenik Stanari Stari Grad Stolac Samac Sekovici Sipovo Siroki Brijeg Teocak Teslic Tesanj Tomislavgrad Travnik Trebinje Trnovo FBiH Trnovo RS Tuzla Ugljevik Usora Ustipraca Vares Velika Kladusa Visoko Visegrad Vitez Vlasenica Vogosca Vukosavlje Zavidovici Zenica Zvornik Zepce Zivinice Normdaten Geografikum GND 4560748 5 OGND AKS LCCN n84142133 VIAF 159498053Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Bihac amp oldid 210028144, wikipedia, wiki, deutsches

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